Saarwellingen, im Februar 2007

PINwand Nº 127


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer zweiten Pinwand des Jahres zünden wir ein erotisches Feuerwerk der Sinne. Mit Friedrich Becker aus der Südpfalz stellen wir Ihnen den „besten Spätburgunderwinzer Deutschlands vor, der zum vierten Mal in Folge den besten Rotwein des Jahrgangs in ganz Deutschland” (Gault Millau 2007) vinifiziert. Zwei fabelhafte Spitzenrotweine sind neu im Programm. „Weine und Weinmacher sind Legende, geradezu ein nationales Erbe” urteilt der Gault Millau über Helmut Dönnhoff. Drei faszinierende Weißweine aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 warten auf Sie.

Unsere Entdeckung des Jahres 2004 in Spanien, die Bodega Inurrieta, verzaubert alle Liebhaber charaktervoller Tropfen: Kein Wunder, dass die traumhaft preiswerten Weine unseres iberischen Kleinods seit drei Jahren zu den meist verkauften Rotweinen unseres gesamten Programms avancierten! Der neue Jahrgang ist frisch eingetroffen, ebenso wie die Weltklassegewächse von Aalto, für die Mariano Garcia, der legendäre spanische Weinmacher, verantwortlich zeichnet.

Das Weingut Felline in Apulien fasziniert mit autochthonen Rebsorten der Region.

Die legendären Terroirweine Alain Chabanons (Domaine Font Caude) schlagen in großer Blindverkostung die mythischen Kult-Gewächse von Rayas und Pétrus! Die Domaine de Trévallon vinifiziert biologisch angebaute Kultweine am Fuße der malerischen Alpilles. Die Rotweine der Domaine de Limbardié sind große Klassiker unseres Programms und Jeff Carrrel, Frankreichs große Önologenhoffnung, vinifiziert exzellente Weinunikate voller Rasse und Finesse!


In der letzten Pinwand stellten wir Ihnen die fabelhaften Rieslinge von Markus Molitor aus dem besten Jahrgang an der Mittelmosel seit 1959 vor. Die Resonanz übertraf alle unsere Erwartungen. Trotz großer Bevorratung waren wir im Handumdrehen ausverkauft und mussten enttäuschten Kunden absagen. Doch wir konnten wider Erwarten nochmals nachkaufen und bieten Ihnen daher mit großer Freude folgende Rieslinge nochmals an:


Weingut Markus Molitor
Panoramablick über die majestätischen Steillagen von Zeltingen


916005 Molitor, Riesling QbA trocken 2005 (Literflasche) 2005 1 l 7,80 Euro


914105 Molitor, Gutsriesling, trocken QbA 2005 8,95 Euro


914305 Molitor, Zeltinger Sonnenuhr Riesling Spätlese, trocken 2005 15,50 Euro
Für mich persönlich ist dieser Referenzriesling die schönste trockene Spätlese der Mittelmosel im Jahrhundertjahrgang 2005 zu phantastisch günstigem Preis und meine besondere Empfehlung!


917805 Molitor, Graacher Himmelreich, Riesling Spätlese, feinherb 2005 17,50 Euro
Für Gerhard Eichelmann, „Deutschlands Weine 2007” die beste feinherbe Spätlese ganz Deutschlands im Jahrhundertjahrgang 2005.


914705 Molitor, Zeltinger Sonnenuhr, Riesling Spätlese 2005 15,50 Euro


917905 Molitor, Bernkasteler Badstube, Riesling Kabinett feinherb 2005 9,90 Euro


917205 Molitor, Niedermenninger Herrenberg, Riesling Auslese*** 2005 0,375 l 35,00 Euro



Jancis Robinson, renommierte master of wine, die in Großbritannien längst die Nachfolge des legendären Hugh Johnson angetreten hat, veröffentlichte ganz aktuell ihre Verkostungen des Jahrhundertjahrgangs 2005 an der Rhône.

148605 Santa Duc, „Les Plans”, Vins de Pays de Vaucluse, rouge 2005 4,95 Euro
Jancis Robinson: „Full and pleasing - lunch wine! But lots of fine tannins packed in there. 15,5/20Punkten”.



151205 Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge 2005 11,90 Euro
Jancis Robinson: „Much better than some Châteauneufs”



171404 Saint Cosme, Gigondas rouge 2004 17,90 Euro
Jancis Robinson: 18/20 Punkten


Chateau Saint Cosme
Louis Barruol, der Winzermagier von Château Saint Cosme, mit alten Reben auf kalkhaltigem Teroir




148204 Santa Duc, Gigondas, rouge 2004 18,90 Euro
Testsieger der großen FEINSCHMECKER-Verkostung!
Jancis Robinson: 18/20 Punkten





Domaine Santa Duc


148404 Santa Duc, „Cuvée Prestige des Hautes Garrigues”, rouge 2004 29,00 Euro
Jancis Robinson: 18,5/20 Punkten



174605 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2005 43,90 Euro
JR 18,5+/20 Punkten. Einer der größten Châteauneuf-du-Pape aus einem der genialsten Jahrgänge seit 1961, der die Reife und Konzentration des 2003ers besitzt, aber wegen seiner höheren Säurewerte wesentlich frischer schmeckt und ein immenses Potential besitzt!


In Subskription!




SPANIEN

Bodega Inurrieta - Navarra

Unsere Entdeckung des Jahres 2004 in Spanien verzaubert alle Liebhaber charaktervoller Tropfen: Kein Wunder, dass die traumhaft preiswerten Weine unseres iberischen Kleinods seit drei Jahren zu den meist verkauften Rotweinen unseres gesamten Programms avancierten! Wir präsentieren heute den Fabel- Jahrgang 2004, den viele Kenner für den größten in der spanischen Weingeschichte seit dem legendären 1968er halten: ein Jahrgang von historischer Bedeutung wie 2005 im Bordelais!

„Von allen Wein anbauenden Ländern hat sich Spanien in der letzten Dekade wohl am meisten verändert”, konstatieren Hugh Johnson und Jancis Robinson trefflich in der aktuellen Ausgabe ihres renommierten „Wein-Atlasses”. Zunächst bildeten das Priorat und die Region Ribera del Duero die Epizentren der neuen Umwälzungen und entfachten mit ihrer entfesselten Kreativität und ihrer Hinwendung zu kühleren, hoch gelegenen Terroirs einen Trend zu charaktervollen Rotweinen, die neben ihrer gehaltvollen, aromatischen Frucht über eine singuläre Feinheit und fabiose Frische verfügen. Keine Frage also, dass die neuen spanischen Weine ebenso angesagt sind wie die pulsierenden Metropolen Barcelona und Madrid. Zum Glück scheint zudem in der flächenmäßig größten Weinanbau-Nation der Welt, wo sich Rebbestände von bis zu 100-jährigen Tempranillo-, Monastrell- und Garnacha-Stöcken erhalten haben, die Zeit der schwächlichen, überholzten und ausgezehrten Weine endgültig passé – zumindest bei den weltweit anerkannten Spitzenerzeugern. Innovation gepaart mit Rückbesinnung auf handwerkliche Tradition heißt bei der neuen Winzer-Avantgarde das Zauberwort.

Junge Winzer sind es vor allem, die den Weinanbau in der sanften Hügellandschaft von Navarra, dieser „französischsten” aller spanischen Appellationen, nördlich der berühmten Region Rioja und in den südlichen Ausläufern der Pyrenäen gelegen, revolutioniert haben. Sie ‚entdecken’ die Möglichkeiten des Geschenkes uralter Garnacha-Reben in diesem so niederschlagsarmen Gebiet neu oder experimentieren höchst erfolgreich mit dem Anbau französischer Edelreben auf erstklassigen Kalk-, Lehm oder Sandböden. Und das Beste daran: Bei unserer ureigenen Entdeckung Bodega Inurrieta sind die Preise angesichts der Qualitäten derart phantastisch niedrig, dass sich diese herrlich leckeren Alltagsweine aus dem Stand heraus gar zu unseren meistverkauften Rotweinen überhaupt entwickelten. Was für ein Erfolg!

Die märchenhafte Geschichte dieses Gutes findet ihre Wurzeln bereits vor einem Jahrhundert: Die Familien Antoñana, Borda und Arriola betrieben bereits vor über 100 Jahren Weinbau auf einem wertvollen Stück Land mit dem schönen baskischen Namen Inurrieta. Da sich die Winzertätigkeit jedoch zur damaligen Zeit finanziell nicht rechnete, gaben die Vorfahren diesen Beruf auf und „machten” ihr Geld mit einer kleinen Lebensmittelkette, ehe die junge Generation ihre Liebe zum Wein wieder entdeckte und mit dem finanziellen Rückhalt ihrer Eltern in erstklassige Weinberge sowie moderne Keller investieren konnte. So wurde die Bodega 1999 mit viel Enthusiasmus in einem kleinen Seitental im südlichen Teil Navarras wieder gegründet.

Als optimale Grundlage zur Erzeugung großer Rotweine erweist sich dabei die geographische Lage der traumhaft gelegenen Parzellen (300 bis knapp 500 m hoch angesiedelt) in der Schnittstelle zwischen mediterranem und atlantischem Klima, da die starken Abkühlungen der Trauben in der Nacht ungemein wichtig sind für die Finesse und die komplexe Aromenausbildung. Zudem sind die Rebstöcke teilweise sehr kalten Nordwinden aus den Pyrenäen ausgesetzt, die auch in heißen Sommern genügend Feuchtigkeit transportieren, um Trockenstress und eine damit verbundene Blockade der physiologischen Reife der Trauben zu vermeiden.


Bodega Inurrieta
Blick auf die sanfte Hügellandschaft der Bodega Inurrieta


Konsequent ausgeschöpft werden diese optimalen Anbaumöglichkeiten von den Weinenthusiasten José Manuel Echeverria und Kepa Sagastizába, die mit Leib und Seele für die Weinbereitung verantwortlich zeichnen und teils auf autochthone, einheimische Reben sowie auf die Bordelaiser Edelsorten Cabernet Sauvignon und Merlot setzen. Das Resultat: Herrlich fruchtbetonte, komplexe, dichte Weine mit einer phantastisch reifen Tanninstruktur zu unglaublich niedrigem Preis. Und: 2004 war auf den hoch gelegenen Weinbergen in Navarra ähnlich den fabelhaften Bedingungen in weiten Teilen Spaniens ein absolutes Ausnahmejahr und erbrachte feinst balancierte, frische, ungemein komplexe und bereits früh ungemein zugängliche Weine mit saftigem, fast fließendem Tannin und einer superben Frucht wie zum Reinbeißen. Unsere unbedingte Empfehlung für diese herausragenden Alltagsweine, die nach weit mehr schmecken, als sie kosten und die am besten bei einer Temperatur von knapp unter 20° C munden!


429406 Inurrieta, Mediodía rosado 2006 5,95 Euro
Der FEINSCHMECKER wählt unseren traumhaft aromatischen und fabelhaft frischen Mediodía rosado von der Bodega Inurrieta zum besten Rosé Spaniens!
Für unsere kundige Kundschaft war es keine Überraschung, als im letzten Sommer der FEINSCHMECKER unseren Mediodía rosado von der Bodega Inurrieta nach einer Verkostung von 52 herausragenden Weinen zum besten Rosé ganz Spaniens kürte! Wir zitieren mit großer Freude aus der Laudatio des FEINSCHMECKER: Er ist nicht nur der Liebling spanischer Sommeliers, sondern auch unser Favorit: Der aus Granacha vinifizierte Rosé dieser jungen Bodega schimmert ungewöhnlich tieffarben rot und gefällt mit einem Bukett von roten Beeren, Hibiskus, Paprika und Balsamessig. Er schmeckt fruchtig mit pikanten und herzhaften Noten. Der recht gehaltvolle Körper ist dank feinrassiger Säure und zartem Tannin-Biss hervorragend strukturiert”. Dies war der zweite große Testerfolg unseres Juwels aus Nordspanien, nachdem er zuvor bereits vom Club de Sommeliers de España zum besten Rosé Navarras gewählt worden war.
Viel Vergnügen an lauen Frühlingsabenden auf der Terrasse mit diesem Traum eines Rosés mit einem phantastischen Preis-Genuss-Verhältnis, der zudem als erstklassiger Essensbegleiter verzaubert!



Bodega Inurrieta
Penible Sauberkeit herrscht in den modernen Barriquekellern


429104 Inurrieta, Norte „N”, tinto 2004 , statt 6,60 nur 5,95 Euro
Welch ungemein leckere, viele unserer Kunden meinen DIE Alternative schlechthin zu vielen überteuerten Bordelaiser Gewächsen, die begeisternd demonstriert, wie viel Geschmack, Komplexität und feine Struktur engagierte Winzerarbeit und optimales Terroir in eine Flasche Wein einbringen können. Von nördlich exponierten Weingärten (daher auch der Name des Weines), die kühlen Winden ausgesetzt sind, kommt dieser hervorragende Alltagswein, ein klassischer Bordelaiser Blend aus 60% Merlot und 40% Cabernet-Sauvignon, fünf Monate gereift in Barriques bester französischer und amerikanischer Provenienz. Die Farbe dieser unerhörten Provokation prestigeträchtiger Cru Bourgeois aus dem Médoc ist geprägt von einem dichten, tief dunklen Rot, die Nase wird verwöhnt von einer zart süßlichen, reifen Beerenfrucht, insbesondere Cassis und Blaubeeren sowie verführerischen Kirschanklängen, zart unterlegt von Wachholder, Röst- und Pfeffernoten sowie vanilligen Nuancen. Der Gaumen präsentiert sich ebenso verführerisch, aromatisch, füllig und dicht wie die Nase, gepaart dabei mit einer zarten Fruchtsüße und einer erfrischenden, kühlen mineralischen Note sowie einer sagenhaft ausbalancierten Tannin- und Säurestruktur. Nachdem der 2002er bereits von VINUM mit einer für seine Preisklasse sensationellen Bewertung von 16/20 Punkten ausgezeichnet wurde, ehrte die Zeitschrift „Sobremesa” den ‚Norte’ 2003 in einer großen Vergleichsdegustation von Merlotcuvées aus ganz Spanien als Testsieger sowie als „Star und Einkaufsempfehlung des Monats”. Und ich verspreche Ihnen: Infolge der großartigen klimatischen Bedingungen in 2004, einem Jahrgang, der von vielen Kennern als der beste in Spanien seit dem legendären 1968er angesehen wird und wohl ebenso in die Annalen eingehen wird wie 2005 im Bordelais, ist dieser Norte schlicht der best ever!
Ein Wein prädestiniert für den unmittelbaren Genuss, Höhepunkt Herbst 2007 mit Entwicklungspotential bis 2009.


Ankunftsofferte bis 28. Februar 2007, danach 6,60 Euro

429204 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2004 , statt 6,60 nur 5,95 Euro
Auf südlich exponierten Weingärten wachsen die autochthonen spanischen Rebsorten Garnacha (70%), Tempranillo und Graciano unter optimalen Bedingungen und ergeben nach viermonatigem Barriqueausbau einen herrlich verführerischen, „südlich” inspirierten, wunderbar fruchtigen Wein, der weit über Spanien hinaus Maßstäbe setzt in seiner so genussfreundlichen Preisklasse. Die Nase wird verführt von schmeichlerischen Aromen reifer dunkler Beeren und herrlich duftenden blauenVeilchen, ganz zart unterlegt von Vanille und Schokoladenanklängen, mit einer traumhaft erfrischenden Note, die an Minze und Eukalyptus erinnert. Am Gaumen fabelhaft weich und cremig, dabei von einer leckeren, süßen Beerenfrucht geprägt, offenbart dieser Schmeichler der Sinne eine lustvolle Opulenz und Konzentration und verführt mit einer vibrierenden feingliedrigen, ungemein animierender Säure, geschliffenen Tanninen und einem schokoladig-feinwürzigen Nachhall. Ein herrlicher Gaumenzauber ab sofort, Höhepunkt Herbst 2007 bis wenigstens 2009. Oft fragen uns Kunden, wer denn der bessere der beiden Weine sei. Diese Frage können wir jedoch nicht beantworten, denn beide Tropfen befinden sich auf identischem Niveau und es ist reine Geschmackssache, ob man eher den traditionellen spanischen Stil des „Sur” bevorzugt oder sich an dem an Bordelaiser Vorbildern orientierenden „Norte” erfreut. Paula Bosch beispielsweise, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München, zwei Michelinsterne), hat in der „Süddeutschen Zeitung” ihren Lieblingswein euphorisch gefeiert: „Nach der interessanten Verkostung des Sur „S” Tinto aus Spanien überlegte ich lange, was an ihm wohl reizvoller ist: seine enorme Qualität oder das unglaubliche Preis-Leistungsverhältnis?
Die Rotweine der Bodega Inurrieta sind jeder für sich eine Entdeckung. „Sur” weckte in mir größte Zustimmung mit seinem üppigen Aromenrad und seinen schmeichelnden, reifen Tanninen: am Gaumen ein dichter Stoff mit Tiefgang, süßlich, weich, mit Feuer und spielerischer Grandezza.” So Paula Bosch, die als „Grande Dame” der deutschen Sommelierszene über ein untrügliches Gespür für Trends verfügt und den richtigen Riecher für höchst interessante Entdeckungen! Natürlich fungiert der ‚Sur’ auch auf der Weinkarte des Tantris. Zum Wohlsein! Dem ‚Sur’ wurde zudem eine weitere phantastische Auszeichnung zuteil: In einer Verkostung der besten spanischen Weine unter 20 Euro zählt der Sur „S” zu den dreißig besten und gleichzeitig drei preiswertesten Weinen! Genauso interessant für uns ist jedoch der Aspekt, dass sich stets eine knappe Mehrheit unserer Kunden für den ‚Norte’ entscheidet. Wein ist und bleibt eben Geschmackssache. Und das ist gut so!


Ankunftsofferte bis 28. Februar 2007, danach 6,60 Euro

429503 Altos de Inurrieta, Reserva tinto 2003 11,00 Euro


429302 Inurrieta, Crianza tinto 2002 7,80 Euro
Extrem fairpreisige, trinkreife Crianza, atemberaubend saftig und lecker!

Inurrieta, Crianza tinto


Übrigens: ALLE vier Rotweine unseres spanischen Kleinods wurden letztjährig vom höchst angesehenen spanischen Weinführer, dem „Guia Penin 2006”, hervorragend beurteilt und haben 5 Sterne erhalten, die das einzigartige Preis-Genussverhältnis-Verhältnis dieser zauberhaften Tropfen ausdrücken!



Bodegas Aalto

Mariano Garcia, der legendäre spanische Weinmacher, vinifiziert edle Rotweine der absoluten Weltspitze!


Bodegas Aalto
Mariano Garcia beim Verkosten des neuen Jahrgangs
© Bodegas Aalto


Leidenschaftliche Weinliebhaber sprechen seinen Namen mit Ehrfurcht und Bewunderung aus: Mariano Garcia, die Spanienkenner unter unseren Kunden wissen es natürlich, war 30 Jahre lang der höchst angesehene Weinmacher bei Vega Sicilia, DEM unbestrittenen Flaggschiff der spanischen Weine, d.h. er hatte die renommierteste Stellung inne, die ein Önologe in Spanien erreichen konnte: Er war der Mann des legendären ‚Único’, eines traditionellen Kultstoffes mit magischem Klang, den man in Spanien so respektvoll bewundert wie einen ‚Cheval Blanc’, einen ‚Petrus’ oder einen ‚Hommage à Jacques Perrin’ in Frankreich oder bei uns in Deutschland den legendären ‚G-Max’ von Klaus-Peter Keller. Nach seinem Aufsehen erregenden Abschied bei Vega Sicilia in Jahre 1998 wandte sich Mariano Garcia zunächst ganz seinem bereits 1980 gegründeten Familienbetrieb Mauro zu und steigerte die Qualität dort dermaßen, dass sich Mauro heute zur absoluten Spitzenklasse der spanischen Weine zählen darf. Doch bereits kurz nachdem Mariano Vega Sicilia verlassen hatte, unterbreitete ihm sein alter Freund Javier Zaccagnini, lange Jahre Präsident des „Consejo Regulador”, der obersten Regulierungsbehörde für Weine aus der D.O. Ribera del Duero, ein verlockendes Angebot:

Er sollte Mitinhaber und önologischer Leiter eines neuen Projekts in Ribera del Duero namens „Aalto” werden. Mit einer Gruppe finanzkräftiger spanischer Weinafficionados sowie dem Sherryerzeuger Osborne als Kapitalgeber nahm das Projekt, nachdem Mariano überzeugt worden war, dass er einen großen Rotwein nach seinen Visionen vinifizieren konnte, rasch Gestalt an. Das erklärte Ziel aller Beteiligten war, aus den besten verfügbaren Rebstöcken in Ribera del Duero eine moderne Interpretation des großartigen Terroirs dieser Region auf allerhöchstem Niveau zu erzeugen, koste es, was es wolle. Dieses kompromisslose Bekenntnis zur Topqualität, jenseits aller ökonomischen Zwänge, gab für Mariano letztendlich auch den Ausschlag, diese neue große Herausforderung anzunehmen und sein immenses Können und Wissen zur Verfügung zu stellen.


Bodegas Aalto
Gepflegte Rebzeilen der Bodegas Aalto
© Bodegas Aalto


Bei der Durchführung des Projekts entschloss man sich zu einer zweigleisigen Strategie. Zum einen suchte und fand man eine herausragende Lage mit denkbar besten Böden und bepflanzte sie nach Marianos Vorgaben mit alten Tempranillo-Rebklonen: In Rebziehung und Bepflanzungsdichte ließ er all die Erfahrungen einfließen, die er im Laufe seiner großartigen Karriere gemacht hatte. Andererseits war man sich bewusst, dass noch viele Jahre vergehen würden, bis diese jungen Rebstöcke die gewünschte singuläre Qualität produzieren würden. Deshalb suchte man parallel nach verfügbaren alten Weinbergen, in denen man bereits heute höchste Qualität produzieren konnte. Hierbei waren Mariano die exzellenten Kontakte hilfreich, die er sich in Laufe vieler Jahrzehnte aufgebaut hatte. Aus Erfahrung wusste er, dass die ältesten und besten Parzellen oft im Besitz örtlicher Genossenschaften waren, die den Goldschatz, den sie besitzen, überhaupt nicht zu schätzen wissen. In mühsamer Kleinarbeit identifizierte Mariano die besten Parzellen und es gelang ihm, 10 ha bester Lagen mit über 60jährigen Tempranilloreben zu kaufen. Im Jahrgang 1998 wurde probehalber eine erste Partie vinifiziert, die jedoch noch nicht den hohen Erwartungen entsprach und daher nicht kommerzialisiert wurde. 1999 war dann nach der liebevollen Regeneration der zuvor malträtierten Reben der erste begeisternde Aalto-Jahrgang und 2000 sowie 2001 wurden dann irrsinnig große Qualitäten erzeugt, die Sie, werte Kunden, uns begeistert aus den Händen rissen. Und erst recht in 2003: Der Begriff „spektakulär” ist eine oft inflationär verwendete Kennzeichnung (ja, ich gestehe, dass auch ich selbst mich der lässlichen Sünde des Überschwangs bezichtigen muss), aber sie trifft hier wahrhaftig auf die singulären Weinunikate eines Winzermagiers zu, die sich mit einer unübertrefflichen Reinheit, Konzentration, Länge und Eleganz präsentieren. Diese singulären Gewächse haben in der Elite der Weinwelt viel Aufsehen erregt (so hat Parker die Weine in der Vergangenheit mit 93 bis 98 Punkten geadelt) und werden im großen Jahrgang 2003 Liebhabern authentischer spanischer Spitzengewächse viel Freude bereiten!


426103 „Aalto”, Tinto 2003 32,00 Euro
Welch authentischer, unfiltrierter Traum eines Weins aus einer der glanzvollsten Regionen der iberischen Halbinsel! Die roten Beerenfrüchte und die feinen mineralischen Noten der uralten Tinto Fino-Reben aus bis zu 90 Jahre alten Weinbergen sind so betörend, so immens fein, so voller Nuancen und so ungemein expressiv. Kein Wunder: Selektierten doch nach einer strengen Auslese im Weinberg stets acht Personen an zwei Tischen im Weinkeller nochmals penibel das angelieferte Traubenmaterial – welch immenser Aufwand, welch große Sorgfalt im Detail! Und welch fabelhafter, charaktervoller Wein voller Noblesse! Nach einigen Minuten der Belüftung im Glase zeigen sich subtile Noten von Havannatabak, feinstem Mokka und ein Hauch von Weihrauch, alle Ingredienzien von einer dezenten, zart pflaumigen Süße unterlegt. Das Besondere an diesem großartigen Wein aber ist seine immense Frische am Gaumen, seine singuläre Substanz, seine cremige Dichte, seine feine, sehr tiefe Würze, seine butterweichen, seidenen Tannine und die großartige Mineralität – Signum aller großen Terroirweine dieser Welt. Diesen kommenden Klassiker, der so manchen Ribera-Klassiker uralt aussehen lässt, müssen Sie, liebe Kunden, unbedingt einmal getrunken und erlebt haben. Sie werden begeistert sein von seiner singulären Frische und Substanz, das ist die neue, aufregende, spanische Rotweinmaterie pur. Gewaltig! Aufgrund der extrem schonenden Vinifizierung verkostet sich der Aalto bereits in seiner Jugend sehr harmonisch, dank seiner großen Länge und Konzentration wird er jedoch zwischen dem 5ten und 20ten „Lebensjahr” den höchsten Trinkgenuss bieten.


426203 Aalto PS, Tinto 2003 79,00 Euro
In besonders herausragenden Jahrgängen vinifiziert Mariano Garcia darüber hinaus in extrem limitierter Menge den Aalto PS, wobei PS für „Pagos Seleccionados”, d.h. „ausgewählte Parzellen” steht. Aalto PS ist also die „Selektion der Selektion”, im Ausgangsmaterial eine homöopathisch limitierte Menge von wenigen 100 kg perfekt gereifter und kerngesunder Trauben, die das „Filetstück” der gesamten Weinproduktion darstellen. Da Mariano hier noch extremere Anforderungen an das Lesegut stellt als beim Aalto, kann dieser Wein nicht jedes Jahr erzeugt werden. Das Resultat in Spitzenjahrgängen ist dann auch von unvergleichlicher Qualität, ein Wein majestätischer Größe, Dichte und unverwechselbarer Persönlichkeit, den man am besten einige Jahre im hintersten Winkel seines Kellers „vergessen” sollte, um ihn dann in den darauf folgenden zwei bis drei Jahrzehnten in all seiner Schönheit genießen zu können. Auch die internationale Weinpresse, allen voran Robert Parker, ist geradezu außer sich vor Begeisterung und benutzt Ausdrücke wie „außerirdisch” und „multidimensional”, um die ganze Komplexität dieser Weine in Worte fassen zu können. Dieser Traum eines spanischen Rotweins besitzt eine noch tiefere und komplexere Fruchtsüße als der Aalto und eine atemberaubende Länge, wirkt dabei unglaublich fein und aristokratisch und verkörpert damit den exakten Gegenpol zu den langweiligen, opulenten, marmeladigen Monsterweinen aus Übersee. Noblesse oblige!





ITALIEN

Azienda Agricola Felline

Einer der beliebten Klassiker unseres Italien-Programms fasziniert mit autochthonen Rebsorten der Region.

n den weiten, sanft zum Meer hin abfallenden Ebenen Apuliens, tief im Süden des italienischen Stiefels gelegen, produziert seit einem Jahrzehnt eine kleine Elite qualitätsorientierter Winzer aus ihren einheimischen Rebsorten großartige Weine und hat daher mittlerweile zu Recht eine hohe internationale Reputation erreicht. Voraussetzung für diesen Qualitätssprung war die Verknüpfung von Tradition im besten Sinne – insbesondere die Verwendung der regionalen autochthonen Rebsorten sowie eine radikale Mengenbegrenzung in den Hektarerträgen – mit einer modernen Verarbeitungstechnik in neu konstruierten Kelleranlagen. Diese trug entscheidend dazu bei, dass die früher nur allzu oft überreifen und oxidativen Weine heute mit ihrer betörenden sinnlichen Frucht und einer würzigen Note brillieren. Eines der Vorzeigeobjekte für diese „neue Weingeneration mit einem großartigen Preis-Genussverhältnis” (so das Urteil des Gambero Rosso) ist die Kellerei Felline in Manduria. Die Gebrüder Perucci vinifizieren unter Anleitung eines der renommiertesten italienischen Önologen, Dottore Cosimo Spina, autochthone Rotweine voller Originalität – mit einem Schuss unverfälschter Wildheit in einer zeitgemäßen Stilistik. Insbesondere der Primitivo von Manduria, wohl der Stammvater des kalifornischen Zinfandels, eine Rebsorte, die wie keine andere die Zukunft und das Potential Apuliens verkörpert, wird hier auf geniale Weise neu interpretiert. Italiens wilder Süden erlebt daher (jenseits aller Massenertragsorgien von Genossenschaften, deren Billigplörre dann in Supermärkten achtlos verramscht wird) in seiner Spitze verdientermaßen eine wahre Renaissance und folgerichtig einen sagenhaften Nachfrageboom nach seinen temperamentvollen, charakterstarken Weinen: Seit Jahren bereits sind daher die urwüchsigen Rotweine unseres apulischen Kleinods Felline ein großer Renner in unserem Programm! Für uns auch keine Überraschung, dass die renommierte Weinzeitschrift DECANTER („Süditalien ist das neue Kalifornien – nur viel billiger”) unseren Basiswein ‚Alberello’ ebenso wie den ‚Primitivo di Manduria’ mit vier von fünf Sternen ausgezeichnet, was bedeutet „highly recommended”. Und im aktuellen Gambero Rosso 2007 erhält der „kleine” Albarello gar zwei Gläser und natürlich die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis: Welch sensationeller Stoff für die ungemein sympathische Preisklasse unter 6 Euro!


681105 Felline, Alberello, rosso 2005 5,95 Euro
Leuchtendes Tiefrot in der Farbe, dem Glase entströmt eine betörende, leicht süßliche Fruchtnase mit Anklängen an reife Kirschen, feine orientalische Gewürze, dunkle Beeren, geschmolzene Vollmilchschokolade, Lakritze und faszinierende Veilchenblüten. Wie seine Jahrgangsvorgänger ein Schmeichler des Gaumens mit seiner herrlich reifen, saftigen Frucht, dazu süße Kirschen und feinste schokoladige Anklänge. Die präsente, sehr angenehme Säure verleiht diesem leckeren Wein eine traumhafte Frische. Mit einer für seine Preisklasse selten anzutreffenden Dichte und seiner zart malzigen Struktur erfreut er die Zunge, die cremigen, würzigen Tannine sind perfekt eingebunden in die zart süßliche Frucht: Ein Musterexemplar für die neue Generation authentischer, grundehrlicher süditalienischer Alltagsweine, die wieder so richtig Lust machen, sich den Weinen dieses wunderschönen Landes zuzuwenden. Ein extrem fairpreisiger Wein (je zur Hälfte aus den heimischen Reben Negroamaro und Primitivo vinifiziert) und daher wie sein Vorgänger zwei Gläser im Gambero Rosso 06 und die Extra-Auszeichnung für ein besonders gutes Preis-Genussverhältnis. Es gibt wohl in ganz Italien keinen zweiten Alltagswein in dieser sensationellen Qualität!
Zu genießen ab sofort bis 2009.


681205 Felline, Primitivo di Manduria, rosso 2005 9,50 Euro
In der Farbe bereits findet sich das rebsortentypische satte Braunrot der autochthonen, uralten Rebsorte ‚Primitivo’, mit schwarzem Kern und ziegelroten Aufhellungen zum Rande hin. In der stilistisch höchst eigenständigen, charaktervollen Aromatik der Nase betören tiefgründige, feinwürzige Beerenaromen, dazu reife Pflaumen, balsamische Noten und faszinierende Anklänge an Eukalyptus, Tannennadeln sowie getrocknete Rosenblätter, Veilchen und Flieder. Am Gaumen dicht, füllig, fast opulent (ohne jedoch ins Marmeladige abzugleiten) herrlich saftig, eine samtige Beerenfrucht, Noten von Lebkuchen, Zimt und Nelken, dazu weiche, fabelhaft cremige Tannine. Dieser Schmeichler der Sinne, der die Faszination traditioneller Weinbaukultur unverfälscht ins Glas zu zaubern vermag, macht mit seiner feinen Säurestruktur und seinen geschmeidigen, geschliffenen Tanninen von Glas zu Glas mehr Lust zum weiter „Süffeln”: Faszinierend für einen feurigen Süditaliener seine ungewöhnlich „kühle” Stilistik und sein pikanter, feingliedriger Nachhall. Jahrgangsbedingt nochmals besser als seine ebenfalls herausragenden Vorgänger, z.B. der herrliche 02er (aus wahrlich nicht leichtem Jahr), der von VINUM mit 17/20 Punkten als Top-Tipp und der Empfehlung „unbedingt kaufen” geadelt wurde.
Zu genießen ab sofort bis etwa 2010.


681304 Felline, Vigna del Feudo, rosso 2004 13,50 Euro





DEUTSCHLAND

Weingut Friedrich Becker

Gault Millau: „Friedrich Becker ist der beste Spätburgunderwinzer Deutschlands und unser Aufsteiger des Jahres 2006.
Und zum vierten Mal in Folge ist Beckers Pinot Noir Tafelwein der beste Rotwein seines Jahrgangs in ganz Deutschland”.

Viele von Ihnen, liebe Kunden, haben den Kultfilm sicher gesehen: Das berührende, bittersüße Road-Movie-Meisterwerk „Sideways” ist großes, emotionales Kino: Es erzählt von Illusionen und Lebenslügen, von gescheiterten Entwürfen und zerbröckelnden Beziehungen – und von der großen Liebe zum Wein! Genauer gesagt, der spezifischen Liebe des sympathischen „Helden” Miles zur Diva aller Rotweinreben, dem Pinot Noir. Diese in der Tat zickige Rebsorte mit ihrer dünn-„häutigen” Schale sieht Miles im Gegensatz zur unverwüstlichen, robusten Cabernettraube, die überall auf der Welt wachsen könne, als die Inkarnation einer fragilen, verletzlichen, grundehrlichen und empfindlichen ‚Persönlichkeit’, die ein ihr gemäßes Mikroklima und die besondere Pflege eines einfühlsamen Winzers brauche sowie einzigartige Böden, um ihre großen Stärken in einem hinreißenden Wein zu offenbaren: Eleganz, Finesse und die Transmission des Terroirs in die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen, wie es sonst nur noch die großen Rieslinge der Welt vermögen.
Und welch sagenhaftes Terroir, steile Hanglagen und sanfte Hügel, welch traumhafte Reben aus bestem, teilweise uraltem genetischen Material und welch vorbildliche Weinbergsarbeit visionärer Menschen gehen bei unserem Kleinod aus der Südpfalz eine unübertreffliche Synthese ein! „Unseren größten Reichtum behandeln wir nicht selten wie Dreck. Das Erd-Reich”. Friedrich Becker nimmt kein Blatt vor den Mund.


Weingut Friedrich Becker
Der „Alte Fritz” probiert seine Rotweine


Unangepasst ist er. Ein engagierter Charakterkopf. „Der herbe Duft des Bodens zwischen Tau und Tag, beim ersten Gang durch den Weinberg, sagt der Nase des Winzers alles über den Zustand seines Weinbergs. Und damit über seinen wertvollsten Besitz. Dieses ihm anvertraute Erd-Reich in seinem natürlichen Gleichgewicht lebendig und vital zu erhalten, gebietet der Respekt vor der Natur. Aber auch das ureigenste Interesse. Denn nur auf dieser Grundlage wächst Qualität. Hier im Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, sind unsere Böden mit besonderem geologischem Reichtum gesegnet. Neben Buntsandstein besitzen wir jene Melange aus Kalk, Mergel und Ton, wie sie auch das Burgund auszeichnet. Nicht zufällig also haben wir hier vor über 40 Jahren unseren Pinot Noir gepflanzt”. Und mittlerweile ist aus einer vagen Hoffnung und einer großen Vision süße Realität geworden: Friedrich Becker ist, Schritt für Schritt, zum besten Spätburgunderwinzer Deutschlands avanciert.

Kein Wunder also, dass die tatkräftigen Beckers (denn neben dem „Alten Fritz”, wie Friedrich Becker in der Szene ebenso liebe- wie respektvoll tituliert wird, arbeitet gleichermaßen engagiert sein hochtalentierter Sohn im Weingut mit, der „Junge Fritz”,) fast nie auf Messen oder Präsentationen zu finden sind. Dafür bleibt keine Zeit, wenn man große Weine machen will: „Der beste Dünger eines Weinbergs sind die täglichen Fußstapfen seines Winzers.


Weingut Friedrich Becker
Der „Junge Fritz” beim Verkosten.


Im Keller dürfen wir nur mehr keine handwerklichen Fehler machen, arbeiten nur mit Schwerkraft, ohne Pumpen, und so schonend wie irgend möglich, um nur die feinsten Tannine aus der Traubenhaut zu extrahieren. Doch unsere mineralischen Weine werden nie besser sein als das Lesegut, das zum Hoftor hereinkommt”, lautet das einhellige Urteil von Vater und Sohn. Und mit selten euphorischer, zudem einhelliger Begeisterung würdigt die Fachpresse ihre handwerkliche Arbeit, die bei den Beckers als selbstverständliche Hommage an die Natur betrachtet wird: Der Gault Millau 2007 bewertet zum vierten Mal in Folge Beckers Pinot Noir Tafelwein als besten Rotwein seines Jahrgangs in ganz Deutschland. Herzlichen Glückwunsch den visionären Köpfen und begnadeten Händen, die diese Weinunikate geschaffen haben, die selbst den Spitzenweinen aus dem Burgund Paroli bieten können: Der deutschen Rotweinikone, dem „Alten Fritz”, dem „Jungen Fritz”, sowie ihrem genialen Kellermeister Stefan Dorst, der seit Jahren mitverantwortlich zeichnet für die sensationellen Qualitäten und die singuläre Stilistik dieser großen Weine. Die Ehrung als „Aufsteiger des Jahres” im Gault Millau 2006 ist mehr als verdient!


972005 Becker, Spätburgunder „Cuvée Pinard” trocken 2005 2005 9,95 Euro
Einen großen Winzer erkennt man immer auch an seinem Einstiegswein. Und welch sensationelle Qualität funkelt hier im Glas und bietet ungemein viel Burgunder fürs Geld. Niemals zuvor habe ich in der Bourgogne einen so gelungenen, harmonischen, balancierten Pinot Noir in dieser genussfreundlichen Preisklasse gefunden, den die sympathischen Beckers aus jüngeren Reben aller großen Terroirs des Weingutes vinifiziert haben!

In der Nase rote Beerenaromen, Holunderblüten und eine feine, attraktive Kirschfruchtigkeit, die eine klare, unverfälschte Burgundertypizität erkennen lässt.
Am Gaumen saftig, geschmeidig und mit einer inneren Dichte versehen, die man in Deutschland in dieser Preisklasse wohl kein zweites Mal mehr findet. Ein toller Einstiegswein, der die klare Handschrift des Meisters zeigt und der so lecker und beschwingt schmeckt, wie kleine Burgunder sein sollten, aber nur ganz selten sind! Ein toller Rebsortencharakter, eine Klasse Pinot-Noir-Frucht, ein ungemein süffiger und leckerer Wein, den Vater und Sohn exklusiv für Pinard de Picard abgefüllt haben. Herzlichen Dank dafür.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2007 bis 2010.


Exklusiv bei Pinard de Picard


972504 Becker, Spätburgunder Kammerberg Großes Gewächs 2004 32,50 Euro
Wie guter Rotwein gemacht wird, wurde Friedrich Becker einmal gefragt. „Mit dem Bauch”, hat er intuitiv geantwortet, so wie es die trockene Art dieses individuellen Charakterkopfes ist. Und so präsentiert sich auch dieses Große Gewächs (Nomen est omen), bei „aller Dichte und Finesse fleischig und emotional” (Gault Millau) und ist sicherlich der emotionalste unter allen Burgundern aus Deutschlands bestem Rotweingut und evoziert in seiner Stilistik Anklänge an die besten Pinot Noirs aus dem großen Terroir von Volnay im Burgund.
In der Nase fasziniert eine grandiose Frucht: Feine Kirscharomen, rote Johannisbeeren, saftige Himbeeren und ein Hauch von Schokolade dominieren zurzeit den ungemein komplexen Duft.
Am Gaumen breitet sich bei aller Dichte und Kraft eine feinsinnige Pracht aus und kleidet die Zunge verführerisch aus mit delikaten Aromen roter Beerenfrüchte. Ein trinkanimierender Säurenerv sorgt in Verbindung mit feinherben, cremigen Gerbstoffen für lebhafte Frische und ein traumhaftes Mundgefühl. In einer Blindprobe wird dieser grandiose Rotwein stets als glänzender Vertreter eines elegant-kraftvollen, klassischen Burgunders erachtet, den man ab sofort bis 2015 genießen sollte. Ein solch harmonischer, perfekt ausbalancierter Pinot Noir (zu 60% im neuen Barrique ausgebaut) kann niemals billig sein, doch im internationalen Vergleich gesehen ist sein Preis geradezu ein Schnäppchen!
Zu genießen ab sofort bis 2015


972904 Becker, Spätburgunder „Sankt Paul” Großes Gewächs 2004 39,00 Euro
Ein ganz großer Pinot Noir, zu 100% im neuen Barrique ausgebaut, der seine Pendants findet in den berühmtesten Lagen des Burgund:
Feine Mineralik trifft feinste Frucht. Finesse verbindet sich mit Länge. Genau so muss ein großer Burgunder schmecken! Höchste Eleganz paart sich mit süchtig-machendem Sexappeal und geschliffenen Tanninen. Ein singuläres Meisterwerk, in dem sich ein großes Terroir versinnbildlicht und sein magisches Antlitz enthüllt. Eine Göttergabe, deren aromatische Faszination berührt und die über Jahre hinweg nicht vergessen werden wird! Doch kommen wir zu irdischen Bewertungen zurück und lassen den Gault Millau urteilen, der diesen fabelhaften, lasziv-mystischen Wein mit einem Chambolle-Musigny vergleicht und meint: „Friedrich Becker gehört seit seinem legendären 1989er zu den bedeutenden Rotweinmachern Deutschlands und kaum jemand sonst kann seitdem eine so lückenlose Reihe großer Spätburgunder aufstellen. Der Sankt Paul begeistert mit einem satten Duft von kräftig geräuchertem Speck, besitzt enorme Entwicklungschancen und gehört zu den 10 besten Rotweinen Deutschlands”.

Weingut Friedrich Becker
Blick auf die Große Gewächslage „Sankt Paul”



Viele unserer Kunden, die bei uns vor Ort probieren, sehen diesen genialen Wein qualitativ auf gleicher Stufe mit dem stilistisch anders gearteten, mächtigeren Gault Millau-Sieger, denn eine derartige burgundische Eleganz, die in die Mysterien des Terroirs einweiht, solch pure Sinnlichkeit, werden Sie zu diesem Preis selbst in Frankreich schwerlich finden können. Châpeau, „Alter Fritz”!
Zu genießen ab sofort bis etwa 2015.


972704 Becker, Pinot Noir 2004 69,90 Euro
Zum vierten Mal in Folge vom Gault Millau 2007 als der „beste Rotwein seines Jahrgangs in ganz Deutschland” ausgezeichnet.
Wir waren längst ausverkauft, konnten aber nochmals einige wenige Kisten aus den Weingutsreserven loseisen! Doch heute können wir noch ein lange gehütetes Geheimnis lüften und Ihnen, werte Kunden, die Krönung im langjährigen Schaffen der genialen Rotweinmagier aus der Südpfalz präsentieren: Ein einzelnes Fass des Pinot Noir 2004, des besten Rotweins Deutschlands, war von solch singulärer Qualität, schwebte geradezu nochmals über der Qualität der anderen Fässer, dass es zu schade gewesen wäre, es mit den anderen zu verschneiden (mehrfach standen wir bei Proben wie vom Donner gerührt vor diesem einzelnen Barrique, zutiefst vom Wunsche beseelt, den fertigen Wein später mit guten Freunden genießen zu dürfen. Daher wurde es separat abgefüllt, von den beiden Beckers in Erinnerung an einen ganz lieben Menschen „Hommage” benannt und exklusiv an Pinard de Picard abgegeben, damit dieses Monument deutscher Rotweinkultur auch in die richtigen Hände gelangen möge, die seine einzigartige Qualität zu schätzen wissen. Herzlichen Dank dafür!


974104 Becker, Pinot Noir „Hommage” 2004 139,00 Euro
„Wein ist Poesie in Flaschen”, Robert Louis Stevenson
Dieses großartige Gewächs fasziniert als transzendentales, flüssig gewordenes Abbild eines Traums der großartigsten Rotweinrebe der Welt: Nur die Pinot Noir-Rebe kann die Herzen eines nach Finesse und Eleganz, nach Präzision und Verspieltheit lechzenden Weinfreundes so hoch schlagen lassen, dass er dem Paradiese sich ganz nahe fühlt! Feinheit, Mineralität und Konzentration in einer bisher im deutschen Rotwein nie erlebten Form, Frische, Weichheit, Reichtum und Fülle, verborgen unter einem Struktur gebenden Holzeinfluss von besten französischen Barriques, die im perfekten Zusammenspiel mit dem Ausdruck des großen Terroirs eine ungeheure Verführungskraft und eine traumhafte Harmonie entwickeln, lassen den Genießer meditativ in purer Sinnlichkeit versinken, aus der man gar nicht mehr auftauchen möchte. Das ist Hedonismus pur, ein gewaltiges Naturereignis, eine unvergleichliche Sinfonie zwischen Rebsorte und Terroir, von einfühlsamer Meisterhand perfekt dirigiert! Natürlich ist dieses Weinmonument in seiner Stilistik ganz nahe dem „besten Rotwein Deutschlands” (so die logische Bewertung des Gault Millau, dem die Hommage nicht zur Beurteilung eingereicht wurde, denn ursprünglich, bevor ich diesen Wein an einem lauen Sommerabend auf dem Weingut verkosten durfte, war geplant, ihn nicht zu verkaufen sondern in der Familie zu belassen, zum ‚normalen’ Pinot Noir), denn die Trauben kommen aus der gleichen Lage. Doch alle Weinkenner wissen, dass es Barriques gibt, die einfach besser sind als andere, die optimal gelagert wurden, die eine, warum auch immer, traumhafte Vermählung zwischen Holz und Frucht ergeben. Ein Naturprodukt aus handwerklicher Produktion besitzt niemals die Uniformität einer industriellen Massenware. Und daher ist dieses gewaltige Naturereignis in all seinen Dimensionen nochmals um die Nuancen besser ausgefallen, die des Weinliebhabers Herz emotional zutiefst berühren und die einen noch Jahre nach dem Genuss in weinseligen Erinnerungen schwelgen lassen. „Wein ist Poesie in Flaschen”, was dieser größte jemals in Deutschland vinifizierte Rotwein eindrucksvoll demonstriert. Bevorzugt in liebevolle Hände abzugeben!
Zu genießen 2009 bis nach 2020.


In Subskription, Auslieferung im Frühjahr 2008.
Exklusiv bei Pinard de Picard!


974203 Becker, Verbotene Früchte, rot 2003 35,00 Euro

Becker, Etikett Verbotene Früchte


Der Name dieses grandiosen Rotweins ist Programm: Denn die sympathischen Beckers vinifizieren nicht nur die besten Spätburgunder Deutschlands, nein, sie brillieren auch mit einer Cuvée der Bordelaiser Edelreben Cabernet Sauvignon und Merlot, deren Anbau in der Pfalz lange nicht erlaubt war und dennoch von so manchem Winzer heimlich angebaut wurde. „Verbotene Früchte” eben. Der Dickschädel des „Alten Fritz” versetzte ihn schon immer in die Lage, eigene Wege zu gehen, wenn er denn nur von der Richtigkeit seines Tuns überzeugt war. Und was für ein großartiger Bordelaiser Blend ist ihm hier gelungen, ein traumhafter Rotwein, der die erstklassige Struktur des Cabernet mit der samtenen Weichheit des Merlot vermählt. In der Nase faszinieren betörende Aromen von schwarzen Johannisbeeren, Brom- und Heidelbeeren!, reife Kirschen und feine Gewürze. Sehr vielschichtig und komplex im Mund, neben der beeindruckenden Frucht finden sich deutliche Anklänge an schwarzen, frisch gemahlenen Pfeffer sowie eine zarte Paprikanote, Jod und Salz. Sehr konzentriert am Gaumen, dicht, hervorragend balanciert, das Holz perfekt integriert, eine fabelhafte Säurestruktur, feinnervig, sehr lang, viel klassischer, viel mehr ein nobler Bordelaiser Stil als alles andere, was ich bisher aus Deutschland aus diesen Edelreben genießen durfte: schlichtweg ein großer Wein.
Zu genießen ab 2008, Höhepunkt 2010 bis nach 2015.


Exklusiv bei Pinard de Picard


972804 Becker, „Cuvée Salomé” brut 2004 14,95 Euro
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts genoss deutscher Riesling-Sekt weltweite Anerkennung und war, analog den großen Rieslingen, oftmals teurer selbst als renommierte Champagner. Dann jedoch folgte eine lange währende Depression, in der industrielle Massenerzeuger viele kleine, handwerklich arbeitende Sektkellereien vom Markt verdrängten. Doch seitdem Deutschlands Winzerelite beginnt, sich verstärkt um Sektausbau zu kümmern, ist eine erfreuliche Entwicklung zu höchst individuellen Schaumweinen mit best möglicher Qualität zu erkennen:
Traditionelle Flaschengärung ist dabei ebenso selbstverständlich wie ein langes Hefelager. Und welche Finesse und Rasse, welch feines Perlenspiel, welch ausdrucksvolles Bouquet kennzeichnen diesen traumhaft schönen Winzersekt, der bei aller cremigen Textur schwerelos auf der Zunge tänzelt und alle Attribute eines Grand Cru in sich vereint: Cremigkeit, Feinheit, Leichtigkeit, Ausgewogenheit und Bekömmlichkeit. Ein sinnlich-verführerischer Festtagswein mit feinstem Perlenspiel, der vom Gault Millau 2006 als zweitbester deutscher Winzersekt gefeiert wurde und auch vom FEINSCHMECKER „als einer der schönsten deutschen Winzersekte!” gelobt wurde:
„Die Cuvée aus Schwarzriesling, Chardonnay und Auxerrois (sowie einer Dosage aus einer Spätburgunder TBA) wirkt in ihrer Reife und Ausgewogenheit ebenso zugänglich wie anspruchsvoll.” Bei solch fabelhafter Qualität aus deutschen Winzerkellern gibt es wahrlich keinen Grund mehr, dass sich Weinliebhaber mit überteuerten Massenchampagnern aus dem Supermarkt quälen: Charaktervolle Pfälzer Ursprünglichkeit, von Meisterhand sensibel vinifiziert, statt austauschbarer Industrieproduktion!



Übrigens: Hendrik Thoma, 1999 bereits Deutschlands Sommelier des Jahres im Gault Millau und heute kompetenter Weinberater in Hamburgs Edelrestaurant Jacobs im Hotel Louis C. Jacob, ist begeistert von diesem Spitzensekt und meint augenzwinkernd zum äußerst sympathischen Preis: „Geiz lohnt sich nur, wenn man dabei auch gut trinkt”.

Und jetzt möchten wir Ihnen, liebe Kunden, noch einige der besten Weißweine der Pfalz anbieten. Dürfen wir nochmals den Gault Millau 2007 zitieren? „Schon alleine die Leistungen Beckers beim Spätburgunder führten zur Einreihung dieses Betriebes unter die besten deutschen Erzeuger. Die Weißen blieben lange Zeit hinter den herausragenden Roten zurück. Doch seit einigen Jahren wird auch hier mit Ehrgeiz an der Qualität gefeilt. Im Jahrgang 2005 bewegen sich erneut die besten Rieslinge und Burgunder dicht an der 90-Punkte-Grenze und darüber. Als ob es das Selbstverständlichste in der Welt wäre, stellt uns Becker, kaum dass er es erstmals gewagt hat, ein Riesling Großes Gewächs abzufüllen, einen der besten Rieslinge der Pfalz auf den Tisch”. Unbedingt probieren!

972305 Becker, Riesling Sonnenberg Großes Gewächs 2005 18,95 Euro
Eine faszinierende Mischung aus stahliger Mineralität, Zartheit und Komplexität, Kraft, Finesse und Pfälzer Fülle, die nur wenige große Winzer auf die Flasche zu zaubern vermögen. Ein brillanter, sehr harmonischer, höchst individueller Riesling, „einer der besten der Pfalz” (Gault Millau 2007) mit enorm viel Charakter: Dieses grandiose Große Gewächs ist in seiner Preisklasse einer der attraktivsten und stilistisch prägnantesten Rieslinge Deutschlands mit einem enormen Reife- und Entwicklungspotential! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis 2012, mindestens.


974005 Becker, Weißer Burgunder „Kalkgestein” trocken 2005 12,90 Euro


Exklusiv bei Pinard de Picard


972205 Becker, Weißer Burgunder Spätlese trocken 2005 14,90 Euro


Zwei fabelhafte Weiße Burgunder, zwei grundverschiedene Stile: Der „Kalkgestein” aus Beckers bester Weißburgunderlage schmeckt traumhaft frisch und mineralisch und besitzt einen tollen Schmelz sowie eine betörende Cremigkeit. Ein schon jetzt ungemein trinkanimierender und sehr zugänglicher, erstklassiger Terroirwein. Die Weißburgunder Spätlese hat zu einem kleinen Teil ein wenig Barrique gesehen, ist sehr komplex, wirkt trotz aller Animation intellektueller, mineralischer und fordernder. Beide Weine gehören zur absoluten Pfälzer Spitze und werden sich noch über drei bis vier Jahre vorzüglich entwickeln!



Weingut Hermann Dönnhoff - Nahe

„Weine und Weinmacher sind Legende, geradezu ein nationales Erbe. Es ist ein weiter Weg bis zu dieser Position und Helmut Dönnhoff ist ihn arbeitsam und bescheiden gegangen, wie es seine Art ist. Stets mit einer besonderen Begeisterung für den Wein. Diese ehrliche Liebe zum Rebensaft ist der Schlüssel, um die flüssigen Kunstwerke zu verstehen,” Gault Millau.


Weingut Hermann Dönnhoff
Helmut Dönnhoff


Der Grandseigneur des Naheweins ist ein Traditionalist und als solcher ein wahrer Experte im Ausbau des Rieslings im klassischen Eichenholzfass. Die internationale Presse (Parker insbesondere!) überschüttet ihn dafür mit Lob, der Gault Millau bewertet Dönnhoff im übrigen seit Jahren als einen von neun deutschen Winzern mit 5 Trauben, der „Höchstnote für die weltbesten Weinerzeuger” und feiert sein binnen Tagen nach Freigabe restlos ausverkauftes Großes Gewächs Hermannshöhle, das viele von Ihnen aufgrund unserer Empfehlungen im Keller liegen haben, stets als einen der besten trockenen Riesling des Jahrgangs!
In England und in den USA besitzen seine Weine schon lange absoluten Kultstatus, werden gesucht wie wenige andere und mit Phantasiepreisen, weit über dem in Deutschland verlangten Kurs, bezahlt – wenn man sie denn überhaupt erhält. In diesen Ländern wird Dönnhoff zu Recht der gleiche Ruhm zuteil, wie sonst nur den größten Winzern aus dem Burgund mit ihren wesentlich teureren Prestigeweinen. Herzlichen Glückwunsch Helmut Dönnhoff.

Heute können wir Ihnen nochmals drei grandiose Weißweine aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 anbieten, ungemein elegant und finessenreich mit einer animierenden rassigen Textur und einer perfekt eingebundenen Säurestruktur. Schlichtweg Weine, die unter Preis-Genussgesichtspunkten unschlagbar sind. Referenzcharakter!


935205 Dönnhoff, Weißburgunder „Stückfass”, Spätlese trocken 2005 14,20 Euro
Diese herrliche Spätlese demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der sympathische Grandseigneur des deutschen Weines das so oft beschworene Terroir seiner großen Lagen über die hochreifen Trauben in den fertigen Wein transportiert. Die optimalen klimatischen Bedingungen des herausragenden Jahrgangs 2005 sind verantwortlich für die enorme innere Konzentration, die Cremigkeit und die geradezu explosive Frucht dieses traumhaften Burgunders; die Grauschiefer- und Vulkanverwitterungsböden der erstklassigen Wingerte verleihen dieser dichten, stoffigen, sehr gehaltvollen trockenen Spätlese (welch Understatement, die hochreifen Trauben besaßen allesamt höchste Auslesequalität) eine ungewohnt feingliedrige, elegante und betörend mineralische Note.

Ein herausragender Essensbegleiter, zu Fisch, zu Schalentieren und zu hellem Fleisch, aber auch solo genossen ein großes Erlebnis! Unter Preis-Genussgesichtspunkten schlichtweg unschlagbar. Referenzcharakter!

P.S. Diese traumhafte Spätlese wurde im klassischen Sinne traditionell im „Stückfass” ausgebaut, einem 1200-Liter Holzfass, DEM Inbegriff höchster deutscher Küferkunst an der Nahe. Entscheidend dabei ist, fernab jeder Deutschtümelei, die Verwendung deutschen Holzes, das eben den fertigen Wein nicht nach einem internationalen Barriquetouch schmecken lässt, sondern angesichts der nördlichen Lage der Wälder eine kühlere Stilistik vermittelt.
Bereits jetzt mit hohem Trinkvergnügen versehen, ergeben der hohe Extraktgehalt und die reiche Fruchtfülle ein Reifepotential bis nach 2010.

Dönnhoff, Weißburgunder „Stückfass”, Spätlese trocken


Weingut Hermann Dönnhoff
Das romantische Lustschloss der Puricellis inmitten seiner Spitzenlage
Schlossböckelheimer Felsenberg wurde von Riesling-Magier liebevoll restauriert


931805 Dönnhoff, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling Spätlese trocken 2005 19,90 Euro
Der Schlossböckelheimer Felsenberg besteht ausschließlich aus vulkanischem Schotter und dieses großartige Terroir gibt diesem exzellenten Riesling sein zutiefst mineralisches Gepräge. In Nase und Mund faszinieren komplexe Aromen von Pfirsich und Aprikose sowie immer wieder diese alles durchdringende fabelhafte Mineralität, die jeden Liebhaber großer Rieslinge magisch in ihren Bann zieht. Helmuts einzigartige Spätlesen sind niemals laut oder aufdringlich, sie besitzen vielmehr stets eine vornehme, edle, fast distinguierte Stilistik: ein Spiegelbild der Seele des großartigen Menschen Helmut Dönnhoff, wahrlich des Grandseigneur der deutschen Winzerszene. Und nur in diesem Kontext gesehen, wirkt der Schlossböckelheimer Felsenberg etwas weniger schlank als seine Geschwister aus den Nachbarlagen, „ist eher vergleichbar mit einer rassigen Schönheit südländischen Typus, ist dabei sehr fordernd und anspruchsvoll” (so Helmuts verschmitzter, augenzwinkernder Kommentar) sowie geprägt von einer bemerkenswerten Frische und einer erstklassigen Säurestruktur. Nach längerer Öffnung im großen Glas – diese traumhafte Spätlese braucht viel Luft – entwickeln sich Aromen von schwarzen, wild wachsenden Himbeeren, ergießen sich, bei aller Feinheit und Finesse, wollüstige, saftige Wogen von Cassis, Feuerstein und würziger Mineralität über die Zunge, kleiden den Gaumen aus bis in den letzten Winkel, setzen sich fest, wollen nicht mehr loslassen – und welch ungemein langer, fabelhaft mineralischer Nachhall. Noblesse oblige! Geniale Spätlese, ihrem großartigen Jahrgangsvorgänger nochmals überlegen, die deutlich macht, warum viele Kenner den 05er Jahrgang bei Dönnhoff als den primus inter pares in einer grandiosen Abfolge großartiger Ernten sehen. Eine Spätlese, die eine Legende begründen wird!


931105 Dönnhoff, Norheimer Kirschheck, Riesling Spätlese 2005 15,95 Euro
Lange Jahre führte diese Schiefersteillage, die urkundlich älteste Weinbergslage der Nahe, ein Schattendasein in Dönnhoffs Kollektion, ihr Potential wurde vielfach verkannt. Doch in den herausragenden Jahrgängen 2001/2/4 erbrachte sie derart traumhafte Weine (so erhielt der 01er von Parker 94 Punkte, der 04er gar 95), dass ihr Image, aber nicht ihr Preis, sich dramatisch veränderte. Faszinierend kühle, zart kräutrige Nase nach Pfirsich und Aprikose, am Gaumen filigranes Spiel Süße-Säure, phantastische Eleganz und Finesse und eine perfekt eingebundene Mineralität, eine vibrierende, von der Stilistik her eher feminine, charmante Spätlese, die über die Zunge zu schweben scheint und dennoch anspruchsvoll, „intellektuell” fast, daherkommt. Wäre da nicht die herrliche Fülle und Dichte, man glaubte einen zauberhaften Kabinettwein im Glase zu haben, keine Spur von Fett, dafür aber die sprudelnde Quellenklarheit eines unbefleckten Baches im frischen Frühling. Diese aristokratische Weltklassespätlese mit ihrem unglaublichen inneren Spannungsbogen, ihrer Wahnsinnsfrucht und grandiosen Mineralität hebt ihre enorme innere Dichte quasi selbst wieder auf in ihrem faszinierend subtilen Spiel und einer brillanten Leichtigkeit und Finesse, die diese feinst balancierte, harmonische Spätlese von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durchziehen:
Ein transzendentaler, ein beseelter Riesling, ein göttlicher Wein, dessen Ausstrahlung sich niemand wird entziehen können! Ich bin sicher, diese geniale Spätlese, die trotz Parkers letztjähriger Bewertung von 95! Punkten noch so unglaublich preis’wert’ daherkommt, wird Liebhaber großer deutscher Rieslinge glücklich machen. Gänsehautatmosphäre! Einer meiner persönlichen Favoriten in diesem gigantischen Jahrgang bei Dönnhoff, bei dessen Genuss mir unwillkürlich Kurt Tucholskys Seufzer in den Sinn kommt: „Schade, dass man Wein nicht streicheln kann”.
Zu genießen ab sofort, Potential bis wenigstens 2020.

Dönnhoff, Norheimer Kirschheck, Riesling Spätlese




FRANKREICH

Domaine Font Caude - Montpeyroux

Alain Chabanons legendäre Terroirweine schlagen in großer Blindverkostung die mythischen Kult-Gewächse von Rayas und Pétrus!

In Frankreich hat dieser sympathische Winzer längst Kultstatus erreicht: Alain Chabanon, begnadeter Eigner der winzigen Domaine Font Caude, wird seit mehreren Jahren in einem Atemzug genannt mit Laurent Vaillé (Grange des Pères), Didier Barral, Gérard Gauby oder Marlène Soria, wenn Insider über die ganz großen, autochthonen Weinjuwelen des Midi diskutieren. Alains rare, höchst individuelle Gewächse werden in einer der besten Appellationen des Languedoc vinifiziert, in dem kleinen, verschlafenen Örtchen Montpeyroux, romantisch in der kargen, kalkhaltigen Garriguelandschaft am Fuße der wilden Cevennen gelegenen. Es sind stilistisch ganz eigenständige Tropfen, die wegen ihrer Frische und ihres Terroircharakters zweifellos zu den neuen Referenzweinen des Languedoc zählen, wie sie nur eine avantgardistische Winzerelite in einer Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und schöpferischem Genius vinifizieren kann.

Domaine Font Caude
Traumhafte Hügellandschaft in der Umgebung von Montpeyroux

Alain Chabanon kennt in qualitativer Hinsicht keinerlei Kompromisse! Seinen extrem ärmlichen Kalk-Lehmböden ringt er im wahrsten Wortsinne EIGENHÄNDIG noble Finesse und feine Textur ab, wie sie in dieser Perfektion ganz selten sind im Languedoc. Daher sind seine faszinierenden Tropfen von einem differenziert kühlen Mundgefühl geprägt, das – bei aller Konzentration und Dichte – Mineralität, Rasse und selten feine Tannine in den Vordergrund stellt. Kein Wunder, dass der renommierte französische Gourmetführer Gault Millau Alain Chabanon zum Winzer des Jahres kürte und zwei seiner Spitzencuvées in einer spektakulären Degustation von Jancis Robinson, weltweit renommierter ‚master of wine’, („Midi v. France’s finest”, in der die neue Elite des französischen Südens gegen Klassiker aus Bordeaux und von der Rhône antraten), gar die Legende aus Châteauneuf-du-Pape, den weltberühmten Rayas, sowie Pétrus, den unangefochtenen König aus Pomerol, aus dem Felde schlugen! Dennoch werden Alains Weine weltweit einem winzigen Kreis von Kennern vorbehalten bleiben, da sein kleines Kultgut wegen seiner unumstößlichen Philosophie, dass alle wichtigen Arbeiten aus Qualitätsgründen nur von ihm persönlich (eigenhändig!) ausgeführt werden, auch in Zukunft auf keinen Fall vergrößert werden wird. Das Resultat solch handwerklich sorgfältigster Arbeit im Detail: Extrem mineralische, individuelle Weine von charismatischer Ausstrahlung mit einer raren inneren Dichte, cremigen, kühlen Gerbstoffen und einer großen Balance, Harmonie und sagenhaften Frische. Dabei sind sie alles andere als marktschreierisch laut oder ‚easy-going’, weder Tanninmonster noch Extraktionswunder oder opulente Marmeladenfruchtbomben. Wer sich auf diese wunderbaren sublimen Spitzengewächse aus biodynamischem Anbau einlassen kann, ihnen Zeit gibt, im Glas und in der Flasche, der wird mit Referenzweinen für Terroircharakter, Frische und Individualität reichlich beschenkt. Alains ungeschönte und unfiltrierte Meisterwerke schmecken – am besten bei Trinktemperaturen zwischen 17° und 19° C – wie die Inkarnation ihrer spröden, wildromantischen Landschaft: Es sind noble Gewächse voller Aura und Charisma mit dem Potential zur Legende! Kategorie absolute Lieblingsweine des Languedoc.


358505 Font Caude, „Campredon”, rouge 2005 11,90 Euro
Alains faszinierende, intensiv rote Basiscuvée aus den klassischen Rebsorten ihrer Region (ca. 50% erstklassige Syrahreben, dazu Grenache, Mourvèdre sowie Carignan) wurde im großen Languedocjahrgang 2004 erstmals vinifiziert und 6 Monate lang behutsam ausschließlich im Edelstahl ausgebaut. Diese sensible Weinwerdung im Keller mit subtiler Extraktion manifestiert sich in einer komplexen, frischen Fruchtfülle in der Nase: Cassis, schwarze Kirschen, Oliven sowie traumhaft würzige Kräuter seiner wild-romantischen Garrigueheimat und eine feine mineralische Note. Die Zunge wird von diesem ‚feinsinnigen’ edlen Tropfen geradezu gestreichelt, der mit seiner sinnlichen Textur weich, sanft und dicht zugleich den Gaumen derart verwöhnt, wie es in dieser genussfreundlichen Preisklasse völlig ungewöhnlich ist. Die tabakig-würzige Tanninstruktur ist edel, die Gerbstoffe wirken kühl, seidig und extrem feinkörnig und die feine Mineralität im langen Abgang, Kennzeichen großen Terroirs, signalisiert unverkennbar seine große Klasse. Seine animierende Ausstrahlung (meilenweit entfernt von den animalischen Noten, die vor vielen Jahren die Mehrzahl der Languedoc-Weine prägte) macht diesen herausragenden, herrlich frischen, unfiltrierten und ungeschönt abgefüllten Biowein zu Alains sicherlich zugänglichstem Gewächs und eröffnet so auch der ungeübten Zunge die Chance, sich die magische Welt der höchst authentischen Weine von Font Caude zu erschließen.
Zu genießen ab sofort nach 1-2-stündiger Öffnung, wie stets wird sich dieser großartige Basiswein jedoch innerhalb der nächsten Monaten geradezu dramatisch entwickeln und daher zwischen Ende 2007 bis nach 2010 auf seinem Höhepunkt sein.


358202 Font Caude, Les Boissières, rouge 2002 22,90 Euro
Diese legendäre Cuvée aus 90% Grenache und einem Hauch Syrah ist eine Hommage Alains an urwüchsige, traditionelle, aber auch durch ihre Finesse und Eleganz burgundisch inspirierte Weine aus Châteauneuf-du-Pape. Denn einerseits brilliert dieses große Gewächs mit einer enormen Mächtigkeit und einer beeindruckenden Fülle, die Assoziationen an die majestätischen Weine von Pégau evoziert, andererseits zeichnet diese saftige, geschmeidige Cuvée mit ihren cremig-seidenen Tanninen eine Stilistik aus, wie sie den feinsten Weinen des Altmeisters Henri Bonneau zu eigen ist: Finesse und Frische, enorm viel Schmelz und eine hohe Komplexität der Frucht verwöhnen alle olfaktorischen Sinne: Orientalische Gewürze vereinen sich mit den Aromen der Garrigue, Anklänge an Lorbeer und Wacholder, Tabak und Rosmarin stehen als Essenz für die kargen roten Böden der hügeligen, wildromantischen Landschaft hoch über Montpeyroux und verbleiben noch lange im Gedächtnis, wenn die Flasche längst geleert ist. Sein gleich guter Vorgänger aus dem ebenfalls großen Jahr 2000 (der ein wenig mächtiger und nicht ganz so fein balanciert war wie der 02er, der in der Appellation Montpeyroux von ähnlich großartiger Qualität ist wie in Teilen des Roussillon, z.B. bei Gauby, und im Cahors) schlug in der berühmten Blindprobe von Jancis Robinson den 2000er Rayas, die Legende aus Châteauneuf-du-Pape! Ein ganz großer Stoff mit dem Potential zur Legende! Zu genießen ist diese Hommage an das große Potential der Grenacherebe am besten bei einer Temperatur von 18-19°C ab Herbst/Winter 2007. Dann werden Sie, werte Kunden, über Jahre hinweg einen zutiefst komplexen, edlen Stoff im Glase haben und einen ebenbürtigen Konkurrenten erstklassiger Châteauneuf, jedoch mit einem ureigenen, unverwechselbaren Stil seines exzellenten Terroirs.
Zu genießen ab Herbst/Winter 2007.


358402 Font Caude, L’Esprit de Font Caude, rouge 2002 24,60 Euro
In dieser traumhaften, ungemein charaktervollen Cuvée spiegelt sich die Seele ihrer wildromantischen Region ebenso wieder wie das begnadete Können von Alain Chabanon: Edle Rebbestände aus Syrah (50%), Mourvèdre (35%) Carignan und Grenache prägen einen der großartigsten Rotweine der gesamten französischen Weinszene, einen extrem raren Kultstoff, die Inkarnation von Authentizität und Terroir! In seiner subtilen, hochkomplexen, extrem feinen und zutiefst mineralischen Aromatik erinnert dieser rare Spitzenwein des Languedoc eher an einen großen Syrahwein von der nördlichen Rhône denn an einen Cru aus dem wilden französischen Süden. Die expressive Fruchtexplosion in der Nase ist gekennzeichnet von einer wunderbaren Harmonie und Balance, einer animierenden, frischen, zart süßlichen, ungemein betörenden Cassisfrucht, Röst- und Rauchfleischaromen wie bei klassischen, edlen Gewächsen der Côte Rôtie sowie pfeffrig-würzigen Noten. Ein nobler Kern intensiver Mineralität und kühle, rassige, fabelhaft seidene Tannine verwöhnen, ja streicheln die Zunge, die Finesse, Eleganz und Subtilität dieses großen Weines sind unübertrefflich im Languedoc und verleihen ihm einen absolut singulären Charakter. Jedes Schwenken des Glases setzt neue verführerische Aromen frei, jeder Schluck erbringt neue faszinierende Facetten: Ein atemberaubend schöner Wein, mit einer tollen Frische und perfekten Balance, einer fesselnden inneren Spannung und einem traumhaft schönen, zutiefst tabakig-mineralischen Nachklang. Ein „Muss” für Liebhaber subtiler Genüsse, welche nicht die ungemein dichten, ja fast opulenten Gewächse der Domaine de la Negly als ihre absoluten Favoriten sehen, die aber beispielsweise in den filigranen, finessenreichen Weltklasserotwein von Grange des Pères, dem zweiten legendären Zugpferd des Languedoc, eine persönliche große Weinliebe gefunden haben. Jedenfalls spielt dieses große, subtil-finessenreiche Weinmonument in der absoluten TOP-Liga des französischen Midi und konkurriert mit weitaus teureren, weltberühmten Gewächse der Côte Rôtie: Kategorie persönlicher Lieblingswein!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis nach 2015.




Domaine de Trévallon - Provence

Biologisch angebaute Kultweine vom Fuße der malerischen Alpilles

Im Herzen der wildromantischen Provence: Zerklüftete weiße Kalkfelsen kontrastieren mit dem azurblauen Himmel und tiefgrünen Pinien, die mit den zahlreichen Wildkräutern die Flora bestimmen und ihre faszinierenden Düfte in die Außenhaut der Trauben übertragen. Aus dieser so traumhaft schönen, friedlichen Region in den nördlichen Alpilles, unweit des malerischen mittelalterlichen Dörfchens ‚Les Baux de Provence’ kommt von inselartig in die wild wuchernde Naturlandschaft eingebetteten Parzellen, die von einem Steinmeer überflutet sind, einer der eigenständigsten und charaktervollsten Rotweine der Welt, der mit keinem anderen Wein verglichen werden kann. Die großartigen Weinberge wurden 1973 vom Winzergenius Eloi Dürrbach (der ursprünglich in Paris Architektur und Mathematik studierte) auf dem kargen, steinigen Sommersitz seiner Großmutter angelegt und befinden sich in einer zwar wildromantischen, zum Verlieben schönen Landschaft, die jedoch über die ärmsten Böden Frankreichs verfügt.


Domaine de Trévallon
Gepflügtes Steinmeer in den alten Parzellen von Trévallon


Wer je das Vergnügen hatte, diesen rein biologisch produzierten Wein zu trinken, wird die alte französische Winzerregel bestätigt sehen: „Plus la vigne souffre, plus le vin est bon”, was bedeutet: Je mehr die Rebe leidet, umso besser ist der Wein. Natürlich darf man dieses Bonmot nicht generalisieren (denn zuviel Stress der Reben schadet auch dem Wein in seiner geschmacklichen Klarheit und Präzision!), aber sein in der Tat wahrer Kern besagt, dass, um so karger die Böden sind, um so mehr die Reben gezwungen werden, ihre Wurzeln im Überlebenskampf tief in die Erde zu zwingen, um Nährstoffe und Wasser zu finden: Grundlage aller großen Terroirweine der Welt!
Die speziellen mikroklimatischen Bedingungen, denen die Rebstöcke ausgesetzt sind, insbesondere der Einfall kalter Winde aus dem Norden und das Abblocken der warmen Luftströme aus der Camargue durch die gezackten Gipfel des Kalksteinmassivs der wilden Alpilles-Bergkette, die daraus resultierende verlängerte Vegetationsperiode und die späte Lese zusammen mit dem erstklassigen Terroir und der extremen Mengenbegrenzung bei der Ernte ergeben einen der eigenwilligsten Weine der Welt, den Parker bereits vor über einem Jahrzehnt als eine der schönsten Entdeckungen seines Lebens bezeichnete. Und auch ich selbst liebe diesen magischen Wein ganz besonders, seit ich ihn vor ca. 20 Jahren zum ersten Mal verkosten durfte und habe mir seitdem von jedem (!) Jahrgang eine 12er Kiste in meinen privaten Keller gelegt.


Domaine de Trévallon
Austrieb der alten Syrahreben im Frühling


Infolge der klimatischen Veränderungen in Europa scheint es im Nachhinein eine geradezu seherische Entscheidung von Eloi Dürrbach gewesen zu sein, bereits vor 30 Jahren seine Weinberge im Norden! der Alpilles anzupflanzen, damit den kühlen Mistralwinden ausgesetzt, um die Hitze des Südens zu mildern. Bestockt sind sie mit 60% Cabernet Sauvignon und 40% Syrah, was auch die Ursache für die Einstufung des Trévallon als „vin de pays” ist. Diese „unübliche und untypische” Rebsortenzusammensetzung und die darauf sich begründende „Degradierung” von der ach so bekannten Appellation Côteaux d’Aix zum wohl teuersten, aber sicherlich auch besten VdP Frankreichs fiel den Bürokraten der INAO allerdings erst 1996 ein, nachdem sich die Spitzengewächse des Bordelais, selbst die 100 Parkerpunkte-Weine Margaux und Montrose, bei einer Probe der großen Weine des 90er Jahrgangs, veranstaltet von der belgischen Sommelierunion, dem Trévallon als souveränen Sieger geschlagen geben mussten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt und dahinter Einflussnahmen gekränkter Bordelaiser Châteauxbesitzer vermutet.

Eloi Dürrbach, den ich selbst auch als Persönlichkeit ungemein schätze, wird von vielen, die ihn kennen, als eher spröder, zurückhaltender Mensch erlebt. Sein „Trévallon” jedoch wird von allen Weinkritikern und Liebhabern gleichermaßen enthusiastisch gefeiert und zu den besten Weinen der Welt gezählt.


Domaine de Trévallon
Degustation mit Eloi Dürrbach


Er ist in Frankreich und den USA längst zum Kultwein avanciert und wird dort inzwischen zu exorbitanten Preisen gehandelt. Zudem wird dieser so bekömmliche, ungemein frische, fabelhaft finessenreiche Wein, der streng limitiert zugeteilt wird, rein ökologisch angebaut und nach etwa zwei Jahren im Holzfass (eine kleine Partie, ca. 10 Prozent, in neuen Barriques, das meiste jedoch in großen alten Fudern) unbehandelt und unfiltriert auf Flaschen abgezogen. Diese großartigen Weine von Trévallon besitzen, so zugänglich und lustvoll sie in ihrer Jugend bereits schmecken, ein immenses Reifepotential (in großen Jahrgängen von 25 Jahren und mehr), das eindrucksvoll die Mär widerlegt, Rotweine aus Südfrankreich seien nicht lange lagerfähig. Der heute präsentierte 2005er ist, mein Wort drauf, der beste Trévallon aller Zeiten. Dafür verantwortlich sind zum einen die singulären klimatischen Bedingungen des Jahrhundertjahrgangs und zum anderen eine Beobachtung über alle Jahrgänge dieses Jahrtausends, dass das zunehmende Alter der Rebstöcke, die immer besseres Traubenmaterial liefern und mittlerweile auch in zart dosierter Menge den Einsatz neuen Eichenholzes ermöglichen (was im fertigen Wein überhaupt nicht schmeckbar ist), dem Wein eine noch bessere Struktur sowie eine in den 90er Jahren (damals besaß der Trévallon stets eine wilde Animalität) nicht gekannte Eleganz und Finesse verleiht, ihm aber nicht seine unverwechselbare Originalität raubt. In Dürrbachs großem mythischem Wein dominieren stets eine fabelhafte Mineralität und ungemein komplexe Frucht das Holz – und nicht umgekehrt, wie dies bei so vielen international „gemachten” Weinen der Fall ist, die bar jeder Originalität eine austauschbare Stilistik aufweisen. Zudem sind die ‚kühlen’ Weine von Trévallon meilenweit von diesem immer mehr um sich greifenden (auf überreif geernteten Trauben beruhenden) marmeladigen Stil entfernt, der zumindest bei mir keinen rechten Trinkgenuss aufkommen lassen will. Trévallon, das ist singulärer Stoff der absoluten Weltspitze mit dem Geschmack und der Aromatik des französischen Südens, gepaart mit einer immensen Dichte und Konzentration sowie einer bemerkenswerten Eleganz und Finesse, wie sie die großen Syrahweine der nördlichen Rhône aufweisen! In vielen Blindproben habe ich immer wieder erlebt, wie Liebhaber und Winzer gleichermaßen einen gereiften Trévallon als großen Hermitage ‚identifizierten’!

In Frankreich ziert dieser große Wein die Karten der besten Restaurants des Landes, kostet dort allerdings zumeist um die 300 Euro. Wie antwortete mir doch ein sehr bekannter französischer Sommelier auf meine erstaunte Frage nach diesem mir deutlich zu hoch erscheinenden Preis: „Aber Monsieur, ich kann doch diesen großen Wein nicht billiger verkaufen als die Second Crus aus dem Bordelais, wo er doch so viel besser schmeckt als diese. Der Einkaufspreis spielt dabei keine Rolle.” Nun, die „Logik” meiner französischen Freunde ist weltberühmt, verblüfft mich aber im Einzelfall immer wieder!


401105 Domaine de Trévallon, rouge 2005 34,00 Euro
Diesen traumhaften Trévallon aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 möchte ich allen unseren Kunden ganz eindringlich empfehlen:
Bereits seine genialen Jahrgangsvorgänger gelten als Quintessenz im Schaffen von Eloi Dürrbach (so wurde beispielsweise der 98er vom Bordeauxexperten René Gabriel im WEINWISSER mit der Traumnote 19/20 Punkten bewertet, zu einer Zeit als die Reben noch nicht ihr optimales Alter erreicht hatten). Doch mit dem 2005er reift in den optimal klimatisierten, unterirdischen Kellerräumen in den wildromantischen Alpilles Elois bis dato bester Jahrgang sanft vor sich hin. Wir sind glücklich, Ihnen heute mit diesem Unikat einen der rarsten und größten Weine Frankreichs anbieten zu können.
In der Farbe ein tiefdunkles Rubinrot mit violetten Reflexen, in der Nase ein betörendes, ungemein intensives, kühl-nobles Cassis-, Brombeer- und Holunderblütenbukett von in optimalem Reifezustand geernteten Trauben, mit Anklängen an berauschende schwarze Trüffel, Mineralien, Rauch und gerösteten Kaffee, Gewürze der Provence und dunkle Edelhölzer. Prägnanter denn je zuvor betört dieser traumhaft balancierte Wein durch seine ‚nördliche’ Kühle, seine große Eleganz und subtile Finesse. Den Gaumen bezaubern reife rote Beeren, Röstaromen, schwarze Pralinen, nochmals edle Hölzer und eine fabelhafte Mineralität, die an legendäre Gewächse der nördlichen Rhône sowie an die Premier Grand Crus aus dem Médoc erinnern. Die Zunge taucht ein in ein fast dekadent süßliches Aromenspektrum („très Trévallon”) und wird verwöhnt von einem dichten, ungemein konzentrierten Extrakt mit sensationeller Komplexität, exzellenter Struktur und einem großartigen, mineralischen Finale mit einer phantastischen, feinkörnigen Tanninstruktur. Ein ganz großer, magischer Extrakt: Der Trévallon 2005 besitzt das Potential, sich zu einer der größten Legenden des französischen Südens zu entwickeln und gehört nach Meinung vieler Kenner zu den 3 besten Rotweinen des Jahrgangs im gesamten Midi.
Zu genießen nach seiner Freigabe Anfang 2008 in seiner schönsten Primärfruchtphase, dann wohl wieder ab 2012. Höhepunkt 2015 bis mindestens 2030.


In Subskription!

4011105 Domaine de Trévallon, rouge, Magnum 2005 1,5 l 69,00 Euro


In Subskription!



Domaine de Trévallon
Blick in den unterirdischen Foudre-Keller


Wir haben aus den optimal gelagerten Chateaureserven noch einmal 3 großartige Jahrgänge nachkaufen können, die bei uns bereits lange ausverkauft sind:

401100 Domaine de Trévallon, rouge 2000 38,50 Euro
Die Quintessenz im bisherigen Schaffen von Trévallon! In der Farbe ein tiefdunkles Granat mit lila Reflexen am Rand. Ein betörendes, ungemein intensives Cassis- und Brombeerbukett, Anklänge an berauschende schwarze Trüffel, Kakao und gerösteter Kaffee, weißer Pfeffer, Rosenblätter, dunkle Edelhölzer, die für Trévallonweine so charakteristische animalische Note nur noch dezent im Hintergrund verspürbar. Am Gaumen reife rote Beeren, Rosinen, schwarze Pralinen, nochmals edle Hölzer, ungemein saftig, dicht, konzentriert, beerige Süße im dichten Extrakt, sensationelle Komplexität ("Ja, das ist wohl mein bisher bester Wein mit einer vorher nicht gekannten Eleganz und Finesse", ganz sachlich, eher unterkühlt und in keinster Weise überheblich reagiert Eloi auf meine Begeisterung, diesen monumentalen Wein betreffend), exzellente Struktur, großartiges Finale, phantastische, feinkörnige Tanninstruktur. Die Zunge taucht ein in dieses außerordentliche, fast dekadent süßliche Aromenspektrum ("très Trévallon"), "spielt" mit diesem phänomenalen Wein, alle Sinne scheinen betört.
Um diesen Wein begannen sich bereits wieder vor der Abfüllung Legenden zu ranken, die Händler reißen sich regelrecht um die raren Flaschen, und in den USA droht er zu einem Spekulationsobjekt ersten Ranges mit exorbitanten Preisen zu werden (Preis ab Gut übrigens 45 Euro!). Dieser Wein gehört nach meiner Meinung zu den 5 besten des gesamten Midi, vom WEINWISSER mit der Traumnote 19/20 Punkten bewertet!
  Zu genießen jetzt sofort in seiner schönsten Primärfruchtphase, dann wieder Ende 2004 bis mindestens 2020.

Domaine de Trévallon, rouge

401101 Domaine de Trévallon, rouge 2001 43,00 Euro
Bereits seine genialen Jahrgangsvorgänger (so beispielsweise wurde der 98er vom WEINWISSER mit der Traumnote 19/20 Punkten bewertet) galten als Quintessenz im Schaffen von Eloi Dürrbach, der jedoch selbst immer wieder lächelnd darauf verwies, welch „Schatz” erst noch mit dem 2001er in seinen unterirdischen Kellerräumen sanft vor sich hinreifte. Und in der Tat: Luftlinie gerade einmal knappe 20 km von Châteauneuf-du-Pape entfernt und in 2001 mit dem gleichen Mikroklima gesegnet, dass an der südlichen Rhône für einen Jahrhundertjahrgang verantwortlich zeichnete, können wir Ihnen heute einen der raren und größten Weine Frankreichs anbieten: In der Farbe ein tiefdunkles Rubinrot, in der Nase ein betörendes, ungemein intensives Cassis- und Brombeerbukett von in optimalem Reifezustand geernteten Trauben, mit Anklängen an berauschende schwarze Trüffel, Kakao und gerösteten Kaffee, Gewürze der Provençe und dunkle Edelhölzer; die für Trévallonweine früher so charakteristische animalische Note wie beim 2000er nur noch dezent im Hintergrund verspürbar.
Am Gaumen reife rote Beeren, Röstaromen, schwarze Pralinen, nochmals edle Hölzer, ungemein saftig, dicht, konzentriert, ausladend fast, herrlich beerige Süße im dichten Extrakt, sensationelle Komplexität, exzellente Struktur, großartiges Finale, phantastische, feinkörnige Tanninstruktur. Die Zunge taucht ein in dieses außerordentliche, fast dekadent süßliche Aromenspektrum („très Trévallon”), „spielt” mit diesem phänomenalen Wein, alle Sinne scheinen betört.

Insgesamt wirkt dieser „sexy” Wein in seiner Stilistik eine Spur opulenter und infolge einer „süßlichen” Syrahfrucht verführerischer als der hochelegante, im Vergleich fast unterkühlt scheinende, puristische 2000er (Eloi hat uns noch einmal mit wenigen Kisten 2000er aus seiner Châteaureserve „beschenkt”, kontaktieren Sie uns bei Interesse). Welcher Wein ist der bessere?
Diese Frage lässt sich so nicht beantworten; ich sehe beide auf gleich hohem Niveau. Es ist alleine eine Frage der Stilistik, welchen Wein man, wenn überhaupt, bevorzugen will. Zu einem ähnlichen Urteil kommt die „Bibel” der französischen Weinkritik, das „Classement” 2004 von Bettane & Desseauve: „Beide Jahrgänge bieten eine unterschiedliche, aber brillante Interpretation vom Genie ihres Erzeugers”. Folgerichtig erkennen die Autoren beiden Weinen ihre selten vergebene Höchsteinstufung, „vin exceptionell” zu und vergeben jeweils 9/10 Punkten. Der Trévallon 2001 gehört jedenfalls nach Meinung vieler Kenner zu den 5 besten Rotweinen des Jahrgangs im gesamten Midi;
Zu genießen ab 2006/7 bis mindestens 2020.

Domaine de Trévallon, rouge

401103 Domaine de Trévallon, rouge 2003 39,00 Euro
Bereits seine genialen Jahrgangsvorgänger gelten als Quintessenz im Schaffen von Eloi Dürrbach (so wurde beispielsweise der 98er vom WEINWISSER mit der Traumnote 19/20 Punkten bewertet), doch vergleicht Éloi seinen in den unterirdischen Kellern vor sich hinschlummernden 03er gar mit dem 1983, der den Mythos von Trévallon begründete: Auch die Erntemenge ist – leider – genau so gering wie bei dieser 83 Legende südfranzösischer Weinkultur.
Luftlinie gerade einmal knappe 20 km von Châteauneuf-du-Pape entfernt und in 2003 mit dem gleichen Mikroklima gesegnet, dass an der südlichen Rhône für einen Jahrhundertjahrgang verantwortlich zeichnete, können wir Ihnen mit diesem Unikat einen der raren und größten Weine Frankreichs anbieten.
In der Farbe ein tiefdunkles Rubinrot, in der Nase ein betörendes, ungemein intensives Cassis- und Brombeerbukett von in optimalem Reifezustand geernteten Trauben, mit berauschenden Anklängen an schwarze Trüffel, Holunderblüten, Kakao und gerösteten Kaffee, Thymian, Rosmarin und den Duft von Pinienwäldern. Die für Trévallon-Weine früher so charakteristische animalische Note ist, wie beim 2001er, nur noch dezent im Hintergrund verspürbar. Am Gaumen reife rote Beeren, Röstaromen, geräuchertes Fleisch, nochmals edle Hölzer und Holunder, ungemein saftig, konzentriert, mit einer herrlichen beerige Süße im dichten Extrakt, sensationelle Komplexität, exzellente Struktur, großartiges, tief mineralisches Finale, phantastische, feinkörnige Tanninstruktur. Die Zunge taucht ein in dieses außerordentliche, fast dekadent süßliche Aromenspektrum („très Trévallon”), „spielt” mit diesem phänomenalen Wein, alle Sinne scheinen betört.
Der Trévallon 2003 besitzt das Potential, sich zu einer der größten Legenden des französischen Südens zu entwickeln und gehört nach Meinung vieler Kenner zu den 5 besten Rotweinen des Jahrgangs im gesamten Midi.
Zu genießen etwa ab 2008/9 bis mindestens 2025.



P.S.: Der große alte Mann des französischen Weins, Michael Bettane, feiert in seinem neu erschienenen, unbedingt empfehlenswerten, mit herrlichen Photographien bebilderten Buch „Große Weine der Welt” das einzigartige Gewächs der Domaine Trévallon aus biologischem Anbau: „Ein Wein, der in keine Norm passt, von Reben, die zwischen Pinien und Felsen wachsen und dem Wind und der Sonne ausgesetzt sind; ein Wein mit einer meisterhaft strengen Statur, sehr mediterranen, komplexen Aromen und der samtweichen Textur großer Gewächse. Mehr als 30 Jahre nach seiner Gründung hat Trévallon im französischen Weinbau eine Ausnahmestellung erreicht!”



Domaine de Limbardié - Cessenon

David schlägt Goliath – Der legendäre Kultstoff aus dem Languedoc, der auszog, Petrus zu besiegen!


Domaine de Limbardié - Cessenon
Die Domaine de Limbardié

Extrem faire Preise, phantastische Qualitäten: Mehr und mehr entwickeln sich die originären Rotweine der Domaine Limbardié zu begehrten Objekten unter Weinliebhabern und avancierten daher folgerichtig in den letzten Jahren (mit) zu unseren meistverkauften Rotweinen überhaupt. Kein Wunder, dass auch die Weinexperten von den grandiosen Qualitäten dieser Domaine schwärmen. Hendrik Thoma, Sommelier des Jahres 1999, und Christina Fischer, seine kongeniale Nachfolgerin 2001, bewerten begeistert bereits die Basiscuvée „Murviel” als „Glücksfall für Weinliebhaber auf der Suche nach einem ausdrucksvollen und dennoch preiswerten Trinkwein”. Sensationell ist auch die Preis-Leistungsrelation der Spitzencuvée der Domaine, eines 100 %igen Merlot, der wesentlich teurere Konkurrenten aus dem Bordelais mühelos aus dem Feld schlägt. Legendär ist mittlerweile die Degustation der Schweizer Fachzeitschrift „Weinwisser”, herausgegeben von dem bekannten Fachautor René Gabriel („Bordeaux Total”), in der eben dieser Tradition in einer Welt-Merlot-Probe den 10. Platz erreichte, einen Rang hinter La Conseillante und gar zwei Plätze vor Pétrus, dem großartigen Prestigegut aus Pomerol. Wenn mir persönlich diese Beurteilung etwas zu euphorisch erscheint und die Problematik von Blindproben jugendlicher Weine widerspiegelt, belegt sie andererseits doch eindrucksvoll die herausragende Qualität dieses berührenden Weines zu phantastisch niedrigem Preis – im Vergleich mit diesen berühmten Konkurrenten.


Domaine de Limbardié - Cessenon
Henrik Boukandoura

Für dieses grandiose Meisterwerk zeichnet der bescheidene Winzer Henrik Boukandoura verantwortlich, dessen Gut in dem kleinen, beschaulichen Örtchen Cessenon angesiedelt ist, in direkter Nachbarschaft zu den exponierten Lagen des wesentlich bekannteren Saint-Chinian und inmitten des Tals des kleinen Flüsschen Orbs, der im Laufe von Jahrtausenden die Lehm- und Kalkböden angeschwemmt hat, die das spezifische Terroir der Region prägen. Das Hauptaugenmerk legt Henrik darauf, dass die von ihm naturnah angebauten Reben (hier insbesondere die Bordelaiser Sorten Merlot und Cabernet, in geringerem Maße die typischen Rebsorten der Region, Syrah, Grenache und Carignan, was in der Konsequenz bedeutet, dass seine Weine ‚nur’ als „vin de pays” verkauft werden dürfen) den Charakter ihrer südfranzösischen Heimat widerspiegeln, folglich also alles andere sind als austauschbare Weine internationalen Stils oder bloße Kopien großer Bordelaiser Gewächse. Und in jedem neuen Jahrgang steigert Henri noch einmal die Qualitäten, liefern doch die älter werdenden Rebstöcke ein immer besseres Ausgangsmaterial, trägt die konsequente Weinbergsarbeit zunehmend Früchte und bietet der neu installierte Barriquekeller lange ersehnte, optimale Ausbaumöglichkeiten.

Was uns an den Weinen dieser kleinen, handwerklich arbeitenden Domaine so fasziniert, ist ihre gänzlich eigenständige Charakte- ristik, die sich aus dem Zusammenspiel der Edelrebsorten mit den Gegebenheiten des südfranzösischen Terroirs ergibt. Was uns geradezu sprachlos werden lässt, ist der unverschämt niedrige Preis, zu dem man sowohl den „einfachen” Wein für jeden Tag als auch die Spitzencuvée erhalten kann.


323205 Limbardié, VdP „Murviel”, VdP de Cessenon, rouge 2005 5,30 Euro
Viele tausend Flaschen verkaufen wir jährlich von diesem ungemein charaktervollen Wein, der bereits über mehrere Jahrgänge hinweg als „herausragender, handwerklich produzierter Wein” im „Weineinkaufsführer der empfehlenswerten Weine unter 12 Euro” enthusiastisch gelobt wird und wegen seines „hervorragenden Preis-Genuss-Verhältnisses” nochmals extra ausgezeichnet wurde. Das tiefe dunkle Rot in der Farbe deutet bereits auf die geschmackliche Konzentration dieser leckeren, sinnlichen Alltagscuvée aus Merlot (80%) und erstmals Syrah, was diesem großartigen Garriguewein seine einzigartige, urwüchsige Charakteristik verleiht. Der gar nicht südländisch warm, sondern eher distinguiert und relativ ‚kühl’ wirkende, expressive Duft, der sich erst allmählich im Glas entfaltet, erinnert an schwarze Johannisbeeren. Pflaumen und wild wachsende Kräuter der Garrigue. Am Gaumen dem gleich phantastischen 2001er in der Dichte und Konzentration sehr ähnlich, besitzt er aber infolge der älter werden Rebstöcke noch deutlich mehr Eleganz und Finesse und ist wie immer geprägt von einer inspirierenden, von Jahr zu Jahr subtiler werdenden, bestens eingebundenen animalischen Wildheit und Ursprünglichkeit. Weiche und cremige Tannine, die nicht aus dem Holzfass, sondern ausschließlich aus den Trauben stammen, sorgen für eine extrem rare Struktur in dieser provokant fairen Preisklasse. Henri Boukandoura ist es mehr denn je gelungen, die Eleganz des Nordens mit der Expressivität des Südens zu vereinen: Reich im Bukett, vielschichtig in den Aromen und cremig weich in den Tanninen. Und das alles bei trinkanimierend niedrigen Alkoholgradationen von knapp 13 Volumenprozent.
Zu genießen ab sofort bis 2009.


323303 Limbardié, Tradition, rouge 2003 12,90 Euro
Als rebsortenreiner Merlot aus dem Languedoc wird diese traumhafte Trouvaille „nur” als vin de pays eingestuft. Aber welch großartige Vermählung geht diese Edelrebe mit der „wilden” Aromatik des französischen Südens ein! Dieser elegante, verführerische Wein erinnert in der Nase an große Crus aus St. Émilion, die jedoch ein Vielfaches kosten, denn er betört geradezu mit den Aromen der Merlottraube und der Genießer spürt die beerige (Cassis!), kernige, leicht süßliche Frucht und die kühle Eleganz des Bordelais so deutlich wie bei seinen großen Jahrgangsvorgängern 98 und 2001. Doch wie der herrliche 02er besitzt auch dieser wunderschöne Wein unmittelbar nach der Öffnung keine zart animalische Note mehr wie in der Vergangenheit, als die Rebstöcke noch jünger waren, stattdessen brilliert er mit einer so zuvor noch nicht erlebten Mineralität und komplexen Aromenintensität. Bereits kurz nach der Öffnung taucht die Zunge ein in eine faszinierende Aromatik von roten und schwarzen Beeren, Oliven- und Vanilletönen, intensiven Schwarzkirschanklängen sowie edlen mediterranen Gewürzen und einer zarten Pfeffernote. Am Gaumen gewohnt weich, dicht und cremig, die kompakte Frucht eingepackt in reife, sehr saftige, ausbalancierte Tannine und edle, feine Holznoten, welche die tiefe dunkelwürzige Frucht des Weines gekonnt umrahmen: ein vielschichtiger, bestens strukturierter, fein balancierter Wein mit einer komplexen Fülle, konzentriert und lang anhaltend. Ein Hochgenuss sowohl für die Liebhaber südfranzösischer Weine als auch vorzüglicher Bordelaiser Gewächse.

Ein großartiger Merlot, eine Provokation wesentlich teurerer Bordelaiser Prestigegewächse und bereits in seiner Primärfruchtphase infolge extrem weicher Gerbstoffe in bestechender Trinkverfassung: Dieser höchst trinkanimierende Wein (gerade mal knappe 13 Volumenprozent Alkohol) wird sich noch über drei bis 4 weitere Jahre bestens entwickeln und seinen Höhepunkt wohl zwischen 2009 und 2018 erreichen. Meine ganz besondere Empfehlung!



Jeff Carrel

Frankreichs große Önologenhoffnung vinifiziert exzellente Weinunikate voller Rasse und Finesse!

In der französischen Insiderszene hat er einen klangvollen Namen, denn er zeichnet als Önologe für viele kleine Weinprojekte bei handwerklich arbeitenden Winzern in Frankreichs wildem Süden verantwortlich, mit denen er höchst individuelle Rotweine mit unverwechselbarem Charakter vinifiziert, die sich zudem dadurch auszeichnen, dass sie angesichts ihrer moderaten Preise spektakuläre Qualitäten ins Glas zaubern. Das ist auch der Grund, warum wir mit Jeff Carrel zusammenarbeiten, der das genaue Gegenteil der so genannten „flying winemaker” ist, die nach stets gleichen Rezepten uniforme Allerweltsweine produzieren. Jeff dagegen berät „seine” Weingüter bei der Suche nach ihrer spezifischen, ureigenen Identität und hilft ihnen, authentische Weine zu vinifizieren, deren charakteristisches Merkmal ihre Terroirgebundenheit genau so ist wie die Fokussierung auf Finesse und Eleganz statt marmeladiger Überreife. Und damit sind es stilistisch exakt die Art von Weinen, welche die Kunden von Pinard de Picard eindeutig favorisieren. Womit wiederum klar ist, warum Jeff, der noch jung an Jahren, aber bereits mit einem immensen Erfahrungsschatz infolge seiner stetigen Weinreisen ausgestattet ist, eine Bereicherung unseres Programms darstellt. Heute präsentieren wir Ihnen zwei herausragende Rotweine aus dem westlichen Languedoc, Weine mit singulärem Charakter, die sowohl uns selbst als auch unsere Kunden, die bereits bei uns vor Ort mitverkostet haben, restlos begeisterten: Große südfranzösische Weinunikate mit Referenzcharakter!


Jeff Carell


362105 Jeff Carell, Carbernet Franc, VdP d’Oc, rouge 2005 9,50 Euro
Tiefstes dunkles Rot in der Farbe, fast ins Schwarze tendierend, Resultat einer extrem selektiven Auslese aus niedrigsten Erträgen. Doch dieser Parameter ist auch der einzige sinnlich erfassbare Beleg einer extremen Selektion, denn wer in der Nase und am Gaumen jetzt marmeladige Aromen oder eine opulente Fülle erwartet, wird, je nach Erwartungshaltung und geschmacklicher Vorliebe, bitter enttäuscht oder freudigst überrascht: Dieser traumhafte Edelrebsortenwein fasziniert stattdessen durch eine fabelhafte Finesse in seiner reintönigen Aromatik und ungemein kühlen, eleganten Stilistik, die Erinnerungen an wesentlich teurere Bordelaiser Renommiergewächse evoziert. Natürlich erreicht er qualitativ nicht sein unverkennbares Vorbild Cheval Blanc, den teuersten und begehrtesten von Cabernet Franc dominierten Wein. Doch in seiner genussfreundlichen Preisklasse schmeckt er phänomenal gut und demonstriert ausdrücklich, dass der Cabernet Franc, der in seiner reinsortigen Variante nur noch an der Loire, im Friaul und in Übersee vorkommt und der stets viel Zeit zum vollständigen Ausreifen benötigt, in seiner schönsten Ausprägung geradezu unverschämt verlockende Aromen von Himbeeren und schwarzen Johannisbeeren besitzt sowie die typischen Sekundäraromen wie Leder und Tabak. Am Gaumen vermählen sich eine klare, präzise, würzige Frucht und eine markante Frische mit cremigen Tanninen. Ein großartiger Alltagswein mit dem Potential zum Süchtigwerden!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis 2012.


362204 Jeff Carell, Terre Promise, Saint Chinian Roquebrun de Guiraud rouge 2004 17,50 Euro
Ein tiefes, sattes, dunkles Rot bildet die Robe dieses urwüchsigen, regionaltypischen, phantastischen Weins, der in Saint Chinian Roquebrun erzeugt wird. Er hat all das, weswegen wir die Weine aus dem Midi lieben: betörend intensive, reife Beerenfrüchte, dazu Kräuter- und Gewürznoten von Salbei, Lavendel, Süßholz, schwarzem Pfeffer und Kräuter der Provence. Sogar Feigen und ein Hauch Zartbitterschokolade! Am Gaumen sehr konzentriert, dicht, enorm füllig, einladend die südliche Wärme, wirkt wollüstig in seiner barocken Fülle, die aber ganz frei bleibt von marmeladiger Süße. Stattdessen: eine animierende Frische, Finesse, viel Beerenfrucht, Kräuter und Schokolade. Großer Stoff, kleiner Ertrag aus den Edelreben Syrah und Mourvèdre! Gehalten wird diese Komposition nicht nur von der feinen mineralischen Struktur, sondern einem superfeinen Tanningerüst!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2007 bis 2014.

Jeff Carell
Blick über die Syrahreben des „Terre Promise”





Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann