Saint Cosme
Condrieu, blanc
2023
ACHTUNG: nur noch 5 Mal verfügbar
Ihr Preis
58,00 €
Art.-Nr. FRS070123
・ 13,5 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 77,33 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Komplexer, hoch individueller Weißweingenuss aus einer sehr exklusiven Lage
93/100 – Jeb Dunnuck
Unter den Weinraritäten der Welt gehören die Kreszenzen aus der französischen Mini-Appellation Condrieu zu den ganz exklusiven Spezialitäten. In der gut 40 Kilometer südlich von Lyon gelegenen Region wird auf kargen, von Granit geprägten Böden ausschließlich Viognier angebaut. Eine Rebsorte, die in Frankreich zwischenzeitlich schon mal fast ausgestorben war, ihre Empfänglichkeit für Echten Mehltau verbunden mit einem teilweise begrenzten Ertrag und einem ungewöhnlichen, zur Exzentrik neigendem Geschmacksprofil führte dazu, dass in den 1960er Jahren nur noch ein paar Dutzend Hektar mit der Sorte bestockt waren. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt. In Condrieu stehen schätzungsweise 200 Hektar, in ganz Frankreich sind es mehrere Tausend, wobei die größten Flächen im Süden zu finden sind. Die bei weitem tiefgründigsten Viognier-Weine werden auf den steinigen Böden in Condrieu erzeugt. Und klar, da darf Louis Barruol mit seinem nicht weit entfernt gelegenen Chateau Saint Cosme nicht fehlen. Und natürlich keltert er einen ganz besonderen Condrieu – delikat, mit elegantem Schmelz, aber ohne jene Wucht, die den Weinen aus der Sorte bisweilen zu eigen sein kann.
Die Reben für diesen Condrieu – in dem Gebiet werden ausschließlich Viognier-Reben angebaut – stehen auf steinigem Terroir, das von Granit geprägt und teilweise sehr steil ist. Gelesen wird natürlich von Hand, die Erträge sind gering, das Traubengut, das in die Kelter kommt, ist maximal gesund. Louis Barruol lässt den Wein mit natürlichen Hefen in Eichenholzfässern vergären. In Holzfässern unterschiedlicher Größe – der Einfluss der Eichenfässer soll nicht zu groß werden – darf der Wein auf der Feinhefe reifen. Alles sehr schonend, im Prinzip minimalinvasiv, das exzellente Terroir soll für sich sprechen.
Der Wein duftet intensiv nach reifen gelben Früchten, Aprikose, Pfirsich, dazu reife Melone, aber auch etwas Rosenholz und Litschi, später dann feine Kräuter, etwas Anis, aber auch nasser Stein, sehr spannend auch, wie sich die Mineralität zeigt. Am Gaumen dann eine milde Säure und ein elegant-druckvoller Schub, der Wein ist richtig saftig und dicht, wieder sind da die gelben Früchte und ein Hauch Rose, etwas Ananas kommt dazu, später dann eine pikante Steinigkeit. Der Condrieu hat eine feste Struktur, das ist ein Athlet, der seine Muskeln nur sehr gezielt zeigt, ein großer Weißwein von der Rhône, der bei Tisch groß aufspielt und sublim reifen wird. Der Wein ist ein Erlebnis!
Unter den Weinraritäten der Welt gehören die Kreszenzen aus der französischen Mini-Appellation Condrieu zu den ganz exklusiven Spezialitäten. In der gut 40 Kilometer südlich von Lyon gelegenen Region wird auf kargen, von Granit geprägten Böden ausschließlich Viognier angebaut. Eine Rebsorte, die in Frankreich zwischenzeitlich schon mal fast ausgestorben war, ihre Empfänglichkeit für Echten Mehltau verbunden mit einem teilweise begrenzten Ertrag und einem ungewöhnlichen, zur Exzentrik neigendem Geschmacksprofil führte dazu, dass in den 1960er Jahren nur noch ein paar Dutzend Hektar mit der Sorte bestockt waren. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt. In Condrieu stehen schätzungsweise 200 Hektar, in ganz Frankreich sind es mehrere Tausend, wobei die größten Flächen im Süden zu finden sind. Die bei weitem tiefgründigsten Viognier-Weine werden auf den steinigen Böden in Condrieu erzeugt. Und klar, da darf Louis Barruol mit seinem nicht weit entfernt gelegenen Chateau Saint Cosme nicht fehlen. Und natürlich keltert er einen ganz besonderen Condrieu – delikat, mit elegantem Schmelz, aber ohne jene Wucht, die den Weinen aus der Sorte bisweilen zu eigen sein kann.
Die Reben für diesen Condrieu – in dem Gebiet werden ausschließlich Viognier-Reben angebaut – stehen auf steinigem Terroir, das von Granit geprägt und teilweise sehr steil ist. Gelesen wird natürlich von Hand, die Erträge sind gering, das Traubengut, das in die Kelter kommt, ist maximal gesund. Louis Barruol lässt den Wein mit natürlichen Hefen in Eichenholzfässern vergären. In Holzfässern unterschiedlicher Größe – der Einfluss der Eichenfässer soll nicht zu groß werden – darf der Wein auf der Feinhefe reifen. Alles sehr schonend, im Prinzip minimalinvasiv, das exzellente Terroir soll für sich sprechen.
Der Wein duftet intensiv nach reifen gelben Früchten, Aprikose, Pfirsich, dazu reife Melone, aber auch etwas Rosenholz und Litschi, später dann feine Kräuter, etwas Anis, aber auch nasser Stein, sehr spannend auch, wie sich die Mineralität zeigt. Am Gaumen dann eine milde Säure und ein elegant-druckvoller Schub, der Wein ist richtig saftig und dicht, wieder sind da die gelben Früchte und ein Hauch Rose, etwas Ananas kommt dazu, später dann eine pikante Steinigkeit. Der Condrieu hat eine feste Struktur, das ist ein Athlet, der seine Muskeln nur sehr gezielt zeigt, ein großer Weißwein von der Rhône, der bei Tisch groß aufspielt und sublim reifen wird. Der Wein ist ein Erlebnis!
Jetzt bis 2040.
Expertise
Land
Frankreich
Region
Rhône
Inhalt
0,75 l
Weinart
Weißwein
Rebsorten
Viognier (100 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
FRS070123
Alkoholgehalt
13,5 %
Restzucker
0,5 g/l
Gesamtsaeure
2,9 g/l
Schwefelige Säure
frei: 29 mg/l
gesamt: 107 mg/l
gesamt: 107 mg/l
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Domaine de Saint Cosme
SARL Louis et Cherry Barruol
Route des Florêts 126
84190 Gigondas
FRANCE
Route des Florêts 126
84190 Gigondas
FRANCE
Der 2023er Condrieu, blanc vom exzellenten Weingut Saint Cosme bietet sehr komplexen und tiefgründigen Genuss auf höchstem Niveau.