Saarlouis, im Juli 2006

PINwand N° 118

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir Ihnen aus Frankreich neben einer aktualisierten Bordeaux-Subskription legendäre Weltklasse- sowie herausragende Alltagsweine der Domainen Vieille Julienne („France’s superstar winery”, Parker), Haut Reygnac, DER Neuentdeckung aus dem Bordelais mit fabelhaft preiswerten Tropfen, unseres Klassikers aus Gigondas, Château Saint Cosme, und von Château du Cèdre: Weltklassequalitäten aus dem größten Jahrgang aller Zeiten im Cahors. Pascal Verhaeghes originäre Weinunikate sind DIE ultimative Provokation selbst der größten Bordelaiser Gewächse.
Die Finca Sandoval produziert einige der besten Rotweine Spaniens und Liebhaber deutscher Rieslinge können sich an den traumhaften Qualitäten von Klaus-Peter Keller aus Rheinhessen („Deutschlands Winzer des Jahrzehnts”, Gault Millau) erfreuen.


In letzter Minute:

Gerhard Eichelmann feiert in MONDO eine französische Winzerlegende: „Gérard Gauby macht die faszinierendsten Weine im Roussillon. Die Weine haben an Finesse und Komplexität gewonnen ohne an Kraft und Konzentration zu verlieren. Sie sind herrlich mineralisch und nachhaltig und von sehr guter Haltbarkeit?. Und dann vergibt Eichelmann herausragende Bewertungen, die Sie bitte auch im Kontext dessen sehen, dass dieser Top-Journalist sehr viel zurückhaltender punktet als beispielsweise Parker!

354403 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2003 25,90 Euro

„Faszinierend viel Frucht, herrlich mineralische Noten, 93 Punkte”.



354503 Gauby, „La Muntada”, rouge 2003 59,00 Euro

„Faszinierend viel Frucht, herrlich viel Stoff und Konzentration, feine Mineralität, ganz gewaltiger Nachhall, 95 Punkte”.



354505 Gauby, „La Muntada”, rouge 2005 56,00 Euro

„Verspricht der bisher größte Muntada zu werden!”


In Subskription


Die detaillierten Weinbeschreibungen finden Sie hier in der Gauby-Subskription.


Wieder eingetroffen:

Pierre Clavel
Pierre's Nase vor der „Schnauze” des
mythischen Bergriesen Pic St. Loup


311004 Pierre Clavel, „Ca do”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 5,80 Euro

Fabelhafter Alltagswein, leicht gekühlt auch ein traumhafter Sommerwein, der sich in den letzten Wochen großartig entwickelt hat!



311304 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 6,50 Euro



311104 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2004 7,90 Euro



151405 Fondrèche, L’ Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé (PK) 2005 6,50 Euro

Dieser fruchtige, frische, ungemein elegante 2005er aus ganz großem Jahrgang ist nach Sébastiens Meinung der wohl beste Rosé, den er bisher produzierte und demonstriert eindrucksvoll, warum einer seiner grandiosen Jahrgangsvorgänger vom FEINSCHMECKER in einer großen „Rosédegustation Südfrankreich” zu den drei Besten (!) gezählt wurde.


Enogastronomische Reise in die Provence: Sie hat schon seit vielen Jahren Tradition bei Pinard de Picard, unsere beliebte Winzerreise. Damit Sie, liebe Kunden, einige unserer bekanntesten Weingüter einmal persönlich kennen lernen können, laden wir Sie zu einer exklusiven Weinreise in die Provence vom 30.10. – 02.11.2006, veranstaltet wie stets vom renommierten Spezialreiseveranstalter Toscana Tours, herzlich ein. Hierbei werden Sie von den Winzern der Weingüter La Soumade, Fondrèche, Pégau u.a. persönlich empfangen und können sich so vor Ort ein eigenes Bild über den Anbau und die Produktion hochklassiger Weine machen. Die Weinproben bei den Winzern werden umrahmt von regionaltypischen Menüs sowie kleinen Ausflügen zu den Sehenswürdigkeiten der Umgebung. Während der Reise wohnen Sie im stilvollen, romantischen Ambiente des auch vom Michelin hochgelobten Château de Mazan. Die Teilnehmer können selbst in die Provence anreisen (Reisepreis: 670,- Euro) oder aber die Reise ab dem Saarland mit dem Bus antreten (Reisepreis: 695,- Euro). Anmeldeschluss ist der 13.08.2006. Nähere Informationen zur Weinreise erhalten Sie bei Toscana Tours, Tel. 06831-46676, Fax 06831-42959. Das Detailprogramm können Sie auch unter www.toscana-tours.de „Weinreise Provence“ abrufen.




DEUTSCHLAND

Weingut Keller

„Kollektion des Jahres 2004” urteilt der Gault Millau. Gerhard Eichelmann, „Deutschlands Weine 2006”, lobt: „Weingut des Jahres 2004”. Sam Hofschuster, Internetweinführer www.wein-plus.de, vergibt „die dritte Kollektion des Jahres in Folge, aber es ist nicht so, dass wir eine Wahl hätten. Man kann wenige ähnlich gute Betriebe finden, bessere findet man nicht”.

Wir haben Sie, liebe Kunden, in den letzten Pinwänden über die traumhaften klimatischen Bedingungen im Herbst 2005 in den rheinhessischen Spitzenlagen informiert. Daher wissen Sie bereits, dass die sympathischen Kellers – nachdem sie im Jahrgang 2004 nach Ansicht ALLER renommierten Experten die beste Kollektion des Jahres vinifiziert haben – infolge der optimalen Gegebenheiten in 2005 gar noch einmal ihre Qualitäten steigern konnten! Heute präsentieren wir Ihnen weitere sensationell schöne Weine aus dem großartigen Portofolio von Klaus-Peter-Keller, einem absoluten Weltklassewinzer, der, so jung auch noch an Jahren, mit erstaunlicher Gelassenheit sich zwar über alle Ehrungen ungemein freut, jedoch mit beiden Füßen fest auf dem Boden haften bleibt und unermüdlich an der weiteren Optimierung seiner Weinbergsarbeit feilt. Bei aller Professionalität, bei aller visionären Tatkraft, die ihn so auszeichnen, er hat es geschafft, den kleinen Jungen tief in seinem Innern zu bewahren, den ich aus seinen Erzählungen vor meinem geistigen Auge sehe, seinen Schulranzen in die Ecke donnernd und mit seinen Eltern in die Weinberge aufbrechend: Ein Winzer mit Leib und Seele, der seine Berufung gefunden hat!


951105 Keller, Silvaner trocken -S- 2005 19,90 Euro
Im traditionellen Holzfass ausgebautes großes Gewächs, in seiner gesamten Stilistik an noble Weißweine aus dem Burgund erinnernd, obwohl es sich um grundverschiedene Rebsorten handelt. So sehr ist es den Kellers gelungen, diesen ungemein strukturierten, cremigen, sehr dichten Wein von über 70 Jahre alten Silvanerreben mit einer burgundischen Finesse und Eleganz zu versehen. Unmittelbar nach der Öffnung zeigt er sich noch sehr verschlossen, braucht daher viel Luft zum Atmen (am besten Dekantieren und aus einem großen Burgunderglas genießen), es betören faszinierende Aromen von Johannisbeeren, Kräutern, intensiv duftenden Blüten und hochreifen Birnen, unterlegt von einer epischen Mineralität und einer fein ziselierten Säure, traumhafte Vermählung zwischen großem Holzfass und feinster Frucht, die dem Wein eine außergewöhnliche Struktur verleiht. Schichten um Schichten feiner Aromen werden freigesetzt, der Wein entblättert sich geradezu über Stunden und Tage, großartiger Schmelz und Extraktsüße, lang anhaltend, fulminanter fruchtig-mineralischer Abgang, welch eindrucksvolle Demonstration höchster winzerlicher Handwerkskunst, bravo! Zu Recht bewertete auch Vinum bereits den 2004er als einen der größten Silvaner Deutschlands.
Gegen diesen Geniestreich haben viele noble Weißweine aus Burgund keine Chance! Meine Wort drauf und meine unbedingte Empfehlung.


952205 Keller, Westhofener Morstein Riesling Auslese*** Goldkapsel 2005 0,375 l 39,00 Euro
„Vom Tanz des Schmetterlings”
Der Westhofener Morstein ist eine reine Südlage, deren schwere Tonböden ebenso wie unterirdisch verlaufende Wasseradern die in diesem trockenen und heißen Mikroklima so eminent wichtige Wasserversorgung und damit eine gleichmäßige Nährstoffversorgung der über 40 Jahre alten, teils wurzelechten Reben sichern und dessen beste Parzellen eindeutig in dem von den Kellers bewirtschafteten oberen Gewann liegen, da die Trauben aufgrund der Höhenlage hier später ausreifen und dem fertigen Wein wegen der längeren Vegetationsperiode wesentlich mehr Frucht und Finesse verleihen als in den weiter unten gelegenen Parzellen.
So erbrachte die extrem lange Reifezeit am Stock ? zusammen mit einem hohen Anteil an verwittertem Kalkstein im Untergrund ? eine rassige Frucht mit tief mineralischen Noten und dichter komplexer Struktur in diesem klassisch-fruchtsüßen Weltklasseriesling.

In der Nase ein tiefer, unglaublich betörender Duft nach Weinbergspfirsichen, Aprikosen, Mango, kandierten Zitrusfrüchten und Noten von getrocknetem Steinobst, unterlegt mit einer intensiven, rauchig-mineralischen Würze.
Am Gaumen hochkonzentrierte, vollkommen reintönige Frucht und wiederum ? DAS Signum seines Terroirs ? extrem mineralisch. Herrlich filigrane Säure, brillant und von explosiver Rasse am Gaumen, sehr, sehr tief und saftig, komplex, hochelegant, betörendes Spiel, transzendiert infolge seiner animierenden Frische die faszinierende Leichtigkeit des Seins, wie es sonst nur größte moselanische und Rheingauer Lagen vermögen und ist dabei doch ungemein konzentriert, tief, dicht und großartig strukturiert, zupackend, lang anhaltend, perfekte Balance, phantastisches Potential.

Diese rassig-mineralische Essenz ist für mich DER Kandidat für die beste Auslese des Jahres in Deutschland. Es ist ein Riesling, der, wenn ich ihn bewerten würde, die Grenzen der Punkteskalen sprengen würde!

Ich persönlich bin ein großer Liebhaber von Auslesen, die weniger durch ihre schiere Kraft und Mächtigkeit zu beeindrucken suchen, stattdessen aber mit ihrer Rasse und Filigranität, ihrer Verspieltheit und Frische sowie ihrer Balance und Mineralität brillieren. Und wenn dieses Ideal ?meiner? Auslese bisher nur in meinen Wunschvorstellungen existierte, dann hat es Klaus-Peter Keller mit dieser grandiosen Morstein Goldkapsel mit ihrer unvergleichlichen Harmonie aller Komponenten in die Realität umgesetzt: Sie wirkt gleichzeitig ungemein dicht, konzentriert und wahnsinnig tief, aber auch extrem finessenreich und elegant und trägt damit die innere Paradoxie der größten Weine der Welt in sich; ihre betörenden Aromen, ihre fokussierte Mineralität, ihre vibrierende Strahlkraft und ihr nicht enden-wollender Abgang machen sie zu einem unverwechselbaren Unikat, einem Juwel, sich jeder Bewertung entziehend, ein majestätischer Riesling ?hors catégorie?.

Klaus-Peter Keller ist wahrlich ein Winzermagier mit begnadeten Händen, denn wie sonst ist es zu erklären, dass es ihm bei dieser sensationell schönen Auslese auf unübertrefflichem Weltklasseniveau gelungen ist, die unglaubliche Finesse, Frische und Filigranität, die den 2004er Jahrgangsvorgänger (der im übrigen vom GAULT MILLAU zur besten Auslese Deutschlands gewählt wurde und 96 Punkte im wine spectator erhielt) auszeichnete, in einem Jahrgang wie 2005, der in aller Regel wesentlich opulentere Weine hervorbrachte, wieder in die Flasche zu zaubern! Hier ist sie also nochmals, die andere, die helle Seite des Mondes, die auch den G-Max zu einem einzigartigen Weinmonument verklärt.
Potential bis (weit) nach 2050!


Exklusiv bei Pinard de Picard!

Jancis Robinson, renommierte master of wine, veröffentlichte gerade ihre Bewertung der deutschen Spitzenrieslinge 2005. Diese so zurückhaltend und vorsichtig punktende Fachjournalistin vergab bei den Auslesen 4 Mal die Weltklassenote 19/20 Punkten. Einmal für Egon Müller, die Winzerlegende von der Saar, und 3 Mal für Klaus-Peter Keller: Für den Hubacker (ausverkauft), den heute präsentierten Morstein und das kürzlich vorgestellten Kirchspiel („A wonderful Rheinhessen essence – lovely dancing.”), von dem uns Klaus-Peter noch einmal einige Kisten zur Verfügung gestellt hat. Danke und herzlichen Glückwunsch für diese unübertreffliche Auslesekollektion!

953805 Keller, Westhofen Kirchspiel Riesling Auslese*** Goldkapsel 2005 0,375 l 36,00 Euro


P.S.: Häufig fragen uns Kunden nach einem Weinjahrgang, in dem ihre Kinder oder Enkel geboren wurden. Mit diesen Rieslingmonumenten werden Sie viele bedeutsame Geburtstage bis in eine ferne Zukunft mit einem unvergleichlichen Genusserlebnis krönen können.


Wieder eingetroffen:

953005 Keller, Riesling QbA Fass 2, trocken (PK) 2005 7,60 Euro



951005 Keller, Grüner Silvaner trocken (PK) 2005 7,30 Euro



951705 Keller, Riesling „von der Fels”, trocken 2005 13,90 Euro

Spitzenriesling aus perfekt gereiften Trauben von jüngeren Rebstöcken aus allen drei Grand-Cru-Lagen, der von solch sensationeller Qualität ist, dass er viele wesentlich teurere Große Gewächse mühelos an die Wand spielt.



953705 Keller, Weisser Burgunder - Chardonnay, trocken 2005 12,50 Euro



952305 Keller, Beerenauslese Pius 2005 0,375 l 14,90 Euro

Kellers Einstieg in die magische Welt des Süßweines ? EIN ELFENREIGEN AUF DER ZUNGE ? FAST JEDE SÜNDE WERT...




SPANIEN

Finca Sandoval

„Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen” (Hermann Hesse: „Stufen”)

Nicht wenige Menschen hegen tief in ihrem Herzen die Sehnsucht, in der Blüte ihres Lebens noch einmal etwas völlig Neues zu beginnen und lang gehegte Wünsche zu realisieren. Victor de la Serna, ein international renommierter spanischer Weinjournalist, erfüllte sich nach jahrelangen intensiven Recherchen nach einem exzellenten Terroir einen Lebenstraum und gründete 1998 sein eigenes Weingut mit derzeit knapp elf Hektar Rebfläche.


Finca Sandoval
Victor de la Serna, international renommierter spanischer Weinjournalist und Winzer


Und dieses vinologische Kleinod ist ausgerechnet in einer terra incognita gelegen: In der noch weitgehend unbekannten Region Manchuela (220 Kilometer südöstlich von Madrid in der Nachbarschaft von La Mancha und Utiel-Requena) fand de la Serna seine Weinheimat, die ihm aufgrund der spezifischen klimatischen Gegebenheiten ideale Bedingungen im Weinberg bietet. Die extrem ärmlichen, tiefgründigen, lehmhaltigen Parzellen mit einer hervorragenden Wasserspeicherfähigkeit für eine optimale Reifephase der Traube ? von unschätzbarem Wert in den heißen spanischen Sommermonaten ? sind durchsetzt mit unzähligen Kalksedimenten. Und diese beiden Bestandteile des Bodens ergänzen sich auf ideale Weise und zeichnen so verantwortlich für die subtile Mineralität, die bemerkenswerte Struktur, die große Kraft und die enorme Komplexität in den fertigen Weinen. Die bestens gepflegten Parzellen sind zudem knapp 800 Meter hoch gelegen und daher sehr kühlen Nachttemperaturen ausgesetzt ? ein entscheidender Vorteil für die Aromenbildung der Trauben in dieser heißen Region, in der ein sehr trockenes Wetter herrscht mit insgesamt nur rund 350 Liter Niederschlag pro Jahr, so dass zusätzlich zur natürlichen Wasserhaltekraft des Bodens ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem zur Vermeidung von Trockenstress entwickelt wurde.

Neben diesen ausgezeichneten Standortbedingungen sind zwei weitere Faktoren mitentscheidend für die großartige Qualität der auf Finca Sandoval erzeugten Spitzenweine. Zum einen stammen die Syrahstöcke, die wichtigste Sorte des Gutes, aus der Rebschule ‚unseres’ weltberühmten Weingutes Beaucastel in Châteauneuf-du-Pape und erbringen gerade einmal 19 hl/ha Ertrag von Trauben auf dem Höhepunkt ihrer physiologischen Reife!


Finca Sandoval
Alte Syrahrebe auf Finca Sandoval


Zum anderen fand Victor de la Serna tatkräftige Unterstützung durch den renommierten Önologen Rafael Orozco und durch José Manuel Lázaro, die für alle Arbeiten in den klimatisierten Kellerräumen und in den Weinbergen verantwortlich sind und durch den bereits über 70jährigen Jerónimo Romero, „der jedoch noch ungeheuer rüstig sowie klug und weise ist und in Manchuela nicht nur sämtliche Weinberge mit ihren differenzierten Böden genauestens kennt, sondern nahezu jeden einzelnen Rebstock mit Vornamen”, schmunzelt de la Serna. „Meine Weine sind ausschließlich das Produkt ihres Terroirs, aber niemals das Resultat kellertechnischer Experimente. Jede Rebsorte und jede einzelne Parzelle wird separat in französischen Barriquefässern (ein Drittel davon neu) vinifiziert, um später optimal aufeinander abgestimmte Cuvées erzeugen zu können”.

Und wie phantastisch die Weine von Victor de la Serna mittlerweile schmecken, haben zahlreiche Liebhaber großer spanischer Gewächse bereits in den letzten drei Jahrgängen erfahren können: Nur wenige andere Weine auf der iberischen Halbinsel trumpfen mit vergleichbar prägnanter Charakteristik auf und verströmen eine solch souveräne Gelassenheit. Das ist Terroir pur im wortwörtlichen Sinn: Weine voller Eigenständigkeit, Aura und Charisma, die, wenn man sie getrunken, so schnell nicht wieder vergisst! Den bisherigen Höhepunkt im Schaffen von de la Serna stellt zweifellos seine 2004er Kollektion dar. Liegt es an der unterirdischen Bewässerung, die seinen noch jungen Syrah und Touriga Nacionalreben den üblichen Trockenstress erspart, oder sind es die uralten Monastrell-, Bobal- und Garnachareben, die seine Cuvées bereichern? Oder ist strikte Selektion, aufwendige Weinbergsarbeit sowie der separate Ausbau einzelner Parzellen das Qualitätsgeheimnis? Fakt ist auch, dass der Jahrgang 2004 in Spanien schon seit dem Ende der Gärphase mit Superlativen und Lobeshymnen überhäuft wird: Spaniens Topönolge Mariano Garcia vergleicht 2004 sogar mit dem überragenden Jahrgang 1970, der beispielsweise einen Vega Sicilia Unico hervorgebracht hat, der noch heute den Maßstab für großen spanischen Wein setzt!



Finca Sandoval
Aufwändige Weinbergsarbeit und gepflegte Parzellen
als wesentliches Qualitätsgeheimnis


447204 Sandoval, Salia tinto 2004 14,95 Euro
Diese betörende Cuvée von kühler Stilistik und fein-cremiger Textur ist von beeindruckend originärem Charakter: Perfekt gereifte Syrah- und vorzügliche Garnacha- und Mourvèdretrauben ergeben in der Farbe ein sattes Schwarzrot; die Nase wird mit subtilen Aromen von Veilchen, Gewürzen, Trüffeln und Vanille verwöhnt. Nach einiger Zeit der Öffnung gesellen sich Anklänge an dunkle Waldbeeren und getrocknete Pflaumen hinzu. Am Gaumen wirkt diese originäre Cuvée sowohl verführerisch weich, ungemein saftig und kühl als auch kraftvoll und besticht mit einem erfrischenden Säuregerüst und einer feinkörnigen Gerbstofftextur, so dass sich die Tannine angenehm cremig und wiederum traumhaft frisch und seiden auf der Zunge ausbreiten. Der betörend würzige Abgang mit seiner beeindruckenden, graphitartigen Mineralität hört lange nicht auf und es verbleibt ein wunderschöner Nachhall von frisch geröstetem Kaffee und Brioches. Eine traumhafte Vermählung von spanischer Tradition und europäischer Moderne!

Spanien hat bei der Fußball WM teilweise herzerfrischend schönen Fußball zelebriert, dieser großartige Tropfen verzaubert auf ähnlichem Niveau und setzt in seiner unglaublich fairpreisigen Klasse DIE Maßstäbe in der spanischen Weinszene!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren oder aus der geöffneten Flasche über mehrere Tage probieren), Höhepunkt Mitte 2007 bis mindestens 2012.

Sandoval - Salia


447104 Finca Sandoval, tinto 2004 25,00 Euro
Welch hedonistischer Traum eines großen Weins, feinst süßlich im animierenden Duft, lasziv verführerisch und expressiv im komplexen Aroma, dabei saftig, weich, ungemein samtig und selten attraktiv auf der Zunge!
Diese phantastische Topcuvée, vinifiziert aus 80 Prozent Syrah, dazu Mourvèdre und Tempranillo, wurde zur Hälfte in neuen französischen Barriques ausgebaut, wobei die Aromen des Holzes nur ganz zart vernehmlich und daher in keinster Weise aufdringlich sind, da die immense Dichte und die gewaltige, expressive Frucht des Weines das Holz perfekt integrieren.
Intensiv dunkelrote, dichte, fast undurchdringlich schwarze Farbe, im betörenden Bukett strotzt der Wein nur so vor attraktiver, ungemein schmeichlerischer Fruchtkonzentration, kein Wunder bei einem lächerlich niedrigen Ertrag von nur 19 hl/ha. Faszinierende Aromen von süßen Brombeeren, frisch geriebenem Pfeffer, Lakritz, Cassis, einem Hauch von Mocca und Kakao sowie Trüffeln und jener feinwürzigen Garriguenote, die Syrahreben mit bestem genetischem Material in wärmeren Regionen kennzeichnet. Noten nobler Bitterschokolade und Zimt verbinden sich liebevoll mit der cremigen, dichten und saftigen Stilistik des Weines, der dennoch über ein außerordentliches Maß an Frische, Eleganz und Finesse verfügt. Seine schmelzigen, seidenen Tannine wirken wunderbar südländisch weich, betören, hinterlassen aber auch einen Nachhall, der an große nördliche Rhôneweine, insbesondere natürlich an die Spitzenweine der Côte Rôtie erinnert. Großes Kino!

Ein extrem extraktreicher, faszinierend fruchtbetonter, schmelzig-cremig-verführerischer, dabei aber auch expressiver, südlich-kühler Stil (dieses nur vermeintliche Paradoxon ist die Folge der ungewöhnlichen Höhenlage der Parzellen und der damit verbundenen großartigen Frische des Weines in Verbindung mit seiner wild-schönen Aromatik), der trotz seines Barriqueausbaus seine feurige spanische Herkunft nicht verleugnet, ein traumhaft authentischer, vibrierender Syrah, der so verführerisch schmeckt, dass man sich kaum beherrschen kann, eine ganze Flasche an einem Abend allein zu genießen. Ein großer originärer Wein mit südländischer Seele!

Sein bei Ihnen, liebe Kunden, ungemein beliebter Jahrgangsvorgänger begeisterte auch Robert M. Parker, der 93 Punkte vergab und der bei einer Fassprobe vor Ort unserem heute präsentierten 2004er ein noch höheres Potential attestierte!

Finca Sandoval


447304 Sandoval, Cuvée TNS, tinto, Magnum 2004 1,5 l 109,00 Euro
In homöopathischen Dosen erzeugter Weltklassewein, ausschließlich in Magnums abgefüllt, von Parker im Vorgängerjahr mit 95 Punkten geadelt und dem dringenden Rat an seine Leser, zu versuchen, wenigstens eine oder zwei Flaschen dieses monumentalen, ungemein komplexen Weines zu ergattern.

Finca Sandoval - Cuvée TNS


pro Kunde maximal 1 Flaschen



FRANKREICH

Château Haut Reygnac – Entre-Deux-Mers, Bordeaux

Die geographische Region Entre-Deux-Mers (wörtlich übersetzt: „zwischen zwei Meeren”) bildet ein großes Dreieck, das von den beiden Flüssen Garonne und Dordogne und der Südostgrenze des Departements Gironde begrenzt wird. Landschaftlich ist sie eine der anmutigsten und schönsten Gegenden des ganzen Bordelais. Da die Region sehr hügelig ist, kann man sowohl weite Horizonte als auch kleine, stille Winkel entdecken, die prächtige, oft sehr typische Bauwerke schmücken: Burgen, kleine Châteaux, die ganz in das satte Grün der Umgebung eingebettet sind, und vor allem mit altem Mauerwerk befestigte Mühlen, historische Bauwerke aus der Zeit des 100jährigen französisch-englischen Krieges. Die Appellation Entre-Deux-Mers ist insbesondere für trockene Weißweine berühmt, wobei die am häufigsten angebaute Rebsorte, Sauvignon blanc, den Entre-Deux-Mers-Weinen ein charakteristisches, von Liebhabern sehr geschätztes Aroma verleiht, vor allem, wenn der Wein jung getrunken wird.

Trotz der großen Reputation der Appellation kann man in dieser Region wegen einer erschreckenden Diskrepanz zwischen hehrem Anspruch und teilweise erschütternder Wirklichkeit lange (und oft vergebens) suchen, bis man einen wirklich schönen trockenen Alltagswein gefunden hat, der nicht dünn und sauer schmeckt und dazu noch zu einem sehr fairen Preis angeboten wird. Daher kamen uns bei unserer intensiven Suche im großen, unüberschaubaren Weinmeer zwischen den beiden Flüssen wiederum unsere langjährigen Kontakte und freundschaftlichen Beziehungen zu Gute: Der gleiche Weinliebhaber, dem wir eine der spannendsten Pinard-Entdeckungen der letzten Jahre, das Château Brun in St. Émilion mit seinen handwerklich produzierten, traditionellen Weinen, verdanken, der aus dem Bordelais selbst stammt und der daher die Region kennt wie seine Westentasche, „verschleppte” mich noch spätabends nach einem anstrengenden Verkostungsmarathon auf Château Haut Reygnac.



Château Haut Reygnac
Das kleine Château „zwischen den Meeren”


Bereits seit 4 Generationen bewirtschaftet die Familie Menguin dieses Mustergut, dessen Terroir sich auf einem erstklassigen, sehr kalkhaltigen Lehmboden inmitten einer sanften Hügellandschaft befindet.



Château Haut Reygnac
Xavier Menguin mit seiner Tochter


Neben diesen exzellenten Böden sind es insbesondere die profunden Kenntnisse und sorgfältige Arbeit der mit dem Wein beschäftigten Menschen, die für einen fast einzigartigen Qualitätsstandard im Segment hochwertiger, aber ungemein fairpreisiger Alltagsweine verantwortlich sind: Jean Michel Menguin, der alte, sympathische Patron, sein dynamischer Sohn Xavier und die Önologin Valerie Lavigne, die eng mit Denis Dubourdieu zusammenarbeitet, der an der Universität von Bordeaux lehrt und forscht und respektvoll als große Referenz der Region angesehen wird.



Château Haut Reygnac
Jean Michel Menguin und sein Sohn Xavier
in den blitzsauberen Kelleranlagen


So freuen wir uns sehr, Ihnen heute die ersten Weine aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 anbieten zu können, phantastische Alltagsweine für wenig Geld. Damit wir uns nicht missverstehen: Diese leckeren Tropfen erheben natürlich nicht den Anspruch, große Weine zu sein und wurden auch nicht im Holz ausgebaut. Aber es sind ungemein fruchtige, jung herrlich zu trinkende Weine, die erahnen lassen, welch fabelhaften Qualitäten in 2005 erzeugt worden sind. Viel Vergnügen mit unserer Neuentdeckung „zwischen den Meeren”.

520305 Château Haut Reygnac, Entre-deux-Mers, Bordeaux blanc 2005 6,90 Euro
Die Nase wird verwöhnt von einer trinkanimierenden, fruchtig-mineralischen Note: Etwas Stachelbeere, Cassis und Holunderblüten, dezent, fein, harmonisch, in keinster Weise aufdringlich. Obwohl diese klassische Cuvée aus 80% Sauvignon, 15 % Semillon und 5 % Muscadelle knackig trocken ausgebaut wurde, fließt sie weich und wunderbar saftig über den Gaumen, erfrischt höchst belebend mit sanfter Säure die Zunge und belebt alle olfaktorischen Sinne. Dagegen können Sie leicht viele teure Loire-Sauvignons aus Sancerre und Pouilly Fumé vergessen! Unbedingt probieren, die Qualität ist einfach überragend!

Château Haut Reygnac


520205 Château Haut Reygnac, Bordeaux rosé 2005 6,50 Euro
Rosé wird von vielen Weinfreunden noch immer belächelt und nicht wirklich ernst genommen. Auch wir selbst führen nur wenige Roséweine im Programm, erfüllen sie doch zu selten unsere hohen qualitativen Ansprüche, denn der Markt wird immer mehr mit einer Flut absolut belangloser dünner ‚Wässerchen’ aus Überproduktionen überschwemmt. Doch hochwertiger Rosé erfreut sich bei ihnen, liebe Kunden, wachsender Beliebtheit, die der großartige Jahrgang 2005 übrigens mit ungewöhnlich attraktiver Qualität belohnt. Wirklich gute Rosés waren noch nie so exzellent wie heute. So wird auch unser ungemein leckerer Rosé von Haut Reygnac ausschließlich aus kerngesunden, hochwertigen Trauben bereitet, die durch Abziehen bzw. „Ausbluten“ (französisch ‚saignée’) des Mostes (für mehr Konzentration im späteren Rotwein sorgen. Welch feinfruchtiger, rassiger Rosé mit typischem feinen Erdbeer- und komplexem Früchteduft. Auf der Zunge wiederum viel Frucht, Würze, Mineralität, Frische und tolle stoffliche Dichte. Cabernet Franc-Reben im Zusammenspiel mit dem kalkhaltigen Boden ergeben einen tollen zartwürzigen, erfrischenden Rosé der Spitzenklasse. Passt hervorragend zur aromatischen, geschmacksintensiven Sommerküche und evoziert unweigerlich mediterranes Lebensgefühl!

Château Haut Reygnac


520105 Château Haut Reygnac, Bordeaux rouge 2005 6,50 Euro
Der Jahrhundertjahrgang 2005 hat natürlich auf der Qualitätsebene nicht Halt gemacht vor den kleinen Gewächsen, sondern sorgt auch bei manchem „Alltagswein für erstaunliches Niveau: Die Trauben sind reifer als sonst, die Erträge niedriger und schon steht da ein herrlich saftiger, ursprünglicher, leckerer Bordeaux im Glas, der richtig Spaß macht. Rotfruchtig in der Nase, etwas Brombeere, subtile Mineralität, schon jetzt weich, saftig rund und ausgewogen auf der Zunge, noch leicht knackige Tannine, die aber wunderschön in die präzise Frucht eingebunden sind, ab sofort zu genießen (bis 2008) , leicht gekühlt auch toller Sommerwein. Die großartige Frucht, die innere Dichte und die feine Tanninstruktur tun Kunde von den großen Qualitäten aus einem einzigartigen Jahrgang. In seiner attraktiven Preisklasse ein „sauguter” Zechwein, unkompliziert, fröhlich, Trinkfreude pur!

Château Haut Reygnac



Château du Cèdre - Cahors

2005: Weltklassequalitäten aus dem größten Jahrgang aller Zeiten im Cahors. Pascal Verhaeghes originäre Weinunikate – DIE ultimative Provokation selbst der größten Bordelaiser Gewächse!

„Das Potential unserer Region ist gewaltig und gleichwertig mit dem des benachbarten Bordelais!” Diese auf den ersten Blick manchem Weinfreund gewagte These Pascal Verhaeghes findet ihre Bestätigung nicht nur in historischen Texten der Vergangenheit, in denen gar von einer Überlegenheit des „black wine” aus dem Cahors über die Konkurrenz aus dem Bordelais die Rede ist, davon überzeugt jeder Schluck der großartigen Weine von Château du Cèdre.



Château du Cèdre
Pascals zufriedener Blick deutet es an: Das wird ein ganz großer Jahrgang


Unser Freund Pascal, ein ungemein sympathischer, visionärer und innovativer Weinmacher belgischer Herkunft, von so manchem Winzerkollegen hinter vorgehaltener Hand respektvoll als Primus inter pares seiner Zunft in Frankreich apostrophiert, ist zweifellos der Initiator und die Seele der Renaissance der großen Weine des Cahors, die lange genug von einer Reputation lebten, die mit den tatsächlichen „Qualitäten” in der Flasche nicht mehr übereinstimmte. Doch seit fast 15 Jahren hat Pascal einen Kreis von Gleichgesinnten um sich geschart, man diskutiert gemeinsam neue Ideen und Pascal hat einen Cahorswein geschaffen, der nichts, aber auch gar nichts mit den bäuerlichen, harten Cahors zu tun hat, die vielfach noch heute den Markt überschwemmen. Pascal produziert auf kargen Kalksteinlagen, die für die Finesse und Mineralität in den Weinen verantwortlich sind, sowie extrem steinigen Lehmböden (auf diesen findet man die ‚galets rouges’, die berühmten roten Steine aus Châteauneuf, welche die Hitze des Tages speichern und für Fülle und Opulenz in den Weinen sorgen) zwar ebenfalls sehr kraftvolle, konzentrierte, dunkelrubinrote bis pechschwarze, extrem farbintensive Gewächse, die dem Image des „black wine” gerecht werden; doch seine Weine besitzen mittlerweile auch eine ungemein vielschichtige und feine Frucht, eine extrem rare Komplexität und eine faszinierende Eleganz, die man nur bei wenigen großen Weinen auf der Welt überhaupt findet.



Château du Cèdre
Pascal verkostet die Qualität seiner Trauben


Pascal Verhaeghes „neue” Qualitäten besitzen zweifellos singulären Charakter, betören mit einer unvergleichlichen Finesse und demonstrieren mit ihrem authentischen Terroir- und Rebsortencharakter die Referenzqualität einer traditionsreichen Region. Die Ursachen für diesen Stilwandel und die damit nochmals verbundene Steigerung der Qualität liegen in den ständig älter werdenden Rebstöcken, der Jahr für Jahr verbesserten Weinbergsarbeit und der nach über einem Jahrzehnt abgeschlossenen Umstellung der Böden von einer intensiven Bewirtschaftung auf biologischen Anbau und dem damit verbundenen Verzicht auf jegliche chemische Substanzen, einer noch feinfühligeren Extraktion und sensiblem Holzeinsatz.



Château du Cèdre
Impressionen vom Weinberg


So verfügen die unfiltriert abgefüllten Weine noch immer über enorm viel Dichte und Rückgrat, Kraft und Komplexität und den originären Charakter der Region. Sie besitzen aber mehr denn je eine phantastische Eleganz, eine typische, erfrischende Säure, eine wunderbare Harmonie zwischen Frucht und Holz und ein charakteristisches Bukett von wild wachsenden schwarzen Beeren, Veilchen, Lakritze und deutlichen Gewürzanklängen. Dabei sind die vibrierend rassigen Weine von du Cèdre trotz aller Dichte und Konzentration keine Kraftprotze und parkerisierte Fruchtbomben, sondern reinste „Haute Couture”: eigenständige, handwerklich produzierte Persönlichkeiten aus Samt und Seide. Sie setzen schlichtweg neue Maßstäbe, und dies nicht nur für ihre traditionsreiche Region (Wenn Sie sich, werte Kunden, mehr für die rumreiche Vergangenheit dieser großen Appellation interessieren, die gerade dabei ist, sich von den verheerenden Katastrophen der Vergangenheit zu erholen und den alten Glanz neu zu entfachen, dann können Sie hier mehr darüber lesen), und sind unter Preis-Leistungsgesichtspunkten mehr als eine unerhörte Provokation für die berühmtesten Bordelaiser Gewächse.
Und so erscheint es nur noch auf den ersten Blick überraschend, bei genauerem Hinsehen jedoch folgerichtig, dass sich mittlerweile etliche renommierte Châteaubesitzer aus Bordeaux nach Cahors auf den Weg machen – um bei Pascal zu lernen. Zu lernen, wie er aus der nicht leicht zu handhabenden, aber großartigen, uralten Rebsorte Malbec diese faszinierenden Spitzenweine vinifiziert.



Château du Cèdre
Alte Malbecrebe kurz vor der Ernte


Wenn Sie, liebe Kunden, einmal die Möglichkeit haben, die Domaine du Cèdre im schönen Tal des wildromantischen Lot zu besuchen, dann sollten Sie unbedingt Pascal zu überreden versuchen, Sie die einzelnen Cuvées aus den unterschiedlichen Barriques der besten Tonneliers Frankreichs probieren zu lassen: einen besseren Anschauungsunterricht, wie sich unterschiedliche Barriquesorten auf den Wein auswirken, werden Sie nirgendwo erhalten und Sie bekommen gleichzeitig eine Vorstellung, wie ein im positiven Wortsinn Qualitätsbesessener seine Weine in aufwendiger Arbeit komponiert, mit einer Stilistik, die Maßstäbe setzt für die großen Weine der Welt. Denn Pascal kreiert eigenständige und komplexe Weine mit derart kräftigen, jedoch seidigen Tanninen, dass sie zugleich an große Bordeaux, als auch an beste Gewächse der nördlichen Rhône erinnern, Weine, die allerdings ein Vielfaches dieser tiefdunklen Cahors-Weine mit ihren betörenden Beerenaromen kosten.



Château du Cèdre
Pascals Barriquekeller


Nehmen Sie uns beim Wort und probieren Sie diese herausragenden Weine: Der Jahrhundertjahrgang 2005 bot, wie auch im nicht weit entfernten Bordeaux, die erdenklich besten klimatischen Voraussetzungen. In einem optimalen Sommer, es war warm, aber nicht zu heiß gab es am 28. Juli ein höchst willkommenes Gewitter mit genau der richtigen Dosierung an Regen: Kein Tropfen zuviel, aber auch kein Tropfen zu wenig!, die Wasserspeicher füllten sich genau richtig auf. Die Monate August und September waren eine einzige Sonnenorgie mit heftigen Nordwinden, die eine traumhafte Kühle in der Nacht spendeten und für eine legendäre, komplexe Aromenbildung in den optimal gereiften Trauben führten. Auch von Anfang September bis Mitte Oktober, bis zum Ende der Ernte also, fiel kein einziger Tropfen Regen, so dass alle Trauben in kerngesundem Zustand eingebracht werden konnten. Zustände wie im Märchen!
Die Weine, die unser Freund Pascal daraus erzeugt hat, sind mit dem Begriff spektakulär nur unzureichend beschrieben, Weine mit einer Finesse, Rasse, Eleganz und insbesondere einer Komplexität wie nie zuvor. Ich verspreche Ihnen persönlich: Pascal ist eher ein zurückhaltender Mensch, große Worte sind seine Art nicht. Doch kommt das Thema auf den Jahrgang 2005, dann funkeln seine Augen, bei der Verkostung der vielen Barriquefässer auf der Domaine sprudelt es vor Begeisterung nur so aus ihm raus: ?Ja, Tino, die letzten Jahrgänge waren allesamt super, insbesondere 2004. Aber so etwas wie in 2005 habe ich noch nie in den Fässern gehabt. Wenn ich mir als Winzer einen Klimaverlauf wünschen dürfte, dann wäre er genau wie in 2005, dem größten Jahrgang aller Zeiten in der Historie des Cahors.
Und wir schmecken natürlich auch jedes Jahr das steigende Alter unserer Reben, die mittlerweile ein optimales Entwicklungsstadium erreicht haben.” Ich selbst kann Pascal nur uneingeschränkt zustimmen: Auf du Cèdre wurden in 2005 schlichtweg die besten Weine in der glanzvollen Historie dieser großartigen Domaine vinifiziert, die in ihrer jeweiligen Preisklasse mit einer bis dato unvorstellbar feinen, cremigen Tanninstruktur versehen sind und damit bereits früh zu genießen und doch sehr lange haltbar sein werden! Dabei sind die Nuancen zu den ebenfalls phantastischen 2002/4ern, auch in der Stilistik, sehr gering. Im Abstand von drei Monaten habe ich jetzt zwei Fassproben aller Weine probiert und kann mich nur dem Urteil von Pascal Verhaeghe anschließen: „Die Weine haben bei aller Dichte und Konzentration noch einen Tick mehr an Harmonie und Balanciertheit, an unglaublicher Finesse und burgundischer Eleganz!” Und das Tollste. Unser Freund Pascal Verhaeghe hat in 2005 nicht nur die Preise nicht erhöht (welch himmelweiter Unterschied zum Bordelais), wir konnten ihn als sein wichtigster Importeur für den deutschen Markt sogar überreden, sein Subskriptionsangebot im Vergleich zu früheren Jahren und zum späteren Verkaufspreis zu senken. Ein ungeheurer Glücksfall für alle Weinliebhaber auf der Welt! Denn wo gibt es noch ähnlich phantastische Weine zu solch moderaten Preisen? Die von uns heute angebotenen Rotweine von du Cèdre verdienen daher meine ganz besondere Empfehlung. Weltklasseweine zu schier unglaublich niedrigen Preisen. Der „Le Cèdre” spielt qualitativ in der Liga bester 2e Crus, die „Grande Cuvée” ist die ultimative Provokation der wesentlich teureren und höchst bewerteten Bordelaiser-Kultweine! Mein Wort drauf!



Château du Cèdre
Nach der Ernte: Das hochwetige Lesegut wird verarbeitet


502205 Château du Cèdre, „Le Cèdre”, rouge 2005 19,00 Euro
Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren eng und erfolgreich mit Pascal zusammen, der uns in dieser Zeit ein Freund geworden ist. So teilt er uns auch stets eine große Partie seiner Luxuscuvée ?Le Cèdre? zu, die zu 100 % aus alten Malbectrauben mit niedrigem Ertrag vinifiziert und 20 Monate in neuen Barriques ausgebaut wird.

Dieser Weinriese steht wie dickflüssige Tinte im Glas und zeigt eine undurchdringliche schwarze Farbe mit kardinalsroten Reflexen. Er besitzt eine schier unglaubliche aromatische Fruchtkonzentration, verfügt dabei aber über eine (selbst bei den wahrlich großartigen 02/04ern) nie zuvor erlebte Cremigkeit, Finesse und Weichheit in seiner Textur. Dieses scheinbare Paradoxon findet man nur bei den ganz großen Weinen der Welt: Grand Crus aus dem Burgund, die Top-Weine klassischer Machart aus dem Bordelais, aber auch die großen Rieslinge der absoluten Spitzenklasse, wie die von Keller, Leitz oder van Volxem, faszinieren mit diesem grandiosen Spannungsbogen.

In der Nase betört ein ausdrucksstarkes, explosives Beerenbukett, kleine, schwarze Heidelbeeren, Veilchen, Bitterschokolade, leicht süßliche Würze, schwarze Oliven, dazu so nie zuvor erlebte mineralische Anklänge sowie Feuersteinaromen, gepaart mit einer Minzfrische, die an einen Mouton-Rothschild erinnert.
Am Gaumen ein selten dichter, konzentrierter, extraktreicher, fast öliger und dennoch ungemein frischer (erstklassige Säurestruktur!), eleganter, rassiger und finessenreicher Wein mit einer ultrafeinen Tanninstruktur für eine sehr lange Entwicklungs- und Lagerzeit. Gerade die sagenhafte Frische und die traumhafte Gerbstoffstruktur demonstrieren die singuläre Qualität der du Cèdre?schen Weine, sind sie doch für einen Cahors ungemein seiden, weich und saftig.

Ein nobler Cahors, gewirkt wie ein edler Samtteppich, der den Gaumen mit seinen überaus wohlschmeckenden Aromen vollständig auskleidet und die Zunge mit einer Finesse in der Textur verwöhnt, wie es sonst nur die größten Burgunder vermögen. Welcher Wein aus dem Bordelais kann zu solch akzeptablem Preis eine ähnliche Klasse aufweisen? Wahrscheinlich keiner! Vielmehr ist dieser Wein die neue Referenz, an der sich die besten Weine aus Bordeaux messen lassen müssen. Das ist der Stoff, aus dem Legenden geboren werden! Denn bei dieser enormen Extraktion diese rassige Frucht und transparente Kühle in den hochfeinen Gerbstoffen herauszuarbeiten, das ist höchste handwerkliche Kunst. Welche Noblesse, welche Extraktsüße, welch explosive Fruchtfülle, welch schwebende Transparenz und welch enormes Finale! Das ist ein gigantischer Stoff, aus dem die Träume des ambitionierten Weinliebhabers bestehen, ein hoch konzentrierter Extrakt in Abendgarderobe aus Samt und Seide, geschaffen von einem begnadeten Winzer, der in der Region Cahors bereits zur Legende geworden ist.

Übrigens: LES PLUS GRANDS VINS DE FRANCE beurteilt: „Die Cuvée ’Le Cèdre’ ist sicherlich der größte aus der Malbectraube vinifizierte Wein Frankreichs.”
Potential bis (weit?) nach 2025!


In Subskription, späterer Preis vorraussichtlich mindestens 26,00 Euro!

Immer wieder bekommen wir nach Nachfragen nach einem verfügbaren Jahrgang dieses fabelhaften Weines. Doch zumeist sind wir schon in Subskription ausverkauft. Pascal war jetzt so freundlich, seine Châteauschatulle zu öffnen und hat uns einige Kisten aus dem Jahrgang 2002 (in Cahors wie im Burgund und an der Loire von traumhafter Qualität) zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!


502202 Château du Cèdre, „Le Cèdre”, rouge 2002 28,00 Euro


502405 Château du Cèdre, „Grande Cuvée”, rouge 2005 45,00 Euro
Schlichtweg das Non plus Ultra! Ein Weinunikat mit einer legendären Aura, in der Stilistik dem Le Cèdre zwar ähnlich, aber mit dem letzten kleinen, entscheidenden Kick mehr. Mehr an allem, an Mineralität, Komplexität, Konzentration, Dichte, Eleganz und explosivem Extrakt. Insbesondere aber ein Traum aus Seide und Finesse mit einer bisher im französischen Süden, außer vielleicht bei Gaubys ?Muntada?, nicht gekannten Tanninstruktur feinster Ausprägung. Dieser Wein läutet in der so dynamischen Region Cahors eine neue Ära ein!

Worin liegen die Ursachen für die nochmalige Steigerung der Qualität im Vergleich zum schon so großartigen ?Le Cèdre?? Nun, zum einen in den noch geringeren, verrückt kleinen Erträgen, (unter 20 hl/ha bester Malbectrauben liefern den Stoff, aus dem die Träume sind), in der extremen Selektion der ältesten Rebstöcke (40-48 Jahre) der Domaine, im Einsatz der besten und teuersten Fässer der französischen Spitzentonneliers und in einer von Pascal entwickelten besonders schonenden Art der Vinifizierung: Schon die Vergärung findet in offenen, 500 l fassenden neuen Eichenholzfudern statt, was zu einer maximalen Extraktion der Frucht beiträgt und ? so bizarr der Gedankengang im ersten Moment auch sein mag ? die Vergärung im neuen Holz führt dazu, dass im fertigen Wein der Einfluss des Holzes wesentlich geringer ist als sonst. Die komplizierten chemischen Prozesse, die hierbei eine Rolle spielen, führen zusammen mit dem Einfluss des Sauerstoffs im offenen Bottich zu fabelhaft seidenen, sagenhaft weichen Tanninen und gleichzeitig besitzt der majestätische Wein eine enorme Konzentration, Dichte, Tiefe und eine unendliche Länge.

Und genau dieses Gleichgewicht zwischen Kraft und Konzentration auf der einen Seite und schier unglaublicher Finesse, Eleganz und seidener Tanninstruktur auf der anderen Seite zu erreichen, das ist höchste winzerliche Handwerkskunst, die Pascal wie kaum ein Zweiter beherrscht. Diese ultimative Herausforderung Bordelaiser Premier Grand Crus mit einem schier unglaublichen Extrakt hat ein Potential für eine über 30jährige Entwicklungs- und Lagerzeit. Kultweinstatus (nur ca. 2.600 Flaschen werden abgefüllt), ein aristokratischer Wein, der einen neuen Mythos begründen wird! 98-100 PdP-Punkte und wohl der spektakulärste Wein, der jemals in der glanzvollen Historie des Cahors produziert wurde. Ein Jahrhundertwein, der auch ganz aktuell von der renommiertesten französischen Weinzeitschrift, der REVUE DU VIN DE FRANCE, mit ihrer Höchstbewertung geadelt wird.

Eine solche Qualität, einen sinnlichen Rotweingiganten mit dieser emotionalen Ausstrahlung, der in seiner komplexen Aromatik und grandiosen Stilistik scheint wie eine hypothetische Vermählung zwischen den größten finessenreichen Weinen des Bordelais und feinsten Erzeugnissen aus dem Priorat hat man in seinem Leben nur sehr, sehr selten im Glase. Ein heißer Kandidat für den Wein des Jahrgangs 2005 in ganz Frankreich!
Zu genießen wegen seiner unglaublich feinen Tannine wahrscheinlich schon in seiner Primärfruchtphase nach seiner Auslieferung im Frühjahr 2008, dann wieder ab 2011. Höhepunkt 2015 bis 2050, mindestens!


In Subskription, späterer Preis vorraussichtlich mindestens 55,00 Euro!

Frisch eingetroffen sind die beiden traumhaften Basisweine aus dem großen Jahrgang 2004:

502504 Château du Cèdre, „Héritage”, rouge 2004 6,90 Euro
Tiefdunkles Kardinalsrot in der Farbe; in der Stilistik ein eigenständiger, authentischer, erstaunlich früh zugänglicher Wein aus Trauben bester Malbec-Rebstöcke (dazu 10% Merlottrauben), in gebrauchten Eichenholzfudern meisterlich vinifiziert und ausgebaut. In der Nase eine sehr feine, betörende Frucht (hier spürt man deutlich den schmeichelnden Einfluss des Merlot) von wild roten Früchten, Wachholder, Rosmarin, Thymian, aber auch eine frische balsamische Note, die verführerische Anklänge von Eukalyptus und blauen Lavendelfeldern assoziiert.

Für einen derart fairpreisigen Alltagswein erstaunlich konzentriert und strukturiert, dabei ungewöhnlich weich und geschmeidig ? keine Überraschung, denn auch bei der so delikaten, zart-cremigen Tanninstruktur spielt der kleine Merlotanteil eine ebenso entscheidende Rolle wie die genialen Vinifizierungskünste eines brillianten Magiers. Ein Wein, der zum ständigen Weitersüffeln verführt aufgrund seiner herrlich feinen Gerbstoffe, seiner phantastischen Frische und seines pikant-mineralischen Nachhalls. Wieder ein herausragender Wein in der Kategorie Preis-Leistung!
Trinkbar ab sofort (Dekantieren empfohlen), passt hervorragend zu traditioneller Küche, Höhepunkt Herbst 2007 bis 2012.

Château du Cèdre


502104 Château du Cèdre, „Le Prestige”, rouge 2004 12,90 Euro
Ungemein leckere Cuvée aus 90 % Malbec- und 10 % Tannattrauben von Rebstöcken, die mittlerweile ein optimales Alter erreicht haben. Welch gehaltvolle Frucht aus niedrigen Erträgen, penibel und akribisch handselektiert und voller Respekt gekeltert, die malolaktische Gärung erfolgte teilweise im Eichenholz, der Wein wurde dann nach fast 20 Monaten Ausbau in neuen, ein und zwei Jahre alten Barriques unfiltriert abgefüllt.

Das Ergebnis: Ein wahrhaft aristokratischer Wein mit einer tiefdunklen, violettschwarzen Farbe, die fast keine Aufhellungen zum Rand hin zeigt. So ölig dicht wie der Wein ins Glas läuft, so präsentiert sich auch die Nase, die dem Genießer wie eine gespannte Feder fast aus dem Glas entgegen zu springen scheint: Cassis pur, dunkle Beeren, geschmolzene Schokolade und Früchtebrot, Nelke sowie frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. (?Kann ein Wein aus Cahors denn so nobel duften??, fragen immer wieder begeisterte Kunden bei unseren Verkostungen in Saarlouis und loben: ?ein Wahnsinnsstoff!?) Im Mund setzt sich diese schier überbordende Frucht fort, trotzdem zeigt sich dieser herrlich konzentrierte, dichte Wein mit seiner kernigen Tannin- und Säurestruktur und einer fast erfrischenden Kühle noch etwas verschlossen.

Dieser ?Wahnsinnsstoff? vereint Duftigkeit, Transparenz und Finesse mit Dichte, Festigkeit und muskulöser Kraft. Im absoluten Ausnahmejahrgang 2003 strotzt die natürlich gewachsene Konzentration nur so vor Brillanz und Komplexität. Ja, liebe Kunden, so spannend und edel kann ein Cahors sein! Ein Supertropfen, ein genialer Wein, dem meines Erachtens eine fabelhafte Zukunft bevorsteht, besonders dann, wenn zu der momentan noch stark von der feinen Frucht geprägten Nase noch ein paar würzige, reifere Noten hinzukommen sowie die typischen Aromen von schwarzer Olive und Minze, DAS Signum der großen Gewächse von du Cèdre.

Die Qualität des „Prestige” war schon in der Vergangenheit grandios, aber das oben angesprochene optimale Alter der Rebstöcke, die extreme Auslese reifster Beeren im Weinberg sowie weitere Verbesserungen in der Kellertechnik, die darauf abzielen, noch mehr die Finesse, die Eleganz, die Subtilität der Aromen herauszukitzeln und die Gerbstoffe feiner, weicher, runder werden zu lassen – all das führt in der Summe zu einem wahrhaft spektakulären Wein in seiner Preisklasse, auch und gerade für Freunde großer Weine aus dem Médoc, den wir Ihnen ganz besonders ans Herz legen möchten. Ein charaktervoller, spannender Rotwein voller Authentizität, Ursprungscharakter und Individualität, wie er rar geworden ist auf dem immer uniformer werdenden Weltmarkt.
Trinkbar ab Spätherbst diesen Jahres zu allen aromaintensiven, feinen wie deftigen Gerichten, Höhepunkt 2009 bis mindestens 2019.

Château du Cèdre



Domaine de la Vieille Julienne - Châteauneuf-du-Pape

Jean-Paul Daumen, der die alte Familiendomaine mit großartigen Rotweinen innerhalb einer Dekade qualitativ „in die Stratosphäre geschossen hat, ist nicht nur einer der brillantesten Winzer von Châteauneuf-du-Pape, sondern seine Domaine zählt zu ‚France’s superstar wineries’,” Robert M. Parker.


DER WINZER:
Seitdem Jean-Paul Daumen mit den großartigen Jahrgängen 98/99 und vor allem dem hedonistischen 2000er der ganz große Durchbruch gelungen ist, wird er regelmäßig von der Weinkritik zu den besten Winzern der Rhône, Frankreichs oder gar der Welt gezählt. Nachdem er diesen Ruf eindrucksvoll mit phantastischen Qualitäten in den letzten Jahrgängen bestätigt hat (So erhielt als einziger Wein der Appellation beispielsweise der 03er Réservée von Parker die glatte Punktzahl 100!), zeigt er wiederum sein großes Können mit dem klassischen Jahrgang 2004, in dem Jean-Paul ungemein ausbalancierte, frische, samtige, ja seidige Weine produziert hat, die den Vorjahren in nichts nachstehen, ja sie, nach meinem persönlichen Geschmack, nochmals übertreffen. Dabei hat der immense Erfolg den ungemein sympathischen Winzer überhaupt nicht verändert, Jean-Paul bleibt so zurückhaltend, beinah schüchtern, wie stets zuvor. Seine Auftritte in der Öffentlichkeit sind extrem rar. Wie einst bei der leider verstorbenen Winzerlegende Jacques Renaud von Château Rayas oder Henri Bonneau bahnt sich hier ein neuer Mythos in Châteauneuf-du-Pape an! Und auch wenn die Vieille Julienne erst seit einigen Jahren zu den absoluten Topweingütern ganz Frankreichs gehört, wird Jean-Paul nicht müde, darauf hinzuweisen, wie sehr er sich der Arbeit von vier Generationen vor ihm verpflichtet fühlt. ?Die Vieille Julienne ist kein modernes Weingut, das quasi über Nacht aus dem Boden gestampft wurde. Ohne die Arbeit meiner Vorfahren wäre es unmöglich, die heutige Qualitäten herzustellen. Unsere Rebstöcke haben ein Durchschnittsalter von siebzig Jahren, da versteht man sofort, wie wichtig es ist, darauf aufzubauen, was mein Urgroßvater bereits seit 1905 geleistet hat.? Wir sind sehr stolz darauf, diesen sympathischen Ausnahmewinzer seit einigen Jahren auf seinem Weg begleiten und Ihnen, liebe Kunden, seine unvergleichlich feinen und eleganten Weine anbieten zu können.

Domaine de la Vieille Julienne
Jean-Paul Daumen in seinem Weinberg mit den extrem
ärmlichen Sandböden, auf denen nicht mal
der berühmte Grashalm wächst.


(Scheu wie er ist, gibt es praktisch keine öffentlichen Interviews oder Photos von Jean-Paul, weshalb wir besonders glücklich sind, dass er uns als seinem wichtigsten deutschen Importeur einige Aufnahmen erlaubte, die wir im Internet veröffentlichen. Diejenigen unserer Kunden, die uns auf unserer Homepage besuchen, wissen natürlich längst, dass wir in den letzen Monaten unseren Internetauftritt dahingehend weiter entwickelt haben, dass im Netz jede neue Pinwand mit aussagekräftigen Bildern aus den Weinbergen und Domainen reich bestückt ist. Wir freuen uns sehr über die zahlreichen positiven Rückmeldungen, die wir daraufhin von Ihnen erhielten. Herzlichen Dank!)



DAS TERROIR:
Sämtliche Parzellen der Domaine liegen im nördlichen Bereich von Châteauneuf-du-Pape, in Le Grès. Lange Zeit über wurden die extrem ärmlichen sand- und lehmhaltigen Böden, auf denen bisweilen nicht mal der berühmte Grashalm wächst, maßlos unterschätzt und geradezu als ‚unwürdig’ für die weltberühmte Appellation angesehen. Das aber änderte sich schlagartig, als Jean-Paul das erste Mal 1998 von sich hören ließ. Und seitdem zeigt sich Jahrgang für Jahrgang, dass gerade die extrem armen, wasserdurchlässigen und relativ kühlen Böden mit Nordausrichtung harmonische, fein ziselierte Weine hervorbringen, die vor allem durch ein phantastisches Gleichgewicht von Frucht und Tanninen, Säure und Alkohol begeistern. Doch das Terroir der Vieille Julienne ist extrem anspruchsvoll. Nichts geht hier einfach wie von selbst. Alle Arbeitsschritte müssen genau durchgeplant werden. Der Boden wird ständig bis in mehrere Meter Tiefe analysiert (vor allem der Feuchtigkeitsgehalt, ein Faktor, der in den letzten, immer heißer und trocken werdenden Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat). In einem Computerprgramm sind Karten verschiedener Bodentiefen gespeichert. Terroir, so wie Jean-Paul es versteht, ist keine Modeerschienung oder ein Begriff von Marketingexperten. „Terroir ist das exakte Durchleuchten des Zusammenspiels von Pflanze, Bodenuntergund, Ausrichtung (Sonneneinstrahlung und Windrichtung) sowie die Geschichte des Ortes und das genaue Wissen um das Zusammenspiel der verschiedenen Qualitäten.”

Der Boden besteht (bis zu einem Meter Tiefe) aus 35% Galets (den für Châteauneuf so typischen Steinen, die vor 1,2 bis 1,8 Millionen Jahren von der Rhône angeschwemmt wurden), der Untergrund ist nichts als der für Vieille Julienne so wichtige reine Sand, der im Myozen, also vor ca. 16 bis 10 Millionen Jahren abgelagert worden ist.

Domaine de la Vieille Julienne
Bodenanalysen, bis zu mehreren Metern Tiefe, erlauben
eine präsise Kenntnis des Terroirs


Darauf fühlen sich vor allem Grenache-Stöcke pudelwohl (ca 80% der Bestockung) aber auch Syrah und Mourvèdre (etwa 5 bis 10%) gedeihen hier bestens. Dazu gesellen sich in kleinen Anteilen Bourboulenc, Vaccarèse, Cinsault, Counoise und alle anderen in Châteauneuf zugelassen Rebsorten. Zu vermerken ist noch, dass die Parzellen nicht rebsortenrein gepflanzt wurden, nach bester Tradition des französischen Südens geht es hier kunterbunt durcheinander und alle Rebsorten beeinflussen sich gegenseitig! Durch Jean-Pauls vorbildliche Weinbergsarbeit ist Le Grès heute zu einem der berühmtesten und gesuchtesten Bereiche von Châteauneuf geworden!

IM WEINGARTEN:
Nur durch ein ausgeklügeltes System von traditioneller Bodenbearbeitung, Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte der Pflanze durch biodynamischen Landbau, Nachpflanzung nur eigener Rebstöcke (sélection massale), strengem Rebschnitt, Laubwerksarbeit, die jedes Jahr erneut den Wetterbedingungen angepasst werden muss, und Lese bei perfekter Reife der Traube (alkoholische UND phenolische Reife) erlauben die Lese allerbester Weintrauben.

Domaine de la Vieille Julienne
Jean-Paul beginnt mit den jährlichen Rebschnitt


Und es wird erst dann geerntet, wenn diese Trauben so gut schmecken, dass man Lust hat, sie sofort zu essen. Seit einigen Jahren wird auf der Vieille Julienne nach biodynamischen Prinzipien gearbeitet. Jean-Paul und seine Mitarbeiter sind felsenfest davon überzeugt, dass sich die Qualität der Trauben, vor allem die Struktur der Häute und der Kerne ? und damit der Tannine ? dadurch entscheidend verbessert hat. Dazu erlaubt die Verwendung von biodynamischen Produkten auf Basis von Brenneseln ein deutliches Absenken der Schwefel- und Kupfermengen zum Pflanzenschutz. Dabei ist die Biodynamie für Jean-Paul keine Ideologie. Wenn man ihn darauf anspricht, erwidert er lächelnd: ?Schon mein Großvater hat so gearbeitet. Das ist einfach gesunder Menschenverstand und keine Religion. Wir bewahren für die zukünftigen Generationen, was uns die vorherigen übermittelt haben. Anders kann das im Weinbau nicht gehen. Wer meint, die schnelle Lösung durch moderne Techniken gefunden zu haben, ist sicher auf dem Holzweg.?

IM KELLER:
Ziel der Kellerarbeit ist es anschließend, diese so köstlich schmeckenden Weintrauben in einem möglichst schonenden Prozess in ebenso köstlichen Wein zu verwandeln. Dies geschieht ohne irgendwelche Eingriffe von außen (keine Reinzuchthefen, keine Filtrierung, keine Schönung, kein neues Holz, keinerlei Schwefeln während des Ausbaus). Die alkoholische Gärung findet in Betoncuveés statt, die alle unterschiedlich groß sind, um so exakt wie irgend möglich die Eigenschaften der Parzelle herauszuarbeiten. Nach gut zwanzig Tagen wird der Most in alte Holzfuder abgelassen, wo sich die malolaktische Gärung mit all ihren Rätseln vollzieht. Und anschließend heißt Jean-Pauls Devise: Kontrolliertes Nichtstun! Geduld, kühle Kellerräume, die großen majestätisch wirkenden Fuder, totale Ruhe und Stille. Eineinhalb Jahre lang nimmt das Wunder seinen Lauf. Nicht einmal verkostet wird der Wein in dieser Zeit, so genau ahnt, nein weiß Jean-Paul, wie die Entwicklung verlaufen wird. Und dann kommt der magische Moment. Die Assemblage (der Verschnitt der einzelnen Fässer), die Abfüllung. Alles in einem Mal, um jede Art von Flaschenschwankungen zu vermeiden. Im Übrigen verzichtet Jean-Paul auf jegliche Zusammenarbeit mit einem Önologen. Seine unumstößliche Maxime lautet: ?Wein wird vom Winzer gemacht. Perfekte technische Weine können sicherlich interessant sein, wirklich gut wird Wein aber erst durch seinen Charakter, seine Ecken und Kanten.?

Domaine de la Vieille Julienne
Jean-Paul beim „kontrollierten Nichtstun”


DER JAHRGANG 2004
Der Jahresverlauf war vor allem durch eine lange Trockenperiode von April bis zum 20. August gekennzeichnet. Nicht ein Tropfen Regen! Zum Glück wurzeln die alten Grenachestöcke bis zu acht Meter tief im Boden und die Temperaturen waren deutlich niedriger als 2003. Und dann kam er endlich doch, der Regen. Rechtzeitig vor der Ernte! Die Rebstöcke sogen das Wasser geradezu aus dem Boden und produzierten wieder Blätter. Gar nicht so leicht, unter diesen Bedingungen Traumqualitäten herzustellen! Doch Jean-Paul bewies wieder einmal, dass er sein Terroir, jede einzelne Parzelle, bis in die letzten Winkel kennt. Über fünfeinhalb Wochen streckte er die 18 Erntetage. Immer wieder ließ er dabei die Mannschaft anhalten, um jeweils den optimalen Reifezeitpunkt zu erwischen. So wurden jeweils nur Teile einer Parzelle gelesen.

Domaine de la Vieille Julienne
Behutsame Lese auf der Domaine


Dann wieder abgewartet, beobachtet, verkostet. Beste Wetterbedingungen mit kühlen Nächten und einem leichten Mistral (zu heftige Winde führen zu einer raschen Saftkonzentration und damit zu ?fetten? Weinen mit hohen Alkoholgradationen) erlaubten, höchstes Risiko einzugehen. Bis Anfang Oktober wurde gelesen ? mit bis zu sechs Durchgängen in den besten Parzellen. Nicht einmal 45 Minuten dauerte es vom Schnitt der Trauben bis in den Keller. Bei den Hitzegraden im Süden Frankreichs unablässig für höchste Qualität. Und so hat Jean-Paul in sorgfältigster Lesearbeit nur bestes Traubenmaterial eingefahren.

Domaine de la Vieille Julienne
Kerngesundes Lesegut


Hier zeigt sich die wahre Handschrift eines Winzermagiers, der alles über Bord geworfen hat, was man auf der Schulbank lernt, und nur noch nach eigenem Fingerspitzengefühl vorgeht. Solche Intuition, das zeichnet den wahren Meister aus. Bravo! Das Resultat: Ich habe Ihnen, werte Kunden, nach mehreren Verkostungen vor Ort zu völlig unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Weine schon oft geschrieben, dass mir persönlich der Jahrgang 2004 an der südlichen Rhône noch besser gefällt als der so hoch gelobte Jahrgangsvorgänger, denn die Weine verfügen über mehr Frische, mehr Struktur und eine höhere Komplexität. Und sie sind nicht so ‚fett’ wie im Hitzejahrgang 2003, der wiederum einigen Journalisten und Weinkritikern wegen der schier unglaublichen Konzentration mehr zusagte. Es hat mich jedoch sehr gefreut und in meiner Einschätzung bestätigt, dass René Gabriel, Fachautor („Bordeaux Total”) und Herausgeber des WEINWISSER, in seiner aktuellen Ausgabe Juni 06 als erster namhafter Journalist konstatiert, dass die „2004er Weine besser sein werden als die 2003er”. Ich bin sicher, dass auch andere Degustatoren bei neuerlichen Verkostungen dieses Urteil bestätigen werden, denn die 2004er sind von fabelhafter Qualität und bereiten Trinkspaß pur!


138105 Vieille Julienne, VdP Principauté d’Orange Les Fiefs, rosé 2005 6,50 Euro
Große Winzer ekennt man nicht nur an den großen Weinen, es sind gerade die Alltagsweine, die am meisten aussagen über die Philosophie eines Weingutes. Und auch bei einem sommerlich leichten Rosé zeigt Jean-Paul sein ganzes Talent. Schon kurz vor der Fermentierung entnimmt er allen Cuvées ein wenig Saft, um den Rotwein zu konzentrieren. Dieser Saft wird dann ohne viel Schwefelzusatz (garantiert keine Kopfschmerzen!) zu einem feinmundigen Rosé vinifiziert. Da auch der Wein aus besten Châteauneuf-Parzellen dabei ist, zeigt der Rosé eine Struktur, die ihn zu einem idealen Essensbegleiter macht, auch wenn orientalische oder asiatische Gerichte auf dem Tisch stehen. Feine Aromen von Veilchen, Minze und roten Früchten gepaart mit einer kräftigen frischen Säure machen diesen würzig-fruchtigen Wein aber auch zum idealen Getränk für warme Sommerabende auf der Terrasse. Ein faszinierender Bio-Rosé der absoluten Spitzenklasse!

Vieille Julienne


138305 Vieille Julienne, Côtes du Rhône, blanc 2005 13,50 Euro
Dieser Wein stellt ein echtes Unikum in der Geschichte der Vieille Julienne dar. Aus Grenache blanc, Bouboulenc und Clairette auf bestem Côtes-du-Rhône Terroir vinifiziert, darf er dennoch nicht den Namen der Appellation tragen. Jean-Paul erklärt dies so: „Ich habe die Weintrauben bei optimaler Reife gelesen, wie ich das immer tue. Dadurch haben wir eine kräftige, goldgelbe Farbe. Und ich habe die malolaktische Gärung gemacht, da ich denke, dass unser Wein dadurch an Komplexität gewinnt. Zu Aromen von Birnen und Pfirsichen kommen exotische Früchte hinzu. Mango und Quitten dominieren im Nachhall. Das gefällt mir sehr gut, hat aber angeblich nicht die Typizität eines Côtes-du-Rhône.” Und so musste dieser Wein deklassiert werden zu einem simplen Tafelwein. Ohne den Namen „Vieille Julienne” auf dem Etikett. Das aber sollte Sie, liebe Weinkenner, nicht davon abhalten, diesen köstlichen Tropfen mit seinem phantastisch cremigen Mundgefühl mit großer Freude zu genießen.
Bis zu zwei, drei Jahren kann man diesen Wein im Keller liegen lassen, aber schon jetzt bereitet er höchsten Genuss.

Vieille Julienne


138204 Vieille Julienne, VdP Principauté d’Orange Les Fiefs, rouge 2004 6,90 Euro
Zum ersten Mal mit dem Jahrgang 2004 hat Jean-Paul diese Cuvée mit gut 25% Grenache assembliert. Das war aus meiner Sicht eine sehr weise Entscheidung, da die ?Fiefs?, die auf reichhaltigerem Lehmboden als die übrigen Parzellen wachsen, eine frische Note von roten Früchten (ein ganzer Aromenstrauß von schwarzen Kirschen, Sauerkirschen, roten Johannesbeeren, Himbeeren) und damit eine regionaltypischere Ausrichtung erhalten. Menthol-Töne im Abgang sorgen für rassige Frische, die gepaart mit den pfefferigen Aromen des Cabernet einen komplexen Wein ergeben, der sowohl zum Grillfest als auch zu anspruchsvolleren Gerichten getrunken werden kann. Übrigens habe ich vor kurzem einen hervorragenden 2001er verkostet. Ein wahrer Trinkgenuss, und der Beweis dafür, dass auch die so genannten ?kleinen? Weine der Vieille Julienne phantastisch altern.
Zu genießen ab sofort bis 2010.

Vieille Julienne


138004 Vieille Julienne, VdP Principauté d’Orange Classique, rouge 2004 11,90 Euro
Dieser Landwein wächst auf einer Sandsträhne, die die Parzelle der ?Fiefs? diagonal durchläuft. Das macht die Erntearbeit zwar deutlich schwieriger? denn die Trauben auf der ?Strähne? werden gut eine Woche nach den Trauben gelesen, die in den Fiefs wandern. Wie immer ist Jean-Pauls oberstes Leitmotiv auch hier das Herausarbeiten terroirspezifischer Weine. Und die wachsen nun einmal in einzelnen Weinbergsparzellen und nicht im Keller. Der ärmere Boden der Sandsträhne sorgt für eine deutlich tiefere Struktur dieses Weines, der jeweils zur Hälfte aus Syrah und Cabernet assembliert wird. Eine phantastische Länge und die feine Mineralik, gepaart mit würzigen Noten von südfranzösischer Garrigue (Thymian und Rosmarin) deuten jetzt schon auf einen großen Tropfen hin, dem man aber noch ein bis drei Jahre Kellerreifung gewähren sollte.
Von Parker „als Schnäppchen des Jahrgangs” gefeiert!
Möchten Sie diesen Wein aber schon heute trinken, empfehle ich, ihn zwei Stunden lang zu karaffieren. Höhepunkt 2007 bis 2010.

Vieille Julienne - VdP Principauté d’Orange Classique


138404 Vieille Julienne, Côtes du Rhône rouge 2004 14,90 Euro
Mit dem 2004er ist Jean-Paul ein traumhaft fein ziselierter Wein gelungen. Die bis zu hundert Jahre alten Weinstöcke (die ältesten der Domaine) mit lächerlich niedrigen Hektarerträgen geben diesem Wein eine ganz besondere Ästhetik, die ihn weit aus dem Meer mittelmäßiger Côtes-du-Rhône herausragen lässt. Welch schlanker, welch herrlich rassiger Wein. Zunächst dominiert die feinsinnige Frucht, ganz reife Kirschen, aber ohne in die Überreife abzugleiten. Dann die provenzalischen Garrigue-Noten und wieder Früchte: Himbeeren und Heidelbeeren. Eine großartige Säurestruktur die sich harmonisch mit feinen Tanninen verbindet, um diesem Wein eine Länge und Ausdauer zu geben, die ihn zu einem großartigen Mittelstreckenläufer macht. Phantastisch jetzt schon zu trinken (bei Blindverkostungen wird dieser Wein locker für einen Châteauneuf gehalten) und viele Jahre – vor allem in der Magnum – lagerfähig. Trinkgenuss pur. Weinfreund, was willst du mehr? Von Parker ebenfalls „als Schnäppchen des Jahrgangs” gefeiert!

Vieille Julienne - Côtes du Rhône rouge 2004


1384104 Vieille Julienne, Côtes du Rhône rouge, Magnum 2004 1,5 l 32,90 Euro


138604 Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2004 39,95 Euro
Das erste Wort, das mir bei diesem phantastischen Wein einfällt, ist Intensität. Man mag den Mund nach dem Genuss gar nicht mehr öffnen, um den phantastisch langen Nachhall bis in die letzten Züge auszukosten. Zu den feinen Aromen schwarzer, reifer Früchte gesellt sich eine Tanninstruktur, die in ihre Samtheit wohl ihresgleichen sucht im gesamten südfranzösischen Süden. Wie Seide legt sich dieser Wein auf die Zunge und füllt den Gaumen aus. Schokolade und Mokkatöne als Essenz uralter Grenachestöcke, die bei perfekter Reife gelesen wurden, erinnern den Kenner an eine Cuvée très spéciale, deren Namen ich hier jedoch nicht verraten möchte.
Und doch kommt dieser Wein als ?einfacher? Châteauneuf-du-Pape und nicht als Prestigecuvée daher. Jean-Paul hat mit mir in vielen persönlichen Gesprächen immer wieder von seiner Skepsis gegenüber den zahlreichen Luxuscuvées gesprochen, die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. ?Eine Cuvée wird in der Parzelle gemacht, sonst gibt es keinen Grund dafür?, sagte er mir immer wieder. Und da im Jahr 2004 die Bedingungen nicht hundertprozentig gegeben waren (die Syrahtrauben waren wesentlich früher reif als die Grenache und Jean-Paul konnte sie nicht zusammen vinifizieren), die berühmte Cuvée Réservé herzustellen, hat Jean-Paul während der Ernte in der Parzelle entschieden, nur EINEN Wein zu vinifizieren. Wie in der guten alten Zeit! Glückwunsch, Jean-Paul, zu dieser mutigen Entscheidung. Und Bravo für diesen fabelhaften Wein, der das Herz eines jeden Weinkenners höher schlagen lässt zu einem Preis, der heutzutage in Châteauneuf die absolute Ausnahme darstellt. Ein Emotionen auslösendes Weinmonument, ein Archetypus großer Rhôneweine!

Robert M. Parker bewertet diesen Weltklassewein als einen der Superstars des Jahrgangs. Für meinen persönlichen Geschmack hat Jean-Paul Daumen gar einen der schönsten Châteauneufweine der letzten 10 Jahre vinifiziert, Ich mag einfach diesen feinst balancierten Stil, die unvergleichliche Komplexität, die Eleganz und die einzigartige Frische und Finesse eines klassischen Jahrgangs wie 2004!
Zu genießen 2008 bis 2025.

Vieille Julienne - Châteauneuf-du-Pape rouge 2004


1386104 Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape, rouge, Magnum 2004 1,5 l 82,50 Euro



Château Saint Cosme - Gigondas

„One of the stars of Gigondas with magical terroir”, (Parker)

Mitten im Herzen der Appellation Gigondas, etwa 300 Meter vom malerischen, an den Hängen der wildromantischen Dentelles de Montmirail entfernt gelegenen Ort, liegt das Château Saint Cosme, das ähnlich großartige Weine produziert wie die weltweit renommierten Top-Güter in Châteauneuf-du-Pape, nur zu wesentlich günstigeren Preisen – und das trotz höchster Bewertungen in der internationalen Presse! Seit der jüngste Spross der Familie, Louis Barruol, das Weingut vor zehn Jahren von seinem Vater übernommen hat, ging die Qualität und damit der Bekanntheitsgrad der Domaine noch einmal steil nach oben.

Château Saint Cosme
Louis Barruol


Heute ist Château Saint Cosme mit seinen hoch gelegenen kalkhaltigen Parzellen und seinen sehr alten Reben, gelegen inmitten der pittoresken Naturlandschaft der Dentelles de Montmirail, beständig in bestechender Form und gehört darüber hinaus nicht nur nach der Einschätzung des amerikanischen Weingurus zur kleinen Elite der herausragenden Weingüter der gesamten südlichen Rhône: „...he is one of the best of his generation!”. Unsere Kunden sehen es ähnlich: Mittlerweile ist diese so traditionsreiche Domaine zu einem der gesuchtesten Weingüter in unserem gesamten Programm avanciert!

171105 Saint Cosme, Côtes du Rhône blanc 2005 11,90 Euro
Einer der schönsten weißen CdR, die je produziert wurden, mit einer ungewöhnlich feinen mineralischen Note, die von den kalkhaltigen Böden stammen, auf denen seine Reben (50% Roussanne, 20% Clairette, 30% Marsanne) wachsen.

Eine ungemein finessenreiche, weiche, cremige und herrlich frische Cuvée, eine exemplarische Qualität für einen weißen Rhônewein, in dem sich die betörenden Aromen der provenzalischen Landschaft widerspiegeln. Einer seiner fast gleich guten Jahrgangsvorgänger wurde mit 90 Parkerpunkten geadelt und vom ?Feinschmecker? in einer großen Degustation der weißen Rhôneweine als der mit weitem Abstand preiswerteste Wein auf den fünften Platz gesetzt; umrahmt von den Prestigenamen der Region, die bis zu 75 Euro kosten!
Das Urteil der Jury: „Glänzendes Preis-Genussverhältnis, best buy.” Und ich verspreche Ihnen, der sagenhaft feine 2005er ist aufgrund der fabelhaften klimatischen Bedingungen nochmals besser ausgefallen!
Zu genießen ab sofort bis Ende 2009.

Saint Cosme - Côtes du Rhône blanc 2005


171705 Saint Cosme, Little James, VdT rouge (PK) 2005 6,90 Euro
Sicher hat dieser reinsortige Grenache aus hochreif gelesenen Trauben des Jahrhundertjahrgangs 2005 nicht die Tiefe und Struktur eines großen Châteauneuf-du-Pape. Andererseits ist er unglaublich attraktiv, ein ?sexy?-Wein von tiefroter Farbe mit viel frischer, herrlich rot- wie dunkelbeeriger Frucht, dazu betörende Noten von Thymian, Rosmarin und zart-herber Pfefferminze.
Am Gaumen eine anregende Würze, unkompliziert, faszinierend charmant, orientalische Gewürze, eine Wagenladung voll dunkler Waldbeeren, saftig, frisch, finessenreich und mit sehr weichen, cremigen Tanninen versehen. Der Grenache-typische Nachhall verführt zum Weitertrinken und ist für diese ungemein faire Preisklasse erstaunlich lang: Herausragender Geschmack muss kein Monopol für teure Weine sein!

Parker bewertete auch schon seine Jahrgangsvorgänger mit bis zu 89 Punkten und dem Attribut ?sensational value?.

P.S.: Das lustige Etikett dieses Landweins ? in Wahrheit übrigens ein deklassierter Gigondas von jüngeren Rebstöcken ? mit originellen Comic-Szenen zeigt Episoden des kleinen Sohnes von Louis Barruol (des ?little James?) im Keller und demonstriert so den hintergründigen Humor eines großen Winzers, der bei all seinem Erfolg ein sehr sympathischer, bodenständiger Mensch geblieben ist!
Zu genießen ab sofort bis 2009.

Saint Cosme - Little James VdT rouge (PK) 2005


171205 Saint Cosme, Côtes du Rhône rouge (PK) 2005 7,90 Euro
In der Johannes B. Kerner-Kochsendung vom 3. Juni 2005 empfahl Hendrik Thoma, 1999 bereits Deutschlands Sommelier des Jahres im Gault Millau und heute kompetenter Weinberater in Hamburgs Edelrestaurant Jacobs im Hotel Louis C. Jacob, den Jahrgangsvorgänger dieses herrlichen Alltagsweins als exzellenten Essensbegleiter!

Welch ungemein leckerer CdR aus 100% kerngesunden, entrappten Syrahreben, die im optimalen Reifezustand eingebracht und in einem gekonnt oxydativen Stil vinifiziert wurden. Über den sehr schönen 01er, den viele von Ihnen, liebe Kunden bereits mit großem Vergnügen getrunken haben und der fast die gleiche Klasse unseres heute präsentierten Überfliegers aus einem Jahrhundertjahrgangs besaß, schrieb Parker bereits, ein gleich guter Syrah aus Kalifornien koste etwa 35-50 Dollar (Wine Advocate 145) Im ungemein leckeren, extraktreichen 05er fasziniert bereits seine satte, tintige Farbe mit violetten Reflexen, welche die ungewöhnliche Konzentration dieses CdR signalisiert, mit einer Dichte und Tiefe, die in der Tat selbst die legendären Vorgänger noch überragt. Ein seltener Glücksfall eines betörend-schmeichlerischen Weins zu einem unglaublich günstigen Preis!
In der Nase komplexe, feinste Beerenaromen (insbesondere Cassis!), schwarzer Tee, Lakritze; auf der Zunge sehr cremig, dazu eine feine Fruchtsüße , bestens strukturiert, sehr weiche, seidene Tannine. Kategorie „Viel Wein im Glas für wenig Geld und Trinkfreude pur”, so das akzentuierte Urteil von Christina Göbel, „Sommelière des Jahres 2005” (GAULT MILLAU).
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2007 bis nach 2010.




Alte Reben von Château Saint Cosme
Alte Reben vor dem Hintergrund der
Dentelles de Montmirail


171304 Saint Cosme, „Les deux Albion”, Côtes du Rhône rouge 2004 9,90 Euro
Welch eine Hommage von Louis Barruol an Guigals legendären Côte Rôtie La Mouline! Dieser großartige, völlig eigenständige, unfiltrierte CdR ist eine wahrlich phantastische Cuvée (50% Syrah, 30% Grenache, 10% Carignan von uralten Weinbergen und 10% Clairette), ?auf einem mindestens gleich hohen Qualitätsniveau wie der 2001er, aber wesentlich frischer noch, weniger opulent, dafür aber so dicht und so fein balanciert wie nie zuvor? (Louis).
Für Parker ist der „Les deux Albion” „ein Wein, so sexy wie ein CdR nur sein kann, ein kleiner La Mouline des Südens”! Und was ist das nur für ein intensives, akzentuiertes Bukett! Expressiver, phantastischer Duft nach roten und schwarzen Früchten, blauen Beeren sowie Cassis, Pfeffer und Kräuter der Provence. Am Gaumen ungewöhnlich tief für einen Rotwein dieser Preisklasse, enorm kraftvoll, dicht, ausgewogen, komplex und fein. Sehr fruchtig, dabei viel Finesse zeigend und lang anhaltend. Ein hedonistischer Wein, ein Schmeichler der Sinne, der Louis’ Philosophie, schmackhafte Trinkweine statt konzentrierter Monsterweine zu produzieren, eindrucksvoll widerspiegelt.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt Ende 2006 bis nach 2011, doch Vorsicht: Suchtgefahr!

Saint Cosme - Les deux Albion



Domaine de la Grange des Pères - Languedoc

Wohl kaum ein anderer Wein aus dem Süden Frankreichs ist binnen eines Jahrzehnts zu einer solchen Legende, einem weltweit derart gesuchten Kultwein geworden, wie der „Grange des Pères” aus dem wildromantischen Tal des kleinen Flüsschens Hérault. Welcher Wein des Languedoc ist sonst bei Insidern derart in aller Munde, wie dieser schon aufgrund seiner Rebsortenzusammensetzung (Syrah, Mourvèdre und Cabernet-Sauvignon) einzigartige Rotwein, der aufgrund seiner niedrigen Produktionsmenge von knapp 20.000 Flaschen leider nur von wenigen Glücklichen jemals verkostet werden kann. Der Vater dieses ‚Weinwunders’ aus dem Languedoc, Laurent Vaillé, ein visionäres Genie und mittlerweile Vorbild einer ganzer Schar junger innovativer Winzer aus Frankreichs wildem Süden, ist ein sehr scheuer, zurückhaltender Mensch, der selten in der Öffentlichkeit auftritt oder in den Medien präsent ist. Um so mehr lässt der „Verrückte”, wie man ihn noch Anfang der 90er Jahre in der Region verspottete, als er in kühlen Höhenlagen inmitten eines unwirtlichen Stein- und Felsenmeeres seine Edelreben anpflanzte, die Qualität seines Weines für sich sprechen, beseelt von der Vision, „DEN Grand Cru des Hérault” zu vinifizieren.

Nach Lehr- und Wanderjahren auf französischen Weltklassedomainen wie Chave, Comtes Lafont, Coche Dury und Trévallon schlug sein 92er Jungfernjahrgang unter Kennern ein wie eine Bombe, sein phänomenaler Rotwein besaß eine bis dato im Languedoc nie gesehene Finesse und Eleganz, kombiniert mit einer großartigen Beerenfrucht und einer subtilen Gewürzaromatik. Deutlich demonstrierte dieser mittlerweile legendäre Wein, was Laurent bei den großen Winzerpersönlichkeiten Frankreichs gelernt hatte. Bei Jean-Louis Chave aus Hermitage beispielsweise den gekonnten Umgang mit der Rebsorte Syrah und bei Coche-Dury in Meursault den perfekten Ausbau im Barrique und die Kunst, die Finesse großer Burgunder vom Weinberg in die Flasche zu transmittieren. Bei all seinen Lehrmeistern sog er ungemein viel praktisches und auch theoretisches Wissen förmlich in sich auf, die wichtigste Erfahrung dabei umschreibt er selbst folgendermaßen: „Einen wirklich großen Wein zu machen, ist nicht allein eine Frage der technischen Perfektion oder des Terroirs allein. Die Weine, die ich bei meinen Lehrmeistern kennen lernen konnte und die zweifellos zu den größten der Welt zählen, spiegeln jeder auf seine unverwechselbare, ureigene Art ihren Schöpfer, den Genius ihrer Winzer, wider. Denn es wird immer auch der Charakter des Winzers sein, der einem Wein seine ureigene Authentizität vermittelt. Und so ist auch ‚Grange des Péres’ mein ganz persönlicher Ausdruck eines großen Weines, eine Hommage an seine Herkunft, an sein großes Terroir des Languedoc!”

In den Folgejahren wurden Laurents Weine immer dichter, konzentrierter, legendärer, verloren aber niemals ihre phantastische Eleganz und Finesse. Parker konstatiert daher völlig zu Recht, dass der aufgrund seiner geringen Produktionsmenge „unter Weinliebhabern leider noch weitgehend unbekannte Laurent Vaillé, ein großer Weinmacher, neben Jean-Paux Rosset von Château de la Negly einer der beiden Lokomotiven, Vorbilder und Zugpferde des gesamten Languedoc ist. Sein Geheimnis: Großartige Weinbergsarbeit mit niedrigen Erträgen!”

Diesen Elogen ist nichts mehr hinzuzufügen, außer einer Beschreibung des neu eingetroffenen phantastischen 2003ers und dem Hinweis, dass dieser atemberaubende Wein in seiner eher kühlen, expressiven Stilistik, in seiner für das Languedoc unnachahmlichen Eleganz und Finesse den stilistischen Gegenpol zu den großen, opulenten Spitzenweinen von Negly bildet und sicherlich der burgundischste aller Weine aus dem Languedoc ist. Meine ganz besondere Empfehlung!


352103 Grange des Pères, rouge 2003 49,00 Euro

Sattes Brombeerrot in der Farbe, wie in allen großen Jahrgängen der Domaine sind unmittelbar nach der Öffnung deutliche Anklänge an Weltklasseweine von der Côte Rôtie oder aus Hermitage vernehmbar:
In der Nase ein komplexes Bündel von Cassis- und traumhaft schönen, leicht süßlichen Waldbeerenaromen, dazu zartes Rauchfleisch, Kirschen, Brombeeren, etwas Weihrauch, eine traumhafte Mineralität und feinste Würze.
Am Gaumen beeindruckt zunächst ein exzellentes Säuregerüst, eine absolute Rarität in diesem heißen Jahrgang, das ein immenses Potential verspricht und diesem Giganten eine traumhafte Balance vermittelt. Dazu fasziniert dieser edle Wein mit einer wesentlich finessenreicheren und kühleren Stilistik, die so anders ist als fast alles, was es sonst im Languedoc gibt und Assoziationen weckt an große Pinot Noir bester burgundischer Provenienz; dieser phantastische Wein präsentiert sich dicht, konzentriert und dennoch hoch elegant, ausgestattet mit einer hinreißenden Fruchtsüße. Unmittelbar nach der Öffnung noch präsente, kompakte, aber sehr geschliffene Tannine, doch hinter einer ganzen Wagenladung voll subtiler, differenzierter Frucht offenbart sich bereits heute nach 24 bis 48stündiger Öffnung mehr und mehr die ungemein komplexe Aromenvielfalt, die enorme Frische und das großes Potential.

Ein monumentaler, ja ein emotionaler Wein aus dem großen Jahrgang 2003, gereift in gebrauchten Barriques von Coche Dury aus dem Burgund, an dessen phänomenale Weine dieser Grandseigneur aus Samt und Seide erinnert, der bei aller Eleganz über eine derart bemerkenswerte Dichte und eine solch fabelhafte Struktur verfügt, dass man ob so viel Finesse und Ausstrahlung und einer schon in der Jugend sichtbaren Größe – und erst recht bei Bewertung seines enormen Potentials – kaum zu glauben vermag, dass der französische Süden über Jahrzehnte in einem Dornröschenschlaf verfallen war.

Ein geniales Kunstwerk, zweifellos zu den besten Weinen Frankreichs gehörend, ein unkopierbarer Individualist, geprägt von den Aromen spektakulär reifer (aber aufgrund der kühlen Höhenlage in keinster Weise überreifer oder eine marmeladige Stilistik produzierender) Trauben der Edelreben Syrah, Mourvèdre und Cabernet-Sauvignon, von einzigartigem autochthonem Charakter, der ihn unverwechselbar und damit konkurrenzlos werden lässt. Welch hoch komplexes, charaktervolles Weinunikat aus der Hand einer der größten Winzerpersönlichkeiten Frankreichs!


Und Laurent, dieser Winzergenius, hat mittlerweile einen hoch begabten „Ziehsohn” ausgebildet, der ihm in Puncto Finesse und Eleganz bei seinen Weinen (die – da noch fast völlig unbekannt – zu wesentlich günstigerem Preisen zu haben sind) in (fast) Nichts nachsteht. Und diese großartige Aufsteigerdomaine aus dem Languedoc präsentieren wir Ihnen ebenfalls heute mit größtem Vergnügen:


Domaine Montcalmès - Languedoc

Bereits seit seinem Debutjahrgang 1999 ist Fréderic Poutalié, damals gerade einmal Anfang 20, unter Intimkennern der südfranzösischen Winzerszene ein Geheimtipp. Kein Wunder, erhielt er doch - nach Lehr- und Wanderjahren bei renommierten Winzern an der Rhône - nach seiner Rückkehr in seine Heimat von Winzergenius Laurent Vaillé (Domaine de la Grange des Pères) seinen letzten Schliff. Und wer die hochkarätigsten Winzer des französischen Südens seine Lehrer nennen darf, auf dem ruhen naturgemäß hohe Erwartungen. Zudem nennt er ein herausragendes, ererbtes Terroir sein eigen, mitten im Herzen des Languedoc und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den großen Lagen von Aniane, wo auch Laurent Vaillé seine Parzellen besitzt.



Domaine Montcalmes
Fréderic Poutalié


Und auch die Philosophie des Weinmachens, die Betonung von Finesse und Eleganz statt schierer Kraft und Konzentration, weist hohe Ähnlichkeiten mit der Stilistik von Grange des Pères auf. Welche Liebe zum Metier und welche Sorgfalt finden wir hier im Detail: Das neue Kellergebäude grenzt direkt an einen Hang, über den die Trauben im Giebel des Hauses angeliefert, entrappt und ausschließlich per Schwerkraft bewegt werden. Vergoren wird in kleinen Gärbehältern, die Trauben jeder Weinbergsparzelle separat für sich. Der anschließende Barrique-Ausbau geschieht im alten Keller, der zusätzlich klimatisiert wurde. Doch Sie wissen, liebe Kunden: Echte Spitzenqualität entsteht im Weinberg. Deshalb sieht Frédéric Poutalié sein Kellerequipment auch nur als Werkzeug, das ihm hilft, so schonend wie möglich das zu verarbeiten, was seine großartigen Weinberge ihm liefern. Denn seine exzellenten Parzellen, bestens exponiert in den Gemeinden Puéchabon und Aniane, sind das eigentliche Herz der Domaine.

Auf einem Hochplateau in Puéchabon steht die Syrah auf extrem kargem, ärmlichem, sehr kalkhaltigem Boden in leichter Nordausrichtung. Der magere Boden, die eher kühle nördliche Expostion und der hier gepflanzte Edel-Syrahklon (eine „selection masale“ von der nördlichen Rhône) prägen den Charakter ds fertigen Weins, eine Côte-Rôtie ähnliche Finesse und ein ungemein komplexes Aromenspiel. Exzellente Mourvèdre- und Grenache Noir-Reben wurzeln in Aniane auf einem Hang mit Südausrichtung und auf einem Boden, der mit runden Kiesaelsteinen (‚galets roulés’) übersät ist, wie in den besten Parzellen von Châteauneuf-du-Pape! Die Weinbergsarbeit ist extrem aufwändig: Die naturnah bearbeiteten Böden sind frisch aufgelockert, die Laubwand an Drahtrahmen hoch gezogen und im unteren Segment sind die Trauben von allen Blättern freigelegt. Diese intensive Bodenarbeit zur besseren Mineralisation und die veränderte Blattwerksarbeit haben stabilere pH-Werte zur Folge, so dass der fertige Wein fokussierter, transparenter, präziser wirkt, sehr viel frischer im Trunk und viel weniger dick und fett als viele langweilige, uniforme Garrigueweine, dafür jedoch fast ätherisch duftig. Das Resultat solch extrem handwerklicher Arbeit auf erstklassigen Böden: Ein Traum von Wein, ungemein finessenreich, komplex und elegant, daher in seiner Textur an große Gewächse aus dem Burgund erinnernd (der Wein wird übrigens in gebrauchten, 1-3jährigen Barriques der Domaine de la Romanée-Conti ausgebaut), in seiner Aromatik aber auch Anklänge an die berühmten, um ein Vielfaches teurere Weine von der nördlichen Rhône evozierend!

Fréderic Poutalié steht für die neue Generation avantgardistischer junger Winzer im Languedoc, der es selbstbewusst um eine andere Zukunft geht: nicht um überkonzentrierte, alkoholreiche Monsterweine in global kompatiblem Einheitsgeschmack, sondern um unverwechselbares Profil und regionsspezifische Authentizität!


360103 Montcalmès, Coteaux du Languedoc, rouge 2003 22,00 Euro

Bereits der ungemein betörende Duft dieses traumhaftern Weines weckt Neugierde, die Melange aus feinstem Holz der gebrauchten Barriques der Domaine de la Romanée Conti, der fabelhaften Frucht und der hochkomplexen Gewürzaromen erinnert an feinste Hermitageweine oder gar an einen großen Chambolle-Musigny!
Auch auf der Zunge präsentiert sich dieser große Wein ungemein geschliffen, die Frucht ist sagenhaft finessenreich wie bei einem Burgunder und die Aromatik transparent, ohne jegliche Schwere! Die Tannine: cremig, edel und lang. Was wir hier voller Begeisterung im Glas erleben, ist die Quintessenz im Schaffen der neuen Generation des Languedoc, die beweist, zu welch qualitativen Höhenflügen diese wildromatische Region tatsächlich fähig ist! Hier ist nicht überbordende Konzentration das Ziel, sondern höchste Finesse und Komplexität, welche die Fruchtaromatik bester Syrahreben mit der geschliffenen Mineralität extrem kalkhaltiger Böden perfekt verbindet.

„Die Revue du Vin de France” feiert Montcalmès übrigens als DIE Neuentdeckung und spricht „von der Geburt eines Grand Cru méridonal“. Ich möchte Ihnen, liebe Kunden, diesen fabelhaften Wein, von dem leider noch wesentlich geringere Mengen produziert werden als von Grange des Péres, ganz ausdrücklich ans Herz legen. Nur wenige andere Weine im Languedoc wagen ähnlich prägnanten Charakter, verströmen ähnlich souveränes Charisma. Ein großer Wein, der lange im Gedächtnis nachwirkt, wenn die Gläser längst geleert sind.


BORDEAUX-SUBSKRIPTION 2005

Jahrhundertqualitäten wie in den legendären Jahrgängen 1982, 1961 und 1947 – oder gar der größte Jahrgang aller Zeiten!

Wir haben Sie, liebe Kunden, in den letzten Pinwänden ausführlich informiert: Der Jahrgang 2005 erbrachte im Bordelais majestätische Weine von großer Dichte und fabelhafter Frische mit einem phantastischen Reifepotential! So etwas wie 2005 – diese Fülle unglaublich guter Weine - gab es noch nie. Viele kleine Weingüter haben die größten Weine ihrer Geschichte vinifiziert – überragende Qualitäten und damit Schnäppchenqualitäten wie nie zuvor! Wir haben Ihnen insbesondere aus diesem preislich so attraktiven Segment das Beste vom Besten angeboten – und Sie haben begeistert darauf reagiert. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen! Etliche Weine waren im Handumdrehen ausverkauft, vieles haben wir nochmals für Sie nachordern können, natürlich nur dann, wenn wir noch den ursprünglichen, günstigen Preis erhielten. Sie wissen sicherlich, dass die Bordeaux-Weine den Händlern in mehreren Tranchen angeboten werden, wobei die Preise von Mal zu Mal steigen. Ein kleines Beispiel: Wir haben den phantastischen, leider blitzschnell ausverkauften Haut Brion für 395 Euro verkauft. In einer zweiten Tranche wurde dem Handel der Wein für 500 Euro nochmals angeboten – und wurde auch vom Markt sofort angenommen. Doch diesen Wahnsinn machen wir nicht mit! Wir offerieren Ihnen nur Weine zum günstigsten Einstiegskurs! Diese Preisexplosion zeigt Ihnen, werte Kunden, andererseits aber auch, dass Sie zukünftig wohl mit den größten, sehr langlebigen und extrem hoch bewerteten und teuersten Weinen auch eine hervorragende Wertanlage besitzen. Denn der Jahrgang 2005 ist eine singuläre Jahrhunderterscheinung!

Wir präsentieren Ihnen heute nochmals eine kleine Auswahl der nach meiner persönlichen Ansicht attraktivsten Weine aus allen Preissegmenten, die wir momentan noch in – hoffentlich ausreichender Menge – zur Verfügung haben und die ich Ihnen ganz besonders ans Herz legen möchte. Unsere umfangreiche vollständige Liste mit allen Weinen, von denen wir nur noch Kleinstmengen zur Verfügung haben, finden Sie hier. Viel Vergnügen beim Stöbern!

564105 Château d’Aurilhac, Cru Bourgeois, Haut Medoc, rouge 2005 12,50 Euro

Geheimtipp aus dem Haut-Médoc! Parker urteilt: „2005 is the finest vintage for these wines since 1982, 88-89 Punkte!” René Gabriel:„ Unter den günstigen Cru Bourgeois einer der allerbesten Werte. Zu trinken 2011 bis 2020”. Sensationelle Bewertung mit 18/20 Punkten!


In Subskription

899105 Château Beau-Séjour Bécot, St. Émilion Grand Cru Classé 2005 59,95 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

524105 Château Brun, St. Émilion, rouge 2005 8,90 Euro

VINUM urteilt begeistert: „Es gibt sie also doch noch, die raren, aber authentischen Weine dieses Stils”. René Gabriel vergibt diesem grandiosen Wein mit 17/20 Punkten eine traumhafte Bewertung angesichts des unfassbar niedrigen Preises. Viele berühmte Namen erhalten gerade einmal einen Punkt mehr, kosten aber ein Vielfaches.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

512305 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge 2005 11,90 Euro

Mario Scheuermann: Lang nachklingend, ausgesprochen lecker, 90–91Punkte. Unsere ganz besondere Empfehlung!


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

566105 Cambon La Pelouse, Haut-Médoc Cru Bourgeois Supérieur rouge 2005 13,70 Euro

René Gabriel: „So gut wie der geniale 2001er und einer der erotischsten Cru Bourgeois.” Phantastische 18/20 Punkten! Vom WEIN GOURMET in seiner aktuellen Ausgabe Juli 2006 zu den zwanzig besten Schnäppchen des Jahrhundertjahrgangs 2005 in Bordeaux gezählt.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

883105 Château Cheval Blanc, St. Émilion 1er Grand Cru Classé A rouge 2005 619,00 Euro

Wine Spectator: 95-100 Punkte, Robert Parker: 95-98 Punkte. René Gabriel: „Hält er alle Versprechen ein und entwickelt er zu den massiven Tanninen auch genügend Fett zum Ausgleich, so wird das ein Jahrhundertwein werden. 19/20 Punkten! Zu trinken 2017 bis 2030.”


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

530105 Cos d’Estournel, St. Estèphe 2e cru classé rouge 2005 159,00 Euro

Für mich persönlich einer der größten Weine des Jahrgangs, ganz nahe dem Ideal. Vielleicht der größte Cos, der jemals erzeugt worden ist! Harmonie und Finesse dominieren die Stilistik dieses Weltklasseweines!
René Gabriel: „Extrem tiefes Granat mit violett-schwarzen Reflexen. Tiefgründiges Bouquet, Rauch, schwarze Oliven, Backpflaumen, Mokka, dunkle geröstete Edelhölzer, sehr tiefgründig und warm in seiner ausufernden Aromatik, erfrischend feine Minzespitze in der Mitte. Komplexer Gaumen, reich, alle Komponenten wie Säure, Tannin und Extrakt völlig reif, im Gaumen eine mundfüllende Dimension abgebend, intensiv und lang im Nachklang. In den Ansätzen sehr stark an den jugendlichen 1982er Cos erinnernd. 19/20 Punkten, zu genießen 2011-2025.” Wine Spectator: 95-100 Punkte., Robert Parker: „A fabulous wine! 95-97 Punkte.”


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

567105 Escurac, Médoc, Cru Bourgeois rouge 2005 11,80 Euro

Toller Geheimtipp aus dem Médoc zu vorbildlich fairem Preis, 88-90 Parkerpunkte!
René Gabriel: „Sehr dunkles, sattes Purpur-Violett. Intensives Holunder- und Brombeerbouquet, dunkler Rosentouch darin, eher schlank, aber würzig. Fester, stoffiger Gaumen, mittlerer Körper, wieder viel blaue Beerenwürze, schöne Länge. Zu genießen 2009 bis 2016. 17/20 Punkten.”


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

570105 Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge 2005 8,50 Euro

Cru Monplaisir ist ein beeindruckender ?kleiner? Bordeaux, ein neuer Stern in seiner so preiswerten Supérieur-Klasse, der viele wesentlich teurere Namen mühelos an die Wand spielt und daher ein ganz heißer Tipp in der Insiderszene von Bordeaux! ?A top-flight? lobt selbst Parker diese Preissensation aus dem Jahrhundertjahrgang 2005!
Max Gerstl, einer der renommiertesten Bordeauxexperten, urteilt: ?In diesem Duft finden sich so noble Aromen wie Trüffel, aber auch jede Menge reife, schwarze Kirschen, das ist verführerische Aromatik der himmlischen Art. Das ist nicht nur ein Wein, der Spaß macht mit seiner weichen, süßen, saftigen Art, der hat sogar etwas richtig Sinnliches an sich, genial und fast nicht zu glauben für diesen Preis. Die Erklärung liegt bei seinem Produzenten Eric Grangerous. Die Grangerous waren über Generationen Kellermeister auf Château Margaux. Eric ist Winzer aus Leidenschaft und keltert nebst dem delikaten Château Eyrins auch diesen Cru Monplaisir. Die Reben befinden sich auf dem Gebiet der Gemeinde Margaux, aber außerhalb der Appellation, in der Nähe der Gironde. 17/20 Punkten!?
Mit ihrer höchsten Bewertung, drei Gläsern und ihrer Beurteilung als „Les réussites exceptionelles”, wird dieses Kleinod von der Bibel der französischen Weinkritik, der REVUE DU VIN DE FRANCE, ebenso gefeiert wie sein großer Bruder, der noble Margaux! Eine weitere verdiente Ehrung für den Magier aus Bordeaux, Eric Grangerou, dessen Vorfahren über Generationen hinweg als die verantwortlichen Kellermeister auf dem weltberühmten Château Margaux für dessen legendäre Qualitäten verantwortlich waren. Herzlichen Glückwunsch Eric für diese grandiose Auszeichnung!


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Winter 2006!

570305 Château des Eyrins, Margaux rouge 2005 21,00 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

539105 Château Lascombes, Margaux 2e cru classé rouge 2005 63,00 Euro

Im Mund traumhafte Harmonie, Rasse und Struktur, seidene Tanninstruktur, tolle Fruchtintensität, bar jeglicher Marmeladigkeit, herrliche Frische. Ein Lascombes der Extraklasse!
Robert Parker: „The most profound Lascombes produced under the new ownership, the 2005 is a 25,000-case blend of 52% Cabernet Sauvignon, 45% Merlot, and 3% Petit Verdot. It boasts an inky/blue/purple color in addition to an extraordinary perfume of charcoal, barbecue smoke, grilled meats, and sweet blackberries, cherries, and violets. With tremendous intensity, purity, freshness, definition, palate presence, and a moderately tannic finish (the tannin is sweet and well-integrated), this blockbuster is rich and concentrated yet maintains its Margaux typicity. 94-96 Punkte.”


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

889105 Château Lafite Rothschild, Pauillac 1e cru classé rouge 2005 510,00 Euro

Ein totaler Finessewein mit großer Dichte und ultrafeinem Tannin. Traumhaft!
René Gabriel: „Sehr dunkles Violett-Granat mit schwarzen Reflexen in der Mitte. Verhaltenes, noch defensives Bouquet, viel Schwarztee, Lakritze, kleine, reife schwarze Beeren, dunkles Malz und schwarze Edelhölzer, nobel aber irgendwie erst in den „Startlöchern“. Im Gaumen hoch fein, perfekt gegliedert, ganze Aromatik im schwarzen Bereich, wieder Edelhölzer, Darjeeling, Teenoten, extrem konzentriert und doch fein. Im Pauillac eine Extraklasse darstellend, momentan der absolute Leader im nördlichen Medoc. Ein dramatischer Lafite, der für sein eigenes Weingut Geschichte schreiben wird. 20/20 Punkten, zu genießen 2015-2050.” Wine Spectator: 95-100 Punkte.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

887105 Château Léoville Las Cases, Saint-Julien 2e cru classé rouge 2005 235,00 Euro

Dieser Weltklassewein hat trotz seiner fabelhaften Feinheit und traumhaften Harmonie ungeheuren Biss und ähnelt in seiner Stilistik sehr dem Lafite. Meines Erachtens 97-99+ Punkte.
René Gabriel: „Sattes Violett-Purpur, bläulich-schwarze Reflexe. Traumhaftes, komplexes Bouquet, schwarze Pflaumen, Sandelholz, Pralinen, ein Hauch Kokos, Dörrbananen, buttrig wirkend, weit ausladend. Mundfüllender Gaumen, wieder mit einer fast ausufernden Komplexität, alles ist reif, fett und reich. Im Gegensatz zu vielen anderen Grands Crus jetzt schon mit einer perfekten Harmonie und einer Prise Erotik, deutlich in Richtung eines 1982er gehend. somit die intensive Kraft auch mit dem nötigen Charme vermischend. Sehr nahe bei 20 Punkten. 19/20 Punkten, zu genießen 2014-2030.” Wine Spectator: 95-100 Punkte.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

888105 Château Mouton Rothschild, Pauillac 1e cru classé rouge 2005 479,00 Euro

Ein traumhafter Mouton. Wegen seiner Finesse best ever!


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

541105 Château Palmer, Margaux 3e cru classé rouge 2005 203,00 Euro

Château Palmer produziert mit die größten Weine in ganz Bordeaux und brilliert in seinen großen Jahrgängen als ebenbürtiger Konkurrent von Château Margaux! Selten nur habe ich einen derartig magischen Margaux im Glas gehabt von solch nobler, königlicher Gestalt: Ein Wunder der Natur und das Geschenk eines legendären Jahrgangs, für mich ganz nahe an den 100 Punkten!
René Gabriel: „Tiefes Purpur-Rubin mit violettem Rand. Kompaktes, dichtes Beerenbouquet, ein Hauch Cassis darin, dunkle Hölzer, Tabak, Teer und Trüffel, sehr tiefgründig, verschlossen. Fester, enorm dichter Gaumen, viel Fleisch, blau- bis mehrheitlich schwarzbeerig, getrocknete Heidelbeeren, Brombeeren, intensive, abergenial verteilte Adstringenz, gebündeltes, extrem langes Finale. Wo ist dieser Palmer einzureihen? Es gibt praktisch keine Vergleiche, weil sonst in derart großen Jahren der Wein im Verhältnis zu den Tanninen parallel fetter wurde, was sich hier eher in Fleisch und Kraft zeigt. Das vielleicht deshalb, weil die hochgradigen Merlots eine Struktur aufwiesen, die man sonst nur vom Cabernet kennt. Ein legendärer Palmer. Nichts für Ungeduldige. 20/20Punkten.” Wine Spectator: 95-100 Punkte.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

572105 Château Pavie, Saint-Émilion Grand Cru Classé rouge 2005 249,00 Euro

Wine Spectator: 95-100 Punkte, Robert Parker: „The 2005 Pavie is reminiscent of some of the great 1900s, 1929s, 1945s, and 1949s. This is a wine of extraordinary purity, precision, and monumental aspirations. 98-100 Punkte.”


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

528105 Château Petit Bocq, St. Estèphe cru bourgeois rouge 2005 13,40 Euro

Michael Pronay, renommierter österreichischer Weinjournalist, feiert Petit Bocq als absolutes Schnäppchen und bewertet ihn mit 92 Punkten! Dieser „Kleine” schlägt so manchen teuren „Großen” um Längen! Zweifellos der beste Petit Bocq aller Zeiten, ein Preiswunder des Jahrgangs! Vom WEIN GOURMET in seiner aktuellen Ausgabe Juli 2006 zu den zwanzig besten Schnäppchen des Jahrhundertjahrgangs 2005 in Bordeaux gezählt.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

599105 Château Reignac, Bordeaux Supérior, rouge 2005 22,00 Euro

Parker beurteilt den 2005er als den wohl feinsten Reignac aller Zeiten und vergibt begeistert 91-94 Punkte.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

884105 Château d'Yquem, Sauternes 1e cru supérieur 2005 549,00 Euro

Chateau d?Yquem ist einer der ganz großen mythischen Namen nicht nur des Bordelais, sondern der gesamten Weinwelt und produziert die teuersten, langlebigsten und (nach Ansicht vieler Kenner und Liebhaber) besten Süßweine in Sauternes! 2005 hat d?Yquem einen legendären Wein vinifiziert, ganz nahe dem Ideal. Meine Bewertung: 97-99+ Punkte. Potential für mehr als ein Jahrhundert!
Wine Spectator 95-100 Punkte.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!


Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann