Saarwellingen, im Oktober 2009

PINwand Nº 170


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

gestatten Sie uns bitte zu Beginn unserer heutigen Pinwand zwei Anmerkungen in eigener Sache:

Pinard de Picard ist dank Ihres Zuspruchs und Ihrer Treue in den letzen Jahren kontinuierlich gewachsen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen! Um unsere ebenfalls stetig größer werdende Kundenschar bei den Einkäufen vor Ort und am Telefon optimal beraten zu können, freuen wir uns sehr, dass wir einen der renommiertesten Weinfachleute Deutschlands für Pinard de Picard gewinnen konnten, der Ihnen zukünftig als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und unser Verkaufsteam kompetent verstärken wird.

Sebastian Georgi

Begrüßen Sie mit uns den „Sommelier des Jahres 2007” (Bunte-Wine-Award), Sebastian Georgi, zuvor Chefsommelier in Dieter Müllers weltberühmtem Schloss Lerbach in Bergisch-Gladbach, als neuen Mitarbeiter bei Pinard de Picard. Mit seiner langjährigen Erfahrung möchten wir Ihnen eine Weinberatung anbieten, wie sie Georgi im 3-Sterne-Restaurant so souverän zelebriert hat! Und haben Sie bitte keine Scheu, werte Kunden: Sebastian Georgi ist weltoffen und sympathisch, fernab jeglicher Star-Allüren und wird Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Wein gerne behilflich sein. (PS: Wo soviel Licht, da gibt es leider auch einen Schatten: Sein favorisierter Fußballclub ist der „Intimfeind” meines Herzblutvereins: Spannende Jahre werden uns also bevorstehen!)

Die zweite Neuerung betrifft die Print-Ausgabe unserer Pinwand: Nachdem wir vor nunmehr drei Jahren unsere optimal klimatisierte Lager- und Verkostungshalle in Saarwellingen am See bezogen, haben wir seither unsere Pinwand-Präsentation behutsam weiterentwickelt. Mit unserem neu gestalteten Kundenbrief (mit besserer Lesbarkeit), Sonjas beliebten künstlerischen Illustrationen, emotionalen Bildern, noch mehr Weinen als früher sowie den gewohnt informativen Beschreibungen) möchten wir unseren Service für Sie nochmals verbessern und unsere vinophile Begeisterung noch lebendiger werden lassen. Ursprünglich als Pinwand-Special geplant, das in unregelmäßigen Abständen erscheinen sollte, haben Ihre begeisterten Kommentare, werte Kunden, uns keine Wahl gelassen, als das jetzige Format in der von Ihnen so gelobten ästhetischen Qualität als neues Gesicht von Pinard de Picard zu etablieren.

Viel Spaß beim Schmökern und genussreiche Abende mit Ihren Lieblingsweinen wünschen Tino Seiwert, Ralf Zimmermann und Martin Lehnen im Namen aller unserer Mitarbeiter.


In unserer heutigen Pinwand präsentieren wir Ihnen grandiose Weine, die ein vinologisches Feuerwerk zu entzünden vermögen:
In 2008 zählen die emotional berührenden Weine vom Weingut van Volxem zu den besten Kollektionen in ganz Deutschland: Es sind begeisternde Rieslingunikate, stilbildende, authentische Klassiker der Weinwelt, gewachsen auf großen, steilen Lagen mit einzigartigem Terroir, nirgendwo auf der Welt kopierbar. Und Florian Fauth vom Weingut Seehof gehört zu den Edel-Talenten in Rheinhessen. Das Preis-Genussverhältnis seiner Weine ist in ganz Deutschland schlicht unübertrefflich!

Tenuta di Capezzana, Toskana: Ein mythischer Name aus einer der magischen Kulturlandschaften der Welt erwacht zu neuem Leben und brilliert mit authentischen Weinen voller Noblesse! Der Gambero Rosso urteilt begeistert: „Weingut Barba – Hoher Qualitätsstandard zu fairsten Preisen”.

Domaine Força Real, Roussillon: Traumhaft fruchtig-mineralische Weinunikate, die vortrefflich ihr unvergleichliches Terroir des schwarzen Schiefers reflektieren. Domaine Gauby – Weltklasse pur! Clos Saint-Jean – Phantastisches Châteauneuf-du-Pape-Gewächs aus großem Jahrgang zu unglaublich fairem Preis, „eines der großen Schnäppchen”, Parker!

Der FEINSCMECKER feiert in seiner aktuellen Oktoberausgabe 2009 „11 Rotweine für den Herbst, bei denen Preis und Leistung stimmen. Wahre Schnäppchen und die FEINSCHMECKER-Favoriten aus ganz Europa”, darunter gleich vier absolute Bestseller unseres Programms!


Wiederum lieferbar:

Mas Estela – Biologisch angebaute Weltklasseweine, die wir Ihnen heute zu schier unfassbar günstigen Konditionen (Sie bestellen 6 Flaschen und bezahlen nur 4! Somit sparen Sie 33%!) anbieten können!

4453905 Mas Estela, Quindals tinto (4+2 Flaschen gratis!) 2005 4,5 l, statt 88,80 nur 59,20 Euro
Traumhaft authentischer Rotwein – Auf qualitativer Augenhöhe mit seinem beliebten Jahrgangsvorgänger, der für seine Preisklasse ganz selten vergebene 93 Parkerpunkte erhielt – „Ein phantastischer Wein, den man kistenweise kaufen sollte”, Parker!

Mas Estela, Quindals tinto (4+2 Flaschen gratis!)

Schnäppchenangebot: 4+2 Flaschen gratis!


445305 Mas Estela, Quindals tinto 2005 14,80 Euro

Mas Estela, Quindals tinto (4+2 Flaschen gratis!)


4451904 Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto (4+2 Flaschen gratis!) 2004 4,5 l, statt 165,00 nur 110,00 Euro
Gerhard Eichelmann wertet den 03er in MONDO mit sensationellen 95 Punkten (höher als den so prestigereichen Clos Mogador aus dem Priorat, insgesamt die fünftbeste Bewertung aller spanischen Spitzenweine und der mit Abstand preiswerteste!) und notiert weiter: „Die Weine von Mas Estela werden immer besser, immer faszinierender. Der Vinya Selva del Mar ist ein Schnäppchen”!

Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto (4+2 Flaschen gratis!)

Schnäppchenangebot: 4+2 Flaschen gratis!


445104 Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto 2004 27,50 Euro

Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto (4+2 Flaschen gratis!)


Frisch eingetroffen:

Grange des Pères – Rare Weinlegende aus dem Herzen des Languedoc im burgundischen Stil!

Grange des Pères

Wenige Weine aus dem Süden Frankreichs sind binnen eines Jahrzehnts zu einem solchen Mythos, einem weltweit derart gesuchten Kultwein geworden, wie die rote Edelcuvée „Grange des Pères” – mit spektakulären Bewertungen: 95 Punkte bei Parker für den grandiosen 2005er und damit die höchste Jahrgangsbewertung des Languedoc, ebenfalls bis 95 Punkte für den heute präsentierten 2006er; VINUM feiert das Languedoc als Heimat „der aufregendsten Weinentdeckungen der Alten Welt”. Die Höchstpunktzahl von über 150 degustierten großen Weinen der Region erhielt – „natürlich” unser Grange des Pères!

Grange des Pères
Laurent Vaillé - Lebende Legende des Languedoc

352106 Grange des Pères, rouge 2006 59,00 Euro
Ein erotisches Weingemälde, zweifellos zu den besten Weinen Frankreichs gehörend, ein unkopierbarer Individualist. Dieser Weltklassewein, der in sich die Insignien seines grandiosen Kalk-Terroirs zu einer genialen Synthese zwischen der aromatischen Präzision eines burgundischen Grand Crus aus Chambertin, der wilden Würzigkeit und Syrah-Expressivität eines legendären La Landonne und der Kühle und Mineralität eines Premier Cru aus dem Bordelais vereint, gehört in jeden Keller eines ambitionierten Weinliebhabers.



FEINSCHMECKER feiert 4 Besteller von Pinard de Picard als ihre Favoriten aus ganz Europa!

Rare Weltklassegewächse aus Europas Renommier-Regionen Ihnen anbieten zu können, bereitet uns stets großes Vergnügen. Noch glücklicher sind wir jedoch, wenn wir Ihnen grandiose Qualitäten in der Kategorie der leckeren Alltagsweine offeriren können, die qualitativ dramatisch aus ihrem Segment herausragen und somit in einer ganz anderen Liga mitspielen dürfen, als ihr kleiner Preis suggeriert. Zahlreiche Testerfolge der letzten Jahre und die Resonanz begeisterter Kunden auf diese Weine zeugen von unserem Bemühen, die Perlen aus dem Meer zumeist belangloser Alltagsweine herauszufiltern. Daher freuen wir uns heute mit unseren Winzern über einen phantastischen Erfolg, vier herausragende Weine für jeden Tag betreffend, die jedoch alles andere als alltäglich sind:
Der FEINSCMECKER feiert in seiner aktuellen Oktoberausgabe 2009 „11 Rotweine für den Herbst, bei denen Preis und Leistung stimmen. Wahre Schnäppchen und die FEINSCHMECKER-Favoriten aus ganz Europa”, darunter gleich vier absolute Bestseller unseres Programms. Ein schöner Erfolg unserer Winzer, der uns ein wenig stolz macht und der die Ausnahmequalitäten unserer Basisweine und Ihren guten Geschmack, werte Kunden, eindrucksvoll demonstriert!

Bodega Inurrieta
Die Bodega Inurrieta schmiegt sich harmonisch
in die sanfte Hügellandschaft von Navarra

429206 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2006 6,60 Euro
Der preis„werteste” aller Rotwein-Favoriten des FEINSCHMECKER ist, wieder einmal, der geniale „Sur” der Bodega Inurrieta. Der FEINSCHMECKER notiert: „Ein sehr südlicher, fruchtsüßer Wein, vorwiegend aus der Rebsorte Garnacha, dazu Tempranillo und Graciano. Leuchtend rot, in der Nase rote Beeren sowie etwas Vanille vom Ausbau im Barrique. Am Gaumen weich und schmeichelnd.”

Unsere Verkostungsnotiz: „Unser Kleinod aus den sanften Hügellagen Navarras präsentiert mit dem aktuellen Jahrgang des „Sur” einmal mehr einen herrlich verführerischen, „südlich” inspirierten, wunderbar fruchtigen Wein, der weit über Spanien hinaus die Maßstäbe setzt in seiner so genussfreundlichen Preisklasse! Edle Beerenaromen und noble Gewürzanklänge prägen diesen Schmeichler der Sinne, der mit einer lustvollen Opulenz und Konzentration, aber auch einer zuvor nicht erlebten Eleganz, geschliffenen Tanninen und einem schokoladig-feinwürzigen Nachhall die Zunge verführt. Auch einem Jahrgangsvorgänger unseres Bestsellers wurde eine phantastische Auszeichnung zuteil: In einer Verkostung der besten spanischen Weine unter 20 Euro zählt der Sur „S” zu den dreißig besten und gleichzeitig drei preiswertesten Weinen!

Inurrieta, Sur „S”, tinto


Bodega Inurrieta
Optimale Lager- und Reifebedingungen
in den modernen Barriquekellern

4292906 Inurrieta, Sur „S”, tinto (12 Flaschen) 2006 9 l, statt 79,20 nur 72,60 Euro

Inurrieta, Sur „S”, tinto (12 Flaschen)

12 Flaschen zum Preis von 11!


Domaine Fondreche
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche

151108 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2008 7,95 Euro
FEINSCHMECKER: „Ein typischer Wein von der Rhône, überwiegend aus Grenache. Dunkle Früchte am Gaumen, dazu etwas florale Noten. Sanfte Tannine, samtig, gute Balance und feines Finale.”

Unser junger Freund Sébastien Vincenti unserer Kultdomaine Fondrèche vinifiziert Qualitäten, die in ihrer so konsumfreundlichen Preisklasse schlicht unerhört sind – mit ungemein komplexen Aromen und einer sagenhaften Frische und Ausgewogenheit im fertigen Wein. Was Parker zu einem enthusiastischen Urteil verleitet: „Superstar Estate – high quality as well as value-priced-wines! Diese Weine gehören in jeden Keller der Welt, außergewöhnliche Qualitäten, die alle meine Erwartungen übertroffen haben, zu Preisen, die das Bordelais erzittern lassen!” Zu dieser alles andere als alltäglichen Qualität trägt natürlich auch bei, dass sich Sébastiens Weinberge nach jahrelanger liebevoller Restaurierung in einem optimalen Zustand befinden, daher selbst im exzellenten Terroir um den Mont Ventoux von singulärer Qualität sind, besten, aber wesentlich teureren Lagen aus Châteauneuf-du-Pape absolut ebenbürtig. Nur die Preise von Sébastiens weltweit gesuchten Weinen sind weiterhin so unglaublich günstig wie in der Vergangenheit. Und unser köstlicher Alltagswein de luxe, die Cuvée „Fayard” (eine herrliche Melange aus Grenache, Syrah, Carignan und Mourvèdre), seit Jahren einer der meistverkauften Rotweine unseres gesamten Programms, brilliert in 2008 in der Nase wiederum als höchst authentisches Gewächs vom Fuße des mythischen Bergriesen des Mont Ventoux, da Sébastien in diesem anspruchsvollen Jahrgang alle Partien der Spitzencuvée Nadal in diese geniale Basiscuvée hat einfließen lassen. So können wir Ihnen diesen exzellenten Nachfolger des vom FEINSCHMECKER präsentierten 2007ers, der bei uns längst ausverkauft ist, nur wärmstens anempfehlen. In der betörenden Nase Noten von reifen Schwarzkirschen, wilden Schwarz- und blauen Waldbeeren, Thymian, Majoran, Oregano und Vollmilchschokolade. Am Gaumen dicht und füllig, dabei aber auch spielerisch leicht über die Zunge tänzelnd – kühle schwarze Beeren und noble Gewürze der Provence tanzen heißen Samba! Der gesamte Mundraum wird betört von cremigen, frischen Tanninen und einer finessenreichen Textur. Ein sanfter Riese, der mit einigen Wochen der Flaschenreife sich harmonisieren und daher bereits Ende des Jahres in Bestform zeigen wird.
Welch Charakterwein mit einer wilden Ursprünglichkeit, ein wehmütiger Gruß aus dem Herzen der verzaubernden Provence, der stets Lust macht auf das nächste Glas und die nächste Reise in eine traumhafte Naturlandschaft!

Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge



Der majestätische Bergriese „Le Canigou“ als Wächter
der traumhaft gelegenen Rebzeilen der Domaine Boudau in der Ebene von Perpignan

347108 Boudau, Le Clos, Côtes du Roussillon, rouge 2008 7,90 Euro
FEINSCHMECKER: „Sehr attraktive Cuvée aus den traditionellen Sorten des französischen Südens. Am Gaumen schmeichelnd und elegant, intensive Aromen von reifen dunklen Beeren, dazu von einer schönen Frische und mit sehr feinen Tanninen”.

Dazu gibt es sensationelle Bewertungen dieses leckeren Alltagsweines unserer Spitzendomaine vom Fuße der majestätischen Pyrenäen: Eine Goldmedaille im Concours National des Vignerons Indépendants 2009 und schier unglaublich: In der Revue du vin de France wird dieser Leckerschmecker im Jahrgangsreport 2008 zu den größten Weinen des Roussillon gezählt und damit eingerahmt von den über ein Vielfaches teureren Luxuscuvées der Prestigegüter. Ein Schnäppchen, werte Kunden, wie man es einmal in einem Jahrzehnt zu finden vermag! Dies ist einer dieser authentischen Tropfen aus dem Süden Frankreichs mit seidenen, hochfeinen Tanninen, die den legendären Ruf des Midi begründet haben. Kistenweise in den Keller einlagern!

Boudau, Le Clos, Côtes du Roussillon, rouge


Château Beaucastel
Château Beaucastel

175007 Perrin, „Peyre Blanche” Cairanne Village rouge 2007 9,90 Euro
FEINSCHMECKER: „Die Familie Perrin ist bekannt als Eigentümerin von Beaucastel in Châteauneuf-du-Pape. Ihr Cairanne aus Grenache und Syrah ist mit seinen intensiven Beerentönen ein toller Genuss für kleines Geld.”

Natürlich handelt es sich bei den prestigeträchtigen legendären Renommier-Châteauneufweinen von Beaucastel um die Flaggschiffe der Familie Perrin, daneben erzeugt man aber auch in ebenfalls biodynamisch bewirtschafteten erstklassigen Lagen um Châteauneuf-du-Pape herum köstliche Rotweine im charakteristischen Stil der südlichen Rhône. Und einer dieser fabelhaften Rotweine von traumhaften Satellitenlagen um das Epizentrum kommt von malerischen, extrem steinigen Weinbergen aus Cairanne, einem traumhaften Örtchen „mit einem beeindruckenden Potential” (Parker). Die betörende, schmeichlerische, Grenache-dominierte Cuvée ‚Peyre Blanche’ wird extrem schonend und ohne kellertechnische Eingriffe aus kleinbeerigen Trauben uralter Reben vinifiziert, die einen dunkelroten, höchst authenti schen Wein voll sinnlicher süßlicher Frucht und einem Touch ungebändigter Wildheit ergeben. In der Nase faszinierende Anklänge an leckere blaue Beeren, aromatische Kräuter der Provence, Süßkirschen und Karamell. Am Gaumen von einer betörenden, ganz seltenen Weichheit und Cremigkeit bestimmt, komplex, von exzellenter Struktur, dicht und dennoch elegant und geschliffen und jahrgangsbedingt mit einer traumhaften Frische gesegnet. 2007 ist schlicht an der südlichen Rhône, wie Parker euphorisch postuliert, der größte Jahrgang aller Zeiten! Und dieser phantastische Wein aus einem Super-Rhônejahr ist nach meinem Geschmack wegen seiner feinst balancierten Stilistik, der Vermählung einer großartigen inneren Dichte, seidenen, traumhaft weichen Tanninen und seiner herausragenden Frische DER Referenzwein seiner aufstrebenden Region Cairanne. Es gibt nicht viele Châteauneufweine, von den teuren Prestigegewächsen der absoluten Spitzendomainen abgesehen, die dieser Preissensation das Wasser reichen können! Herzlichen Glückwunsch Pierre Perrin zu dieser phantastischen Leistung!

Perrin, „Peyre Blanche” Cairanne Village rouge




DEUTSCHLAND

Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar

STERN: „Der Rebenflüsterer – Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf”

Stephan Reinhardt, FEINSCHMECKER: „Van Volxem:
Sehr komplexe Rieslinge mit Struktur, innerer Dichte und cremiger Textur; lecker für die einen, kulturphilosophische Traktate für die anderen. Jedenfalls Weine, auf welche die Welt in Zukunft nicht mehr wird verzichten wollen.”

Weingut Van Volxem

Auch in 2008 zählen die emotional berührenden Weine unseres Freundes Roman Niewodniczanski zu den besten Kollektionen in ganz Deutschland: Es sind begeisternde Rieslingunikate, stilbildende, authentische Klassiker der Weinwelt, gewachsen auf großen, steilen Lagen mit einzigartigem Terroir, nirgendwo auf der Welt kopierbar. Ein eindrucksvoller Spagat zwischen Tradition und Avantgarde. Diese authentischen Gewächse aus biologischem Anbau besitzen neben ihrer komplexen Aromatik ein traumhaftes, cremiges, enorm dichtes Mundgefühl, sind kraftvoll und vielschichtig, sagenhaft mineralisch und extraktreich, dabei fein, elegant und höchst finessenreich, voll von subtilem Spiel und einer inneren Frische wie nie zuvor! Kein Wunder, dass Jens Priewe, eine Ikone des Wein-Journalismus, urteilt: „Ich wage die kühne Behauptung: Van Volxems Saar Riesling 2008 – der beste Weißwein der Welt unter 10 Euro.” Diese höchste Wertschätzung des Jahrgangs 08 aus solch berufenem Mund belegt die dramatischen Qualitäten, die der Weinmagier von der Saar in 2008 vinifiziert hat und die ihren Höhepunkt finden in den heute präsentierten phantastischen Großen Lagen unseres Traditionsgutes, die, bei mehreren Verkostungen in unserem Haus, eindrucksvoll demonstrierten, dass sie sich über 10-14 Tagen aus der geöffneten Flasche grandios entwickelten: Welch großartiges Reife- und Entwicklungspotential!

Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

Die Ursache solch fabelhafter Qualitäten in 2008 ist keine Hexerei, sondern die Folge der klimatischen Bedingungen des Jahrgangs wie der gestalterischen Kraft eines visionären Winzers: Nach einem kühlen Sommer mit ausreichenden Regenfällen (Die Reben konnten ungemein viel Mineralstoffe aufnehmen ) gab es einen goldenen Oktober mit den so ungemein wichtigen kühlen Nächten (welche unerlässlich sind für eine komplexe Aromenbildung) und eine goldene Weinlese, die extrem spät begonnen hat, erst Ende Oktober, das heißt ca. 14 Tage später als normal! Nur ein optimaler Gesundheitszustand der Trauben infolge unermüdlicher Weinbergsarbeit während des kühlen Sommers (Fruchtansatz wurde reduziert durch Entfernen von Trauben nach der Blüte bis Ende August in mehreren Durchgängen, Entfernen der Blätter auf der Morgensonnenseite, damit Trauben schnell trocknen und luftig hängen und wie immer ausschließlich organische Düngung) erlaubte einen geglückten Ernte-Poker bis Ende November und belohnte für den Fleiß während der Sommermonate mit der extremen Blattwerks- und Triebarbeit. Zudem haben nach den vielen Jahren biologischer Weinbergsarbeit die Reben ihr ökologisches Gleichgewicht wieder gefunden – ein unermesslicher Vorteil in fordernden Jahrgängen wie 2008! Roman urteilt dezidiert: „ 2008 ist das Jahr der fleißigen Winzer und der großen Lagen! Qualität kam in ganz Deutschland ausschließlich durch harte Arbeit im Weinberg zu Stande. In Frankreich gibt es eine alte Winzerweisheit. „Le vigne aime le soleil, mais plus encore l’ambre de son maître”, was bedeutet: „Die Rebe liebt die Sonne, aber noch mehr den Schatten ihres Herrn”. Das heißt für uns: Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit im steilen Weinberg. Unermüdlicher Fleiß, größte Sorgfalt und ein unendlicher Qualitätswillen. Kamen alle diese Faktoren zusammen, war in 2008 ganz Großes möglich!” Was auch Sie, werte Kunden, wohl genau so empfinden, denn noch niemals zuvor haben wir so viel Nachfrage nach den Saar-Rieslingen der Traditionsdomaine Van Volxem gehabt wie in 2008, dem Jahrgang der großen Winzer und der späten Ernten!

Weingut Van Volxem
Extrem lockerbeerig und kerngesund strahlen die Träubchen mit der Sonne um die Wette
© VanVolxem.com

Wahrlich: Es ist „wahnsinnig, gigantisch, was dieser Kerl (Roman) geschaffen hat,” lobt euphorisch, aber völlig zu Recht Rieslingexperte Stuart Pigott die genialen Gewächse von Roman Niewodniczanski! Die Weine dieses ebenso ehrgeizigen wie sympathischen Winzers zählen auch in 2008 zu meinen persönlichen Favoriten! Wohl bekomm’s!


906608 Van Volxem, Schieferriesling trocken 2008 8,95 Euro
Welch traumhafte Qualität offenbart der oftmals als ‚kleiner’ Bruder des legendären Saar-Rieslings gefeierte Schieferriesling im Glase! Aber was heißt hier ‚kleiner’ Bruder? Der Schieferriesling ist ein qualitativ absolut ebenbürtiges Gewächs, das sich nur in seiner Stilistik vom Saarriesling deutlich unterscheidet: Er ist bei aller inneren Dichte schlanker, rassiger und frischer im Körper, wodurch die pikante Mineralität des Schiefers (Nomen est Omen) noch stärker in den Vordergrund tritt. Jedes Glas dieses tänzelnden Rieslings versprüht schiere Lust beim Genuss! Dieser verzaubernde Mineralextrakt demonstriert ausdrücklich die Tugenden eines ungemein spannenden Jahrgangs an der Saar! Die hohe Reife des kerngesunden Traubengutes, seine faszinierende salzige Mineralität, die sich über viele Monate hinweg kontinuierlich einlagern konnte, da während der gesamten, sehr langen Vegetationsperiode niemals Wasserstress bestand, und seine harmonische Säure zeichnen das Kernthema, mit dem die besten Rieslinge Deutschlands in 2008 allesamt brillieren werden: Eine animierende Trinkigkeit, ein geradezu nicht enden-wollender Trinkfluss, der durch eine moderate Alkoholgradation von knappen 11,5 Volumenprozent, eine verführerische Frucht und tiefe Mineralität zum fröhlichen Zechen verleitet. Ein Referenzriesling der Saar: Authentisch, mineralisch, rassig, strahlend-präzise!

Brandaktuell Sieger einer großen Riesling-Verkostung in den Niederlanden, in der die renommierten Sommeliers der besten Sterne-Restaurants den „Van Volxems Schiefer-Riesling” zu ihrem Favoriten des Jahrgangs auserkoren haben!
Zu genießen ab sofort bis 2012.

Van Volxem, Schieferriesling trocken


Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

907108 Van Volxem, SaarRiesling 2008 9,95 Euro
Jens Priewe, eine Ikone des Wein-Journalismus, urteilt in „BonGusto”:
„Ich wage die kühne Behauptung: Van Volxems Saar Riesling 2008 - der beste Weißwein der Welt unter 10 Euro.”


Jens Priewe urteilt im Detail: „Um diesen Riesling gut zu finden, muss man kein ausgesprochener Weinkenner sein. So knackig frisch, so zartfruchtig, so leicht fließt dieser Wein über die Zunge, dass auch Leute, die nicht jeden Tag eine Flasche köpfen, sofort merken: Hier ist ein besonderer Wein im Glas. Er duftet wie Zitronenschale, Pfirsich und nasser Schieferboden, schmeckt trocken, obwohl er eine leichte, kaum schmeckbare Restsüße besitzt. Sie mildert die Säure ab, so dass niemand Magenweh bekommt, der zwei Glas von ihm trinkt. Ich wage die kühne Behauptung: der beste Weißwein der Welt unter 10 Euro. Der Winzer, der diesen Wein erzeugt, hat einen unaussprechlichen Namen. Er heißt Roman Niewodniczanski. Die Kenner nennen ihn einfach „Niewo”. Ein junger, noch nicht einmal 40jähriger „Wein-Verrückter”, dessen Familie die Bitburger Brauerei gehört, der sich aber nicht auf dem Geld seiner Eltern ausruhen wollte und 2000 das alte, heruntergekommene Weingut Von Volxem an der Saar kaufte, um es innerhalb weniger Jahre zu neuem Glanz zu bringen. Übrigens: Man trinkt diesen Saar Riesling am besten aus breiten Kelchen. Wenn man die Flasche schon einen Tag vorher öffnet, schmeckt er am nächsten Tag noch einmal so gut. Ich habe ihn zu Fischsuppe mit Muscheln und Flusskrebsen getrunken. Passte perfekt!”

Auch Pinard de Picard findet: Roman Niewodniczanski präsentiert mit diesem extrem frischen und zutiefst mineralischen 2008er einen herrlich trockenen, vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den steilen Schieferlagen der Saar, in Referenzqualität widerspiegelt.

Van Volxem, SaarRiesling


9071108 Van Volxem, SaarRiesling, Magnum 2008 25,00 Euro



Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

906808 Van Volxem, Wiltinger Braunfels Riesling 2008 13,90 Euro
Welch eigenständiger Charakter! Welch nobler Wein in zutiefst mineralischem Gewand! Ein grandioser Riesling mit gerade einmal 11,5 Volumenprozent Alkohol von kargen Grau- und Braunschieferböden, die durchmischt sind mit Quarzit und roten „Wacken” und gelegen unterhalb des weltberühmten Scharzhofbergs. Was ist das für ein fabelhaftes Aroma mit Anklängen an rauchig-salzige Mineralien, Jod, wilde Kräuter und weißen Pfeffer. Jaaa, genau so riecht und schmeckt Schiefer! Nach einigen Minuten im großen Glas entwickelt dieser traumhafte Terroirwein, ein Spiegelbild seines mineralischen Bodens, Anklänge an vollreife gelbe Früchte wie Aprikosen, Mirabellen und saftiger Weinbergspfirsich mit feinsten Nuancen von Heidelbeeren und Veilchen. Dieser faszinierende Duft mündet in einem verführerischen, facettenreichen Spiel, das großen Wein mit langem Nachhall sinnlich erlebbar macht. Wie der grandiose, viel zu schnell ausverkaufte 2007er ein Braunfels, der in seiner Jugend schon mit einer brillanten Qualität begeistert und mit einer traumhaften Kräuterwürze (!) den Gaumen verzaubert. Eine ungemein aromatische, intensiv an Jod erinnernde salzige Mineralität im langen Nachhall macht diesen Charakter-Riesling zu einem grandiosen Essensbegleiter. Welch perfekte Korrespondenz zu leckeren Gerichten wie gegrillte Langustinos oder Hummer mit Krustentiersoße, Seeteufel-Speckmantel auf glasiertem Kürbisgemüse, Geflügel mit milder Currysoße und gebackenen Früchten oder milden Frisch- oder Hartkäsen mit Honigglasur oder Früchtechutneys. Heute schon ungemein verführerisch, wird sich dieser fabelhafte Riesling mit seiner feinherben Eleganz und traumhaft reifen Säure über Jahre hinweg positiv entwickeln. Kaum glaubliches Preis-Genussverhältnis!

Van Volxem, Wiltinger Braunfels Riesling


Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com
Romans ebenso sympathischer wie genialer Kellermeister Dominik Völk

906408 Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling 1. Lage 2008 17,90 Euro
Welch großartigen Trinkgenuss bereits in seiner Jugend vermittelt einer der elegantesten Weine der großartigen Van Volxem Kollektion 2008 aus einer der schönsten und dramatisch steilsten Schieferlagen der Saar von Parzellen, auf denen nicht die uralten Reben des Gottesfuß stehen, sondern Neuanpflanzungen aus hochwertiger Rebenselektion. In der tiefwürzigen Nase dominieren erfrischende Blütenaromen von Mandarinen, Jasmin und weißen Rosen, zart verwoben mit Milchschokolade und rotem Früchtetee. Der rote Schieferboden dieser traditionsreichen Saarsteillage besitzt eisenhaltige Anteile, die diesem verspielten Riesling am Gaumen eine verführerische, rotbeerige Frucht und tänzerische Leichtigkeit vermitteln und in einen seidigen, elegant verspielten Abgang mit Noten von Pfirsichkern und frisch gemähtem Heu münden.
Dieser traumhafte Gottesfuß verkörpert eine wunderschöne Leichtigkeit des Seins und kann ab sofort (unbedingt karaffieren bitte oder über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche probieren) bis 2018 mit großem Vergnügen getrunken werden.

Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling 1. Lage


Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com


906508 Van Volxem, Scharzhofberger Riesling 1. Lage 2008 17,90 Euro
Der Wiltinger Scharzhofberg ist eine der legendären, weltberühmten Lagen der Saar, der seit Urzeiten im Fokus des weltweiten Interesses von Weinliebhabern verblieben ist. Und dieser fabelhafte, aristokratische, zutiefst mineralische Riesling aus 2008 ist ein Meisterstück handwerklicher Winzerkunst! Hier ist Terroir mit allen Sinnen erlebbar. Denn diese traumhafte Lage, die aus reinem feinstem Blauschiefer besteht, spiegelt sich geradezu archetypisch in diesem filigran-transparenten, ungemein spielerischen und dennoch packenden Riesling wieder, der in der Nase mit seinen feinen Aromen nach Zitrusfrüchten, geriebenen Orangenschalen, feinstem Zitrusfruchtkaramell (aus einer 3-Sterne-Küche, wie Sebastian Georgi schmunzelnd anmerkt) sowie Ananas-Mandarinensalat mit einem Schuss braunem Zucker begeistert. Auf der Zunge zeigt sich ein mächtiger mineralischer Kern, weich eingebettet jedoch in eine ebenso rassige wie geschmeidig-cremige Textur. Die verführerisch verspielte Frucht mündet in einem herrlich langen, wiederum tief salzig-mineralischen, ja speckigen Nachhall mit faszinierenden Noten von grünem Tee und aromatisierten Minzblättern sowie einem ungemein trinkanimierenden Süße-Säurespiel, das die Weine der Saar dereinst weltberühmt machte. Und die legendärste aller Wiltinger Spitzenlagen demonstriert mit ihrer feingliedrigen, rauchig-salzigen Mineralität, ihrer jahrgangstypischen Transparenz und ihrer kühlen Noblesse in 2008 ihr wahrhaft großes Terroir wie selten zuvor!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2010 bis nach 2020.

Van Volxem, Scharzhofberger Riesling 1. Lage


Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com


907308 Van Volxem, Volz Riesling 1. Lage 2008 22,80 Euro
Aus einer besonders wertvollen, südwestlich ausgerichteten Spitzenlage, unmittelbar an den Scharzhofberg angrenzend (daher auch in der Preußischen Lagenklassifikation von 1868 in der Klasse der privilegierten Terroirs als Grand Cru geführt!), mit skelettreichen Blauschieferböden mit zahlreichen Quarziteinschüben und über 60 Jahre alten Reben ausgestattet, stammt dieser feingliedrige, phantastische Riesling, der uns mit einem Feuerwerk aus mineralischer Expressivität und feinster, fruchtreicher Eleganz betört. Welch ein Triumph des Terroirs! – Welch enorme maskuline Struktur! Hat Roman es je besser, präziser herausgearbeitet als in 2008, einem Jahrgang, der diesen großen Winzer infolge seiner unermüdlichen Weinbergsarbeit, einer extrem späten Lese und viel intuitivem Bauchgefühl phantastische Rieslinge vinifizieren ließ? Liebe Kunden: Vergesst alle Analysen! Kostet! Trinkt! Erfahrt eine Jahrhunderte währende Weinkultur in einem einzigen Schluck! Die Volz-Stilistik ist in diesem Jahrgang der Kühle und Mineralität geprägt von einem begeisternden Pfauenrad an komplexen Aromen: Mirabelle, Mandarinen (am dritten oder vierten Abend aus der geöffneten Flasche grandios!), exotische Früchte, würzige Kräuter (Salbei, Basilikum, wilde Minze), Cassisblatt, Heidelbeeren, ein dezenter Jod-Ton sowie rauchige Anklänge und Noten von feuchtem Schiefergestein. Auf der Zunge vibriert eine würzige, fast narkotisierende Mineralität, die süchtig machen kann. Ein – bei aller Opulenz und Dichte – herrliches, saar-/volxemtypisches Spiel und eine faszinierende Frische und eine Feinheit (welch Demonstration der unmittelbaren Nachbarschaft zum legendären Scharzhofberg), eine Finesse und eine Filigranität wie nie zuvor. Im grandiosen Nachhall sehr jodig, packend, salzig-mineralisch – es könnte fast schmerzen, mit welcher rauchig mineralischen Intensität der Wein über die Zunge gleitet, wenn diese mineralische Attacke nicht weich in seidene Tannine und eine ätherische Textur eingebettet wäre. Großes, emotionales Kino mit sprachlos machender Kraft ohne Schwere. Ein wahrhaft grandioser, lang anhaltender, zutiefst mineralischer, aristokratischer Saarriesling mit vornehm-kühlem, enorm langem, rauchigem Abgang. Erhebend wie Händels Messias! Wahrlich ein Grand Cru, und unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten eine absolute Provokation! Punktum!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis nach 2020.

Van Volxem, Volz Riesling 1. Lage


Weingut Van Volxem
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907608 Van Volxem, Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling 1. Lage 2008 32,00 Euro
Welch fabelhafter Riesling, hervorgegangen aus dem Filetstück einer exzellenten Paradezelle des Scharzhofbergs, genau: aus dem steilsten Kernstück mit den ältesten Reben eines der berühmtesten Weißweinterroirs der Welt und vinifiziert in der Obhut eines großartigen Winzers und magischen Künstlers! Roman erzählt begeistert: „Nie zuvor haben wir derart reife, nach Orangenblüte, Grapefruit und herrlich exotischen Früchten duftende Trauben in Händen halten dürfen. Es hat sich wiederum gelohnt, extrem lange mit der Ernte zu warten, um diese winzig kleine Menge an aromatisch vollreifen Beerchen aus dieser Steillage zu ernten. Es ist schlichtweg eine meiner bisher qualitativ besten Ernten”. Und wie recht der Kerl hat! Welche Vielfalt der Aromen verströmt sich im Glase! Konzentriertes Steinobst, hochreife Weinbergspfirsiche, Mirabellen, reife Feigen, Orangenzesten, Williamsbirnen, Grapefruit, raffiniert verquickt mit mineralischen Gesteinsnoten, frischem Ingwer, Kardamon, Korianderblätter, dazu ungemein intensiven Jod-Salz-Anklängen, welche den Hauch einer salzigen, erfrischenden Meeresbrise ins Glas hineinwehen. Bereits im betörenden Duft offenbart sich so eine Symbiose aus tiefer mineralischer Würze, dichter Cremigkeit und Komplexität einer der feinsten aller Schieferlagen Deutschlands, die sich am Gaumen mit Grandezza fortsetzt.

Hier entfaltet sich dieser monumentale Riesling wie ein großer roter Burgunder in seiner ganzen Vielschichtigkeit. Zupackender, präziser, markanter als in den Jahren zuvor: Blauer und ein kleiner Anteil roter Schiefer prägt seine wahnwitzig dichte, mineralische Struktur, welche die Sinne eines jeden Genießers betört. Roman Niewodniczanski erweist sich als sensibler Interpret eines Terroirs, das er sinnlich erlebbar in Wein überführt hat: Extrem fein und elegant entwickelt dieser Weltklasseriesling nach einigen Monaten der Flaschenreife eine noch cremigere Textur, wird aber niemals seine noble Stilistik und fordernde Tiefgründigkeit verlieren. Ein irrsinnig mineralischer, edler Aristokrat mit einer großen Länge und wiederum Orangenzesten im nicht enden wollenden, in reife Säure, opulente Textur (ein Babyspeck, der in den nächsten Monaten deutlich abschmelzen und die Mineralität immer fokussierter zum Tragen kommen lassen wird) und duftende Rosenblüten eingebundenen Abgang, an den man sich noch Tage nach der Verkostung gerührt zurückerinnert. Man muss aber nicht zwangsläufig ehrfürchtig meditierend genießen, denn dieser fabelhafte Wein verfügt über einen ungemein hohen Trink- und Genussfaktor. Dieses Meisterwerk mit expressiver Schieferqualität vom in der ganzen Welt vielleicht berühmtesten Weinberg Deutschlands erfüllt alte Lagenklassifikationen mit neuem Leben! Chapeau! Diese traumhafte Balance macht den P. – wie eigentlich alle Van Volxems in jedem Jahrgang – zu einem grandiosen Essensbegleiter zu edlen Fischgerichten, zu Geflügel, zu asiatischer Küche und selbst zu rotem Fleisch oder Wildgerichten! Präzision im Trunk, in der Brillanz der Frucht, der Komplexität der Würze und der bestechend interpretierten abgrundtiefen Mineralität, die ihre grandiose Spur von der Zungenspitze bis zum Ende kohärent verbreitet: Selten, ganz selten in meinem Leben habe ich einen Weißwein im Glase gehabt, der mit einer derartig rassigen Mineralität alle Sinne herausforderte!
Zu genießen ab sofort (unbedingt Dekantieren), Höhepunkt 2012+ bis nach 2025.

Van Volxem, Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling 1. Lage


Weingut Van Volxem
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907708 Van Volxem, Kanzemer Altenberg Riesling Alte Reben 1. Lage 2008 32,00 Euro
Die Geheimnisse der großen Weine der Welt liegen im schöpferischen Zusammenspiel von Boden, Mikroklima und Rebe sowie der Gestaltungskraft und Vision eines begnadeten Winzers. Die ideale Symbiose führt zu einem einzigartigen, authentischen Sinnenerlebnis, das die Singularität des jeweiligen Terroirs widerspiegelt. Dass sich Roman Niewodniczanski und der Altenberg zu Kanzem gefunden und inspiriert haben, ist ein derartiger Glücksfall und nie hat er sich vollkommener manifestiert als in den grandiosen Rieslingen aus alten Reben der Jahrgänge 2005, 2006, 2007 und jetzt im magischen Gewächs aus 2008! Der Altenberg, die renommierte Spitzenlage der Saar, erhebt sich majestätisch, einer unüberwindbaren Wand gleichend (daher von den Weinbergsfrauen auch voller Ehrfurcht ‚Watzmann’ genannt, in Analogie zu der von Bergsteigern gefürchteten Steilwand des zweithöchsten deutschen Alpengipfels) vor den Augen des staunenden Besuchers, der von Kanzem kommend die Saar überquert. Der schieferduftende Weinberg ist bepflanzt mit uralten Reben hochwertigsten genetischen Materials. Romans lang gehegter Wunsch, in dieser Weltklasselage die besten und ältesten Parzellen zu erwerben, ging vor 6 Jahren in Erfüllung. Voller Enthusiasmus machte er sich sofort an die alles andere als leichte Aufgabe, den Wingert Zeile für Zeile und Stock für Stock zu restaurieren. Letztlich wurden – in steilstem Gelände – 9.000 Stützpfähle ausgetauscht und der steinige Boden (Grauschiefer mit roten Einschlüssen) mit Humus durchmischt, so dass die Pflanzen behutsam regenerieren konnten – „eine grausame Arbeit” (Roman).

Das Resultat: Der grandiose van Volxem-Jahrgang 2008 lieferte extrem spät gelesene, kerngesunde, hochreife Trauben mit sagenhaft reifen Kernen, die Roman in Halbfuderfässern bester Provenienz zu einem majestätischen Riesling singulären Charakters vinifizierte. Schwer vorstellbar, dass Sie, werte Kunden, je Besseres von dieser legendären Saar-Steillage im Glase hatten! Die Nase ist irrsinnig komplex und in der Aromatik terroirbedingt völlig anders als alles, was Sie bisher von den Van Volxem Rieslingen kennen: Feinste, rauchige Mineralität, Mandarinen, Sandelholz, weißer Pfeffer, vollreife Weinbergspfirsiche, Mirabellen, Aprikose, Flieder, Akazienhonig und gar Vanille, eine überraschende Note, die aber keinesfalls von einem neuen Holz stammt, sondern ausschließlich vom grandiosen Terroir! Am Gaumen bei allem Spiel ungemein weich und geschmeidig und mit jenem cremig-opulent-erotischen Mundgefühl (weniger die salzig-mineralisch-präzise Stilistik eines Pergentsknopps) versehen, das wir von feinsten burgundischen Grand Crus her kennen. Zweifellos der Montrachet von der Saar! Hier lacht die wärmende Sonne eines goldenen Spätherbstes. Das Terroir des kargen Gerölls der dramatisch steilen Schieferwand des Altenbergs und das reife, kerngesunde Lesegut des Jahres ergeben einen bei aller Montrachet-ähnlichen Fülle und Opulenz fast athletisch anmutenden Wein mit unfassbarer Mineralität von perfekter Harmonie, einer Pantherartigen Geschmeidigkeit, einer fabelhaften Frische, aber auch einer „zärtlich verspielten Leichtigkeit” (Roman) und damit einen irrsinnigen inneren Spannungsbogen. Dank seines homöopathisch niedrigen Ertrags verfügt der Altenberg 2008 über eine dezente Extraktsüße, die ihm einen fast verträumten, nicht enden wollenden langen Abgang verleiht. Welche Vielschichtigkeit und Rasse! Welche Harmonie! Was für ein beeindruckendes, lang anhaltendes, wiederum ungemein salziges Finish – ein wesentliches Signum seines großen Terroirs. Dieser legendäre, ungemein langlebige Wein, eine Hommage an verloren geglaubte Weinzeiten an der Saar, ist ein feierliches, sinnenbetörendes Animationsprogramm zum kollektiven Vollrausch in der Luxusklasse. Sollten Sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen! Gehört in jeden großen, ambitionierten Weinkeller!
Riesiges Potential, zu genießen ab sofort in großen (!) Burgunderpokalen nach mehrstündigem Aufenthalt in der Karaffe. Höhepunkt sicherlich erst zwischen 2012 (frühestens) bis nach 2025.

Van Volxem, Kanzemer Altenberg Riesling Alte Reben 1. Lage


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907808 Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling Alte Reben 1. Lage 2008 32,00 Euro
Dieser extrem steile Prachthang, einem Amphitheater gleichend, mit warmer Thermik von der unmittelbar zu seinem Fuß fließenden Saar, verfügt über extrem skelettreiche Rot- und Blauschieferböden mit hohem Eisengehalt. Die Pflanzdichte (über 11.000 Stöcke pro Hektar!) der teilweise über 120 Jahre alten wurzelechten Reben unterbindet jede Bodenbesonnung und setzt die Pflanzen extremer Konkurrenz aus, weshalb sie ihre Wurzeln tief in die Erde versenken müssen, um wertvolle Nährstoffe zu sichern. Dies ist die Grundlage für diesen phantastischen Riesling und seine sagenhafte Mineralität. Schier ungeheuer war der Arbeitsaufwand in dieser einst renommiertesten Wiltinger Lage, ja, sie war angesehener noch als der Scharzhofberg (!) und ich bin sicher, Roman wird diesem Terroir seinen gebührenden Rang zurückgeben: Tausende von Einzelpfählen mit Wagenladungen von Draht und Nägeln wurden in den Fels geschlagen, Selektionsreben von Hand nachgepflanzt, Tonnen von Pferdemist, Stroh und diversen Komposten eingebracht. Nicht zuletzt wurden die Rebstöcke in mehreren Etappen durch Schnitt ‚tiefer gelegt’, damit die Wärme des Schieferbodens die Trauben optimal versorgen kann.

Das Resultat in 2008: Ein Riesling von unfassbarer Komplexität, der Jahre brauchen wird, all seine Nuancierungen zu entfalten, vinifiziert aus wiederum sehr spät gelesenen goldgelben, geschmacksintensiven Minitrauben. Der Wein verführte im Sommer 2009 bei all meinen Proben durch ein ungeheuer komplexes Bukett mit würzigen Aromen von exotischen Früchten und Waldbeeren sowie dem verschwenderischen Duft von asiatischem Tee, reifer Abate-Birne, Zimt, Nelke und Tannenhonig. Dieses phantastische, traumhaft dichte, ungemein mächtige, füllige Konzentrat vibriert vor salziger Mineralität (auch Noten von rotem Erz) und feinsten Jodanklängen, verwöhnt mit seiner opulenten Frucht und kleidet den Gaumen mit einer cremig-weichen, seidigen Textur aus, der ein dichter, kompakter Kern innewohnt. Aber auch welch verführerische Finesse, welch schwebende Transparenz und welch geniale Süße-Säure-Spannung! 120 Jahre alte wurzelechte Reben in einer dramatisch schönen und zugleich grausam steilen, von edlem Rotschiefer geschaffenen Lage haben einen Wein zum Schwelgen hervorgebracht, der Zeugnis ablegt von den kühlen Nächten eines Goldenen Oktobers. Feurig-lebendig vermittelt dieser edle Riesling – einem Flamenco-Tanz gleichend – einen Eindruck purer Lebensfreude. Ich versichere Ihnen, liebe Kunden, dieser grandiose Weltklasseriesling ist infolge der subtilen Weiterentwicklungen in Weinberg und Keller und der einzigartigen Jahrgangsbedingungen in 2008, ebenso wie in 2007, nochmals ein ganzes Stück besser als der von Parker mit 94 Punkten geadelte großartige 2004er, der in seiner Stilistik jedoch dem fabelhaften 2008er sehr nahe kommt, wobei der Reifegrad der Säure in 08 noch deutlich höher scheint als im großen 2004er Jahrgang. Der Gottesfuß 2008 ist ein transzendentaler Riesling, ein großer, beseelter Wein, der berührt und dessen Zauber sich niemand wird entziehen können.
Genießen Sie diesen göttlichen Trank mit der zutiefst irdischen Mineralität ab sofort. Bitte über mehrere Tage aus der Dekantierkaraffe probieren! Höhepunkt 2011/12 bis nach 2030.

Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling Alte Reben 1. Lage


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906308 Van Volxem, Rotschiefer Riesling Kabinett (feinfruchtig) 2008 10,90 Euro
Junge Reben aus den Traumparzellen Gottesfuß, Kupp und Braunfels (die nach den gleichen nachhaltigen Qualitätsmaßnahmen in den Weinbergen wie Traubenteilung, Humuswirtschaft und intensive Laubarbeit gepflegt werden wie die alten Reben, natürlich auch im biologischen Anbau) liefern die goldgelben Träubchen für diesen wunderschön verspielten, feingliedrigen Kabinett, der bei aller inneren Dichte die unvergleichliche Frucht (Orangen, Limetten, reife Ananas, Passionsfrucht) der Saarrieslinge und den spielerischen Tanz der Elfen demonstriert. Phänomenal, wie in diese Orgie der Frucht in eine traumhafte Mineralität eingebettet ist und eine so erfrischende Säure, dass sie schon beim Hineinriechen ins Glas in der Nase kitzelt. Am Gaumen paart sich diese erfrischende Säure mit der ausgeprägten Frucht, der zarten Süße und wiederum einer faszinierenden salzigen Mineralität. Ein ungemein fröhlicher, unkomplizierter Riesling, DIE Alternative zum Champagner, eine Einladung zum Opern schmettern in der Badewanne! Oder, wie Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005, verschmitzt lächelnd meint: „Ein Wein, von dem man ganze Badewannen trinken könnte, da er sich so anregend und trinkanimierend präsentiert, mit grandios niedrigem Alkoholgehalt von 9,5 Vol%.”
Zu genießen ab sofort bis 2011.

Van Volxem, Rotschiefer Riesling Kabinett (feinfruchtig)


Weingut Van Volxem
Roman Niewodniczanski
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9061307 Van Volxem, Wawern Goldberg Riesling Auslese 2007, Versteigerungswein 2007 0,375 l 67,83 Euro

Van Volxem, Wawern Goldberg Riesling Auslese 2007, Versteigerungswein


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906107 Van Volxem, Wawern Goldberg Riesling Auslese 2007, Versteigerungswein 2007 111,86 Euro

Van Volxem, Wawern Goldberg Riesling Auslese 2007, Versteigerungswein


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Weingut Seehof – Westhofen

Deutschlands dynamischste Weinanbauregion Rheinhessen ist die Heimat eines der größten Winzertalente des Landes: Florian Fauth. Sein Weingut Seehof wird vom Gault Millau zu den Top-Ten der Region gezählt: „Die Kollektion besitzt Substanz, Dichte und Brillanz. Bereits die saftigen trockenen Weine überzeugen mit animierender Frucht, Klarheit und feinem Schmelz, die fruchtigen und edelsüßen haben enormes Spiel – veritable Schnäppchen!”

Weingut Seehof

Florian Fauth weiß: Große Qualität entsteht immer nur im Weinberg. Und was besitzt dieser begnadete Jungwinzer für exzellente Parzellen in den rheinhessischen Spitzenlagen, die schon im Mittelalter zu den besten Deutschlands zählten: Im Kirchspiel, im Morstein und in der Steingrube, letztere eine grandiose Lage zwischen Morstein, Kirchspiel und der Abtserde gelegen. Und Florians extrem karge, kalkhaltige, felsige, teilweise aber auch tiefgründige, eisenoxydhaltige Parzellen, die Filetstücke der Steingrube, liegen in unmittelbarer Nähe zu Klaus-Peter Kellers Abtserde, der besten aller Westhofener Lagen überhaupt! Grandiose Voraussetzungen also, große Weine zu erzeugen, insbesondere, wenn man wie unser Edel-Talent mit wachem Verstand und ganzem Herzen bei der Sache ist: Florian hat 2008 jedenfalls definitiv ein Meisterstück hingelegt. Seine späte Lese kerngesunder Trauben ist der Schlüssel zum Erfolg in 2008! Das Preis-Genussverhältnis seiner Kollektion ist schlicht unübertrefflich: Unser sympathischer Rheinhesse schwimmt folgerichtig auf einer Welle des Erfolgs. Seine faszinierenden Weißweine werden von unseren begeisterten Kunden nachgefragt wie noch nie zuvor – Es sind wahre Perlen im Programm von Pinard de Picard!

Weingut Keller
Florian Fauth inmitten seines kalkhaltigen, steinigen Terroirs

955608 Seehof, Grüner Silvaner trocken, „Edition Pinard de Picard” (DV) 2008 6,80 Euro
Welch beschwingter Zaubertrank von den tollen Kalklagen Westhofens – ein vibrierender Schluck solo genossen und ein genialer Begleiter zu Fisch und hellem Fleisch! Unbedingt probieren, fabelhaftes Preis-Genuss-Verhältnis!

Seehof, Grüner Silvaner trocken, „Edition Pinard de Picard” (DV)


955208 Seehof, Westhofener Aulerde, Weißburgunder trocken (GK) 2008 8,95 Euro
Dieser unverfälschte, ungemein erfrischende, elegante und fein mineralische Weißburgunder demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl Florian Fauth das herausragende Terroir der Westhofener Renommierlagen über die hochreifen Trauben aus der gerühmten Aulerde in den fertigen Wein transferiert. Die privilegierten klimatischen Bedingungen in den traumhaften Spätsommertagen des Goldenen Oktobers 2008 sind natürlich mitverantwortlich für die enorme innere Konzentration, die burgundische Cremigkeit, die vibrierende Frische sowie die geradezu explosive Aromatik dieses Modell-Burgunders: Feine Birnen- und Pfirsichnoten vermählen sich mit den typischen exotischen Anklängen der Große-Gewächslage Aulerde von Melone und Ananas, weißen Blüten und Waldhonig, fein unterlegt von zarten Anis- und Haselnussnoten. Welch traumhafter Solitär, der mit seiner feingliedrigen, eleganten, betörend mineralischen Note wunderbar in seinen cremigen Fruchtschmelz eingebettet ist und der lange nachhallt. Jetzt und in den kommenden beiden Jahren ein herausragender Essensbegleiter zu Fisch, zu Schalentieren und zu hellem Fleisch, aber auch solo genossen ein großes Erlebnis! Welch geniale Symbiose von betörender Frucht, cremigem Schmelz und vibrierender Frische! Wahrlich: Nochmals einen Wimpernschlag besser als selbst im herausragenden 2007er Jahrgang! In seiner Preisklasse einer meiner Lieblingsweißburgunder in 2008 aus ganz Deutschland!

Seehof, Westhofener Aulerde, Weißburgunder trocken (GK)


Weingut Keller
Extrem felsig ist der Untergrund der Steingrube

955108 Seehof, Westhofener Steingrube, Auxerrois trocken 2008 8,95 Euro
Auxerrois ist eine heute kaum noch bekannte uralte Rebsorte, die in der Stilistik ihrer feinrassigen Weine Ähnlichkeiten mit Pinot Blanc oder Weißburgunder besitzt. Der junge Florian Fauth hat in einer großartigen Parzelle der extrem kalkhaltigen Steingrube einen phantastischen Auxerrois in exemplarischer Qualität vinifiziert, den ich Ihnen, liebe Kunden, ganz besonders anempfehlen möchte.

Seehof, Westhofener Steingrube, Auxerrois trocken


955008 Seehof, Riesling trocken, „Edition Pinard de Picard” (DV) 2008 6,95 Euro
Der köstliche Gutsriesling von Florian, der überwiegend von erlesenen Trauben aus der großen Westhofener Lage Kirchspiel stammt (dazu einige Partien aus der Aulerde, dem Morstein und dem Rotenstein), demonstriert beispielhaft sein großes vinologisches Können. Und da wir von dieser hohen Qualität absolut begeistert sind, haben wir uns wie in den Vorjahren im Keller ein Fass aussuchen dürfen, dass uns wegen seiner betörenden Frucht, Balanciertheit und inneren Harmonie besonders gut gefiel und haben uns dieses Juwel als Edition Pinard de Picard exklusiv abfüllen lassen. In der Nase begeistert eine herrlich saftige, rassige, ganz feine Frucht mit zarten exotischen Noten und Anklängen an Cassis und Weinbergspfirsich, traumhaft unterlegt mit feinem mineralischem Spiel und einer zart pfeffrigen, kräutrigen Würze. Am Gaumen finessenreicher, feingliedriger, geschliffener, rassiger und tiefgründiger noch als in 2007, ein geradezu zärtlicher Riesling, der lustvoll über die Zunge läuft, verspielt, zart mineralisch, eine belebende Frische (ja, liebe Kunden, hier spielt das kalkhaltige Terroir seine ganze Klasse aus!) und ein feinst strukturiertes Säurespiel, das harmonisch abgepuffert wird durch einen wunderbaren Extrakt und eine hohe physiologische Reife. Fürwahr: 2008 ist bei den rheinhessischen Spitzenwinzern ein ganz großes Jahr! Ein coup de coeur unsererseits für diese Exklusivfüllung für Pinard de Picard, die sowohl als fröhlicher Zechwein (trinkanimierende knappe 12,5 Volumenprozent Alkohol) als auch als exzellenter Essensbegleiter eine geniale Preiswürdigkeit zelebriert. So macht Riesling einfach nur Spaß! Welch sensationeller, vibrierend-lebendiger Durstlöscher, Maßstäbe definierend! Delikat und stoffig zugleich, präzise profiliert. Mit feiner, salziger Mineralität, die ihn so traumhaft süffig macht, beweist er noble Kontur in authentischem Westhofener Charakter. Ein Aushängeschild für Florian Fauth und seine ungemein dynamische Region Rheinhessen. Florian: „Ja, Tino, es stimmt, so gut hat auch mir dieses Fass noch nie zuvor geschmeckt. Ich lerne halt jedes Jahr noch ein bisschen hinzu”. Bravo! Welch Triumph der späten Lese und höchster handwerklicher Winzerkunst im Keller!

Seehof, Riesling trocken, „Edition Pinard de Picard” (DV)


955708 Seehof, Westhofener Riesling „Edition Pinard de Picard” trocken 2008 9,80 Euro
2008 demonstriert Florian Fauth in jedem Wein seine souveränen handwerklichen Fähigkeiten, und das in einem Jahrgang, in dem so mancher gerühmter Winzer deutlich unter seinem gewohnten Niveau geblieben ist. Gerhard Eichelmann („Deutschlands Weine 2009”) hat so recht: Er postuliert, was auch wir nicht müde werden zu wiederholen: Verallgemeinernde Jahrgangsbeschreibungen haben weitgehend ihren Sinn verloren, da selbst in schwierigen Jahrgängen gute Winzer tolle Weine machen – und umgekehrt. Eichelmann: „Es macht Spaß, so viele gute und hervorragende Weine aus dem schwierigen Jahr 2006 (Sie erinnern sich werte Kunden: Wir nannten ihn einen Jahrgang zwischen Himmel und Hölle) zu verkosten. Das zeigt: Deutscher Wein wird immer besser. Aber dennoch gibt es in 2007 neben hervorragenden, faszinierenden Weinen richtig schlechte, wenn zu früh und zu viel geerntet wurde. Vergessen Sie Jahrgänge. Alles was zählt, ist der Winzer, das Weingut. Spitzenwinzer erzeugen Spitzenweine. Das war 2006 so und das ist 2007 so!” Und, werte Kunden, das ist erst recht in 2008 so! Und dieser vielschichtige Westhofener Riesling von Florian Fauth wird das Herz eines jeden Weinfreundes höher schlagen lassen. Betörend die Aromen, strahlend die Mineralität – Seidig und schmeichelnd gleitet er bei aller Rasse und Pikanz über die Zunge. Welch Präzision in der Brillanz der Frucht, der Komplexität seiner kräutrigen Würze und welch faszinierend mineralischer Nachhall! Ein Traum! Außergewöhnliches Niveau in seiner attraktiven Preisklasse, wahrlich einer der großen Wein-Werte des „Mineralität”-Jahrgangs 2008, für viele Kenner und Liebhaber eine Reinkarnation des legendären 2004ers!
Zu genießen ab sofort bis 2014.

Seehof, Westhofener Riesling „Edition Pinard de Picard” trocken


955707 Seehof, Westhofener Kirchspiel, Riesling trocken 2007 11,90 Euro
Längst ausverkauft, konnten wir nochmals eine nicht abgerufene Palette eines skandinavischen Importeurs ergattern – welch unverhoffter Glücksfall, präsentiert sich das 07er Kirchspiel doch zurzeit als wahrer Prachtkerl, der traumhaft entwickelt sein famoses Niveau demonstriert, in den letzten Monaten dramatisch an Länge und Expressivität zugelegt hat und jetzt in seiner ganzen entfalteten Schönheit begeistert!
Aus dem Urstromtal des Rheins heraus erheben sich sanft die süd-südöstlich exponierten Westhofener Weinberge bis zum Rand eines Hochplateaus, wo sich die großartige Lage ‚Kirchspiel’ wie ein Amphitheater zum Rhein hin öffnet und somit, bestens geschützt vor den kalten Westwinden, über ein optimales Mikroklima verfügt. Sie, werte Kunden, kennen diese große mythische Rieslinglage, die mittlerweile weltweit über ein Renommee verfügt wie die gerühmtesten Terroirs des Burgunds, sicherlich von den stets in Windeseile ausverkauften Großen Gewächsen von Klaus-Peter Keller. Die Rieslinge, die von dieser Fabel-Lage stammen, zeichnen sich zuvörderst niemals durch barocke Opulenz oder überbordende Muskeln aus; nein, in erster Linie bezaubert ein ‚Kirchspiel’ seine Liebhaber durch eine unvergleichliche Eleganz und Finesse, fasziniert mit feinstem, tänzerischem Spiel und deutet schon in seiner Jugend sein komplexes Aromenspektrum an, das von Aprikose, Pfirsich, exotischen Zitrusfrüchten und Ananas über Melisse, Minze und Holunderblütennoten bis hin zu frischen, feinherb-kräutrigen Noten reicht und von einer samtig-seidenen, salzigen Mineralität unterlegt, ja geradezu liebkost wird. Was verführt bei diesem wunderbar balancierten Riesling bei aller Cremigkeit eine Feinheit und Finesse, welch glockenklarer Stil! Und welch unschlagbares Preis-Genussverhältnis, denn aufgrund der spezifischen Jahrgangsbedingungen, der extrem langen Vegetationsperiode und der kerngesunden Trauben infolge der traumhaft warmen Herbsttage und kühlen -nächte erbrachte 2007 das beste Kirchspiel, das Florain Fauth bisher vinifizierte. Unbedingt probieren! Welch sensationeller Gegenwert fürs Geld, denn hier finden wir, werte Kunden, eindeutig eine Qualität, die bei vielen Winzern als wesentlich teureres Großes Gewächs vermarktet wird!
Zu einer ähnlichen Beurteilung kommt die österreichische Fachzeitschrift „wein.pur”, die eine große Degustation der rheinhessischen Spitzenweine vorgenommen hat. Und nur eine Nuance unter den Siegerweinen mit vorzüglichen Großen Gewächsen gewertet, gehört unser Preis-Leistungs-Wunder von Florian Fauth aus einer legendären Lage, die durch Klaus-Peter Kellers Großes Gewächs Kultstatus bei Weinliebhabern aus aller Welt besitzt, zu den besten Rieslingen Rheinhessens!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2015.

Seehof, Westhofener Kirchspiel, Riesling trocken


955308 Seehof, Westhofener Steingrube, Riesling trocken 2008 15,95 Euro
Die legendären Großen Gewächse Rheinhessens genießen als weltberühmte Aushängeschilder unter Weinliebhabern einen legendären Ruf. Die Nachfrage ist bei weitem größer als die zur Verfügung stehenden Mengen. So wird es auch bei unserem Spitzenriesling von Florian Fauth sein, den er aus perfekt gereiften Trauben aus einer sehr felsig-kargen und kalksteinhaltigen Parzelle der Steingrube gewonnen hat, die, gelegen zwischen Kirchspiel und Morstein, unmittelbar unterhalb an Kellers Abtserde anschließt und der von solch sensationeller Qualität ist, dass er viele wesentlich teurere Große Gewächse mühelos an die Wand spielt! In der Nase betörend, kräuterwürzig, mit komplexen Aromen von saftigem und reifem Pfirsich, Apfel, Limetten, Orangenzesten, Quitte und dem unwiderstehlichen Duft einer Sommerwiese, die in voller Blüte steht, alle Ingredienzien fein unterlegt von einer extrem tiefgründigen animierenden Mineralität. (Ach hätten doch nur alle gerühmten Großen Gewächse einen derartig mineralischen Charakter!) Am Gaumen verwöhnen eine rassige Frucht sowie zart würzige, salzige und tiefe mineralische Noten, harmonisch eingebettet in eine fein cremige, extraktreiche Konsistenz und eine knackig-rassige Säurestruktur, welche die Zungenpapillen so wunderbar erfrischt, dass Erinnerungen an einen klaren, frischen Gebirgsbach evoziert werden, der sich tänzelnd und übermütig ins tiefe Tal ergießt. Christina Hilker, „Deutschlands Sommelier des Jahres 2005”, urteilt begeistert: „Der lange Nachhall fordert mit jedem Schluck nach einem weiteren Glas von diesem faszinierenden Riesling und er zeugt gleichermaßen von seinem großen Lagerpotential bis 2020. Sensationeller Gegenwert fürs Geld, denn dies ist eindeutig allerbeste Große Gewächs-Qualität!”
Zu genießen ab sofort wegen seiner wahnsinnshedonistischen Nase, Höhepunkt 2011 bis 2018+.

Seehof, Westhofener Steingrube, Riesling trocken


Zwei edelsüße Pretiosen aus 2007 beschließen unsere Seehof-Kollektion, die uns restlos verzaubert hat, Kronjuwelen aus einem legendären Jahrgang!

9555507 Seehof, Westhofener Morstein, Scheurebe Beerenauslese Goldkapsel 2007 0,5 l 29,00 Euro
Diese edelsüße Rarität hat gerade einmal 6,5 Volumenprozent Alkohol! Vergessen Sie doch einfach alle Preisorgien der weltweit gehypten, aber „schweren”, ermüdenden Sauternes und genießen Sie solch tänzerisch-beschwingte, elfenähnliche Wesen, die man auf der ganzen Welt nirgendwo kopieren kann. Florian Fauths Scheurebe Beerenauslese ist unverfälschter Süßweingenuss zu dramatisch günstigem Preis, der sich selbst über mehrere Wochen aus der geöffneten Flasche zauberhaft entwickelt!

Seehof, Westhofener Morstein, Scheurebe Beerenauslese Goldkapsel


9554507 Seehof, Westhofener Morstein, Scheurebe Auslese 2007 0,5 l 15,90 Euro
Und hier die Auslese-Version. Spektakuläre Qualität, sinnliche Weltklasse, ein Filetstück zum Bratwurstpreis! Zu genießen ab sofort, Potential jedoch für 30 Jahre, mindestens!

Seehof, Westhofener Morstein, Scheurebe Auslese



Willi Schaefer - Graach Mosel

Ganz frisch eingetroffen: Der neue Jahrgang von Willi Schaefer:
transparente FEINHEIT, fokussierte PRÄZISION, abgrundtiefe MINERALITÄT

Der König über ein kleines „Himmel-Reich” besitzt einen legendären Schatz:
Feinsten Schiefer!

Willi Schaefer – Graach
Willi Schaefer und sein Sohn Christoph in ihrem „Königreich”

924008 Schaefer, Graacher Riesling trocken 2008 8,90 Euro



924908 Schaefer, Graacher Riesling feinherb 2008 8,90 Euro



925108 Schaefer, Willi Schaefer Riesling 2008 8,90 Euro



Willi Schaefer – Graach
Der alte Flaschenkeller des Weingutes

925208 Schaefer, Graacher Himmelreich, Riesling Kabinett 2008 12,90 Euro



925308 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Kabinett 2008 12,90 Euro



924308 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Spätlese (AP0810) 2008 17,50 Euro



Willi Schaefer – Graach

925408 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Spätlese (AP0805) 2008 23,00 Euro



Willi Schaefer – Graach

9244308 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Auslese 2008 0,375 l 29,90 Euro





ITALIEN

Tenuta di Capezzana, Carmignano - Toskana

Ein mythischer Name aus einer der magischen Kulturlandschaften der Welt erwacht zu neuem Leben und brilliert mit authentischen Weinen voller Noblesse!

Tenuta di Capezzana, Carmignano - Toskana
Eine traumhafte toskanische Hügellandschaft
schmiegt sich um die Tenuta di Capezzana

Laue Abende in der Toskana verführen zum Träumen: Bei Vollmond tauchen die Hügel in ein bleiches Märchenlicht und Dörfer, einsame Gehöfte und Zypressen zeichnen sich wie Scherenschnitte in die Nacht. Die Toskana kann man riechen in diesen Nächten: den schweren Duft des steinigen Bodens, den erdigen Morgendunst ihrer Wälder. Im Frühling das betörende Parfum aus Gärten und Olivenhainen, den wilden Lorbeer und die Süße der Akazienblüten. Den berauschenden Geruch des Herbstes, wenn die Traubenernte begonnen hat. Und schließlich den Wein, die Seele der Toskana. Es ist die süchtig machende Gesamtheit all der betörenden Sinneseindrücke, die Harmonie aller Einzelteilchen, welche den einzigartigen Charakter dieser großen Kulturlandschaft prägen. Gänsehautatmosphäre, unvergesslich in Hirn und Herz eingebrannt. Es mag sein, dass es auch zuvörderst dieser Mythos Toskana ist, der, jenseits qualitativer Maßstäbe, dem Chiantiwein zu seinem großen Erfolg verholfen hat.

Tenuta di Capezzana, Carmignano - Toskana
Tenuta di Capezzana

Denn leider stimmt in dieser traumhaft schönen Landschaft, wie in anderen renommierten Prestige-Regionen der Welt, die Relation zwischen Preis und gebotener Qualität häufig überhaupt nicht mehr und viel zu oft werden (nach den dünnen, sauren, bitteren Weinchen der 80er Jahre) heuer mit hohem kellertechnischen Aufwand fette Marmeladenweine aus internationalen Rebsorten produziert: Rubens trifft Schwarzenegger. Viele Liebhaber haben einfach keine Lust mehr, diese „barriquegeschwängerten” Monstertropfen zu trinken, die vor schierer Kraft kaum zu laufen, geschweige denn grazil im Glase zu stehen vermögen! Doch nach Jahren dieser hausgemachten Krise gibt es eine Rückbesinnung auf die alten Traditionen der Region und es finden sich immer mehr großartige, authentische Tropfen, die im Konzert der großen Weine der Welt einen ganz eigenständigen Ton anschlagen können. Wir freuen uns sehr, Ihnen, werte Kunden, einen der ganz großen Namen der Toskana neu in unserem Programm präsentieren zu können, Und aus dem Herzen der Region, dort, wo der Rausch und der Siegeszug des modernen italienischen Weins ausging und wo die Sangiovese-Sorte ihre höchsten Triumphe feierte, präsentieren wir Ihnen einen der ganz großen Namen der Toskana:

Die kleine, malerische DOCG-Region Carmignano firmiert als eine der ältesten klassifizierten Appellationen der Welt, die schon 1716 als Ursprungsgebiet gesetzlich festgelegt wurde und die ganze 14 Erzeuger umfasst. Malerisch gelegen, inmitten einer traumhaften Hügellandschaft, findet sich hier mit der Tenuta di Capezzana eines der renommiertesten Weingüter Italiens. Die hier erzeugten Weine sind weltberühmte Klassiker der Toskana, sind seit Jahrhunderten ein Garant für Tradition und Zuverlässigkeit im toskanischen Weinbau und werden in jeder seriösen Publikation über italienische Weine hymnisch gefeiert. Aber obwohl in dieser traumhaften, uralten Kulturlandschaft seit über dreitausend Jahren (wie Funde aus der Zeit der Etrusker beweisen) und auf unserem Weingut selbst seit 804 nachweislich Weinbau und Olivenproduktion betrieben wird, wurde selbst diese Kultdomaine in den neunziger Jahren von den qualitativen Erschütterungen im toskanischen Weinbau heimgesucht. Doch aus dieser Krise kehrte die Adelsfamilie Contini Bonacossi (der rührige Altmeister Ugo mit seinen Kindern Filippo, Bernedetta und Beatrice und deren Nichte Serena, die heute das Traditionsgut leiten) Anfang des neuen Jahrtausends gestärkt und in besserer Form denn je zuvor zurück und begeistert seither mit ihren Pretiosen wiederum alle Liebhaber authentischer, handwerklich hergestellter, echter toskanischer Meisterwerke: Juwelen in einem Meer belangloser, langweiliger, stromlinienförmiger Weinchen, die vielerorts die Regale der Supermärkte überschwemmen.

Tenuta di Capezzana, Carmignano - Toskana
Capezzana - Ein Traditionsgut in Familienhand

Gegen diese Banalität des Geschmacks vinifiziert man auf unserem aristokratischen Landgut unverfälschte Terroirweine, die ihren Ursprung aus einer der dramatischsten Landschaften Europas und ihre autochthonen Rebsorten in jedem Schluck dieser Meisterwerke nachvollziehbar machen. Hinwendung zum biologischen Anbau, hohe Investitionen in Weinberge (Erhöhung der Pflanzdichte!) und Keller. Rückbesinnung auf alte, bewährte Traditionen. Die authentischen, charaktervollen Weine Capezzanas erwecken die DOCG Carmignano zu neuem Leben und einem vorher nicht für möglich gehaltenen Höhenflug! Kein Wunder: Bereits in seinem mittelalterlichen Genießerwerk ‚Bacchus in der Toskana’ schwärmt Francesco Redi von den Böden Capezzanas als „den steinigsten der ohnehin schon steinigen Weinberge der Toskana”. Hier fühlt sich Italiens große autochthone Rebsorte Sangiovese aufgrund des herausragenden Mikroklimas mit den kühlen Nächten pudelwohl. Sie ergibt in den Händen einfühlsamer, visionärer Winzer, denen das Traditionsgut heute gehört, traumhafte Weinoriginale, wie sie natürlicher und ursprünglicher nicht sein können. Dabei wird Tradition nicht als etwas Statisches, Unveränderliches interpretiert, „eher vergleichbar einem Schiff, das seiner Route folgt als mit einem unbeweglichen DenkmaI”, so Ugo Contini Bonacossi. In den großartigen Weinunikaten, die auf der Tenuta di Capezzana vinifiziert werden, spiegelt sich daher, behutsam neu interpretiert, die unverfälschte Seele ihrer toskanischen Heimat!

Tenuta di Capezzana, Carmignano - Toskana

645207 Capezzana, Barco Reale, Carmignano DOC rosso 2007 9,95 Euro
Welch fabelhafter Einstiegstropfen aus einem Jahrhundertjahrgang in die magische Welt der großen Rotweine eines der traditionsreichsten Güter nicht nur der Toskana, sondern ganz Italiens. Was für ein ungemein würziger, charaktervoller, unverfälschter Terroirwein aus der autochthonen Rebsorte Sangiovese sowie jeweils 10% Cabernet Sauvignon und Canaiolo! Seine exorbitante Qualität, seine ungemein feine, zartwürzige Frucht, seine fabelhaft weichen, seidenen Tannine schmecken nach weit mehr, als sie kosten und heben ihn meilenweit aus der Masse belangloser Allerweltsweine heraus. Doch lassen Sie mich bitte hierzu angesichts meiner ungezügelten Begeisterung eine kompetente neutrale Stimme zitieren: Im WEINGOURMET recherchierte der renommierte Italienspezialist Jens Priewe „feine Findlinge jenseits der Supertuscans” und notiert: „Viel Geld ausgeben für große Namen – das kann jeder” Und dann präsentiert er seine 50 Tropfen umfassende „Trefferliste mit Weinen, bei denen eines sicher ist: Mensch und Portemonnaie werden angenehm überrascht.” Und in diesen „Insider-Tipps unter 20 Euro” urteilt er begeistert: „Anders als die Meere belangloser Sangiovese-Weine, die aus den Hügeln um Empoli und Pisa kommen, hat diese Cuvée ein Gesicht: ausdrucksvoll, heiter, fein gezeichnet. Für mich der wertigste Wein dieser Preisklasse!” Und aufgrund der phantastischen klimatischen Bedingungen ist der geniale 2007er Jahrgang auf Capezzana, wie in der gesamten Toskana, nochmals einen Tick besser ausgefallen ist als die großen 05/06er!
Mehr braucht man zu diesem fabelhaften Toskaner kaum zu sagen: Sein unübertreffliches Preis-Genuss-Verhältnis, zu Recht von Jens Priewe präzise herausgestellt, macht diesen Schmeichler der Sinne zu einem absoluten Muss für alle Italienliebhaber. Dieser authentische, herrlich filigrane Basiswein eines weltberühmten Traditionsgutes mit seinem zartherben Nachhall ist wie kaum ein zweiter toskanischer Edelwein Schluck für Schluck eine vinologische Liebeserklärung an das in großer handwerklicher Tradition arbeitende Chianti, an die heimische Sangiovese-Traube, an eine verzaubernde Landschaft, an echte Winzer und das unvergleichliche Licht einer einzigartig schönen, heiteren Kulturlandschaft. Geniale Genuss-Qualität zum Zurücklehnen, Träumen und Entspannen.

PS: Bei so vielen Weinen, die zu degustieren ich während meiner ausgedehnten Verkostungsreisen die Mühen und bisweilen große Freude habe, gehört dieses unverfälschte Weinunikat zu den unvergesslichen Erinnerungen, nach deren Genuss man sich stets zurücksehnt, im Bewusstsein, dass eine solch traumhafte, unverfälschte Qualität zu den großen Glücksmomenten zählt. Ein toskanisches Urgestein, das von seiner Stilistik her ähnlich schmeckt, wie Chianti früher einmal schmeckte, nur wesentlich besser als in der vermeintlich guten alten Zeit. Kompromisslos umgesetzte Tradition mit Charisma, Charakter und Authentizität. Toskana ungekünstelt. Wie der Wein – originärer kann man Chianti nicht genießen! Jens Priewe hat mit ihren Bewertungen voll ins Schwarze getroffen. In Hinblick auf seinen so fairen Preis ist dieser urwüchsige Wein an der Grenze zur Spitzenklasse wahrlich konkurrenzlos. Salute!
Dieser phantastische Rotwein aus dem Herzen einer uralten Kulturregion mundet wie die Essenz der Toskana, wahrlich ihr pochendes Herz! Zu genießen wegen seiner sagenhaft weichen, cremigen Tannine ab sofort, Höhepunkt Herbst 2010 bis 2014.



Tenuta di Capezzana, Carmignano - Toskana
Kathedraleartiger Barriquekeller in den uralten,
unterirdischen Gewölben

645305 Capezzana, Villa di Capezzana, Carmignano DOCG rosso 2005 19,90 Euro
Seit meiner Jugend zählen die berauschenden Tropfen der zauberhaften Toskana zu meinen persönlichen Herzblutweinen. Und welch ein Glück, wenn man endlich wieder einen dieser raren, aristokratischen Sangiovese-Riserva mit filigranen Fruchttönen und einem schmusigen Finish im Glase hat, der mit allen zwischenzeitlichen Enttäuschungen der Vergangenheit zu versöhnen vermag. „Villa Capezzana” ist der Inbegriff eines Carmignano schlechthin, denn 80% Sangiovese (vermählt mit 20% der Edelrebe Cabernet Sauvignon) von lehmigen Schiefer- und Sandsteinböden ergeben nach über einjährigem Ausbau in großen Eichenholzfässern und nochmals vielmonatiger Flaschenlagerung einen wunderschön authentischen toskanischen Rotwein mit einer faszinierenden Reinheit in seinen Aromen und mit einer bezaubernden, intensiven, feinmaschigen, sehr reifen (!) Frucht von kleinen, saftigen, roten Beeren, Kirschen, violetten Veilchen, zart unterlegt von rauchig-teerigen Noten und Anklängen an Graphit sowie feinste Gewürze. Auf der Zunge eine geniale Spannung zwischen einer zart beerigen Fruchtsüße und dem erdigen Geschmack von kühler mineralischer Würze. Es sind dieser sanfte, leicht erotische Schmelz, die fabelhaft weichen Tannine und die genau richtig dosierte Fruchtsüße mit einer mittlerweile im Chianti nur noch selten anzutreffenden Frische und Delikatesse (infolge so vieler unsäglicher Holzorgien!), die schlichtweg begeistern und welche die enorme Fülle, Dichte und Opulenz des Jahrgangs 2005 auffangen und wunderschön ausbalancieren. Dieser höchst animierende Wein voll innerer Harmonie, eine traumhafte Vermählung zwischen toskanischer Tradition und Moderne, steht in vollem Saft und ist ein chiantischer Samthandschuh. Authentisches, originäres Chianti voll Charakter und Noblesse, wie es nur noch gelegentlich anzutreffen ist. Wohl unschlagbar in seiner Preisklasse im gesamten Chianti-Gebiet! „Kaum ein anderes Weingut kann auf eine so lange Geschichte zurückblicken, wie die Villa di Capezzana, ein Besitz den die Familie Contini Bonacossi an die Spitze der Appellation geführt hat”, notiert Burt Anderson in seinem Standardwerk über die „100 besten italienischen Rotweine” bereits über den 1996er Jahrgang dieses berühmten Weins. Dieses fabelhafte Meisterwerk aus dem großen Jahr 2005 demonstriert ausdrücklich die Rückkehr zu alter Klasse und Größe! Wahrlich: Toskana ungekünstelt, Landschaft von großem Reiz und herber Schönheit. Wie der Wein – authentisch und unverfälscht! Drei Gläser natürlich im Gambero Rosso!
Zu genießen ab sofort bis nach 2014.

Capezzana, Villa di Capezzana, Carmignano DOCG rosso


645604 Capezzana, „804” 2004 66,00 Euro
Der beste Syrah Italiens? Ziemlich sicher! Dieses opulente Weinmonument – aber Lichtjahre von australischen Marmeladenbomben entfernt – ist im wahrsten Sinne des Wortes ein singuläres Meisterwerk, da nur einmal, im grandiosen Jahrgang 2004, vinifiziert, aus Anlass des 1200jährigen Geburtstags des toskanischen Schlachtrosses Capezzana. Großer Stoff!



645504 Capezzana, Trebbiano, IGT Bianco di Toscana 2004 21,00 Euro

Capezzana, Trebbiano, IGT Bianco di Toscana



Fratelli Barba – Abruzzen

„Ehrgeizige Winzer retten die Ehre des Roten mit dem schlechten Ruf. Sie zeigen, was alles im Montepulciano steckt: mal ist er markant, mal elegant, er liefert Spitzenqualitäten ebenso wie schöne Alltagsweine”. (FEINSCHMECKER)

Gambero Rosso: „Barba – Hoher Qualitätsstandard zu fairsten Preisen mit interessanten, fest in der Tradition der Region verwurzelten Weinen von hohem Niveau”

Sanft geschwungene Hügelketten, Felder und Wälder wechseln sich ab, die langen Sandstrände der Adria und wild-romantische Berge rahmen eine urwüchsige mediterrane Landschaft ein. Die Abruzzen sind ein Stück unberührtes Italien – eine authentische Naturschönheit, die zum Verweilen animiert. Im schroffen Kontrast zu dieser bezaubernden Landschaft standen jahrzehntelang die „Qualitäten” der Weine: Höchst durchschnittliche, ja banale bis mediokre dünne Weinchen füllten zu Billigstpreisen die Regale der Supermärkte und vergraulten die Zungen kundiger Weinliebhaber. Doch wie in so vielen anderen Weinanbaugebieten Südeuropas hat in jüngster Vergangenheit in dieser malerischen Region eine Qualitätsrevolution eingesetzt, die von einer kleinen Elite avantgardistischer, ungemein ehrgeiziger Winzer eingeläutet wurde, die aus ihrer autochthonen Rebsorte Montepulciano zwar stilistisch unterschiedliche, aber jeweils höchst originäre, unkopierbare Weinunikate kreieren. Der Zorn der neuen Winzergeneration, welche die heute höchst erfolgreichen echten Weine produziert, ist aber längst noch nicht verraucht: „Von Banditen haben wir uns früher das Image des Montepulciano d’Abruzzo verhunzen lassen”, zitiert Stephan Reinhardt in seiner glänzend recherchierten FEINSCHMECKER-Reportage das Credo der Spitzenwinzer, die zu Recht zutiefst verärgert auf die vielen Billigerzeuger schimpfen. Denn diese haben die lockeren Bestimmungen schamlos ausgenutzt, nach denen sich fast jeder in den Abruzzen gewachsene Wein mit dem Herkunftsprädikat DOC schmücken kann und somit das Renommee der Region nachhaltig beschädigt. Dabei ist der Montepulciano eine phantastische, höchst eigenständige Rebsorte und der ungeschminkte Ausdruck seiner Landschaft, der Kultur und der Seele der hier lebenden Menschen, „ein bisschen ungeschliffen vielleicht, aber dafür aufrichtig, stark und entschlossen” (FEINSCHMECKER).

Fratelli Barba
Herbststimmung in den sanft geschwungenen Hügelketten der Abruzzen

Und solch wohltuend unmodische, urwüchsige Weine mit einer feinen Säurestruktur, fernab jeglicher Neuer-Welt-Stilistik und bar jeglicher marmeladiger Noten, vinifiziert Giovanni Barba, der „verlässliche Steuermann des Gutes, der stets neue Impulse setzt, der Garant ist für den seit einigen Jahren gleich hohen Qualitätsstandard zu fairsten Preisen und der zum Sprung auf den Gipfel, ja in die Führungsrolle im Abruzzen-Weinbau ansetzt” (Gambero Rosso). Giovanni ist der stolze Erbe eines sehr alten renommierten Familiengutes im Norden der Abruzzen, auf der Anhöhe des Colle Marino gelegen. Der eigentliche Höhenflug unseres neuen Kleinods begann mit dem sensationell gut ausgefallenen Jahrgang 2001: Dabei standen zwei der berühmtesten Önologen Italiens Pate: Zunächst der legendäre Roberto Cipresso, heute der nicht minder renommierte Stefano Chioccioli zeichnen zusammen mit Giovanni Barba durch ihre geradezu besessene Arbeitsweise in den gepflegten Weinbergen und in den von Grund auf renovierten Kelleranlagen für die spektakuläre Qualitätsrevolution verantwortlich. Stefano Chioccioli weiß inzwischen durch lange Erfahrungen, welche Bedingungen der Montepulciano braucht: „Diese autochthone Sorte reift spät und braucht viel Sonne. Andererseits sind kühle Nachtwinde aus den umliegenden Bergen willkommen, denn sie bringen Frische und Aroma”. So sind seine Montepulcianos begeisternde, feinfruchtige Weine ohne jegliche Spur von Rustikalität, die viel zu oft noch das Erscheinungsbild dieser urigen Rebsorte prägt.
Stefano lässt einfach Traube und Terroir für sich sprechen und produziert vom süffigen Alltagswein bis zu seiner provozierend preiswerten Spitzencuvée handwerklich gemachte Weine aus der autochthonen Rebe der Region von höchster Authentizität und großartiger Qualität, die seit Jahren zu den großen Rennern unseres Italienprogramms gehören. Die heute präsentierten Weine „sind von absoluter Klasse und besitzen allesamt ein ausgezeichnetes Qualitäts-Preis-Verhältnis”, lobt euphorisch der Gambero Rosso. Bravissimo!

Fratelli Barba
Kerngesundes Lesegut ist die Basis herrausragender Qualitäten.

659308 Fratelli Barba, „Colle Morino”, Trebbiano d’Abruzzo bianco 2008 5,90 Euro
Der Colle Morino ist eine Referenz für die beliebten, leckeren Weißweine Italiens für den täglichen Genuss, die meilenweit aus der Banalität billiger Supermarktweinchen herausragen, mit einer dezenten, aber für südliche Länder ungewöhnlich animierenden Säurestruktur und einer feinen Balance und Ausgewogenheit! In der Nase zart würzige Aromen von Pfirsich, Mandel, frisch gemähtem Heu und Mineralien; cremig, feinwürzig und zart schmelzend auf der Zunge, dabei frisch, intensiv, knochentrocken, mit einer angenehm milden Säure gezeichnet.

Fratelli Barba, „Colle Morino”, Trebbiano d’Abruzzo bianco


659408 Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato 2008 6,50 Euro
Der FEINSCHMECKER bewertet unseren Barba, den preisgünstigsten Wein einer großen Italien-Probe, als besten Rosé: „Höchstes Lob – Ein Klassewein für wenig Geld!” Parker: Eines der „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt”!

Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato


6594908 Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato (10 Flaschen + 2 gratis!) 2008 9 l, statt 78,00 nur 65,00 Euro

Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato (10 Flaschen + 2 gratis!)

12 Flaschen zum Preis von 10!


Fratelli Barba

659107 Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2007 5,95 Euro
Ein urwüchsiger, autochthoner, herrlich feinfruchtiger Alltagswein aus ganz großem Jahrgang in Mittel- und Norditalien (durchaus vergleichbar den singulären Qualitäten in Südfrankreich!), reinsortig aus perfekt gereiften Montepulciano-Trauben gekeltert, ein wunderbar süffiger Rotwein für jeden Tag und viele Anlässe, der mit seinem „konzentrierten Schmeichelduft” (Gambero Rosso) zu verzaubern vermag. Ob zur Entspannung nach einem warmen Sommertag auf der Terrasse oder als Wärmespender in kalten Winternächten begeistert dieser saftige, fruchtige, pikante Rotwein mit intensivem Kirsch-, Waldbeeren-, Schlehen- und Mandelduft sowie erdigen Noten und zeigt deutlich die Handschrift des genialen Weinmachers Stefano Chioccioli, der als beratender Önologe maßgeblich für den Qualitätsaufschwung bei Barba verantwortlich zeichnet. Nach fünf Monaten schonendem Ausbau im gebrauchten Barrique präsentiert sich dieser „sorten- und terroirtypische” (Gambero Rosso) Tropfen deutlich geschliffener und feiner als die meisten Abruzzen-Weine, die nur allzu leicht zur Rustikalität neigen und ist dennoch unverkennbar ein urtypischer Montepulciano! Auf der Zunge verführen milde Gerbstoffe, die sich weich und geschmeidig in eine würzige Struktur integrieren. Derart leckere und supergünstige Rotweine sind nicht nur in den Abruzzen, sondern in ganz Italien die große Ausnahme. Welch wunderbarer Alltagswein, aber von ganz und gar nicht alltäglicher Qualität mit einer ureigenen Identität und singulärem regionalen Charakter! Zwei Gläser im Gambero Rosso und die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis! Wahrlich: Ein Traum-Montepulciano aus einem Jahrhundertjahrgang, perfekt zu Pasta, Pizza und zu einer Vielzahl mediterraner Gerichte!
Zu genießen ab sofort bis 2011.

Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso


6591907 Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso (12 Flaschen) 2007, statt 71,40 nur 65,45 Euro


12 Flaschen zum Preis von 11!


659206 Fratelli Barba, „Vigna Franca”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2006 9,50 Euro
Gambero Rosso 2010: „Wahres Prachtstück, drei Gläser”!
„Vigna Franca” ist eine wertvolle Einzellage, die mit sehr alten Montepulciano-Reben bestockt ist. Liebhaber nobler italienischer Weine erkennen bei jedem Schluck dieses originären Rotweins, dass es die Kraft und Komplexität uralter Reben ist, die diesem außergewöhnlichen Rotwein seine ureigene Stilistik verleiht: Welch urwüchsiger Landadel mit dem betörenden Reiz der malerischen Landschaft der Abruzzen – authentisch, charaktervoll, Lichtjahre entfernt von jeglicher modischen Weichspülerei. Nur sehr dezent ist der 18-monatige Ausbau im Barrique zu spüren. Stattdessen betören noble, fruchtig-süßliche Beerenaromen, gepaart mit Anklängen an Zedernholz, Vanille, Espresso, edlen Tabak und animierende feinherbe sowie mineralische Noten, die Nase. Am Gaumen vereinen sich große Expressivität, füllige Eleganz und eindrucksvolle Klarheit mit kernigen Tanninen, die mit Flaschenreife noch wesentlich weicher und cremiger werden, und einer anregenden Säure – ein Prachtexemplar des großen Italien-Jahrgangs 2006! Keine Frage: In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ist der 2006er „Vigna Franca” einer der spannendsten und charaktervollsten Rotweine ganz Italiens. Ein phantastischer Montepulciano, der überzeugend demonstriert, dass diese häufig so malträtierte Rebsorte unter den Händen begnadeter Winzer großartige, edle, autochthone Weine hervorbringen kann, die in ihrer traumhaften inneren Balance qualitativ meilenweit über so vielen standardisierten, hoch gehypten Beerenfruchtbomben stehen mit ihren ermüdenden Marmeladenschwänzen. Ein kostbarer Schatz, den es zu entdecken lohnt! Referenzqualität geradezu zum Dumping-Preis!

Um nochmals den Gambero zu zitieren: „Langsam scheint das Weinbauland Abruzzen zu neuen Ufern aufzubrechen und seine ureigensten Ausdrucksformen zu entdecken durch Weinbaubetriebe, die mit ihrem Enthusiasmus und ihrer Leidenschaft das Qualitätsgefüge revolutionieren, zwar mit Maß und Ziel vorgehen, aber ihre Segel konsequent in den Wind setzen und mittlerweile einen ordentlichen Sturm entfachen. Mit an Bord erfreulicherweise ein Schrein mit den lieb gewonnenen Traditionen, denn so mancher Winzer schlägt sich beherzt für die lokalen Rebsorten und eine geschmacklich weniger international ausgerichtete Vinifizierung. Die Anzahl hervorragender und zugleich preislich attraktiver Weine steigt hierzulande beständig: Noch nie hatten wir aus dieser Region eine solche Konzentration an erstklassigen Erzeugnissen. Und Giovanni Barba, der stets neue Impulse setzt, ist Garant für einen hohen Qualitätsstandard zu fairen Preisen”. Somit sind die originären, charaktervollen Weine von Barba der beste Beweis für die neue Qualitätsdimension in den Abruzzen. Für Italien-Fans ein absolutes Muss!
Unser Meisterwerk aus 2006 können Sie genießen ab sofort (phantastischer Begleiter zu geschmorter Lammhaxe mit Röstgemüse), Höhepunkt jedoch erst ab Herbst 2010 bis 2015+.

Fratelli Barba, „Vigna Franca”, Montepulciano d’Abruzzo rosso


Zum Abschluss unseres Italienteils eine frohe Nachricht für alle Freunde herausragender italienischer Rotweine zu fairsten Preisen: In der vorletzten Pinwand vorgestellt, trotz großer Bevorratung im Handumdrehen ausverkauft, können wir wieder liefern: Zwei Gläser im Gambero Rosso und die Auszeichnung für ein traumhaftes Preis-Genussverhältnis für den sizilianischen Kultwein Morgante von der Insel des Lichts!


Azienda Morgante - Sizilien

Azienda Morgante
Azienda Morgante

690107 Morgante, Nero d’Avola, rosso 2007 7,95 Euro
Dieser höchst eigenständige und charaktervolle Tropfen scheint mir aufgrund der langjährigen stetigen Verbesserungen in Weinberg und Keller qualitativ noch hochwertiger zu sein als alle grandiosen Vorgänger in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts: Der 02er wurde bereits von der Schweizer Fachzeitschrift WEINWISSER mit 17/20 Punkten gefeiert, der 03er mit dem „National Oscar” des Gambero Rosso für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis ganz Italiens ausgezeichnet! Parker ist von diesem grandiosen 2007er begeistert: „This is a pure pleasure to taste. Morgante is an excellent source for top-notch wines from Sicily.” Zu genießen ab sofort bis 2012+.

Morgante, Nero d’Avola, rosso


Azienda Morgante
Antonio Morgante mit seinen Söhnen Carmelo und Giovanni

690206 Morgante, „Don Antonio”, rosso 2006 19,95 Euro

Morgante, „Don Antonio”, rosso




FRANKREICH

Domaine Força Real - Roussillon

Traumhaft fruchtig-mineralische, extrem preis„werte” Weinunikate, die vortrefflich ihr unvergleichliches Terroir des schwarzen Schiefers, gelegen hoch über den Gestaden des blauen Mittelmeers, reflektieren!

Domaine Força Real

Ein traumhafter Ausblick, ein kleines Paradies! Nach einer abenteuerlichen Anreise über serpentinenartige, schlaglochdurchsetzte Feldwege schweift mein Blick von der über 400 m hoch gelegenen Anhöhe bei traumhaft schönem Wetter und angenehmen Morgentemperaturen über die steilen Parzellen mit ihren so gepflegten, im saftigen Grün stehenden Reben zu den schneebedeckten Gipfeln der Pyrenäen und weit unten, am Rande der Ebene, schimmert tiefblau das Mittelmeer und lädt zum Baden. Ein Moment zum Innehalten, zum Meditieren gar.

Domaine Força Real

Jean-Paul Henriquès, rühriger Eigner dieser adlerhorstartig gelegenen Domaine, nähert sich in seiner bekannt dynamischen, stets freundlichen Art und begrüßt mich sehr herzlich. Zunächst besichtigen wir wie stets das traumhafte Areal, das Jean-Paul 1989 gekauft hat und seither mit seinem Sohn Cyril bewirtschaftet: ein altes Gebäude auf dem Gipfel des Bergkamms, das einst als Wachhäuschen diente (als in früheren Jahrhunderten die Grenze zwischen Spanien und Frankreich genau hier, also weiter östlich verlief als heute) und dann widmen wir uns den mit großer Sorgfalt und klug bedachter Standortwahl neu angepflanzten Edelreben für die erstklassigen Rotweine. Es ist kaum zu glauben: Die Vorbesitzer hatten auf diesem für große Rotweine bestens geeigneten Höhenzug noch süße Rivesaltesweine produziert. Welch gröbliche Missachtung des enormen Potentials einzigartiger Parzellen aus grandiosen Schieferböden – Liebhaber finessenreicher Rieslinge von der Mosel wissen, wovon wir hier sprechen! Dieser im französischen Süden raren Bodenstruktur und der optimalen Höhenlage mit starken Temperaturschwankungen von Tag und Nacht verdanken die Weine von Força Real ihre so traumhafte, selten anzutreffende Kombination einer reifen, sehr weichen, expressiven Frucht mit einer faszinierenden Mineralität, Finesse und Eleganz, einer frischen Säurestruktur und weichen, extrem reifen, schmelzigen, edlen Tanninen. Nachdem Jean-Paul Henriquès dieses spektakulär über der Ebene von Perpignan gelegene „Adlernest” gekauft hatte, regenerierte er zunächst in mühsamer Arbeit die verwahrlosten, aber hochwertigen alten Rebanlagen, pfropfte um auf Syrahreben, renovierte dann im zweiten Schritt die alten Gutsgemäuer, investierte viel Geld in hochmoderne, unterirdische, auch im heißen Sommer kühle Kelleranlagen und begann alsbald, Aufsehen erregende Qualitäten zu erzeugen, die spätestens seit dem hedonistischen 2000er Jahrgang zur absoluten Spitze des Roussillon zählen!

Domaine Força Real
Blick über die Terasse auf die Weinberge der Domaine

Forca Real heute: Das sind wohlschmeckende, ungemein preis„werte” Weinunikate, die vortrefflich ihr unvergleichliches Terroir des schwarzen Schiefers reflektieren. Solch singuläre Qualitäten findet man nicht oft im Ozean immer uniformer werdender Welt-Weine! Originäres Roussillon, wie es authentischer nicht sein kann!

344107 Força Real, „Mas de la Garrigue”, rouge 2007 6,95 Euro
Einer der schönsten Alltagsrotweine des französischen Südens aus dem bis dato größten Jahrgang aller Zeiten, der nach weit mehr schmeckt als er kostet: Begeistert mit Weichheit und Schmelz am Gaumen und endet mit samtiger Fruchtsüße in packend filigraner Finesse. Chapeau, Jean-Paul Henriquès! Dieser zart rauchige Wein ist eine Granate fürs Geld: Er duftet verführerisch nach Blaubeeren, Waldhimbeeren, Brombeeren, Anis, Oregano, geräucherter Salami, Nadelholz, schwarzem Pfeffer, und Pflaumenmus. Die Zunge wird betört durch ein rotbeeriges Fruchtspiel, eingebettet in eine grandiose Kirscharomatik, eine packende Schiefermineralität und ein ausgewogenes Verhältnis von Kraft, Dichte, delikatem Spiel und einer feinst ziselierten, trinkanimierenden Säure und alle Ingredienzien bestens eingebettet in saftige, cremige, reife Gerbstoffe. Auf sympathischem Alltagsniveau eine großartige Demonstration von Herkunft und Ursprung, der Dimensionen der potentiellen Möglichkeiten des Roussillon. Unmöglich, meinen Sie? Gar die Quadratur des Kreises? Dann lege ich Ihnen diesen Lieblingswein vieler unserer Kunden wärmstens ans Herz. Der Überfliegerjahrgang 2007 kommt diesem leckeren Herz-Stoff natürlich ungemein entgegen: Jeder Schluck ein Treffer! Kombinieren Sie diesen leckeren Wein mit Lamm- und Wildgerichten, Jausenplatte oder mit cremigen Käsen: Sie werden Ihre helle Freude haben!
Dieser grandiose Charakterwein (wo, um alles in der Welt, findet man in einem derart preiswerten Wein eine solch fabelhafte Mineralität!) mit höchstem Spaß- und Genussfaktor ist wegen seiner herrlich weichen, geschmeidigen Art bereits nach einigen wenigen Wochen der Flaschenreife angenehm zu trinken, hat aber Potential bis etwa 2012+.



Domaine Força Real

344207 Força Real, „Côtes du Roussillon Villages”, rouge 2007 9,90 Euro
Ist das Zeug gut! Von allem so viel, aber nichts im Übermaß! Dunkle, undurchsichtige Farbe, kompakte, traumhaft komplexe Nase: Trüffel, Blau- und Brombeeren, Flieder, wilder Wacholderschinken, Lakritz, Minze, Thymian, Pfefferschoten und eine packende Mineralität. Dieser urwüchsige Berg-Wein setzt sich schon beim ersten Hineinschnuppern in den Papillen fest. Ein weicher Wein zwar, aber kein Softie oder flatterhafter Charmeur. Dafür sorgt die expressive Schiefer-Mineralität, wie man sie im Weißweinbereich von tollen Moselaner-Rieslingen kennt. Expressive, geschmeidige Kraft und kühle, ausgefuchst vinifizierte Tanninstruktur ergeben eine famose Spannung zwischen Wärme und Kühle, zwischen Mineralität und Frucht, die am Gaumen spielt, die grandioses Trinkvergnügen beschert, die Emotionen weckt nach diesem tollen Schieferparfum und den saftigen Beerenaromen. Aber was für Beeren sind das! Kleine, leckere, wild gewachsene, höchst aromatische Wald- und Heidelbeeren, auf wohl schmeckende Art gepaart mit zimtigem Pflaumenmus und schwarzen Kirschen. Ein ganz feines Spektrum von gerösteten orientalischen Gewürzen liegt unter diesen saftigen Früchten, zarte Noten von Minze und Veilchen geben Frische und Komplexität. Und alle Komponenten sind perfekt eingebunden in die natürliche Ausstrahlung des steilen Schieferbodens, auf dessen Hang die Trauben aus Syrah, Grenache und Carignan für diesen tiefdunklen, fast schwarzen Wein wachsen. Dieser sensationell bepreiste, trotz aller Power sublime Stoff braucht Zeit und Luft und war zwei (!) Tage nach dem Entkorken erst auf seinem Höhepunkt. Ein emotional berührender Gruß aus einer der schönsten Landschaften Frankreichs, der unter die Haut geht!
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2012.



Domaine Força Real

344306 Força Real, „Les Hauts de Força Real”, rouge 2006 14,95 Euro
Die ultimative Steigerung. Kräftiges, intensives Rubinrot. Tolle Konzentration, aber ohne jede Schwere, dafür mit schwebender Transparenz und somit deutlich eleganter, finessenreicher und „femininer” als sein kraftvoller, maskuliner Jahrgangsvorgänger. Expressive Mineralität, die förmlich aus dem Glase springen möchte! Ungemein tiefgründige, verwobene Frucht, dunkelbeerig, mit Anklängen an die eher kühleren Aromen, die ich an den großen Weinen von der nördlichen Rhône so sehr schätze. Welch explosives Gemisch aus Frucht, Mineralität und Würze, aus Brombeeren, Schiefer und Holz. Zunächst faszinierende Facetten von Kakao, Kaffee und Schokolade, dann immer fruchtiger werdend. Mit konzentrierten dunklen Beerenaromen, ohne auch nur einen Hauch von Überreife anzudeuten. Urwüchsig und enorm viel Charakter, sinnlich! Nach längerer Belüftung im Glas kommt eine animierende Würze ins Spiel, eine erdige Mineralität, auch etwas Tabak und schließlich eine distinguierte Kandissüße. Das ist schlichtweg groß. Das lässt sprachlos werden, angesichts des sensationellen Verhältnisses zwischen Preis und Qualität! Wo sonst bekommt man so viel Wein für sein Geld? Einer der ultimativ großen, aufregenden, neuen Terroirweine Südfrankreichs und eine Provokation von vielen wesentlich teureren – und deutlich schwächeren – angeblichen „Prestige-Gewächsen” aus den Renommierregionen dieser Welt. Dieser komplexe Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es hoch oben im „Adlerhorst” des Roussillon lebendig vielfältig duftet.

Wenn ich einen Schluck dieser originären Cuvée zu mir nehme, werden Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags im Frühling, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Kann es ein schöneres Kompliment geben? Probieren Sie unbedingt diesen autochthonen, charaktervollen Wein, der nach Herkunft schmeckt, nach mediterraner Heimat, nach Süden, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist. Einer der schönsten, im Barrique ausgebauten Syrahweine des französischen Südens. Doch Vorsicht: Die ungezähmte Wildheit lauert in der abgründigen Tiefe!
Zu genießen ab Mitte 2010 bis 2017+.




Domaine Gauby

„Eine Revolution im Roussillon” jubelt Vinum: Die Renaissance von Finesse, Frische, Eleganz und Mineralität!

Das Languedoc-Roussillon ist eine Wiege des Weingeschäfts von Pinard de Picard. Nach der vor 20 Jahren einsetzenden Qualitätsrevolution wurde der wilde französische Süden zur ergiebigsten Quelle großartiger Weine mit einer Preis-Genuss-Relation, die im Bereich der Rotweine weltweit die Maßstäbe setzt. Die beiden wichtigsten internationalen Weinführer für diese Region, die Revue du vin de France sowie Robert M. Parker, haben die aktuellen Jahrgänge verkostet. Das Ergebnis: Die Spitzenweine, die Pinard de Picard im Angebot führt, dominieren die Ranglisten. Und Gaubys „Muntada” belegt bei Parker Platz 1! Herzlichen Glückwunsch unserer Ikone des französischen Weinanbaus!
Gaubys Weine aus biodynamischem Anbau verblüffen mit ihrer spektakulären Frische, Finesse und Mineralität. Sie erfinden den Süden neu, verbinden dessen Frucht und Rundheit mit einer Eleganz, die an große Bourgognes denken lässt, und wie diese brauchen sie viel Zeit (oder Luft), um sich zu offenbaren! Wahrlich: Es sind singuläre Weinunikate voller Charakter und Authentizität mit einem legendären Reife- und Entwicklungspotential, die, kämen sie denn aus den bekannten Renommierregionen der Welt, ein kleines Vermögen kosten würden!

Domaine Gauby
Gérard Gauby

In Subskription bieten wir Ihnen heute Gaubys Spitzenweine aus dem grandiosen Jahrgang 2008 an. Weltklasse pur! Trinken Sie diese genialen Weinmonumente nach ihrer Freigabe in einer Blindprobe mit Ihren Freunden gegen die superteuren Luxuscuvées aus Italien wie den Sassicaia und Ornellaia oder gegen die renommiertesten Bordelaiser Gewächse. Das Ergebnis dieser Probe könnte vinologische Weltbilder einreißen. Riesiges Potential!


354408 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2008 19,80 Euro
Sinnliche Finesse trifft feinste Mineralität!
Welch phänomenal großer Spitzenwein von einer unglaublichen, bis dato im Midi unerreichten burgundischen Finesse, der nicht nur im Roussillon, sondern selbst im internationalen Maßstab keinen (Preis-) Vergleich zu scheuen braucht! Meine persönliche Empfehlung des Jahres aus dem traumhaft schönen Roussillon! Solch einen grandiosen Stoff finden Sie weltweit in dieser Preisklasse kaum ein zweites Mal. Faszination und Versuchung pur! Ein Referenzwein für DEN neuen Stil des französischen Südens! 93 Parkerpunkte in 2005, 94 Punkte in 06, 94-95 in 07 und 2008 ist mein persönlicher Favorit!


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2011!


354508 Gauby, „La Muntada”, C.d.Roussillon Village, rouge 2008 54,00 Euro
Der 2008er Überflieger erhält in der Revue du vin de France die Idealnote von bis zu 20/20 Punkten! Gaubys Muntada 2008 wird DIE Legende des Jahrgangs werden! Für meinen persönlichen Geschmack liegen wir hier nochmals 1-2 Punkte über dem phantastischen, von Parker mit 97 Punkten geadelten 06er. Das ist das pochende Herz eines großen Terroirs, die wieder gefundene Kraft eines lebenden Bodens in biodynamischer Bearbeitung. Natur pur! Ein edler Wein mit Seele, Authentizität und Charakter für Jahrzehnte meditativen Weinerlebens!


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2011!



Wieder lieferbar:

Château Tour des Gendres - Bergerac
Traumhaft schöne Bio-Weine

Château Tour des Gendres - Luc de Conti
Luc de Conti

510707 „Le Classique de Tour des Gendres”, rouge (PK) 2007 6,90 Euro

„Le Classique de Tour des Gendres”, rouge (PK)


Château Tour des Gendres - Luc de Conti

510007 Tour des Gendres, „Classique”, blanc (PK) 2007 6,90 Euro

Tour des Gendres, „Classique”, blanc (PK) 2007


Château Tour des Gendres - Luc de Conti
Phantastisches Kalkstein-Terroir ist die Basis
der grandiosen Weine von Luc de Conti

510107 Tour des Gendres, Cuvée des Conti, blanc 2007 7,95 Euro

Tour des Gendres, Cuvée des Conti, blanc


Château Tour des Gendres - Luc de Conti

510207 Tour des Gendres, „Moulin des Dames”, blanc 2007 23,90 Euro

Tour des Gendres, „Moulin des Dames”, blanc



Clos Saint-Jean - Châteauneuf-du-Pape

Phantastisches Châteauneuf-du-Pape-Gewächs aus großem Jahrgang zu unglaublich fairem Preis, „eines der großen Schnäppchen von Châteauneuf-du-Pape”, Parker!

Châteauneuf-du-Pape ist der Ort auf Erden, der aktuell die größte Zahl von Weltklassegütern sein eigen nennen darf. Diese vinifizieren charaktervolle Rotweine, die wegen ihrer originären, authentischen Stilistik unter Weinliebhabern einen legendären Ruf besitzen. Der Shooting-Star unter diesen Domainen mit magischem Klang ist dank vierer sensationeller Jahrgänge in Folge unsere Neuentdeckung des Jahres 2004, das Familienweingut Clos Saint-Jean, deren Gewächse mit höchsten Punktwertungen von Fachjournalisten (Parker: „Kandidat für den Wein des Jahrgangs in Châteauneuf-du-Pape”) gefeiert werden. Wie konnte sich ein bis vor vier Jahren in Deutschland noch gänzlich unbekanntes Gut auf einmal qualitativ derart in die Stratosphäre katapultieren?

Clos Saint-Jean
Vincent und Pascal Maurel

Nun, zum einen besitzt die Domaine uralte Rebparzellen (1902 angepflanzt) in einer Lage, die zu den berühmtesten von Châteauneuf-du-Pape gehört und von Kennern mit Ehrfurcht ausgesprochen wird: Le Crau. Von den berühmten Grenachereben dieses Terroirs stammen beispielsweise auch die Trauben für Pégaus Supercuvée ‚Da Capo’. Nur hatten die Besitzer von Clos Saint-Jean bis vor wenigen Jahren zwar durchaus Weine im von mir so geliebten traditionellen Stil weitab jeglicher Marmeladenorgien bereitet, doch waren sie mir immer eine Spur zu rustikal, als dass sie mich hätten wirklich zu höchsten Begeisterungsstürmen animieren können. Doch nun kommt der berühmte und in der Region hoch angesehene Önologe Philippe Cambié ins Spiel, den Sie sicherlich schon aus vielen unserer Texte kennen, denn er ist bereits seit Jahren für unsere großartigen Domainen Clos du Caillou, Saint Préfert, Vieux Donjon und Les Cailloux beratend tätig. Er nahm die Gebrüder Vincent und Pascal Maurel, die mittlerweile voller Ehrgeiz das Traditionsgut übernommen haben, unter seine Fittiche. Gemeinsam revolutionierte man die Weinbergsarbeit, senkte drastisch die Erträge, erntet jetzt sehr spät und sehr selektiv, bei voller physiologischer Reife und verbesserte drastisch die Vinifizierung.

Clos Saint-Jean

Das Resultat: Die zwei Brüder Maurel und der alte Hase Philippe Cambié, den wir aufgrund unserer zahlreichen Reisen in die Region nur allzu gut kennen (und der uns natürlich sofort kontaktierte und zur Verkostung auf die Domaine lud, lange bevor Parker mit seinen Bewertungen für einen weltweiten Run auf diese ungemein fairpreisigen Weine sorgte), haben in 2007 ihr Husarenstück vollbracht: Sensationelle Qualitäten zu unschlagbar günstigem Preis! In diesem größten Jahrgang aller Zeiten bringt Parker sein Urteil zutreffend auf den Punkt, so enthusiastisch wie zutreffend: „Throughout the southern Rhône, 2007 is the greatest vintage I have tasted in my thirty years working (und damit noch größer als der sagenumwobene 1978er!) in that region!” Viel Spaß mit diesen emotional berührenden Weinmonumenten, die unter die Haut gehen – von einer uralten Familiendomaine, die endlich wieder zu einem leuchtenden Fixstern am Weinhimmel von Châteauneuf-du-Pape geworden ist!

Clos Saint-Jean

176107 Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2007 27,00 Euro
„Eines der großen Schnäppchen von Châteauneuf-du-Pape, der in seiner Klasse in einer eigenen Liga spielt”, jubelt Parker und vergibt begeistert bis 93 Punkte.
Ein wunderbar dichter, fein strukturierter Weingigant, der aufgrund seiner großen Harmonie, seiner Balanciertheit und seines enorm hohen Glyceringehalts schon ab sofort höchsten Trinkgenuss verspricht, dessen cremige wie kompakte Tannine jedoch auch sein großes Lager- und Entwicklungspotential signalisieren. In der Nase eine klassische, bei allem Sex-Appeal und hedonistischem Charakter vibrierend kühle Stilistik, keine auf vordergründige Effekthascherei getrimmte Fruchtbombe, stattdessen sehr komplexe, fein verwobene Aromen der erlesenen Trauben der uralten Grenachereben (dazu insbesondere Mourvèdre, Syrah und Cinsault): Wilde Brombeeren, weißer Pfeffer, saftige schwarze Kirschen, weiße Trüffel, Oliventapenade, frisch gepflügte Erde, feinwürzige, geröstete Kräuter der Provence, Feigen, Nougat und noble mineralische Noten. Am Gaumen betörende Kraft und Würze statt marmeladiger Überreife, verbunden mit einer wohldosierten, ganz zart süßlichen, ungemein hedonistischen Frucht, die mit einem kleinen herben Touch versehen ist (das Signum traditioneller großer Châteauneufweine) und die diesen Wein zu einem großen Klassiker wird reifen lassen. Traumhaft kompakte Textur am Gaumen, konzentriert, schmelzend vor Saft und seidig samtigen Gerbstoffen, getragen von profund kühler, aber auch satter Würze, die an schwarze Oliven und Kräuter der Provence erinnert, in keinster Weise fett oder rustikal, aber enorm extraktreich und vorbildhaft ausgewogen: Dieser delikate Wein gehört zu meinen persönlichen Favoriten und fasziniert als wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen, phantastisch komplexen Gewächses einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt – und in Relation dazu zu einem dramatisch günstigen Preis! Wir halten ihn schlicht für das größte Schnäppchen des Fabeljahrgangs in 2007!
Und Parker urteilt euphorisch: „This may well be one of the most exciting addresses not only in France, but in the entire wine world. 2007 may be the finest vintage at Clos Saint-Jean”!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt ca. ab 2012 bis 2025+.

Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape, rouge


176008 Clos Saint-Jean, Les Calades, Vin de Pays rouge 2007 2008 6,95 Euro
Neben seinem Weltklasserotwein machen Vincent und Marcel auch einen herrlich leckeren Alltagswein, der ebenfalls über eine sehr feine Struktur verfügt und meilenweit entfernt ist von jeglichen überreifen oder marmeladigen Anklängen. In der Farbe ein leuchtendes, tiefdunkles Violettrot mit schwarzen Reflexen, in der Nase ein großartiges, komplexes Aromenspektrum, geprägt von reifen schwarzen Kirschen, aromatischen Waldbeeren, eingelegten Zwetschgen, getrockneten Feigen, dunklem Nougat, Vanille und Nelken, fein unterlegt von einer intensiven Note, die an Omas Pflaumenröster mit Zimt, an dunkle feuchte Erde, Tabak und Trüffel erinnert und somit Assoziationen an seine wild-lebendige, urwüchsige Heimat hervorruft. Bezaubernd die geniale Struktur auf der Zunge! Schwebend transparent breitet sich seine würzige Textur aus im Mund, betört die Geschmackspapillen mit seidig-cremiger, saftiger Präsenz und reifen, weichen Tanninen und wirkt duftig, elegant und fein in Trunk wie Anmut: Ein ungemein trinkiger (sensationelle Säurestruktur!), charmanter und verführerischer Alltagswein mit einem wunderschönen mineralischen Nachhall!

Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, urteilt begeistert: „Ein Hammerwein fürs Geld!” Wahrlich eine absolute Rarität in seiner sinnenfrohen Preisklasse, denn von der Qualität dieser traumhaften Cuvée zu äußerst sympathischem Preis kann so manch überteuerter Châteauneuf-du-Pape nur träumen! Einer der größten Weinwerte der südlichen Rhône, ein Super-Schnäppchen!



Wieder eingetroffen:

In der letzten und vorletzten Pinwand vorgestellt, waren wir jeweils trotz großer Bevorratung bei zwei phantastischen Alltagsweinen des französischen Südens im Handumdrehen ausverkauft. Im Fabeljahrgang 2007 sind einfach alle Qualitätsparameter des französischen Südens um eine Qualitätsstufe nach oben verschoben. Schnäppchenalarm!


Domaine Guillaume Gros - Lubéron

Domaine d’Antonin
Die Weinlese ist geschafft - etwas müde, aber glücklich
ruht Guillaume Gros an einem Holzfass

168407 Guillaume Gros, El nino loco 2007 6,95 Euro
Ein faszinierendes, authentisches Weinoriginal, ein Maßstab in seiner Preisklasse, den die meisten Domainen der Region selbst mit ihren Spitzencuvées nicht erreichen! Robert M. Parker bewertet einen fast gleich guten Jahrgangsvorgänger dieses Juwels voller Begeisterung mit sagenhaften 90 Punkten!

Guillaume Gros, El nino loco



Domaine du Champ des Soeurs – Fitou

Domaine du Champs des Soeurs
Das beeindruckende Steinmeer auf der Domaine du Champ des Soeurs

359207 Champ des Soeurs, Fitou Rouge (PK) 2007 7,95 Euro
Laurent Maynadier ist in Deutschland immer noch einer der größten Geheimtipps, auch wenn Michel Bettane, der große alte Mann des französischen Weines, ihn als eine der größten Entdeckungen der letzen Jahre Weinliebhabern mit großer Eindringlichkeit ans Herz legt.

Champ des Soeurs, Fitou Rouge (PK)



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann