Saarwellingen, im Oktober 2007

PINwand Nº 139


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir Ihnen aus Deutschland den Sieger unserer legendären Pinot-Noir-Verkostung. Dazu als Neuaufnahme die FEINSTEN Rieslinge der Mosel von Willi Schaefer.

Freunde großer italienischer Rotweine können sich an dem urtraditionellen Brunello von Nello Baricci erfreuen sowie dem besten Rosso des Jahrgangs 2005.

Aus Frankreich sind die neuen Jahrgänge unserer Klassiker Pierre Clavel und Lamartine frisch eingetroffen. Dazu stellen wir einen Überflieger aus dem Bordelais vor und mit Finca Sandoval einen der neuen spanischen Superstars.

Von vielen unserer Kunden mit Spannung erwartet erscheint in Kürze unser neuer Weinkatalog 2008 (erstmals mit Illustrationen im Farbdruck)! Alle Weine, von denen wir nur noch so kleine Mengen vorrätig haben, dass sich eine Listung nicht mehr lohnt, gibt es daher heute als attraktive Schnäppchen mit zumeist 20% Rabatt (Kleinstmengen unter 12 Flaschen nur im Internet).


News:

In der letzten Pinwand präsentierten wir Ihnen die großartigen Bio-Weine von Battenfeld-Spanier, unserem neuen Vorzeigegut aus Rheinhessen, mit dem wir uns über eine neue Auszeichnung ganz besonders freuen:

Weingut Battenfeld-Spanier - Rheinhessen
Hans Oliver Spanier


956106 Battenfeld-Spanier, Hohen-Sülzen Riesling „S” trocken 2006 11,80 Euro


bester Biowein 2006!

Dieser großartige, mineralische Riesling besitzt die hohe Qualität, die in vielen anderen Betrieben als teures Großes Gewächs verkauft würde und hat vom Bioverband Ecovin die Auszeichnung als bester biologisch produzierter Riesling Deutschlands des Jahrgangs 2006 bekommen! Herzlichen Glückwunsch H.O. für diesen großartigen Erfolg.


In letzter Minute frisch bzw. wieder eingetroffen:

Weingut Seehof: Aus Deutschlands dynamischster Weinanbauregion Rheinhessen präsentieren wir Ihnen zudem eines der größten Winzertalente des Landes: Florian Fauth – Sein Weingut Seehof wird vom Gault Millau 2007 mit drei Trauben geadelt und damit zu den Top-Ten der Region gezählt: „Die aktuelle Kollektion besitzt Substanz, Dichte und Brillanz. Bereits die saftigen trockenen Weine überzeugen mit animierender Frucht, Klarheit und feinem Schmelz, die fruchtigen und edelsüßen haben enormes Spiel – veritable Schnäppchen!” Seinen Spitzenriesling, die Steingrube, hat Florian aus perfekt gereiften Trauben aus einer sehr felsigen und kalksteinhaltigen Parzelle gewonnen, die unmittelbar unterhalb an Kellers Abtserde anschließt, spielt viele wesentlich teurere Große Gewächse mühelos an die Wand.

Weingut Seehof
Florian Fauth inmitten seines kalkhaltigen, steinigen Terroirs


955106 Seehof, Westhofener Steingrube, Auxerrois trocken 2006 8,90 Euro



955206 Seehof, Westhofener Aulerde, Weißburgunder trocken 2006 8,90 Euro



Weingut Seehof
Extrem felsig ist der Untergrund der Steingrube


955306 Seehof, Westhofener Steingrube, Riesling trocken 2006 12,90 Euro




Wir waren schon viele Wochen ausverkauft mit zwei Rotweinen unseres Kleinods, der Domaine de Fondrèche vom Fuße des malerischen Mont Ventoux. Doch ein amerikanischer Importeur hat seine reservierte Menge zu lange nicht abgerufen und wir konnten unseren Freund Sébastien überzeugen, unseren treuen Kunden diese beiden Paletten zu überlassen. Viel Spaß mit diesen traumhaften Rhôneweinen zu äußerst attraktiven Preisen!

Domaine Fondreche
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche


151205 Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge 2005 11,90 Euro

Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge

90 Parkerpunkte


151305 Fondrèche, Cuvée Persia, rouge 2005 14,90 Euro


91 Parkerpunkte



Der weltweit höchstes Ansehen genießende Weinguide DECANTER feiert unseren Madiran-Klassiker Charles de Batz (nach Ansicht der „Deutschen Ärztezeitung” auch der gesündeste Tropfen der Welt) als besten französischen Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend”. Und ganz aktuell gibt’s eine neue Auszeichnung, nämlich für seine Preisklasse sensationelle 16,5/20 Punkten im „Classement 2008”, der Bibel der französischen Weinkritik.

Domaine Berthoumieu


506504 Berthoumieu, Cuvée Charles de Batz 2004 12,50 Euro




ITALIEN


Azienda Agricola Nello Baricci – Montalcino

Brunello: Toskanischer Grand Cru in herrlich traditionellem Stil von höchster burgundischer Finesse

Meine diesjährigen Verkostungsreise durch den italienischen Stiefel liegt schon ein paar Monate zurück. Wochen danach, beim Schreiben dieser Zeilen, öffne ich einen Wein, der mir in all der Zeit nicht mehr aus dem Sinn gegangen ist. Während ich an ihm rieche und ihn danach wohlig auf der Zunge verspüre, sehe ich vor meinem geistigen Auge das traumhafte Städtchen Montalcino in der milden Abendsonne weithin sichtbar auf seinem in fahles Licht getauchten Berghügel leuchten. Gänsehautatmosphäre! Ist es nicht Terroircharakter in seiner schönsten Form, wenn ein Wein uns so deutlich an seinen Ursprung erinnert und den Durst der Seele stillt? Warum nur, um alles in der Welt, schmecken dann so viele Brunelli als (durchaus hochwertige, aber dennoch) austauschbare Kopien eines internationalen Weinstils, der in Barrique-Langeweile zu ersticken droht? Zahlreiche, bis vor wenigen Jahren noch traditionell arbeitende Brunello-Winzer, finden immer mehr Geschmack an Röstaromen und Holztanninen, während gleichzeitig die kundige Kundschaft zunehmend ihre Barrique-Abneigung in Kaufverweigerung äußert. Ich jedenfalls fühle mich in guter Gesellschaft mit echten Weinliebhabern und Toskana-Freaks, die das „altmodische” Bedürfnis nach typischen, von jeglichen Fremdaromen verschonten, dafür trinkanimierenden, authentischen Terroir-Weinen verspüren. Und mein Fernweh nach Montalcino wird erheblich getrübt, wenn der zu Hause verkostete Brunello nicht nach Brunello schmeckt!

Und dafür gibt es keinen einleuchtenden Grund, denn die besten Parzellen des Anbaugebietes von Montalcino verfügen über ein phantastisches Terroirpotential. „Der Sangiovese ergibt dort authentische Weine, die tatsächlich unvergleichlich sind und dem Brunello den Ruf eines der großen Weine der Welt eintragen. Wenn nun Produzenten solcher Lagen ihre Weine mit moderner Önologie so verfremden, dass man beim besten Willen nicht mehr auf ihre Herkunft schließen kann, dann ist das ein Kulturfrevel. Diese Verfremdung des Weins ist umso dümmer, als Weine aus Spitzenlagen dadurch nicht mehr von Weinen aus den heißen Plantagen im Süden des Hügels zu unterscheiden sind. Es soll mir mal einer erklären, warum ein Brunello, der gleich schmeckt wie eine Maremma-Cuvée oder ein Wein aus den Abruzzen oder aus Kampanien, seinen Preis wert sein soll!” So das zornige, aber meinen geschmacklichen Vorlieben nach absolut zutreffende Urteil von Andreas März, streitbarer Chefredakteur von MERUM, einer unbedingt empfehlenswerten Zeitschrift, die sich vehement für unverfälschte Olivenöle und authentische Weine Italiens engagiert.

Und von einem originären, unverfälschten Terroirwein aus Montalcino will ich Ihnen jetzt erzählen. Kurz vor meiner letzten Reise in die Toscana griff ich am Abend vor der Abreise noch einmal schnell zum Telefonhörer, rief einige gute Freunde, allesamt exzellente Kenner der italienischen Weinszene an und bat um „Insider-Tipps” jenseits der Super-Tuscans und international erfolgreichen Weltweinkopien. Auf einem kleinen Zettel neben dem Telefon notierte ich mir von jedem meiner Freunde drei oder vier Weingüter und wurde besonders hellhörig bei einem Weingut, das immer wieder genannt und mit den Stichworten „Super Preis-Genuss-Verhältnis”, „traditioneller Weinausbau”, „ausdrucksstarke Terroirweine”, „kleines Familienunternehmen” attraktiv beschrieben wurde. Was für ein Ärger, als ich am nächsten Tag kurz vor dem Gotthard-Tunnel feststellen musste, dass mein „Wein-Insider-Tipp-Zettel” immer noch zuhause neben dem Telefon lag und ich von den Notizen nicht mehr viel mehr als Wortfetzen im Gedächtnis hatte. In der Toskana angekommen, war der „Tipp-Zettel” infolge der unentwegten Weingutsbesuche und der Terminhatz auch relativ schnell wieder vergessen (ich hätte ja auch nur einmal bei einem meiner Freunde zurückrufen müssen), jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, als ich in einer Enoteca in Pienza einen Wein mit sehr traditionellem Etikett und dem Namen Baricci entdeckte. Das war er! Das war der Name, der mehrfach unterstrichen auf meinem Zettel zuhause neben dem Telefon stand.

Spontan beschloss ich, auf dem Rückweg zu meinem Hotel einen Umweg über Montalcino zu machen und das viel versprechende Weingut zu besuchen. Nachdem der Tankwart am Eingang von Montalcino mir den Weg beschrieben hatte und mich ein kleines Hinweisschild zu einer Schotterstraße geleitet hatte, kam ich zu einem kleinen Gehöft auf dem im Norden des Montalcinogebietes gelegenen Montosoli-Hügels, der schon seit jeher wegen seiner Höhenlage und den starken Unterschieden zwischen warmen Tages- und relativ kühlen Nachttemperaturen als ideales Anbaugebiet burgundisch inspirierter Weine voller Eleganz und Finesse berühmt ist und bei dem ein älterer Herr in kurzen Hosen und Unterhemd gemütlich in seinem Stuhle lehnte und sehr zufrieden, so schien es, in die Welt hinaus schaute. Ich fragte ihn, ob er mir sagen könne, wo ich die Cantina Baricci finden könne. Ein warmes freundliches Lächeln erfüllte bei dieser Frage sein Gesicht und er entgegnete mir voller Stolz: „Io sono Baricci”. Und als ich schließlich fragte, ob es denn möglich sei, auch ohne Voranmeldung heute seine Weine zu verkosten, lies er mich durch ein viel sagendes Kopfnicken wissen, dass Nello Baricci (so sein vollständiger Name) sich mit offenem Herzen über jeden Besucher seines Weingutes freue, der Interesse an seinen großen, traditionsreichen Weinen mitbringe. „Aber die Proben sind eine Sache der Jüngeren,” flüsterte Nello mir zu und rief seinen Schwiegersohn Pietro, der mich dann zum kleinen, aber feinen Weinkeller geleitete. Pietro erzählte mir dann von der langen Geschichte des Traditions-Weingutes, von den 60er Jahren, als Nello Baricci mit einigen Winzern aus Montalcino das Brunello-Konsortium gründete und davon, dass von diesen Gründungsmitgliedern heute nur noch Nello Baricci lebe, von den 10 Brunello Weingütern, die es damals gab und den 250 heute existierenden Weingütern, die oftmals einen Brunello produzieren, der nach allem schmeckt, aber nur nicht nach der wunderbaren Rebsorte Sangiovese und seiner Heimat Montalcino. „Unsere Philosophie”, fährt er in Fahrt gekommen fort, „ist von Anfang an so einfach wie klar. Wir beobachten die Natur und ernten unsere Sangiovese-Trauben, wenn sie ihre optimale Reife haben. Die Gärung dauert durchschnittlich 15-18 Tage. Dann werden die Weine nach traditioneller Art, genau so wie früher, ohne irgendeines der modernen Kellermittelchen einzusetzen, in großen Fässern über 3 Jahre ausgebaut. Nach einem Jahr der Flaschenreife kommen die Weine schließlich in den Handel. Jetzt ist gerade der Brunello 2002 im Verkauf”, schließt Pietro mit einem verschmitzten Gesicht seine Ausführungen „ein Wein aus einem ‚schlechten’ Jahrgang, wie immer gesagt wird. Ein Brunello, der uns ungeheuer viel Arbeit und Tränen gekostet hat. Weniger als die Hälfte einer normalen Ernte konnten wir verwenden.” Und dann schenkt Pietro äußerst liebevoll den Brunello aus dem „Katastrophenjahr” 2002 in die Gläser.

„Katastrophen schmecken eigentlich anders”, ist meine spontane Reaktion, denn im Glas breitet sich ein wundervolles, klares Rubinrot aus und in der Nase setzt sich diese spielerische Klarheit fort. Und ganz anders als die vielen „Konzentrationsmonster” schleicht sich dieser Wein eher durch die Sinne und betört durch burgundische Finesse und Eleganz. Auch im Mund setzt sich diese feine Klarheit des Weines betörend fort und bleibt noch minutenlang am Gaumen haften, wenn das Glas schon lange geleert ist. Aus dem Augenwinkel genau beobachtend, ist es Pietro keineswegs entgangen, dass der „Katastrophen-Brunello” mich zutiefst beeindruckt hat und bei den Fassproben der Brunelli aus den Jahrgängen 2004 und 2005 wird mein Eindruck zur Gewissheit. Die extrem langlebigen Brunelli von Baricci sind große, unverwechselbare Sangiovese-Unikate. Es sind ungemein elegante Weine, die durch feinste Frucht, kraftvolle Klarheit, betörende Eleganz und ein langes Finale dem Ruhm des großen Brunello gerecht werden. Ein „Muss” für Liebhaber subtiler Genüsse, welche Kaschmir und Seide, Finesse und Eleganz mehr schätzen als vorlautes Krachen im Glase oder Holzorgien für Bibermäuler. Ein urtraditioneller Referenzwein für unbeirrt auf die Flasche umgesetzte Brunello-Authentizität!

Mit der Verkostung des Rosso di Montalcino aus dem Jahrgang 2005 findet mein Besuch einen wunderbaren Abschluss. Dieser Wein, der in internen Verkostungen in Montalcino zum besten Rosso des Jahrgangs gekürt wurde (!), besticht durch seine tolle Frucht und seine kraftvolle Konzentration. Ein Wein mit großer Struktur, gleichzeitig ungemein frisch und lebendig. Spontan beschließe ich, diesen Wein zu meinem abendlichen Absackerwein zu machen, wenn ich in meinem Hotelzimmer die täglichen Eindrücke auf den Weingütern sortiere und nehme einige Kisten mit in der Gewissheit, immer wieder großen Weingenuss erleben zu dürfen. Beim Hinausgehen treffe ich dann wieder auf Nello Baricci, ich schaue in sein immer noch sehr zufriedenes Gesicht und er schaut offen in meine Augen, welche die Ehrfurcht vor seinen großen Weinen nicht verbergen wollen. Und dann stelle ich noch eine ganz dumme Frage: „Warum sind Ihre Weine eigentlich nicht in den gängigen Weinführen bei Gambero Rosso und Robert Parker zu finden?” Er schaut mich mit seinem zufriedenen Lächeln weiter an und sagt einfach nur achselzuckend „Perché?”.

Schon während meiner Italienreise bin ich dann nochmals auf dieses so handwerklich arbeitende Traditionsgut zurückgekehrt, denn es bedurfte keinerlei Nachverkostungen zu hause mehr um zu wissen: Der Brunello von Baricci verkörpert genau die Stilistik eines Weines aus Montepulciano, den ich persönlich immer wieder trinken möchte. Ein unverfälschter Heimatwein mit Seele, unkopierbar auf der Welt, eines der immer seltener werdenden großen Weinoriginale. Genau so empfindet übrigens Andreas März von Merum, der die Baricci-Weine, die preislich gesehen eine absolute Provokation der teuren Barrique-Brunelli darstellen, auf dem Gut verkostet, danach höchst bewertet und kommentiert hat: „Toll finde ich unter anderem, dass der heutige Brunello von Baricci genau so schmeckt wie seine Brunello der frühen 80er Jahre, die mich vor 20 Jahren wiederholt nach Montalcino pilgern ließen. Gäbe es doch mehr Baricci in Italien! Nur sehr wenige italienische Winzer können sich leider damit brüsten, ihrem Stil seit 20 Jahren treu geblieben zu sein”.


640105 Baricci, Rosso di Montalcino 2005 , statt 14,80 nur 13,90 Euro
Zum besten Rosso des Jahrgangs 2005 gekürt – ein absolutes Schnäppchen!
Duftig und transparent, geschmeidig und erfrischend mineralisch zugleich: Ein traumhafter, ein fröhlicher Wein, der Leben atmet und Emotionen auslöst, weil er so rein und authentisch, so unverfälscht riecht und schmeckt, dass jedem Brunello-Liebhaber das Herz aufgeht, wenn man ihn im Glas hat. Denn die Qualität dieses fabelhaften Rosso hält bereits locker mit denen vieler hochpreisiger Brunelli mit! Das ist die echte Toskana, das ist ein authentischer Montalcino, das ist ein nobler Seelentröster von entwaffnender Natürlichkeit und Ausstrahlung. Der Rosso 2005 von Baricci ist derart lecker, dass er zu verdunsten scheint, so schnell sind die Gläser geleert! Traumhaft komplex in der Nase mit Anklängen an pralle, reife Schwarzkirschen, Rosenblätter, Nelken, Veilchen und feine Gewürze; verführerisch gleitet er über die Zunge, animierend wirken eine feine Säure und eine bemerkenswerte Mineralität im Trunk, die der Transparenz dieses herrlichen Rosso Struktur und Nervigkeit verleihen. Ein wunderbarer Rosso aus einer traumhaft schönen Landschaft, solo genossen oder als perfekter Begleiter herzhafter mediterraner Gerichte.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2008 bis 2012.


 Ankunftsofferte bis 25.10.2007


640202 Baricci, Brunello di Montalcino, rosso 2002 28,00 Euro
Die extrem langlebigen aristokratischen Brunelli von Baricci sind große, unverwechselbare Sangiovese-Unikate. Es sind ungemein elegante Weine, die durch feinste Frucht (dazu Noten von Rosen und Orangenblüten), betörende Eleganz und ein langes Finale dem Ruhm des großen Brunello gerecht werden. Ein nobler Kern intensiver Mineralität und kühle, rassige, fabelhaft seidene Tannine verwöhnen, ja streicheln zärtlich die Zunge. Kein dicker, wuchtiger Weltwein, sondern burgundische Noblesse in erfrischend spröder Verpackung, Montalcino ungekünstelt, Landschaft von großem Reiz und herber Schönheit. Wie der Wein – authentischer kann man einen Brunello auf der Flasche nicht erleben: „Gäbe es doch mehr Baricci in Italien!” (Andreas März).
Zu genießen ab sofort bis 2010.




News aus Italien, in letzter Minute:

Der Gambero Rosso 2008 hat zwei fabelhaften Rotweinen unseres sizilianischen Flaggschiffs Cusumano, sowohl dem Sàgana als auch dem Noà 2005, die begehrten 3 Gläser verliehen. Herzlich Glückwunsch unserem Vorzeigegut und Ihnen werte Kunden legen wir mit besonderer Freude alle aktuell verfügbaren Weine von Cusumano ans Herz: Große Qualitäten zu fairsten Preisen!

Cusumano - Sizilien
Sizilien - Insel voller Schönheit

691806 Cusumano, Angimbé, bianco (PK) 2006 7,45 Euro

Cusumano, Angimbé, bianco (PK)


691206 Cusumano, Nero d’Avola, rosso 2006 5,95 Euro



Cusumano - Sizilien
Alberto und Diego Cusumano


691306 Cusumano, Merlot, rosso (PK) 2006 6,20 Euro



691406 Cusumano, Syrah, rosso (PK) 2006 6,50 Euro



691506 Cusumano, „Benuara”, rosso 2006 8,95 Euro

Cusumano, „Benuara”, rosso


691605 Cusumano, Noà, IGT rosso 2005 19,95 Euro


3 Gläser im Gambero Rosso


Cusumano - Sizilien
Impressionen von der malerisch schönen Insel


691705 Cusumano, Sàgana, IGT rosso 2005 19,95 Euro


3 Gläser im Gambero Rosso



FRANKREICH


Château Poitevin – Médoc Cru Bourgeois

Vom Decanter in einer Blindverkostung großer Cru Bourgeois aus dem im Bordelais fabelhaften Jahrgang 2003 mit 4 Sternen ausgezeichnet: „Highly recommended”!

René Gabriel, WeinWisser, vergibt begeistert 16/20 Punkten, eine spektakuläre Bewertung in dieser so konsumfreundlichen Preisklasse!

Château Poitevin – Médoc Cru Bourgeois
Blick in den Barriquekeller von Château Poitevin


Der neue strahlende Stern am Bordelaiser Weinhimmel glänzt im nördlichen Médoc, wo das tiefgründige, steinige Terroir aus Lehm- und Tonerde durchsetzt ist mit Flusskieseln. Die Geschichte dieses Senkrechtstarters reicht zurück bis in die 50er Jahre, als der Großvater des heutigen Besitzers, René Poitevin, die ersten Weinberge erwarb. Dessen Sohn kaufte nach und nach mit Augenmaß und viel Fingerspitzengefühl weitere Lagen mit hervorragendem Terroir auf den wenigen sanften Hügeln im ansonsten eher flachen Teil des Médoc hinzu, Grundlage aller Qualitäten, die heute auf dieser viel gerühmten Domaine vinifiziert werden.

René Poitevin und dessen Sohn Georges, die ersten beiden Generationen in der noch jungen Weingutsgeschichte, bestellten nur die Weinberge und lieferten dann die Trauben in der lokalen Cooperative ab. Der Aufbruch des Château zu neuen Ufern erfolgte mit der Übernahme der Verantwortung für die Weinbergs- und Kellerarbeit durch Guillaume Poitevin, Renés Enkel. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Önologen kehrte Guillaume auf das Familiengut zurück und beschloss, das Potential der erstklassigen Böden selbst zu nutzen. Seitdem ist auf dem Weingut viel passiert!

Château Poitevin – Médoc Cru Bourgeois
Guillaume Poitevin


Zunächst hat Guillaume, um die Qualität seiner Weine nachhaltig zu verbessern und im Hinblick auf spätere Generationen die Arbeit im Weinberg radikal umgestellt. „Ich möchte meinen Kindern irgendwann einmal kerngesunde Weinberge in natürlichem Zustand übergeben; deshalb habe ich für meinen Betrieb eine eigene Qualitäts-Charta verfasst, deren Ziel die Produktion bestmöglicher Trauben bei gleichzeitigem Respekt vor der Natur, Rücksichtnahme auf die Umwelt und der Bewahrung der Qualität der Böden ist. Alle Arbeiten im Weinberg erfolgen so schonend wie möglich, eine deutliche Ertragsreduzierung war ein weiterer wichtiger Schritt auf meinem Weg zu einem hohen Qualitätsstandard” philosophiert Guillaume, der, je länger mein Besuch bei ihm dauert, immer engagierter in seinen Ausführungen wird.

Château Poitevin – Médoc Cru Bourgeois
Guillaume inmitten seiner Reben


Der nächste Qualitätsschub war die Folge der Investitionen in die Kellertechnik: 1997 wurde ein komplett neuer Weinkeller mit temperaturkontrollierten Edelstahltanks auf dem neusten Stand der Technik errichtet sowie der Fasskeller vergrößert. Heute werden nach der Selektion im Weinberg die Trauben vor Beginn der Weinbereitung auf einem Sortiertisch nochmals von Hand verlesen. Die schonende, temperaturkontrollierte Vinifizierung bei niedrigen Temperaturen zielt auf die Extraktion der feinsten Fruchtaromen und weicher Tannine. Anschließend reift der Wein für 12 Monate in Barriques (30% neues Holz) bester französischer Provenienz.

Château Poitevin – Médoc Cru Bourgeois
Blick in den neuen Weinkeller mit den Edelstahltanks


Fast folgerichtig wurde Château Poitevin nach einer ganzen Reihe konstant herausragender Jahrgänge bei der Neuklassifizierung der Cru Bourgeois 2003 berücksichtigt und gilt zu Recht als einer der Senkrechtstarter im ansonsten doch eher traditionsverkrusteten Bordelais. Was uns besonders freut: Wie auf unseren beliebten Klassikern, den Domainen Brun, Eyrins oder Chainchon, fährt man auf Château Poitevin eine extrem restriktive Preispolitik, so dass wir Ihnen, werte Kunden, mit dem ungemein saftigen, großartigen 2003er eine der so raren Trouvaillen aus dem Bordelais anbieten können, bei der das Preis-Genuss-Verhältnis erheblich gestört ist, allerdings zu Gunsten des Konsumenten!


848103 Château Poitevin, Cru Bourgeois Médoc rouge 2003 11,00 Euro
Der bisher größte Wurf in der jungen Karriere des Guillaume Poitevin! Das extrem reife Lesematerial in diesem ungewöhnlich heißen Sommer lieferte den Grundstoff für einen fast schon wollüstigen, saftigen Bordeaux moderner Prägung. Der Wein präsentiert ein dunkles Kirschrot mit deutlichen violetten Reflexen zum Rand. In der Nase sehr duftig, ausgeprägte Kirschfrucht in Verbindung mit Cassisnoten und vegetabilen Noten von Paprika, dazu Edelhölzer und leichte Anklänge von frisch geschrotetem Pfeffer sowie Veilchennoten. Dem Gaumen schmeicheln reife, saftige Frucht- und zarte Würzaromen, ein Hauch von Vanille, Schokolade und etwas Tabak. Welch opulente Sinnlichkeit! Das weiche Tannin ist von einer Qualität, die ihresgleichen sucht in dieser so genussfreundlichen Preisklasse und die angenehme, ungemein trinkanimierende Säure rundet diesen Wein in einem langen Abgang perfekt ab. Ein nobler Tropfen und dennoch von gewaltiger barocker Kraft, der wie Seide über die Zunge gleitet.
Bereitet bereits jetzt Trinkspaß pur und wird sich weitere 8 Jahre wunderschön entfalten.


Decanter: 4 Sterne


Château Poitevin – Médoc Cru Bourgeois


8481903 Château Poitevin, Cru Bourgeois Médoc rouge 2003 9 l , statt 132,00 nur 120,00 Euro


Ankunftsofferte: bis zum 31.10.2007




Château Lamartine - Cahors

„Schade, dass man Wein nicht streicheln kann”, Kurt Tucholsky

„Ich mache hier die Pinot Noirs aus Cahors”, charakterisiert Winzerpionier Alain Gayraud aus Soturac leise, mit unaufgeregter Stimme, ohne Überheblichkeit, aber voller Selbstbewusstsein seine stilistisch so eigenständigen Weine. Sie sind subtil und delikat, tief und dicht, vollkommen harmonisch und von einer raren Eleganz und Finesse – fürwahr Cahors’sche Crus, jedoch von einer ganz anderen stilistischen Prägung als die Gewächse von Du Cèdre. Die Weinberge, insgesamt 30 Hektar, liegen in idealer süd-südwestlicher Exposition auf der zweiten und dritten Terrasse über dem Tal des malerischen Flüsschens Lot. Die kargen, gut drainierten Böden sind stark kalkhaltig wie im Burgund, hohe Eisenanteile sorgen für Komplexität und feine Würze im fertigen Wein. Zudem liegt Château Lamartine ganz am westlichsten Punkt der Appellation Cahors und verfügt somit über ein einzigartiges Mikroklima, welches neben südlichen Einflüssen auch vom Atlantik geprägt wird, so dass die sehr tief wurzelnden Reben auch heiße Sommer ohne Wassermangel ertragen.

Château Lamartine
Blick über die Rebzeilen auf Château Lamartine

Alain Gayraud ist eine der Schlüsselfiguren im französischen Südwesten: Er spielte eine treibende Rolle bei der Wiederherstellung der AOC Cahors 1971 und bereitet derzeit zusammen mit seinem Freund Pascal Verhaeghe eine bahnbrechende Klassifikation des einst so berühmten Weinanbaugebietes in Quercy (altgallischer Name für Cahors, bedeutet soviel wie: „die am Ufer eines schönen Flusses leben”) vor. Dieses dreistufige Modell sieht – in Anlehnung an Burgund – eine Einstufung der Lagen als Grand und Premier Cru vor. Die einfachen Weine werden nur unter dem Namen der Appellation Cahors geführt. „Wir brauchen diese Klassifikation, um das durch rustikale Massenweine heruntergekommene Image der Region aufzupolieren. Denn das Potenzial unserer Region ist gewaltig und gleichwertig mit dem Bordelais!” Diese auf den ersten Blick manchem Weinfreund gewagt erscheinende These Alain Gayrauds findet ihre Bestätigung nicht nur in historischen Texten der Vergangenheit, in denen gar von einer Überlegenheit des „black wine” aus dem Cahors über die Konkurrenz aus dem Bordelais die Rede ist, davon überzeugt auch jeder Schluck der großartigen Weine von Lamartine. Bereits der zu zwei Dritteln im Betontank und zu einem Drittel in gebrauchten Barriques ausgebaute Alltagswein „Château Lamartine” aus Malbec und Merlot besticht durch seine klare, feingliedrige Struktur, aromatische Nachhaltigkeit und subtile Zimtwürze, die frische, rote Beerenfrucht ist zart mineralisch unterlegt. Die 1988 eingeführte „Cuvée Particulière” bringt Stärke, Konzentration und Feinheit gleichermaßen zum Ausdruck. Enorm ist das Potenzial dieses in gebrauchten und neuen Barriques ausgebauten Weins (90 % Malbec, 10 % Tannat); zum Beleg öffnet Alain eine Flasche eines gereiften 1990ers, der mich ungeheuer beeindruckt, ja geradezu betört durch edles Rosenparfum und Aromen von kleinen Griotte-Kirschen. Die dezente Süße in den Tanninen wird belebt durch mineralische Frische und einen stringenten Säurenerv – ein großer Wein zum kleinen Preis!

Château Lamartine
Alain Gayraud beim Verkosten

Alains Spitzenwein ist ein wahrer Grand Cru aus Cahors: „Cuvée Expression”. Der Name kommt nicht von ungefähr: Es ist der vollkommene Ausdruck (Expression!) der Malbec-Traube und eines besonderen Terroirs. Der „Expression” erinnert mich mit seiner Üppigkeit, aromatischen Reichhaltigkeit, opulenten Struktur und seiner gleichzeitigen Finesse und Eleganz an eine hypothetische Mischung eines großen Bordelaiser Crus mit den legendären Weinen des Château Rayas aus Châteauneuf-du-Pape in ihrem Stil der 70er/80er Jahre – Gänsehautatmosphäre! Gekeltert wird der reinsortige „Expression” ausschließlich aus uralten, ertragsschwachen Malbecreben – eine Weltrarität, die nur durch die außerordentliche Güte des Klimas im Bereich der Domaine Lamartine zu erklären ist:
„Ein Kriegsgefangener pflanzte 1943 auf einer besonderen, 3 Hektar großen Parzelle Malbec-Stöcke, diese haben wie durch ein Wunder den verheerenden, mehrwöchigen harten Frost von 1956 überlebt, dem damals 99 % aller Anpflanzungen im Cahors zum Opfer fielen,” erzählt Alain voller Stolz. Diese wertvollen Trauben von alten Rebstöcken besten genetischen Ursprungs liefern die Basis für den komplett in neuen Barriques ausgebauten reinsortigen Malbec, einen der großen Klassiker der Region. Für die führende französische Weinzeitschrift „Revue du Vin de France” – sie widmete den südwestfranzösischen Weinen ein großes, euphorisches Special unter dem Titel „Das große Erwachen im Südwesten” – ist es schlicht der „größte unter allen verkosteten Weinen”. Der „Expression” präsentiert sich im Vergleich zu vielen Weinen des Südwestens seidiger, femininer und viel früher zugänglich mit einem delikaten, vanilleartigen Holzton. Letzterer ist nur dezent zu spüren, weswegen Alain des Öfteren gar angefochten wird. „Gerade erst kürzlich warf mir ein Önologe aus der Region vor, dass meine Weine zu wenig Holz hätten, um hoch bepunktet zu werden. Doch ich möchte Weine machen, die man immer trinken kann. Das ist der Wein eines Winzers, nicht der eines Önologen.”

Château Lamartine
Blick in den Barriquekeller auf Château Lamartine

Und wie sehr seine Weine gefallen, beweist nicht nur der euphorische Artikel in der „Revue du Vin de France”. Auch die Bibel der französischen Weinkritik, das „Classement” 2008, bewertet den ‚Expression’ 2005 mit sagenhaften 18/20 Punkten, eine rare Weltklassebewertung, die im benachbarten Bordelais im Jahrhundertjahrgang 2005 beispielsweise solch großartige Weine wie Gruaud-Larose, Cos d’Estournel oder Palmer erhielten, allerdings kostet unser ‚Expression’ einen Bruchteil dieser Preise.

Eines kann in der Tat Alain Gayraud ganz allein für sich in Anspruch nehmen: Er macht zweifellos DIE Burgunder des Cahors, es sind mit die finessenreichsten Weine des gesamten französischen Südens mit einer unverwechselbaren Aura!


508104 Château Lamartine, rouge 2004 8,90 Euro
Bereits dieser leckere, zu einem Drittel in gebrauchten Barriques (ansonsten Betoncuvées) ausgebaute Alltagswein aus vorbildlich selektierten Malbec- und Merlottrauben aus einem ganz großen Cahors-Jahrgang besticht durch seine klare, feingliedrige Struktur und seine traumhafte Aromatik. In der Nase fasziniert ein intensives Bukett von dunklen Beeren, traumhaft unterlegt von einer ausgeprägten Röstaromatik, die an Kaffee, noble Bitterschokolade und getoastetes Schwarzbrot erinnert sowie Noten von würzigem Tabak und die zarte Duftigkeit von Veilchen und erfrischende vegetabile Aromen von grünem Paprika und wilden Kräutern. Man bekommt fast ein wenig das Gefühl, man könne sich in diesem betörenden Duft verlieren.
Am Gaumen präsentiert sich dieser burgundisch inspirierte Wein fast tänzerisch, mit ausgeprägter Mineralität und feinkörniger Säure- und Tanninstruktur. Eine solch ausgeprägte aromatische Fülle bei einem so moderaten Alkohol ist schlicht spektakulär. Das cremige Tannin ist feinkörnig, und im animierenden Nachhall, der von einer ausgeprägten Kirschnote und einer fein durchwobenen Würze dominiert wird, blüht die Frucht noch einmal regelrecht auf und klingt tief mineralisch aus. Welch ungewöhnlich langes Entwicklungs- und Reifepotential für einen Wein in dieser so genussfreundlichen Preisklasse!
Zu genießen ab sofort bis 2012, mindestens.



Château Lamartine
Handverlesen streng selektiert wird das Lesegut
auf einem „Fließband” in den Kellern von Château Lamartine

508205 Lamartine, Cuvée Particulière, rouge 2005 12,80 Euro
„Niemals zuvor war die ‚Cuvée Particulière’ so gut wie in 2005. Alain Gayraud vinifiziert immer harmonischere, finessenreichere und ausdruckstärkere Weine”, jubelt begeistert die „Bibel” der französischen Weinkritik, das „Classement des meilleurs vins de France 2008” und vergibt diesem Wahnsinnsstoff sagenhafte 17/20 Punkten, eine Qualitätsliga, in der in 2005 im Bordelais Weine wie Giscours, La Lagune oder Lagrange angesiedelt sind!

In der Farbe tiefschwarz, mit ganz leichten violetten Aufhellungen zum Rande hin. Bereits bei meiner ersten Fassprobe umschmeichelten sehr komplexe, feinst ziselierte Aromen die Nase: Noten von kleinen süßen Waldfrüchten, eingelegte Schattenmorellen, Cassis, kandierte Feigen, süßes Früchtebrot, Pfeffer, Tabakkiste, Zedernholz, ein Hauch von Gewürzanklängen, Nelke und Zimt, dazu Veilchen und feine Raucharomen.
Dieses gesamte faszinierende Spektrum findet sich auch im Mund wieder, mit Anklängen an Brotkruste, herrlichen Würznoten, Salbei und Lavendel: Eine großartige Fruchtdichte mit burgundischer Eleganz und Finesse, ein großer Terroirwein des Cahors! Die 1988 erstmals vinifizierte „Cuvée Particulière” ist ein Ausbund an innerer Dichte, Konzentration und Feinheit gleichermaßen mit einem ungemein tiefgründigen mineralischen Kern. Das Potenzial dieses in gebrauchten und neuen Barriques ausgebauten Weins (90 % Malbec, 10 % Tannat) ist grandios: Davon konnte ich mich wiederum bei meinem letzten Besuch vor Ort vergewissern, als mich Alain den 1990er probieren ließ, einen durch sein edles Rosenparfum und Aromen von kleinen Griotte-Kirschen zutiefst beeindruckenden Wein. Die dezente Süße in den ungemein weichen, seidenen, cremigen Tanninen wird in 2005 belebt durch mineralische Frische und einen stringenten Säurenerv – ein großer Wein, Charakter pur, zu einem unglaublich fairen Preis! Einer der größten Wein-Werte ganz Frankreichs!
Unbedingt ein bis zwei Stunden vor dem Trinken dekantieren, dann können Sie diesen großen Wein bereits jetzt zu dunklen Fleischgerichten wie Hirschrücken mit Wachholdersoße und Brombeersoufflé oder geschmorte Rehkeule mit eingelegten Kirschen und Schwarzwurzelgemüse genießen; seine wahre Größe zeigt sich jedoch erst in zwei bis drei Jahren bis weit nach 2018, wenn der mächtige Tanninkern abgeschmolzen und die Säure perfekt integriert sein wird.


Classement: 17/20 Punkten


Château Lamartine

508305 Lamartine, Expression, rouge 2005 26,00 Euro
Von der Bibel der französischen Weinkritik, dem „Classement” 2008, mit sagenhaften 18/20 Punkten bewertet!
Dieser ausschließlich in neuen Barriques ausgebaute reinsortige Malbec ist nicht nur einer der großen Klassiker der Region, bereits der 99er wurde schlicht als der „größte unter allen verkosteten Weinen des französischen Südwestens” angesehen, so die Eloge der „Revue du Vin de France”. Erwarten Sie jedoch bei dieser Spitzencuvée keinen hyperkonzentrierten Monsterwein, im Gegenteil: Sie genießen zwar einen im Kern tiefschwarzen Wein mit violetten Reflexen und einem kardinalsroten, irisierenden Rand, doch mit einer – bei aller Dichte und Konzentration – großen Eleganz und kühlen, cremigen Tanninen. In der Nase eine betörende, komplexe, tiefgründige Aromenintensität: frisch gepflückte Waldbrombeeren, Schattenmorellen und Zwetschgen begleiten Noten, die an frisch geschroteten schwarzen Pfeffer und Wachholderbeeren erinnern, dazu Lavendel, Veilchen, Unterholz, geräuchertes Fleisch, Weihnachtsgewürze, Schokoladenlikör, feinst unterlegt mit einem delikaten, vanilleartigen Holzton und kühlen, frischen, rauchigen Anklängen.
Am Gaumen präsentiert sich dieser spektakulär schöne Wein extrem saftig, dicht, cremig und glycerinreich. Von enormer Faszination! Die kühle, beerige Frucht mit ihrer zarten Kirscharomatik und den feinen Gewürznoten zeigt viel Finesse, ist aber noch eingebettet in eine eher ungewöhnliche Opulenz und besitzt daher viel Babyspeck sowie zarte Holzanklänge vom feinfühligen Ausbau in neuen Barriques. Dazu ein immens langer, traumhaft mineralischer und frischer Nachhall, den man so schnell nicht wieder vergisst. Übrigens: Christina Hilker, im Gault Millau 2005 als Sommelier des Jahres geehrt, schwärmt von diesem „großen, verführerischen Wein, der durch seine kühle Finesse und Eleganz besticht, als perfekte Ergänzung für intensive Wildgerichte mit fruchtig süßlichen Einschlägen wie z.B. eine Etouffé-Taube, glasiert mit orientalischen Gewürzen an Périgord-Trüffelsoße und cremigem Selleriegemüse”.
Dieser fabelhafte Wein präsentiert sich zurzeit in seiner schönsten Primärfruchtphase (Dekantieren über 12-24 Stunden!) und wird seine höchste Genussreife voraussichtlich zwischen 2012 und 2030+ erreichen!


Classement: 18/20 Punkten




Domaine Pierre Clavel - Coteaux du Languedoc

Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer und Pionier des qualitativen Anbaus im Languedoc, produziert in den phantastischen Zwillingsjahrgängen 2005/6 die dramatischsten Rotweine in seiner glanzvollen Karriere: Handwerkliche Unikate statt seelenloser Technoweine, und das zu unverschämt günstigen Preisen!

Legendär mittlerweile die FEINSCHMECKER-Degustation, die den Copa Santa auf eine Stufe stellt mit den weltberühmten, aber um ein Vielfaches teureren Spitzenweinen der Côte Rôtie von Guigal!

Unser Freund Pierre Clavel ist nicht nur ein begnadeter Winzer, sein verschmitzt schelmisches Lächeln, seine permanent gute Laune und ansteckende Fröhlichkeit machen ihn darüber hinaus zu einem Sympathieträger par excellence – bei Winzerkollegen, Händlern und Weinliebhabern gleichermaßen. Seit Jahren sind seine herrlich authentischen Garrigueweine aus naturnahem Anbau ein absoluter Klassiker und Renner in unserem Programm: So gigantisch sind die Qualitäten, so unverschämt niedrig die verlangten Preise, eine phantastische Preis-Genuss-Relation, die sowohl Kritiker als auch Liebhaber stets aufs Neue ins Schwärmen geraten lassen. Ohne Zweifel, Pierre hat längst Kultstatus in seiner zahlreichen Fangemeinde erreicht!

Pierre Clavel
Pierre Clavel: Winzer aus Leidenschaft

Warum werden eigentlich Pierres Weine zu so ungewöhnlich moderaten Preisen gehandelt, sind sie doch dermaßen gesucht, dass sie immer relativ schnell ausverkauft sind? Nun, Pierre, mittlerweile im 22ten Jahr mit großer Leidenschaft als Winzer tätig, diesem so sehr in sich ruhenden, so viel Zufriedenheit und Gelassenheit ausstrahlenden Familienmenschen, sind alle Eitelkeiten fremd und er betont immer wieder ernsthaft, seine Arbeit sei doch gar nichts Besonderes (welch Understatement) und es ist sein ausdrücklicher Wunsch, dass seine Weine preislich erschwinglich bleiben: „Ich bin ein Proletarier, ein Mann einfacher Herkunft, und ich möchte, dass sich jeder Weinliebhaber meinen Wein leisten kann, egal, wie viel er verdient”.

Weinliebhaber, die je das Glück hatten, Pierre näher kennen zu lernen, wissen um die Seriosität dieses großartigen Menschen. Seine zu später Nacht in geselliger Runde bisweilen vorgetragenen melancholischen südfranzösischen Weisen zeichnen zudem einen sensiblen Menschen, dem Ruhm sehr wenig bedeutet und der seine Weine für so kleines Geld verkauft, dass hier das Preis-Genussverhältnis erheblich gestört ist. Jedoch zu Gunsten des Konsumenten!

Pierre Clavel
Pierre's Nase vor der „Schnauze” des
mythischen Bergriesen Pic St. Loupt

Was mir persönlich an Pierres aktuellen Jahrgängen so gefällt, ist, dass sie stets komplexer werden in ihrer Frucht und finessenreicher am Gaumen mit moderaten Alkoholgradationen und daher höchstes Trinkvergnügen bereiten – wenn man denn als Weinliebhaber Frische und Eleganz, Feinheit und Komplexität mehr schätzt als schiere Kraft, überbordende Muskeln oder eine marmeladige Konsistenz. Pierre Clavel hat jedenfalls durch eine noch ausgefeiltere Weinbergsarbeit als früher wie auch durch eine behutsame Umstellung des Vinifizierungsprozesses (niedrigere Temperaturen zu Beginn der Vergärung, die dadurch langsamer und schonender abläuft) diese Entwicklung hin zu mehr Komplexität, Frische und Finesse in trinkanimierenden Weinen in den letzten Jahren schmeckbar forciert. Bravo, Pierre: Du hast Dein Herz am rechten Fleck und ein sehr sensibles Gespür für die Wünsche und Sehnsüchte Deiner treuen Kunden.

So brilliert Pierre Jahrgang für Jahrgang mit traumwandlerischer Sicherheit mit höchsten Qualitäten: dichte, füllige, fruchtbetonte Weinen aus handwerklicher Edelproduktion voller Schmelz, Cremigkeit und Frische sowie seidenen Tanninen, die sich stets bereits in ihrer Jugend mit großem Genuss trinken lassen und die dennoch ein großes Entwicklungspotential versprechen. Meine ganz besondere Empfehlung!


311906 Pierre Clavel, „Cascaille”, blanc 2006 8,50 Euro
Welch großartige Weißweinrarität aus Frankreichs wildem Süden! Die Cuvée „Cascaille” (vinifiziert aus den autochthonen Rebsorten Roussanne und Grenache Blanc) fasziniert mit einer betörenden reifen Frucht und einer zarten mineralischen Note, die an die besten Weißweine von Châteauneuf-du-Pape erinnert, jedoch zu einem Bruchteil der dort geforderten Preise zu haben ist. Unverkennbar ein charaktervolles Unikat des Languedoc, das die bezaubernden Aromen seiner Heimat, der wildromatischen Landschaft, in der es gewachsen, traumhaft widerspiegelt.
Im Bukett Aromen von gelben Früchten, Akazienhonig und frischen weißen Blüten. Am Gaumen eine tolle Dichte und eine cremige Konsistenz vom langen Lager auf der Feinhefe, dabei sehr frisch (tolle Säurestruktur!), ungemein weich und rund; herrlicher, mineralischer Nachhall. Ein wunderbarer Essensbegleiter zu allem Gegrilltem, Fisch, Geflügel und vielen Käsesorten.



311806 Pierre Clavel, „Mescladis”, rosé (PK) 2006 6,30 Euro
Von der Revue du vin de France zum schönsten Rosé des Languedoc gekürt!
Diese leckere, traumhaft fruchtige und herrlich frische Cuvée (Syrahtrauben sorgen für die Fülle und komplexen Aromen, Cinsault für die Frische und schwebende Transparenz) zählt zum Besten, was man in Sachen Rosé in Frankreichs wildem Süden finden kann: In der Nase ein animierender Duft nach roten Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren, am Gaumen eine saftig-knackige, geschmeidige Frucht mit einer feinen Säure und eine großartige Balance. Dies ist kein liebloser „Rosé von der Stange”, welcher die Regale der Supermarktketten füllt, sondern ein ernst zu nehmender, ‘zärtlicher’ Wein auch für anspruchsvolle Rotweintrinker! Ein Rosé zum Träumen schön!



311004 Pierre Clavel, „Cado”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 5,80 Euro


Pierre Clavel


„Das ist kein Wein von Dir. Aber sehr gut! Willst du mir ein neues Weingut empfehlen?”, fragte ich Pierre ein wenig ungläubig, als er mir bei einem gemeinsamen Abendessen anlässlich eines Weingutsbesuchs schelmisch lächelnd einen Wein kredenzte, den ich von seiner Stilistik her niemals für einen Clavel-Wein gehalten hätte. „Doch, das ist ein neuer Wein von mir”, erwiderte er spitzbübig, „und dies ist ein cadeau für Dich und Deine Kunden”. ‚Cadeau’ (gesprochen „Kado”) ist das französische Wort für ‚Geschenk’ und mein wenig geistreicher Blick signalisierte Pierre augenscheinlich, dass ich wohl nichts verstand. „Dieser teilweise im gebrauchten Holz ausgebaute Wein von einem neu gepachteten Weinberg mit einer gänzlich anderen Bodenformation, als ich sie sonst in meinen Wingerten finde, war ursprünglich als Bestandteil einer anderen Cuvée gedacht, was dann aber im Zusammenspiel nicht passte. Also habe ich ihn separat gefüllt. Wenn Du möchtest, kannst Du ihn zu einem Freundschaftspreis haben als Geschenk für Deine zahlreichen treuen Kunden”.

Und ob ich diese so eigenständige Cuvée wollte! Pierres herrliche Weine sind stets in erster Linie von ihrer verführerischen, zart süßlichen Beerenfrucht geprägt. Doch diese feinwürzige, elegante Cuvée (Grenache, Carignan, Syrah) stammt von sehr kalkhaltigen Böden, die diesem traumhaft schönen Alltagswein eine zusätzliche mineralische Dimension verleihen. Seine fabelhafte Balance, seine Frische und Eleganz heben ihn meilenweit aus dem uniformen Meer marmeladiger, ermüdender Weine, die den Markt derzeit überschwemmen. Ein fröhlicher, ungemein trinkanimierender Wein mit nur 12,5% Alkohol, der die warmherzige Persönlichkeit seines sympathischen Produzenten bestens widerspiegelt und der Maßstäbe setzt in seiner Preis-Genuss-Wertigkeit! Ein „Cado”, ein Geschenk eben für die zahlreichen Freunde des Weinguts Clavel und eines der größten Schnäppchen des Languedoc. Danke, Pierre! Ein herausragender Zechwein und ein kongenialer Essensbegleiter, leicht gekühlt auch der ideale Rotwein für sommerliche Grillabende!
Höhepunkt ab sofort bis 2009.


In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard.


3110904 Pierre Clavel, „Cado”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 9 l , statt 69,60 nur 58,00 Euro


12 Flaschen zum Aktionspreis von 10!


311306 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2006 5,90 Euro
Der neue Jahrgang unseres meistverkauften Rotweins aus dem Languedoc fasziniert und begeistert jeden Kenner vom ersten Schluck an. Was ist das nur für ein faszinierender Trinkspaß für jeden Tag! Eine geniale Cuvée aus reifen Carignan-, leckeren Grenache- und erstklassigen Syrah- sowie, zum zweiten Mal nach 2005, Cinsaulttrauben, die für die traumhafte Frische dieser so trinkanimierenden Cuvée mitverantwortlich sind. Die eher ‘kühle’ Stilistik (ja, das ist die große Stärke von 2006 im Languedoc!) dieses charaktervollen Alltagsweins für höchste Ansprüche betört mit einer geradezu unverschämt delikaten Aromatik, wie sie finessenreiche, burgundisch inspirierte Weine aus Châteauneuf-du-Pape und Umgebung aufweisen: einer frischen, beerigen, ungemein animierenden Frucht mit zart kräuterwürzigen Anklängen in der Nase und saftigen, schmeichlerischen, cremigen Gerbstoffen auf der Zunge. Im Traumjahrgang 2006 wartet der „Le Mas” mit der gleichen Dichte und Konzentration auf wie seine so ungemein beliebten Vorgänger, ist jedoch noch extraktreicher, strukturierter und mineralischer als je zuvor, besitzt eine noch höhere, deutlich schmeckbare Komplexität (!) in der berauschenden Frucht, ein (aufgrund der kühlen Nachttemperaturen vor der Ente) einzigartiges Gleichgewicht zwischen Tanninen, Säure und relativ niedrigem, bestens eingebundenem Alkohol und ist wie stets unverkennbar geprägt von seinem Terroir und der sensiblen Handschrift einer großen Winzerpersönlichkeit! In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein nur schwerlich zu übertreffender Leckerbissen, was auch Joel Payne in seiner großen Languedoc-Reportage in „Alles über Wein” konstatiert, indem er diesen herrlichen Alltagswein zu den „besten Schnäppchen des Languedoc” zählt. Meine ganz besondere Empfehlung!

Welch ungemein süffiger und anregender Wein, von dem man auch mal die berühmte Flasche mehr trinken kann und am nächsten Morgen keinerlei Probleme im Magen oder Kopf bekommt, da die für den Wein verwendeten Träubchen liebevoll im Weinberg behandelt und nicht in Frankensteins Monsterlabors atomisiert und danach wieder neu zusammengesetzt werden: Schnöde, moderne Weinwelt mit den Segnungen der modernen Agrarindustrie versus solch authentische Naturprodukte eines liebenswerten Charaktermenschen!



Pierre Clavel

311106 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2006 7,50 Euro
Pierre Clavels ungemein beliebte, fabelhaft leckere Cuvée „Les Garrigues” (50% der Trauben stammen aus alten Syrahreben, in 2006 in Frankreis Süden nach Auffassung aller Winzer unter den Rebsorten der Star des Jahrgangs, dazu Grenache und Mourvèdre) gehört zu den legendärsten Weinen des gesamten Languedoc, da hier die Relation moderater Preis und hoher Genuss unübertrefflich scheint.
In der Farbe zeigt dieser traumhafte Wein aus großem Jahr ein sehr tiefes dunkles Rot, die Nase wird verführt von herrlich frischen, schwarzen Blaubeeren und Cassisaromen, wild wachsenden Kräutern der Garrigue (die Sie auch bei einem abendlichen Spaziergang am Fuße des unweit von der Domaine gelegenen malerisch-mythischen Bergriesen des Pic St. Loup durch ihre betörenden Aromen begeistern werden) sowie saftigen Mon-Chérie-Kirschen, Wildbret und Pfeffer.
Am Gaumen präsentiert sich dieser Schmeichler der Sinne für seine Preisklasse schier unglaublich saftig, mit einer verführerisch süßlichen Frucht (wiederum reife schwarze Früchte), Gewürzanklängen und zarter Bitterschokolade. Viel Extrakt und Dichte, auf der Zunge konzentriert, geschmeidig, weiche, cremige, sanfte Tannine, ohne die geringste Spur von Trockenheit. Wie immer ein fröhlicher, einladender Wein, der die warmherzige Persönlichkeit seines sympathischen Produzenten bestens widerspiegelt. Ein ungemein charaktervoller und attraktiver Tropfen, der unbeschwerten Trinkgenuss bereitet.
Paula Bosch, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München), hatte bereits den 2001er im Magazin der Süddeutschen Zeitung als besondere Kaufempfehlung euphorisch gefeiert und in ihrem Edelrestaurant ausgeschenkt; der 06er ist infolge subtiler Fortschritte in Weinberg und Keller und seiner immensen Frische (die es Pierre in den letzten Jahren meisterhaft herauszuarbeiten gelingt und die seine Weine so wohltuend von so vielen alkoholischen Marmeladenbomben aus den Supermärkten unterscheidet) selbst diesem großen Wein nochmals überlegen – dabei aber in seiner Stilistik sehr ähnlich. Vielleicht ein wenig komplexer, mineralischer, länger anhaltend im Abgang und eben deutlich saftiger und frischer. Meine unbedingte Empfehlung!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2008 bis 2011, mindestens.



311605 Pierre Clavel, Le Marteau, rouge 2005 11,00 Euro
Pierre Clavel hat in seinem großen Jahrgang 2005 einen neuen Spitzenwein aus kalkreichen Böden in Saint-Christol vinifiziert, der wegen seines einzigartigen Terroirs (seine anderen Top-Parzellen in La Méjanelle sind hingegen von roten Kieselsteinen dominiert) und seiner außerordentlichen Qualitäten schon vor seiner Freigabe für einen Paukenschlag in der Insiderszene gesorgt hat. Ein Naturwein voller ursprünglicher Wildheit, minimal geschwefelt, weder geschönt noch filtriert! In der Farbe ein tiefdunkles Violettrot, in der faszinierenden Nase animalische Noten (vom Kalk, die nach 1-2 Jahren der Flaschenlagerung harmonisch eingebettet sein werden) sowie Anklänge an Leder, Wild, Speck, feinherbe Früchte, wilde Brombeeren, Schlehen, Vogelbeeren, Teer, Lakritz, wilde Kräuter der Garrigue und intensive Aromen von gegrilltem grünen Paprika, Kakao- und Kaffee. Am Gaumen ungemein dicht mit einer feinen Fruchtsüße, reifem Tannin und einer anregenden Säure. Langer Nachhall, großes Potential bis mindestens 2015. Dieser authentische Garrigue-Wein mit seiner ursprünglichen Art ist eine vinologische Liebeserklärung von Pierre Clavel. Und ich bin mir ganz sicher, Sie, werte Kunden, werden diesen trotz all seiner Wildheit und Authentizität weichen, sanften Wein lieben lernen, wenn Sie ihn erstmals im Glase haben!


 


Pierre Clavel

311205 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 2005 12,50 Euro
Legendär mittlerweile die FEINSCHMECKER-Degustation, die den Copa Santa an die Spitze stellte vor den weltberühmten, aber um ein Vielfaches teureren Spitzenweinen der Côte Rôtie von Guigal!
Wahre Lobeshymnen werden dieser spektakulär schönen Cuvée (Syrah, Grenache, Mourvèdre, ausgebaut in gebrauchten Barriques) sowohl in der Fachpresse als auch von Weinliebhabern seit Jahren gesungen. In unzähligen Degustationen wurde er zu den besten Weinen des gesamten französischen Südens gezählt und manche Verkostung hat er souverän gewonnen – zu Recht! Und was hat unser liebenswerter Freund Pierre im phantastischen Languedocjahrgang 2005 für eine traumhafte Qualität in die Flasche gebracht: Welch noble Stilistik, welch edler Stoff! In der Farbe ein leuchtendes, tiefes sattes Dunkelrot, in der Nase ein großartiges, komplexes Aromenspektrum, geprägt von frischen, wilden, dunklen Blaubeeren, intensiven, jedoch sehr feinen Gewürzanklängen, einem faszinierenden Touch von frischen Trüffeln und schwarzem Pfeffer, einem großen, klassischen Luxus-Châteauneuf-du-Pape ähnlicher denn je.
Dem Gaumen schmeichelt dieser Aristokrat des Languedoc mit einer wunderbar weichen Textur und einer cremigen, kühlen, feinwürzigen, zart wilden Frucht. Dabei ist dieses Musterexemplar eines edlen großen Rotweins aus dem Midi ungemein harmonisch und von einem fabelhaften Gleichgewicht aller Komponenten gekennzeichnet. Er präsentiert sich herrlich dicht, tiefgründig, rund und geschmeidig, mit kühler Finesse und einer kernigen, dennoch schmelzig-seidenen Tanninstruktur und einem langen, mineralischen Abgang.

Zweifellos von nochmals deutlich besserer Qualität als sein von der französischen Fachzeitschrift TERRE DE VINS mit der Höchstbewertung von 4 Gläsern und 18/20 Punkten ausgezeichneter Jahrgangsvorgänger. Kultweinstatus!

Es ist sicherlich die ungewöhnlich edle Stilistik für einen Wein des Languedoc, der dieses sinnliche Gewächs zu einem ganz besonderen Genusserlebnis werden lässt. „Der beste Copa Santa aller Zeiten, eine ganz neue Liga, ein Quantensprung gar” wie ein begeisterter Weinliebhaber und großer Kenner südfranzösischer Weine bei einer Verkostung vor Ort in Saarwellingen begeistert ausrief. Sicherlich! Pierre Clavel hat zweifellos den vorläufigen Höhepunkt seines grandiosen vinologischen Wirkens erreicht. Niemals zuvor war seine Spitzencuvée, die einen höheren Anteil an Mourvèdretrauben (diese Rebe hat die klimatischen Bedingungen des französischen Südens optimal adaptiert) besitzt als in der Vergangenheit, derart nobel, edel, aristokratisch, mineralisch – und dann immer wieder diese formidable Frische mit seidenen Tanninen! Châpeau, Pierre, für diese traumhafte Qualität zu seit Jahren unverändert günstigem Preis: Der ,Copa Santa’ setzt in Zeiten der globalen Erwärmung die neuen Maßstäbe für Rotweine aus südlichen Regionen in punkto Frische, Finesse und purem Trinkvergnügen – insbesondere in Bezug zu seinem unverschämt günstigen Preis!
Wegen seiner seidenen Tanninstruktur zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis 2016, mindestens.



3112105 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge, Magnum 2005 1,5 l 26,00 Euro




News aus Frankreich, in letzter Minute:

Beim Verfassen unserer Pinwand flattert uns eine weitere Auszeichnung eines unserer meist verkauften Basisweine ins Haus. Für seine attraktive Preisklasse mit sensationellen 15/20 Punkten wird der so ungemein beliebte „Little James” (Château Saint Come: „One of the two finest producers of Gigondas with magical terroir”, Parker) von Michel Bettane in seinem neuen Standardwerk „Le grand guide des vins de France 2008” gefeiert.

Château Saint Cosme
Château Saint Cosme

171706 Saint Cosme, Little James, VdT rouge (PK) 2006 6,90 Euro
Sicher hat dieser leckere, reinsortige Grenache, „ein sagenhaftes Schnäppchen” (Parker) aus hochreif gelesenen Trauben nicht die Tiefe und Struktur eines großen Châteauneuf-du-Pape. Andererseits ist er unglaublich attraktiv, ein „sexy”-Wein von tiefroter Farbe mit viel frischer, herrlich rot- wie dunkelbeeriger Frucht Cassis und Brombeeren), dazu betörende Noten von Lavendel, Thymian und zart-herber Pfefferminze. Am Gaumen eine anregende Würze und eine Wagenladung voll dunkler Waldbeeren, saftig, süffig, frisch, charmant, mit milder Säure und mit weichen, cremigen Tanninen versehen. Der Grenache-typische Nachhall verführt zum Weitertrinken und ist für diese ungemein faire Preisklasse erstaunlich lang: Herausragender Geschmack muss kein Monopol für teure Weine sein!

P.S.: Dieser traumhafte Tropfen, von Insidern gerne als „Geheim-Gigondas” deklariert, entstammt dem Umstand, dass nach französischem Weinrecht ein jährlich festzulegender Anteil der Traubenernte deklassiert werden muss. Hierdurch soll der Überproduktion vorgebeugt und die Qualität der AC-Weine angehoben werden. Bei Massenweinproduzenten sicherlich eine sinnvolle Regelung, für Qualitätserzeuger ärgerlich, da hochwertige Qualitäten offiziell nur als „Vin de table” gehandelt werden dürfen. Der Weinfreund darf sich natürlich freuen, denn das, was er beispielsweise hier in der Flasche findet, ist kein einfacher Landwein, sondern überwiegend ein deklassierter Gigondas aus dem großen Rhônejahr 2006!
Zu genießen ab sofort bis 2009.


Bettane: 15/20 Punkten



DEUTSCHLAND


Willi Schaefer – Graach

Der König über ein kleines Himmel-Reich besitzt einen legendären Schatz: Feinsten Schiefer!

Willi Schaefer – Graach

Jeden Tag geht er persönlich hinaus in sein kleines (nur 3,5 ha), aber feines Königreich und kümmert sich eigenhändig um sein Volk: Traumhaft alte Rebstöcke besten genetischen Ursprungs, die wunderbare kleinbeerige Träubchen tragen und die sich mit ihren tiefgründigen Wurzeln in den steilen Moselhängen in einen weltberühmten Schatz eingegraben haben: Verwitterter, weicher Schieferboden der allerfeinsten Art. Willi Schaefer, einer der Stillen und Leisen im Lande, der so bescheiden auftritt, dass viele in Deutschland gar nicht mal bemerkt haben, welche Weltklasseweine in seinen legendären Lagen wachsen und es wieder einmal das Ausland gewesen ist, das zuerst die unvergleichlichen Rieslinge mit ihrem unverwechselbaren Stil hymnisch feierte, hat in seiner mittlerweile über 30jährigen Winzerlaufbahn seine Vision verwirklicht: Er hat in seinen wertvollen Steillagen die glockenklare Mineralität im Schiefer zum Klingen gebracht!

Willi Schaefer – Graach
Willi Schaefer und sein Sohn Christoph in ihrem „Königreich”

Seine eleganten, so ungemein trinkanimierenden Rieslinge besitzen eine messerscharfe Mineralität, es sind unvergleichlich schlanke, rassige Weine mit enormer Ausstrahlung. „Ihre aromatische Brillanz sowie ihre markante rassige Säure haben sie zum Gegenstand eines internationalen Kults gemacht”, notiert begeistert Stuart Pigott in seinem neunen Standardwerk „Wein spricht Deutsch”. Kein Wunder, dass die Rieslinge von Willi Schaefer weltweit extrem gesucht und daher ähnlich schwer zu bekommen sind wie die teuersten Pretiosen aus dem Burgund.

Wie immer bei den großen Winzern der Welt liegen die Ursachen der singulären Qualität in den Weinbergen. Und hier gibt es erhebliche mikroklimatische Unterschiede zu den benachbarten großen Wehlener und Bernkasteler Lagen: Nicht nur die Häuser des Orts, sondern auch Uferwiesen trennen diese weltweit gerühmten Lagen vom Flusslauf der Mosel, so dass hier eine deutlich anders geartete Thermik besteht. Und die tiefgrauen Schieferböden in den extrem steilen Hängen des Domprobsts (60 bis 70% Gefälle) und des Himmelreichs, die unmittelbar hinter den letzten Häusern von Graach majestätisch sich erheben, gebären unter den Händen eines ungemein bescheidenen Winzerstars traumhaft FEINE Rieslinge, die seit Jahren zu meinen persönlichen Lieblingsweinen gehören!

Ein gewichtiges Indiz für die einzigartige Güte der Graacher Lagen kann man in der Geschichte finden. Heutzutage mögen andere Gemeinden mit lautstärkeren Winzern und modernem Marketing im Rampenlicht der Weinwelt stehen, aber in der preußischen Klassifizierung der Moselweinberge von 1816-32 sind die Weinberge Graachs höher bewertet als die jeder anderen Gemeinde der gesamten Mosel, Saar und Ruwer! Seien Sie versichert, werte Kunden, dass die preußischen Steuererheber sehr genau wussten, was sie taten. Und in diesen genialen Lagen vinifiziert der sympathische König von Graach, Willi Schaefer, mittlerweile zusammen mit seinem talentierten und ebenso sympathischen Sohn Christoph, absolute Weltklasseweine, mit fabelhafter Reputation in den angelsächsischen Ländern, einzigartig in ihrer messerscharfen Mineralität und unvergleichlichen Brillanz – und in Deutschland hat es noch kaum jemand bemerkt! Greifen Sie zu liebe Kunden, diese Rieslinge sind Glücksfälle im Leben eines jeden kundigen Weinliebhabers! Klassischer, finessenreicher, mineralischer und feinfruchtiger kann die Mosel nicht schmecken!

Willi Schaefer – Graach
Der alte Flaschenkeller des Weingutes

Und bedenken, Sie, liebe Kunden: Diese so lebendigen Rieslinge besitzen ein legendäres Reife- und Entwicklungspotential – ohne jemals ihre Frische zu verlieren! Bei den Spätlesen 20- 30 Jahre und mehr, bei den Auslesen bis zu einem halben Jahrhundert. Von Jahr zu Jahr werden diese Köstlichkeiten sich entwickeln und gewinnen eine Komplexität und Mineralität, die weltweit einzigartig sind: Das sind Schichten um Schichten sich entfaltende Finesse und Eleganz. Das kaleidoskopartige Aromenspektrum ist dabei stetigen Veränderungen unterworfen. Daher verzichten wir hier auch auf eine detaillierte Weinbeschreibung, die nichts anderes wäre als eine Momentaufnahme, die morgen bereits nicht mehr stimmen würde; stattdessen wollen wir Ihnen die grundlegenden Charakteristika dieser beiden legendären, absolut gleichwertigen Lagen aufzeigen, die ein Merkmal vereint: Sie bereiten Trinkspaß ohne Ende. Nichts ist schwer, alles so tänzerisch verspielt und leicht! Und eine FEINHEIT wie bei den großen Pinot Noirs aus dem Burgund der legendären Domaine Dujac: Wahrlich der Tanz des Schmetterlings!

Filigrane Frucht (stets eher das gelbe Obst, aber auch kühle, schwarze Johannisbeernoten) mit strahlender Brillanz, Cremigkeit und Fülle bei gleichzeitiger geschliffener Klarheit, begleitet von einer abgrundtiefen Mineralität sind die dominierenden Charakteristika des Geschmacksbilds der stahligen Graacher Domprobst Spätlese mit ihrer fast unglaublichen Länge, während wir im verspielteren Himmelreich (welch Primaballerina des Rieslings!) häufig betörende Aromen von Rosenblättern finden und eine Textur, die wie Seide über die Zunge gleitet.
Die Auslesen aus dem Domprobst und Himmelreich variieren je nach Lesezeitpunkt und ihres unterschiedlichen Anteils an edler Botrytis hinsichtlich ihrer fabelhaft eingebundenen Süße und inneren Dichte, wobei das Himmelreich wiederum eher verspieltere, ätherisch duftende Rieslinge ergibt, während der Domprobst immer etwas erdiger, „ernsthafter” und mineralischer wirkt.


924106 Schaefer, Graacher Himmelreich, Riesling Spätlese feinherb 2006 16,50 Euro
Welch traumhaft schlanke Köstlichkeit!



924206 Schaefer, Graacher Himmelreich, Riesling Spätlese 2006 17,80 Euro



924306 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Spätlese 2006 21,90 Euro



Willi Schaefer – Graach

924406 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Auslese 2006 39,90 Euro



9244306 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Auslese 2006 0,375 l 22,00 Euro



Willi Schaefer – Graach

924405 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Auslese 2005 39,50 Euro



924605 Schaefer, Graacher Himmelreich, Riesling Auslese 2005 25,00 Euro



9245306 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Beerenauslese 2006 0,375 l 77,00 Euro




Willi Schaefer – Graach
Vater und Sohn vor der Lage „Graacher Domprobst”

Die nochmalige kaum für möglich gehaltene Steigerung, den ultimativen Kick finden Sie, werte Rieslingfreunde, in den extrem raren Versteigerungs-Pretiosen: Kultweine mit magischem Klang, strahlende Weindiamanten am nächtlichen Sternen-Himmel der Mosel, in winzig kleinen, homöopathischen Dosen vinifiziert, von Weinliebhabern in aller Welt verzweifelt gesucht, und das zu Preisen, die nicht billig sind (wie könnten sie das auch sein angesichts der exorbitanten Arbeit in den steilsten Lagen der Welt), die im internationalen Kontext gesehen aber immer noch als absolutes Schnäppchen gelten. Meine unbedingte Empfehlung.

924706 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Spätlese 2006 89,00 Euro


Versteigerungswein


9248306 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Auslese Goldkapsel 2006 0,375 l 129,00 Euro


VERSTEIGERUNGSWEIN - Einzelflaschenabgabe!


P.S. I: Ist das nicht Terroircharakter in seiner schönsten Form, wenn ein Riesling uns so deutlich an seinen Ursprung erinnert und den Durst der Seele stillt?
P.S. II: Probieren Sie, wenn Sie Lust haben, die Weine auch in ihrem jungen Stadium (Riesling, da nicht im neuen Holz ausgebaut, schmeckt immer!), dann vielleicht über mehrere Tage oder gar über 2 Wochen aus der geöffneten Flasche und Sie gewinnen einen Einblick in die phantastische Aromenvielfalt, die weltweit nur eine einzige Weißweinrebe besitzt: der Riesling!



Weingut Dirk Würtz

Wieder eingetroffen: Seit Jahren unser erfolgreichster Basisriesling – Ein wunderbarer „Saufwein” aus biologischem Anbau!

Weingut Dirk Würtz
Blick auf Dirks „Königsmühle” aus luftiger Höhe.

950406 Würtz, „Potate Rheinhessen”, Riesling trocken (DV) 2006 5,20 Euro
Aus unterschiedlichen Parzellen mehrerer Paradelagen in Gau-Odernheim hat unser Revoluzzer aus relativ kleinem Ertrag (40 hl/ha) wiederum einen „ansprechenden Saufwein im unteren Preissegment vinifiziert, von dem man garantiert keine Kopfschmerzen (auch keine verkorkten Flaschen, da Drehverschluss) bekommt”, so Dirk Würtz, Understatement pur betreibend. Es ist schlichtweg sensationell, mit welcher Aromenintensität dieser herrliche Alltagswein begeistert. So fasziniert er stets aufs Neue durch seine ungemein expressive Aromen von Cassis, Stachelbeeren und mineralische Noten in der Nase, dazu gesellt sich die typische „Würtz-Würze”, am Gaumen relativ dicht mit einer feinen Säure und einer zarten Mineralität infolge des hohen Kalkanteils im Boden. Sicherlich kein großer, komplexer Riesling, doch in seiner Preisklasse qualitativ eine unerhörte Provokation!

Dieser Auffassung ist auch die Fachpresse: Lassen Sie mich stellvertretend für alle Elogen, die ihm zuteil wurden, Stephan Reinhardt zitieren, der in einer ausführlichen Reportage in der WELT am Sonntag unter der Schlagzeile „Generation Riesling” über junge Winzer berichtete, die mit „Leidenschaft und handwerklicher Sorgfalt” Deutschlands Paraderebsorte „an die Spitze führen”. Als einer von fünf besonders herausgehobenen Rieslingen wird der ‘Potate’ sowohl für seine Qualität als auch für sein tolles Preis-Genussverhältnis ausdrücklich gelobt.

Reinhardt schreibt:„‘Sauft’, Brüder”, heißt dieser ökologisch erzeugte Riesling mit Schraubverschluss aus Rheinhessen. Damit sich weniger Leute durch den Namen abgestoßen oder gar ausgegrenzt fühlen, hat Winzer Dirk Würtz den Imperativ in lateinischer Sprache aufs Etikett gesetzt: Potate! Der Name ist Programm: Die frische und leichte Einstiegsdroge zum Thema „Riesling trocken” eignet sich für alle Anforderungen des Lebens, etwa zu Vergessen, Verlieben, Durstlöschen und Sparen.” Lassen Sie sich diesen leckeren Trinkspaß auf keinen Fall entgehen!




Pinot Noir aus Deutschland erklimmt im Jahrhundertjahrgang 2005 eine neue Qualitätsdimension – Spätburgunder aus Rheinhessen und der Pfalz auf Augenhöhe mit den Pretiosen des Burgunds!

Wir haben Ihnen, werte Kunden, in den letzten beiden Pinwänden von einer Vergleichsprobe berichtet, in der die besten Pinot Noirs aus deutschen Landen qualitativ auf Augenhöhe mit den besten burgundischen Rotweinen brillierten. Vor ein paar Jahren noch unvorstellbar, hat es eine Handvoll deutscher Spitzenwinzer tatsächlich geschafft, Rotweine von einer derart phantastischen Güte zu produzieren, dass sie in Blindproben gleich hoch wie ihre berühmten Vorbilder aus dem Burgund gewertet werden! Bestes handwerkliches Können, großer Ehrgeiz, Enthusiasmus und die bedingungslose Liebe zum Wein ebenso wie die klimatischen Veränderungen des letzten Jahrzehnts, von denen die nördlich gelegenen Weinanbauregionen auf unserer Erdhalbkugel schmeckbar profitieren, haben zu diesem Ergebnis gleichermaßen beigetragen, welches, auch das sei deutlich angemerkt, schon einem kleinen Erdbeben gleichzusetzen ist! Zweifellos: Der Jahrhundertjahrgang 2005 ist nicht nur im Burgund oder im Bordelais von erlesener Güte, er stößt auch in Deutschland im Rotweinbereich die Tür zu einer neuen Qualitätsdimension ganz weit auf!

Heute präsentieren wir Ihnen den Sieger unserer mittlerweile fast schon ein wenig legendären Pinot Noir-Degustation, der (wie im übrigen auch die beiden phantastischen Rotweine von Friedrich Becker aus der Pfalz, die ebenfalls mit den Top-Burgundern um den Sieg rangen) „spielerisch” in die Weltklasse vorgestoßen ist, von einem deutschen Spitzenwinzer, der seit Jahren bereits weltweit höchstes Ansehen wegen seiner großartigen Rieslinge genießt, die im trockenen wie edelsüßen Bereich von einer fabelhaften Finesse und Eleganz geprägt sind: Klaus-Peter Keller aus Rheinhessen, selbst ein leidenschaftlicher Burgundliebhaber, hat einen Pinot Noir vinifiziert, der von allen Probenteilnehmern blind als Grand Cru von der Côte de Nuits eingestuft wurde. Kann es ein schöneres Kompliment geben?

Kann es! Denn inzwischen hat eine der weltweit renommiertesten Expertinnen für Pinot Noirs, Jancis Robinson, diesen traumhaft feinen, seidenen Wein in London probiert und ihm mit 18,5/20 Punkten eine Bewertung gegeben wie den berühmtesten Pretiosen des Burgunds! Herzlichen Glückwunsch Klaus-Peter für Deinen Pinot Noir historischer Dimension! Und ebenfalls herzlichen Glückwunsch unseren beiden sympathischen Beckers, dem „Alten und dem Jungen Fritz”, deren beide Spätburgunder mit ihrer fabelhaften Güte zu dieser Geschichte schreibenden Verkostung beigetragen haben!


953205 Keller, Bürgel Großes Gewächs, Spätburgunder „Felix“ 2005 35,00 Euro
Jancis Robinson: „Very youthful purple-edged crimson, medium density with a pale rim. Meaty sundried tomato and some spicy oak notes but these do not overwhelm the fine red and black fruits. Lovely classy oak – a very classy wine altogether. Firm fine tannins. Very fresh. Very very long. 18,5/20. Drink 2008-17”.


Wegen der schier unglaublichen Nachfrage leider max. 2 Flaschen pro Kunde.


972905 Becker, Spätburgunder „Sankt Paul” Großes Gewächs 2005 49,90 Euro
Ein ganz großer Pinot Noir, zu 100% im neuen Barrique ausgebaut, der seine Pendants findet in den berühmtesten Lagen des Burgund: Feine Mineralik trifft feinste Frucht. Finesse verbindet sich mit Länge. Genau so muss ein großer Burgunder schmecken! Höchste Eleganz paart sich mit süchtig-machendem Sexappeal und geschliffenen Tanninen. Ein singuläres Meisterwerk, in dem sich ein großes Terroir versinnbildlicht und sein magisches Antlitz enthüllt. Eine Göttergabe, deren aromatische Faszination berührt und die über Jahre hinweg nicht vergessen werden wird! Doch kommen wir zu irdischen Bewertungen zurück und lassen den Gault Millau urteilen, der diesen fabelhaften, lasziv-mystischen Wein mit einem Chambolle-Musigny vergleicht und meint: „Friedrich Becker gehört seit seinem legendären 1989er zu den bedeutenden Rotweinmachern Deutschlands und kaum jemand sonst kann seitdem eine so lückenlose Reihe großer Spätburgunder aufstellen. Der Sankt Paul begeistert mit einem satten Duft von kräftig geräuchertem Speck, besitzt enorme Entwicklungschancen und gehört zu den 10 besten Rotweinen Deutschlands.” Viele unserer Kunden, die bei uns vor Ort an unseren Degustationen teilnehmen, sehen diesen genialen Wein qualitativ auf gleicher Stufe mit dem stilistisch anders gearteten, etwas majestätischeren Gault Millau-Sieger, denn eine derartige burgundische Eleganz, die in die Mysterien des Terroirs einweiht, solch pure Sinnlichkeit, werden Sie zu diesem Preis selbst in Frankreich schwerlich finden können. Châpeau, „Alter Fritz”!

Dieser ungemein komplexe Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es in den ‚lebenden’ Weinbergen der rührigen Beckers an der deutsch-französischen Grenze lebendig vielfältig duftet. Wenn ich einen Schluck dieses originären Pinot Noir zu mir nehme, werden Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags an einem warmen Sommerabend, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Kann es ein schöneres Kompliment geben? Probieren Sie unbedingt diesen lasziv-erotischen Wein, der nach Herkunft schmeckt, nach Pfälzer Heimat, nach wild wachsenden Blaubeeren und nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist.

Und Jancis Robinson, weltweit renommierte master of wine, feiert diesen Traum eines Burgunders mit 17,5/20 Punkten, eine Bewertung, deren ganze Tragweite man erst erkennen kann, wenn man weiß, dass diese so ungemein zurückhaltend punktende Pinot-Noir-Liebhaberin selbst die teuersten Prestigeweine aus dem Burgund, die Luxuscuvées von Romanée-Conti, im Jahrhundertjahrgang 2005 mit 18-19 Punkten bewertete und viele andere große Namen darunter! Die deutsche Rotweinelite ist erstmals auf Augenhöhe mit den Pretiosen des Burgunds!
Zu genießen ab sofort bis etwa 2018.



972705 Becker, Pinot Noir 2005 98,00 Euro
Vier Mal in Folge vom Gault Millau als der „beste Rotwein seines Jahrgangs in ganz Deutschland” ausgezeichnet.
Und 2005 ist aufgrund des fabelhaften Altweibersommers und infolge immer älter werdender Reben der größte jemals in Deutschland erzeugte Rotweinjahrgang!



Stephan Reinhardt, freier Journalist und einer der Autoren von Stuart Pigotts ebenso lesens- wie diskussionswertem neuen Standardwerk „Wein spricht deutsch”, bedauert ebd., dass dieser großartige Wein, mit dem sich Becker ein Denkmal setze, „praktisch allein in der Literatur zu bestaunen ist”. Das stimmt so nicht ganz, bei Pinard de Picard ist diese fabelhafte Hommage an die Pinot Noir-Rebe zu erwerben – und das: unlimited! Pinard de Picard führt die Weine, über die die Welt spricht.




SPANIEN

Finca Sandoval

„Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen” (Hermann Hesse: „Stufen”)

Nicht wenige Menschen hegen tief in ihrem Herzen die Sehnsucht, in der Blüte ihres Lebens noch einmal etwas völlig Neues zu beginnen und lang gehegte Wünsche zu realisieren. Victor de la Serna, ein international renommierter spanischer Weinjournalist, erfüllte sich nach jahrelangen intensiven Recherchen nach einem exzellenten Terroir einen Lebenstraum und gründete 1998 sein eigenes Weingut mit derzeit knapp elf Hektar Rebfläche.

Finca Sandoval
Victor de la Serna, international renommierter spanischer Weinjournalist und Winzer

Und dieses vinologische Kleinod ist ausgerechnet in einer terra incognita gelegen: In der noch weitgehend unbekannten Region Manchuela (220 Kilometer südöstlich von Madrid in der Nachbarschaft von La Mancha und Utiel-Requena) fand de la Serna seine Weinheimat, die ihm aufgrund der spezifischen klimatischen Gegebenheiten ideale Bedingungen im Weinberg bietet. Die extrem ärmlichen, tiefgründigen, lehmhaltigen Parzellen mit einer hervorragenden Wasserspeicherfähigkeit für eine optimale Reifephase der Traube – von unschätzbarem Wert in den heißen spanischen Sommermonaten – sind durchsetzt mit unzähligen Kalksedimenten. Und diese beiden Bestandteile des Bodens ergänzen sich auf ideale Weise und zeichnen so verantwortlich für die subtile Mineralität, die bemerkenswerte Struktur, die große Kraft und die enorme Komplexität in den fertigen Weinen. Die bestens gepflegten Parzellen sind zudem knapp 800 Meter hoch gelegen und daher sehr kühlen Nachttemperaturen ausgesetzt – ein entscheidender Vorteil für die Aromenbildung der Trauben in dieser heißen Region, in der ein sehr trockenes Wetter herrscht mit insgesamt nur rund 350 Liter Niederschlag pro Jahr, so dass zusätzlich zur natürlichen Wasserhaltekraft des Bodens ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem zur Vermeidung von Trockenstress entwickelt wurde.

Finca Sandoval
Alte Syrahrebe auf Finca Sandoval

Neben diesen ausgezeichneten Standortbedingungen sind zwei weitere Faktoren mitentscheidend für die großartige Qualität der auf Finca Sandoval erzeugten Spitzenweine. Zum einen stammen die Syrahstöcke, die wichtigste Sorte des Gutes, aus der Rebschule ‚unseres’ weltberühmten Weingutes Beaucastel in Châteauneuf-du-Pape und erbringen gerade einmal 19 hl/ha Ertrag von Trauben auf dem Höhepunkt ihrer physiologischen Reife! Zum anderen fand Victor de la Serna tatkräftige Unterstützung durch den renommierten Önologen Rafael Orozco und durch José Manuel Lázaro, die für alle Arbeiten in den klimatisierten Kellerräumen und in den Weinbergen verantwortlich sind und durch den bereits über 70jährigen Jerónimo Romero, „der jedoch noch ungeheuer rüstig sowie klug und weise ist und in Manchuela nicht nur sämtliche Weinberge mit ihren differenzierten Böden genauestens kennt, sondern nahezu jeden einzelnen Rebstock mit Vornamen”, schmunzelt de la Serna. „Meine Weine sind ausschließlich das Produkt ihres Terroirs, aber niemals das Resultat kellertechnischer Experimente. Jede Rebsorte und jede einzelne Parzelle wird separat in französischen Barriquefässern (ein Drittel davon neu) vinifiziert, um später optimal aufeinander abgestimmte Cuvées erzeugen zu können”.

Und wie phantastisch die Weine von Victor de la Serna mittlerweile schmecken, haben zahlreiche Liebhaber großer spanischer Gewächse bereits in den letzten drei Jahrgängen erfahren können: Nur wenige andere Weine auf der iberischen Halbinsel trumpfen mit vergleichbar prägnanter Charakteristik auf und verströmen eine solch souveräne Gelassenheit. Das ist Terroir pur im wortwörtlichen Sinn: Weine voller Eigenständigkeit, Aura und Charisma, die, wenn man sie getrunken, so schnell nicht wieder vergisst! Den bisherigen Höhepunkt im Schaffen von de la Serna stellt zweifellos seine 2004/5er Kollektion dar. Liegt es an der unterirdischen Bewässerung, die seinen noch jungen Syrah und Touriga Nacionalreben den üblichen Trockenstress erspart, oder sind es die uralten Monastrell-, Bobal- und Garnachareben, die seine Cuvées bereichern? Oder ist strikte Selektion, aufwendige Weinbergsarbeit sowie der separate Ausbau einzelner Parzellen das Qualitätsgeheimnis? Fakt ist auch, dass die immer älter werdenden Reben entscheidend dazu beitragen, dass auf der Finca Sandoval Weine erzeugt werden, die Maßstäbe setzen für großen spanischen Wein!


Finca Sandoval
Aufwändige Weinbergsarbeit und gepflegte Parzellen
als wesentliches Qualitätsgeheimnis

447205 Sandoval, Salia tinto 2005 15,90 Euro
Diese betörende Cuvée von kühler Stilistik und fein-cremiger Textur ist von beeindruckend originärem Charakter: Perfekt gereifte Syrah- und vorzügliche Garnacha- und Mourvèdretrauben ergeben in der Farbe ein sattes Schwarzrot; die Nase wird mit subtilen Aromen von Veilchen, Weihnachtsgewürzen, Trüffeln, Teer und Vanille verwöhnt. Nach einiger Zeit der Öffnung gesellen sich Anklänge an dunkle Waldbeeren und getrocknete Pflaumen hinzu. Am Gaumen wirkt diese originäre Cuvée sowohl verführerisch weich, ungemein saftig und kühl als auch kraftvoll und besticht mit einem erfrischenden Säuregerüst und einer feinkörnigen Gerbstofftextur, so dass sich die Tannine angenehm cremig und wiederum traumhaft frisch und seiden ausbreiten. Eine faszinierende mineralische Ader liebkost die Zunge! Der betörend würzige Abgang mit seiner beeindruckenden, graphitartigen Mineralität hört lange nicht auf und es verbleibt ein wunderschöner Nachhall von frisch geröstetem Kaffee, Karamell und Brioches sehr lange haften. Eine traumhafte Vermählung von spanischer Tradition und europäischer Moderne!

Dieser großartige Tropfen verzaubert und setzt in seiner unglaublich fairpreisigen Klasse DIE Maßstäbe in der spanischen Weinszene!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren oder aus der geöffneten Flasche über mehrere Tage probieren), Höhepunkt Mitte 2008 bis mindestens 2014.



447105 Finca Sandoval, tinto 2005 27,00 Euro
Welch hedonistischer Traum eines großen Weins, feinst süßlich im animierenden Duft, lasziv verführerisch und expressiv im komplexen Aroma, dabei saftig, weich, ungemein samtig und selten attraktiv auf der Zunge! Diese phantastische Topcuvée, vinifiziert aus fast 80 Prozent Syrah, dazu Mourvèdre und Bobal, wurde zur Hälfte in neuen französischen Barriques ausgebaut, wobei die Aromen des Holzes nur ganz zart vernehmlich und daher in keinster Weise aufdringlich sind, da die immense Dichte und die gewaltige, expressive Frucht des Weines das Holz perfekt integrieren. Intensiv dunkelrote, dichte, fast undurchdringlich schwarze Farbe, im betörenden Bukett strotzt der Wein nur so vor attraktiver, ungemein schmeichlerischer Fruchtkonzentration, kein Wunder bei einem lächerlich niedrigen Ertrag von nur 19 hl/ha. Süße Frucht paart sich mit duftiger Finesse! Faszinierende Aromen von süßen Brombeeren, Veilchen, Rosenblättern, Lakritz, Cassis, einem Hauch von Mocca, Kakao, Weihnachtsgewürzen, getrocknete Feigen sowie Trüffeln und jener feinwürzigen Garriguenote, die Syrahreben mit bestem genetischem Material in wärmeren Regionen kennzeichnet. Noten nobler Bitterschokolade und Zimt verbinden sich liebevoll mit der cremigen, dichten und saftigen Stilistik des Weines, der bei aller sinnlichen Opulenz über ein außerordentliches Maß an Frische, Eleganz und Finesse verfügt. Seine schmelzigen, seidenen Tannine wirken wunderbar südländisch weich, betören, hinterlassen aber auch einen Nachhall, der an große nördliche Rhôneweine, insbesondere natürlich an die Spitzenweine der Côte Rôtie erinnert. Großes Kino! Ein extrem extraktreicher, faszinierend fruchtbetonter, schmelzig-cremig-verführerischer, dabei aber auch expressiver, südlich-kühler Stil (dieses nur vermeintliche Paradoxon ist die Folge der ungewöhnlichen Höhenlage der Parzellen und der damit verbundenen großartigen Frische des Weines in Verbindung mit seiner wild-schönen Aromatik), der trotz seines Barriqueausbaus seine feurige spanische Herkunft nicht verleugnet, ein traumhaft authentischer, vibrierender Syrah, der so verführerisch schmeckt, dass man sich kaum beherrschen kann, eine ganze Flasche an einem Abend allein zu genießen. Ein großer originärer Wein mit südländischer Seele!
Zu genießen ab 2008, Höhepunkt 2010 bis 2020, mindestens.



Finca Sandoval

4473105 Sandoval, Cuvée TNS, tinto, Magnum 2004 1,5 l 109,00 Euro
In homöopathischen Dosen erzeugter Weltklassewein, ausschließlich in Magnums abgefüllt, von Parker im Vorgängerjahr mit 95 Punkten geadelt und dem dringenden Rat an seine Leser, zu versuchen, wenigstens eine oder zwei Flaschen dieses monumentalen, ungemein komplexen Weines zu ergattern. Seit 2002 erzeugt Victor de la Serna seine extrem limitierte Cuvée TNS, im Jahrgang 2005 zu 100% aus Touriga Nacional. Ein traumhafter Wein, sehr floral und elegant, doch mit großer Tiefe, in seiner Art einem großen Burgunder oder Cabernet Franc von der Loire vergleichbar. Unglaubliche Qualität, aber leider sehr limitiert.


Einzelflaschenabgabe




Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann