Saarlouis, im November 2005

PINwand N° 107


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

aus Deutschland stellen wir Ihnen in einer der spannendsten Pinwände des Jahres die von den aktuell erschienenen Weinführern höchst bewerteten Weingüter vor.
Zwei herausragende Geheimtipps präsentieren wir aus dem Bordelais und aus dem Languedoc den neuen Jahrgang unserer beliebten Domaine Limbardié.

Einen gewichtigen Schwerpunkt genießt heute die Rhône (die Domainen Gourt de Mautens, D’Antonin, Cascavel und Beaucastel), die mit traumhaften Qualitäten in den Zwillingsjahrgängen 2003/4 brilliert.

Freunde italienischer Weine können sich an den herrlich leckeren Tropfen von Cusumano („National Oscar”-Sieger) und Felline erfreuen.


Die Festtage zum Jahresende rücken näher, nutzen Sie unser Knowhow für stilvolle Geschenke und Präsente in jeder Preisklasse, wir beraten Sie gerne.


Wieder eingetroffen:

154103 Clos du Caillou, „Bouquet des Garrigues”, CdR rouge 2003 11,90 Euro
„Die eigentliche Sensation im Angebot von Clos du Caillou”, so Deutschlands renommierteste Sommelière und Buchautorin, Paula Bosch, in einer liebevollen Besprechung des 01er in ihrer Weinempfehlung in der „SZ” vom 8.8.2003. Qualitativ liegt er auf der Ebene ansprechender Châteauneufs, preislich aber nur auf der eines guten Côtes-du-Rhône. Die Ursache für diese Diskrepanz liegt darin, dass die erstklassigen Weinberge, aus denen die Trauben stammen, zwar 1931, zur Zeit der Gründung der AOC, in die Appellation aufgenommen werden sollten, aber die damaligen Vorbesitzer sich weigerten, die dafür fälligen Gebühren zu bezahlen, so dass seither die vorzüglichen Trauben dieses ausgezeichneten Terroirs „nur” zu einem Côtes-du-Rhône verarbeitet werden dürfen.
So haben wir das Vergnügen, Ihnen zu extrem fairem Preis einen erstklassigen Wein anbieten zu können, der in jedem Jahr zu unseren beliebtesten Angeboten gehört. Diesmal von leuchtendem Rot in der Farbe, in der Nase vermählen sich Würznoten der Garrigue (Nomen est Omen) und Pfefferanklänge mit einem verführerischen Schwarzkirschenbukett und feinen Brombeeraromen, im Mund leicht süßliche, weiche Tannine, ein Wein, der in diesem Jahrgang ausbaubedingt noch mehr von seiner Eleganz und Finesse geprägt wird denn von schierer Kraft.
Dieser samtig elegante Tropfen ist einer unserer meist verkauften Roten überhaupt und wurde in der Vergangenheit mit Auszeichnungen überhäuft: So belegte beispielsweise der 99er im weltweiten Grenachetest des FEINSCHMECKER 3/02 mit einem überragenden Preis-Genussverhältnis den 7. Platz und der 01er erhielt 91 Parkerpunkte.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2006 bis mindestens Ende 2009.



Die letzen Flaschen:

570103 Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge 2003 9,50 Euro
Auch dieser herrliche Tropfen, der sich im letzten Jahr auf Anhieb eine große Fangemeinde unter unseren Kunden erschließen konnte, wurde von der Revue du vin de France in einem großen Bordeauxtest über Weine mit einem besonders guten Preis-Genussverhältnis euphorisch gefeiert! Das Urteil: „Zweifellos einer der besten Bordeaux Supérieur, großartige Eleganz, am Gaumen eine beispielhafte Finesse und ein phantastisches Gleichgewicht, ein sehr schöner Wein, eine herrliche Flasche”.
Und dann zücken die Degustatoren die Höchstnote, 5 Sterne, mit dem Zusatz „À ne pas manquer”, was wörtlich übersetzt bedeutet; „Auf keinen Fall verpassen”.
Wenn Sie dieser Empfehlung folgen wollen, bitten wir Sie, sich ein wenig zu beeilen, denn von diesem seine Trinkreife bald erreichenden herrlichen Trinkspaß („this beautifully made, elegant 2003 reveals Margaux-like complexity in its flower”, Parker) ist unsere definitiv letzte Palette aus den Châteaureserven eingetroffen!
Höhepunkt Ende 2005 bis 2008.

Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge



Aus Freude über die grandiosen Qualitäten, die unsere deutschen Spitzenwinzer in 2004 vinifiziert haben, bieten wir Ihnen ein superleckeres Paket süßer Jahrgangsspitzen zum attraktiven Dankeschön-Preis an:

80019 Süße Jahrgangsspitzen 2004 4,125 l, statt 113,60 nur 99,90 Euro
Je 1 Flasche:
961204 Leitz (Rheingau) Rüdesheimer Schlossberg Riesling Spätlese 2004 (Gault Millau: 95 Punkte, beste Spätlese des Jahres in Deutschland) und
960604 Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2004 (Gault Millau: 90 Punkte),
934604 Emrich-Schönleber (Nahe) Monzinger Halenberg Riesling Spätlese 2004 (Gault Millau: Winzer des Jahres, 93 Punkte),
931304 Dönnhoff (Nahe) Schlossböckelheimer Felsenberg Riesling Spätlese 2004 (92 Parkerpunkte),
970404 Rebholz (Pfalz) Albersweiler Latt Gewürztraminer Spätlese 2004 (Gault Millau: 94 Punkte) und
952304 Keller (Rheinhessen) Pius Beerenauslese 2004 (Gault Millau: Kollektion des Jahres).



FRANKREICH

Bordeaux — In der Krise?

Pinard de Picard hat sich in den letzten Jahren mit Angeboten Bordelaiser Gewächse sehr zurückgehalten, trotz unserer Vorlieben für viele herausragend gute Weine dieser klassischen Anbauregion. Aber wir waren nicht bereit, die teilweise aberwitzigen Preiserhöhungen und die Spekulationshysterie um vermeintlich große Jahrgänge mitzutragen — wahrlich ein Circus Irrealis.

Doch die Zeiten beginnen sich dramatisch zu ändern. Zwar erzielen einige wenige (wegen der Qualität ihrer Weine hoch gerühmte) Grands Crus Classés immer höhere Rekordpreise, die von Liebhabern dieser Weine zähneknirschend hingenommen werden müssen, doch insgesamt steckt das weltberühmte Anbaugebiet in einer tiefen Krise, nicht zuletzt wegen der ziellosen Ausweitung des bepflanzten Terrains in den 90er Jahren auf 120.000 Hektar. (Noch 1980 waren erst 75.000 ha mit Reben bestückt.) Darauf erzeugen die ca. 10.000 Winzer des Bordelais gut sieben Millionen Hektoliter Wein, können davon aber nur noch etwa fünf Millionen absetzen. Die Preise sind daher — jenseits der im Focus der Öffentlichkeit stehenden Prestigegüter — im freien Fall nach unten: Qualitativ schwache und damit unverkäufliche Weine werden mittlerweile gar verschenkt, damit nur ja die Keller frei werden für die Nachfolgejahrgänge. (Sie, werte Kunden, ahnen sicherlich, wo dieses ‚Getränk’ dann als so genanntes Schnäppchen wieder auftaucht!)

Doch in jeder Krise liegt auch die Chance zu einem Neuanfang. Im Bordelais ist es die notwendige Rückbesinnung einer jungen, engagierten, ehrgeizigen Winzergeneration auf die wahre Stärke dieser großen Region. Ihren Vertretern ist es wichtig, die unbestreitbaren Vorzüge ihres einzigartigen Terroirs zu nutzen und klassische, elegante sowie finessenreiche Bordeauxweine zu erzeugen, die weltweit keine Konkurrenz zu fürchten brauchen und diese dann zu FAIREM Preis zu vermarkten. So profitieren kundige Weinkenner immer stärker von dieser Qualitätsoffensive, die auch und gerade von bei uns in Deutschland bisher noch fast völlig unbekannten Gütern ausgeht. Wir sind mit großer Freude dabei, solche Entwicklungen auf unseren Reisen vor Ort aufzuspüren — und somit wird das Bordelais auf einmal für Sie und für uns wieder höchst interessant. Offensichtlich müssen berühmte Weinbauregionen weltweit bisweilen von tiefen Erschütterungen heimgesucht werden, damit ein Umdenken einsetzt und die Vernunft bezüglich der Preisgestaltung wieder Einzug hält. „Bordeaux also für Arme?”, fragt daher ein wenig spöttisch und provokativ der FEINSCHMECKER in seiner aktuellen Novemberausgabe 2005 und liefert zugleich die treffende Analyse: „Nein, aber für Weinfreunde, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis schätzen. Die Besten der günstigen Tropfen müssen den Wettbewerb mit vielen der klassifizierten Weinen nicht scheuen und sind daher Schnäppchen auf TOP-Niveau.”

Und wir sehen an Ihrem Kaufverhalten, liebe Kunden, wie sehr Sie auf derartige elegante, anspruchsvolle, klassische Weine großer Terroirs zu günstigem Preis gewartet haben: Die Faszination Bordeaux ist, zumindest jenseits der ausgetrampelten Pfade, bei vielen Weinliebhabern ungebrochen! Unsere Verkaufszahlen und Ihre positiven Rückmeldungen übertreffen unsere kühnsten Erwartungen! Herzlichen Dank dafür.


Château La Hase - Bordeaux rouge

„Nur” ein einfacher Bordeaux rouge ohne prestigeträchtigen Appellationsnamen? Aber ja doch! Denn welch faszinierendes Kleinod zu ungemein fairem Preis vom rechten Ufer der Dordogne in unmittelbarer Nähe von Fronsac, einer der interessantesten Satellitenappellationen des gesamten Bordelais, verbirgt sich hinter seinem klassischen Etikett: Einhundert Prozent erstklassige Merlottrauben von hervorragend gepflegten Reben im besten Alter (45-50 Jahre) sowie ein biologischer Anbau auf dem vorbildlich gepflegten Terroir erbringen den außergewöhnlichen Charakter der Weine des noch jungen Jean-Yves Milaire, einem der größten Winzertalente der gesamten Region.

Als vor einem halben Jahrhundert sein Großvater die nur ein Hektar große Parzelle bepflanzte, ließ er Obstbäume in der Mitte der Reihen stehen, typisch für die damalige Zeit, in der die Winzer eine lange in Vergessenheit geratene, wohlüberlegte Vorstellung von einem intakten ökologischen Gleichgewicht in ihren Weinbergen besaßen. Diese Obstbäume stehen immer noch an der gleichen Stelle und haben so in der Vergangenheit glücklicherweise eine mechanische Bearbeitung dieses exzellenten Terroirs verhindert. Auch heute noch werden die Weinberge ausschließlich per Hand bearbeitet, bis auf das Pflügen der Böden mit dem Traktor.

Die Anstrengungen im Weinberg sind gigantisch. Manch renommiertes Weingut könnte sich davon eine Scheibe abschneiden: Aufwändige Blattwerksarbeiten zur optimalen Belüftung, um jegliche Fäulnisprozesse zu verhindern, ein striktes Eindämmen der Wuchsstärke der dicht gepflanzten Rebstöcke, um die Traubenanzahl pro Stock im optimalen Gleichgewicht zu halten, eine streng selektive Handlese eines kerngesunden Traubenmaterials im höchstmöglichen Reifezustand und eine nochmalige rigorose Auswahl auf dem Sortiertisch im Keller, was sich in dem für seine Preisklasse ungewöhnlich komplexen und finessenreichen Wein bei jedem Schluck erschmecken lässt.

Die Vinifizierung erfolgt traditionell, ausschließlich mit weineigenen Hefen. Durch eine schonende und äußerst sorgfältig durchgeführte Maischegärung werden animierend fruchtige Aromen und eine tiefe Farbe gewonnen und die Extraktion ungewöhnlich weicher, cremiger Tannine aus den Beerenschalen begünstigt. Nach 4 Wochen wird der Wein in Barriques (ein Drittel davon neu) französischer und amerikanischer Provenienz gefüllt, wo die malolaktische Gärung erfolgt. Nach weiteren 10 Monaten eines schmeckbar sensiblen Ausbaus wird er so schnell wie möglich und nur ganz leicht filtriert in Flaschen abgefüllt, um die ganze Fülle und Frische, die Frucht und den Geschmack dieses wunderbaren Weines zu bewahren. Sehr viel Aufwand für einen Wein mit einem ganz raren Preis-Genussverhältnis!


584104 Château La Hase, rouge 2004 8,50 Euro
Dieser rein biologisch angebaute Wein ist das genaue Gegenteil eines simplen Bordeaux: Ein charaktervolles Gewächs, mit großer Hingabe vinifiziert, aber ohne Konzentrationsverfahren, wie sie heute im Bordelais auf so vielen Châteaux üblich sind. So rührt die tiefst dunkelrote, fast schwarze Farbe ausschließlich von den alten Merlotreben, aus denen dieser faszinierende Wein gewonnen wurde. In der Nase betört eine derart saftige, komplexe, beerig-minzige und zart würzige Aromatik (dazu vanillige Noten, Caramel, Nougat, geröstetes dunkles Brot und reife Schattenmorellen), dass viele Kunden, die diesen Wein erstmals probieren, den extrem genussfreundlichen Preis dieses phantastischen Weines kaum glauben wollen.
Am Gaumen zeigt er sich finessenreich und konzentriert zugleich und bereitet ungemein viel Trinkfreude wegen seiner Saftigkeit, seiner Frische und seines moderaten Alkoholgrades von knapp 13%. Er sticht zudem durch seine beachtliche Struktur, Kompaktheit und Finesse heraus, überzeugt durch angenehme reife und cremig-seidene Tannine, die nach mehrstündiger Öffnung noch weicher und schmelziger werden. Dazu schmeicheln zarte Röstaromen, Cassis und wiederum Minzanklänge sowie eine verführerische Textur und ein bemerkenswert langer, feinwürziger Abgang der Zunge.
Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt allerdings: Die relativ bescheidene Menge an Flaschen, die wir von diesem winzig kleinen Edel-Château bekommen können und die von vielen Liebhabern originärer, eleganter Bordelaiser Gewächse zu sehr günstigem Preis derart stark bei uns nachgefragt werden, dass wir leider immer viel zu schnell ausverkauft sind.

Christina Göbel, „Deutschlands Sommelier des Jahres 2005”, urteilt begeistert: „Für einen so genannten ‚einfachen’ Bordeaux eine sagenhafte Qualität!”
Zu genießen nach 2-3stündiger Öffnung ab sofort, Höhepunkt Ende 2006 bis etwa 2010.



Château de Chainchon - Côtes de Castillon

Ein fast schon legendärer Geheimtipp vom rechten Ufer

Ungemein spannend ist zurzeit die Entwicklung in den Satellitenappellationen um Bordeaux, wo erstklassige Qualitäten zu derart günstigen Preisen produziert werden, dass man selbst im Bordelais wieder „Schnäppchen auf Top-Niveau” (FEINSCHMECKER) finden kann. Folgerichtig urteilt auch die ‚Revue du vin de France’, die renommierte französische Weinzeitschrift, dass die Appellation Côtes de Castillon, die mit ihrem erstklassigen Terroir unmittelbar an die berühmten Lagen von St. Émilion anschließt und mit einem identischen Mikroklima gesegnet ist, zu einem neuen El Dorado des rechten Ufers geworden sei, mit großartigen Qualitäten und noch sehr attraktiven Preisen. Und Parker fordert die Bordeauxliebhaber gar ausdrücklich auf, sich in dieser noch weitgehend unbeachteten Region nach attraktiven Alternativen zu den Hochpreisprodukten umzuschauen.

Das haben wir bereits vor mehreren Jahren getan und eine damals in Deutschland noch völlig unbekannte Domaine für Sie aufgespürt, die in kleinen Mengen erstklassige terroirbetonte Weine erzeugt, die mittlerweile zu den großen Rennern unseres Programms gehören. Verantwortlich für dieses kleine „Weinwunder” zeichnet Patrick Erésué, ein genialer Weinmacher spanischer Herkunft, der 1995 den väterlichen Betrieb übernommen hat. Zuvor war er über mehrere Jahre als Kellermeister und Önologe maßgeblich am kometenhaften Aufstieg des Grand Cru Classé Weingutes „Canon La Gaffelière” (St. Émilion, Besitzer Graf Neippberg) beteiligt. Mit dem dort erworbenen „Know-how” produziert er seither auf seinem eigenen Gut traumhafte Bordeauxweine, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen dürfen, da sie ein derart günstiges Preis-Genussverhältnis besitzen, wie man es nur ganz selten findet.

Neben seinem immensen önologischen Wissen nennt Patrick aber auch erstklassige Hanglagen in südwest- und südlicher Ausrichtung sein eigen, die zwar mineralstoffreich, aber ansonsten so mager und „arm” sind, dass keinerlei Ausdünnung der Trauben vorgenommen werden muss, da sie schon von Natur aus nie mehr als 40 hl/ha Ertrag erbringen. Eine für Bordelaiser Verhältnisse, wo gar die Premier Grand Cru Güter mehr als 50 hl/ha Trauben einfahren, geradezu extrem niedrige Ernte! Diese deutlich reduzierten Traubenerträge von teilweise alten, teilweise neu angepflanzten Rebstöcken mit großem Potential (60 % Merlot, 40 % Cabernet-Sauvignon) werden anschließend von Patrick in seinem technisch so wohltuend einfach gehaltenen Keller möglichst sanft und behutsam in neuen sowie gebrauchten Barriques ausgebaut, ohne Schönung oder Filtration erleiden zu müssen. Daher präsentieren sich diese originären Gewächse auf der Flasche in einem wohltuend „altmodischem” oder besser gesagt, klassischen Bordelaiser Stil, haben natürlich keinen Mostkonzentrator gesehen, sind elegant, extrem finessenreich, dicht, harmonisch, geschmeidig, mit schmelziger Textur und sehr feinkörnigen Tanninen ausgestattet und besitzen eine dunkelbeerige Frucht. Es ist uns eine besondere Freude, Ihnen diese klassischen Bordeauxweine voller Ursprünglichkeit anbieten zu dürfen, die viele ihrer wesentlich berühmteren und teureren Nachbarn aus St. Émilion ganz schön alt aussehen lassen!


512101 Château de Chainchon, rouge 2001 6,90 Euro
Patricks großartiger Basiswein: Tiefes, sattes Kirschrot in der Farbe, schwarz im Kern mit ziegelroten Aufhellungen zum Rand; animierender Duft nach Brombeeren, eingelegten Kirschen sowie Pflaumenmus, zart unterlegt mit einer schokoladigen, aber auch rauchigen Note, die an frisch geräuchertes Fleisch und Speckzwetschgen erinnert.
Am Gaumen dicht, saftig und feingliedrig, die bestens strukturierten Tannine sind bereits dabei, ihre perfekte Reife und cremige Konsistenz preiszugeben, so dass die Zunge von einer schönen Frische und Balance sowie einem klassischen, würzigen Bordeauxcharakter und einem höchst trinkanimierenden, niedrigen Alkoholgehalt (12 Vol%) verwöhnt wird. Ein phantastischer Alltagswein, der fruchtige Zugänglichkeit mit klassischer Struktur paart und sehr viel Trinkvergnügen bereitet.
Trinkreife ab sofort bis 2009.



512203 Chainchon, Cuvée Prestige, rouge 2003 8,90 Euro
Dieser 12 Monate im gebrauchten Barrique gereifte reinsortige Merlot mit vorbildlich niedrigen Erträgen aus einem auf Château de Chainchon ganz herausragendem Jahrgang (optimale Wasserversorgung der tief wurzelnden Reben im heißen Jahrgang infolge der die Nässe speichernden Lehmböden) erfreut mit kleinem Preis und großen Qualitäten das Herz des kundigen Weinliebhabers.
Tiefes sattes Schwarzrot mit zarten, purpurnen Aufhellungen zum Rand hin in der Farbe; in der wunderschön klassischen, tiefgründigen Nase betören noble Beerenaromen sowie Anklänge an Nelke, Zimt, Pflaumenmus und Vanillestange. Ebenso weich wie die Nase präsentiert sich der Gaumen, aber auch mit einer feinen Mineralität und einer präsenten Säure- und einer cremigen Tanninstruktur, die durch die Fruchtsüße gut abgerundet wird, welche die Zunge mit einer samtenen Pfote streichelt.
Ein weicher Merlot, der mit viel Kraft gepaart ist und trotzdem Finesse zeigt. So schnell werden Sie in dieser konsumentenfreundlichen Preisklasse kaum einen zweiten Bordelaiser Alltagswein mit einer derartig erfreulichen Qualität finden, und das zudem aus naturnahem Anbau!
Trinkreife ab sofort bis 2012.



512303 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, rouge 2003 14,90 Euro
Seit dem 2000er Jahrgang wird dieses faszinierende Spitzengewächs unseres Geheimtipps aus den Côtes de Castillon als reinsortiger Merlotwein ausgebaut, was sich in seiner betörenden Aromatik („reife Pflaumen, Brombeeren, Cassis, dabei so saftig, dass man das unstillbare Verlangen bekommt, in diesen duftenden Früchtekorb hinein beißen zu wollen, dazu zart süßliche Aromen von Schokolade und Caramel sowie kandierte Nüsse”, so die begeisterte Notiz von Christina Göbel, Sommelier des Jahres 2005) und einer wunderbar weichen, geschmeidigen, schmelzigen Textur manifestiert.
Dieser in seinem Preissegment absolut überragende Wein besitzt eine außergewöhnliche Struktur, ist fein ausbalanciert und verwöhnt die Zunge mit seiner dunkelbeerigen Frucht und zarten Anklängen an tiefschwarze Schokolade. Ein dichter Körper und die ausladende Frucht umhüllen die erfrischende Säure, die Tannine sind feinkörnig, weich, reif, elegant und von einer unwahrscheinlichen Finesse.
Wie viele moderne Bordelaiser Gewächse sind mittlerweile von einem langweiligen Einheitsholzgeschmack dominiert, der doch nur mangelnde Weinbergsarbeit unzulänglich kaschiert! Aber hier in diesem großen Gewächs finden Sie das genaue Gegenteil: Mineralität, Geschmeidigkeit, ein Hauch von zarter Fruchtsüße, extrem feine Struktur, Tiefgründigkeit, Eleganz und Finesse pur, wahrlich ein großer Triumph des Terroirs über alle moderne Kellertechnik.
Ein unglaublich beeindruckender Spitzenwein, ein absolutes Schnäppchen mit einem der besten Preis-Genussverhältnisse im gesamten Bordelais und eine ungeheure Provokation wesentlich berühmterer und teurerer Nachbarn aus Saint-Émilion!
Mit großem Vergnügen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2006 bis nach 2015.



Domaine de Limbardié - Cessenon

Mit ihren extrem fairen Preisen entwickeln sich die Weine unserer ureigenen Entdeckung Domaine de Limbardié mehr und mehr zu begehrten Objekten unter Weinliebhabern und avancierten in den letzten drei Jahren mit zu unseren meistverkauften Rotweinen überhaupt. Kein Wunder, schwärmt doch mittlerweile auch die Fachpresse von den grandiosen Qualitäten dieser Domaine. Hendrik Thoma, Sommelier des Jahres 1999, und Christina Fischer, seine kongeniale Nachfolgerin 2001, bewerten begeistert bereits die Basiscuvée „Murviel” als „Glücksfall für Weinliebhaber auf der Suche nach einem ausdrucksvollen und dennoch preiswerten Trinkwein”. Sensationell ist auch die Preis-Leistungsrelation der Spitzencuvée der Domaine, eines 100 %igen Merlot, der wesentlich teurere Konkurrenten aus dem Bordelais mühelos aus dem Feld schlägt. Legendär ist mittlerweile die Degustation der Schweizer Fachzeitschrift „Weinwisser”, herausgegeben von dem bekannten Fachautor René Gabriel („Bordeaux Total”), in der eben dieser Tradition in einer Welt-Merlot-Probe den 10. Platz erreichte, einen Rang hinter La Conseillante und gar zwei Plätze vor Pétrus, dem großartigen Prestigegut aus Pomerol. Wenn mir diese Beurteilung auch zu euphorisch erscheint und die Problematik von Blindproben jugendlicher Weine widerspiegelt, belegt sie doch eindrucksvoll die herausragende Qualität dieses Weines zu phantastisch niedrigem Preis, im Vergleich mit diesen berühmten Konkurrenten.

Dieses kleine Wunder ist das Werk des bescheidenen Winzers Henrik Boukandoura, dessen Gut in dem kleinen, beschaulichen Örtchen Cessenon angesiedelt ist, in direkter Nachbarschaft zu den exponierten Lagen des wesentlich bekannteren Saint-Chinian und inmitten des Tals des kleinen Flüsschen Orbs, der im Laufe von Jahrtausenden die Lehm- und Kalkböden angeschwemmt hat, die das spezifische Terroir der Region prägen. Das Hauptaugenmerk legt Henrik darauf, dass die von ihm naturnah angebauten Reben (hier insbesondere die Bordelaiser Sorten Merlot und Cabernet, in geringerem Maße die typischen Rebsorten der Region, Syrah, Grenache und Carignan, was in der Konsequenz bedeutet, dass seine Weine ‚nur’ als „vin de pays” verkauft werden dürfen) den Charakter ihrer südfranzösischen Heimat widerspiegeln, folglich also alles andere sind als austauschbare Weine internationalen Stils oder bloße Kopien großer Bordelaiser Gewächse. Und in jedem neuen Jahrgang steigert Henri noch einmal die Qualitäten, liefern doch die älter werdenden Rebstöcke ein immer besseres Ausgangsmaterial, trägt die konsequente Weinbergsarbeit zunehmend Früchte und bietet der neu installierte Barriquekeller lange ersehnte, optimale Ausbaumöglichkeiten.

Was uns an den Weinen dieser kleinen, handwerklich arbeitenden Domaine so fasziniert, ist ihre gänzlich eigenständige Charakteristik, die sich aus dem Zusammenspiel der Edelrebsorten mit den Gegebenheiten des südfranzösischen Terroirs ergibt. Was uns geradezu sprachlos werden lässt, ist der unverschämt niedrige Preis, zu dem man sowohl den „einfachen” Wein für jeden Tag als auch die Spitzencuvée erhalten kann.


323204 Limbardié, VdP „Murviel”, rouge 2004 4,95 Euro
Viele tausend Flaschen verkaufen wir jährlich von diesem ungemein charaktervollen Wein, der über mehrere Jahrgänge hinweg als herausragender, handwerklich produzierter Wein im „Weineinkaufsführer der empfehlenswerten Weine unter 12 Euro” enthusiastisch gelobt wurde und einen Zusatzstern erhielt, was bedeutet: Hervorragendes Preis-Genuss-Verhältnis.
Das zutiefst satte, leuchtende Rot in der Farbe deutet bereits auf die geschmackliche Konzentration dieser leckeren, sinnlichen Alltagscuvée aus Merlot (80%) und Cabernet. Der gar nicht südländisch warm, sondern eher distinguiert und relativ ‚kühl’ wirkende, expressive Duft, der sich erst allmählich im Glas entfaltet, erinnert an Pflaumen, schwarze Johannisbeeren und Kräuter. Am Gaumen dem gleich phantastischen 2001er in der Dichte und Konzentration sehr ähnlich, besitzt er aber infolge der älter werden Rebstöcke noch deutlich mehr Eleganz und Finesse und ist wie immer geprägt von einer inspirierenden, von Jahr zu Jahr subtiler werdenden, bestens eingebundenen animalischen Wildheit und Ursprünglichkeit. Noch deutlich präsente, aber sehr weiche und cremige Tannine, die nicht aus dem Holzfass, sondern ausschließlich aus den Trauben stammen, sorgen für Struktur. Henri Boukandoura ist es mehr denn je gelungen, die Eleganz des Nordens mit der Expressivität des Südens zu vereinen.
Zu genießen ab sofort bis 2009.



323302 Limbardié, Tradition, rouge 2002 12,50 Euro
Als rebsortenreiner Merlot aus dem Languedoc „nur” als vin de pays eingestuft. Aber welch großartige Vermählung geht im herausragenden Jahrgang 2004 diese Edelrebe wiederum mit der „wilden” Aromatik des französischen Südens ein! Dieser elegante, verführerische Wein erinnert in der Nase an große Crus aus St. Émilion, die jedoch ein Mehrfaches kosten, denn er betört geradezu mit den Aromen der Merlottraube und der Genießer spürt die beerige (Cassis!), kernige, leicht süßliche Frucht und die kühle Eleganz des Bordelais so deutlich wie bei seinen großen Jahrgangsvorgängern 98 und 2001.
Doch erstmals besitzt dieser herrliche Wein unmittelbar nach der Öffnung keine zart animalische Note mehr wie in der Vergangenheit, als die Rebstöcke noch jünger waren, stattdessen brilliert er mit einer nie zuvor erlebten Mineralität und Aromenintensität. Bereits kurz nach der Öffnung taucht die Zunge ein in eine faszinierende Aromatik von roten und schwarzen Beeren, Zimt- und Vanilletönen, intensiven Schwarzkirschanklängen sowie edlen mediterranen Gewürzen und einer zarten Pfeffernote.
Am Gaumen gewohnt weich, dicht und cremig, die kompakte Frucht eingepackt in reife, sehr saftige, ausbalancierte Tannine und edle, feine Holznoten, welche die tiefe dunkelwürzige Frucht des Weines gekonnt umrahmen: ein vielschichtiger, bestens strukturierter, fein balancierter Wein mit einer komplexen Fülle, sehr konzentriert und lang anhaltend. Ein Hochgenuss sowohl für die Liebhaber südfranzösischer Weine als auch vorzüglicher Bordelaiser Gewächse.
Aufgrund seiner extrem weichen Gerbstoffe durchaus schon mit Genuss zu trinken, Höhepunkt sicherlich Mitte 2006 bis wenigstens 2012.



Domaine Gourt de Mautens - Rasteau

Die REVUE DU VIN DE FRANCE, Frankreichs renommierteste Weinzeitschrift, feiert Jérôme Bressy, unseren so sympathischen Winzer von der Domaine Gourt de Mautens, enthusiastisch als den „Neuen Star der Rhône” und gar als Prototyp des Winzers der Zukunft dieser großartigen Region. Und es ist schier unglaublich, welch steilen Aufstieg Jérôme in den letzten paar Jahren vom unbekannten Newcomer bis in die absolute Spitze der französischen Winzerelite genommen hat. Im Jahre 1996 begann sein Aufbruch zu den Sternen, indem er Parzellen bester Qualität kaufte, die mit extrem alten Reben bepflanzt sind und die zusammen mit den ererbten Weinbergen seines Vaters das Fundament für die phänomenale Qualität seiner Weine bilden. Und bereits mit dem 2000er Jahrgang hat sich Jérôme Bressy nicht nur an die Spitze der Weingüter der südlichen Rhône katapultiert (in Blindproben erwies sich sein Wein zum Erstaunen vieler Probenteilnehmer selbst den von Parker mit 96-100 Punkten bewerteten Spitzengewächsen aus Châteauneuf als ebenbürtig!), sondern sich darüber hinaus auch einen festen Platz in den Kellern von Weinliebhabern in aller Welt erobert.

Wo liegen die Ursachen für diese märchenhafte Entwicklung der Domaine? Zunächst einmal in der Persönlichkeit und den ehrgeizigen Zielen eines Winzers, der einen eisernen Willen besitzt und so enorm viel Talent und Können, wie ich es nur selten bei ganz großen Persönlichkeiten angetroffen habe. Dazu kommt der feste Wunsch seit Kindheitsbeinen, „Winzer zu werden und niemals etwas anderes als Winzer”. Und drei große Winzerpersönlichkeiten der Rhône, „les dieux du vin — die Götter des Weins” (Jérôme), wurden folgerichtig seine großen Vorbilder, deren Perfektionsstreben in der Weinbereitung und deren schonend-traditionellem Ausbau er mit großem Idealismus nacheiferte: Gérard Chave, der ungekrönte König des Hermitage, Jacques Reynaud, die leider verstorbene Winzerlegende aus Châteauneuf, „der mythische, unerreichbare Patron von Rayas, dessen 78er für mich das Größte ist, was an der Rhône überhaupt produziert werden kann” und Henri Bonneau, dessen „89er Réserve des Celestins meine erste heftige Emotion ausgelöst und meine Liebe zu großen Weinen begründet hat” (Jérôme).

Inspiriert durch die Châteauneuf-Ikonen Bonneau und Reynaud und seine Lehrzeit bei unserem Paradewinzer Lucien Michel, dem genialen Eigner von Vieux Donjon, gilt Jérômes ganze Liebe der Grenachetraube. Genau wie bei den großen Altmeistern zeichnet sich sein Wein bei aller Dichte, Konzentration und Fülle durch eine unnachahmliche Eleganz und eine burgundische Finesse aus sowie durch eine große Komplexität der Aromen, cremig-seidene Tannine und einen traumhaften, nicht enden wollenden Abgang. Eine solch grandiose Qualität gewinnt man nur mit dem Willen zur absoluten Perfektion. Kenner der Szene wissen: Wohl keine Top-Cuvée in Châteauneuf wird aufwendiger produziert und mit weniger Ertrag (15 hl/ha) als dieser gigantische Wein: Die 14 ha Weinberge, inzwischen biologisch-dynamisch bewirtschaftet, sind seit dem Jahrgang 2001 in ein ausgeklügeltes Puzzle von Parzellen eingeteilt, das intakte Ökosystem ist weitgehend naturbelassen, selbst alte Bäume spenden in der größten Sommerhitze ein wenig Schatten und „bewahren als grüne Lungen eine Frische, die man später im fertigen Wein wieder findet” (Jérôme), der Boden wird aufwändigst aufgelockert (ohne Maschinen!) und die alten Reben wurzeln sehr tief. Im Herbst werden kleinste Parzellen auf die Stunde genau per Hand geerntet, im optimalen Reifezustand. Und im Weingut prüft Jérôme jede gelesene Traube nochmals selbst!

Diese Perfektion setzt sich im Keller bis in die Flasche fort. Die Maischegärung erfolgt in kleinen Gebinden, Parzelle für Parzelle, von Jérôme individuell von Hand gesteuert, er vermeidet strikt jede Überextraktion („die ultrakleinen Erträge garantierten schon allein eine vorzügliche Konzentration”), die behutsame Reifung geschieht nicht mehr in neuen, sondern in gebrauchten französischen Barriques („Neues Holz blendet nur und verdeckt die subtilen Aromen des Weines”) bester Provenienz. So ist der ungeschönt und unfiltriert abgefüllte Gourt de Mautens 2003 nochmals eine Steigerung zu seinen grandiosen Vorgängerjahren und katapultiert das Weingut in eine Qualitätsdimension, die noch vor kurzem niemand außerhalb der Winzerelite von Châteauneuf-du-Pape für möglich hielt.

Folgerichtig wurde Jérôme das schönste Kompliment zuteil, das er sich vorstellen kann: Bereits im „Classement 2004”, der Bibel der französischen Weinliebhaber, zählen Bettane/Desseauve die Domaine Gourt de Mautens zur Elite der französischen Weingüter und stellen sie in ihrer Werteskala auf eine Stufe mit Jérômes großen Vorbildern, den Domainen Rayas und Henri Bonneau und anderen großen Weingütern wie Clos des Papes. Welch sensationeller Aufstieg binnen kürzester Zeit!


167103 Gourt de Mautens, CdR Villages rouge 2003 32,00 Euro
Was für ein hedonistischer Genuss, welch geniales Gesamtkunstwerk, welch grandioses Weinmonument! Tiefst rubinrot steht dieser gewaltige Wein im Glase, die Nase wird betört durch ungemein komplexe Aromen und eine reife, konzentrierte, aber auch eine sensationell subtile, höchst animierende Frucht (Waldbeeren, Kirschen, Trüffel), eine grandiose Mineralität und subtile Würze. Am Gaumen faszinieren wiederum die hohe Konzentration, die Komplexität der Geschmacksnuancen (frisch gemahlener weißer Pfeffer sowie ein wunderschöner Kräuterfächer mit den betörenden Aromen der provenzalischen Landschaft: Lavendel, Oregano und Rosmarin) und die exzellente Reife des Lesegutes.
Dieser Riese von Wein begeistert zudem durch seine große Fülle und enorme Dichte in Verbindung mit einer phantastischen burgundischen Eleganz und Finesse: Dies ist schlicht der Inbegriff eines großen Grenache-Weines!
Perfekt integrierte Tannine geben diesem Weingiganten das nötige Rückgrat, um eine harmonische Reife über etliche Jahre zu gewährleisten. Dabei ist die Struktur dieser weichen, seidenen Tannine schlicht sensationell. Dieses nahezu perfekt gebaute Weinmonument („eine Eisenhand in Handschuhen aus Seide”, REVUE DU VIN DE FRANCE), allergrößten Châteauneuf-Weinen ebenbürtig, ist in seinem Spiel, seiner Feinheit, Eleganz, Vielschichtigkeit und Länge, in seiner geradezu burgundischen Textur („Könnte dies ein sinnlicher Richebourg sein”, fragen begeisterte Kunden vor Ort) und Harmonie das Ebenbild von Jérômes großen Vorbildern, dem Réserve des Celestins von Henri Bonneau sowie den legendären Châteauneufs von Rayas, insbesondere dem sagenhaften 89er Jahrgang!
„Niemals zuvor war dieser Wein mit seiner großartigen Frische und seiner beeindruckenden Samtigkeit von besserer Qualität”, urteilt begeistert die ‚Bibel’ des französischen Weins, das „Classement 2006” und vergibt begeistert die höchste Bewertung an der südlichen Rhône für einen Wein außerhalb von Châteauneuf: 9/10 Punkten („vin exceptionell”).
Zu genießen ab sofort nach mehrstündigem Dekantieren, Höhepunkt 2008 bis nach 2020.



1671103 Gourt de Mautens, CdR Villages rouge, Magnum 2003 1,5 l 66,00 Euro
Was für ein hedonistischer Genuss, welch geniales Gesamtkunstwerk, welch grandioses Weinmonument! Tiefst rubinrot steht dieser gewaltige Wein im Glase, die Nase wird betört durch ungemein komplexe Aromen und eine reife, konzentrierte, aber auch eine sensationell subtile, höchst animierende Frucht (Waldbeeren, Kirschen, Trüffel), eine grandiose Mineralität und subtile Würze. Am Gaumen faszinieren wiederum die hohe Konzentration, die Komplexität der Geschmacksnuancen (frisch gemahlener weißer Pfeffer sowie ein wunderschöner Kräuterfächer mit den betörenden Aromen der provenzalischen Landschaft: Lavendel, Oregano und Rosmarin) und die exzellente Reife des Lesegutes.
Dieser Riese von Wein begeistert zudem durch seine große Fülle und enorme Dichte in Verbindung mit einer phantastischen burgundischen Eleganz und Finesse: Dies ist schlicht der Inbegriff eines großen Grenache-Weines!
Perfekt integrierte Tannine geben diesem Weingiganten das nötige Rückgrat, um eine harmonische Reife über etliche Jahre zu gewährleisten. Dabei ist die Struktur dieser weichen, seidenen Tannine schlicht sensationell. Dieses nahezu perfekt gebaute Weinmonument („eine Eisenhand in Handschuhen aus Seide”, REVUE DU VIN DE FRANCE), allergrößten Châteauneuf-Weinen ebenbürtig, ist in seinem Spiel, seiner Feinheit, Eleganz, Vielschichtigkeit und Länge, in seiner geradezu burgundischen Textur („Könnte dies ein sinnlicher Richebourg sein”, fragen begeisterte Kunden vor Ort) und Harmonie das Ebenbild von Jérômes großen Vorbildern, dem Réserve des Celestins von Henri Bonneau sowie den legendären Châteauneufs von Rayas, insbesondere dem sagenhaften 89er Jahrgang!
„Niemals zuvor war dieser Wein mit seiner großartigen Frische und seiner beeindruckenden Samtigkeit von besserer Qualität”, urteilt begeistert die ‚Bibel’ des französischen Weins, das „Classement 2006” und vergibt begeistert die höchste Bewertung an der südlichen Rhône für einen Wein außerhalb von Châteauneuf: 9/10 Punkten („vin exceptionell”).
Zu genießen ab sofort nach mehrstündigem Dekantieren, Höhepunkt 2008 bis nach 2020.



Domaine d’Antonin - Lubéron

Guillaume Gros ist der Magier der neuen Winzergeneration im hügeligen Bergland des Lubéron — dieser faszinierenden Landschaft des Lichts. Mit seinen Schluchten und Wäldern, seinen pittoresken Bergdörfern und Weinbergen, seinen Legenden und Schlössern ist das Lubéron die etwas andere, die wildromantische Provence. Kein Wunder, dass Guillaume Gros dem Reiz dieser ökologisch intakten Kulturlandschaft erlag und als einer der Top-Sommeliers Frankreichs den Sternen adé sagte — seine frühere Karriere hatte ihn als Chefsommelier in einige der renommiertesten Häuser Frankreich (u.a. das 3-Sternerestaurant l’Arnsbourg im Elsass) geführt. Mit einer schier entfesselten Kreativität gründete er erst zu Jahresbeginn 2001 die Domaine d’Antonin und katapultierte diese vom Start weg in ungeahnte Höhen. Bereits der Jungfernjahrgang wurde im Handumdrehen leer gekauft und avancierte auf Anhieb zu einem international gefeierten neuen Stern am Rhônehimmel.

Wie das? Nun, unter Insidern war bekannt, welch ambitionierter Jungwinzer hier in diesem hügeligen Terroir, südöstlich des malerischen Mont Ventoux gelegen, engagiert zu Werke ging. Guillaume Gros trieb es schon während seiner Zeit als Sommelier in seiner Freizeit immer wieder zu seiner Passion, dem Wein, und damit zu Winzern mit echter Leidenschaft zu ihrem Beruf. Eine Idee wuchs immer stärker in ihm heran, und so wagte er schließlich vor vier Jahren, ausgestattet mit praktischen Erfahrungen und einer mehrjährigen Lehrzeit bei großen Meistern der Winzerzunft, bei André Ostertag im Elsass, Yves Gras auf Santa Duc und Christophe Sabon auf der Domaine La Janasse in Châteauneuf-du-Pape, den Schritt in die Selbständigkeit.

Und bei unserem Freund Yves, dem sympathischen Tausendsassa und genialen Spitzenwinzer aus Gigondas, habe ich Guillaume bei einem meiner Besuche erstmals kennen gelernt und war sofort fasziniert von seiner Liebe zu großen Weinen der südlichen Rhône. Nie verlor ich ihn seither aus den Augen, verfolgte aufmerksam seinen weiteren Weg, bis er in den klimatisch privilegierten Nordhängen(!) der Côtes du Lubéron einige traumhafte Parzellen kaufte. An diesen Nordhängen führen kühle Nächte und sehr große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht zu einer ausgeprägten Finesse und Frische im fertigen Wein und es gibt genügend Wasser zur Vermeidung von Trockenstress in den heißen Sommern, weshalb Reifeblockaden der Beeren ausbleiben. Das sehr heterogene Terroir dieser Weinberge ähnelt den Gegebenheiten in Gigondas, wobei jedoch jede einzelne Parzelle über ein spezifisches Mikroklima verfügt.

Der alles entscheidende Aspekt in Guillaumes Schaffen dreht sich um die Frage, in allen Rebbergen den optimalen Zeitpunkt für die Lese zu finden, den Punkt also, an dem die Trauben ihre höchste physiologische Reife erreicht haben. Es soll nicht zu früh geerntet werden, es darf aber auch keine Überreife aufkommen, die später im Wein zu marmeladigen Aromen beiträgt. Schon Guillaumes erster Jahrgang, der oben angesprochene Jahrhundertjahrgang 2001, demonstrierte daher eindrucksvoll das großartige Zusammenspiel zwischen den herausragenden Lagen, Guillaumes enormem Talent und den bei seinen charismatischen Lehrmeistern erworbenen Fähigkeiten.

Unter Insidern und in der südfranzösischen Winzerszene gelten Guillaumes Rotweine mittlerweile als Geheimtipp und als die Referenz ihrer aufstrebenden Appellation! Es sind rare Glücksfälle für den echten Genießer, voll innerer Ruhe und Frische und doch vibrierend lebendig — Frucht- und Texturvergnügen pur. Diese Rotweine schaffen im Lubéron neue Qualitätsdimensionen und sind in ihrer berauschenden Natürlichkeit so atemberaubend präsent wie die herrliche, wildromantische Landschaft selbst. Die Rhône, wie sie sein kann — und sollte.

P.S. Aufgrund der geringen Flaschenproduktion, die auch keinesfalls erhöht werden soll, da Guillaume alle wichtigen Arbeiten eigenhändig erledigen möchte („Ich möchte den besten Wein des Lubéron machen, aber auch immer für meine Familie da sein und leben, deshalb werde ich es bei meinen 6 ha Rebfläche belassen”), wird dieser Wein auch niemals von einem Importeur bei Parker angestellt werden. Wer also keine Punkte im Glase haben will, sondern einen hervorragenden Gegenwert für sein Geld sucht, ist bei den herrlichen Trinkweinen der Domaine d’Antonin bestens aufgehoben!


168103 Antonin, Pourquoi Pas, rouge 2003 11,00 Euro
Der Jungfernjahrgang ‚Premier Pas’, „der erste Schritt”, (ein doppeldeutiger Begriff, der sowohl den ersten Schritt seines 2001 geborenen Sohnes beim ‚Laufen lernen’ meinte als auch den Start seiner Winzerkarriere) verkörperte im großen Jahrgang 2001 eindrucksvoll Guillaumes Philosophie der Weinbereitung und war bei Ihnen, werte Kunden, ein enormer Erfolg! Heute können wir Ihnen den kongenialen Nachfolger aus einem weiteren Jahrhundertjahrgang an der südlichen Rhône anbieten, mit einer Namensänderung allerdings. Wegen einer möglichen Assoziation mit einem Premier Cru verboten die Appellationsbehörden die alte Bezeichnung, woraufhin Guillaume seinen Wein ironischerweise ‚Pourquoi pas’ nannte, was bedeutet: „Warum nicht?”.
Und nicht nur Bordeauxfreunde werden staunen, wenn sie diesen Wein im Glas haben. Denn die faszinierend kühle Frische, welche die Gerbstoffmuskeln bei jedem Schluck durchziehen — das ist schlichtweg sensationell!
Dieser Wein ist zwar ein Kraftpaket, aber mit einer sensiblen Seele ausgestattet. In der Farbe ein tiefes, sattes, leuchtendes Dunkelrot, in der Nase elegante, komplexe, feine, sehr verführerische Aromen von prallen, reifen Walderdbeeren, dazu etwas Cassis, wilde Himbeeren und feine Kräuterwürze. Am Gaumen saftig, frisch, beerig, kühl, mineralisch, dazu feinste Würzaromen, sehr ausgewogen, harmonisch, ‚schmeichlerisch’ im besten Wortsinne und von eher ‚femininer’ Struktur. Deutlich schmeckbar ist die hohe physiologische Reife der Trauben (40% Grenache, 50% Carignan und 10% Syrah), für Guillaume die unabdingbare Voraussetzung zur Erzeugung wirklich großer Weine.
Mit seiner feinen Frucht verströmt dieser formidable Tropfen den Zauber der großartigen Landschaft des wild-romantischen Lubéron. Bereits der Duft signalisiert die noble Tanninqualität, Konzentration und Dichte. Superb gelungen — und ein herausragender Tipp für alle, die das neue Südfrankreich zu schätzen wissen.
Zu genießen ist dieser in gebrauchten Barriques ausgebaute, unfiltrierte Wein ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2006 bis mindestens 2010.



168203 Antonin, „Côté Terroir”, rouge 2003 15,00 Euro
Ein natürlich unfiltrierter, fast ätherischer Spitzenwein mit enormer Frucht- und Würzsubstanz, der das Zeug zur Legende hat und der die seelenlosen High Tech-Weine aus aller Welt auf’s Äußerste provoziert. Das hier ist eine geballte Ladung aus dem Lubéron, die mit seinem komplexen Aromenspektrum nur so strotzt! Die massive Kalibrierung und die kühle Eleganz sind schlichtweg atemberaubend. Im Glas baden schwarze Früchte und mediterrane Kräuter.
Die Substanz dieses „Monuments an Reichhaltigkeit der Aromen der alten Grenache-, Carignan- und Syrahreben” (Guillaume) ist so überwältigend, so orientalisch inspiriert, so nachhaltig schön, dass er tief unter die Haut geht. Die balsamische Fülle und Komplexität lauern noch in der Tiefe, aber der Wein knistert schon. Und dieses ‚Feuer’ wird in den nächsten Jahren durch Filigranität ergänzt! In seiner Stilistik wie eine hypothetische Mischung aus einem Spitzenchâteauneuf und einem sehr guten Burgunder wirkend, präsentiert sich dieses Monument aus dem Lubéron verführerisch und extraktsüß, insbesondere jedoch sehr mineralisch-würzig — DAS Signum für alle großen Terroirweine der Welt.
Diese Mineralität zeigt sich von der Zungenspitze bis zum Rachen, trotz der mächtigen Konzentration, des enormen Extraktes und der noch deutlich vernehmbaren, dezent pfeffrigen Barriqueanklänge. Im Finale zeigen sich eine prägnante Kirscharomatik, Noten von Kakao, Rosen und Veilchen. Genial! Man riecht und schmeckt förmlich die sonnengetränkte Erde des Lubéron. Ein echter Knüller und ein Allegro Crescendo auf das Lubéron!
Zu genießen ab sofort (mehrstündiges Dekantieren empfohlen!), Höhepunkt Herbst 2006 bis mindestens 2012.



1682103 Antonin, „Côté Terroir”, rouge, Magnum 2003 1,5 l 32,00 Euro
Ein natürlich unfiltrierter, fast ätherischer Spitzenwein mit enormer Frucht- und Würzsubstanz, der das Zeug zur Legende hat und der die seelenlosen High Tech-Weine aus aller Welt auf’s Äußerste provoziert. Das hier ist eine geballte Ladung aus dem Lubéron, die mit seinem komplexen Aromenspektrum nur so strotzt! Die massive Kalibrierung und die kühle Eleganz sind schlichtweg atemberaubend. Im Glas baden schwarze Früchte und mediterrane Kräuter.
Die Substanz dieses „Monuments an Reichhaltigkeit der Aromen der alten Grenache-, Carignan- und Syrahreben” (Guillaume) ist so überwältigend, so orientalisch inspiriert, so nachhaltig schön, dass er tief unter die Haut geht. Die balsamische Fülle und Komplexität lauern noch in der Tiefe, aber der Wein knistert schon. Und dieses ‚Feuer’ wird in den nächsten Jahren durch Filigranität ergänzt! In seiner Stilistik wie eine hypothetische Mischung aus einem Spitzenchâteauneuf und einem sehr guten Burgunder wirkend, präsentiert sich dieses Monument aus dem Lubéron verführerisch und extraktsüß, insbesondere jedoch sehr mineralisch-würzig — DAS Signum für alle großen Terroirweine der Welt.
Diese Mineralität zeigt sich von der Zungenspitze bis zum Rachen, trotz der mächtigen Konzentration, des enormen Extraktes und der noch deutlich vernehmbaren, dezent pfeffrigen Barriqueanklänge. Im Finale zeigen sich eine prägnante Kirscharomatik, Noten von Kakao, Rosen und Veilchen. Genial! Man riecht und schmeckt förmlich die sonnengetränkte Erde des Lubéron. Ein echter Knüller und ein Allegro Crescendo auf das Lubéron!
Zu genießen ab sofort (mehrstündiges Dekantieren empfohlen!), Höhepunkt Herbst 2006 bis mindestens 2012.



Domaine de Cascavel - Côtes-du-Ventoux

Eine der spannendsten Regionen der südlichen Rhône ist zurzeit sicherlich die Appellation Côtes-du-Ventoux im Herzen der Provence. Hier werden Weine mit einem Preis-Genussverhältnis erzeugt, das weltweit fast einzigartig ist. Unsere Domainen Fondrèche, Murmurium und Cascavel erfreuen sich seit Jahren bei Ihnen, unserer werten Kundschaft, einer großen Beliebtheit, wurden mittlerweile auch von Parker mit höchsten Punktzahlen und enthusiastischen Worten geadelt („Die Entdeckung meiner Rhônereise”) und produzieren zweifellos die Referenzweine dieser malerisch am Fuße des Mont Ventoux, des heiligen Berges der Provenzalen, gelegenen Region. Sind sich diese drei Topgüter in ihrem hohen Qualitätsniveau also sehr ähnlich, so unterscheiden sie sich doch deutlich in ihrer jeweiligen Stilistik.

Olivier Baguet und Raphael Truiller von der Domaine de Cascavel sind von der leidenschaftlichen Idee beseelt, erstklassige Weine in biologischem Anbau zu produzieren, die insbesondere von ihrem Terroir, ihrer inneren Harmonie und ihrer Komplexität geprägt werden. In einem heißen Jahrgang wie 03 steht zudem die Region des Mont Ventoux unter dem Glücksstern optimaler klimatischer Bedingungen. Sensationell, wie Olivier und Raphael die Chancen dieses großen Jahrgangs und die Gegebenheiten ihres extrem steinigen, erstklassigen Terroirs nutzten: die großen Unterschiede zwischen hohen Tag- und kühlen Nachttemperaturen infolge der einmaligen Höhenlage der 14 verstreut inmitten der blühenden provenzalischen Landschaft (Duftaufnahme der Blüten und Kräuter durch die Außenhaut der Trauben!) liegenden Parzellen. Das deutlich kühlere Mikroklima als im Rhônetal führt dazu, dass die Trauben eine längere Vegetationsperiode besitzen und daher langsamer reifen, als in der Region üblich und dass sie eine ungewöhnlich schöne Säurestruktur aufweisen und infolge der extrem unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen sehr komplexe Aromen aufnehmen. Strikte Mengenbegrenzung (im Schnitt unter 35 hl/ha), selektive Handlese, Vinifizierung und Ausbau des Weines unter geringst möglichen Eingriffen in den neu konstruierten Kelleranlagen erbringen im Jahrhundertjahrgang 2003 spektakuläre Ergebnisse. Aber bitte, probieren und urteilen Sie doch selbst!

Übrigens: Cascavel bedeutet „Glöckchen”, meint hier aber nicht den bezaubernden Klang der traumhaft schönen Region um den Mont Ventoux, sondern ist der provenzalische Name einer herausragenden Parzelle der Domaine.


137103 Domaine de Cascavel, rouge 2003 7,50 Euro
Schon die kräuterwürzige, aromenintensive Basiscuvée mit Anklängen an Schattenmorellen und dunkle Waldbeeren (zu 75% Grenache, außerdem Syrah und Carignan, traditionell vinifiziert, aber zu 10% im Barrique ausgebaut), brilliert mit einem satten Rubinrot und evoziert mit ihren verführerischen südlichen Aromen nach Beeren und Kräutern geradezu eine Sehnsucht nach dem bunten Leben des provenzalischen Südens, etwa nach der Stimmung eines lauen Spätsommerabends auf einer malerischen Terrasse bei heraufziehender Abendstimmung. Am Gaumen wirkt dieser differenzierte Wein frisch, dicht, sehr fein strukturiert und ausgewogen, harmonisch, anhaltend, mit cremigen, saftigen Tanninen, super Preis-Genussverhältnis.
Trinkvergnügen ab sofort bis Ende 2007.



137203 Cascavel, „Les Amidyves”, rouge 2003 11,50 Euro
Die Weine vom Fuße des malerischen Mont Ventoux sind trotz Parkers jüngster Elogen noch immer ein Art Geheimtipp für preisbewusste Weinliebhaber. Und dieser ungemein leckere, cremige Spitzenwein gehört zum Besten, was bisher in dieser wunderschönen Region produziert wurde. Grenache und Syrah prägen eine traumhafte, barriqueausgebaute Cuvée: Sehr komplexe Nase, viel reife, süße, ja sinnliche Frucht, Schattenmorellen, Brombeeren, ein Hauch von Zimt, herrliche Anklänge an Schokolade.
Im Mund wunderbar konzentriert, füllig, kompakt, schmelzig, elegant und feinst strukturiert mit einer harmonischen, samtenen, reifen Frucht, wiederum Anklänge an Zimt und Schokolade, dazu ein betörend süßlicher Kirschfruchtextrakt sowie phantastische, seidene Tannine, sehr lang anhaltend.
Ein ungemein ‚sexy’ Wein, leicht gekühlt ebenso geeignet für laue, romantische Sommerabende wie als Seelentröster und exzellenter Essensbegleiter an kühlen Abenden! Viele wesentlich teurere Châteauneuf-du-Pape-Weine aus diesem großen Jahr haben gegen diese Klassecuvée keine Chance!
Schon jetzt ein toller Genuss, Höhepunkt Mitte 2006 bis mindestens 2009.



152403 Murmurium-Cascavel, in fine, rouge 2003 5,90 Euro
Raphael Trouiller und Olivier Baguet arbeiten sehr eng mit ihrem Förderer und Entdecker Jean Marot von unserer beliebten Domaine Murmurium zusammen. So haben sich die drei Weinbesessenen, deren Domainen nur wenige Kilometer voneinander entfernt am Fuß des Mont Ventoux gelegen sind und die neben ihrer Freundschaft eine ähnliche Philosophie der Weinbereitung verbindet, zusammengetan und ein gemeinsames Projekt in Angriff genommen. Zusammen mit ausgewählten Vertragswinzern der Umgebung haben sie sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, einen erstklassigen Alltagswein mit einem herausragenden Preis-Genussverhältnis zu kreieren. Ein Vorhaben, das ihnen in den großartigen Jahrgängen 2001 und 03 nicht schwer gefallen ist.
So haben sie in den kleinen Dörfchen Mazan und Mormoiron am Fuße des Mont Ventoux bei engagierten Weinbauern perfekt gereifte Trauben der Sorten Grenache und Syrah ausgewählt, um aus ihnen diesen charaktervollen, harmonischen, preis„werten” Wein mit der gleichen Sorgfalt zu vinifizieren, den sie ihren eigenen Trauben zukommen lassen.
Die exzellenten Lagen beider Dörfer sind durch unterschiedliche Eigenheiten des Mikroklimas und ein differenziertes, hochwertiges Terroir gekennzeichnet. Die ärmlichen Böden inmitten der Garrigue in der Umgebung von Mazan sind seit langem für ihre herausragenden Grenacheweine mit viel Fülle und einem weichen, runden Geschmack berühmt. Dagegen begünstigen die Höhenlage von Mormoiron, die dortige Kühle und die Beschaffenheit der Böden einen sehr expressiven Syrahcharakter mit feinen Tanninen.
Die fertige Cuvée vereint schmeckbar die Vorzüge beider Terroirs und ist von einer satten, purpurroten Farbe geprägt. Sie erinnert im Duft an hochreife Schattenmorellen, Brombeeren und kandierte Datteln, zart unterlegt von einer schokoladigen Note und einer feinen Pikanz, die Anklänge an helle Tabake und Zedernholz evoziert. Der Gaumen wirkt bei aller Dichte überraschend schlank und wird belebt von einer feinen Säure- und geschliffenen Tanninstruktur; die zarte Fruchtsüße und die animierende Würze halten lange nach im geschmeidigen Abgang. Ein Rotwein wie gemacht für den bevorstehenden Winter, denn er lässt sich toll zu allen Wild- und sonstigen dunklen Fleischgerichten servieren.
Trinkreife ab sofort bis etwa 2009.



Viele tausend Flaschen haben wir bereits vom herrlich trinkreifen 2001er Jahrgangsvorgänger verkauft und unser Kontingent längst ausgeschöpft. Doch einige Importeure haben ihre Reservierungen noch immer nicht ganz abgerufen, so dass die drei Winzerfreunde sofort zustimmten, als wir Ihnen den Vorschlag machten, zusätzliche Mengen dieses ungemein leckeren Alltagsweins zu einem Schnäppchenpreis unseren Kunden anzubieten:

1524901 Murmurium-Cascavel, in fine, rouge 12 für 10 2001 9 l, statt 78,00 nur 65,00 Euro
Jean hat seinem Freund Raphael Trouiller von der Domaine Cascavel sehr geholfen beim Start in sein eigenständiges Winzerleben. Zudem haben sich die beiden Weinbesessenen, deren Domainen nur wenige Kilometer voneinander entfernt am Fuß des Mont Ventoux gelegen sind und die neben ihrer Freundschaft eine ähnliche Philosophie der Weinbereitung verbindet, zusammengetan und ein gemeinsames Projekt in Angriff genommen. Zusammen mit ausgewählten Vertragswinzern der Umgebung haben sie sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, einen erstklassigen Alltagswein mit einem herausragenden Preis-Genussverhältnis zu kreieren.
Ein Vorhaben, das ihnen im großartigen Jahrgang 2001 an der südlichen Rhône, einem der besten der letzten 25 Jahre, nicht schwer gefallen ist. Jean und Raphael haben in den Gemeinden Mazan und Mormoiron bei engagierten Weinbauern perfekt gereifte Trauben der Sorten Grenache und Syrah ausgewählt, um daraus diesen charaktervollen, harmonischen, preis„werten” Wein mit der gleichen Sorgfalt zu vinifizieren, den sie ihren eigenen Trauben zukommen lassen. Die exzellenten Lagen beider Dörfer haben ihre Eigenheiten des Mikroklimas und ein differenziertes, hochwertiges Terroir.
Die ärmlichen Böden inmitten der Garrigue in der Umgebung von Mazan sind seit langem für ihre herausragenden Grenacheweine mit viel Fülle und einem weichen, runden Geschmack berühmt. Dagegen begünstigen die Höhenlage von Mormoiron, die dortige Kühle und die Beschaffenheit der Böden einen sehr expressiven Syrahcharakter mit feinen Tanninen.
Die fertige Cuvée vereint schmeckbar die Vorzüge beider Terroirs. Der Wein ist von einer satten, tiefroten Farbe, wirkt bei aller Dichte dennoch sehr elegant und fasziniert durch seine animierende Würze und Reife und eine feinbeerige Frucht; er ist vollmundig im Geschmack und verweilt lange auf der Zunge. In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein absoluter Preis-Leistungshammer aus einem wirklichen Jahrhundertjahrgang.
Zu genießen jetzt bis 2007.

12 Flaschen zum Preis von 10!


Château Beaucastel - Châteauneuf-du-Pape

Châteauneuf-du-Pape ist der Ort auf Erden, der unzweifelhaft die größte Zahl von aktuellen Weltklassegütern sein eigen nennen darf. Davon haben einige wenige unter Weinliebhabern wegen ihrer langen, ruhmvollen Vergangenheit und ihrer originären, unverwechselbaren Stilistik einen legendären Ruf. Eine dieser Domainen mit magischem Klang ist Château Beaucastel. „Es ist unbestreitbar, dass Beaucastel nicht nur die langlebigsten Rot- und Weißweine der südlichen Rhône hervorbringt, sondern auch einen der größten und charaktervollsten Weine des gesamten Rhônetals: Es sind die weißen und roten Referenzweine!” urteilt beispielsweise Parker, dessen journalistische Kompetenz für die Appellationen der Rhône unstrittig ist, voller Enthusiasmus. Und die ‚Bibel’ der französischen Weinkritik, das ‚Classement 2006’ der REVUE DU VIN DE FRANCE, stuft dieses Weltkassegut als einziges der südlichen Rhône ein in die ganz kleine, elitäre Spitzenklasse aller Domainen Frankreichs.

Worin liegt nun die einzigartige Güte dieses traditionsreichen Familiengutes (seit 6 Generationen!) begründet? Hier sind mehrere Faktoren gleichberechtigt zu nennen: Zum einen erfolgt die Bewirtschaftung der extrem steinigen Weinberge ausschließlich nach biodynamischen Grundsätzen. Auf der im äußersten Norden von Châteauneuf-du-Pape in der Nähe von Courthézon gelegenen Domaine werden bereits seit 1964(!) keine Düngemittel, Pestizide oder Insektenvernichtungsmittel mehr benützt, stattdessen wird mit einer Tonne Kompost (Schafsmist und Traubentrester) pro Hektar jährlich gedüngt. „Wenn Unkrautvernichtungsmittel gespritzt werden, wurzeln die Reben nicht tief genug. Daher bekämpfen wir Krankheiten ausschließlich mit biologischen Mitteln, lockern den Boden auf und schneiden die oberflächlichen Wurzeln weg. Damit versetzen wir unsere Reben — deren Neubestockung nach einem detailliert geplanten Rotationsprinzip erfolgt, so dass die Weinstöcke im Schnitt stets 50 Jahre alt sind — in die Lage, auch in den heißen Sommermonaten genügend Wasser zur Vermeidung von Trockenstress zu finden und genügend Nährstoffe und Mineralien aus den unterschiedlichen Schichten in der Tiefe der Erde in die Rebe zu transportieren”, erläutert engagiert wie stets Jean-Pierre Perrin, einer der beiden heute die Domaine mit großer Weitsicht leitenden Brüder und ergänzt: „Im Laufe der Jahre haben die Reben so ihre eigene Abwehrkraft gegen Aggressionen entwickelt und Bienen, Marienkäfer und Regenwürmer bevölkern wieder unsere Weinberge. Der zwangsläufig limitierte Ertrag gibt somit die Quintessenz des Charakters dieses einzigartigen Terroirs wieder.”

Ein weiterer entscheidender Faktor der unverwechselbaren Qualitäten der großen Châteauneufweine von Beaucastel liegt in ihrer besonderen Rebsortenzusammensetzung. Beim roten Châteauneuf fließen, was heute nur noch auf wenigen Gütern üblich ist, alle 13 Rebsorten der Appellation in die Cuvées ein, was zur großen Harmonie, zur Ausgewogenheit, zur Finesse und dem moderaten Alkoholgehalt der Weine beiträgt, was aber immer mehr Winzer zu vergessen oder bewusst zu negieren scheinen, in ihrem Bestreben, hoch bepunktete Monsterweine zu erzeugen. So ist die Counoise- Rebe beispielsweise sehr wichtig für die Finesse im Wein und die früh reifende Cinsault-Traube mit ihrer reichlichen Frucht bildet ein notwendiges Gegengewicht zum Alkoholgrad der Grenache und den Tanninen von Syrah und Mourvèdre. Und letztere Rebe trägt durch ihren für die Appellation ungewöhnlich hohen Anteil zum höchst eigenständigen, unverwechselbaren Beaucastel-Stil in seiner ganzen Ursprünglichkeit bei: Bio-Weine der absoluten Weltspitze!


174204 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2004 5,50 Euro
Was für ein herrlicher Alltagswein des großen Jahrgangs 2004 an der südlichen Rhône! Bereits der ausgezeichnete 03er erfreute sich bei Ihnen, unserer werten Kundschaft, großer Beliebtheit. Doch diese faszinierend harmonische, elegante, frische und sensationell trinkfreudige Cuvée aus Grenache, Syrah, Carignan und Cinsault legt qualitativ noch eine Schippe drauf. Versprochen!
Dieser leckere Wein bietet eine tiefrubinrote Farbe und verführerische Düfte nach schwarzen Kirschen, reifen Waldbeeren, weißem Pfeffer und den unvergleichlich aromatischen Gewürzen der Provence. Seine zarte Transparenz in Duft und Geschmack, seine beeindruckende Dichte (völlig ungewöhnlich in dieser so konsumfreundlichen Preisklasse), sein verführerischer Schmelz, die jahrgangstypische, animierende Frische auf der Zunge und die butterweichen, cremigen Tannine machen ihn im positivsten Sinne zu „everybodys darling”:
Welch ungemein schmeichlerischer, molliger, köstlicher, Wein aus biodynamischem Anbau mit moderatem Alkoholgehalt zu unschlagbar günstigem Preis. „Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Qualitätsniveau zu diesem sympathischen Preis produziert werden kann”, urteilte Parker begeistert über einen (fast) gleich guten Jahrgangsvorgänger!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2008.



174303 Perrin „Les Cornuds”, Vinsobres Village 2003 9,90 Euro
Die Côtes du Rhône Village Weine von Vinsobres sind in Deutschland noch wenig bekannt. Doch dies wird sich sehr bald ändern, bietet doch diese Region aufgrund ihrer Exposition am nördlichsten Rande der südlichen Rhône und ihrer Höhenlage, die auch im Sommer relativ kühle Nächte mit sich bringt (ideal geeignet zur Herausbildung komplexer Aromen!), optimale Bedingungen. Insbesondere die Syrahrebe fühlt sich hier, ähnlich den Gegebenheiten an der nördlichen Rhône, pudelwohl. Zusammen mit erstklassigen Grenachetrauben ergibt dies einen zugleich kräftigen, dichten als auch eleganten, samtweichen Wein mit kühler Stilistik: welch Triumph des Terroirs!
Dem Glase entströmen köstliche Aromen von roten Früchten, Lakritze, Pfeffer und schwarzen Kirschen, fein mineralisch unterlegt und deutlich syrahgeprägt. Im Mund wirkt der tiefdunkle, würzige Wein lang und komplex, und, was am wichtigsten ist, seine feine Säure löst das Gefühl von angenehmer Frische auf der Zunge aus, so dass diese animierende Cuvée trotz ihres Extrakts und ihrer Tiefe nicht schwer, sondern duftig und transparent erscheint. Welch herrliche Vermählung von Kraft und Finesse.
Zu genießen ab sofort bis 2008.



174403 Perrin, „Vinsobres Vieilles Vignes” rouge 2003 29,90 Euro
Beaucastel. Ein Name, eine Legende. Wer einmal den großen Rhône-Klassiker „Hommage à Jacques Perrin“ getrunken hat, den lässt ein Beaucastel sein ganzes Leben lang nicht mehr los. Die gleiche Stilistik — eine samtig-seidige Materie und eine wundervolle Liaison zwischen reifen, reintönig konturierten roten und schwarzen Früchten und der frischen Struktur — zeigt auch dieser wundervolle Vinsobres aus uralten, über 100-jährigen Rebstöcken und kleinstem Ertrag, der duftig und elegant, aber mit präzisem Kern in der Mitte mir das Wasser förmlich im Mund zusammenlaufen lässt.
Schon die intensive purpurrote Farbe mit ihren violetten Reflexen deutet auf die immense Konzentration aus dem Jahrhundertjahrgang 2003 hin. Das Geschmacksprofil ist einfach hinreißend: frische rote und schwarze Früchte (Cassis, Brombeeren und Kirschen) sowie Süßholz- und Veilchenaromen steigen aus dem Glas, und am Gaumen entfalten sich Noten von frisch gemahlenem Pfeffer, Weihrauch und Thymian, das Ganze von einer dezenten minzigen Frische belebt. Chapeau!
Der zart-mineralische Charakter dieses ebenso großartigen wie extrem raren Unikats tritt nach dem Belüften deutlich zu Tage. Welch ein Triumph des Terroirs! Bietet diese Region aufgrund ihrer Exposition am nördlichsten Rande der südlichen Rhône doch auch im Sommer relativ kühle Nächte — ideal zur Herausbildung komplexer, frischer Aromen. So erscheint diese herrlich animierende, weinige Cuvée aus Grenache und Syrah trotz ihres Extraktes und ihrer Kraft so ungemein duftig und transparent. Die kongeniale Vermählung aus Finesse und Kraft! Ein brillanter, reiner Wein zum Genießen und Schwelgen — zu einem wirklich tollen Preis! Parker: „It is a candidate for the finest Côtes du Rhône of the vintage”.
Zu genießen ab sofort (mehrstündiges Dekantieren empfohlen!) bis wenigstens 2015.



174603 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2003 54,00 Euro
Diese klassische, tiefrubin-purpurrote Assemblage von 20% Mourvèdre, einem für Beaucastel ungewöhnlich hohen, 50%igen Anteil an Grenache (Jean-Pierre Perrin: „2003 war DAS Jahr der Grenache”), 10% Syrah und 10% Counoise und kleinen Anteilen der 9 übrigen zugelassenen Rebsorten der Appellation besitzt ein sehr komplexes, aber auch noch ein relativ verschlossenes Bukett, das geprägt ist von schwarzen Früchten, Kirschsaft, neuem Sattelleder, Lakritze, Unterholz, Trüffeln, getrockneten Kräutern und Fleisch und repräsentiert so die stilistische Einzigartigkeit von Beaucastel.
Am Gaumen eine fabelhafte Konzentration, Dichte, Tiefe und Extrakt und eine tiefgründige Mineralität. Dieser phantastische Wein ist infolge seines Mourvèdre-Anteils und dem völlig unmanipulierten Ausbaustil in seiner Jugend unzugänglicher und weniger einschmeichelnd als andere große Weine renommierter Domainen aus Châteauneuf-du-Pape: „A grand vin de garde”, ein großer Lagerwein, so nennen die Franzosen und hier speziell auch Parker einen solch klassischen Langstreckenläufer. Aber das Ergebnis nach der noch etwa 6-jährigen Reifephase auf der Flasche wird spektakulär sein:
In einem Spitzenjahrgang wie 2003 wird sich dieser Gigant (Höchstbewertung „vin exceptionell” im ‚Classement’ 2006) auf seinem Höhepunkt mit einem unglaublich reichhaltigen Aromenspektrum, einer sagenhaften Süße und einer immensen Fruchtfülle sowie einer phantastischen Konzentration, Dichte und Tiefe präsentieren. Doch Vorsicht: Dieses singuläre Weinmonument wird Genießern von Neue-Welt-(Einheits)weinen, die Wert auf marmeladige Frucht und neue Eiche legen, sicher nicht gefallen. Für Liebhaber originärer Rhôneweine ist es einer der charaktervollsten Rotweine der Welt und gehört mit seiner ureigenen Stilistik wie jedes Jahr zu meinen persönlichen Favoriten!
Voraussichtliche Genussreife ab etwa 2010, Höhepunkt wohl 2014 bis nach 2025.



ITALIEN

Cusumano - Sizilien

Zwei Gewächse unseres sizilianischen Vorzeigegutes wurden aktuell mit dem „National Oscar” des Gambero Rosso für Alltagweine mit dem besten Preis-Genussverhältnis Italiens ausgezeichnet!

Noch gibt es erst einige wenige Namen großer Winzerpersönlichkeiten aus Sizilien, einem Land voller Schönheit, mit seinem Fächer voller unterschiedlicher Böden, vielfältiger Landschaften und intensiver Farben, die weit über Insiderkreise hinaus bei Liebhabern italienischer Weine einen magischen Klang besitzen und die für den entschiedenen Kurswechsel der letzten Jahre innerhalb der kleinen Winzerelite der Insel verantwortlich zeichnen: „Ein unaufhaltsamer Siegeszug” (Gambero Rosso), wie er in dieser Form in kaum einer anderen Region in Italien geglückt ist. „In weniger als 10 Jahren ist die größte Mittelmeerinsel dank einer von Pionieren und Avantgardisten ins Rollen gebrachten Qualitätsrevolution vom nahezu ausschließlichen Massen-Lieferanten anonymer Verschnittweine zum aufstrebenden Stern der italienischen Weinszene avanciert” (Giuseppe Lauria, Autor des Beitrags „Siziliens autochthone Renaissance” im Magazin von wein-plus.de).

Wir haben Ihnen mehrfach in den letzten Pinwänden und im Katalog ausführlich unser Familienweingut Cusumano präsentiert, das sich infolge der oben erwähnten spektakulären Auszeichnung durch den Gambero Rosso auch international einen herausragenden Ruf erworben hat: Derartig großartige Weine zu solch fairen Preisen erinnern wahrlich an das Finden der Stecknadel im berühmten Heuhaufen! In ihnen vermählt sich die Tradition mit der Moderne und somit eine unglaubliche Fülle von attraktiven, betörenden Fruchttönen mit dem sinnlichen Schmelz und Charme des mediterranen Südens. So gehören seit einigen Jahren die Weine von Cusumano zum Besten, was im gesamten südlichen Italien erzeugt wird!


691104 Cusumano, Insolia, bianco 2004 6,20 Euro
Einer der zugleich leckersten und preiswertesten Weißweine Süditaliens, vinifiziert aus der autochthonen Rebsorte Siziliens „Insolia”, in dessen betörendem, würzigen Duft sich die Seele seiner mediterran-sizilianischen Heimat widerzuspiegeln scheint; es sind sommerliche Aromen, mit denen man unweigerlich den Geruch von blauen Lavendelfeldern und eines sich in der Sonne spiegelnden Meeres assoziiert. Ein Glas dieses so hocharomatisch nach Pfirsich und Äpfeln, den Kräutern des Mittelmeeres und einer farbenfrohen Blumenwiese duftenden, saftigen, dichten, charaktervollen, fein mineralischen, herrlich frischen Weißweins aus großem Jahr zur mediterranen Küche oder abends auf der Terrasse: Erinnerungen an die unvergleichliche Landschaft jener wunderschönen Mittelmeerinsel werden wach und verführen zum Träumen.

Sein Jahrgangsvorgänger, im WINE SPECTATOR mit 89 Punkten ausgezeichnet und als „best buy” gefeiert, avancierte auf Anhieb zu unserem meist verkauften italienischen Weißwein aller Zeiten! Zu genießen ab sofort bis Ende 2007.
Zu genießen ab sofort bis Ende 2007.

Cusumano, Insolia, bianco



691804 Cusumano, Angimbé, bianco 2004 8,90 Euro
Chardonnay ist tot, es lebe der Chardonnay! Sie wissen, dass ich ein großer Liebhaber der erstklassigen Rieslinge aus Deutschland und Österreich bin und den meisten Chardonnayweinen außerhalb Burgunds wegen ihrer eher plumpen und schwergewichtigen Art skeptisch gegenüberstehe. Umso stärker möchte ich Ihnen diesen Sensationswein in seiner Preisklasse ausdrücklich ans Herz legen.
Dieser exemplarische Chardonnay ist so herrlich fokussiert, straff, präzise und frisch, dass einem schier der Atem stockt: Da duften dem Genießer gelbe und exotische Früchte (Melone, Ananas, fette, reife Quitte) nur so entgegen, die mit dezenten Spuren von gelben Gewürzen, grünen Kräutern und Mandeln, angenehm erfrischenden Zitrusaromen und mineralischen Komponenten unterlegt sind. Die Textur hat geradezu Raffinement. Sie ist zart buttrig, ja ölig, aber von einer feinstrahligen Mineralität durchzogen. Kompliment! So herrlich kann Chardonnay auch sein: duftig, transparent und dabei zupackend, dicht, charaktervoll und kompakt zugleich. Das ist mehr als simpel-fruchtig. Das ist mehr als buttrig-breit. Das ist einfach nur richtig lecker!
Sizilien hat ein großartiges Potenzial für exemplarische Weißweine, die uns angesichts ihrer Frische und Dichte verblüffen. Das ist einer der neuen Referenzweine von bestechender Souveränität. Das macht gute Laune, versöhnt die Seele mit dem Alltag und gibt auch zur zeitgemäßen Küche mit Piment-Gewürzen, Thai-Curry, Wasabi oder Zitronenmelisse eine prima Figur ab.
DIE Alternative für Riesling-Freaks und völlig zu Recht mit dem „National Oscar” für einen Alltagswein mit dem besten Preis-Genussverhältnis Italiens geadelt! Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, urteilt verblüfft: „Ein völlig überraschender Weißwein für Italien, besonders für Sizilien, der enorm viel Trinkspaß bereitet”.
Zu genießen ab sofort bis 2008.



691204 Cusumano, Nero d’Avola, rosso 2004 6,95 Euro
Die autochthone uralte Rebe Nero d’Avola wird von der Familie Cusumano vor allem in zwei dafür optimal geeigneten Zonen angebaut: Zum einen auf einer Höhe von 700 Metern in einem hügeligen Gebiet der Piana degli Albanesi, umgeben von den herrlichen Wäldern von Ficuzza. Der Boden ist lehmig und die Weinbergslagen variieren von Nordost bis West. Die unterschiedlichen Ausrichtungen und die Höhenlage sorgen für beträchtliche Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie mäßige Höchsttemperaturen im Sommer, was der Rebe einen längeren Vegetationszyklus ermöglicht und eine langsamere Reifung, ein Faktor, der das Ansammeln von komplexen, frischen Aromen und feinen Polyphenolen begünstigt.
Des weiteren findet sich die Rebsorte in dem Viertel San Giacomo auf dem Gebiet von Butera, 400 Meter über dem Meeresspiegel, in dem sich die Sonne über den „Trubi”, den typischen weißen Sedimentböden Siziliens, spiegelt und in denen auch die Mandelbäume bestens gedeihen. Von hochreifen Trauben dieser beiden exzellenten Terroirs also stammt der sensationell preisgünstige Basiswein des Gutes, ein komplexer, eigenständiger Tropfen, der das großartige Potential Siziliens und der autochthonen Rebsorte Nero d’Avola eindrucksvoll widerspiegelt.
Sattes Purpur-Granat in der Farbe, zart süßliche, animierende, dunkelbeerige Frucht, reife Schattenmorellen, Holunderbeeren, unterlegt mit subtilen Anklängen an Lakritze. Geschmeidig am Gaumen, in keinster Weise aufdringlich oder rustikal, vielmehr sehr elegant, verführerische Primärfrucht, wiederum Schattenmorellen, reife Waldbeeren und Zimt, frische Fruchtsäure und exzellente Balance zwischen sattem Tannin und cremigem, saftigem Extrakt. In seiner Stilistik weniger opulent und konzentriert, dafür finessenreicher und feingliedriger als sein Pendant von unserer zweiten Top-Domaine aus Sizilien, der Azienda Morgante.
Schon der Jahrgangsvorgänger wurde mit zwei Gläsern im Gambero Rosso 2005 und der Auszeichnung „National Oscar” für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis ganz Italiens geadelt! Und sein Nachfolger ist einer der ersten auf dem Markt befindlichen und damit nachprüfbaren Belege für die These, dass der unter optimalen klimatischen Bedingungen (kein Trockenstress!) gewachsene Jahrgang 2004 in südlichen Regionen den 2003er infolge einer höheren Komplexität, einer phantastischen Frucht, einer fabelhaften Ausgeglichenheit und Frische nochmals übertrifft. So wurde auch dieser ungemein leckere Alltagswein folgerichtig ganz aktuell zum zweiten Mal hintereinander mit dem „National Oscar” ausgezeichnet.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Spätherbst 2005 bis mindestens 2007.

Cusumano, Nero d’Avola, rosso



80018 Cusumano-Oscar-Paket (12 Flaschen) 2004 9 l, statt 95,10 nur 85,00 Euro
Je 6 Flaschen der National Oscar-Gewinner:
691204Nero d'Avola rosso 2004 und
691804 Angimbé bianco 2004
zum Schnäppchenpreis



691504 Cusumano, „Benuara”, rosso 2004 10,60 Euro
Welch traumhafter Sizilianer und welch brilliante Rebsorten-Expression, ohne jegliche überreifen rosinigen Chi Chi-Noten, sondern ganz einfach nur richtig guter Wein. Nichts wirkt dick aufgetragen oder gar breit und plump, sondern seidig, fruchtig, herrlich extraktreich, mineralisch und lebendig-fein. Brava Italia! Das ist eines der Aushängeschilder für das neue, kultivierte Sizilien, wo eine Qualitätsrevolution wie in kaum einer anderen italienischen Weinregion einen katapultartigen Schub nach vorne gebracht hat. Und dies vor allem mit Finessenweinen, welche die Charakteristika von Böden und Mikroklima optimal mit den autochthonen Sorten vereinen und auf die zwei Schlüsselfaktoren setzen: gestiegene Traubenqualität und schonender Ausbau im Keller.
Reife Schattenmorellen duften im Glas, dazu gesellen sich kleine, feine Wacholderbeeren, aber auch saftige, vollreife, große Pflaumen: welch ein aufgefächertes, komplexes, delikates Fruchtbukett! Am Gaumen ist die Frucht zuerst dicht und konzentriert, auf der Zungenmitte fleischig und von enormer Substanz, dann begeistert eine feine, subtile Mineralität und zart-süßliche Pflaumenanklänge, das Tannin ist jugendlich-straff, frisch und ellenlang. Im Finale kommen Röstaromen von Nougat und Schokolade hinzu sowie eine feine mineralische Würze.
Dieser herrliche Wein spielt mit allen olfaktorischen Sinnen. Kraft ohne Schwere! Der Benuara wirkt geradezu avantgardistisch in seiner Kombination aus typisch süditalienischem Temperament und nördlicher Finesse: Er zeigt Feuer, Feinheit und Frische. Genau der richtige Tropfen für die ersten kalten Tage und ein herrlicher Begleiter zu Rind, Schwein oder gebratener Entenbrust. Eine tolle Empfehlung!
Ab sofort bis mindestens 2010.



Nur noch wenige Kisten haben wir von den im Gambero Rosso mit 3 Gläsern ausgezeichneten traumhaften Spitzenweinen Sagana 2003 (100% Nero d’Avola) und Noà 2003 (Nero d’Avola, Merlot, Cabernet) zur Verfügung, die jetzt ihre erste Trinkreife erreicht haben und daher an den Feiertagen zum Jahresende ein großes Mahl festlich begleiten können:

691703 Cusumano, Sàgana, IGT rosso 2003 23,50 Euro

Cusumano, Sàgana, IGT rosso

3 Gläser im Gambero Rosso 2005!


691603 Cusumano, Noà, IGT rosso 2003 23,50 Euro

Cusumano, Noà, IGT rosso

3 Gläser im Gambero Rosso 2005!


Azienda Agricola Felline

Ein großer Klassiker unseres Programms fasziniert mit autochthonen Rebsorten der Region.

In Apulien, tief unten im italienischen Stiefel, produzieren seit einem Jahrzehnt qualitätsorientierte Winzer aus ihren einheimischen Rebsorten großartige Weine und haben daher mittlerweile zu Recht eine hohe internationale Reputation erreicht. Voraussetzung für diesen Qualitätssprung war die Verknüpfung von Tradition im besten Sinne — insbesondere die Verwendung der regionalen autochthonen Rebsorten sowie eine radikale Mengenbegrenzung in den Hektarerträgen — mit einer modernen Verarbeitungstechnik in neu konstruierten Kelleranlagen, welche entscheidend mit dazu beitrug, dass die früher oft überreifen und oxidativen Weine heute mit ihrer betörenden Frucht brillieren. Eines der Vorzeigeobjekte für diese neuen Weine mit einem großartigen Preis-Genussverhältnis ist die Kellerei Felline in Manduria. Die Gebrüder

Perucci

produzieren unter Anleitung eines der renommiertesten — manche meinen gar des besten — italienischen Önologen, Roberto Cipresso, autochthone Rotweine voller Originalität, und das zu ungemein fairen Preisen. Italiens wilder Süden erlebt daher verdientermaßen eine wahre Renaissance und folgerichtig einen sagenhaften Nachfrageboom nach seinen temperamentvollen Weinen voller Ursprünglichkeit und unverwechselbarem Charakter: Seit Jahren sind die sanften Rotweine von Felline ein großer Renner in unserem Programm!


681104 Felline, Alberello, rosso 2004 5,95 Euro
Dunkles Kirschrot in der Farbe, dem Glase entströmt eine betörende, leicht süßliche Fruchtnase, dazu Kirsche, Trockenpflaumen, geschmolzene Vollmilchschokolade und Veilchenblüten. Wie seine Jahrgangsvorgänger wiederum auch ein Schmeichler des Gaumens mit seiner herrlich reifen, saftigen Frucht, dazu süße Kirschen und feinste schokoladige Anklänge.
Die präsente, sehr angenehme Säure verleiht diesem leckeren Wein eine traumhafte Frische. Mit einer für seine Preisklasse selten anzutreffenden Dichte und seiner zart malzigen Struktur erfreut er die Zunge, die cremigen, würzigen Tannine sind perfekt eingebunden in die zart süßliche Frucht: Ein Musterexemplar für die neue Generation ursprünglicher, grundehrlicher süditalienischer Alltagsweine, die wieder so richtig Lust machen, sich den Weinen dieses wunderschönen Landes zuzuwenden.
Ein extrem fairpreisiger Wein und daher wie sein Vorgänger zwei Gläser im Gambero Rosso 06 und die Extra-Auszeichnung für ein besonders gutes Preis-Genussverhältnis!
Zu trinken ab sofort bis 2008.



681204 Felline, Primitivo di Manduria, rosso 2004 9,30 Euro
In der Farbe das rebsortentypische satte Braunrot der autochthonen, uralten Rebsorte ‚Primitivo’, mit schwarzem Kern und ziegelroten Aufhellungen zum Rande hin. In der stilistisch höchst eigenständigen, charaktervollen Aromatik der Nase finden sich sehr tiefgründige, feinwürzige Beerenaromen, dazu reife Pflaumen, balsamische Noten und faszinierende Anklänge an Eukalyptus, Tannennadeln sowie getrocknete Rosenblätter, Veilchen und Flieder. Am Gaumen dicht, füllig, sehr saftig, samtige Beerenfrucht, Noten von Lebkuchen, Zimt und Nelken, dazu weiche, herrlich cremige Tannine. Dieser Schmeichler der Sinne, der die Faszination traditioneller Weinbaukultur unverfälscht ins Glas zu zaubern vermag, macht mit seiner geschliffenen Säure und seinen geschmeidigen Tanninen von Glas zu Glas mehr Lust zum weiter „Süffeln”, bemerkenswert dabei für einen feurigen Süditaliener seine fast ungewöhnlich „kühle” Stilistik und sein pikanter, feingliedriger Nachhall.
Jahrgangsbedingt nochmals besser als seine ebenfalls herausragenden Vorgänger, z.B. der herrliche 01er, der wie der 03er vom Gambero Rosso mit zwei Gläsern und einem Stern für sein ausgezeichnetes Preis-Genussverhältnis ausgezeichnet wurde und der 02er gar (aus wahrlich nicht leichtem Jahr), der von VINUM mit 17/20 Punkten als Top-Tipp und der Empfehlung „unbedingt kaufen” geadelt wurde.
Trinkreife: ab sofort bis wenigstens 2008.



DEUTSCHLAND

Die wichtigen Guides zu den deutschen Weinen 2004 sind erschienen — herzlichen Glückwunsch unseren Winzern für ihre triumphalen Erfolge und Spitzenbewertungen!

Liebe Kunden: Wir haben in zahlreichen Pinwänden dieses Jahres über den in der Breite sehr heterogenen, in der Spitze aber großartigen Jahrgang 2004 in Deutschland berichtet. Die Spreu trennt sich immer mehr vom Weizen und engagierte Weinbergs- und Kellerarbeit schlägt sich in deutlich besserer Qualität nieder als in der Vergangenheit. Die aktuell erschienenen renommierten Weinführer belegen dies nachdrücklich: „In der Spitze müssen Deutschlands Spezialisten für trockenen Riesling vor keinem europäischen Konkurrenten mehr kuschen” (GAULT MILLAU ‚Weinguide Deutschland 2006’). „Es gibt hervorragende und große deutsche Weine im Jahrgang 2004. Und man findet eine Vielzahl an faszinierenden Weinen, die im internationalen Vergleich wenig Geld kosten für das, was sie leisten”. (GERHARD EICHELMANN, ‚Deutschlands Weine 2006’). Und selbst Österreichs renommiertes Weinmagazin FALSTAFF wertet die besten deutschen Rieslinge (Keller) mit identischen Punkten wie die größten Weine der Wachau (F.X. Pichler und Hirtzberger). Kompliment!

In der heutigen und der nächsten Pinwand (da präsentieren wir u.a. die schönsten Roten Deutschlands, von Friedrich Becker, dem „Aufsteiger des Jahres” lt. Gault Millau, der zum dritten Mal hintereinander den besten deutschen Rotwein vinifizierte) informieren wir Sie in aller Kürze über die großen Erfolge unserer Winzer und bieten Ihnen einige dieser großen Weinunikate an (ausführliche Beschreibungen finden Sie in den vorhergehenden Pinwänden und im Internet), die wir noch zur Verfügung haben. Viel Spaß mit diesen fabelhaften Weltklasseweinen aus deutschen Landen.

P.S. Viele von Ihnen, liebe Kunden, haben bereits etliche der besten Rieslinge des Jahres im Keller liegen. Bei allem großen Lager- und Reifepotential, über das insbesondere auch die Großen Gewächse unserer Spitzenwinzer verfügen, kann ich Ihnen nur empfehlen, bereits im jetzigen Herbst/Winter diese Weltklasseweine unbedingt zu probieren. Sie schmecken zurzeit allesamt hervorragend, ausgestattet mit feinster, sehr komplexer Frucht, tiefster Mineralität und schönst ziselierter Säure. Gönnen Sie sich unbedingt dieses große Vergnügen, vergessen Sie bei aller Begeisterung aber bitte auch nicht, jeweils einige Flaschen tief in Ihrem Keller zu bewahren um die weitere spannende Entwicklung verfolgen zu können!


Emrich-Schönleber - Nahe

Die Riesling-Inkarnation von der Nahe wird vom Gault Millau zum Winzer des Jahres 2006 gewählt!

Werner Schönlebers 2004er lösen Emotionen aus, können gar als Archetypus gelten für ihre Sorte und ihre weltweit einzigartige Anbauregion Nahe, die auf Höhe des 50. Breitengrads an der nördlichen, weinbaulichen Grenze so unverfälscht reine, rassige und klassische Rieslinge hervorbringt. Es sind unglaublich animierende Weine; schlank, aber mit großem Tiefgang, behände und leichtfüßig auf der Zunge, mit einer fabelhaften Säurestruktur ausgestattet. Rieslinge mit enormer weiniger Substanz, die niemals satt machen, die vielmehr stets zum Weitertrinken animieren. Daher hat Werner Schönleber, dieser so selbstkritische, bescheidene und sympathische Mensch, es hoch verdient, dass er nach der Auszeichnung ‚Kollektion des Jahres’ in 2004 diesmal als ‚Winzer des Jahres’ vom Gault Millau gefeiert wird: „Mit Beharrlichkeit und seltener Intensität arbeitete sich der Monzinger in die Weltspitze empor.
Sein vorbildliches Streben nach Perfektion, kleine, wohlüberlegte Schritte, Arbeit an den so wichtigen Details, brachten den Erfolg. Ausrutscher — auch bei kleinen Weinen — gibt es bei ihm nicht. Er hat die großen Terroirs Monzinger Lagen Frühlingsplätzchen und Halenberg erst wieder bekannt gemacht, hat ihr Potenzial mit seinen Weinen aufgezeigt. Kein Geheimnis steckt hinter den Qualitäten des Hauses, nur sorgfältige Arbeit: späte, häufig selektive Handlese, schonende Pressung, kühle Vergärung. Die eleganten Weine atmen jenes Understatement, das auch Werner Schönleber ausmacht, genau wie dessen gradlinige Bestimmtheit. Nichts ist in seinen Weinen vage, alles ist auf den Punkt, nichts protzt, doch jeder Wein weiß um seinen Wert. Das ist auch im Jahrgang 2004 so, der das bisherige Schaffen Schönlebers krönt. Wir rufen den Monzinger deshalb mit Freude zu unserem ,Winzer des Jahres 2006’ aus.” Herzlichen Glückwunsch der gesamten Familie Schönleber! Wir präsentieren Ihnen mit Freude unsere erlesene Auswahl seiner besten Weine:


937004 Schönleber, Monzinger Riesling QbA, trocken 2004 7,20 Euro
Der herrliche Basisriesling des Gutes zu ungemein fairem Preis!



934404 Schönleber, Monzinger Halenberg Riesling Spätlese trocken 2004 15,50 Euro



934504 Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs trocken 2004 22,50 Euro



937304 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs trocken 2004 22,50 Euro



937404 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Kabinett 2004 8,95 Euro



934604 Schönleber, Monzinger Halenberg Riesling Spätlese 2004 15,50 Euro
93 Punkte im GM, gehört damit zu den 5 besten Spätlesen Deutschlands



Sie möchten gerne diese klassischen, feinrassigen Rieslinge in Ruhe probieren? Bitte sehr, wir offerieren Ihnen mit großem Vergnügen unser

80020 „Winzer des Jahres”-Paket 2004 4,5 l, statt 92,15 nur 85,00 Euro
Je 1 Flasche:
937004 Monzinger Riesling QbA, trocken 2004
934404 Monzinger Halenberg Riesling Spätlese trocken 2004,
934504 Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs trocken 2004,
937304 Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs trocken 2004,
937404 Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Kabinett 2004 und
934604 Monzinger Halenberg Riesling Spätlese 2004
93 Punkte im GM, gehört damit zu den 5 besten Spätlesen Deutschlands



Weingut Josef Leitz - Rüdesheim

Rheingau at its best, Weltklasserieslinge aus dem Rüdesheimer Berg

„Johannes Leitz verblüfft uns ein übers andere Mal: Kaum ein anderer deutscher Riesling-Erzeuger schaffte es in den Jahren 2002 und 2003, solch brillante Kollektionen aufzutischen wie der junge Rüdesheimer. Der Jahrgang 2004 setzt nun völlig neue Maßstäbe. Die trockenen Rieslinge, gekrönt vom grandiosen Berg Rottland „Alte Reben”, sind eine Klasse für sich. Die überaus elegante fruchtige Spätlese aus dem Berg Schlossberg entfaltet eine komplexe Mineralik und ist nicht nur die beste Spätlese des Jahrgangs im Rheingau, sie belegte auch bei der Finalprobe aller Riesling Spätlesen des Landes souverän Rang eins!
Und da auch die halbtrockenen und feinherben Weine von beispielhafter Qualität sind, zählt man Johannes Leitz völlig zu Recht zur Spitzengruppe der deutschen Weinmacher. Dieses Gut ist bereits jetzt in einer derart glänzenden Verfassung, dass es unüberhörbar an die Pforten des Rheingauer und deutschen Wein-Olymps pocht”, urteilt euphorisch der Gault Millau. Und Eichelmann formuliert absolut zutreffend: „Johannes Leitz hat eine der großen Kollektionen des Jahrgangs in Deutschland. Der Alte Reben Riesling aus dem Rottland ist famos, der Alte Reben aus dem Schlossberg steht ihm nicht viel nach. (Anmerkung: Beide Rieslinge sind allerdings bereits seit unserer Frühjahrsubskription ausverkauft, reservieren Sie sich bitte bereits heute unverbindlich die grandiosen 2005er!) Aber auch die anderen Weine sind herrlich reintönig und faszinierend mit ihrer Frucht und Konzentration: eine großartige Kollektion!”


960004 Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken 2004 9,50 Euro
Johannes Leitz hat sich mit seinem 2004er Basisriesling (Jancis Robinson: „a great buy” — 17/20 Punkte) erneut selbst übertroffen. Diese Spätlese vom Bischofsberg mit ihrer fein integrierten Säure und ihrer Verspieltheit verkörpert die Weine des unteren Rheingaus geradezu idealtypisch: Reintönige, zartherbe Rieslingfrucht, Zitrusaromen, gelbe Früchte, später Cassis. Am Gaumen höchst animierend, enorm saftig und herrlich frisch. Lebhaftes, balanciertes Spiel zwischen Frucht und Säure, viel Biss, nachhaltig, zart mineralisch.
Ein Bilderbuch-Riesling, der sich mit größtem Vergnügen genießen lässt und beim Trinken immer wieder Lust auf das nächste Glas macht. Traumhaft günstiges Preis-Genussverhältnis!
Zu genießen bis mindestens 2007.



Diese Spätlese vom Bischofsberg (Jancis Robinson: „a great buy” — 17/20 Punkte) mit ihrer fein integrierten Säure und ihrer Verspieltheit verkörpert die Weine des unteren Rheingaus geradezu idealtypisch!

Dazu hat unser Freund Josy wiederum zwei fruchtsüße Spätlesen der absoluten Weltspitze vinifiziert: Zum einen den bereits im Vorjahr vom Gault Millau als zweitbeste Spätlese des Jahres in Deutschland gefeierten ‚Berg Roseneck’ (mit der zweithöchsten Punktzahl in der Geschichte des Weinführers, 94 Punkte) und zum anderen die beste Spätlese des Jahres 2004 im Gault Millau 2006: „Hinreißender Duft vollsaftiger Aprikosen und von Gewürznelken, barocke Fülle verbindet sich dionysisch mit nobler Eleganz”, so das euphorische Urteil der Tester, die begeistert 95 Punkte zücken: Niemals zuvor haben sie eine Spätlese höher bewertet! Herzlichen Glückwunsch Johannes Leitz!

960004 Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken 2004 9,50 Euro



960604 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2004 21,70 Euro

In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard!


961204 Leitz, Rüdesheimer Schlossberg Riesling Spätlese 2004 21,70 Euro
Gault Millau: beste Spätlese des Jahres in Deutschland



Weingut Ökonomierat Rebholz - Pfalz (Siebeldingen)

„Für Hansjörg Rebholz ist der Respekt vor der Natur die Quelle all dessen, was einen Wein ausmacht.” (Stuart Pigott)

„Dieses traditionsreiche Weingut zählt in der Pfalz seit drei Generationen zu den Pionieren höchster Qualität. Der überaus engagierte Hansjörg Rebholz, unser „Winzer des Jahres 2002”, setzte in den ersten Jahren seines Wirkens konsequent fort, was sein Vater und Großvater begonnen haben: die Erzeugung von höchst individuellen, kompromisslos trockenen Weinen, die in der Jugend recht eckig und kantig wirken, sich aber selbst für Kenner des Hauses immer wieder erheblich besser entwickeln, als man anfangs vermuten könnte. Gibt man ihnen genügend Zeit, so wächst das Trinkvergnügen viele Jahre lang.

Nicht nur bei den roten und weißen Burgundersorten, der großen Stärke der Südpfalz, hat er sich in die deutsche Spitze vorgearbeitet. Selbst seine markanten, trockenen Riesling — in den Jahren mit ausreichend Regen vom Kastanienbusch, in den anderen aus dem Sonnenschein — gehören zu den besten Deutschlands. 2004 war mit frischer Säure ein Jahrgang, der Rebholz liegt. Wie selbstverständlich brachte er bei der Finalrunde in allen Kategorien trockener Weine mindestens einen unter die zehn besten in Deutschland. Der feinwürzige und filigran gearbeitete Riesling Kastanienbusch ist in seiner Art schwer zu übertreffen”, lobt der Gault Millau und Eichelmann trifft den Punkt: „Eine starke Kollektion”. Zurecht: Sowohl der ‚Chardonnay R’ als auch der Weiße Burgunder Großes Gewächs werden im GM zu den 8 besten trockenen weißen Burgundern Deutschlands gezählt, die Gewürztraminer Spätlese wird mit 94 Punkten nur von Leitz’ genialer Riesling-Spätlese übertroffen und Rebholz’ trockene Rieslinge sind ebenfalls phantastisch: Der ‚Kastanienbusch Großes Gewächs figuriert mit 93 Punkten unter den 10 besten trockenen Rieslingen des Gault Millau’ und erhält von unseren österreichischen Freunden im FALSTAFF die zweithöchste(!) Bewertung aller trockenen Rieslinge. Herzlichen Glückwunsch in die Pfalz an die sympathischen ‚Rebhölzer’!


970204 Rebholz, Riesling „vom Buntsandstein” Spätlese trocken 2004 12,95 Euro



970304 Rebholz, Weißer Burgunder Kabinett trocken 2004 9,25 Euro



970404 Rebholz, Albersweiler Latt Gewürztraminer Spätlese 2004 21,90 Euro



970504 Rebholz, Im Sonnenschein Weißer Burgunder Großes Gewächs 2004 23,90 Euro



970604 Rebholz, Im Sonnenschein Riesling Großes Gewächs 2004 23,90 Euro



970704 Rebholz, Kastanienbusch Riesling Großes Gewächs 2004 24,50 Euro



970802 Rebholz, Im Sonnenschein „R” Spätburgunder Großes Gewächs 2002 27,90 Euro



970903 Rebholz, „R” Chardonnay Spätlese trocken 2003 21,50 Euro



Weingut Keller

„Deutschlands Winzer des Jahrzehnts”

„Kollektion des Jahres 2006”, Gault Millau — „Weingut des Jahres 2006, beste Weißweinkollektion”, Eichelmann — Bester trockener deutscher Riesling im Jahrgang 2004, Falstaff

Im Weingut Keller hat ein Generationenwechsel stattgefunden: Nachdem der visionäre Klaus Keller alle nur erdenklichen Ehrungen und Auszeichnungen erhielt, die man einem Weltkassewinzer nur angedeihen lassen kann, hat sein ungemein sympathischer Sohn Klaus-Peter nun das Ruder übernommen. Das Resultat: Die Keller-Festspiele gehen weiter und erreichen einen neuen Höhepunkt. Herrlich mineralische, tiefgründige Weine voller Emotion, die sprachlos werden lassen angesichts ihrer singulären Qualität. Die Fachpresse reagiert, wie oben knapp skizziert, so begeistert wie nie zuvor. Im Gault Millau 2006 belegen der G-Max und die Großen Gewächse Hubacker und Morstein (allesamt längst auf dem ganzen Markt ausverkauft, doch viele dieser grandiosen Rieslinge reifen, liebe Kunden, in Ihren Kellern) die Plätze eins, drei und fünf. Die heute präsentierte Auslese Morstein Goldkapsel*** wird vor allen Granden der Mosel mit 96 Punkten als beste Auslese des Jahres geehrt, die Auslese Hubacker Goldkapsel*** rangiert mit 95 Punkten nur einen Platz dahinter. Von gleich legendärer Qualität die Trockenbeerenauslesen: Der Monsheimer Silberberg teilt sich zusammen mit Dönnhoffs grandiosem Eiswein mit 98 Punkten Platz eins in der Kategorie ‚Edelsüß’, das Westhofener Kirchspiel Goldkapsel folgt direkt danach mit 97 Punkten. Analog dazu die Bewertungen bei Eichelmann: „Jahr für Jahr gibt es eine Vielzahl grandioser edelsüßer Weine, wie sie kein anderes Weingut in Deutschland erzeugt”. Platz eins folgerichtig für den Morstein Goldkapsel*** als beste Auslese und ebenso Platz eins für das Westhofener Kirchspiel Goldkapsel als beste Trockenbeerenauslese. Herzlichen Glückwunsch und ebensolchen Dank den Kellers für diese fabelhaften Qualitäten!


953004 Keller, Riesling QbA Fass 2, trocken (PK) 2004 7,30 Euro



951104 Keller, Silvaner trocken -S- 2004 19,90 Euro
Sensationelle Qualität, gegen den viele wesentlich teurere Burgunder keine Chance haben!



951304 Keller, Riesling Auslese Dalsheimer Hubacker 2004 26,90 Euro
DIE Preis-Leistungssensation aus der ganzen Flasche, jeweils herausragende 92 Punkte im GM und bei Eichelmann!



951504 Keller, Dalsheimer Hubacker Riesling Auslese*** Goldkapsel 2004 0,375 l 39,00 Euro

Limitiert auf 2 Flaschen pro Kunde!


952204 Keller, Westhofener Morstein Riesling Auslese*** Goldkapsel 2004 0,375 l 39,00 Euro



952804 Keller, Monsheimer Silberberg Rieslaner Trockenbeerenauslese Goldkapsel 2004 0,375 l 90,00 Euro

Limitiert auf 1 Flasche pro Kunde!


953404 Keller, Westhofen Kirchspiel Riesling TBA Goldkapsel 2004 0,375 l 175,00 Euro

Limitierte Abgabe: max. 1 Flaschen pro Kunde!


Zum Mitfreuen gibst es in limitierter Auflage (150 Pakete) für alle Freunde des Hauses Keller ein ganz besonderes Schmankerl:

80013 Das Keller-Kollektion des Jahres-Paket 2004 4,125 l 86,70 Euro
6 Flaschen der schönsten Rieslinge des Gutes und dazu ein Gratis-Exemplar des Buches „Kellergeschichten — Zwölf Monate auf dem Weingut Keller” von Junko Iwamoto, die ein Praktikum bei den Kellers absolvierte, von Klaus-Peter handsigniert!

Je 1 Flasche:
951204 Westhofener Kirchspiel Großes Gewächs Riesling trocken 2004,
951304 Dalsheimer Hubacker Riesling Auslese 2004,
952304 Pius Beerenauslese 2004 (0,375l) sowie

3 Flaschen
953004 Riesling QbA trocken Fass Nr. 2 2004.



Übrigens: Wir raten bereits jetzt dringend allen Freunden der Keller’schen Spitzenweine zur unverbindlichen Reservierung ihrer Lieblingsrieslinge: Der Jahrgang 2005 (bei meinem Besuch auf dem Weingut während der Ernte habe ich Trauben von nie zuvor dagewesener Qualität verkostet) wird phänomenal gut, wohl DIE Quintessenz gar der herausragenden Keller-Jahrgänge dieses neuen Jahrtausends, doch die Menge (wie fast überall in Deutschland aufgrund der geringen Saftmenge in den traumhaft gesunden Trauben) wohl leider arg gering: Rar und kostbar werden diese Weine nach den Subskripitionsangeboten im nächsten Frühjahr wieder blitzartig abverkauft sein, doch Sie, unsere werten Stammkunden, werden nach Ihrer Reservierung ein Vorkaufsrecht besitzen.


Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann