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Produktfoto: Willi Schaefer Graacher Domprobst Riesling Spätlese (AP10) 2025

Willi Schaefer
Graacher Domprobst Riesling Spätlese (AP10) 2025

Lieferbar Max. 6 Flaschen pro Kunde!

Ihr Preis  37,00  Treffer mit Währungsumrechnung: 31,092
Art.-Nr. DMO020325 ・ 7,5 % Vol. Lebensmittelangaben ・ Allergene:
0,75 l 49,33 €/l inkl. 19 % MwSt.zzgl. Versandkosten
Die AP-Nummer 10: Herrlich verspielte Spätlese
Die Spätlese vom Graacher Domprobst schmeckt dieses Jahr eigentlich wie die intensivere Version des Kabinetts aus gleicher Lage. Man hat hier das Gefühl, von allem etwas mehr zu bekommen. Nicht jedoch allein durch präsente Fruchtsüße – das wäre allzu banal! Der Unterschied zwischen Kabinett und Spätlese ergibt sich nicht durch die Steigerung von Restsüße, sondern durch eine noch stringentere Dramaturgie und Komplexität! Die Spätlese aus dem Fass Nummer 10 duftet fein und hell nach reifen Pfirsichen und Schieferwürze, zeigt sich sehr schön rauchig. Sie wirkt intensiv und strahlend. Am Gaumen zeigt sich ein kompakter und griffiger Riesling, dessen Mineralität dicht im cremigen Mundgefühl des fruchtsüßen Rieslings gebettet ist. Das wirkt wild und ungestüm, jetzt so früh nach der Füllung, und zeigt, welch Energie diese Spätlese eingefangen hat. Genau diese Prägnanz sucht Christoph Schaefer in seinen Spätlesen. Im Domprobst kommt noch die typische Tiefe der Lage hinzu.

PS: Weingenuss kann so kompliziert und irritierend sein, aber eben in seiner Vielfalt auch höchste Freude bereiten. Denn der Teufel steckt im Detail. Und auf die Gefahr hin, Sie völlig zu verwirren, möchten wir eine Besonderheit des Hauses Willi Schaefer, deren Unkenntnis dem Genuss allerdings keinen Abbruch tut, einmal im Detail erklären. Christoph Schaefer ist ein absoluter Feingeist. Dies spiegelt sich auch in seinen stets leisen und eleganten Weinen wider. Bereits sein Vater hat gemerkt, dass beim Graacher Domprobst im Spätlese-Bereich manche Fässer einer Partie einfach aromatisch unterschiedlich ausfallen. Weil die Schaefers absolut detailverliebt sind, haben sie einst entschieden, diese Eigenheit zu bewahren. Wenn Sie also auf die letzten 4 Ziffern der auf dem Etikett angegebenen A.P.-Nummer, der „Amtliche(n) Prüfungsnummer für Deutschen Wein“, die das erfolgreiche Passieren der Qualitätsweinprüfung bestätigt, achten, finden Sie hier entweder eine „5“ oder eine „10“ auf dem Etikett wieder. Dieses Detail, für Schaefer-Freaks längst bekannt, soll keine qualitative Abgrenzung sein, sondern lediglich Hilfestellung und Orientierung zur eigenen Geschmackspräferenz geben. Während die „10“ eine glasklare Spätlese im klassischen Sinn darstellt, fällt die „5“ stets etwas feiner, aber eben auch vielschichtiger aus, tendiert mehr zur Auslese. Diese Unterscheidung wird nur im Keller bei Fassproben getroffen. Somit kann der bekennende Schaefer-Fan jedes Jahr selbst entscheiden, ob er zur etwas „dickeren“ Spätlese oder aber zur zarten Variante greift. Und dennoch handelt es sich hierbei um Trauben aus derselben Lage, die zum selben Zeitpunkt gelesen und völlig gleichbehandelt wurden.

Ab sofort, Reifepotenzial bis 2060.

 

hEinzelpreis: 37,00
L_Artikel_Status: 3

 
Land
Deutschland
Region
Mosel (Saar, Ruwer)
Inhalt
0,75 l
Weinart
Weißwein
Rebsorten
Riesling (100 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
DMO020325
Alkoholgehalt
7,5 %
Anschrift des Winzers:
Weingut Willi Schaefer
Hauptstraße 130
54470 Graach an der Mosel
Deutschland

Die A.P.-Nr. 10 vom Graacher Domprobst, eine Riesling Spätlese, besticht durch Tiefe und Saftigkeit. Ein wunderbar vibrierender Riesling von Willi Schaefer.