Joblot
Givry 1er Cru „Servoisine“, rouge
2024
Ihr Preis
47,90 €
Art.-Nr. FBU040424
・ 13,0 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 63,87 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Ein Wein von hoher Geradlinigkeit und Vertikalität, Finesse, Geschmeidigkeit und lebhafter Struktur
90–92/100 – Inside Burgundy
Die „Servoisine“ gehört zu den großen, charaktervollen Premier-Cru-Lagen von Givry und zeigt, wie unterschiedlich benachbarte Terroirs ausfallen können. Direkt neben dem „Clos du Cellier aux Moines“ gelegen, bewirtschaftet Joblot hier rund 2,5 Hektar auf sanft abfallendem Gelände, verteilt auf drei Parzellen. Die Böden sind weniger steinig, dafür stärker von Lehm und Kalk geprägt, oberflächlich, gut drainiert und deutlich von der darunterliegenden Kalksteinplatte beeinflusst. Die nach Süden ausgerichteten Pinot-Noir-Reben sind im Schnitt rund 35 Jahre alt und bringen bei niedrigen Erträgen von etwa 30 Hektolitern pro Hektar Trauben von großer Konzentration und Spannung hervor.
„Servoisine“ braucht Zeit. In seiner Jugend wirkt er oft etwas strenger und zurückhaltender als andere Givry-Premiers-Crus von Joblot. Gerade darin liegt jedoch ein großer Teil seines Reizes. Denn mit Flaschenreife entwickelt sich eine bemerkenswerte Verbindung aus Finesse, Geradlinigkeit und vertikaler Struktur. Hélène Sarkis bezeichnet „Servoisine“ als einen der diskretesten Weine des Hauses – fast wie eine „Dame aus gutem Hause“, deren ganze Eleganz sich erst mit etwas Geduld erschließt.
Die Gärung erfolgt spontan mit natürlichen Hefen bei kontrollierter Temperatur und begrenzter Sauerstoffzufuhr. Nach rund 15 Tagen Maischestandzeit werden Vorlauf- und Presswein zusammengeführt. Anschließend reift der Wein zwölf Monate im Fass, davon rund 35 % in neuem Holz, der Rest in ein- oder zweimal belegten Fässern. Die malolaktische Gärung erfolgt natürlich, auf Abstiche während des Ausbaus wird verzichtet.
Der 2024er Pinot Noir präsentiert sich in einem satten Kirschrot und verströmt einen feinen, zugleich intensiven Duft nach Süß- und Sauerkirschen, reifen Himbeeren und roten Beeren. Dahinter liegen Zimt, Gewürznelken, etwas warmer Waldboden und eine kühle, steinige Würze. Am Gaumen wirkt die „Servoisine“ saftig und dicht, dabei aber nie schwer. Die Frucht hat etwas Schwebendes, wird von lebendiger Säure durchzogen und von feinen, noch jugendlichen Tanninen eingefasst. Mit Luft kommen immer mehr Finesse und mineralische Klarheit zum Vorschein. Der Wein wirkt zugleich kühl und sinnlich, ernsthaft und verführerisch. Noch hat er sich nicht ganz geöffnet, aber man spürt bereits, wie sich Frucht, Würze, Struktur und Eleganz in den kommenden Jahren immer enger miteinander verbinden werden. Ein Givry mit Tiefe, Anmut und Zukunft.
Die „Servoisine“ gehört zu den großen, charaktervollen Premier-Cru-Lagen von Givry und zeigt, wie unterschiedlich benachbarte Terroirs ausfallen können. Direkt neben dem „Clos du Cellier aux Moines“ gelegen, bewirtschaftet Joblot hier rund 2,5 Hektar auf sanft abfallendem Gelände, verteilt auf drei Parzellen. Die Böden sind weniger steinig, dafür stärker von Lehm und Kalk geprägt, oberflächlich, gut drainiert und deutlich von der darunterliegenden Kalksteinplatte beeinflusst. Die nach Süden ausgerichteten Pinot-Noir-Reben sind im Schnitt rund 35 Jahre alt und bringen bei niedrigen Erträgen von etwa 30 Hektolitern pro Hektar Trauben von großer Konzentration und Spannung hervor.
„Servoisine“ braucht Zeit. In seiner Jugend wirkt er oft etwas strenger und zurückhaltender als andere Givry-Premiers-Crus von Joblot. Gerade darin liegt jedoch ein großer Teil seines Reizes. Denn mit Flaschenreife entwickelt sich eine bemerkenswerte Verbindung aus Finesse, Geradlinigkeit und vertikaler Struktur. Hélène Sarkis bezeichnet „Servoisine“ als einen der diskretesten Weine des Hauses – fast wie eine „Dame aus gutem Hause“, deren ganze Eleganz sich erst mit etwas Geduld erschließt.
Die Gärung erfolgt spontan mit natürlichen Hefen bei kontrollierter Temperatur und begrenzter Sauerstoffzufuhr. Nach rund 15 Tagen Maischestandzeit werden Vorlauf- und Presswein zusammengeführt. Anschließend reift der Wein zwölf Monate im Fass, davon rund 35 % in neuem Holz, der Rest in ein- oder zweimal belegten Fässern. Die malolaktische Gärung erfolgt natürlich, auf Abstiche während des Ausbaus wird verzichtet.
Der 2024er Pinot Noir präsentiert sich in einem satten Kirschrot und verströmt einen feinen, zugleich intensiven Duft nach Süß- und Sauerkirschen, reifen Himbeeren und roten Beeren. Dahinter liegen Zimt, Gewürznelken, etwas warmer Waldboden und eine kühle, steinige Würze. Am Gaumen wirkt die „Servoisine“ saftig und dicht, dabei aber nie schwer. Die Frucht hat etwas Schwebendes, wird von lebendiger Säure durchzogen und von feinen, noch jugendlichen Tanninen eingefasst. Mit Luft kommen immer mehr Finesse und mineralische Klarheit zum Vorschein. Der Wein wirkt zugleich kühl und sinnlich, ernsthaft und verführerisch. Noch hat er sich nicht ganz geöffnet, aber man spürt bereits, wie sich Frucht, Würze, Struktur und Eleganz in den kommenden Jahren immer enger miteinander verbinden werden. Ein Givry mit Tiefe, Anmut und Zukunft.
Dieser 1er Cru schlummert idealerweise noch zwei bis drei Jährchen im Keller. Dann dürfte er richtig aufblühen. Potenzial bis 2038.
Land
Frankreich
Region
Burgund
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Pinot Noir (100 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
FBU040424
Alkoholgehalt
13,0 %
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Domaine Joblot
Rue Pasteur 12
71640 Givry
FRANCE
Rue Pasteur 12
71640 Givry
FRANCE
Der 2024er „Servoisine Givry 1er Cru“ der Domaine Joblot zeigt schon alle Anlagen eines hervorragenden Terroirs mit purer Energie und Frische.