FR-BIO-01
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Saint Cosme
6x „Le Claux“ Gigondas, rouge
2021
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statt 576,00 €
Art.-Nr. FRS071221-P
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・ Allergene:
Paket ・ 106,67 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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„Le Claux“: Uralte Grenache-Reben sind der Clou
„Le Claux“ ist der älteste Weinberg der Domäne und nach der großen Phylloxera-Plage eine der ersten (um 1870) Neupflanzungen auf reblausresistenten amerikanischen Unterlagsreben in Frankreich. Er sollte ursprünglich 1914 komplett ausgerissen werden – ein Plan der aufgrund des Ersten Weltkriegs und seiner Spätfolgen – glücklicherweise! – nie verwirklicht wurde. Ende der 1960-er-Jahre war der Weinberg so ausgelaugt, dass Louis Barrouls Vater Henri riesige Mengen an Schafsmist ausbringen musste, um „Le Claux“ wiederzubeleben. „Nach all diesen Abenteuern ist „Le Claux“ mittlerweile eine betagte Dame, der es gut geht“, so Louis, wo jedes Jahr neue Reben gepflanzt werden.
Die uralten (und nicht ganz so alten) Grenache-Reben stehen hier auf kalkigem Mergel, die Einzellage mit Südwest-Ausrichtung direkt unterhalb der Straße, die zum Weingut führt, wird ganzjährig von einen kalten Luftstrom aus dem Tal La Font des Papes gekühlt – ein „mikroklimatisches“ Indiz und sicherlich eine weitere Erklärung für die Finesse, die dieser Wein, dessen Trauben hier langsamer als in den anderen Lagen reifen und in der Regel zuletzt geerntet werden, an den Tag legt. Eine Finesse, die von Kritiker gerne als Burgund- nahe (Frucht-)Stilistik „gelesen“ wird, was sich im Glas durchaus nachvollziehen lässt: Hier mischen sich deutliche Schwarzjohannisbeerennoten (bis fast Cassis-Likör – ohne die Süße!) mit anderen eher dunklen (Beeren-)Früchten (Schlehen, Brombeeren, aber auch pralle Schwarzkirschen) dazu ein würziger, die Frucht wunderbar umhüllender Schleier von Kampfer- und Sternanisnoten sowie eine Prise von ätherisch- harziger Zeder, Graphit und Maduro-Tabak, die dann auch florale Elemente nach sich zieht. Die ersten Sekunden am Gaumen gehören dem dichten, samtiggriffigen Tannin, einem satten Fruchtpolster und einer bemerkenswerten Frische und Eleganz, die zum einen der herrlich präzisen Säure, zum anderen einem mineralischen Orgelpunkt geschuldet sind. Im Finish ist alles so kraftvoll-konzentrierte wie elegante Frucht, die lange und salzig nachhallt. Ganz groß!
Die uralten (und nicht ganz so alten) Grenache-Reben stehen hier auf kalkigem Mergel, die Einzellage mit Südwest-Ausrichtung direkt unterhalb der Straße, die zum Weingut führt, wird ganzjährig von einen kalten Luftstrom aus dem Tal La Font des Papes gekühlt – ein „mikroklimatisches“ Indiz und sicherlich eine weitere Erklärung für die Finesse, die dieser Wein, dessen Trauben hier langsamer als in den anderen Lagen reifen und in der Regel zuletzt geerntet werden, an den Tag legt. Eine Finesse, die von Kritiker gerne als Burgund- nahe (Frucht-)Stilistik „gelesen“ wird, was sich im Glas durchaus nachvollziehen lässt: Hier mischen sich deutliche Schwarzjohannisbeerennoten (bis fast Cassis-Likör – ohne die Süße!) mit anderen eher dunklen (Beeren-)Früchten (Schlehen, Brombeeren, aber auch pralle Schwarzkirschen) dazu ein würziger, die Frucht wunderbar umhüllender Schleier von Kampfer- und Sternanisnoten sowie eine Prise von ätherisch- harziger Zeder, Graphit und Maduro-Tabak, die dann auch florale Elemente nach sich zieht. Die ersten Sekunden am Gaumen gehören dem dichten, samtiggriffigen Tannin, einem satten Fruchtpolster und einer bemerkenswerten Frische und Eleganz, die zum einen der herrlich präzisen Säure, zum anderen einem mineralischen Orgelpunkt geschuldet sind. Im Finish ist alles so kraftvoll-konzentrierte wie elegante Frucht, die lange und salzig nachhallt. Ganz groß!
Expertise
Land
Frankreich
Region
Rhône
Inhalt
Paket
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Grenache (100 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
FRS071221-P
Bio-Kontrollstelle
FR-BIO-01
Alkoholgehalt
15,5 %
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Domaine de Saint Cosme
SARL Louis et Cherry Barruol
Route des Florêts 126
84190 Gigondas
FRANCE
Route des Florêts 126
84190 Gigondas
FRANCE
Château de Saint Cosmes „Le Claux“ wirkt 2021 etwa reifer, weicher, aber nicht weniger elegant als sonst. Superber, sehr nahbarer Gigondas.