Saarwellingen, im November 2008

PINwand Nº 156


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir Ihnen aus Frankreich mit den Domainen Gauby, Mansenoble, Perrières, Clos des Papes sowie La Hase Urgesteine unseres Programms mit absoluten Weltklassegewächsen und Alltagsweine in Referenzqualitäten zu dramatisch günstigen Preisen!

Freunde italienischer Tropfen können sich an den Pretiosen von Elisabetta Foradori erfreuen: Sie hat im Trentino Drachenblut zu Wein veredelt und vinifiziert flüssige Seide in der Maremma!

Aus Deutschlands Fabeljahrgang 2007 präsentieren wir Weltklasserieslinge von Theo Haart, brandaktuell von Parker in die Elite der weltbesten Weingüter aufgenommen!


Wieder eingetroffen:

Weingut Bernhard Ott
Bernhard Ott im Spiegel der untergehenden Abendsonne

761307 Ott, Grüner Veltliner „Der Ott” (DV) 2007 18,90 Euro
Welch geniales Meisterwerk! Kein Wunder, dass Bernhard Ott vom FALSTAFF, dem renommierten österreichischen Weinführer, mit dem Titel „WINZER DES JAHRES 2008”, der bedeutendsten Ehrung, die ein Winzer in Österreich erreichen kann, ausgezeichnet wird.

Ott, Grüner Veltliner „Der Ott” (DV)


Freunde italienischer Nobelweine können sich wieder an den urtraditionellen Rotweinen von Nello Baricci erfreuen:

Azienda Agricola Nello Baricci
Nello Baricci

640106 Baricci, Rosso di Montalcino 2006 14,80 Euro
Ein absolutes Schnäppchen! Zum besten Rosso des Jahrgangs 2005 gekürt – Und alle Weinliebhaber wissen, dass die Jahrgänge 2004 und 2006 VOR den 05ern die größten in der neueren norditalienischen Weinanbaugeschichte sind!

Baricci, Rosso di Montalcino


640203 Baricci, Brunello di Montalcino, rosso 2003 29,90 Euro
Burgundische Noblesse, Montalcino ungekünstelt, Landschaft von großem Reiz und herber Schönheit. Wie der Wein – authentischer kann man einen Brunello auf der Flasche nicht erleben: „Gäbe es doch mehr Baricci in Italien!” (MERUM)

Baricci, Brunello di Montalcino, rosso


Robert Parker adelt im wine advocate 178 etliche unserer Alltagsweine, die er zu den größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt zählt: „Wahre Schätze, große preiswerte Weine”. Lassen Sie sich drei dieser wunderbaren Preis-Genuss-Schlager auf keinen Fall entgehen!

Château Beaucastel
Hart ist die Weinbergsarbeit auf dem steinigen Terroir von Vinsobres

174305 Perrin „Les Cornuds”, Vinsobres Village 2005 10,50 Euro
„Die exzellenten Lagen rund um das wunderschöne Dorf Vinsobres gehören zu den best gehüteten Geheimtipps an der südlichen Rhône”, meint auch Jancis Robinson!

Perrin „Les Cornuds”, Vinsobres Village


Domaine Fondreche
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche

151706 Fondrèche, Sud Absolu, rouge (PK) 2006 5,95 Euro
Wahrlich eine Rarität in seiner sinnenfrohen Preisklasse!

Fondrèche, Sud Absolu, rouge (PK)


Tenuta di Capezzana, Carmignano - Toskana
Eine traumhafte toskanische Hügellandschaft
schmiegt sich um die Tenuta di Capezzana

645206 Capezzana, Barco Reale, Carmignano DOC rosso 2006 9,95 Euro
Neben dem begeisterten Urteil Parkers feiert auch der bekannte Italienspezialist Jens Priewe im WEINGOURMET unseren Barco Reale als sensationellen „Insider-Tipps unter 20 Euro” und urteilt begeistert: „Anders als die Meere belangloser Sangiovese-Weine hat diese Cuvée ein Gesicht: ausdrucksvoll, heiter, fein gezeichnet. Für mich der wertigste Wein seiner Preisklasse!”

Capezzana, Barco Reale, Carmignano DOC rosso


Und zum Abschluss unserer heutigen Pinwand ein Weltklassewein zu unmöglichem Preis! Welch phantastische Bewertung erfährt „eines der größten Schnäppchen in Châteauneuf-du-Pape” (Parker) durch den aktuellen wine spectator, der größten Weinzeitschrift der Welt: 95 Punkte vergibt das einflussreiche Magazin für unseren Dauerbrenner von der südlichen Rhône, der sicherlich der mit Abstand preiswerteste Weltklassewein aus einer der magischen Anbauregionen der Welt ist:
176106 Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2006 24,90 Euro


93 Parkerpunkte! WineSpectator: 95 Punkte!





ITALIEN

Elisabetta Foradori - Trentino

Drachenblut zu Wein veredelt

Elisabetta Foradori wird von Weinliebhabern wie -kritikern euphorisch als ungekrönte Königin des Teroldego gefeiert!

„Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein”, Kurt Tucholsky.

Schon früh musste die aparte Schönheit voll einsteigen. Als ihr Vater starb, war sie noch ein Kind. Doch die fleißige Mutter hielt den Betrieb über Wasser, bis Elisabetta die Schulbank mit dem Weingarten tauschen konnte. Und während allerorts in Italien die große Cabernet-Welle als schier unaufhaltsame Mode Einzug hielt, setzte sie ein Fanal und hielt unbeirrt an DER regionalen Rebsorte des malerischen Trentino fest– dem Teroldego: „Ich hatte immer davon gehört, dass unsere heimische Rebe vormals ein viel gepriesener Wein war, der speziell am Kaiserhof in Wien gerne getrunken wurde, in seiner Jugend mit dem Körper und der Kraft und mit zunehmender Reife auf der Flasche auch dem Duft und Geschmack eines großen Bordeaux”, erklärt sie und wunderte sich als junge Frau, dass damals allerorts nur mehr hellrote, leichte Fruchtbomben daraus gekeltert wurden.

Elisabetta Foradori
Die ungekrönte Königin des Teroldego - Elisabetta Foradori

Also begann sie wissenschaftlich akribisch und mit viel weiblicher Intuition mit dem Teroldego zu experimentieren, suchte Aufzeichnungen in kirchlichen und städtischen Bibliotheken, wie denn zu den Glanzzeiten dieser autochthonen Rebe in Weinberg und Keller mit ihr gearbeitet wurde, entdeckte das verloren gegangene Wissen der alten Generationen neu („Wissen macht Wein”) und verfeinerte zunächst einmal die Erziehungsform: In Zusammenarbeit mit der Universität Mailand begann sie, die besten Weinberge ihrer Heimat mit alten Klonen neu zu bepflanzen und während im gesamten Trentino die übliche Pergola-Erziehung kultiviert wurde (Ein altes System, das in südlichen Gebieten noch häufig angewendet wird: Die Reben werden dabei auf Spalieren und Drähten zur schattigen Überdachung hochgezogen), beginnen hinter ihrem Haus die Rebzeilen in der wesentlich arbeitsintensiveren Guyot-Erziehung: Die Reben ranken bei diesem System an horizontal gespannten Drähten senkrecht empor, was eine größere Stockdichte und damit eine höhere Konkurrenz tief wurzelnder Reben sowie eine bessere Ertragsbegrenzung erlaubt. So hängen hier nur wenige Trauben am Stock, und das Ergebnis zeigt sich in Elisabettas famosen Weinen: Mineralisch, dicht und trotzdem feingliedrig und elegant, mit einem Aromenspektrum, wie in einem orientalischen Basar, feiner Frucht und Würze, sowie einem animierenden Frucht-Säure-Spiel, so präsentieren sich ihre besten Weine, die den Namen „Granato” tragen und nur in ganz großen Jahren erzeugt werden.

Die Heimat dieses bei Italienliebhabern und -kennern legendären Weines, das Trentino, kennen die meisten Urlauber nur als Transitreisende auf dem Weg vom Brenner zum Gardasee. Oder von den großen Winzergenossenschaften, die den Weinbau hier mit banalen Tropfen dominieren und dessen Ruf noch heute beschädigen. Doch es lohnt sich sehr, wie so manches Mal im Leben, vom direkten Wege einmal abzubiegen. Denn zwischen den Orten Mezzolombardo, Mezzocorona und Lavis hat der Noce, ein Nebenfluss der Etsch, in Tausenden von Jahren ein einzigartiges Tal in den Bergkessel gegraben. Steine und Geröll aus den umliegenden steilen Bergmassiven des Ortler, Brenta und Persanella hat er hier abgelagert, ein Gemisch aus Kalkstein, Porphyr, Granit und Gneis. Welch ideale Unterlage für den Weinbau! Einzigartig auch das Mikroklima. Im Sommer kann es hier tagsüber sehr heiß werden, denn von den über tausend Meter hohen Bergen rundum reflektiert die Sonne. In den Nächten fließt aber wieder die kühle Luft ins Tal, was zu enormen Temperaturunterschieden führt. Ideale Voraussetzungen für kraftvolle, aber auch herrlich duftige und ungemein komplexe Weine.

Elisabetta Foradori

Übrigens: Die Einheimischen nannten den Teroldego früher „Sangue di Drago”. Denn der Legende nach soll es hier in den Felshöhlen des Monte di Mezzocorona einen feuerbrünstigen Drachen gegeben haben, der das ganze Gebiet terrorisierte. Ein mutiger Ritter habe sich dann mit einem großen Spiegel auf die Lauer gelegt und den durch seinen eigenen Anblick völlig verdutzten Drachen mit seinem Speer getötet. Im Festzug wurde der Drache danach durch das ganze Tal getragen, um zu zeigen, dass die Plage endlich ein Ende habe. Dabei tropfte etwas Drachenblut auf die Felder, auf denen schon in den nächsten Tagen die ersten Weinreben mit Teroldego sprossen. Soweit die Mär. In Wahrheit dürfte der Teroldego vor zwei bis drei Jahrhunderten im nördlichen Trentino heimisch geworden sein. Die Herkunft ist aber bis heute noch nicht definitiv geklärt, es wurde aber eine Verwandtschaft zu Lagrein, Syrah und Barbera genetisch nachgewiesen. Wie dem auch immer sei, Fakt ist jedenfalls, dass Elisabetta Foradori den autochthonen Teroldego zu neuer Blüte geführt hat. Ihr Top-Wein „Granato” wird in großen Holzgärständern vergoren und zum Großteil 18 Monate in neuen und gebrauchten Barriques gereift, wobei der Neuholzanteil in den letzten Jahren beständig reduziert wurde – welch weise Entscheidung! Wie so oft in der Geschichte großer Weine wurde die grandiose Qualität des Granato anfangs von den Weinprüfern, die bis dato nur die leichten Fruchtbomben des Trentino gewohnt waren, schlichtweg nicht verstanden und musste daher als „einfacher” Vino da Tavola verkauft werden. Erst 1997 durfte er als DOC Teroldego Rotaliano bezeichnet werden. Da Elisabetta Foradori die Qualitätsbestrebungen der DOC aber bei weitem nicht streng genug sind, bezeichnet sie trotzig (Elisabetta hat, wie wir schon seit ihrer Verweigerung der Bepflanzung ihrer Heimat mit internationalen Modereben wissen, nicht nur einen schönen, sondern auch einen eigenwilligen Kopf) den Wein seit 2000 als I.G.T. Vigneti delle Dolomiti Rosso. Was durchaus passt, meint man doch in der abgrundtiefen Mineralität ihres mittlerweile als Klassiker gefeierten Teroldego (wie dramatisch schnell sich doch bisweilen die Zeiten ändern!) tatsächlich die nahen Dolomiten zu erahnen. Elisabetta empfiehlt, dem Granato trotz seiner betörenden Aromen in der begeisternden Primärfruchtphase mindestens sieben bis zehn Jahre Zeit zu lassen, bis man ihn genießt, erst dann entfalte sich die volle Aromenfülle. Und das Alterungspotential ist geradezu legendär: Er kann sich wegen seiner frischen Säure über 20 und mehr Jahre großartig entwickeln!

Elisabetta Foradori

In den ersten fünf Jahren jedoch können Sie, werte Kunden, mit höchstem Genuss den „Foradori”, quasi den kleinen Bruder des Granato, süffeln. Ebenfalls aus 100% Teroldego wird der Foradori im Edelstahl vergoren und dann 12 Monate in Barriques gereift. Das ergibt einen wunderbar dichten, schwarzbeerigen, höchst authentischen Wein mit feiner Struktur und knackigem Spiel, der schon nach ein, zwei Jahren Flaschenreife wunderbaren Trinkspaß bereitet, sich 5-10 weitere Jahre hervorragend entwickelt und ideal zu kraftvollen Fleischgerichten oder Wild passt. Elisabetta Foradoris einzigartige, mittlerweile in Biodynamie erzeugte Teroldegos zählen zweifellos zu den großen Wein-Persönlichkeiten der Welt! Diese lange malträtierte, uralte autochthone Rebsorte gebiert unter den einfühlsamen Händen einer schönen Frau einen der großen charaktervollen Rotweine Italiens. Unbedingt probieren!


628106 Foradori, Teroldego Rotaliano rosso 2006 14,50 Euro
Elisabetta Foradoris Teroldego Rotaliano fasziniert schon beim bloßen Betrachten im Glase mit seiner dichten blauschwarzen Farbe. Und dann – welch geniale Nase! Sie betört durch feine Gewürze wie Zimt und Nelken und zart süßliche Fruchtaromen: Amarenakirschen, Brombeeren und Kirschen verbinden sich zauberhaft mit einem feinen Cassisduft, hellem Tabak, Schokolade, Lakritz, Karamell und zarten blumigen wie kräutrigen Noten. Am Gaumen herrlich weich, mit kühler Frucht, feinkörniger Tanninstruktur und anregender Säure: Die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische und wegen des pikanten und trinkanimierenden Nachhalls mit feinen Noten von Sauerkirschen, Muskatnuss, Zimt und weißem Pfeffer. Dieser authentische, herrlich filigrane Basiswein mit seinem zartherben Nachhall ist Schluck für Schluck eine vinologische Liebeserklärung an das traditionelle, in großer handwerklicher Tradition arbeitende Italien.
Stuart Pigott feiert in der FAS dieses Urgestein vom Drachenblut aus dem Trentino euphorisch wegen seiner „Ausdrucksstärke, erstaunlichen Lebendigkeit und Frische”: ein traumhafter Terroirwein! Und Deutschlands Top-Sommelier Natalie Lumpp schwärmt enthusiastisch: „Am besten Augen schließen und eintauchen in den wunderbaren Wein aus 2006 mit seinem genialen Duft und seinen geschmeidigen Tanninen!

Unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten ist Elizabettas Klassiker einer der größten Weinwerte Italiens!

Foradori, Teroldego Rotaliano rosso


628206 Foradori, „Granato”, IGT Vigneti delle Dolomiti rosso 2004 39,00 Euro
Dieser fabelhafte Wein ist wohl der beste je erzeugte Teroldego überhaupt und besitzt eine Spur Wildheit und Rasse wie ein arabisches Vollblut!

Schon im verzaubernden Duft erkennt man den großartigen Jahrgang 2006, den besten dieses Jahrtausends (ja, er ist noch einen Wimpernschlag besser gar als der legendäre 2004er) im nördlichen Italien, mit außergewöhnlich viel nobler Frucht nach verführerischen Kirschen und einem Korb voller roter und blauer Beeren, mit Luftzufuhr gesellen sich faszinierende exotische Gewürze hinzu. Auch am Gaumen eine sehr saftige dichte Frucht, eine dem großen Jahrgang 2006 geschuldete animierende Cremigkeit und eine singuläre Frische, Finesse und tolle Mineralität – faszinierend mit feinen Gewürzaromen durchzogen. Vibrierend lebendig trotz aller samtenen Fülle! Noch sehr jugendlich – mit enormem Reifepotential für viele Jahre – klingt dieser traumhafte Tropfen endlos nach mit einem wahren Kaleidoskop betörender Aromen. Einer der großen Terroirweine Italiens, eine Hommage an den Teroldego, emotional, berührend, Gänsehautatmosphäre!

Der WEINWISSER ist jedenfalls begeistert und René Gabriel jubiliert: „Jahrgang für Jahrgang demonstriert Elisabetta Foradori, zu welcher Größe der Teroldego fähig ist. Der Granato wird aufgrund der älter werdenden Rebstöcke jedes Jahr besser und liefert Teroldegos in Höchstform: Ein erotischer Rotweingenuss voller Harmonie!”
Kein Wunder, dass ob dieser famosen Qualitäten Elisabetta Foradori den „OSCAR DEL VINO 2006” als beste Produzentin vom renommierten Weinführer DUEMILAVINI in Verbindung mit der italienischen Sommelier Union verliehen bekam. Der Gambero Rosso verleiht in 2004 drei Gläser und sowohl Parker als auch der wine spectator zücken bereits für diesen grandiosen Jahrgang begeistert 94 Punkte! Doch 2006 ist nochmals einen Tick besser: Die entscheidenden Faktoren sind – neben den optimalen klimatischen Bedingungen – der nochmals reduzierte Neuholzeinsatz, der diesem Weltklassewein aus einem Jahrgang, der sich zur Legende entwickeln wird, noch mehr Finesse und Eleganz verleiht, als in der Vergangenheit schon, und noch seidenere Tannine, sowie die abgeschlossene Umstellung auf Biodynamie, die verantwortlich zeichnet für die phantastische Komplexität, den cremigen Extrakt und die großartige Struktur eines der faszinierendsten Weinunikate der Welt!
Zu genießen ist dieser authentische Kultwein (trotz Elisabettas Warnungen!) ab sofort in seiner jetzigen traumhaft schönen Primärfruchtphase, Höhepunkt 2014 bis wohl nach 2025.

PS: Brandaktuell bewertet Parker im wine spectator 179 auch den 2006er mit 94 Punkten! Sein Urteil: „The 2006 Granato further establishes Foradori as one of Italy’s premier winemakers. This is a stunning red from start to finish. The wine bursts onto the palate with a never-ending kaleidoscope of dried roses, spices, pomegranate and raspberries. This medium to full-bodied Granato possesses stunning balance and finessed, elegant tannins that caress the palate with notable elegance. Anticipated maturity: 2010-2021. Once again I was blown away by Elisabetta Foradori’s Granato. Why is she the only producer in Trentino capable of making a wine like this?”



Schon gewusst? Unsere unbändige Königin des Teroldego hat neben den Schätzen ihrer Heimat brandaktuell ein weiteres ganz heißes Eisen im Feuer:

Elisabetta Foradori / Ampeleia - Maremma

Flüssige Seide aus der Maremma – Der im Schnee „geborene“ Ampeleia ist eine Hommage an die Sinnesfreuden des mediterranen Lebens!

Elisabetta Foradori / Ampeleia

Alles begann im Schnee der italienischen Alpen – beim Skifahren. Abends in der Hütte philosophierten drei Freunde, die Naturverbundenheit, Liebe zur mediterranen Kultur und Leidenschaft für das Ursprüngliche teilen, wie wohl ihr gemeinsames Idealbild eines Rotweines aussehen solle: Geschmeidig und elegant, bei aller Kraft fein und fließend wie Seide, dabei harmonisch, facettenreich und von komplexer Frucht geprägt. Es wäre wahrscheinlich beim Philosophieren geblieben, wären die drei Freunde nicht die beiden tatkräftigen Südtiroler Unternehmer und Weinliebhaber Thomas Widmann und Giovanni Podini sowie unsere Trentiner Kultwinzerin Elisabetta Foradori gewesen. Die drei waren alsbald fest entschlossen, ihre Idee zu verwirklichen und den Wein, der zuerst im Kopf entstand, auch in der Realität zu produzieren. „Bei mir kam als Motivation verstärkend hinzu, dass ich den Wunsch hatte, nach meinem 40. Geburtstag neben dem Teroldego noch etwas Anderes zu machen, eine neue Herausforderung zu suchen“, erzählt Elisabetta mit funkelnden Augen und ihrer ansteckenden Begeisterung. In den vergangenen 20 Jahren hatte sie schließlich im Alleingang und gegen alle modischen Torheiten des Zeitgeists die nur in ihrer Heimat wachsende Rebsorte Teroldego aus dem Halbdunkel der Geschichte geholt, deren Qualitätspotenzial erkannt, voll ausgeschöpft und in die absolute Elite der italienischen Rotweine geführt. Und ihr „neuer” Wein sollte die betörende pralle Vielfalt der mediterranen Kultur und ihrer einzigartigen Landschaft zum Klingen bringen.

Als die Vision der drei Freunde immer klarer wurde, suchten die Weinaficionados nach dem bestgeeigneten Ort zur Verwirklichung ihres Zieles. „Das Unternehmen gestaltete sich viel schwieriger als gedacht, wir hatten uns bereits viele Plätze in Italien angesehen und wollten fast schon aufgeben, als wir 2002 das hier fanden“, sagt Elisabetta und weist mit den Armen auf die Hügel rund um das schließlich „Ampeleia” genannte neue Weingut (nach griechisch „ampelos”, was „Rebstock” bedeutet). Der magische Ort liegt einige Kilometer nördlich von Grossetto im Landesinneren, in Sichtweite des malerischen Bergdorfes Roccatederighi. Dieser wilde Teil der zur Toskana gehörenden Maremma entspricht so gar nicht dem gängigen Toskanabild mit sanften Hügeln, Säulenzypressen, Kulturmetropolen und Renaissance-Palästen. Vom Tourismus nahezu unberührt liegt eine raue, aber unwiderstehlichen Charme ausstrahlende Hügellandschaft vor dem staunenden Betrachter – unaufgeregt, dennoch spektakulär. Schier endlose Kastanien- und Eichenwälder, unterbrochen von kleinen Olivenhainen, Wein- und Obstgärten prägen diese von würzigen Düften durchwehte mediterrane Kulturlandschaft. Nur wenige Straßen und Wege führen durch das undurchdringlich scheinende, immergrüne Buschwerk der Macchia – ein Paradies für Wildschweine im übrigen! – zu verborgenen, im Hinterland liegenden Bauernhöfen und zu Bergdörfern hinauf, die wie Schwalbennester auf den felsigen Hügelkuppen kleben. Von dort oben zeigt sich die pittoreske, zum nur 30 Kilometer entfernt liegenden Meer hin sanft abfallende Landschaft in ihrer vollen Pracht. Die küstennahe Region gilt als historischer Handelsplatz und Einflussbereich verschiedener mediterraner Kulturen: Die Toskana, Sardinien und Südfrankreich haben im Lauf der Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen. Auch diese Geschichte sollte sich im neuen Wein wiederfinden. Foradori, Widmann und Podini waren begeistert von der Vielfalt der Böden und der Natur in den verschiedenen Höhenlagen, erkannten das phänomenale Potential für den Weinbau und beschlossen, genau hier zu bleiben und ihren Traum zu verwirklichen.

Elisabetta Foradori / Ampeleia

Die begnadete Winzerin stellte umsichtig ein junges Team zusammen, dem sie volles Vertrauen schenkt. Doch natürlich ist sie mit ihrem einzigartigen know-how unverzichtbarer Spiritus Rector von Ampeleia, die leitende, treibende Kraft. Das Weingut selbst ist weder ein atemberaubender futuristischer Neubau aus Beton und Glas noch eine protzige Villa Rustica, sondern ein für die Bautradition dieses magischen Landstriches typisches, sanft in die Landschaft eingefügtes kleines „Podere”, ein landwirtschaftliches Gut, das man den Vorbesitzern – traditionellen Weinbauern und Viehzüchtern – abgekauft und umstrukturiert hat. Zu den von den tüchtigen Vorgängern übernommenen Weinbergen kamen nach gründlichem Studium der Bodenprofile und der mikroklimatischen Gegebenheiten 54 (!) weit im Umkreis verstreute Parzellen auf verschiedenen Höhenniveaus mit insgesamt sechs verschiedenen Bodenarten hinzu, auf denen sieben verschiedene Rebsorten für den Ampeleia kultiviert werden. Jede Rebsorte wurde entsprechend den klimatischen und geologischen Gegebenheiten dorthin gepflanzt, wo sie ihrer Natur nach am besten gedeiht. Man setzte die Rebstöcke extrem eng – 7.000 bis 8.000 Rebstöcke pro Hektar –, um ihre Konkurrenz um Nährstoffe und damit die Qualität der Trauben zu fördern. Den Hauptanteil machen Sangiovese und Cabernet Franc aus. Sangiovese, die toskanische Rebe par excellence, gibt dem Ampeleia seine Standfestigkeit. Leichten Fußes kommt der Cabernet Franc hinzu, der in der Maremma bis dato nicht verbreitet war. Und doch ist er weit gereist, kam in römischer Zeit aus dem Kaukasus über Albanien nach Venetien, wo er bis heute kultiviert wird. Frucht, Würze, Eleganz und Körper sind die Charakteristiken, die der Cabernet in den Ampeleia einbringt. Die übrigen Rebsorten tragen mit ihren komplexen Eigenschaften zum singulären Charakter des Ampeleia bei. Sie festigen die Statur des Weines und beleben die Fruchtaromen, wie der im nahen Sardinien Cannonau genannte Grenache mit seinen Himbeer- und Minzenoten. Oder der an Gewürze wie Lorbeer erinnernde Mourvèdre, der zudem einen gewissen animalischen Charme ausstrahlt. Der farbintensive Alicante verstärkt das tiefe und kräftig funkelnde Dunkelrot des Ampeleia. Komplettiert wird das Sortenspektrum von Carignano und Marsellane, einer Kreuzung zwischen Grenache und Cabernet Sauvignon.

Foradori: „Wir haben uns bei der Suche nach dem richtigen Standort und den geeigneten Rebsorten natürlich viele Gedanken gemacht, aber auch auf Gefühl und Intuition verlassen, die ihrerseits wieder auf lange Erfahrung aufbauen. Und wir lernen jedes Jahr viel dazu.“ Die sieben Rebsorten spiegeln daher nicht nur das philosophische Konzept von Ampeleia, die Geschichte und Kultur der Region wider, sondern „sie ergeben auch eine phantastische önologische Synergie, denn das Ganze ist mehr als die Summe der Teile“, sagt der aus Kaltern in Südtirol stammende junge Kellermeister Marco Tait, der früher bereits auf Foradoris Weingut in Mezzolombardo arbeitete. Zusammen mit Elisabetta hat dieser begnadete Handwerker einen wahrlich „neuen” Wein der Maremma geschaffen, der den Traum der drei Freunde süße Realität hat werden lassen: Dieser unverwechselbare, in seiner Rebsortenzusammensetzung einzigartige Tropfen brilliert als grandioser Antipode zu den vielen Marmeladenbomben, die wahre Weinliebhaber bisher die Maremma nicht gerade als Quell sinnlicher Freude erfahren ließen: Der „Ampeleia” hingegen fasziniert die Freunde großer authentischer Tropfen mit seiner grandiosen Finesse, seiner singulären Eleganz und traumhaften Balanciertheit. Mit dem „Ampeleia” erblickt ein mythischer Wein das Licht der Welt, aus einer im Schnee der Alpen geborenen Idee gebiert eine heftige Umarmung des mediterranen Lebens: Ein großes, emotionales Gewächs, das sich von heute auf morgen in die Elite der italienischen Rotweine katapultiert hat, ein großer toskanischer Wein wie aus dem Bilderbuch und eine phantastische Vermählung zwischen einer Bordelaiser Edelrebe und toskanischer Tradition, ein wahrer Aristokrat, der in seiner Balanciertheit und inneren Harmonie, seiner Echtheit und Noblesse das Epos einer großartigen Landschaft zu erzählen weiß!

Elisabetta Foradori / Ampeleia

647204 Ampeleia, Ampeleia, rosso 2004 24,00 Euro
Auf einer Höhe von 450 bis 600 Metern liegen die gesegneten Parzellen, auf denen die Edelrebe Cabernet Franc unter optimalen Bedingungen gedeiht. Der Temperaturunterschied zwischen warmen Tagen und kühlen Nächten vertieft und verfeinert die Aromen der Trauben, das vulkanische Gestein bringt in der fertigen Cuvée famose Mineralität, Feinheit und Länge am Gaumen. Filetstück von Ampeleia ist die Lage „Bella Vista” – Nomen est Omen! – direkt oberhalb von Roccatederighi. Der nahe Kastanien- und Eichenwald und die bis hierher reichende Meeresbrise, welche die Trauben stets gut trocknet und damit vor Fäulnis bewahrt, schaffen ein günstiges Mikroklima. Hier, auf einer mittleren Höhe zwischen 280 und 350 Metern, sind vorwiegend mit Sangiovese, des weiteren mit Carignano, Grenache, Alicante und Mourvèdre bestockt. Kellermeister Tait zitiert ein nur auf Englisch funktionierendes Wortspiel: „Mourvèdre should see the sea.”
Der schönste Platz dieser mittleren Lagen ist Sassoforte, mit wasserdurchlässigen, steinigen, roten Tonböden, umgeben und geschützt von Korkeichen, Olivenbäumen, Felsen und Macchia. „Diesem Terroir verdankt der Ampeleia Feinheit und Eleganz“, urteilt Marco Tait. Auf etwa 200 Meter Seehöhe schließlich finden wir die am tiefsten gelegenen Weingärten: Schwere Tonböden, durchsetzt mit Fossilien und Kalk, um einige Grad höhere Temperaturen als in den hohen und mittleren Lagen geben dem Wein Kraft, Konzentration und Dichte. Jede Parzelle wird separat händisch am Höhepunkt der Reife gelesen. Angesichts der Vielfalt wundert es nicht, dass sich die Ernte über eineinhalb Monate erstreckt: vom Grenache Anfang September bis zum Cabernet Franc Mitte Oktober. Die Trauben werden dreimal streng selektioniert – Ausdünnen am Weinstock im Sommer, dann bei der Lese selbst und schließlich noch einmal auf dem Weingut. Das bereits gekühlt (!) in den Keller transportierte, perfekte Lesegut wird, je nach Rebsorte, entweder in Betontanks oder hölzernen Gärbehältern, kleinere Mengen in Stahltanks vergoren. Die sieben Grundweine werden zunächst jeder für sich bereitet, dann zweimal assembliert, zuerst im Mai, dann noch einmal im Dezember. Der cuvéetierte Ampeleia reift dann etwa 16 Monate in zart getoasteten französischen Barriques (ein Drittel neues Holz), weitere zwölf Monate in der Flasche. Mit einem grandiosen Resultat: Der „Ampeleia” ist ein völlig „neuer” Wein der Maremma. Er verkörpert die andere, die helle Seite des Mondes! Finesse, Geschmeidigkeit, seidene Tannine – welch traumhaft elegant-fruchtige Interpretation einer bisher gänzlich unbekannten Maremma, der ich einen derart emotionalen, feinsinnigen Wein niemals zugetraut hätte! In einem tiefen Schwarzrot läuft dieses Monument von Wein ins Glas. Betörend intensive Aromen (süße Schwarzkirschen, saftige dunkle Beeren, Cassis, edle Grand Cru Schokolade, dunkler Tabak, Holzkohle, Teer und schwarzer Trüffel) verströmen sich verschwenderisch, werden mit längerer Verweildauer im Glase immer intensiver und zeugen von einem großen Reifepotential, welches sich hinter diesem genialen Wein verbirgt. Am Gaumen zeigt er sich noch sehr verschlossen, begeistert aber mit erfrischender Säure, gekonntem, sensiblem Holzeinsatz und feinkörniger Tanninstruktur. Ein traumhafter Wein, eine neue Referenz der berührenden Toskana, der solo getrunken begeistert und prachtvolle Gerichte adelt: Taube, Wild oder Lamm mit reduzierten Soßen und aromatischen Beilagen wie Steinpilzen und Trüffel. Ein Lager- und Entwicklungspotential von mindestens 10 Jahren, bei früherem Genuss unbedingt Dekantieren bitte!



647106 Ampeleia, Kepos, rosso 2006 13,00 Euro
Unser neues toskanisches Kleinod produziert auch einen spektakulär schönen Zweitwein namens „Kepos” (griech. „Garten“) aus den fünf mediterranen Rebsorten Grenache, Mourvèdre, Marsellane, Carignano und Alicante. Er ähnelt im Stil sehr dem großen Bruder Ampeleia, ist jedoch nicht ganz so komplex (aber derart gut, dass er im Gambero Rosso 2009 drei Gläser erhält!) und daraufhin vinifiziert, bereits jung getrunken werden. In der Farbe ein mittleres Kirschrot mit leichten granatroten Aufhellungen zum Rand. Welch feinfruchtige und animierende Nase (zum Hineinknien schön!) mit betörenden Aromen von Sauerkirschen, Waldhimbeeren, Dörrpflaumen, Veilchen, mediterranen Kräutern und schwarzen Oliven. Der Gaumen präsentiert sich ungemein schmeichlerisch und charmant mit feiner Fruchtsüße, anregender Säure und weicher Tanninstruktur. Trinkanimation pur und einphantastisches Preis-Genuss-Verhältnis. Großer Wein aus der Toskana kann bisweilen so preiswert sein!


Gambero Rosso: 3 Gläser


PS: 2004 und 2006 gelten in Nord- und Mittelitalien als die großen Jahrgänge dieses Jahrzehnts!




FRANKREICH

Château La Hase - Bordeaux rouge

Ein winzig kleines Edel-Château fasziniert Liebhaber originärer, eleganter Bordelaiser Gewächse zu extrem günstigem Preis!

„Nur” ein Bordeaux rouge?, ohne prestigeträchtigen Appellationsnamen, wird so mancher Kenner der Szene sich verwundert die Augen reiben. Ja. Und deshalb eben nichts für Etikettentrinker!
Doch was ist das für ein faszinierendes Kleinod vom rechten Ufer der Dordogne, das wir Ihnen hier ganz ausdrücklich ans Herz legen, dessen erstklassige Weinberge sich in unmittelbarer Nähe zu Fronsac befinden, einer der interessantesten Satellitenappellationen des gesamten Bordelais, von wo bereits seit Jahren unter Insidern hoch angesehene Weine mit hoher Qualität und zumeist erfreulich angenehmen Preisen kommen. Einer der heißesten Geheimtipps aus dieser recht verschlafen wirkenden Region, in der man noch die echten Schnäppchen finden kann, wenn man denn intensiv recherchiert und abseits der ausgetretenen Journalistenpfade neue Wege beschreitet, wird von dem jungen Jean-Yves Milaire, einem der größten Winzertalente des Bordelais, aus einhundert Prozent erstklassiger Merlottrauben von hervorragend gepflegten Reben im besten Alter (fast 50 Jahre) vinifiziert. Seine behutsame, aber ungemein engagierte Weinbergsarbeit (biologischer Anbau!) legt die Basis für den außergewöhnlichen Charakter seines Weines – ein Terroirgewächs voll originärem Charakter. Als vor einem halben Jahrhundert sein Großvater die nur ein Hektar (!) kleine Parzelle bepflanzte, ließ er Obstbäume in der Mitte der Reihen stehen, typisch für die gute alte Zeit, in der die Winzer noch eine – heute zumeist lange in Vergessenheit geratene – wohlüberlegte Vorstellung von einem intakten ökologischen Gleichgewicht in ihren Weinbergen hatten. Diese Obstbäume stehen immer noch an der gleichen Stelle und haben so in der Vergangenheit glücklicherweise eine maschinelle Bearbeitung dieses exzellenten Terroirs verhindert (Zudem dienen die Bäume als sommerlicher Schattenspender und Oasen der Erholung während der anstrengenden Pflegearbeiten von Boden und Reben). So werden auch heute noch die Weinberge ausschließlich per Hand bearbeitet, bis auf das Pflügen der exzellenten Böden, das mit dem Traktor geschieht. Der extrem dichte Anbau sorgt aufgrund der Konkurrenzsituation für tief in die Erde wurzelnde Rebstöcke, die so die Mineralien des Bodens optimal in die Trauben transportieren. Die Anstrengungen im Weinberg sind gigantisch: Aufwändige Blattwerksarbeiten zur optimalen Belüftung, um Fäulnisprozesse zu vermeiden und eine ungehinderte Sonnenbestrahlung der Trauben zu erzielen sowie ein striktes Eindämmen der Wuchsstärke der Reben, um alle Träubchen pro Stock im optimalen Gleichgewicht zu halten.

Nach einer extrem sorgfältigen Handlese im Weinberg werden die vollreifen Trauben noch einmal einer rigorosen Selektion im Keller unterzogen, was sich in dem traumhaft komplexen und finessenreichen Wein bei jedem Schluck erschmecken lässt. Auf Château La Hase wird nur EIN Wein erzeugt, in den auch die besten Trauben gelangen, die sonstwo nur allzu gerne zur Erzeugung angeblicher Luxuscuvées herhalten müssen. Die Vinifizierung erfolgt traditionell, ausschließlich mit weineigenen Hefen. Nach 4 Wochen wird der neue Wein in Barriques (ein Drittel davon neu) französischer und amerikanischer Provenienz abgefüllt, wo die malolaktische Gärung erfolgt. Nach weiteren 10 Monaten eines schmeckbar schonenden Ausbaus wird er so schnell wie möglich, nur ganz leicht filtriert, in Flaschen abgefüllt, um die ganze Fülle, die Frucht und den Geschmack dieses wunderbaren Weines in die Flasche hinüberzuretten. Unbedingt probieren: Unter Preis-Genussgesichtspunkten ist dieser rein biologisch angebaute Wein, das genaue Gegenteil eines simplen Bordeaux, einfach unschlagbar!


584106 Château La Hase, rouge 2006 8,50 Euro
Wie recht der Weingourmet doch hat: „Es gibt sie noch – gute Bordeaux zum wahrlich reellen Preis!” „Einfach Schnäppchen auf Top-Niveau”, wie der FEINSCHMECKER zutreffend urteilt. Und einen derartigen phantastischen Weinwert können wir Ihnen heute anbieten, ein charaktervolles, nobles Gewächs, mit großer Leidenschaft und Hingabe vinifiziert, aber ohne Konzentrationsverfahren, wie sie heute im Bordelais auf so vielen Châteaux üblich sind. So rührt die tief dunkelrote Farbe ausschließlich von den alten Merlotreben her (daher auch die stilistischen Anklänge an edle Pomerol-Gewächse), aus denen dieser faszinierende Wein gewonnen wurde. In der Nase betört eine derart saftige, komplexe, dunkelbeerig-minzige und zart würzige Aromatik (dazu vanillige Noten, Zimt, Nougat, Holunder, geröstetes dunkles Brot und reife Schattenmorellen), dass viele Kunden, die diesen Wein erstmals degustieren, den extrem genussfreundlichen Preis dieses phantastischen Gewächses kaum glauben wollen. Am Gaumen zeigt er sich finessenreich und konzentriert zugleich und bereitet ungemein viel Trinkfreude: Seine Balanciertheit und Struktur, seine traumhafte Frische, seine moderate, höchst trinkanimierende Alkoholgradation von knapp 13% und seine reifen, cremig-seidenen Tannine, die nach mehrstündiger Öffnung noch weicher und schmelziger werden, findet man in dieser Preiskategorie fast so selten wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen. Dazu wird die Zunge von zarten Röstaromen, Cassis und wiederum Minzanklängen sowie durch eine verführerisch-laszive Textur und einen bemerkenswert langen, feinwürzigen, saftigen Nachhall verwöhnt. Christina Hilker, „Deutschlands Sommelier des Jahres 2005”, urteilt begeistert über dieses winzig kleine Edel-Château, dessen Deutschland-Zuteilung Pinard de Picard sich exclusiv gesichert hat und dessen Preis seit Jahren unverändert günstig (welch altruistisch noble Einstellung!) geblieben ist: „Für einen so genannten ‚einfachen’ Bordeaux eine sagenhafte Qualität!” In der Tat ist Château La Hase eines der wenigen Güter im Bordelais, bei denen der 2006er noch eine Spur besser ausgefallen ist als der grandiose Vorgängerjahrgang.

Allen Liebhabern großartiger Bordelaiser Gewächse mit einem exzellenten Preis-Genussverhältnis (solche Weine in Bordeaux zu finden ist derzeit wohl die größte Herausforderung für den Weinhandel überhaupt) wollen wir diese fabelhafte Pretiose besonders ans Herz legen. Greifen Sie unbedingt zu, es lohnt sich sehr. Château La Hase, das ist eine Referenzqualität in seiner so genussfreundlichen, ungemein fairen Preisklasse!
Zu genießen ist dieses kleine Weinwunder ab sofort, Höhepunkt Mitte 2009 bis etwa 2015.

Château La Hase, rouge




Domaine des Perrières – Marc Kreydenweiss, Rhône

„Ansata”: Ein traumhaft mineralischer, ungewöhnlich finessenreicher Rotwein aus biodynamischem Anbau mit nur 13% Alkohol – Kategorie persönlicher Lieblingswein!

Domaine des Perrières
Marc Kreydenweiss im Kreise seiner Liebsten

Im Jahre 1999 erfüllte sich unser Freund Marc Kreydenweiss, den viele von Ihnen, liebe Kunden, sicherlich schon als elsässischen Weltklassewinzer kennen gelernt haben, einen lang gehegten Traum: Auf seiner neu erworbenen Domaine des Perrières in Südfrankreich nahe Nîmes begann er, mit seinem in Jahrzehnten im Elsass erworbenen „Know-how” große Rotweine zu vinifizieren, eine uralte stille Liebe von ihm. Und es war im wahrsten Sinne des Wortes die Erfüllung eines Traumes, denn „zwei Jahre, bevor ich erstmals diese Domaine aufsuchte, sah ich im Traum die gleiche Pinienallee, die blühenden Rosenbüsche entlang des Weges, das Meer der kieselrunden roten Steine, alles wie später in der Realität. Als man mich erstmals zu diesem Weingut führte, spürte ich tief in meinem Innern: Ich hatte gefunden, was ich lange gesucht habe”, erzählt Marc ganz sachlich von seinem ‚déjà vue’ Erlebnis.

Voller Enthusiasmus machte er sich ans Werk, stellte die Produktion auf den mineralreichen Böden (die aus einer 9-12 m dicken Kalksteinschicht bestehen, worunter sich eine wasserundurchlässige Lehmschicht befindet, die stets für genügend Feuchtigkeit für die extrem tief wurzelnden Reben sorgt) mit ihren teilweise 80 bis 100 Jahre alten Rebstöcken auf biodynamischen Anbau um und führte strenge Ertragsbegrenzungen ein. Er vinifiziert die Weine temperaturgesteuert in den Chais von Manduel und baut den Wein dann in Barriques in den mittlerweile neu errichteten, optimal klimatisierten Kelleranlagen aus. So entstehen Weine, die ein unverwechselbares Gepräge aufweisen, die anders sind als die meisten Weine aus dem Midi, filigraner, „kühler”, finessenreicher, explosiv duftig, ausgestattet mit feinen, seidenen Gerbstoffen, betörenden Aromen und einem niedrigen, ungemein trinkanimierenden Alkoholgehalt, ein Aspekt, den immer mehr unserer Kunden sehr zu schätzen wissen und den Marc Kreydenweiss in erster Linie auf den biodynamischen Anbau zurückführt.

Domaine des Perrières
Selektive Lese von Hand

Der 2001er Ansata, der Jungfernjahrgang, war ein Riesenerfolg in unserem Programm. Einmal wegen der phantastischen Qualität, zum anderen aber wegen des sensationell günstigen Preises, den Marc festlegte, um ein eindrückliches Zeichen der Vernunft zu setzen. Bravo! Auch im FEINSCHMECKER wurde dieser große Wein zu äußerst fairem Preis als besondere Empfehlung gefeiert. Wir zitieren: „Rhône-Roter für herbstliche Menüs: Marc Kreydenweiss gehört schon seit gut zwanzig Jahren zu den sympathischsten Botschaftern der Elsässer Weine. In der Gegend der Costières de Nîmes, eine halbe Stunde Autofahrt von Châteauneuf-du-Pape entfernt, erwarb er 1999 seine neue Domaine, 25 Jahre stehen die jüngsten Reben hier schon, die ältesten 100. Alles, was einem solchen Gut fehlte, ist etwas Prestige – und ein visionärer Patron. Mit Ansata 2001 stellt Kreydenweiss den ersten Grand Vin seines Engagements als Rhône-Ranger vor. Die Cuvée aus Grenache, Syrah, Carignan und Merlot wurde 14 Monate in Barriques ausgebaut. Doch der Wein ist alles andere als das, was man landläufig einen Barriquewein nennt. Im Bukett ist der Holzeinsatz nur diskret zu erkennen, es dominieren mineralisch unterlegte Kirschnoten und eine an frisches Basilikum erinnernde Würze. Den Gaumen regiert Finesse. Samtenes Tannin erzeugt einen geschmeidigen Fluss, dem es nicht wie vielen modisch weichen Weinen an Bündelung mangelt. Der Abgang beginnt mit einem Akzent jugendlicher Herbe, dann hallt differenzierte, unaufdringliche Frucht nach. Dieser Rote ist ein Allrounder für alle herbstlichen Spezialitäten, seien es Pilze, sei es Wild. In der Karaffe verfeinert er sich von Stunde zu Stunde und in der angebrochenen Flasche entwickelt er sich über zwei Tage.”

Domaine des Perrières
Herbststimmung auf der Domaine

Warum zitiere ich Ihnen hier nochmals ausführlich die Beschreibung zu einem ausverkauften Wein? Nun, weil dieser 2001er bereits all die Anlagen zeigt, die ich bei vielen Verkostungen des grandiosen, von seiner Stilistik sehr ähnlichen 04ers notiert habe: Perfekter Holzeinsatz, eine sagenhafte Mineralität, eine traumhafte Finesse, eine faszinierende würzig-fruchtige Aromenpracht und ein samtig-seidiges Tannin. Der einzige Unterschied ist, dass der große 2004er Rhône-Jahrgang nach der längeren Umstellungsphase auf biodynamischen Anbau einfach nochmals deutlich besser ausgefallen ist. Gerhard Eichelmann, dieser so zurückhaltend punktende hervorragende Fachjournalist, vergibt in seiner Zeitschrift MONDO in einer großen Degustation bereits dem 03er hoch verdiente 94 Punkte (der 01er erhielt seinerzeit 90 Punkte) und damit die höchste Bewertung aller Weine seiner umfangreichen Probe und würdigt damit ausdrücklich die dramatische Qualitätssteigerung infolge Marcs Hinwendung zur Biodynamie! Und 2004 ist infolge der ausgewogeneren klimatischen Bedingungen nochmals besser als der schon sehr schöne 03er aus einem bisher einzigartigen Hitzejahrgang in Europa! Werte Kunden, stellen Sie doch diesen fabelhaften zertifizierten Bio-Wein in eine Blindprobe gegen wesentlich teurere Prestigegewächse aus Châteuneuf-du-Pape: Er könnte vinologische Weltbilder zum Einstürzen bringen!


304304 Perrières, „Ansata”, VdP des Côteaux Flaviens, Vallée du Rhône, rouge 2004 12,00 Euro
Dieser phantastische authentische Rotwein aus biodynamischem Anbau mit seinem herrlich moderaten Alkoholwert ist einer der größten Preissensationen ganz Frankreichs. Ein ungemein intensiv duftender Wein, traumhaft balanciert, von distinguierter, feinster, finessenreicher, nobler Struktur, ein betörendes Gewächs, einladend, verführerisch wie die Halbgöttin Circe, verlockend wie die Sirenen, ... ein Zaubertrank.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt Mitte 2009 bis 2018, mindestens.



Zudem konnten wir aus den Châteaureserven nochmals einige Kisten des von Eichelmann mit 94 Punkten gefeierten 2003ers aus Magnumflaschen nachkaufen. Herzlichen Dank, Marc!

3043103 Perrières, „Ansata”, VdP des Côteaux Flaviens, rouge, Magnum 2003 1,5 l 29,90 Euro

Perrières, „Ansata”, VdP des Côteaux Flaviens, rouge, Magnum


304105 Perrières, „Les Grimaudes”, rouge 2005 6,40 Euro
Die „Einstiegsdroge” der Domaine: Welch traumhaft leckerer Wein, der in einem gedeckten Kirschrot mit deutlichen violetten Reflexen ins Glas läuft. In der Nase vermischen sich würzige Aromen von Pfeffer, Nelke und Wacholderbeere mit dem Duft von mediterranen Kräutern, Veilchen und Lavendel, begleitet von faszinierenden Anklängen an Blau- und Brombeeren, Schlehe und Zwetschgenkompott sowie einem Hauch Bitterschokolade. Am Gaumen präsentiert sich dieser fröhliche Rote saftig und tänzerisch leicht (völlig ungewohnt für einen seriösen Rotwein der südlichen Rhône, aber ungemein trinkanimiernd), mit cremigem Tannin und einer präsenten, sehr erfrischenden Säure.
Schon jetzt ist dieser ungemein preiswerte Biowein der perfekte Begleiter zu herbstlichen Pilz- und Schmorgerichten und zu gegrilltem Lamm, Höhepunkt ab sofort (leicht gekühlt auch ein hervorragender, hoch bekömmlicher Sommerwein) bis 2011.

Perrières, „Les Grimaudes”, rouge


304205 Perrières, „Les Perrières”, rouge 2005 7,90 Euro
80-100 Jahre alte Carignanreben, welche zu 60% diese fabelhafte Cuvée prägen, geben diesem singulären Rotwein mit seiner „sehr traditionellen Stilistik” (Marc Kreydenweiss) sein charaktervolles Gepräge: Ein ungemein authentischer Stoff, „sehr duftig und verführerisch, ein fast feminin anmutender Wein. Welke Rosen, Veilchen und Lavendelnoten vermischen sich mit dem Duft von süßen Kirschen und Beeren, zarten Tabak- und Rauchnoten und einem Hauch Zedernholz. Am Gaumen präsentiert er sich saftig und gefällig mit ausladender Frucht und geschliffener Tannin- und Säurestruktur und die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische. Ein großartiger Trinkspaß, der sich zum jetzigen Zeitpunkt schon wunderbar genießen lässt und Potential besitzt bis 2011”, lobt Chrsitina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, diesen großartigen Alltagswein aus biodynamischem Anbau.
Übrigens: In einem amerikanischen Gourmetportal feiert der bekannte Weinjournalist Roger Morris unseren Perrières 2005 als einen der 5 besten Weine einer großen internationalen Bio-Wein-Verkostung. Und Marcs phantastischer Tropfen ist der mit Abstand preiswerteste Siegerwein!

Perrières, „Les Perrières”, rouge




Clos des Papes - Châteauneuf-du-Pape

Finesse, Eleganz und hedonistisches Trinkvergnügen prägen einen Châteauneuf-Klassiker von uraltem Rhôneadel!

Der Wine Spectator feiert in seiner Ranking der 100 besten Weine der Welt, die in 2007 auf den Markt kamen, den Clos des Papes 2005 als Nr. 1!

Clos des Papes
Der unterirdische, optimal gekühlte Keller hat konstant (!) 12° C im ganzen Jahr

177307 Clos des Papes, Le Petit Vin d’Avril, Vin de Table, rouge 8,95 Euro
Große Qualität kann so preiswert sein!
Neben seinem mit Elogen gefeierten Weltklasserotwein macht Vincent Avril, einer der sympathischsten Winzerstars des Planeten Wein, der, inspiriert durch seine Lehrjahre im Burgund, Finesse und Eleganz im Glase mehr schätzt als lautmalerische Kraftprotzerei, aber auch einen phantastisch leckeren Alltagswein zu äußerst sympathischem Preis, der von exzellenten Weinbergen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Chateauneuf stammt, die neben den traditionellen Rebsorten der Region auch einen kleinen Anteil von erstklassigen Trauben der Edelreben Merlot und Cabernet-Sauvignon enthalten – mit einem schlichtweg sensationellen Genussfaktor im Glas: Diese herrlich saftige, purpurrote Cuvée mit ihren noblen Waldbeeren- und Kirschanklängen und feinsten Gewürznoten trägt deutlich die Handschrift eines begnadeten Winzers, da sie bei aller Dichte und Konzentration über eine sehr feine, hochelegante Struktur verfügt und meilenweit entfernt ist von jeglichen überreifen oder marmeladigen Anklängen, die nur allzu häufig die Stilistik banaler südlicher Weine prägen. Das Besondere an diesem traumhaften Alltagswein ist, dass er keine Jahrgangsbezeichnung trägt, sondern stets eine Assemblage aus verschiedenen Ernten darstellt. So setzt sich dieser wunderbare Trinkwein zusammen aus zwei Drittel Trauben des fabelhaften 2007ers und einem Drittel der beiden großen Vorgängerjahre 2005 und 2006: Diese traumhafte Vermählung dreier genialer Ernten demonstriert eine wunderbar harmonische und ungemein betörende Verbindung ihrer jeweiligen positiven Charakteristika.

Werte Kunden: Von der Qualität dieser traumhaften Cuvée aus dem größten Jahrgang aller Zeiten an der südlichen Rhône zu äußerst sympathischem Preis kann so manch überteuerter Châteauneuf-du-Pape aus normalen Jahren nur träumen! Versprochen! Einer der größten Weinwerte der südlichen Rhône, ein Super-Schnäppchen, das man kistenweise in den Keller legen und über Jahre genießen sollte!
Trinkspaß pur ab sofort, jedoch verfügt dieser superleckere Wein über ein Entwicklungspotential von 6 bis 8 Jahren – das Signum exzellenter Lagen, perfekt gereifter Trauben und dreier großer Jahrgänge in Folge!



Clos des Papes
Alte Rebparzellen im Steinmeer von Châteauneuf

177207 Clos des Papes, Châteauneuf-du-Pape, blanc 2007 36,50 Euro
Der 2007 Châteauneuf-du-Pape blanc ist sicherlich der beste Weißwein, der je die Keller von Clos des Papes verlassen hat. Großartiges Bouquet nach weißen Blüten, Birnen, Pfirsich, Aprikosen, Limonen und Ananas, super konzentriert, dabei hochelegant. Ausgezeichnetes Entwicklungspotential für mindestens 10-15 Jahre. Dabei wird der Wein nach etwa drei Jahren Reifung auf der Flasche immer mineralischer und etwa ab dem Alter von 10 Jahren kommen Honigaromen und Anklänge an geröstete Mandeln und exotische Früchte hinzu. Auf der Zunge strotzt der Wein vor Tiefe und Frische, präsentiert sich dicht, reintönig und vielschichtig zugleich. Ein ganz großer weißer Châteauneuf-du-Pape und ein vorzüglicher Essenbegleiter zu allen Arten von Fisch und zu Ziegenkäse!



In letzter Minute: Unsere Pinwand ist schon fertig gestellt, da erscheint brandaktuell Parkers wine advocate Nr 179! Die heißeste Meldung: Wie wir Sie, werte Kunden, schon in mehren Pinwänden informierten, stellt 2007 – trotz einer ganzen Dekade großer Jahrgänge (mit Ausnahme von 2002) – alles in den Schatten, was es jemals an herausragenden Qualitäten an der südlichen Rhône gegeben hat! Parker urteilt nun gleich enthusiastisch: „Throughout the southern Rhône, 2007 is the greatest vintage I have tasted in my thirty years working (und damit noch größer als der sagenumwobene 1978er!) in that region”.
Eine herzliche Bitte an unsere Stammkunden: Bitte nicht anrufen wegen Reservierungen der mit Traumnoten bedachten Weltklassegewächse (unsere Telefone stehen schon nicht mehr still, Faxe und E-Mails aus der ganzen Welt „quellen über”)! Wir werden Sie in den nächsten zwei Wochen in einem Sondermailing kontaktieren, Ihnen die phantastischen 2006er, die jetzt eintreffen, zum Kauf anbieten und die 2007er zur Reservation. Wir „schützen” und bevorzugen, wie stets, unsere langjährigen treuen Kunden. Neu-Interessenten der Süd-Rhône-Weine unter unserer Kundschaft jedoch bitten wir sich sogleich zu melden. Wir versuchen dann das Möglichste, auch Sie zufrieden zu stellen.




Château Mansenoble - Corbières

In den wildromantischen Corbières nahe dem mittelalterlichen Städtchen und Weltkulturerbe Carcassonne produziert Pinard-Urgestein Guido Jansegers herrlich balancierte Rotweinklassiker in einem urwüchsig-authentischen Stil zu fabelhaft günstigen Preisen!

In den letzten zwei Dekaden hat das Languedoc-Roussillon eine Qualitätsrevolution erlebt, die in der Geschichte des europäischen Weinbaus kaum eine Parallele kennt. Das größte zusammenhängende Weinanbaugebiet der Erde, das zuvor unter Weinkennern lange als Produktionsstätte derber, rustikaler Massenweine verschrien war, wurde aus seinem Dornröschenschlaf gerissen. Denn Winzerpioniere wie Marlène Soria (Peyre Rose), Laurent Vaillé (Grange des Pères), Gérard Gauby oder Pierre Clavel ließen sich Mitte der 80er Jahre hier nieder und gelangten, beseelt von ihrer Vision, im Midi eine völlig neue Qualitätskategorie zu schaffen, zu Weltruhm. Mit einem Male galt das Languedoc-Roussillon als Paradies. Leider nicht nur für handwerklich arbeitende Winzerpersönlichkeiten: Immer neue Betriebe des biederen Mittelmaßes schießen wie Pilze aus den Böden, doch viele von Ihnen produzieren bestenfalls passable, jedoch völlig austauschbare, langweilig-banale Allerweltsweine (zumeist mit dem immer gleichen, ermüdenden Garriguetönen ausgestattet), technisch sauber vinifiziert, denen aber jede Individualität abgeht.

Mansenoble
Guido „Le Nez” Jansegers

Einer, der aus dieser Designerwein-Masse schon seit Jahren ungemein positiv herausragt, ist Guido „Le Nez” Jansegers, ein sympathischer Quereinsteiger aus Belgien, der früher selbst einmal Weinjournalist war und bis heute als exzellenter Verkoster geachtet wird (daher auch der Spitzname: „Le Nez – Die Nase”). Er erzeugt jedoch im Unterschied zu anderen Spitzenwinzern bewusst keine teuren Nobelweine, die stilistisch bis ins Letzte ausgereizt wären. Stattdessen setzt er auf ungemein leckere, herrlich fruchtig-würzige, charaktervolle Rotweine, die zu äußerst fairen Preisen vermarktet werden, damit zu den größten Weinwerten des Languedoc und zu unseren meist verkauften Rotweinen überhaupt gehören! Sie zählen zu den feinsten und typischsten Vertretern der wildromantischen Hügellandschaft der Corbières, einem Hochplateau zwischen dem Minervois und dem Roussillon, wo das extrem karge Terroir sowohl von dem im Sommer heiß-trockenen Mittelmeerklima als auch von den mäßigenden Einflüssen des Atlantiks profitiert. Gerade dessen kühle Luftmassen lassen die Trauben viel langsamer reifen als in anderen Regionen des Südens, was die Feinheit und den Aromenreichtum der Mansenoble-Weine erklärt und ihren großen Vorzug, bereits jung sehr delikat zu schmecken und hervorragend zu reifen!

Mansenoble
Marie-Annick Jansegers beim Ziehen einer Fassprobe des Reserve
in den optimal gekühlten unterirdischen Kelleranlagen

Unser Vorzeigegut wird trotz seines Verzichts auf teure Luxuscuvées wegen der außerordentlichen Qualität seiner Weine in der Fachpresse mit Elogen überhäuft und beispielsweise von „Vins et Vignobles en France” zu den Top-Ten des Languedoc gezählt!, während es Robert M. Parker sogar als eines der weltweit besten Weingüter bezeichnet. Trotz solcher Ehrungen ist „Die Nase” stets mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben, denn Guidos Augenmaß bezüglich seiner Preispolitik ist ein wahrer Glücksfall. Und die höchst animierende Stilistik seiner Weine im ganz großen Languedocjahrgang 2005 mit seinen fein balancierten Gewächsen demonstriert beispielhaft große handwerkliche Winzerkunst: Frische und Finesse statt marmeladiger Konsistenz, spielerische Eleganz statt alkoholischer Exzesse, vermählt mit der Dichte, Vollmundigkeit und Konzentration eines phantastischen Jahrgangs! Bravo, Guido!


305105 Mansenoble, „Le Nez”, Vdp des Coteaux de Miramont, rouge 2005 6,50 Euro
Welch ein ungemein charaktervoller, kerniger Landwein aus perfekt gereiften Merlot-, Cabernet- und Carignantrauben! Diese leckere Basiscuvée profitiert im phantastischen Jahrgang 2005 so ungemein von jenen exzellenten Trauben, die in der Vergangenheit in Guidos bei unseren Kunden so beliebten Merlot-Cabernet ‚Le Cyprès’ wanderten. Doch in 2005 wie in 2004 waren die Menge der geernteten Bordelaiser Edelreben derart niedrig, dass der ‚Cyprès’ kurzerhand ausgesetzt und unser leckerer Basiswein mit diesem herrlichem Lesegut aufgewertet wurde. Nun strotzt also der schwarzrote ‚Nez’ vor intensiver Cassis- Blau- und Brombeerfrucht, atmet rauchig-ätherische sowie erfrischende kühle Noten, die an Salbei, Fenchel und Lavendel erinnern und versieht das Ganze mit einer Prise Pfeffer und Zedernholz. Am Gaumen herrlich erfrischend, gepaart mit einer feinen süßlichen Frucht, würzig (fein duftende Kräuter der Garrigue), bestens strukturiert, mit sehr feinem, kaum spürbarem Holzeinsatz, im beeindruckenden Abgang animierende, schmelzige, fabelhaft cremige Tannine. Seit Jahren ein absoluter Renner in unserem Programm, doch niemals zuvor war der ‚Le Nez’ so gut wie heuer unser fabelhafter 2005er. Und dies zu beispielhaft fairem Preis, der diese traumhaft leckere Cuvée zu den größten Weinwerten des Languedoc zählen lässt!
Zu genießen ab sofort bis 2011.

Mansenoble, „Le Nez”, Vdp des Coteaux de Miramont, rouge


305405 Mansenoble, Corbières Tradition „Montagne d’Alaric”, rouge 2005 8,50 Euro
Die legendäre Cuvée d’Alaric besticht zum einen durch eine intensive Frucht, die an Brombeeren, schwarze Johannisbeeren, getrocknete Feigen und eingelegte Preiselbeeren erinnert, zum anderen durch eine feingliedrige Würze, die Assoziationen an noblen Tabak, Nelken und Zedernholz evoziert. Der faszinierende Duft nach Lavendel, Salbei und wilder Minze, der dezent im Hintergrund zu erkennen ist, verleiht diesem Schmeichler der Sinne einen erfrischenden Anstrich. Am Gaumen präsentiert sich diese traumhaft leckere Cuvée markant, komplex, dicht, weich und ausdrucksstark, vor allem aber finessenreicher und noch trinkanimierender als in der Vergangenheit, da zum einen die anregende Säure ihm auf der Zunge, wie auch schon in der Nase, einen unwahrscheinlich erfrischenden Charakter verleiht, der durch die reife Frucht perfekt ausbalanciert wird und da zum anderen die leicht animalischen Anklänge aus den 90er Jahrgängen wegen des zunehmenden Alters der Rebstöcke heute gänzlich fehlen. Stattdessen begeistert dieser Klassiker unseres Programms mit orientalischen Noten von Muskatnuss, Zimt, Kardamon und Chili. Cremige Tannine und eine erfrischende Säure, gepaart mit einer feinen Frucht und einer zarten Süße, liefern ein stimmiges Gesamtbild und einen charaktervollen Wein, der Trinkfreude pur bereitet und mit etwas Lagerzeit noch an Komplexität zulegen wird. Kurzum: Ein fabelhaft fein ausbalancierter und mit saftigen Tanninen gesegneter Alltagswein der Luxusklasse! Das ist der neue Midi pur, der mit seiner fein gewobenen, erfrischenden Säurestruktur und seiner prallen, süßlich-erotischen Fruchtfülle schon jetzt richtig lecker schmeckt und in ein bis zwei Jahren seinen Höhepunkt erreicht haben wird – vorausgesetzt allerdings, dass Sie sich angesichts seiner Qualität solange beherrschen können. Die Natur hat nicht mit ihren Früchten gegeizt und Guido „Le Nez” Jansegers hat die reife Ernte eingebracht. Hinreißende Frucht und Frische: Viel Wein für kleines Geld! Ein Bestseller unseres Programms!

Mansenoble, Corbières Tradition „Montagne d’Alaric”, rouge


305205 Mansenoble, Réserve du Château Mansenoble, rouge 2005 13,90 Euro
Der phantastische Nachfolger des von der „Revue du Vin de France” im Oktober 2007 zu den „größten Schnäppchen des gesamten Languedoc” gezählten (fast) gleich grandiosen 2004ers! Das tiefe Schwarzrot mit leicht ziegelroten Aufhellungen am Rande deutet bereits auf eine hohe Konzentration und Dichte hin und die Natur hat diesen Riesen von Wein reich ausgestattet. Aus dem Glas steigt eine bezaubernde Duftigkeit, ein sinnliches Parfum mit betörender Fruchtsüße, eine spannende Liaison aus nobler Schokolade, Karamell, Vanille, getrocknete Datteln, eingelegte Kirschen, Nelken und reifen Waldbeeren. So schmeckt schwarzer Samt: Substantiell und ausdrucksstark, ganz Seide und provenzalische Würze, mit Lakritznoten, Veilchen und einer zarten Graphitnote wie in einem hochklassigen Bordeaux aus dem Médoc. Eine dichte, harmonische, samtige, komplexe Cuvée (Syrah, Grenache, Mourvèdre, Carignan) mit Fülle und Schmelz, Eleganz und Finesse von kühler Stilistik und schokoladiger Textur, die den Gaumen verführerisch auskleidet. Tolle Dichte und Konzentration eines großen Jahrgangs, aber keinerlei Wucht oder marmeladige Noten stören den sinnlichen Gesamteindruck, stattdessen verwöhnen eine feine Saftigkeit, eine anregende Säure und eine edle Stilistik die Zunge mit sanften Streicheleinheiten. Ein betörender Wein, der trotz seiner ausgeprägten Aromenfülle eine tänzerische Leichtigkeit besitzt und mit einer unwahrscheinlich feinwürzigen und cremigen Tanninstruktur und einem moderaten Alkoholgehalt aufwartet. Großer Nachhall! Nicht erst seit der FEINSCHMECKER dieses herrliche Gewächs zu den „100 besten Weinen der Welt” zählte, gehört er zu den beliebtesten Klassikern in unserem Programm! Ein großartiger Stoff aus traumhaftem Jahrgang, der mit Wildgängen, Trüffel und Pilzen hervorragend harmoniert.
Dekantiert zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2009 bis mindestens 2015.

Mansenoble, Réserve du Château Mansenoble, rouge


305803 Mansenoble, „Cuvée Marie-Annick”, rouge 2003 19,50 Euro
Nur in absoluten Ausnahmejahrgängen füllt Guido eine Selektion der besten Partien der „Réserve” nach dem Ausbau in seinen unterirdischen, optimal klimatisierten Keller getrennt ab. Ein originärer Wein des Languedoc, in seiner Aromatik der „Réserve” sehr ähnlich, allerdings mit dem letzten gewissen Tick mehr eines ganz großen Weins. Das ist ein wahres Geschmackskonzentrat, ohne irgendwelche Kompromisse einzugehen und man kann förmlich die Seele der herrlich duftenden mediterranen Landschaft des Corbières im Glase erschmecken. Das ist gewaltige Materie, liebe Kunden, aber ganz fein gewobener Stoff, das sind Schichten um Schichten von tiefgründigen Fruchtaromen und eine großartige Minzfrische, einem edlen Gewächs aus Pauillac, ja einem Mouton Rothschild, darin nicht unähnlich. Dieser rare, noble Wein (nur ca. 4.000 Fl. wurden gefüllt) brilliert durch eine fabelhafte Struktur, eine großartige Tiefe und eine faszinierende Eleganz und Finesse, die nur wenigen großen Weinen des französischen Südens eigen ist. Dies ist ein geradezu erotischer Wein, der in mir immer wieder Gedichte von Baudelaire anklingen lässt! Eine kleine Partie dieses Fabelweins (unsere erste Zuteilung Anfang 2006 war im Handumdrehen ausverkauft) hat Guido bewusst bis heute zurückgehalten, damit dieser singuläre Tropfen auch wirklich erst dann die Zungen begeisterter Weinliebhaber verwöhnt, wenn er seine erste Trinkreife erreicht hat.
Trotz seiner Dichte und Komplexität ein schon jetzt genussreifer Wein, der aber mit etwas Geduld in den nächsten Jahren noch mehr von seiner Finesse preisgeben wird, trinkbar bis mindestens 2014.


 




Domaine Gauby

„Eine Revolution im Roussillon” jubelt Vinum/Alles über Wein – Die Renaissance von Finesse, Frische, Eleganz und Mineralität!

„Lange stand das Roussillon im Schatten des benachbarten Languedoc. Plötzlich hat jedoch in seinem Norden, dem historischen Gebiet des Fenouillèdes, eine verblüffende Dynamik eingesetzt. Denn in den Hügeln des oberen Aglytals verfügen die Winzer über hervorragende Terroirs mit Kalk-, Schiefer- oder Granitböden und über einen bedeutenden Bestand an alten Reben; ideale Voraussetzungen, um große Weine von herausragender Qualität zu erzeugen. Entsteht hier das Priorat Frankreichs?”, so die euphorisch-rhetorische Frage von André Dominé, einem der versiertesten Weinkenner der Welt, in seinem großartig recherchierten Bericht in „Alles über Wein”. Und Sie, liebe Leser, wissen es aus schon lange: Seit Jahren zählt Gérard Gauby, die Ikone des Roussillon und eine charismatische Persönlichkeit, zu den besten Winzern des gesamten französischen Südens. So vergibt die Bibel der französischen Weinliebhaber, das „Classement des meilleures vins de France 2009”, der Domaine Gauby als einzigem Produzenten trockener Rotweine im gesamten Roussillon 2 Sterne, was bedeutet: „Produzent sehr großer Weine in den besten Lagen Frankreichs”. Bevor Gauby jedoch auf diesem Gipfel des vinologischen Olymps angekommen war, hat er in den bewegten Jahren seiner Winzertätigkeit einen enormen Lernprozess durchschritten:
Bis zum Jahrgang 1998 waren seine Weine zwar ungeheuer konzentriert, dicht, ja gewaltig, es fehlte ihnen aber für meinen Geschmack etwas an Finesse und Eleganz. Doch mit Gaubys großartigen Jahrgängen 99/2000 setzte ein Stilwandel und damit verbunden ein qualitativer Sprung ein, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er auf Finesse, Eleganz, ultrafeine, geschliffene Tannine und einen ganz niedrigen Alkoholgehalt (zwischen 12,5% und 13,5%) in bester Bordelaiser Tradition setzt: Sensationell schöne Trinkweine ersetzen Monsterweine für Journalistendegustationen!
Wie kam diese Entwicklung zustande? Nun, nach der Hinwendung zum biologischen Anbau folgte in letzter Konsequenz 1999 der Beginn der biodynamischen Bewirtschaftung der Weinberge, zu deren bedeutendsten Verfechtern weltweit Gérard mittlerweile zählt und die ganz entscheidend zum dramatischen Qualitätssprung der Weine beigetragen hat. Immer stärker konzentriert Gauby seither seine Anstrengungen auf die Bearbeitung der Böden seiner exzellenten Parzellen. „Die Dinge geschehen nicht von einem auf den anderen Tag”, erläutert Gauby. „Es braucht ein Jahrzehnt, bis man die natürlichen Abwehrkräfte der Reben wieder belebt hat, die wir jetzt in unseren Weinbergen haben. Bei den Weinen arbeite ich jetzt mit extrem wenig Schwefel, sie erreichen eine fast schon nördliche Geradlinigkeit, aber mit einem enorm hohen Anteil an Extrakt und Konzentration, vor allem aber an Tiefe. Wir werden auch immer präziser, was den Augenblick des Pflückens angeht. Damit gelingt es uns, die phenolische Reife der Trauben vor der alkoholischen zu erreichen. Und das ist bislang nur sehr wenigen Leuten in Europa oder in der Welt gelungen. Wir machen jetzt Weine mit deutlich niedrigeren Alkoholwerten, die zu den lebendigsten und frischesten Frankreichs zählen.”

Domaine Gauby
Gérard Gauby

In gleicher Weise bedeutsam für den qualitativen Quantensprung war die Umstellung in der Kellerarbeit, denn Gauby reduzierte als einer der ersten Winzer, damals noch völlig gegen den Zeitgeist, die Extraktion, um keine Konzentrationsmonster mehr zu erzeugen, sondern – bei aller Dichte und Tiefe – großartige TRINKWEINE, die Lust machen, mehr als nur zwei oder drei Gläser zu genießen. Eine visionäre Entscheidung, denn Gaubys Kellertätigkeit ist heute gekennzeichnet durch einen wesentlich sensibleren Ausbaustil als in der Vergangenheit (deutlich reduziertes Untertauchen der Maische oder Umpumpen des Mostes), was zu wesentlich geschliffeneren, feineren, frischen und seidigen Tanninen führt. Zudem vergärt er mittlerweile in großen hölzernen Gärbottichen und Betontanks (je nach Zustand der Trauben entscheidet Gérard intuitiv, ob die Behälter dabei offen oder geschlossen sind), in denen durch die ausschließliche Verwendung weineigener Hefen die Gärung viel langsamer als früher verläuft und so eine Extraktion der feinsten Inhaltsstoffe der Trauben ermöglicht wird. Zudem hat sich Gauby für einen langen Hefekontakt und eine starke Zurücknahme des Holzes entschieden (Umstellung des Ausbaus der Weine vom Barrique auf neue größere Eichenholzfuder, zunehmend auch der Einsatz gebrauchter Barriques statt neuer: „Die Mischung muss optimal sein.”), was den Weinen nochmals mehr Finesse, Eleganz und Geschliffenheit vermittelt und zu der im Weinberg angelegten Dominanz des Terroirs über den Rebsortencharakter beiträgt.

„Ich will eigentlich nichts anderes als das, was ich im Weinberg angelegt habe, im Keller bewahren”, so die Maxime von Gérard Gauby, die in den wunderschönen Weinen des traumhaften Jahrgangs 2007 (Zusammen mit Deutschland haben Châteauneuf und das Roussillon in 2007 europaweit die schönsten Resultate aufzuweisen mit dramatisch guten Qualitäten – „Kleine Ernte auf höchstem Niveau”, so die Revue du vin de France in ihrer Jahrgangsübersicht 2007!) einen vorläufigen Höhepunkt, aber sicherlich noch keinen Abschluss findet: Sagenhafte Weine mit Referenzcharakter für den gesamten französischen Süden!

Oder um es noch einmal mit André Dominés Worten zu sagen: „Gaubys Weine verblüffen mit ihrer spektakulären Frische, Finesse und Mineralität. Sie erfinden den Süden neu, verbinden dessen Frucht und Rundheit mit einer Eleganz, die an große Bourgognes denken lässt, und wie diese brauchen sie viel Zeit (oder Luft), um sich zu offenbaren!” Wahrlich: Es sind singuläre Weinunikate voller Charakter und Authentizität mit einem legendären Reife- und Entwicklungspotential, die, kämen sie denn aus den bekannten Renommierregionen der Welt, ein kleines Vermögen kosten würden!


354607 Gauby, Les Calcinaires, V.d.P. des Côtes Catalanes, blanc 2007 12,90 Euro
Die weißen Rebsorten der Gaubys aus jüngeren Rebstöcken werden seit dem Jahrgang 2003 nicht mehr getrennt ausgebaut, sondern als höchst animierende, mineralische Cuvée aus Muscat sec, Chardonnay, und Macabeu vinifiziert, deren Hauptmerkmal neben der aromatischen Komplexität – wie bei allen Weinen des Winzergenies aus Calce – ihre unnachahmliche Finesse darstellt. Der weiße Les Calcinaires betört zunächst durch den typischen Duft des Muskatellers nach Rosen und exotischen Früchten. Sein subtiler, unaufdringlicher Duft ist fein verwoben, frisch und klar, dabei sehr komplex. Die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische, der tiefgründige Wein präsentiert sich vielschichtig, voller Schliff und Mineralität, cremig und wiederum von traumhafter Eleganz. Natürlich ist diese südländische Cuvée ein unverwechselbares Kind ihrer Heimat. Auf der anderen Seite brilliert sie mit ihrer singulären Finesse und Frische, die diesen Wein so wohltuend „anders” macht, ihn so fundamental aus der Masse der zumeist belanglosen und langweiligen Weißweine des französischen Südens heraushebt, wie kaum einen anderen. Hier ist sie wieder zu spüren, die geniale Handschrift des Meisters, die den Einstieg in die faszinierende Welt der sensationell großen Rot- wie Weißweine dieses Winzergenius leicht macht. Ein herrlicher, höchst individueller Wein mit einem lang anhaltenden, frischen, mineralischen Nachhall, solo genossen Trinkfreude pur, ein Traum zudem zu Fisch, Geflügel, Salaten und asiatischer Küche, schlicht ein phantastischer Wein, bei dem ich auch einen Abend lang guten Gewissens meine Liebe zu großen Rieslingen deutschsprachiger Herkunft vergessen kann.
Übrigens: Parker bewertet bereits den „Les Calcinares” 2006 mit 92 Punkten: Phänomenales Preis-Genuss-Verhältnis! Und 2007 ist im Roussillon wohl der beste Jahrgang aller Zeiten!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens Ende 2011.



354206 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, blanc 2006 28,50 Euro
Ein legendärer, traumhaft mineralischer Weißwein singulären Charakters – unter Kennern Liebhaberstatus! Uralte Rebstöcke (Macabeau, Grenache Blanc und Gris, Carignan blanc und Chardonnay) von kargen, mineralischen Kalk- und Schieferböden verschmelzen zu einem singulären Weißweinerlebnis! Weltklassebewertung mit 18/20 Punkten in der Bibel der französischen Weinkritik, dem Classement 2008!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis nach 2014.



354306 Gauby, „Coume Gineste”, V.d.P. Côtes Catalanes, blanc 2006 69,00 Euro
Uralte Grenache Blanc und Grenache Gris aus winzigen Erträgen und extrem intensiver Weinbergsarbeit ergeben einen hochkomplexen Weißwein mit einer phantastischen Mineralität, einer fabelhaften Konzentration, einer superben Frische und einer vibrierenden Rasse, der die Träume fortgeschrittener Kenner und Genießer wahr werden lässt und der in seiner einzigartigen Klasse nur noch in hochwertigen Burgundern (Niveau Bâtard-Montrachet) eine adäquate Konkurrenz findet. Vom „Classement 2008”, der Bibel der französischen Weinkritik, mit 19/20 Punkten geadelt.
Zu genießen ab sofort nach mehrstündigem (bis zu 24 Stunden!) Dekantieren, nicht zu kalt servieren (!), Höhepunkt 2011 bis 2018, mindestens.


Classement 2008: 19/20 Punkten


354107 Gauby, Les Calcinaires, Côtes du Roussillon Villages rouge 2007 13,90 Euro
Ein in seiner Preisklasse unvergleichlicher Traum von Wein, ein fein balancierter, harmonischer Côtes du Roussillon, der geprägt ist von seiner für den französischen Süden extrem raren, seidigen und unvergleichlich kühlen Finnesse. In der Farbe ein tiefes Violettrot mit schwarzem Kern; die Nase wird betört von einem gleichzeitig dichten und dennoch filigranen Kirsch- und Cassisbukett mit Anklängen an Früchtebrot, Tabak, schwarze Oliven und Karamell, feinst unterlegt von einer tiefgründigen Mineralität. Die expressive Frucht, verbunden mit einer burgundischen Finesse betört gleichermaßen einschmeichelnd den Gaumen, hüllt ihn ein mit ihrem samtenen Tuch, verweilt, will nicht mehr loslassen. Ein herrlich runder, harmonischer, delikater Wein, mit einer faszinierenden Frische und Kühle in den cremigen Gerbstoffen (vom Ausbau im fast unmerklichen Barrique), ein Zungengefühl von zartem Schmelz und subtiler Mineralität: ein kleiner Geniestreich von Gérard Gauby, Terroir pur, WeinGENUSS in Vollendung! Die vier Jahrgangsvorgänger waren schon Klasse und bei unseren Kunden ungemein beliebt: 2007 ist jahrgangsbedingt noch größer, da komplexer und noch finessenreicher. Gérards Meisterwerk aus biodynamischem Anbau ist in seiner Preisklasse selbst im Süden Frankreichs fast ohne Konkurrenz und bietet ungewöhnlich viel Gegenwert fürs Geld!

PS: Dagmar Ehrlich, renommierte Önologin aus Hamburg, testete in einer Blindverkostung Bio-Rotweine gegen Produkte aus konventionellem Anbau. Ihr Urteil: „Die Bio-Weine schmecken nicht nur leckerer, sondern sind auch gesünder: Sie enthalten bis zu 25% mehr Resveratrol, jenen antioxidativ wirkenden Pflanzenstoff, der die Blutgefäße vor Verkalkung schützt – und keine Spuren von beim konventionellen Anbau meistens verwendeten Pestiziden”. Und der klare Sieger dieser Degustation: Gaubys roter Calcinaires: „Wunderbar harmonisch und ausdrucksstark”!



354407 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2007 19,80 Euro
Sinnliche Finesse trifft feinste Mineralität!
Uralte Grenache- und Carignanreben aus dem Ende des 19ten Jahrhunderts, dazu etwas Syrah und Mourvèdre (mit über 50 Jahren ebenfalls im besten Alter) ergeben einen der spektakulärsten, finessenreichsten und trinkanimierendsten Rotweine des gesamten französischen Südens, der neben seiner faszinierenden Frische und beispielhaften Mineralität ungemein dicht und gehaltvoll daherkommt – und dennoch von noblem aristokratischen Charakter geprägt ist. Die komplexe, fast explosive Aromatik dieses Weines verwöhnt, auf den Punkt gereift, ungemein subtil die Zunge: Keine Spur von marmeladiger Überreife, von Rumtopfnoten oder einer Alkoholdominanz, für wahre Kenner allesamt unerwünschte Parameter, die Gaumen und Nase unschön attackieren. Stattdessen brilliert dieser autochthone, tiefdunkle Botschafter des wilden französischen Südens mit einer sagenhaften Frische und Fruchttiefe: Edle, kühle, hochkomplexe, feinwürzige Beeren- und Kirscharomen, feinst unterlegt von Bitterschokolade- und Tabaknoten in Nase und Gaumen, dazu betört ein kohärenter innerer Spannungsbogen von der Zungenspitze bis in den phantastisch langen Nachhall mit seinen seidenen Tanninen.
Welch phänomenal großer Spitzenwein von einer unglaublichen, bis dato im Midi unerreichten burgundischen Finesse, der nicht nur im Roussillon, sondern selbst im internationalen Maßstab keinen (Preis-) Vergleich zu scheuen braucht! Meine persönliche Empfehlung des Jahres aus dem traumhaft schönen Roussillon! Solch einen grandiosen Stoff finden Sie weltweit in dieser Preisklasse kaum ein zweites Mal. Faszination und Versuchung pur! Ein Referenzwein für DEN neuen Stil des französischen Südens!


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2010!


354507 Gauby, „La Muntada”, C.d.Roussillon Village, rouge 2007 56,00 Euro
Weltklassebewertung im Classement 2008, der Bibel der französischen Weinkritik, mit 19/20 Punkten für den 2006er (damit auf Augenhöhe mit den teuersten Prestigegewächsen aus dem Bordelais und Burgund)! Und der 2007er Überfliegerjahrgang erhält in der Revue du vin de France die Idealnote von bis zu 20/20 Punkten!
Edle Syrahtrauben von einer traumhaften, nach Nordwesten ausgerichteten, großartigen Einzellage und uralte Grenache- und Carignanreben ergeben einen der Top-Favoriten für den besten Wein des französischen Südens im Jahrhundertjahrgang 2007. In diesem Jahrgang der Superlative in Südfrankreich regnete es im gesamten Frühjahr bis weit in den Sommer hinein überhaupt nicht (welch Unterschied zum Bordelais): Die Trauben befanden sich während der gesamten Vegetationsperiode in einem kerngesunden Zustand! Und als dann so langsam die Wasservorräte im Boden aufgezehrt waren und man befürchten musste, dass vielleicht ein Trockenstress eine optimale Reife der Trauben blockieren würde, gab es Mitte August leichte Regenfälle von einigen wenigen Millimetern. Es regnete gerade so viel, wie man brauchte, um Reifeblockaden zu verhindern, ohne irgendwelche Fäulnisprobleme zu bekommen, die im Bordelais den Winzern das Leben schwer machten. Es war einfach traumhaft, Wetterbedingungen, wie von den Winzern bestellt: Optimale Erntemöglichkeiten waren die Folge! „Höchste Qualitäten mit einer traumhaften Reife bei einer mengenmäßig kleinen Ernte”, urteilt Michel Bettane, der große alte Mann des französischen Weins begeistert. Und in den hoch gelegenen Terroirs von Calce mit den kühlen Nächten konnte Gérard Trauben lesen, die bei den Fassproben demonstrieren, dass er qualitativ selbst auf die Wahnsinnsjahrgänge 2004/5/6 nochmals eine kleine Schippe drauflegen konnte, woran natürlich auch die immer älter werdenden Rebstöcke und die konsequente handwerkliche Arbeit in den bio-dynamisch bearbeiteten Weinbergen beitragen.

Daher ist der Muntada 2007, dieses sensationelle Weinunikat, wohl das Größte, was Gérard Gauby in seiner bisherigen Winzerlaufbahn vinifiziert hat, selbst noch einmal einen Tick besser als die drei grandiosen Jahrgangsvorgänger: Eine fabelhafte Konzentration, Dichte, Tiefe und Extrakt (aber beileibe kein Konzentrationsmonster), dies alles wie bereits gewohnt, gepaart jedoch mit einer (durch die optimalen klimatischen Bedingungen geprägten) bisher einzigartigen Finesse, Frische und Mineralität formen einen sagenhaften Wein der absoluten Weltspitze mit dem Potential für eine Legende, der mediterrane Reife und phantastische Aromenvielfalt mit feinster burgundischer Eleganz und einzigartiger Bordelaiser Dichte und Konzentration vereint. Dieser subtile, hochkomplexe, beerenwürzige Wein setzt neue Maßstäbe für das Roussillon, betört, fasziniert, fordert die Sinne – er macht sprachlos gar. Seine noble Frucht, seine exorbitante Fruchtsüße, seine seidige Gerbstoffqualität, die von größten burgundischen Gewächsen nicht übertroffen werden kann, seine subtile, sich am Gaumen langsam aufbauende Aromenintensität, seine innere Balance, all dies macht dieses einzigartige Gewächs zum bisher unerreichten Vorbild aller Weine des gesamten Roussillon! Wurde schon der große 2001er, zu Recht, von der Schweizer Fachzeitschrift WEINWISSER mit der Weltklassenote von 19/20 Punkten beurteilt, so kann dieser Traum eines Weines, der bis dato gehaltvollste und dichteste, aromatischste und komplexeste „Muntada”, wohl nur ganz nahe der Idealnote bewertet werden. Trinken Sie dieses geniale Weinmonument in einer Blindprobe mit Ihren Freunden gegen die superteuren Luxuscuvées aus Italien wie den Sassicaia und Ornellaia oder gegen die renommiertesten Bordelaiser Gewächse. Das Ergebnis dieser Probe könnte vinologische Weltbilder einreißen. Riesiges Potential!


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2010!


Außerdem konnten wir nochmals einige wenige Kisten des großartigen 2003ers aus Châteaureserven erwerben:

354503 Gauby, „La Muntada”, rouge 2003 59,00 Euro
Gerhard Eichelmann feiert in der MONDO-Ausgabe Nr.45 unsere französische Winzerlegende: „Gérard Gauby macht die faszinierendsten Weine im Roussillon. Die Weine haben an Finesse und Komplexität gewonnen, ohne an Kraft und Konzentration zu verlieren. Sie sind herrlich mineralisch und nachhaltig und von sehr guter Haltbarkeit. La Muntada 2003 besitzt faszinierend viel Frucht, herrlich viel Stoff und Konzentration, feine Mineralität, ganz gewaltiger Nachhall, 95 Punkte”, eine Bewertung, die dieses Rotweinunikat auch von Parker erhält!

Gauby, „La Muntada”, rouge





DEUTSCHLAND

Weingut Reinhold Haart - Piesport

Gault Millau 2007: „Unser Winzer des Jahres: Theo Haart. Der Piesporter zählt zu den eher Stillen im Land. Auch seine sublimen Rieslinge schlagen zunächst leise Töne an – bevor sie zu unvergleichlichen Kunstwerken aufblühen. Große Klasse!”

Stuart Pigott: „Besser als die Rieslinge von Theo Haart können Mosel-Weine kaum sein”!

Robert Parker beurteilt in der brandaktuellen Auflage seines Standardwerkes Theo Haart als Weltklassewinzer mit seiner Höchstbewertung von 5 Sternen!

Weingut Reinhold Haart - Piesport
Theo Haart beim Degustieren

Theo Haarts emotionale Rieslinge zählen zu meinen ganz persönlichen Lieblingsweinen, denn sie vermögen wie keine anderen an der Mittelmosel innere Kraft und Dichte mit der sprichwörtlichen moselanischen Finesse und Eleganz zu verbinden: Tradition und Moderne, legendärer Lagencharakter und Trinkvergnügen harmonisch Hand in Hand! Mit seinen grandiosen Kollektionen der traumhaften Jahrgänge 2001 bis 2006 hat Theo Haart sich seinen endgültigen Aufstieg in den Olymp deutscher Weltklassewinzer redlich verdient! Und die Ehrung als Winzer des Jahres im Gault Millau 2007 trifft nicht nur einen fachlich herausragenden, sondern auch menschlich ungemein sympathischen Ausnahmewinzer. Ein Weltstar ohne jegliche Allüren, dessen „Weine in der Qualität über die der allermeisten seiner Kollegen hinauswachsen”, so Stuart Pigott! Und 2007, aber das wissen Sie längst, werte Kunden, ist aufgrund der spezifischen Jahrgangsbedingungen (eine extrem frühe Blüte, eine unter optimalen Bedingungen verlaufene Vegetationsperiode – die längste aller Zeiten – und ein goldener Herbst, der die Säuren reifen ließ, das Fruchtaroma intensivierte und eine komplexe, mineralische, brillante Struktur erbrachte wie nie zuvor) potentiell der größte Jahrgang aller Zeiten. Die ersten deutschsprachigen Weinzeitschriften wie VINUM und der WEINWISSER unterstreichen in ihren aktuellen Ausgaben ausdrücklich dieses Urteil: „Weine, die wir uns immer gewünscht haben ... zahlreiche Weltklasseweine”, so das dezidierte Urteil von René Gabriel im Weinwisser. Und zu diesen phantastischen Trouvaillen gehören die traumhaften Pretiosen von Theo Haart, die in jeden Keller eines ambitionierten Weinliebhabers gehören: Weltklassegewächse zu unglaublich günstigen Preisen! Kaufen, werte Kunden, was Geldbeutel und Kellerkapazität nur hergeben! Wer weiß, wann wir einen derartigen Jahrgang wieder erleben werden!


Weingut Reinhold Haart - Piesport

918307 Haart, Piesporter Riesling, QbA trocken 2007 9,50 Euro
„Ist der gut!”, so der spontane Begeisterungsausbruch eines lieben Freundes, Rieslingfreaks und Mitverkosters bei meiner Degustation auf dem Weingut im Sommer diesen Jahres. In der Nase die herrliche Mineralität der Mittelmosel, dazu Feuerstein, Akazienblüten, Johannisbeeren, Pfirsich und Apfel. Auch am Gaumen eine sehr präzise Frucht und eine zarte Würze, eine tiefgründige Mineralik und eine ausgesprochen feine, animierende Säure sowie eine tolle Balance und eine höchst trinkanimierende, niedrige Alkoholgradation von 11,5%! Das ist Noblesse pur! Welche Rasse, welch geniale Aromatik, welch beschwingte Leichtigkeit! Phantastisches Preis-Genussverhältnis, dieser fabelhafte, glockenklare Gutsriesling (mit einem hohen Anteil an Trauben aus dem legendären Goldtröpfchen) ist qualitativ nichts anderes als eine deklassierte Spätlese und damit ein „Geschenk” eines der größten Winzers der Welt an seine Kunden!



Weingut Reinhold Haart - Piesport
Ausschnitt aus einer uralten preußischen Lagenklassifikation

918807 Haart, Ohligsberg, Riesling Großes Gewächs trocken 2007 21,90 Euro
Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres, urteilt begeistert über dieses ebenso spektakulär gute wie rare Große Gewächs: „Ein Referenzwein für trockenen Moselriesling”.
Zu genießen ab Frühjahr 2009 bis 2020.



918907 Haart, Goldtröpfchen, Riesling Großes Gewächs trocken 2007 21,90 Euro
Theo Haarts trockene 1. Lage aus dem weltberühmten Goldtröpfchen, das moselanische Pendant der Großen Gewächse, schmeckt einfach fabelhaft. Dieser große Moseltropfen verfügt über die Konzentration und Dichte nobler Rieslinge aus Rheinhessen und verbindet sie mit dem legendären Spiel der phantastischen Parzellen des Goldtröpfchens. Eine ausdrucksstarke Mineralität und das ungemein komplexe Aromenspiel seiner weltberühmten Lage, insbesondere Cassis und exotische Früchte, prägen diesen herrlich balancierten Wein. Am Gaumen intensivste Mineralität, Assoziationen an die Düfte eines feucht-dampfenden Schiefer-Steins nach einem erfrischenden Sommerregen, feine Noten von Zitrusfrüchten, Mango, Apfel, Birne und auch betörende malzige, würzige Anklänge. Traumhafter trockener Moselgigant zu phantastischem Preis!



Weingut Reinhold Haart - Piesport

918507 Haart, Haart to Heart, Riesling QbA (DV) 2007 8,90 Euro
Theo Haarts QbA, im traditionellen Fuderfass ausgebaut und lange auf der Hefe gereift, schmeckt weit anspruchsvoller, als sein vorbildlich günstiger Preis vermuten lässt. In der Nase ein saftiger Duft nach reifen Früchten, wie Pfirsich, rote und gelbe Äpfel, unterlegt von exotischen Anklängen von Mango, Passionsfrucht und Ananas und zart süßliche Noten von Blütenhonig. Am Gaumen ebenso saftig wie in der Nase, präsentiert er sich auf der Zunge mit einem vergnüglichen Schmelz, einer feinen Restsüße und einer tiefen mineralischen Struktur. Hier zeigt sich unbeschwerter Weingenuss in seiner schönsten Form; der ideale Mosel-Riesling für das tägliche Weinvergnügen, bei dem es bestimmt nicht bei einem Glas bleiben wird. Stuart Pigott, einer der kenntnisreichsten Weinjournalisten weltweit in Bezug auf deutsche Rieslinge, feiert diesen leckeren „harmonisch” trockenen Trinkspaß in der FAS als „supersaftigen, eleganten, sanften, sehr lebendigen und feinfruchtigen Riesling, der zudem ein hervorragender Begleiter asiatischer Gerichte” sei. Und wir finden, er bereitet mit seinen traumhaft niedrigen 10,5% Alkohol genau so viel Trinkvergnügen wie beispielsweise einer unserer und Ihrer Lieblingsweine, nämlich Van Volxems legendärer Saar-Riesling. Der perfekte Begleiter zu Krustentieren und asiatischer Küche aber auch zu süßlich angehauchten Herbstküche, wie Kürbissüppchen oder Wachtelterrine mit Pistazien und eingelegten Feigen.
Zu genießen ab sofort bis 2012.



Weingut Reinhold Haart - Piesport
Junganlage in der Steilage des Goldtröpfchens

918007 Haart, Piesporter Goldtröpfchen, Riesling 1. Lage feinherb 2007 18,90 Euro
„Feinherb” ist eine ganz große Stärke der Mittelmosel! Und diese zutiefst mineralische Prestiose definiert die Maßstäbe! In der Nase kühle Mineralität, feine Tabaknoten, Aromen von Birnen und Äpfeln, Grapefruit und Mango, traumhaft begleitet von einem Hauch Zimt und Muskatnuss. Am Gaumen faszinierend mineralisch und der begeisternde Nachhall ist sehr pikant und appetitanregend, fast nicht spürbar die feine Süße. Einer meiner großen Favoriten des Fabel-Jahrgangs 2007!
Zu genießen ab 2009, Höhepunkt 2011 bis nach 2020.



915707 Haart, Piesporter Riesling Kabinett 2007 9,95 Euro
Der traumhaft verspielte 2007er schließt mit seiner phantastischen Qualität nahtlos an den legendären 2005er Jahrgang an, den ich seinerseits zum schönsten Kabinett des Jahres gekürt habe und den Sie, werte Kunden, uns förmlich aus den Händen rissen. Aus der weltberühmten, extrem steilen Traumlage Goldtröpfchen kommen die Trauben für diesen mineralischen, verspielten, zart gewobenen, delikaten, klassischen Kabinett – ein Riesling zum Niederknien schön! Das Idealbild gar eines tänzerischen, verspielten moselanischen Rieslings: In der Nase eine faszinierende Mineralität, verwoben mit Aromen von Cassis, Zitrusfrüchten, Weinbergspfirsich und einem Hauch von hellen Beeren. Am Gaumen eine elegante und feingliedrige Süße in Verbindung mit einer kühl anmutenden Mineralität und einer vibrierenden Säure: Welch unnachahmliche Brillanz auf der Zunge, welche Leichtigkeit des Seins, welch betörendes Spiel! Solch einen filigranen Kabinett habe ich in diesem großen Jahrgang der Mittelmosel außer bei Willi Schaefer kein zweites Mal irgendwo genießen können. Kategorie absoluter Lieblingswein! Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert auf einmalige Art und Weise, warum ein Kabinett für viele Liebhaber den klassischen Moselwein par excellence darstellt, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol, die ihn zu einem wunderbaren Zech-, Aperitif- und Terrassenwein werden lässt, aber auch zum idealen Begleiter für Speisen, wie Terrine vom Geflügel mit glasierten Apfelspalten, Kürbiscremesüppchen mit gebratener Jakobsmuschel oder gegrillter Dorade auf Glasnudelsalat.
Ein Wahnsinnsschnäppchen!



Weingut Reinhold Haart - Piesport
Impressionen aus den Steillagen des Goldtröpfchens

918207 Haart, Piesporter Goldtröpfchen Riesling Kabinett 1. Lage 2007 13,90 Euro
Die ultimative Steigerung! Vielleicht der schönste Kabinett des Jahrgangs in Deutschland! Ein Wein, der auf der Zunge tanzt, Weltklasse pur!



918407 Haart, Piesporter Grafenberg, Riesling Spätlese 2007 16,90 Euro
Wahnsinnsstoff, eine der faszinierendsten Spätlesen Deutschlands! Tiefer, mineralischer, faszinierend süßlicher Duft von Pfirsichen, Limetten, Aprikose, Mirabellen sowie grünem Tee und zarte Anklänge von Brioche und gerösteten Mandeln; dazu eine sagenhafte Mineralität von roten Schieferböden – kristallklar und filigran entschweben die Aromen jubilierend dem Glase. Am Gaumen sehr saftige, fest gewirkte, reife Frucht mit intensiver, extrem feingliedriger mineralischer Würze. Die fein ziselierte Säure und die noble Süße ergeben eine perfekte Balance, extrem dicht und nachhaltig, sehr klar und harmonisch, Schliff und subtiles Spiel, aber auch Fülle, Kraft und Cremigkeit, enormer Schmelz, ausgezeichnete Struktur, tiefgründig, extraktreich und sehr langes, ausdrucksstarkes Finale. Ein phantastischer, aristokratischer Rieslinggigant, ein faszinierender Spannungsbogen zwischen Dichte, Finesse und Filigranität mit gerade einmal 8% Alkohol – nirgendwo auf der gesamten Welt gibt es noch einmal solche Parameter in einem großen Wein: Der lange Zeit in Vergessenheit geratene Grafenberg, der südostwärts unmittelbar an das Goldtröpfchen anschließt, erlebt eine glänzende Renaissance, wiederum Kategorie persönlicher Lieblingswein! Traumhaftes, ja fast einzigartiges Preis-Genussverhältnis!
Potential bis 2030, mindestens!



Weingut Reinhold Haart - Piesport

915207 Haart, Piesporter Goldtröpfchen Riesling Spätlese 1. Lage 2007 18,90 Euro
Die Nachfrage nach der Spätlese Goldtröpfchen 2005, seit Jahren immer unter den schönsten des Landes und in 05 vom Gault Millau mit 96 Punkten endlich auch als die beste Deutschlands gefeiert, sprengte alles bisher da Gewesene. Im Handumdrehen waren wir ausverkauft! Und endlich können wir Ihnen den absolut gleichwertigen Nachfolger anbieten: 2007 ist bei Theo Haart schlicht von fabelhafter Güte! Welch traumhaft schöne Spätlese, die mich magisch in ihren Bann gezogen hat. In ihrer Stilistik trägt sie die vermeintlichen Paradoxien der großen Weine der Welt in sich: Kraft und Muskeln, die mächtige Konzentration und die enorme innere Dichte, sie werden quasi aufgehoben in ihrem faszinierend subtilen Spiel und einer brillanten Leichtigkeit und Finesse, die diesen fein balancierten, harmonischen Weltklassewein von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durchziehen. Tiefer, sehr komplexer, ungemein vielschichtiger, mineralisch-würziger Duft nach hochreifen Zitrusfrüchten, Mirabellen, schwarzen Johannisbeeren, und Pfirsichen, in Verbindung mit ausgeprägten exotischen Fruchtnoten wie Mango, Papaya und Litchi Hinzu kommt ein Hauch von Holunderblüte und Lavendel. Sehr fest gewirkt im Mund mit ungemein viel Extrakt (mehr noch als in 2005!), klar und kühl, total faszinierende, tiefe Mineralität, rassige, erfrischende Säure, tolle Finesse, unübertreffliche innere Balance und ein großartiger mineralischer Abgang: Schiefer aufgelöst in kristallklarem Wasser! Diese noble, aristokratische Spätlese kann als Inkarnation flüssig gewordener Mineralien gelten mit einem feinst ziselierten glockenklaren Spiel. Referenzqualität!
Zu genießen ab 2009, Höhepunkt 2012 bis mindestens 2030.



915407 Haart, Piesporter Goldtröpfchen, Riesling Auslese 1. Lage 2007 28,90 Euro
Unglaublich mineralisch, fast rauchig schwebt der Duft des Schiefers über dem Glase. Ja, das ist er, DER Gegenpol so vieler dicker, fetter Auslesen, die mir überhaupt nicht munden wollen. Ungemein trinkanimierend, von „sensibler”, vibrierender Feinheit und ausgesprochen nachhaltig. Ein terroirgeprägter Weltklasseriesling mit einer mineralischen Extravaganz und unnachahmlichem Charakter, der emotional tief berührt und daher meine unbedingte Empfehlung! Stuart Pigott: „Bei Haart zeigt das Goldtröpfchen seine wahre Größe”.
Zurzeit noch etwas verschlossen, aber ein Rieslingmonument erster Güte mit einer perfekten Harmonie, das zwischen 2012 und 2050 mit zum Besten gehören wird, was die Mosel je an Auslesen hervorbringen kann!




Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann