Saarwellingen, im Oktober 2008

PINwand Nº 155


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir Ihnen aus dem wilden französischen Südwesten mit der Domaine du Cèdre und von der Rhône mit Gourt de Mautens Urgesteine unseres Programms mit absoluten Weltklassegewächsen. Die Güter Boudau und Beaucastel liefern Alltagsweine in Referenzqualitäten zu dramatisch günstigen Preisen!

Freunde italienischer Tropfen können sich an den Pretiosen von Castello di Fonterutoli erfreuen: Die toskanische Legende brilliert mit traumhaften Weinen aus dem pochenden Herzen der Toskana!

Deutschland ist heute vertreten mit dem Weingut Seehof aus Rheinhessen (sensationeller Riesling-Testsieg!), dem Schlossgut Diel von der Nahe (Fabelbewertungen durch Jancis Robinson!) sowie mit den Spitzenrotweinen von Friedrich Becker, der im Gault Millau 5 Mal hintereinander den besten Rotwein Deutschlands stellt!


Wieder eingetroffen:
Ein weltberühmter Name (Lafon) der französischen Renommierregion Burgund kehrt seiner Heimat den Rücken, um im Languedoc auf der Domaine Magellan finessenreiche Weine zu bezahlbaren Preisen zu vinifizieren! Das Resultat: Binnen weniger Jahre sind seine Weine für Intimkenner der Szene in ganz Frankreich, zu einem absoluten Geheimtipp avanciert, denn solche in ihrer Stilistik burgundisch feine Weine zu derart extrem günstigen Preisen, die das Gefüge im Languedoc auf den Kopf zu stellen vermögen, sind ein Glücksfall für jeden kundigen Weinkenner! Wieder eingetroffen sind unser beliebter Alltagswein „Colline” und zwei weitere grandiose Preis-Genuss-Wunder, die wir in der nächsten Pinwand ausführlich präsentieren!

Domaine Magellan
Der ungemein sympathische Bruno Lafon inmitten seiner Reben

363105 Magellan, Colline „Vieilles Vignes”, VdP Cotes de Thongue rouge 2005 5,90 Euro

Magellan, Colline „Vieilles Vignes”, VdP Cotes de Thongue rouge


Domaine Magellan
Kalkstein wie im Burgund dominiert Lafons Terroir auf Magellan

363205 Magellan, Syrah Grenache „Vieilles Vignes”,VdP Cotes de Thongue rouge 2005 8,90 Euro



363306 Magellan, Merlot, VdP Cotes de Thongue rouge 2006 5,95 Euro



News:
Der bescheidene Kultwinzer Marc Kreydenweiss ist mit seinen phantastischen Bio-Weinen einer der absoluten Elsässer Winzer-Stars. Wir präsentieren frisch eingetroffene Klassiker unseres Programms:

111106 Kreydenweiss, Kritt Pinot Blanc „Les Charmes” 2006 9,95 Euro



Domaine des Perrières
Marc Kreydenweiss im Kreise seiner Liebsten

111406 Kreydenweiss, Gewürztraminer Kritt „Les Charmes” 2006 17,50 Euro



111704 Kreydenweiss, Riesling Kastelberg Grand Cru „Le Château” 2004 39,90 Euro

Kreydenweiss, Riesling Kastelberg Grand Cru „Le Château”


Legendäre südfranzösische Weltklasseweine stammen von Gérard Gauby, dem genialen Vordenker der Biodynamie. 2007 ist bei ihm sein bisher schlicht größter Jahrgang! Und von der Domaine Laffont kommen urwüchsige Madiran-Gewächse, die als die gesündesten Weine der Welt gefeiert werden. Diese drei Pretiosen erhalten Sie heute zu traumhaft günstigen Subskriptionspreisen!

Domaine Gauby
Gérard Gauby

354407 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2007 19,80 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2010!


354507 Gauby, „La Muntada”, C.d.Roussillon Village, rouge 2007 56,00 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2010!


504107 Laffont, Cuvée „Hécate”, rouge 2007 17,50 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009


Der Jahreswechsel naht, die Inventur steht an, wir trennen uns daher im Vorfeld von extrem kleinen Positionen, die wir zu provokant günstigen Restepaketen schnüren:

80050 Restpostenpaket 4,5 l, statt 109,70 nur 69,00 Euro

Je 1 Flaschen:
701805 Hirsch (Kamptal) – Riesling Gaisberg 2005

770204 Muster (Steiermark) – Schlossberg 38, weiß 2004

772204 Sabathi (Steiermark) - Sauvignon Blanc Klassik 2004

702103 Knall (Kamptal) – Knallweiß 2003

961303 Leitz (Rheingau) – JJL Riesling, Spätlese trocken 2003

609704 Bragato (Friaul) – „Zitelle” Pinot Grigio Colli Orientali del Friuli, bianco 2004





FRANKREICH

Château du Cèdre - Cahors

Pascal Verhaeghes authentische Weinunikate voll innerer Dichte und Konzentration, aber auch einer einzigartigen Finesse und Eleganz gelten unter Kennern wie Liebhabern als DIE ultimative Provokation der größten und teuersten Bordelaiser Gewächse!

Quercy im Südwesten Frankreichs ist eine zauberhafte Landschaft. In Millionen von Jahren hat der wildromantische Lot zwischen der Garonne-Ebene und den Auvergne-Bergen sein Flussbett in die trockene Hochebene am Rande des Zentralmassivs gegraben und seine für den Weinanbau so wertvollen Sedimente angehäuft. Er mäandert durch abrupte Felsabbrüche und weiß getünchte Kalkklippen, aber auch durch fruchtbare, grün leuchtende Täler und Weinberge auf flachen Geländeterrassen. Immer wieder windet sich der Lot in weiten Schleifen, auf deren Landzungen mittelalterliche Städte und Burgen liegen. In diesem zauberhaften Tal gedeiht die kapriziöse Malbec-Traube bestens, die einst auch im Médoc höchstes Ansehen genoss und ein hoch geschätzter Bestandteil vieler hochklassiger Bordeauxgewächse war, in den letzten Jahrzehnten jedoch vom pflegeleichteren Merlot weitestgehend verdrängt wurde. Bei sorgsamer Pflege, niedrigen Erträgen und fein dosierter Extraktion vermag die Malbec-Rebe jedoch Großes, ja Unerhörtes zu leisten: Sie bringt dann Weine hervor, welche als ultimative Herausforderung der allerbesten Weine vom Ufer der Gironde gelten.

Château du Cèdre

Pascals zufriedener Blick deutet es an: Das wird ein ganz großer Jahrgang

„Das Potential unserer Region ist gewaltig und gleichwertig mit dem des benachbarten Bordelais!” Diese couragierte These Pascal Verhaeghes, des ungemein sympathischen Eigners von Château du Cèdre, findet ihre Bestätigung nicht nur in historischen Texten der Vergangenheit, in denen gar von einer Überlegenheit des „black wine” aus dem Cahors über die Konkurrenz aus dem Bordelais die Rede ist (wenn Sie, werte Kunden, mehr wissen wollen über die ungemein spannende Geschichte des Cahors, dann lesen Sie bitte hier), davon überzeugt jeder Schluck der großartigen Weine von Château du Cèdre. Denn unser Freund Pascal, ein visionärer und innovativer Weinmacher belgischer Herkunft, von so manchem Winzerkollegen hinter vorgehaltener Hand respektvoll als primus inter pares seiner Zunft in Frankreich apostrophiert, ist zweifellos der Initiator und die Seele der Renaissance der großen Weine des Cahors: Pascal produziert auf kargen Kalksteinlagen, welche für die Finesse und Mineralität in seinen Weinen verantwortlich zeichnen sowie auf extrem steinigen Lehmböden (auf diesen findet man die ‚galets rouges’, die berühmten roten Steine aus Châteauneuf, welche die Hitze des Tages speichern und für Fülle und Opulenz in den Weinen sorgen) zwar sehr kraftvolle, enorm dichte und konzentrierte, dunkelrubinrote bis pechschwarze und damit extrem farbintensive Gewächse, die dem Image des „black wine” gerecht werden – doch seine Weine besitzen mittlerweile auch eine ungemein vielschichtige und feine Frucht, eine extrem rare Komplexität und eine faszinierende Eleganz und seidene Tannine, die man nur bei wenigen großen Weinen auf der Welt überhaupt findet.

Château du Cèdre

Alte Malbecrebe kurz vor der Ernte

Pascal Verhaeghes „neue” Qualitäten besitzen daher zweifellos singulären Charakter, betören mit einer unvergleichlichen Finesse und demonstrieren mit ihrem authentischen Terroir- und Rebsortencharakter die Referenzqualität einer traditionsreichen Region. Die Ursachen für diesen Stilwandel und die damit nochmals verbundene Steigerung der Qualität liegen in den ständig älter werdenden Rebstöcken (nach dem Jahrhundertfrost von 1956 waren 99% aller Reben erfroren und mussten neu angepflanzt werden!), der Jahr für Jahr verbesserten Weinbergsarbeit und der nach über einem Jahrzehnt abgeschlossenen Umstellung der Böden von einer intensiven Bewirtschaftung auf biologischen Anbau, einer noch feinfühligeren Extraktion in großen Holzbottichen und einem mit den Jahren immer sensiblerem Holzeinsatz. So verfügen die unfiltriert abgefüllten Weine noch immer über enorm viel Dichte und Rückgrat, Kraft und Komplexität und den originären Charakter der Region. Sie besitzen aber mehr denn je eine phantastische Eleganz, eine typische, erfrischende Säure, eine wunderbare Harmonie zwischen Frucht und Holz und ein charakteristisches Bukett von wild wachsenden schwarzen Beeren, Veilchen, Lakritze und deutlichen Gewürzanklängen. Dabei sind die vibrierend rassigen Weine von du Cèdre trotz aller Dichte und Konzentration keine Kraftprotze oder Fruchtbomben für bestimmte Journalisten, sondern reinste „Haute Couture”: eigenständige, handwerklich produzierte Persönlichkeiten aus Samt und Seide. Sie setzen im schönen Tal des wildromantischen Lot schlichtweg neue Maßstäbe, und dies nicht nur für ihre traditionsreiche Region und sind unter Preis-Leistungsgesichtspunkten mehr als eine unerhörte Provokation für die gerühmtesten Bordelaiser Gewächse – Kategorie persönliche Lieblingsweine!

Château du Cèdre

Impressionen vom Weinberg

Kein Zweifel: Pascal Verhaeghe hat mit seiner Interpretation der Malbec-Rebe Maßstäbe gesetzt für die anderen großen Weine der Welt! Sowohl die Selektion „Le Prestige” (90 % Malbec, 10 % Tannat) als auch die 1996 erstmals produzierte Supercuvée „Le Cèdre” (100 % Malbec, in Cahors auch Cot oder Auxerrois genannt), von alten Rebstöcken – beide übrigens vom „Feinschmecker” bereits zu den 100 besten Weinen der Welt gezählt – werden in Barriques bester Tonneliers ausgebaut unter feinst dosierter Anwendung der Mikrooxidation und nach abgeschlossener Reifung mit großer Könnerschaft assembliert. So entstehen eigenständige und komplexe Weine mit kräftigen, jedoch seidigen Tanninen, die nicht nur nach Einschätzung der „Bibel” der französischen Weinkritik, dem „Classement 2009”, die „terroirgeprägten Referenzweine der Appellation mit einem ganz raren Qualitätsniveau darstellen, mit traumhaft samtenen Tanninen und einer unvergleichlichen Struktur am Gaumen, und dies unglaublich konstant seit nunmehr 15 Jahren”. Und seit dem 2000er Jahrgang setzt Pascal, dieser niemals ruhende, stets kreative Geist noch eins drauf: Er hat eine spezielle Form der Mikrooxidation entwickelt, die ihn einen historischen Wein, die Grande Cuvée, hat produzieren lassen, gewonnen aus verrückt niedrigen Erträgen von 19 hl/ha von seinen ältesten Malbecreben. Historisch zu nennen ist dieser Weltklassewein deshalb, weil hiermit erstmals in der Neuzeit von Cahors ein Gewächs kreiert wurde, das die absoluten Top-Weine aus dem Bordelais, die legendären Premier Crus, qualitativ herausfordert (Vergleichen Sie doch bitte einmal die identischen Bewertungen in der französischen Fachpresse), und das bei einem Vielfach niedrigeren Preis!

Château du Cèdre

Pascals Barriquekeller

Nehmen Sie, liebe Kunden, uns beim Wort und sichern Sie sich neben den zum Niederknien schönen Alltagsweinen die phantastischen Spitzengewächse aus dem Jahrgang 2007, der stilistisch gesehen etwas femininer und hedonistischer ausgefallen ist als 2005 (Pascal: „2007 ist ein traumhaftes Jahr, weil die Trauben infolge des kühlen Sommers ganz langsam – ähnlich den Gegebenheiten in Deutschland – zu einer Superreife gelangen konnten. Geerntet haben wir vom 1.-13. Oktober unter bisher einzigartigen Bedingungen, denn abends konnten wir nach getaner Arbeit bis Mitternacht im T-Shirt draußen sitzen und gemeinsam essen, es war nämlich wärmer als im August!”), doch wohl von einer gleich grandiosen Qualität, die um Längen besser ist als im Bordelais, was das Classement 2009 mit seiner TRAUMNOTE von 18 bis 20 von 20 Punkten nach der Fassprobe für den Weltklassewein ‚Grande Cuvée’ unterstreicht, zu höchst attraktiven Subskriptionspreisen!”

Und das Tollste ist: Unser Freund Pascal Verhaeghe hat seit Jahren die Preise quasi nicht erhöht (welch himmelweiter Unterschied zu den Gegebenheiten des Bordelais): Ein ungeheurer Glücksfall für alle Weinliebhaber auf der Welt! Denn wo gibt es noch ähnlich phantastische Weine zu solch moderaten Preisen? Die von uns heute angebotenen Rotweine von du Cèdre verdienen daher meine ganz besondere Empfehlung. Weltklasseweine zu schier unglaublich niedrigen Preisen. Der „Le Cèdre” spielt qualitativ in der Liga bester 2e Crus, die „Grande Cuvée” ist die ultimative Provokation der wesentlich teureren und höchst bewerteten Bordelaiser-Kultweine! Mein Wort drauf!


502506 Château du Cèdre, Cedrus, rouge 2006 6,90 Euro
Traumhafter, authentischer Charkterwein, einer der großen Weinwerte Frankreichs!
Tiefdunkles Kardinalsrot, ja fast schwarze Farbe. In seiner faszinierenden Stilistik ein zwar wunderbar urwüchsiger, aber gleichzeitig erstaunlich früh zugänglicher Wein aus Trauben bestens gepflegter Malbec-Rebstöcke (dazu 10% Merlottrauben), in gebrauchten Eichenholzfudern meisterlich vinifiziert und behutsam ausgebaut. In der Nase eine sehr feine, betörende Frucht (hier spürt man deutlich den schmeichelnden Einfluss des Merlot) von wilden roten Früchten, Sauerkirschen, süße Brom- und Blaubeeren, Pflaumen sowie eine markante Würze von weißem Pfeffer (typisch für Malbec), dazu Anklänge an orientalische Gewürze, Oliventapenade, Rosmarin und Thymian, aber auch eine frische balsamische Note und ein Hauch von nobler Schokolade. Für einen derart fairpreisigen Alltagswein nicht nur erstaunlich konzentriert und strukturiert, sondern dabei ungewöhnlich weich und geschmeidig – keine Überraschung, denn auch bei der so delikaten, zart-cremigen Tanninstruktur spielt wiederum der kleine Merlotanteil eine ebenso entscheidende Rolle wie die genialen Vinifizierungskünste eines brillanten Magiers. Am Gaumen sehr saftig, mit einer zarten Süße ausgestattet und einer spektakulär niedrigen Alkoholgradation von 12,5 Volumenprozent, die zum ständigen Weitersüffeln animiert! Dieser herrliche Einstiegswein in die magische Weinwelt Pascal Verhaeghes verdeutlich, warum das „Classement 2009”, die ‚Bibel’ der französischen Weinkritik, Château du Cèdre als Referenzgut seiner grandiosen Region feiert, „mit durchgehend großen Qualitäten seit 15 Jahren”.
Trinkbar ab sofort (Dekantieren empfohlen oder über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche probieren), Höhepunkt Herbst 2010 bis 2016, mindestens.



502105 Château du Cèdre, „Le Prestige”, rouge 2005 12,90 Euro
„Classement 2008”, die Bibel des französischen Weins: „Eine herrliche Cuvée von großer Finesse und traumhafter Balance”!
Ungemein leckere Cuvée aus 90 % Malbec und etwas Merlot sowie Tannat von Rebstöcken aus erstklassigen Parzellen, die ihr optimales Alter erreicht haben, um einen wahrhaft aristokratischen Wein zu vinifizieren. Ein nobles, edles Gewächs mit einer tiefdunklen, violettschwarzen Farbe. So cremig und dicht wie der Wein ins Glase läuft, so präsentiert sich auch die komplexe Nase, die dem geneigten Genießer wie eine gespannte Feder fast aus dem Glas entgegen zu springen scheint: Cassis pur, dunkle Beeren, schwarze Kirschen, geschmolzene Schokolade und Früchtebrot, Nelke sowie frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. Am Gaumen setzt sich diese schier überbordende Frucht fort und auf der Zunge zeigt sich dieser herrlich konzentrierte, dichte Wein mit seiner kernigen Tannin- und Säurestruktur und seiner erfrischenden Kühle im Vergleich zu früheren Jahrgängen erstaunlich offen. Dieser „Wahnsinnsstoff” vereint Duftigkeit, Transparenz und Finesse mit Dichte, Festigkeit und muskulöser Kraft. Im Jahrhundertjahrgang 2005 strotzt die natürlich gewachsene Konzentration nur so vor Brillanz und Komplexität. Ja, liebe Kunden, so urwüchsig, so authentisch und gleichzeitig edel kann ein großer Cahors in seiner schönsten Ausprägung die Sinne betören! Ein Supertropfen, ein genialer Wein, dem eine fabelhafte Zukunft bevorsteht, besonders dann, wenn sich zu der momentan von der feinen Frucht geprägten Nase noch ein paar würzige Noten hinzugesellen sowie die typischen Aromen von schwarzer Olive und Minze, dem Signum der großen Gewächse von du Cèdre.

Die Qualität des „Prestige” war schon in der Vergangenheit grandios, aber das oben angesprochene optimale Alter der Rebstöcke, die extreme Auslese reifster Beeren im Weinberg sowie weitere Verbesserungen in der Kellertechnik, die darauf abzielen, noch mehr die Finesse, die Eleganz, die Subtilität der Aromen herauszukitzeln und die Gerbstoffe feiner, weicher, runder werden zu lassen und der Jahrhundertjahrgang 2005 mit Weinbergbegebenheiten wie im Märchen – all das führt in der Summe zu einem wahrhaft spektakulären Wein in seiner Preisklasse, auch und gerade für Freunde großer Weine aus dem Médoc, den wir Ihnen ganz besonders ans Herz legen möchten. Ein charaktervoller, spannender Rotwein voller Authentizität, Ursprungscharakter und Individualität, wie er rar geworden ist auf dem immer uniformer werdenden Weltmarkt!
Zu genießen ab sofort (Ja, die Qualität eines Jahrhundertjahrgangs wie 2005 beweist sich auch in fabelhaft cremigen Tanninen, die dieses Unikat bereits in seiner Jugend so betörend unwiderstehlich machen!), ein großartiger Begleiter zu allen aromaintensiven, feinen wie deftigen Gerichten, Höhepunkt 2010 bis mindestens 2025.



502207 Château du Cèdre, „Le Cèdre”, rouge 2007 17,50 Euro
Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren eng und erfolgreich mit Pascal zusammen, der uns in dieser Zeit ein Freund geworden ist. So teilt er uns auch stets eine große Partie seiner Luxuscuvée „Le Cèdre” zu, die zu 100 % aus alten Malbectrauben mit niedrigem Ertrag vinifiziert und 20 Monate in neuen Barriques ausgebaut wird. Dieser Weinriese steht wie dickflüssige Tinte im Glas und zeigt eine undurchdringliche schwarze Farbe mit kardinalsroten Reflexen. Er besitzt eine schier unglaubliche Dichte und aromatische Fruchtkonzentration, verfügt dabei aber über eine früher (selbst bei den wahrlich großartigen 02/04ern) so nicht erlebte Cremigkeit, Finesse und Weichheit in seiner Textur: Im phantastischen Jahrgang 2007 und dem mittlerweile erreichten optimalen Alter der Reben liegen die Erklärung für diese singuläre Referenzqualität! In der Nase betört ein ausdrucksstarkes, explosives Beerenbukett, kleine, schwarze Heidelbeeren, Cassis, Veilchen, Bitterschokolade, leicht süßliche Würze, schwarze Oliven, dazu traumhafte mineralische Anklänge sowie Feuersteinaromen, gepaart mit einer Minzfrische, die an einen Mouton-Rothschild erinnert. Am Gaumen ein extrem dichter, konzentrierter, extraktreicher und dennoch ungemein frischer (erstklassige Säurestruktur!), eleganter, rassiger und finessenreicher Wein mit einer ultrafeinen Tanninstruktur für eine sehr lange Entwicklungs- und Lagerzeit. Gerade die sagenhafte Frische und die seidene Gerbstoffstruktur (Nie zuvor habe ich einen Cahors mit derart weichen, geschliffenen Tanninen degustieren dürfen: großes emotionales Kino!) demonstrieren die singuläre Qualität der du Cèdre’schen Weine! Ein nobler Cahors, gewirkt wie ein edler Samtteppich, der den Gaumen mit seinen überaus wohlschmeckenden Aromen vollständig auskleidet und die Zunge mit einer Finesse in der Textur verwöhnt, wie es sonst nur die größten Burgunder vermögen – Sicherlich der „femininste” Le Cèdre aller Zeiten!

Welcher Wein aus dem Bordelais kann zu solch akzeptablem Preis eine ähnliche Klasse aufweisen? Wahrscheinlich keiner! Vielmehr ist dieser Wein die neue Referenz, an der sich die besten Weine aus Bordeaux messen lassen müssen. Das ist der Stoff, aus dem Legenden geboren werden! Denn bei dieser enormen Extraktion diese rassige Frucht und transparente Kühle in den hochfeinen Gerbstoffen herauszuarbeiten, das ist höchste handwerkliche Kunst. Welche Noblesse, welche Extraktsüße, welch explosive Fruchtfülle, welch schwebende Transparenz und welch enormes Finale! Das ist ein gigantischer Tropfen, aus dem die Träume des ambitionierten Weinliebhabers bestehen, ein hoch konzentrierter Extrakt (aber auch grazil wie eine Gazelle und damit die Paradoxien der großen Weine der Welt in sich vereinigend) in Abendgarderobe aus Samt und Seide, geschaffen von einem begnadeten Winzer, der in der Region Cahors bereits zur Legende geworden ist.
Übrigens: LES PLUS GRANDS VINS DE FRANCE urteilt: „Die Cuvée ‚Le Cèdre’ ist sicherlich der größte aus der Malbectraube vinifizierte Wein Frankreichs.”

PS: Der Wine Spectator feiert den 2004er Le Cèdre, einen herrlichen Wein, den viele unserer Kunden im Keller liegen haben und der bereits jetzt ersten hohen Trinkgenuss verspricht, mit 95 Punkten als den besten Wein des gesamten französischen Südwestens! Und Sie wissen, werte Kunden, 2007 ist im Cahors von genialer Qualität, stilistisch völlig andersartig, da von femininer Machart, aber qualitativ auf Augenhöhe mit dem maskulinen 2005er, wahrlich einem Jahrhundertjahrgang!
Potential bis (weit) nach 2025!


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!


502407 Château du Cèdre, „Grande Cuvée”, rouge 2007 39,50 Euro
Schlichtweg das Non plus Ultra! Ein Weinunikat mit einer legendären Aura, in der Stilistik dem Le Cèdre zwar sehr ähnlich, aber mit dem letzten kleinen, entscheidenden Kick mehr. Nochmals mehr an allem, an betörender Frucht (süße schwarze Kirschen, Blaubeeren und Cassis vermischen sich mit ätherischen Noten von Rosmarin, Thymian, Salbei und frischer Minze, zart unterlegt von schwarzen Oliven, Anis, Wachholderbeeren, Pfeffer, Zimt, Nelke und einer ausgeprägten Duftigkeit, die an Veilchen und Lavendel erinnert), Mineralität, Komplexität, Konzentration, Dichte, Eleganz und explosivem Extrakt. Insbesondere aber ein Traum aus Seide und Finesse mit einer bisher im französischen Süden, außer vielleicht bei Gaubys „Muntada”, nicht gekannten Tanninstruktur feinster Ausprägung. Dieser Wein läutet in der so dynamischen Region Cahors eine neue Ära ein!
Aber worin liegen die Ursachen für die nochmalige Steigerung der Qualität im Vergleich zum schon so großartigen „Le Cèdre”? Nun, zum einen in den noch geringeren, verrückt kleinen Erträgen, (unter 20 hl/ha bester Malbectrauben liefern den Stoff, aus dem die Träume sind), in der extremen Selektion der ältesten Rebstöcke (40-48 Jahre) der Domaine, im Einsatz der besten und teuersten Fässer der französischen Spitzentonneliers und in einer von Pascal entwickelten besonders schonenden Art der Vinifizierung: Schon die Vergärung findet in offenen, 500 l fassenden neuen Eichenholzfudern statt, was zu einer maximalen Extraktion der Frucht beiträgt und – so bizarr der Gedankengang im ersten Moment auch sein mag – die Vergärung im neuen Holz führt dazu, dass im fertigen Wein der Einfluss des Holzes wesentlich geringer ist als sonst. Die komplizierten chemischen Prozesse, die hierbei eine Rolle spielen, führen zusammen mit dem Einfluss des Sauerstoffs im offenen Bottich zu fabelhaft seidenen, sagenhaft weichen Tanninen und gleichzeitig besitzt der majestätische Wein eine enorme Konzentration, Dichte, Tiefe und eine unendliche Länge. Und genau dieses Gleichgewicht zwischen Kraft und Konzentration auf der einen Seite und schier unglaublicher Finesse, Eleganz und seidener Tanninstruktur auf der anderen Seite zu erreichen, das ist höchste winzerliche Handwerkskunst, die Pascal wie kaum ein Zweiter beherrscht. Diese ultimative Herausforderung Bordelaiser Premier Grand Crus mit einem schier unglaublichen Extrakt hat ein Potential für eine über 30jährige Entwicklungs- und Lagerzeit. Kultweinstatus (nur ca. 2.600 Flaschen werden abgefüllt), ein aristokratischer Wein, der einen neuen Mythos begründet hat! Ein Jahrhundertwein, der auch von der renommiertesten französischen Weinzeitschrift, der REVUE DU VIN DE FRANCE, in ihrer Präsentation der größten Weine des Jahrgangs, mit ihrer Höchstbewertung – 18 bis 20 von 20 Punkten, geadelt wird. Eine solche Qualität, einen sinnlichen Rotweingiganten mit dieser emotionalen Ausstrahlung, der in seiner komplexen Aromatik und grandiosen Stilistik scheint wie eine hypothetische Vermählung zwischen den größten finessenreichen Weinen des Bordelais und feinsten Erzeugnissen aus dem Priorat hat man in seinem Leben nur sehr, sehr selten im Glase. Einer der großen Monumente des Planeten Wein, bei dessen Genuss mir das berühmte Zitat aus Goethes Faust unwillkürlich in den Sinn geschossen ist: „Augenblick, verweile doch! Du bist so schön!”


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!



Château Beaucastel - Châteauneuf-du-Pape

Größter Rotweinerfolg in der Geschichte von Pinard de Picard: Perrin, Côtes du Ventoux rouge!

Château Beaucastel
Château Beaucastel

In der letzten Pinwand haben wir diesen phantastischen Alltagswein vorgestellt und trotz großer Bevorratung war binnen zwei Tagen das Lager leer geräumt! Wir bitten unsere Kunden um Ihr Verständnis, wenn die Auslieferung dieses traumhaft leckeren Bio-Weines, insbesondere der zahlreichen Nachbestellungen begeisterter Kunden, sich ein wenig verzögert hat, aber wir wurden von einer bisher in dieser Form noch nie dagewesenen und daher auch so nicht vorhersehbaren Bestelllawine schlicht überrollt. Mittlerweile sind weitere Partien unserer Reservierung bei uns eingetroffen, so dass wir Ihnen eines der größten Schnäppchen, das jemals an der südlichen Rhône vinifiziert wurde, wieder anbieten können: Unsere Kultdomaine Beaucastel produziert im Jahrhundertjahrgang 2007 einen der größten Weinwerte aller Zeiten!


174207 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2007 5,95 Euro
„Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Niveau zu derart sympathischem Preis produziert werden kann, ein Wein für all diejenigen, die hohe Qualität und großen Trinkgenuss suchen”, schwärmt Parker bereits seit Jahren begeistert über diesen phantastischen Alltagswein und feiert ihn mit der Auszeichnung „excellent value”! Und auch der DECANTER urteilt euphorisch: „Ein Vergnügen, ein großer und vortrefflicher Weinwert”! Und was ist das für ein herrlicher Alltagswein des fabelhaften Jahrgangs 2007 an der südlichen Rhône vom Fuße des mythischen Bergriesen des Mont Ventoux, einer Appellation, die immer noch Geheimtipp-Status besitzt! Bereits die ausgezeichneten Jahrgangsvorgänger erfreuten sich bei Ihnen, unserer werten Kundschaft, großer Beliebtheit. Und im phantastischen Jahr 2007 ist diese faszinierend harmonische, elegante, traumhaft frische und ungemein trinkfreudige Cuvée aus Grenache, Syrah, Carignan und Cinsault in ihrer sympathischen Preisklasse wohl weltweit fast ohne Konkurrenz! Die Ursache: Die südliche Rhône wird in dieser Dekade von einer fast „unheimlichen” Serie großer Jahrgänge heimgesucht. Bis auf den in den sintflutartigen Regenfällen des September abgesoffenen 2002er waren alle Jahrgänge schlichtweg groß, sie unterschieden sich nur in ihrer jeweiligen Stilistik. Gab es also in den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren pro Dekade nur 2-3 herausragende Resultate, kann man aufgrund der veränderten klimatischen Bedingungen und einer im Vergleich zu früher wesentlich engagierteren Weinbergsarbeit durch bestens ausgebildete Winzer ab 2000 fast ununterbrochenen von einer Jahrhundertqualität sprechen und 2007 scheint allem die Krone aufzusetzen! Zusammen mit Deutschland hat ganz Südfrankreich (also auch das Languedoc und das Roussillon) in 2007 europaweit die schönsten Resultate aufzuweisen mit dramatisch guten Qualitäten!
Und was wir Ihnen heute hier als herrlich leckeren Alltagswein präsentieren, unser Wort drauf, sprengt alles, was wir in den letzen Jahren in dieser sympathischen Preisklasse probieren durften! Dieser phantastische Bio-Wein bietet eine tiefe, undurchsichtige schwarzrote Farbe (aber nur vom Extrakt der Trauben und nicht aus Frankensteins Chemielabor!), ungemein verführerische Düfte nach schwarzen Kirschen, reifen Brom- und wilden Waldbeeren, Veilchen, weißem Pfeffer und den unvergleichlich aromatischen Gewürzen der Provence. Seine zarte Transparenz und Komplexität in Duft und Geschmack, seine beeindruckende Konzentration und Dichte (völlig ungewöhnlich in dieser so konsumfreundlichen Preisklasse), sein verführerischer Schmelz und die butterweichen, cremigen Tannine machen ihn im positiven Sinne zu „everybodys darling” und einem hedonistischen Trinkvergnügen.
Werte Kunden, dieser Wein ist so dramatisch gut, dass er die Qualitätshierarchie in so mancher Blindprobe auf den Kopf stellen wird. Dieses Geschenk der Natur sollten Sie sich kistenweise in Ihren Keller legen. Solch eine Qualität zu solch unmöglichem Preis wächst alle 10 Jahre einmal, vielleicht! Große Qualität kann bisweilen so unfassbar preiswert sein!
Zu genießen ist dieser Schmeichler der Sinne ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis wenigstens 2012.




Domaine Gourt de Mautens - Rasteau

Die Revue du Vin de France jubiliert: „Jérôme Bressy ist zweifellos DER Rivale der besten Weine aus Châteauneuf-du-Pape”.

Die REVUE DU VIN DE FRANCE, Frankreichs renommierte Weinzeitschrift, feiert das begnadete Talent Jérôme Bressy von der Domaine Gourt de Mautens, in einem Artikel über „die schönsten Weine der Rhône” enthusiastisch als den „Neuen Star der Rhône”. Und es ist in der Tat schier unglaublich, welch steilen Aufstieg Jérôme in den letzten Jahren vom unbekannten Newcomer bis in die absolute Spitze der französischen Winzerelite genommen hat. Im Jahre 1996 begann sein Aufbruch zu den Sternen, indem er Parzellen bester Qualität kaufte, die mit extrem alten Reben bepflanzt sind und die zusammen mit den ererbten Weinbergen seines Vaters das Fundament für die phänomenale Qualität seiner Weine bilden. Und bereits mit seinem 2000er Jahrgang hat sich Jérôme Bressy nicht nur an die Spitze der Weingüter der südlichen Rhône katapultiert (in Blindproben erwies sich sein Wein zum Erstaunen vieler Probenteilnehmer selbst den von Parker mit 96-100 Punkten bewerteten Spitzengewächsen aus Châteauneuf als ebenbürtig!), sondern sich darüber hinaus auch einen festen Platz in den Kellern von Weinliebhabern in aller Welt erobert..

Domaine Gourt de Mautens

Die besten Parzellen von Rasteau thronen hoch über der Rhône-Ebene

Worin liegen die Ursachen für diese märchenhafte Entwicklung begründet? Zuallererst natürlich in der Persönlichkeit und den ehrgeizigen Zielen eines Winzers, der einen unbändigen Willen besitzt und so enorm viel Talent und Können, wie ich es nur selten bei ganz großen Persönlichkeiten angetroffen habe. Dazu kommt der fest verankerte Wunsch seit Kindheitsbeinen, „Winzer zu werden und niemals etwas anderes als Winzer”. Und drei große Winzerpersönlichkeiten der Rhône, „les dieux du vin – die Götter des Weins” (Jérôme), wurden folgerichtig seine großen Vorbilder, deren Perfektionsstreben in der Weinbereitung und deren schonend-traditionellen Ausbau er mit großem Idealismus nacheiferte: Gérard Chave, der ungekrönte König des Hermitage, Jacques Reynaud, die leider verstorbene Winzerlegende aus Châteauneuf, „der mythische, unerreichbare Patron von Rayas, dessen 78er für mich das Größte ist, was an der Rhône überhaupt produziert werden kann” und Henri Bonneau, dessen „89er Réserve des Celestins meine erste heftige Emotion ausgelöst und meine Liebe zu großen Weinen begründet hat” (Jérôme). Inspiriert durch die Châteauneuf-Ikonen Bonneau und Reynaud und seine Lehrzeit bei unserem Spitzenwinzer Lucien Michel, dem genialen Eigner von Vieux Donjon, gilt Jérômes ganze Liebe der kapriziösen Grenachetraube. Und genau wie bei den großen Altmeistern zeichnet sich sein Wein daher bei aller Dichte, Konzentration und Fülle durch eine unnachahmliche Eleganz und eine burgundische Finesse aus sowie durch eine große Komplexität der Aromen, cremig-seidene Tannine und einen traumhaft mineralischen, nicht enden wollenden Abgang. Eine solch grandiose Qualität gewinnt man nur mit dem eisernen Willen zur absoluten Perfektion.

Kenner der Szene wissen: Selbst in Châteauneuf wird wohl keine Top-Cuvée aufwendiger produziert und mit weniger Ertrag (15 hl/ha) als dieser gigantisch gute Wein! Die 14 ha Weinberge, inzwischen biologisch-dynamisch bewirtschaftet, sind seit dem Jahrgang 2001 in ein ausgeklügeltes Puzzle von Parzellen eingeteilt: Das intakte Ökosystem ist weitgehend naturbelassen und alte Bäume spenden in der größten Sommerhitze ein wenig Schatten und „bewahren als grüne Lungen eine Frische, die man später im fertigen Wein wieder findet” (Jérôme), der Boden wird aufwändigst aufgelockert (ohne Maschinen!) und die alten Reben wurzeln sehr tief. Im Herbst werden kleinste Parzellen auf die Stunde genau per Hand geerntet, im optimalen Reifezustand. Und im Weingut prüft Jérôme jede gelesene Traube nochmals selbst auf ihre Qualität!
Dieses Perfektionsstreben findet in der Kellerarbeit seine adäquate Fortsetzung. Die Maischegärung erfolgt in kleinen Gebinden, Parzelle für Parzelle getrennt, von Jérôme individuell von Hand gesteuert. Er vermeidet strikt jede Überextraktion („die ultrakleinen Erträge garantierten schon allein eine vorzügliche Konzentration”), die behutsame Reifung geschieht nicht mehr wie früher in neuen, sondern in gebrauchten französischen Barriques („Neues Holz blendet nur und verdeckt die subtilen Aromen des Weines”) bester Provenienz. So ist der ungeschönt und unfiltriert abgefüllte Gourt de Mautens 2005 aus einem legendären Rhônejahrgang nochmals eine Steigerung zu seinen grandiosen Vorgängerjahren und katapultiert das Weingut endgültig in eine Qualitätsdimension, die noch vor kurzem niemand außerhalb der Winzerelite von Châteauneuf-du-Pape für möglich hielt.
Folgerichtig wurde Jérôme das schönste Kompliment zuteil, das er sich vorstellen kann: Bereits im „Classement 2004”, der Bibel der französischen Weinliebhaber, zählen Bettane/Desseauve die Domaine Gourt de Mautens zur Elite der französischen Weingüter und stellen sie in ihrer Werteskala auf eine Stufe mit Jérômes großen Vorbildern, den Domainen Rayas und Henri Bonneau und anderen großen Weingütern wie Clos des Papes. Welch sensationeller Aufstieg binnen kürzester Zeit! Und in der Ausgabe 2009 wird unser heute präsentierter 2005er, zusammen mit dem 04er der bisherige Höhepunkt in Jérômes vinologischem Schaffen, als „Grand vin” gefeiert und höher bewertet als viele großartige, wesentlich teurere Spitzencuvées aus Châteauneuf-du-Pape, da er seine „enorme Kraft und innere Dichte mit einer phantastischen Eleganz und Ausgewogenheit verbindet”.
Oder um noch einmal die REVUE DU VIN DE FRANCE zu zitieren: „Er ist von nun an der Rivale der besten Weine aus Châteauneuf-du-Pape”. Nur zu einem wesentlich günstigeren Preis!


167105 Gourt de Mautens, CdR Villages rouge 2005 35,00 Euro
Was für ein hedonistischer Genuss, welch geniales Gesamtkunstwerk, welch grandioses Weinmonument: Tiefst rubinrot steht dieser gewaltige Wein im Glase, die Nase wird betört durch ungemein komplexe Aromen und eine reife, konzentrierte, aber auch eine sensationell subtile, höchst animierende Frucht (von süßen schwarzen Kirschen, Heidel- und Brombeeren vermischt mit feinen Kräuternoten der Garrigue und einem Hauch von rotem und gelbem Paprika), traumhaft eingebettet in eine Orgie von Aromen mit Anklängen an flüssige Schokolade, weißen Trüffel, frisch gepflügte dunkle Erde sowie orientalische Gewürze), eine grandiose Mineralität und subtile Würze. Am Gaumen faszinieren die hohe Konzentration, die Komplexität und Präzision der Geschmacksnuancen (frisch gemahlener weißer Pfeffer sowie ein wunderschöner Kräuterfächer mit den betörenden Aromen der provençalischen Landschaft) und die exzellente Reife des Lesegutes, die wie ein Samtteppich zärtlich die Zunge umhüllt. Dieser Riese von Wein begeistert zudem durch seine große Fülle und enorme Dichte in Verbindung mit einer burgundischen Eleganz und Finesse und scheint daher geradezu wie die Essenz eines großen Grenache-Weines. Seidene Tannine geben diesem Weingiganten das nötige Rückgrat, um eine harmonische Reife über etliche Jahre zu gewährleisten. Dabei ist die Struktur dieser weichen, feinst polierten Tannine schlicht sensationell. Dieses nahezu perfekt gebaute Weinmonument („eine Eisenhand in Handschuhen aus Seide”, Revue du vin de France), allergrößten Châteauneuf-Weinen ebenbürtig, ist in seinem Spiel, seiner Feinheit, Eleganz, Vielschichtigkeit und Länge, in seiner geradezu burgundisch-seidenen Textur und Harmonie das Ebenbild von Jérômes großen Vorbildern, dem Réserve des Celestins von Henri Bonneau sowie den legendären Châteauneufs von Rayas, insbesondere dem sagenhaften 78er Jahrgang!
Kein Zweifel: Gourt de Mautens, das ist ein aristokratischer, rassiger, nobler Grenachewein in vollendeter Harmonie zu einem Preis, der im Vergleich zu vielen berühmten französischen Prestigegewächsen geradezu schamlos günstig ist. Ein monumentaler Wein, der Emotionen weckt, der einen packt, den man über Tage nicht mehr vergisst. Kaufen Sie, liebe Kunden, was sie von diesem Weltklassewein nur erhalten können. Über Jahrzehnte hinweg werden Sie sich an diesem Meisterwerk, das ich in mehreren Verkostungen zwischen 96 und 98 Punkten bewertet habe und das auch im „Classement” 2009 sowie von Michel Bettane („der beste Rhônewein außerhalb Châteauneuf-du-Pape”) mit jeweils 18/20 Punkten eine vergleichbare Weltklassenote erhalten hat, immens erfreuen. Er bereitet schon heute Trinkvergnügen pur aufgrund seiner seidenweichen Tannine und einer sagenhaften, unübertrefflichen Balanciertheit. Ich weiß nicht, ob sich dieser monumentale Wein jemals überhaupt verschließen wird, den Höhepunkt sehe ich zwischen 2011 und nach 2040. Mehr Finesse und Eleganz bei einem Grenachewein geht wohl nicht. Dieser Zauber der Sinne trägt die Sonne im Herzen und schwingt sich wie ein Adler in den Lüften scheinbar schwerelos über alle bisherigen Grenzen seiner Appellation und pocht unüberhörbar an die Pforte zur absoluten Weltklasse. Die Ikone aus Châteauneuf-du-Pape, Henri Bonneau, seit Jahren Jérômes väterlicher Ratgeber, kann stolz sein auf sein Vermächtnis: Sein legendärer „Réserve des Célestins” hat einen ebenbürtigen Konkurrenten gefunden. Bravo, Jérôme!



1671105 Gourt de Mautens, CdR Villages rouge, Magnum 2005 1,5 l 75,00 Euro




Domaine Boudau - Roussillon

Traumhafte Bewertung: 2007 ist im Roussillon ein Jahrhundertjahrgang – einer der zwei bis drei besten der letzten 25 Jahre: „Kleine Ernte. Höchste Qualität” jubiliert die Revue du Vin de France! Und Michel Bettane, der große, alte Mann des französischen Weins, urteilt in seinem gerade frisch erschienenen Standardwerk „Le Grand Guide des Vins de France 2009” euphorisch über unseren Alltagswein der beliebten Domaine Boudau: „Le Clos 16/20 Punkten: Ein Referenzwein des Jahrgangs und seiner Appellation und ein herausragendes Preis-Genuss-Verhältnis”! Unbedingt probieren!


Der majestätische Bergriese „Le Canigou“ als Wächter
der gepflegten Rebzeilen der Domaine Boudau in der Ebene von Perpignan

347107 Boudau, Le Clos, Côtes du Roussillon, rouge 2007 7,60 Euro
Der phantastische Nachfolger des vorjährigen Saint Bacchus Preisträgers – höchste Qualität zu provokant günstigem Preis!
In der Farbe von einem tiefen Kardinalsrot geprägt, fasziniert diese bereits in ihrer Primärfruchtphase sehr zugängliche, herrlich schmeichlerische Cuvée (Grenache-dominiert, dazu Syrah und Carignan) mit einer warmen und schmeichlerischen Frucht in der Nase: Schwarzkirsche, Brombeere und Cassis, dazu würzige Düfte, die an Rosmarin, Thymian und Lavendel erinnern sowie feine florale Noten, in Richtung Veilchen und Flieder gehend. Unterlegt ist diese traumhafte Melange von einer feinen und eleganten Graphitnote. Am Gaumen wiederum eine charmante und zugleich erfrischende Kirsch- und Beerenfrucht, die in einem faszinierenden Spannungsverhältnis stehen zu feinherben Noten von Schlehen und Holunderbeeren. Sehr elegant, bei aller außergewöhnlichen Fülle und Dichte für einen solch attraktiven Alltagswein von eher femininer Stilistik, mit einer traumhaft schönen Frische versehen infolge einer fabelhaften Säurestruktur, die so charakteristisch ist für die besten Weine des Roussillon in diesem großen Jahrgang. Einer seiner fast gleich guten Jahrgangsvorgänger wurde von TERRE DE VINS, der französischen Weinzeitschrift, die sich ausschließlich mit südfranzösischen Weinen beschäftigt, mit der für seine attraktive Preisklasse extrem raren Bewertung von 17/20 Punkten geadelt und eingeordnet in die Kategorie ‚vin exceptionel’, die höchste Bewertungsstufe! Und Boudaus Basis-Rotwein ist zudem DIE Roussillon-Empfehlung der Revue du Vin de France in der „Einsteiger-Klasse” mit besonders gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Boudau, Le Clos, Côtes du Roussillon, rouge


347306 Boudau, Cuvée „Henri Boudau”, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2006 11,00 Euro
„Ein großartiges Gewächs, das die Würze, die Komplexität und Struktur von Bordeaux mit der süßen Frucht und der Opulenz des Südens vereint.”, lobt Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005 im Gault Millau, begeistert diesen großartigen Weinwert, der im Süden Frankreichs Referenzqualität besitzt!

Boudau, Cuvée „Henri Boudau”, Côtes du Roussillon Villages, rouge


347206 Boudau, Cuvée Patrimoine, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2006 16,90 Euro
Ein großer Wein des französischen Südens!

Boudau, Cuvée Patrimoine, Côtes du Roussillon Villages, rouge


347404 Boudau, VDN Rivesaltes sur Grains, Vin doux naturel rouge 2004 12,90 Euro
Diese ungemein preiswerte Alternative zu wesentlich teureren Portweinen hält sich geöffnet mühelos 2-3 Wochen in bester Form im Kühlschrank. Von ESSEN & TRINKEN als großartiger Dessertbegleiter ebenso gefeiert wie von der REVUE DU VIN DE FRANCE, die diesen fabelhaften 2004er mit ihrer Höchstnote bewertet! Und ein Saint Bacchus Preisträger!

Boudau, VDN Rivesaltes sur Grains, Vin doux naturel rouge




ITALIEN

Castello di Fonterutoli – Castellina in Chianti

Eine toskanische Legende brilliert mit traumhaften Weinen aus dem pochenden Herzen der Toskana!

Castello di Fonterutoli

Kaum eine andere Familie ist so eng mit dem Weinbau und dem politischen wie kulturellen Leben der Toskana verbunden wie die Familie der Marchesi Mazzei. Bereits im 11. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, zählt die Familie seit über 600 Jahren zum italienischen Hochadel. Ser Lapo Mazzei gilt heute noch als „Vater” der Bezeichnung „Chianti”, ihm ist ein Dokument zu verdanken, in dem bereits 1398 der Begriff erstmalig verwendet wurde: „Und ich muss am 16. Dezember (1398) 3 Gulden, 26 Groschen und 8 Denar an Piero di Tino Riccio für 6 Fässer Chianti Wein geben… die oben genannten zahlen wir durch Brief von Lapo Mazzei”. Auch wenn es damals vermutlich noch ein Weißwein war, ist es doch die erste Urkunde mit dem Begriff Chianti.
Seit 1435 ist das Weingut Fonterutoli im Besitz der Familie, inzwischen seit 24 Generationen. Immer wieder waren es Persönlichkeiten dieser traditionsreichen Dynastie, die starken Einfluss auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nahmen. So konnte Filippo Mazzei im 18. Jahrhundert seinen Freund Thomas Jefferson, den Präsidenten der Vereinigten Staaten, davon überzeugen, in Virginia die ersten Weinberge anzulegen!
Der Vater von Francesco und Filippo, die heute das Weingut leiten, Conte Lapo Mazzei, war langjähriger Präsident des „Consorzio del Marchio Storico Chianti Classico” und er war es, der in den Zeiten der Krise des toskanischen Weins seine Kollegen wieder auf die Rückbesinnung auf die höchst mögliche Qualität im Weinbau eingeschworen hat! Der von ihm 1995 erstmals erzeugte „Chianti Classico Riserva Castello di Fonterutoli” ist seither nicht nur Abonnent für die begehrten „Tre Bicchieri” von Gambero Rosso, sondern war und ist auch Leitbild für viele andere Winzer der Region. Und er reduzierte damals schon die Rebsorten-Anzahl und setzte voll auf die heimische Rebsorte Sangiovese, um authentische Weine seiner Heimat anbieten zu können!

Castello di Fonterutoli

Das Weingut liegt im Herzen des Chianti Classico und bildet einer Legende nach die Grenze zwischen den Regionen Florenz und Siena. Von der Terrasse des Gutes schweift der verträumte Blick über das ganze Val d’Elsa und bei klarer Sicht kann man die markante Silhouette von Siena erkennen. Zum Betrieb gehören heute ca. 470 Hektar Gesamtfläche, von denen knapp 80 mit Wein bestockt sind. Die bekanntesten sind die vier „Herzstücke” des Traditionsgutes: Fonterutoli, Siepi, Badiola und Belvedere, alle auf Seehöhen zwischen 230 und 500 m in süd- bis südwestlichen Lagen, die Filetstücke ihrer Region. Die Struktur der Böden geht auf verwitterte Kalk- und Sandsteinfelsen zurück und ist durchzogen von groben Steinen. Deshalb nannten die Einheimischen die Tropfen aus Fonterutoli früher auch „Wein der Steine”. Ca. 7.000 Pflanzen pro Hektar stehen dicht in frisch gekämmtem Grün die steilen Hügel hinauf und erbringen Weine mit fabelhafter Komplexität und feiner Eleganz. Strengste Selektion der besten Sangiovese-Klone in den höher gelegenen Lagen Fonterutoli und Badiola sorgen für eine betörende Frucht und den typischen Duft, vielleicht auch ein wenig beeinflusst vom Lavendel-Anbau von Carla Mazzei, die aus der Essenz eine eigene Kosmetik-Linie kreiert hat.
Alle wichtigen Arbeiten im Weingarten werden akribisch manuell in Handarbeit erledigt, streng überwacht vom Agronomen Giuliano Pulignani und dem Star-Önologen Carlo Ferrini, der im Jahr 2000 auch als Önologe des Jahres in Italien gekürt wurde. Ferrini hat maßgeblichen Anteil an der Qualitätssteigerung und der wissenschaftlichen Klonenselektion des Sangiovese, die in Zusammenarbeit der Universität Florenz und dem Konsortium Chianti Classico entwickelt wurde.
Heute ist Fonterutoli einer der Top-Betriebe Italiens, höchste Auszeichnungen in der ganzen Welt beweisen das eindrucksvoll. So wählte das Wine & Spirits Magazine die Marchesi Mazzei unter die Top 100 Weinproduzenten der Welt! Und Liebhaber authentischer, handwerklich hergestellter, echter toskanischer Meisterwerke in aller Welt sind begeistert von diesen echten Perlen in einem Meer belangloser, langweiliger, stromlinienförmiger Weinchen, die vielerorts die Regale der Supermärkte überschwemmen. Gegen diese Banalität des Geschmacks vinifiziert man auf unserem aristokratischen Landgut unverfälschte Terroirweine, die ihren Ursprung aus einer der dramatischsten Landschaften Europas und ihre autochthonen Rebsorten in jedem Schluck dieser Meisterwerke nachvollziehbar machen.

Castello di Fonterutoli

Beeindruckend ist übrigens auch der neue unterirdische Keller, der tief in die Felsen geschlagen wurde – laut Steven Spurrier vom Decanter „der beeindruckendste Keller im ganzen Chianti”. Er wurde in der Familie geplant, die Architektin heißt Agnese Mazzei, die übrigens auch schon den neuen Barriquekeller von Sassicaia entwarf. Auf Fonterutoli wird zudem penibel auf besondere Umweltverträglichkeit geachtet. Der größte Teil des Kellers liegt in drei Etagen unterirdisch und man nützt hier nicht nur die Schwerkraft, um wenig pumpen zu müssen, sondern auch die natürlichen Wasserschichten, die an der Felswand entlang laufen für die ideale Temperatur und optimale Luftfeuchtigkeit.
Kein Zweifel: Die großartigen Weine von Castello di Fonterutoli sind ein emotional berührender Gruß aus einer der schönsten Landschaften Europas, der unter die Haut geht!

646106 Fonterutoli, Poggio alla Badiola, IGT rosso 2006 8,90 Euro
Hochwertige Trauben (70% Sangiovese und 30% Merlot) wachsen auf erstklassigem Terroir in Badiola in bis zu 480 m Seehöhe in exponierten West- und Südwestlagen und lagern infolge der dramatischen Unterschiede zwischen Tag- und Nachttemperaturen sehr komplexe Aromen ein. Nach einer Mazerationszeit von 12-15 Tagen reifen die Weine in Barriques aus bester französischer und amerikanischer Eiche, wobei in den letzten Jahren der Anteil des neuen Holzes deutlich reduziert wurde: Seit dem Jahrgang 2005 sind es nur noch 10% – eine weise Entscheidung: Die Geschmeidigkeit, die Trinkfreude, der Charme und die Authentizität dieses phantastischen Basisweins wurden dadurch deutlich gefördert! Betörende Weichselaromen und leckere Heidelbeeren dominieren im faszinierenden dunkelbeerigen Duft, fein unterlegt von würzigen und kräutrigen Anklängen an Tannenadeln, Zimt, Leder und Zedernholz. Am Gaumen eine authentische knackige Kirsch-Frucht sowie zarte Kakaonoten und ein traumhaft balancierter Körper mit seidigen, geschliffenen Tanninen, die eine wunderbar samtige Struktur vermitteln; dazu ein feinnerviges Frucht-Säure-Spiel mit langem Nachhall: Ein süffiger, ungemein charmanter Speisenbegleiter (zu Poulardenbrust auf Trüffelspagetthini, gegrilltem Lamm auf Rosmarinpolenta oder zu Bresaola und Parmaschinken), cremig-mild und doch so ungemein anregend!
Einer der größten Wein-Werte, die Liebhaber toskanischer Tropfen auf dem Markt finden können! Unsere Kunden sind von diesem herrlich leckeren Alltagswein genau so begeistert wie wir selbst, aber auch Parker, der unseren heute präsentierten 2006er in seinem brandaktuellen wine advocate 178 als eines der „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” feiert!
Zu genießen ab sofort bis 2011.



646206 Fonterutoli, Fonterutoli, Chianti Classico rosso 2006 14,50 Euro
90% Sangiovese, 5% Malvasia Nera und Colorino sowie 5% Merlot aus den fabelhaften West- und Südwest-Lagen Fonterutoli und Belvedere in 300-450 m Seehöhe ergeben hier den Stoff, aus dem die Träume des ambitionierten Weinliebhabers bestehen! Nach der 16-18 Tage dauernden Mazeration reift der klassische Chianti ein Jahr in (zur Hälfte) gebrauchten kleinen Fässern aus französischer Eiche. Ein bunter Blumenstrauß von faszinierenden floralen Noten (Veilchen blühen am Wegesrand!) betört die Nase, dazu dezente teerig-erdige Aromen sowie Noten von Weichseln, Lakritze und Brombeeren im erstaunlich dunkelwürzigen Duft. Am Gaumen betören eine saftige Frucht, ein mittlerer bis kräftiger Körper – Fülle vereint sich mit Finesse – mit perfekt eingebundenen, traumhaft weichen, cremigen Tanninen, die eine seidige Struktur vermitteln, ein feines Frucht-Säure-Spiel (sehr elegant und kraftvoll zugleich!), mit langem Nachhall. Kein Powerwein mehr mit ausgeprägten exotischen Aromen wie Mitte der 90er Jahre und noch zu Beginn dieses Jahrtausends, als ich mich trotz aller Elogen der gesamten Fachpresse für diesen Wein nie so recht erwärmen konnte, sondern ein eleganter Speisenbegleiter aus der Toskana in einem avantgardistischen Stil, der nichts anderes ist als eine Rückkehr zu den bewährten Wurzeln einer großen Tradition! Phantastische Qualität für einen „Basis-Chianti”, im Überfliegerjahrgang der Toskana, in 2006, wohl unschlagbar im Preis-Genuss-Verhältnis! Großartiger Essensbegleiter zu kräftigen Gerichten wie Saltimbocca alla Romana, geschmorte Kalbsbäckchen auf getrüffelter Polenta oder Osso bucco mit Gremolatagraupen.
Der DECANTER, einer der international renommiertesten Weinfachzeitschriften mit hervorragenden Kolumnisten wie Michael Broadbent und Hugh Johnson, feiert dieses Kleinod mit 4 Sternen, was bedeutet „höchst empfehlenswert”!
Zu genießen ab sofort bis 2011.


Wine Spectator: 90 Punkte


646305 Fonterutoli, Castello di Fonterutoli, Chianti Classico rosso 2005 34,80 Euro
90% Sangiovese aus den besten Selektionen und Lagen des Weingutes – Siepi, Fonterutoli und Belvedere liegen zwischen 260 und 450 m Seehöhe mit Ausrichtungen von Südost bis Südwest – werden mit ein klein wenig feinsten Cabernet Sauvignons verfeinert. Diese geniale Assemblage verleiht diesem betörenden Traum eines Chianti seine wunderbare Struktur, seine aristokratische, burgundische Eleganz und seine so typische Rasse. Ein ganz feiner, nobler Tropfen aus einem großen Jahrgang in der Toskana, der wie Seide über die Zunge gleitet und mit seinen betörenden Aromen die Seele seiner toskanischen Heimat widerspiegelt: Feinste Beerenaromen paaren sich mit Sauerkirsche, zarten Cassisnoten, blühenden Veilchen und würzigen Aromen von Zimt, Nelke und Zedernholz. Ist das nicht Terroircharakter in seiner schönsten Form, wenn ein Wein uns so deutlich an seinen Ursprung erinnert und den Durst der Seele stillt? Grandiose Qualität, höchste Auszeichnungen in der Vergangenheit: Tre Bicchieri („eine wahre Perle”) im Gambero Rosso, 18 Punkte im Guida Espresso.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2010 bis 2015.



Castello di Fonterutoli
Unter traumhaften klimatischen Bedingungen reifen die großartigen Rotweine
im unterirdischen Barriquekeller

646404 Fonterutoli, Siepi, IGT rosso 2004 60,50 Euro
Der legendäre Top-Wein aus dem gleichnamigen Weinberg besteht zu gleichen Teilen aus Sangiovese und Merlot und brilliert jedes Jahr mit Kraft und Fülle in einzigartiger Struktur und mit animierendem Temperament. Für den ‚Siepi’ werden nur die besten Trauben handverlesen. Nach einer Mazeration von 14-16 Tagen reift der Merlot 18 Monate und der Sangiovese 16 Monate in neuen 225 l Fässern aus französischer Eiche erlesener Provenienz heran und die besten Fässer werden dann gekonnt miteinander vermählt. Ein dunkler Früchtekorb entströmt betörend dem Glase, auch Anklänge an Zedernholz und Veilchen und zarte Vanillearomen. Am Gaumen vollmundig mit viel dunkler Frucht, kraftvoller Körper mit sehr dichter Struktur, komplex und tief mit sehr gut eingebundenem, saftigem Tannin, ein „Kraftlackel mit seidiger Eleganz” (so Helmut Knall auf www.wine-times.com), temperamentvoll im Frucht-Säure-Spiel und gesegnet mit einem langen fruchtbetonten Nachhall. Winespectator 94 Punkte, Duemilavini 5 Grappoli!
Zu genießen ab Frühjahr 2009, hat Potential bis wenigstens 2020.

Fonterutoli, Siepi, IGT rosso


Fonterutoli, dieses traditionsreiche Weingut mit seinen traumhaften Gewächsen, repräsentiert die authentische, originäre Toskana: Das alte Feuer, es lodert wieder und das Herz einer mythischen Kulturlandschaft, es pocht stärker denn je zuvor!



Cusumano - Sizilien

Sizilien: „Eine Welt voll Sonne, Wein und Leben” (MERUM)

Cusumano - Sizilien
Alberto und Diego Cusumano

Größte Schnäppchen der Weinwelt! Sie, werte Kunden, wissen es bereits aus der letzten Pinwand: Robert Parker feiert im wine advocate in der aktuellen Ausgabe 177, die den „wahren Schätzen, großen preiswerten Weinen” gewidmet ist, etliche unserer Weine für ihr „exzellentes Preis-Genuss-Verhältnis” als „größte Schnäppchen der gesamten Weinwelt”! Da so viele unserer attraktiven Tropfen von Parker derart enthusiastisch bewertet werden, wollten wir Sie nicht auf einmal mit diesen Informationen „erschlagen”, sondern Ihnen diejenigen Gewächse, die wir in genügend großen Mengen vorrätig haben, peu à peu präsentieren. Heute möchten wir Ihnen einen unserer beliebten Klassiker aus Italien eindringlich anempfehlen:

691207 Cusumano, Nero d’Avola, rosso (GV) 2007 5,95 Euro
Dieser sensationell schöne Alltagswein der Luxusklasse spiegelt das großartige Potential Siziliens und seiner autochthonen Rebsorte Nero d’Avola eindrucksvoll wider und gehört unstrittig zu den preis„wertesten” ganz Italiens. So ist nicht nur Parker hellauf begeistert: Denn bereits zwei Jahrgangsvorgänger dieses ungemein preiswerten Alltagsweins wurden mit zwei Gläsern im Gambero Rosso und der Auszeichnung „National Oscar” für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis ganz Italiens geadelt! Und der Jahrgang 2007 ist schlichtweg gigantisch in Sizilien!
Die uralte Rebe Nero d’Avola wird von der Familie Cusumano vor allem in zwei dafür optimal geeigneten Zonen angebaut: Zum einen auf einer Höhe von 700 Metern in einem hügeligen Gebiet der Piana degli Albanesi, umgeben von den herrlichen Wäldern von Ficuzza. Der Boden ist lehmig und die Weinbergslagen variieren von Nordost bis West. Die unterschiedlichen Ausrichtungen und die Höhenlage sorgen für beträchtliche Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie mäßige Höchsttemperaturen im Sommer, was der Rebe einen längeren Vegetationszyklus ermöglicht und eine langsamere Reifung, ein wichtiger Faktor, der das Ansammeln von komplexen, frischen Aromen und feinen Polyphenolen begünstigt. Des Weiteren findet sich die Rebsorte in dem Viertel San Giacomo auf dem Gebiet von Butera, 400 Meter über dem Meeresspiegel, in dem sich die Sonne über den „Trubi”, den typischen weißen Sedimentböden Siziliens, spiegelt und in denen auch die Mandelbäume bestens gedeihen. Von hochreifen Trauben dieser beiden exzellenten Terroirs also stammt der sensationell preisgünstige Basiswein des Gutes, ein komplexer, eigenständiger Tropfen, der das großartige Potential Siziliens und der autochthonen Rebsorte Nero d’Avola eindrucksvoll widerspiegelt. Leuchtendes Purpur-Granat in der Farbe, in der Nase wilde Kräuter (besonders intensiv Eukalyptus, Salbei und Fenchel), süße Kirschen, rote Johannis- und Blaubeeren, orientalische Gewürze wie Zimt und Nelke, Vanille sowie feine Röstnoten von Tabak und dunkler Brotkruste. Geschmeidig am Gaumen, in keinster Weise aufdringlich oder rustikal, vielmehr höchst elegant und damit die Maßstäbe definierend in seiner so genussfreundlichen Preisklasse! In den verführerischen Aromen, die schwerelos über die Zunge gleiten, finden sich Fruchtnoten, die an Holundersirup und Blaubeersaft erinnern, ohne dabei süßlich oder banal zu wirken, begleitet von einem feinkörnigen und anregenden Tannin, einer anregenden Säure und einer wunderschönen Länge.

Wahrlich: Unser Kultweingut Cusumano von einer traumhaft schönen Mittelmeerinsel brilliert mit fabelhaft guten, authentischen Gewächsen – „und das zu wirklich kleinen Preisen” (Gambero Rosso)!
Zu genießen ist dieses ungemein leckere Stöffchen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis 2011, mindestens!

Cusumano, Nero d’Avola, rosso (GV)


Cusumano - Sizilien
Sizilien - Insel voller Schönheit

Weitere grandiose Weine von Cusumano – grandiose Highlights unseres Programms:

691307 Cusumano, Merlot, rosso (GV) 2007 5,95 Euro
Was die rührigen Cusumanos in den letzten Jahren geleistet haben, ist schlicht und einfach sensationell, bestes Beispiel hierfür ist der reinsortige Merlot, der sich in seinen kleinen Refugien auf der malerischen Insel ausgesprochen wohl zu fühlen scheint. Christina Hilker, vom Gault Millau „zum Sommelier des Jahres 2005” gekürt, ist begeistert von diesem Wein und urteilt: „Ein Wein für Genießer, die saftige Fruchtfülle und Dichte in Verbindung mit Finesse und Eleganz suchen”.

Cusumano, Merlot, rosso (GV)


691107 Cusumano, Insolia, bianco (GV) 2007 5,40 Euro
Natalie Lumpp ist eine der renommiertesten Weinkennerinnen Deutschlands. Neben vielen anderen Auszeichnungen gewann sie 1997/98 die Trophée Ruinart als „bester Sommelier Deutschlands”. Frau Lumpp schreibt in der BRIGITTE: Als „traumhaft mediterran-sizilianischen Weißwein mit hocharomatischen Düften gibt es bei Pinard den Insolia vom Familienweingut Cusumano aus Sizilien. Der Wein ist von sattem, leuchtendem Gold. Mich erinnert der intensive Duft an Orangen, Honigmelonen und Mirabellen (und evoziert nach längerer Öffnung Anklänge an einen exotischen Früchtekorb, Kräuter des Mittelmeeres und eine farbenfrohe Blumenwiese im Morgentau, T.S.). Trotz seiner kraftvollen Art zeigt sich dieser Wein sehr verspielt und er bleibt lange im Nachhall. Die autochthone Weißweinrebsorte Insolia gilt in Sizilien als sehr hochwertig und sie bringt den Winzern auch nur geringe Erntemengen ein, was auf natürliche Weise zu einer hohen Qualität führt. Und das Schönste daran: Die Weine sind auch noch bezahlbar!”

Cusumano, Insolia, bianco (GV)




DEUTSCHLAND

Weingut Friedrich Becker – Schweigen

Gault Millau: „Friedrich Becker ist der beste Spätburgunderwinzer Deutschlands und unser Aufsteiger des Jahres 2006. Zum fünften Mal in Folge stellt Becker den besten Rotwein des Jahres in Deutschland, allein diese Serie ist ohne Beispiel”.

Weingut Friedrich Becker
Der „Alte Fritz” probiert seine Rotweine

Viele von Ihnen, liebe Kunden, haben den Kultfilm „Sideways” sicher gesehen: Das berührende, bittersüße Road-Movie-Meisterwerk ist großes, emotionales Kino: Es erzählt von Illusionen und Lebenslügen, von gescheiterten Entwürfen, zerbröckelnden Beziehungen, aber auch von der Kraft der Hoffnung – und von der großen Liebe zum Wein! Genauer gesagt, der spezifischen Liebe des sympathischen „Helden” Miles zur Diva aller Rotweinreben, dem Pinot Noir. Diese in der Tat zickige Rebsorte mit ihrer dünn-„häutigen” Schale sieht Miles im Gegensatz zur unverwüstlichen, robusten Cabernettraube, die überall auf der Welt wachsen könne, als die Inkarnation einer fragilen, verletzlichen, grundehrlichen und empfindlichen ‚Persönlichkeit’, die ein ihr gemäßes Mikroklima und die besondere Pflege eines einfühlsamen Winzers brauche sowie einzigartige Böden, um ihre großen Stärken in einem hinreißenden Wein zu offenbaren: Eleganz, Finesse und die Transmission des Terroirs in die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen, wie es sonst nur noch die großen Rieslinge der Welt vermögen.

Weingut Friedrich Becker
Der „Junge Fritz” beim Verkosten.

Und welch sagenhaftes Terroir, steile Hanglagen und sanfte Hügel, welch traumhafte Reben aus bestem, teilweise uraltem genetischen Material und welch vorbildliche Weinbergsarbeit visionärer Menschen gehen bei unserem Kleinod aus der Südpfalz eine unübertreffliche Synthese ein! „Unseren größten Reichtum behandeln wir nicht selten wie Dreck. Das Erd-Reich”. Friedrich Becker nimmt kein Blatt vor den Mund. Unangepasst ist er. Ein engagierter Charakterkopf. „Der herbe Duft des Bodens zwischen Tau und Tag, beim ersten Gang durch den Weinberg, sagt der Nase des Winzers alles über den Zustand seines Weinbergs. Und damit über seinen wertvollsten Besitz. Dieses ihm anvertraute Erd-Reich in seinem natürlichen Gleichgewicht lebendig und vital zu erhalten, gebietet der Respekt vor der Natur. Aber auch das ureigenste Interesse. Denn nur auf dieser Grundlage wächst Qualität. Hier im Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, sind unsere Böden mit besonderem geologischem Reichtum gesegnet. Neben Buntsandstein besitzen wir jene Melange aus Kalk, Mergel und Ton, wie sie auch das Burgund auszeichnet. Nicht zufällig also haben wir hier vor über 40 Jahren unseren Pinot Noir gepflanzt”. Und mittlerweile ist aus einer vagen Hoffnung und einer großen Vision süße Realität geworden: Friedrich Becker ist, Schritt für Schritt, zum besten Spätburgunderwinzer Deutschlands avanciert.

Kein Wunder, dass die tatkräftigen Beckers (denn neben dem „Alten Fritz”, wie Friedrich Becker in der Szene ebenso liebe- wie respektvoll tituliert wird, arbeitet gleichermaßen engagiert sein hochtalentierter Sohn im Weingut mit, der „Junge Fritz”) fast nie auf Messen oder Präsentationen zu finden sind. Dafür bleibt keine Zeit, wenn man große Weine machen will: „Der beste Dünger eines Weinbergs sind die täglichen Fußstapfen seines Winzers. Im Keller dürfen wir nur mehr keine handwerklichen Fehler machen, arbeiten nur mit Schwerkraft, ohne Pumpen, und so schonend wie irgend möglich, um nur die feinsten Tannine aus der Traubenhaut zu extrahieren. Doch unsere mineralischen Weine werden nie besser sein als das Lesegut, das zum Hoftor hereinkommt”, lautet das einhellige Urteil von Vater und Sohn.
Und mit selten euphorischer, zudem einhelliger Begeisterung würdigt die Fachpresse ihre handwerkliche Arbeit, die bei den Beckers als selbstverständliche Hommage an die Natur betrachtet wird: Der Gault Millau 2006 bewertet die Becker’schen Grand Crus 2003 auf Platz 1 (Pinot Noir, 95 Punkte) und wertungsgleich mit wenigen anderen Spitzenweinen (u.a. von unseren Top-Winzern Hans-Jörg Rebholz und Klaus-Peter Keller) auf Platz 2 (Sankt Paul, 94 Punkte) und 3 (Großes Gewächs Kammerberg, 93 Punkte)! Der Gault Millau 2007 sieht dann zum vierten Mal in Folge, der 2008er gar zum fünften Mal Beckers Pinot Noir Tafelwein als besten Rotwein seines Jahrgangs in ganz Deutschland. Fast unglaublich! Auch Gerhard Eichelmann („Deutschlands Weine ”) urteilt begeistert: „Deutschlands Rotweine werden immer besser” und kürt als besten Spätburgunder: Unseren phantastisch feingliedrigen ‚Pinot Noir’ aus Schweigen! Herzlichen Glückwunsch den visionären Köpfen und begnadeten Händen, die diese Weinunikate geschaffen haben, die selbst den Spitzenweinen aus dem Burgund Paroli bieten können: Der deutschen Rotweinikone, dem „Alten Fritz”, dem „Jungen Fritz”, sowie ihrem genialen Kellermeister Stefan Dorst, der seit Jahren mitverantwortlich zeichnet für die sensationellen Qualitäten und die singuläre Stilistik dieser großen Weine.


972006 Becker, Spätburgunder „Cuvée Pinard” trocken 2006 12,50 Euro
Einen großen Winzer erkennt man immer auch an seinem Einstiegswein. Und welch sensationelle Qualität funkelt hier im Glas und bietet ungemein viel Burgunder fürs Geld. Ganz, ganz selten habe ich in der Bourgogne einen so gelungenen, harmonischen, balancierten Pinot Noir in dieser genussfreundlichen Preisklasse gefunden, wie ihn die sympathischen Beckers aus jüngeren Reben aller großen Terroirs des Weingutes vinifiziert haben! In der Nase rote Beerenaromen, zarte Anklänge an Cassis und eine feine, attraktive Kirschfruchtigkeit, die eine klare, unverfälschte Burgundertypizität erkennen lässt. Am Gaumen saftig, geschmeidig, schmeichlerisch und mit einer inneren Dichte versehen, die man in Deutschland in dieser Preisklasse wohl kein zweites Mal mehr findet. Ein toller Einstiegswein, der die klare Handschrift des Meisters zeigt und der so lecker und beschwingt schmeckt, wie Burgunder aus großen Dorflagen (die aber locker das Doppelte kosten!) sein sollten, aber nur ganz selten sind! Ein toller Rebsortencharakter, eine Klasse Pinot-Noir-Frucht und wegen seiner fabelhaft feinen, cremigen Tannine (eine absolute Rarität in dieser sympathischen Preisklasse!) bereits in seiner Jugend ein ungemein süffiger und leckerer Wein, den Vater und Sohn exklusiv für Pinard de Picard abgefüllt haben. Und nach dem großen Erfolg mit dem fast schon legendären Vorgängerjahrgang konnte die Qualität unserer Cuvée nochmals deutlich gesteigert werden (!), weil die sympathischen Beckers eine erstklassige Traubenpartie aus Top-Lagen nur für unsere Kunden in diesen phantastischen Basiswein abgefüllt haben. Herzlichen Dank dafür.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2009 bis 2012, mindestens.

Becker, Spätburgunder „Cuvée Pinard” trocken


972505 Becker, Spätburgunder Kammerberg Großes Gewächs 2005 46,00 Euro
Wie guter Rotwein gemacht wird, wurde Friedrich Becker einmal gefragt. „Mit dem Bauch”, hat er intuitiv geantwortet, so wie es die trockene Art dieses individuellen Charakterkopfes ist. Und so präsentiert sich auch dieses Große Gewächs (Nomen est omen), das erst nach einem Jahr Flaschenlagerung auf den Markt kommt, wenn die erste Trinkreife erreicht ist, bei „aller Dichte und Finesse fleischig und emotional” (Gault Millau) und ist sicherlich der tiefgründig-mineralischste unter allen Burgundern aus Deutschlands bestem Rotweingut, in seiner Stilistik Anklänge an die besten Pinot Noirs aus dem großen Terroir von Volnay im Burgund evozierend. In der Nase fasziniert eine grandiose Frucht: Feine Kirscharomen, rote Johannisbeeren, saftige Himbeeren und ein Hauch von Schokolade dominieren zurzeit den ungemein komplexen Duft. Am Gaumen breitet sich bei aller Dichte und Kraft eine feinsinnige Pracht aus und kleidet die Zunge verführerisch mit delikaten Aromen roter Beerenfrüchte ein. Ein trinkanimierender Säurenerv sorgt in Verbindung mit feinherben, cremigen Gerbstoffen für lebhafte Frische und ein traumhaftes Mundgefühl. In Blindproben wird dieser grandiose Rotwein stets als glänzender Vertreter eines elegant-kraftvollen, klassischen Burgunders erachtet, den man ab sofort (Dekantieren bitte) bis 2020 genießen kann. Ein solch harmonischer, perfekt ausbalancierter Pinot Noir (zu 60% im neuen Barrique ausgebaut) kann niemals billig sein, doch im internationalen Vergleich gesehen ist sein Preis geradezu ein Schnäppchen!



Weingut Friedrich Becker
Blick auf die Große Gewächslage „Sankt Paul”

972906 Becker, Spätburgunder „Sankt Paul” Großes Gewächs 2006 49,90 Euro
Ein ganz großer Pinot Noir, zu 100% im neuen Barrique ausgebaut, der seine Pendants findet in den berühmtesten Lagen des Burgunds: Feine Mineralik trifft feinste Frucht. Finesse verbindet sich mit Länge. Genau so muss ein großer Burgunder schmecken! Höchste Eleganz paart sich mit süchtig-machendem Sexappeal und geschliffenen Tanninen. Ein singuläres Meisterwerk, in dem sich ein großes Terroir versinnbildlicht und sein magisches Antlitz enthüllt. Eine Göttergabe, deren aromatische Faszination berührt und die über Jahre hinweg nicht vergessen werden wird! Doch kommen wir zu irdischen Bewertungen zurück und lassen den Gault Millau urteilen, der diesen fabelhaften, lasziv-mystischen Wein mit einem Chambolle-Musigny vergleicht und meint: „Friedrich Becker gehört seit seinem legendären 1989er zu den bedeutenden Rotweinmachern Deutschlands und kaum jemand sonst kann seitdem eine so lückenlose Reihe großer Spätburgunder aufstellen. Der Sankt Paul gehört zu den besten Rotweinen Deutschlands!” Und wir selbst sehen diesen genialen Wein aus Friedriche Beckers bisher definitiv größtem Rotweinjahrgang (!) qualitativ (fast) auf gleicher Stufe mit dem stilistisch anders gearteten, konzentrierteren, fülligeren Gault Millau-Serien-Sieger, dem „Pinot Noir” (vielleicht einen winzigen Wimpernschlag dahinter), denn eine derartige burgundische Eleganz, die in die Mysterien des Terroirs einweiht, solch pure Sinnlichkeit, solch tänzerisches Spiel bei aller inneren Dichte, solch traumhafte innere Harmonie und eine solch geschliffene Tanninstruktur werden Sie zu diesem Preis in Frankreich schwerlich finden können. Châpeau, „Alter Fritz”! Jancis Robinson, weltweit renommierte master of wine, feiert diesen Traum eines Burgunders im Vorgängerjahr mit 17,5/20 Punkten, eine Bewertung, deren ganze Tragweite man erst erkennen kann, wenn man weiß, dass diese so ungemein zurückhaltend punktende Pinot-Noir-Liebhaberin selbst die teuersten Prestigeweine aus dem Burgund, die Luxuscuvées von Romanée-Conti, im Jahrhundertjahrgang 2005 mit 18-19 Punkten bewertet und viele andere große Namen darunter! Doch ich verbürge mich nach mehreren vergleichenden Verkostungen mit meinem Wort: In 2006 haben Beckers Rotweine eine Qualitätsstufe erreicht wie nie zuvor! Die deutsche Rotweinelite ist erstmals auf Augenhöhe mit den Pretiosen des Burgunds!
Zu genießen ab sofort wegen seiner seidenen Tannnine, Höhepunkt 2011 bis nach 2020.



972706 Becker, Pinot Noir 2006 98,00 Euro
Der Gault Millau 2008 wählt Friedrich Beckers Pinot Noir 2005 zum fünften Mal in Folge zum besten deutschen Rotwein und resümiert: „Zum fünften Mal in Folge stellt Becker den Rotwein des Jahres in Deutschland, allein diese Serie ist ohne Beispiel. Dass zwei weitere seiner grandiosen Roten unter den besten Zehn landeten, spricht für die Ausnahmestellung des Gutes. Der Pinot Noir besitzt eine dramatische Würze mit Anklang von Pfeffer und Nelke, überbordende Fruchtfülle, zugleich hinreißend spielerisch elegant, 95 Punkte” und damit die höchste Punktzahl, die je ein deutscher Rotwein erreichte. Und wir haben es Ihnen schon erzählt: 2006 ist der bisherige Höhepunkt im Schaffen des „Alten Fritz”, zum einen aufgrund der immer älter werdenden Rebstöcke, zum anderen infolge einer besseren Barriquequalität denn je zuvor!
Dieser unglaublich komplexe, sinnlich betörende Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es in den ‚lebenden’ Weinbergen der rührigen Beckers an der deutsch-französischen Grenze lebendig vielfältig duftet. Wenn ich einen Schluck dieses originären, mit Luftzufuhr immer mineralischer werdenden Pinot Noir zu mir nehme, werden wohlige Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags an einem warmen Sommerabend, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Probieren Sie, werte Kunden, wenigstens eine Flasche dieses lasziv-erotischen Burgunders, der nach Herkunft schmeckt, nach Pfälzer Heimat, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist:
Nie zuvor gab es nach meiner festen Überzeugung einen besseren Rotwein aus deutschen Landen als dieses emotional berührende, hedonistische Weinmonument! Power without weight – Wie Klaus Peter Kellers legendärer Riesling G-Max!
Zu genießen ab sofort wegen seiner schier unglaublich feinen Tannine (was aber trotzdem wegen des gigantischen Potentials eine kleine Sünde wäre!), Höhepunkt 2012 bis ca. 2025.



Und jetzt möchten wir Ihnen, liebe Kunden, noch einige der „besten Weißweine der Pfalz” (Gault Millau) ans Herz legen, traumhafte weiße Burgunder und phantastische Rieslinge, die mit ihrer legendären Pfälzer Fülle und ihrer tiefen Mineralität zu den faszinierendsten Gewächsen Deutschlands gehören und unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten schlichtweg unschlagbar sind: Referenzqualitäten eines der spektakulärsten Weißweinanbaugebiete der Welt!

974607 Becker, Riesling „Fass 11” trocken (DV) 2007 9,90 Euro
Dieser betörende, ungemein expressive Riesling bezaubert mit seiner faszinierenden Pfälzer Fülle und brilliert schon in seiner Jugend mit seinem komplexen Fruchtspektrum, das von Pfirsich, Limone, weißen Johannisbeeren, Minze, Stachelbeeren und Steinobst bis hin zu zart exotischen Anklängen reicht und das fast süchtig macht in der Intensität der Aromen, in der Reinheit seiner geschmacklichen Komponenten und dem unverkennbaren authentischen Rieslingcharakter seiner großen Schweigener Lagen. Am Gaumen fasziniert bei allem Schmelz und inneren Dichte eine phantastische salzig-mineralische Note. Ein Gutswein ist stets die Visitenkarte einer Domaine. Und die sympathischen Beckers haben sich mit ihrem Basisriesling in 2007 selbst übertroffen. Doch bei unserer Probe im Keller stach das Fass Nr. 11 nochmals so deutlich qualitativ hervor, dass wir den ‚Alten Fritz’ baten, uns dieses Juwel separat abzufüllen. Da man uns diesen Wunsch erfüllte, können wir Ihnen, werte Kunden, heute einen großartigen, mineralischen Riesling exklusiv anbieten, der eine derart hohe Qualität besitzt, dass er in vielen anderen Betrieben als wesentlich teurerer Lagenwein verkauft würde. Welch begeisternder, in sich ruhender Riesling, harmonisch, balanciert, mit gerade einmal 12 Volumenprozent Alkohol – schlichtweg atemberaubend! Unübertreffliches Preis-Genuss-Verhältnis!

Becker, Riesling „Fass 11” trocken (DV)


972307 Becker, Riesling Sonnenberg Großes Gewächs 2007 21,90 Euro
Welch faszinierende Mischung aus stahliger Mineralität, Zartheit und Komplexität, Kraft, Finesse und Pfälzer Fülle, wie sie nur wenige große Winzer auf die Flasche zu zaubern vermögen. Dieses grandiose Große Gewächs ist in seiner provokant günstigen Preisklasse einer der attraktivsten und stilistisch prägnantesten Rieslinge Deutschlands! Phantastisches Potential, Höhepunkt wohl ab 2011 bis etwa 2020.



Und last, but not least, zwei fabelhafte Weiße Burgunder von exzellenter Qualität, aber zwei grundverschiedene Stile: Der betörende, sehr extraktreiche „Kalkgestein” aus Beckers berühmter Weißburgunderlage schmeckt traumhaft frisch und mineralisch und besitzt einen tollen Schmelz sowie eine verführerische Cremigkeit. Ein schon jetzt ungemein trinkanimierender und sehr zugänglicher, erstklassiger Terroirwein, der mit seinen feinen exotischen Aromen (Maracuja, Litschie) und seinen faszinierenden Anklängen an Stachelbeere und Cassis (!) begeistert! Der Spitzen-Weißburgunder ‚Enggasse’ hat zu einem kleinen Teil im Ausbau im Barrique gelegen, ist ungemein komplex und eher von noblen nussigen Aromen und feinsten Mandelnoten geprägt und wirkt trotz aller Animation intellektueller, salzig-mineralischer und verfügt über edle, seidene Tannine: Beide Weine gehören zur absoluten Pfälzer und deutschen Spitze, machen einfach nur Staunen ob ihrer enormen Preiswürdigkeit und werden sich noch über drei bis vier Jahre vorzüglich entwickeln!

974007 Becker, Weißer Burgunder „Kalkgestein” trocken 2007 12,95 Euro

Becker, Weißer Burgunder „Kalkgestein” trocken


972207 Becker, Weißer Burgunder „Enggasse” trocken 2007 17,90 Euro

Becker, Weißer Burgunder „Enggasse” trocken



Weingut Seehof – Westhofen

Weingut Seehof
Florian Fauth

Sensationeller Erfolg: Florian Fauths (Weingut Seehof) ungemein preiswerter Spitzenriesling begeistert in großer Rheinhessen-Blindprobe als Testsieger auf einer Stufe mit berühmtem Großen Gewächs: Zur dieser Beurteilung kommt die österreichische Fachzeitschrift „wein.pur”, die, infiziert vom deutschen Rieslingmärchen in 2007, eine große Degustation der rheinhessischen Spitzenweine vorgenommen hat. Zu den gleich hoch bewerteten 6 Siegerweinen, unter denen sich beispielsweise auch ein vorzügliches Großes Gewächs von Philipp Wittmann befindet, gehört unser Preis-Leistungs-Wunder von Florian Fauth aus der Steingrube. Kein Wunder, denn diesen Spitzenriesling hat er aus perfekt gereiften Trauben aus einer sehr felsigen und kalksteinhaltigen Parzelle der Steingrube gewonnen, die, gelegen zwischen Kirchspiel und Morstein, unmittelbar unterhalb an Kellers Abtserde anschließt. In der Tat ist daher seine Qualität so fabelhaft, dass er viele wesentlich teurere Große Gewächse mühelos an die Wand spielt. In der Nase ein betörender, kräuterwürziger Duft mit komplexen Aromen von gelben Früchten und Limetten, unterlegt mit einer animierenden Mineralität. Am Gaumen verwöhnen eine reife Frucht sowie zart würzige und tiefe mineralische Noten, perfekt eingebettet in eine fein cremige, extraktreiche Konsistenz und eine klare Säurestruktur, welche die Zungenpapillen so wunderbar erfrischt, dass Erinnerungen an einen klaren, frischen Gebirgsbach evoziert werden, der sich tänzelnd und übermütig ins tiefe Tal ergießt. Sensationeller Gegenwert fürs Geld!

955307 Seehof, Westhofener Steingrube, Riesling trocken 2007 15,80 Euro
„Einer der besten Riesling-Kenner der Welt”, so der STERN über Stuart Pigott, schwärmt gleichermaßen von Seehofs genialem Riesling aus der Steingrube: „Besser als viele Große und Erste Gewächse, die ich 2007 schon probieren konnte!”

Seehof, Westhofener Steingrube, Riesling trocken


Und von „wein.pur” nur eine Nuance darunter gewertet, stammt das fabelhafte „Kirchspiel” von Florian Fauth aus einer Lage, die durch Klaus-Peter Kellers Großes Gewächs Kultstatus bei Weinliebhabern aus aller Welt besitzt!

955707 Seehof, Westhofener Kirchspiel, Riesling trocken 2007 11,90 Euro
Aus dem Urstromtal des Rheins heraus erheben sich sanft die süd-südöstlich exponierten Westhofener Weinberge bis zum Rand eines Hochplateaus, wo sich die großartige Lage ‚Kirchspiel’ wie ein Amphitheater zum Rhein hin öffnet und somit, bestens geschützt vor den kalten Westwinden, über ein optimales Mikroklima verfügt. Sie, werte Kunden, kennen diese große mythische Rieslinglage, die mittlerweile weltweit über ein Renommee verfügt wie die gerühmten Terroirs des Burgunds, sicherlich von den stets in Windeseile ausverkauften Großen Gewächsen von Klaus-Peter Keller. Die Rieslinge, die von dieser Fabel-Lage stammen, zeichnen sich zuvörderst niemals durch barocke Opulenz oder überbordende Muskeln aus; nein, in erster Linie bezaubert ein ‚Kirchspiel’ seine Liebhaber stets durch eine unvergleichliche Eleganz und Finesse, fasziniert mit feinstem, tänzerischem Spiel und deutet schon in seiner Jugend sein komplexes Aromenspektrum an, das von Aprikose, Pfirsich, exotischen Zitrusfrüchten und Ananas über Melisse, Minze und Holunderblütennoten bis hin zu frischen, feinherb-kräutrigen Noten reicht und von einer samtig-seidenen, salzigen Mineralität unterlegt, ja geradezu liebkost wird. Was verführt bei diesem wunderbar balancierten Riesling bei aller Cremigkeit eine Feinheit und Finesse, welch glockenklarer Stil! Und welch unschlagbares Preis-Genussverhältnis, denn aufgrund der spezifischen Jahrgangsbedingungen, der extrem langen Vegetationsperiode und der kerngesunden Trauben infolge der traumhaft warmen Herbsttage und kühlen -nächte erbrachte 2007 das beste Kirchspiel, das Florain Fauth bisher vinifizierte. Unbedingt probieren!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2015.

Seehof, Westhofener Kirchspiel, Riesling trocken



Schlossgut Diel - Nahe

Auszeichnung als Kollektion des Jahrgangs 2004 und 2005 an der Nahe durch den renommierten Weinjournalisten Sam Hofschuster im angesehenen Internet-Weinführer wein-plus.de

Armin Diel ist als VDP-Vorsitzender der Nahe und Herausgeber des Gault Millau die treibende Kraft hinter dem Qualitätsstreben in Deutschlands kleiner, aber feiner Weinanbauregion!

Schlossgut Diel

So klein das feine Weinanbaugebiet der Nahe auch sein mag, so grandios die Qualitäten. Die phantastische Jahrgangsquinologie 2003/4/5/6/7 ist geradezu eine Demonstration des außerordentlichen Potentials einer mit optimalen mikroklimatischen Bedingungen und extrem vielfältigen Böden gesegneten Landschaft. Und das nimmermüde Qualitätsstreben von Armin Diel, wahrlich eines Charakterkopfs mit Ecken und Kanten, der auch als Herausgeber des Gault Millau von der journalistischen Seite her so unendlich viel für den deutschen Wein getan hat (so trieb er das Große-Gewächs-Projekt an der Nahe entscheidend voran), findet auch unter den Kollegen aus der Journalistenzunft immer mehr seine verdiente Anerkennung. Wir zitieren daher gerne aus der Laudatio von Sam Hofschuster zur Ehrung des Weinguts Diel für die beste Kollektion an der Nahe sowohl in 2004 als auch in 2005: „In 2004 bereits stellte sich der Betrieb erstmals an die Spitze der Weingüter an der Nahe und gewann folglich auch zum ersten Mal unsere ,Kollektion des Jahres’. Ein Erfolg, den Armin Diel zusammen mit Kellermeister Christoph J. Friedrich 2005 wiederholt – und das auf noch beeindruckendere Weise als im Vorjahr. Noch nie, so scheint es uns, waren die trockenen Rieslinge hier so gut wie heuer: Eine prachtvolle Serie, die dem Weingut Diel einen Platz in der ersten Reihe sichert – und das nicht nur an der Nahe.”

Schlossgut Diel
Armin Diel im uralten Schlosskeller

Herzlichen Glückwunsch an Armin Diel und seine Tochter Caroline (die mittlerweile nach Lehr- und Wanderjahren auf den berühmtesten Domainen der Welt, u.a. Romanée Conti, in den Traditionsbetrieb zurückgekehrt ist) sowie an seinen genialen Kellermeister Christoph J. Friedrich! Und die Dielsche Kollektion 2007 ist so phantastisch ausgefallen, dass sie wiederum mit denen unserer anderen Spitzenwinzer um die Krone der besten Weine des Jahrgangs an der Nahe – und damit in ganz Deutschland – ringen wird und sie demonstriert eindrucksvoll den qualitativen Sprung, den das traditionsreiche Weingut unter der Ägide von Diel, einem brillanten Vordenker der deutschen Weinszene, getan hat. Unverkennbar die Authentizität dieser rassigen, zutiefst mineralischen Weine, die in sich sowohl die moselanische Eleganz als auch die Finesse des Rheingaus und die wollüstige Opulenz und Fülle bester Pfälzer Rieslinge zu vereinen scheinen. Nie war Diel so gut wie in 2007 – Unbedingt probieren! Jancis Robinson, eine der großen Riesling-Expertinnen der Welt, hat es bereits getan, mit sensationellen Bewertungen!


939307 Diel, Dorsheim Riesling trocken 2007 12,00 Euro
Traumhaft schöner, extrem sorgfältig selektionierter Riesling aus kleinbeerigen, kerngesunden und hoch aromatischen Trauben junger Rebanlagen aller Dorsheimer Spitzenparzellen (!), die ganz entscheidend zur Komplexität und Verspieltheit dieser großartigen Visitenkarte des traditionsreichen Weingutes beigetragen haben. Dieser fabelhafte Riesling duftet himmlisch, ein köstliches, sinnliches Fruchtpaket, das so richtig Frische aussprüht und mit köstlicher Mineralität beeindruckt. Welch traumhaft kräuterwürzige Aromen und welch subtile Noten nach wilden Aprikosen, Weinbergspfirsich und nach längerer Öffnung ein Hauch von schwarzen Johannisbeeren. Am Gaumen ungemein dicht, mineralisch und vibrierend rassig. Nur knappe 12 Volumenprozent Alkohol verleihen diesem cremigen Riesling im besten burgundischen Stil eine traumhafte Trinkanimation. Zudem verführt eine zartsüße, beschwingte, rassige Frucht und die feinst ziselierte Säure macht diesen Einstiegsriesling in die magische Welt der Dielschen Weine so herrlich erfrischend und höchst animierend. Nach längerer Öffnung im Glas finden sich wiederum herrlich betörende Cassisaromen, dazu eine dezent unterlegte rauchige Note und ein faszinierender mineralischer Abgang. Phantastisches Qualitätsniveau zu einem Preis, der international gesehen geradezu als Witz zu bezeichnen ist. Ein großartiger, bestens balancierter, harmonischer Riesling auf dem Niveau einer hochkarätigen trockenen Spätlese, die ungemein viel Lust macht auf das nächste Glas. Welch Fabel-Schnäppchen – von Jancis Robinson mit 17,5/20 Punkten geadelt!

Diel, Dorsheim Riesling trocken

 


933407 Diel, „Eierfels”, Riesling trocken 2007 17,50 Euro
Armin Diel ist ein absoluter Perfektionist. Daher entschied er nach langen Überlegungen und Verkostungen, jährlich einen Teil seiner ursprünglich für das jeweilige Große Gewächs aus Goldloch und Burgberg vorgesehenen Fässer separat abzufüllen, gewissermaßen als Zweitwein der beiden Grands Crus, um deren Qualitäten bis zum Äußersten auszureizen. Er benannte den in 2004 erstmals erzeugten und im Handumdrehen ausverkauften spektakulären Wein nach einem im Trollbachtal liegenden Felsmassiv (wo ein Gesteinskopf wie ein aus dem Felsen geschlüpftes Ei ausschaut), welches zwei der großen Renommierlagen der Nahe, das Goldloch und den Burgberg, voneinander trennt. Das Ergebnis ist ein cremiger, sehr harmonischer, ausgewogener, tiefgründig mineralischer Spitzenwein, der vielen anderen Winzern Deutschlands als Großes Gewächs zur Ehre gereichen würde. Diese knochentrockene, exklusive Cuvée aus erlesenen Trauben der großen Terroirs des Burgbergs und des Goldlochs können wir Ihnen, werte Kunden, glücklicherweise zu einem ganz besonders sympathischen Preis anbieten. Ein edler Riesling, qualitativ auf dem Niveau eines Großen Gewächses, aber preislich Understatement pur! Jancis Robinson bewertet diesen zutiefst mineralischen Riesling mit gerade einmal 12,5 Volumenprozent Alkohol mit 18/20 Punkten und damit besser als die allermeisten Großen Gewächse aus ganz Deutschland. Lassen Sie sich, werte Kunden, diesen genialen Stoff auf keinen Fall entgehen!



Wenn schon der „Zweitwein” des Gutes qualitativ zu den Sternen greift, erahnen Sie, in welchen Dimensionen sich erst die Spitzenrieslinge bewegen: Caroline und Armin Diel haben wahrlich die besten Großen Gewächse in ihrer Weingutsgeschichte vinifiziert! Fabelhafte Weltklasseweine, die im internationalen Kontext gesehen zu den größten Weinwerten gehören, die Sie, werte Kunden, heute überhaupt finden können. Diese genialen Rieslinge vermögen wie große Kunstwerke Emotionen auszulösen und gehören in JEDEN ambitionierten Weinkeller. Meine ganz besondere Empfehlung!

932907 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs 2007 32,00 Euro



Schlossgut Diel

932007 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs, trocken 2007 33,00 Euro



Schlossgut Diel
Blick auf das felsige Terroir der
Großen-Gewächs-Lage „Burgberg”

932607 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling, trocken 2007 34,00 Euro



Schlossgut Diel
Der Blick vom Fuße des „Pittermännchens”
demonstriert eindrucksvoll die Steilheit dieser renommierten Lage

933007 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Kabinett 2007 15,90 Euro
Welch faszinierender, tänzerischer, ungemein verspielter Wein aus einem großartigen Jahrgang der Nahe. Die Inkarnation der Leichtigkeit des Seins. Sehr mineralischer, tiefer Duft von Grapefruit, Orangenblüten, Pfirsichen und einer Spur schwarzer Beeren. Dieser feinst ziselierte Riesling demonstriert beeindruckend, warum ein Kabinett für viele Weinliebhaber die bevorzugte Prädikatsstufe darstellt, nicht zuletzt auch wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol, die ihn zu einem animierenden Trinkgenuss werden lässt (eine großartige Alternative übrigens auch zum Champagner als Begrüßungsschluck oder als Terrassenwein), aber auch zu einem idealen Begleiter für leichte, feine Speisen. Am Gaumen eine saftige, mineralische, anregende Frucht mit roten Johannisbeeren und feinster Würze, unglaublich schönes Spiel von Süße-Säure, angenehme Frische, sehr gute Struktur, tief und nachhaltig, enorm rassig, schöne Länge. Großartiger Kabinett, für mich einer der fünf schönsten des Fabeljahrgangs 2007 aus ganz Deutschland – phänomenales Preis-Genussverhältnis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis nach 2018.

Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Kabinett




SPANIEN

Bodega Inurrieta - Navarra

Und zum Schluss noch ein ganz besonderes Schnäppchen-Angebot: Unsere meist verkauften Rotweine der iberischen Halbinsel von der Bodega Inurrieta, die vom WeinGourmet als (mit) die größten Schnäppchen Spaniens gefeiert werden, zu höchst attraktiven Paketpreisen!

4291905 Inurrieta, Norte „N”, tinto (12 Flaschen) 2005 9 l , statt 79,20 nur 72,60 Euro

Inurrieta

12 Flaschen zum Preis von 11!


4292905 Inurrieta, Sur „S”, tinto (12 Flaschen) 2005 9 l , statt 79,20 nur 72,60 Euro

Inurrieta

12 Flaschen zum Preis von 11!


4293905 Inurrieta, Crianza tinto (12 Flaschen) 2005 9 l , statt 98,40 nur 90,20 Euro

Inurrieta

12 Flaschen zum Preis von 11!


4295904 Altos de Inurrieta, Reserva tinto (12 Flaschen) 2004 9 l , statt 166,80 nur 152,90 Euro

Inurrieta

12 Flaschen zum Preis von 11!


Letzte Meldung:
Unser Château Eyrins aus Margaux wird von der Revue du vin de France im Jahrgang 2007 mit schier unglaublichen 18-20/20 Punkten enthusiastisch gefeiert. Unser Subskriptionsangebot ist dazu der preisliche Paukenschlag.
KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN, werte Kunden, das ist eine Jahrzehnt-Gelegenheit!

570307 Château des Eyrins, Margaux rouge 2007 19,50 Euro

Château des Eyrins, Margaux rouge

In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2010!



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann