Bouissiere
„Beauregard“ Gigondas, rouge
2023
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38,00 €
Art.-Nr. FRS150923
・ 15,0 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 50,67 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Ein kühler Gigondas, der gleichzeitig ans Burgund und an die Nord-Rhône erinnert. Faszinierend!
93–94/100 – Parker Wine Advocate
94/100 Jeb Dunnuck
Thierry Faravel ist eigentlich kein Freund davon, Gigondas nach burgundischem Vorbild in immer kleinere Lieux-dits zu zerlegen. Für ihn lebt die Rhône traditionell vom Zusammenspiel verschiedener Parzellen. Beim „Beauregard“ hat dieser Grundsatz jedoch irgendwann nicht mehr standgehalten. Über Jahre vinifizierte er die Lage separat und gab den Wein anschließend doch wieder in die Cuvée – bis schließlich 2021 erstmals eine eigene Füllung entstand.
Beauregard liegt auf rund 400 Metern Höhe, nordexponiert, windig und in einer kleinen, kühlen Mulde. Der kalkhaltige Lehmboden und die schattige Lage sorgen dafür, dass die Trauben sehr spät reifen. 2023 wurde hier erst am 10. Oktober gelesen. Gerade in einem Jahrgang mit einer heißen Ernteperiode war das ein großer Vorteil: Die Trauben erreichten volle Reife, bewahrten aber Frische, Saft und aromatische Präzision. Die Cuvée besteht in diesem Jahr aus rund 90 % Grenache und 10 % Syrah. Thierry Faravel vergärt hier einen sehr hohen Anteil ganzer Trauben – etwa 70 bis 80 % –, was Würze, Spannung und eine zusätzliche kühle Dimension in den Wein bringt.
Schon im Duft hebt sich der „Beauregard“ deutlich vom klassischen Bild eines Gigondas ab. Rosenblätter, Veilchen, dunkle Kirschen und sogar Sauerkirschen verbinden sich mit Pfeffer und feiner Würze. Der Wein wirkt zugleich ruhig und luftig, fast schwebend. Am Gaumen zeigt er eine kühle, kalkige Tanninstruktur, seidige Textur und eine florale, salzige Länge. In seiner Verbindung aus Finesse, Würze und Frische erinnert er eher an die Nordrhône als an einen sonnenverwöhnten südlichen Cru. Und auch das Burgund blitzt auf in der Finesse, die diesen Wein prägt. Wie schreibt es Jeb Dunnuck? „Ein herrlicher Wein dieses großartigen Weinguts, der sich in den kommenden 10 bis 15 Jahren genießen lässt. Ich würde mich sehr freuen, ein paar Flaschen davon im Weinkeller zu haben.“
94/100 Jeb Dunnuck
Thierry Faravel ist eigentlich kein Freund davon, Gigondas nach burgundischem Vorbild in immer kleinere Lieux-dits zu zerlegen. Für ihn lebt die Rhône traditionell vom Zusammenspiel verschiedener Parzellen. Beim „Beauregard“ hat dieser Grundsatz jedoch irgendwann nicht mehr standgehalten. Über Jahre vinifizierte er die Lage separat und gab den Wein anschließend doch wieder in die Cuvée – bis schließlich 2021 erstmals eine eigene Füllung entstand.
Beauregard liegt auf rund 400 Metern Höhe, nordexponiert, windig und in einer kleinen, kühlen Mulde. Der kalkhaltige Lehmboden und die schattige Lage sorgen dafür, dass die Trauben sehr spät reifen. 2023 wurde hier erst am 10. Oktober gelesen. Gerade in einem Jahrgang mit einer heißen Ernteperiode war das ein großer Vorteil: Die Trauben erreichten volle Reife, bewahrten aber Frische, Saft und aromatische Präzision. Die Cuvée besteht in diesem Jahr aus rund 90 % Grenache und 10 % Syrah. Thierry Faravel vergärt hier einen sehr hohen Anteil ganzer Trauben – etwa 70 bis 80 % –, was Würze, Spannung und eine zusätzliche kühle Dimension in den Wein bringt.
Schon im Duft hebt sich der „Beauregard“ deutlich vom klassischen Bild eines Gigondas ab. Rosenblätter, Veilchen, dunkle Kirschen und sogar Sauerkirschen verbinden sich mit Pfeffer und feiner Würze. Der Wein wirkt zugleich ruhig und luftig, fast schwebend. Am Gaumen zeigt er eine kühle, kalkige Tanninstruktur, seidige Textur und eine florale, salzige Länge. In seiner Verbindung aus Finesse, Würze und Frische erinnert er eher an die Nordrhône als an einen sonnenverwöhnten südlichen Cru. Und auch das Burgund blitzt auf in der Finesse, die diesen Wein prägt. Wie schreibt es Jeb Dunnuck? „Ein herrlicher Wein dieses großartigen Weinguts, der sich in den kommenden 10 bis 15 Jahren genießen lässt. Ich würde mich sehr freuen, ein paar Flaschen davon im Weinkeller zu haben.“
Zu genießen ist der Wein ab sofort. Idealerweise lässt man ihn aber noch zwei bis drei Jahre liegen. Den Höhepunkt erreicht er ca. 2028 bis mindestens 2038–2040.
Expertise
Land
Frankreich
Region
Rhône
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Grenache (75 %), Syrah (25 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
FRS150923
Alkoholgehalt
15,0 %
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
EARL EARL FARAVEL
DOMAINE LA BOUISSIERE
Rue du Portail
84190 Gigondas
FRANCE
Rue du Portail
84190 Gigondas
FRANCE
Ein rarer Gigondas aus kühler Höhenlage: floral, pfeffrig, seidig und salzig mit feinen Tanninen und großer Finesse. Nur rund 2.000 Flaschen.