Aus der Region Pfalz:
Gault Millau feiert den Pinot Noir aus dem Jahrhundertjahrgang 2009 von Fritz Becker als besten Rotwein des Jahrgangs in Deutschland: „Friedrich Becker ist der BESTE SPÄTBURGUNDERWINZER Deutschlands: Zum achten Mal in neun Jahren stellt Becker den besten Rotwein des Jahres in Deutschland, allein diese Serie ist ohne Beispiel”.

© Armin Faber
Welt, lass dich umarmen: „Wir haben es wieder mal geschafft!”
Freude pur beim „Jungen Fritz” und beim „Alten Fritz”
Viele von Ihnen, liebe Kunden, haben den Kultfilm „Sideways” sicher gesehen: Das berührende, bittersüße Road-Movie-Meisterwerk ist großes, emotionales Kino: Es erzählt von Illusionen und Lebenslügen, von gescheiterten Entwürfen, zerbröckelnden Beziehungen, aber auch von der Kraft der Hoffnung – und von der großen Liebe zum Wein! Genauer gesagt, der spezifischen Liebe des sympathischen „Helden” Miles zur Diva aller Rotweinreben, dem Pinot Noir. Diese in der Tat zickige Rebsorte mit ihrer dünn-„häutigen” Schale sieht Miles im Gegensatz zur unverwüstlichen, robusten Cabernettraube, die überall auf der Welt wachsen könne, als die Inkarnation einer fragilen, verletzlichen, grundehrlichen und empfindlichen ‚Persönlichkeit’, die ein ihr gemäßes Mikroklima und die besondere Pflege eines einfühlsamen Winzers brauche sowie einzigartige Böden, um ihre großen Stärken in einem hinreißenden Wein zu offenbaren: Eleganz, Finesse und die Transmission des Terroirs in die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen, wie es sonst nur noch die großen Rieslinge der Welt vermögen.

© Armin Faber
Und welch sagenhaftes Terroir, steile Hanglagen und sanfte Hügel, welch traumhafte Reben aus bestem, teilweise uraltem genetischen Material und welch vorbildliche Weinbergsarbeit visionärer Menschen gehen bei unserem Kleinod aus der Südpfalz eine unübertreffliche Synthese ein! „Unseren größten Reichtum behandeln wir nicht selten wie Dreck. Das Erd-Reich”. Friedrich Becker nimmt kein Blatt vor den Mund. Unangepasst ist er. Ein engagierter Charakterkopf. „Der herbe Duft des Bodens zwischen Tau und Tag, beim ersten Gang durch den Weinberg, sagt die Nase dem Winzers alles über den Zustand seines Weinbergs. Und damit über seinen wertvollsten Besitz. Dieses ihm anvertraute Erd-Reich in seinem natürlichen Gleichgewicht lebendig und vital zu erhalten, gebietet der Respekt vor der Natur. Aber auch das ureigenste Interesse. Denn nur auf dieser Grundlage wächst Qualität. Hier im Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, sind unsere Böden mit besonderem geologischem Reichtum gesegnet. Neben Buntsandstein besitzen wir jene Melange aus Kalk, Mergel und Ton, wie sie auch das Burgund auszeichnet. Nicht zufällig also haben wir hier vor über 40 Jahren unseren Pinot Noir gepflanzt”. Und mittlerweile ist aus einer vagen Hoffnung und einer großen Vision süße Realität geworden: Friedrich Becker ist, Schritt für Schritt, zum besten Spätburgunderwinzer Deutschlands avanciert.
Kein Wunder, dass die tatkräftigen Beckers (denn neben dem „Alten Fritz”, wie Friedrich Becker in der Szene ebenso liebe- wie respektvoll tituliert wird, arbeitet gleichermaßen engagiert und gleichberechtigt sein hoch talentierter Sohn im Weingut mit, der „Junge Fritz”) fast nie auf Messen oder Präsentationen zu finden sind. Dafür bleibt keine Zeit, wenn man große Weine machen will: „Der beste Dünger eines Weinbergs sind die täglichen Fußstapfen seines Winzers. Im Keller dürfen wir nur mehr keine handwerklichen Fehler machen, arbeiten nur mit Schwerkraft, ohne Pumpen, und so schonend wie irgend möglich, um nur die feinsten Tannine aus der Traubenhaut zu extrahieren. Doch unsere mineralischen Weine werden nie besser sein als das Lesegut, das zum Hoftor hereinkommt”, lautet das einhellige Urteil von Vater und Sohn.

Und mit selten euphorischer, zudem einhelliger Begeisterung würdigt die Fachpresse ihre handwerkliche Arbeit, die bei den Beckers als selbstverständliche Hommage an die Natur betrachtet wird: Der Gault Millau 2006 bewertet die Becker’schen Grand Crus 2003 auf Platz 1 (Pinot Noir, 95 Punkte) und wertungsgleich mit wenigen anderen Spitzenweinen auf Platz 2 (Sankt Paul, 94 Punkte) und 3 (Großes Gewächs Kammerberg, 93 Punkte)! Der Gault Millau 2007 sieht dann zum vierten Mal in Folge, der 2008er zum fünften Mal, der 2009er zum sechsten Mal, der 2010er gar zum siebten Mal in Folge (!) Beckers „Pinot Noir Tafelwein” als besten Rotwein seines Jahrgangs in ganz Deutschland. Und der brandaktuelle Gault Millau bewertet den 2009er Pinot Noir aus dem Überfliegerjahrgang wieder als Deutschlands Nr. 1. Unglaublich, sagen Sie? Aber wahr! Und wertungsgleich mit anderen großen deutschen Rotweinen erreicht der „Sankt Paul” die dritt höchste Punktzahl. Eine solche Dominanz eines Rotweinwinzers, eine solch beeindruckende Jahrgangsserie, gibt es wohl auf der ganzen Welt kein zweites Mal!
Herzlichen Glückwunsch den visionären Köpfen und begnadeten Händen, die diese Weinunikate geschaffen haben, die selbst den Spitzenweinen aus dem Burgund Paroli bieten können: Der deutschen Rotweinikone, dem „Alten Fritz”, dem „Jungen Fritz”, sowie ihrem genialen Kellermeister Stefan Dorst, der seit Jahren mitverantwortlich zeichnet für die sensationellen Qualitäten und die singuläre Stilistik dieser großen Weinunikate.

Deutschlands Rotweinmärchen geht also weiter! Der gesamteuropäische Überfliegerjahrgang 2009 ist schlicht der bisherige Gipfelpunkt und verdeutlicht einmal mehr das messerscharfe Urteil von Neal Martin aus dem Team von Robert Parker bezüglich Beckers Pretiosen: „Nobel und, brutal ehrlich, eine Stufe besser als der Rest – Sie verdienen ein großes, dankbares Publikum!”
Ihnen, werte Kunden, legen wir daher heute eine einzigartige Becker-Kollektion ans Herz, fabelhafte Rotweine und Rieslinge der absoluten Pfälzer Spitzenklasse. Wahrlich: Das „Weingut Becker hat eine Ausnahmestellung inne und gehört zu Deutschlands besten Erzeugern”, Gault Millau.
