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Cèdre
„Le Cèdre“ Cahors, rouge 2025

Subskription In Subskription. Die Auslieferung dieses Weines ist vorgesehen ab Frühjahr 2028.

Ihr Preis  170,00 € Treffer mit Währungsumrechnung: 52,100
Art.-Nr. FSW070225-D ・ 0,0 % Vol. ・ Lebensmittelangaben ・ Allergene:
3 l ・ 56,67 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
Die Ikone aus dem Cahors: 100% Malbec mit einzigartiger Frische. Kultwein!
Das Château du Cèdre hat viel zu bieten. Es spiegelt eine Familiengeschichte wider, die nun ein halbes Jahrhundert umfasst. 1914, nachdem weite Teile im „Grande Guerre“ Belgiens besonders drastisch zerstört wurden, flüchtet Pascals Verhaeghes flämischer Großvater Léon mit dem Allernötigsten bepackt nach Frankreich. Binnen kürzester Zeit lernt er sich zu verständigen, trifft auf einer Farm auf seine zukünftige Frau Odette in Vire-sur-Lot. Ihr Sohn Charles, der 1933 geboren wurde, widmet sich als Landwirt gemeinsam mit seiner Frau Marie-Thérèse der Bewirtschaftung von Lavendel. Begeistert vom Weinbau, pflanzt er die ersten Hektar Reben im Jahr 1958 und verkaufte die Resultate an lokale Lebensmittelhändler. Doch erst im Jahr 1973 wird professioneller Weinbau betrieben. Bis ins Jahr 1987 trägt die Domaine prächtige Früchte, wird dann aber von einer Parkinson-Diagnose bei Charles in ihrer Existenz gefährdet. Die Söhne Pascal und Jean-Marc – ursprünglich nicht drauf vorbereitet, das Familiengeschäft zu übernehmen – entscheiden sich für den Weinbau. Ein Erweckungserlebnis bei Jean-Marie Guffens begeisterte Pascal fürs Leben. Stationen in Napa Valley und im Sauternes folgten. Der Rest ist Geschichte.

Heute zählt Château du Cèdre als Klassiker der Region. Die Weine reifen nachweislich mehrere Jahrzehnte und entwickeln sich zu ganz großen Rotweinen. Es steckt hier viel Authentizität im Glas, mehr als bei den meisten großen Häusern, die von Beratern und Önologen unterstützt einheitliche Weine hervorbringen, die einfach nur dem Marktgeschmack entsprechen sollen. Mittlerweile sind es Pascals Söhne, Jules und Robin, welche die Familie mit neuen Ideen weiter vorantreiben und zu neuen Bestleistungen ermutigen. Geblieben ist die einmalige Klasse ihres Paradeweins, dem „Le Cèdre“.

Dass der Wein heute so schmeckt wie vor Jahrzehnten, diese Annahme müssen wir allerdings revidieren. Als Beweis gilt uns hier Aristoteles über 2.400 Jahre alte Weisheit „Die Schönheit ist für jedes Lebensalter eine andere.“ Wie oft erwähnt Pascal bei unseren Verkostungen, wie sehr sich nicht nur die klimatischen Bedingungen, als auch sein eigener Geschmack, ja seine Vorstellungen vom perfekten Wein über seine Tätigkeit als Winzer verändert haben. Die Feinheit, ja der Trinkfluss und eine gewisse Eleganz zählen zu den Attributen, die er für erhaben ansieht, die er auch in seinen Weinen sucht. Und so mag manch Cahors-Novize verwundert sein über die Finesse und Seidigkeit, die allen Rotweinen Château du Cèdres eigen ist. Die Vorstellung davon, was großen Cahors ausmacht hat Pascal längst in seinem Kopf, er spürt sie, hat das Abbild geistig vor Augen (seine Wanderjahre verbrachte Pascal im Burgund und es war immer sein Lebenstraum, einen burgundischen Malbec zu erzeugen. In den letzten zehn Jahren hat er die Alkoholgradationen im Schnitt um ein Volumenprozent absenken können.) Dass eine ökologisch nachhaltige Bewirtschaftung das Ausgangsmaterial für große Weine ist, so wie beim Tischler nur aus gutem Holz wertige Produkte entstehen, ist dem Winzer lange bewusst, er ist biozertifiziert.

Die Fassprobe des 2025er Jahrgangs zeigt sich in der Nase bereits äußerst subtil und floral. Die Malbecreben für den „Le Cèdre“ sind mittlerweile zwischen 30 und 50 Jahre alt, reifen für 24 Monate in 50 % neuem Holz (50-Hektoliter- sowie 500-Liter-Fässer). Bis ins Frühjahr 2076 schlummert der Wein im Keller des Châteaus. Doch schon jetzt zeigt sich eine feine Stilistik. Johannisbeere, Blumenerde, Brombeeren und Graphit. Am Gaumen pure Frische, wie man sie nur von Cèdre kennt, seidige, finessenreiche Tannine, die mit dem Ausbau nochmals feiner werden. Eine feine Säure leitet den Wein, hebt ihn an und verleiht ihm so Leichtigkeit. Im Nachhall tauchen dann Orangenschalen und Kumquats auf. Einer der ganz großen „Le Cèdre“ der letzten fünf Jahre, der beweist, dass sein Sohn Jules ebenfalls viel zu erzählen hat und mit den letzten Kollektionen ein großes Vorbild der Region abgibt!

PS: Von der Cuvée „Le Cèdre“ werde je nach Jahrgang im Schnitt zwischen 20-30.000 Flaschen produziert, selbst in den generösesten Jahrgängen übersteigt die Produktion die 40.000 Flaschen nicht, Mengen, die in den letzten trockeneren Jahren zudem ohnehin nicht mehr erreicht wurden. Im Vergleich zu den Grand Vins einiger der besten bewerteten Château im Bordelais, stellt die Gesamtproduktion auf Château du Cèdre meist mit einem Zehntel nur einen Bruchteil dar.
Ab Freigabe 2028, ideal ab 2030 bis 2065.

 

hEinzelpreis: 170,00
L_Artikel_Status: 1

 
Land
Frankreich
Region
Cahors
Inhalt
3 l Doppelmagnum
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Malbec (100 %)
Bestell-Nr.
FSW070225-D
Bio-Kontrollstelle
FR-BIO-01
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Sarl Le Cedre Diffusion CHATEAU DU CEDRE
Bru
46700 Vire/Lot
FRANCE

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