Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar

Die unumstrittene Nummer 1 für trockene Weine an der Saar!

Van Volxem

Van Volxem lieferte mit seinem letztjährigen Jahrgang 2016 eine der besten Kollektionen Deutschlands!

Dirk Würtz, einer der anerkanntesten Weinblogger, urteilt nach der Verkostung aller Großen Gewächse Deutschlands: „Van Volxem 2016, eine bärenstarke Kollektion!“

STERN: „Der Rebenflüsterer – Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf.“

Stephan Reinhardt im FEINSCHMECKER: „Van Volxem: Sehr komplexe Rieslinge mit Struktur, innerer Dichte und cremiger Textur; lecker für die einen, kulturphilosophische Traktate für die anderen. Jedenfalls Weine, auf welche die Welt in Zukunft nicht mehr wird verzichten wollen.“

Stuart Pigott (FAZ): „Van Volxems geschmeidige, körperreiche Weine beweisen die Riesling-Renaissance der neuen Winzergeneration.“

98+ Punkte für den 2016er Scharzhofberger Pergentsknopp – Parker

100 Parker Punkte: Volxem Scharzhofberger Riesling Trockenbeerenauslese

„Bei Van Volxem könnte man durchaus von der Kollektion des Jahres sprechen.“ – WEINWIRTSCHAFT

Dirk Würtz: „SCHARZHOFBERGER PERGENTSKNOPP 2016. Sowas Dichtes, sowas Langes und sowas aberwitzig Salziges hatte ich lange nicht mehr im Glas. Mehr geht kaum, besser vielleicht auch nicht!“

„Van Volxems 2016er Pergentsknopp ist der feinste trockene Scharzhofberger, den ich jemals probiert habe und einer der feinsten trockenen deutschen Rieslinge überhaupt, die ich aus diesem mehr als exzellenten und so zugänglichem Jahrgang im Glas hatte.“ – Parker

„Überragende Kollektion, grandiose GGs, monumental! – WEINWISSER

Riesling von der Saar kann anders, aber nicht besser schmecken! So lautete vergangenes Jahr das einstimmige Urteil aller Journalisten und Sommeliers. Van Volxem ist mit dem Jahrgang 2016 die beste Kollektion überhaupt gelungen. Wir haben Ihnen nur einen kleinen Ausschnitt der Lobpreisungen aufgeführt. Und auch wir waren enorm begeistert von der Brillanz der 2016er. Auf der Verkostung aller Großen Gewächse des VDP im Wiesbaden strahlte keine Kollektion in ihrem Gesamtkontext derartig makellos, wie es bei Van Volxem der Fall war.

Wir blicken knappe 20 Jahre zurück: Am Anfang stand Roman Niewodniczanskis Vision: Es müsste doch möglich sein, in den legendären Schiefer-Steillagen der Saar, in dieser so traditionsreichen deutschen Weinanbauregion, den Schiefer im Riesling wieder zum Klingen zu bringen und diesen authentischen Weinunikaten ihren angestammten Platz in der Weltspitze zurückzugeben. Denn bevor der Saarriesling, von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen, fast in der Bedeutungslosigkeit versank, reihte ihn Ende des 19. Jahrhunderts seine unvergleichliche Eleganz und Finesse sowie seine einzigartige Noblesse ein in die absolute Spitzenliga der begehrtesten und damit teuersten Weine der Welt, gegen die selbst die großen Namen des Bordelais ‚billig‘ gehandelt wurden. So kostete beispielsweise 1903 im berühmten Grand Hotel Steffens & Wolters in Königsberg der 1891er Cheval Blanc 5,50 Goldmark, der 1892er Chateau Yquem 7,- Goldmark und der 1893er Van Volxem Scharzhofberger 10,- Goldmark!

Dies klingt zunächst wie eine Mär aus grauer Vorzeit, die Realität sah bis vor einem guten Jahrzehnt ganz anders aus: Saarwein wurde zumeist billigst verramscht! Denn zum einen hatte die Saar wie alle anderen deutschen Anbaugebiete nach den Katastrophen der beiden Weltkriege viele traditionelle Absatzgebiete verloren und zum anderen waren Weinliebhaber in aller Welt entsetzt über die Verbrauchertäuschung Mitte des 20. Jahrhunderts, als durch die „Ausweitung“ der steilen Toplagen in die Ebene die Qualitäten drastisch verwässert wurden und zeigten dem ‚neuen‘ Stil die kalte Schulter. Die tragische Konsequenz: Ein Weingut nach dem anderen scheiterte an den enorm hohen Kosten und den harten körperlichen Arbeitsbedingungen des traditionellen, urhandwerklichen Steilhanganbaus; die meisten aus der jungen Generation waren nicht mehr bereit, den unprofitablen elterlichen Betrieb zu übernehmen, mit der Folge, dass die einst weltberühmten Steillagen aufgegeben wurden. Ein Stich ins Herz eines jeden Rieslingliebhabers!

Diese Ausgangssituation war es, die Roman Niewodniczanski, jüngster Spross einer der bekanntesten Bierbrauerdynastien Deutschlands und begeisterter Liebhaber großer Weine aus aller Welt, reizte. Aus dieser Leidenschaft genährt und der Liebe zu dem kleinen, aber spektakulär schönen Anbaugebiet der Steillagen der Saar, nahm seine Vision Gestalt an. Roman kauft im Jahr 2000 einen der traditionsreichsten, berühmtesten Betriebe, ein ehemaliges Klosterweingut im historischen Zentrum von Wiltingen, der bedeutendsten Weinbaugemeinde der Saar, der in Konkurs geraten war, der jedoch einst strahlenden Klang besaß: Van Volxem, mit Besitz in den legendären Kernparzellen der renommiertesten Lagen und einem besonderen Schatz: uralten, zum Teil wurzelechten Rebstöcken auf skelettreichen, aber äußerst unterschiedlichen Schieferböden – ein weltberühmtes Terroir, das bereits seit der preußischen Lagenklassifikation von 1865 zur Klasse höchster Bonität (sprich Grand Cru-Lagen) gehört! Um 1900 war Van Volxem folglich ein Top-Weingut mit Spitzenpreisen, wie sie damals nicht einmal für große Bordeaux und Champagner bezahlt wurden.

100 Jahre später beginnt Roman im Jahr 2000 mit einer sehr harten handwerklichen Arbeit in den Wingerten und einer denkmalgerechten Restaurierung der Gebäude. Das Traditionsgut wird renoviert, in den hoch und extrem steil über der Saar liegenden Weinbergen werden Böden aufgelockert und Unmengen von Humus eingebracht. Diese Maßnahme dient der Erhöhung der Wasserhaltekraft und der Vitalisierung der Böden: Die Mikroorganismen kehren infolge der biodynamischen Wirtschaftsweise zurück – im Gegensatz dazu ist mit chemischem Dünger und Pestiziden behandelter Weinbergsboden fast so tot wie Saharasand! Aufwändige Laubwerksarbeiten an den wertvollen Rebanlagen mit ihren tief ins Mineralreich wachsenden Reben werden zur Selbstverständlichkeit. Niedrigertragsreben aus genetisch wertvollstem Material werden hinzugepflanzt, die Pflanzdichte selbst drastisch erhöht. Eine massive Ausdünnung der Trauben führt dazu, dass die völlig unterschiedlichen Mineralien des je nach Parzelle differierenden Grau-, Blau- und Rotschieferanteils 25 ebenso wie die der Feinerde- und Grauwackeanteile in jedem einzelnen Wein stilistisch deutlich schmeckbar und damit sinnlich erfahrbar werden.

Natürlich profitieren die Reben auch vom relativ kühlen Klima ihres nördlichen Anbaugebietes, das 50 bis 100m höher liegt als die Spitzenlagen der Mosel und zudem in unmittelbarer Nähe zu den Mittelgebirgen Hunsrück und Eifel. Denn bei den großen Rieslingen der Saar, die ihren Weltruf bei aller Komplexität und Kraft insbesondere ihrer unvergleichlichen Finesse, Eleganz und Filigranität verdanken, garantieren die großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sowie die lange Vegetationsperiode von bis zu 160 Tagen von der Blüte bis zur Vollreife der klein- und lockerbeerigen Trauben (optimales Verhältnis der die Inhaltsstoffe beherbergenden Haut zum Saft), dass sie ihre komplexen Aromen langsam ausreifen lassen können. Der Riesling, diese uralte Rebe, trotzt in dieser Zeit mit seiner schier unglaublichen Vitalität allen Wechselfällen des Wetters wie Kälte und Regen, Hitze und Trockenheit und transformiert mit seinen bis zu mehr als 10 m tief in die Felsböden reichenden Wurzeln den Eigengeschmack der unterschiedlichen Schieferarten in die vollreifen Trauben.

Unsere Kunden wissen längst, dass Roman seinen im biologischem Anbau gewachsenen Trauben stets viel Zeit lässt, ihre volle physiologische Reife zu erlangen. Sehr spät wird extrem selektiv in mehreren Durchgängen geerntet, die Spitzenlagen zumeist erst im November, und im Keller wird nochmals penibel auf einem Laufband penibel selektiert. Und hier merkt man, wie prägend doch das Kleinklima ist und auch, dass eben Mosel, Saar und Ruwer drei eigenständige Untergebiete sind. Während beispielswiese die Ruwer mit Botrytis zu kämpfen hatte, strahlen die kerngesunden Trauben von der Saar und wurden erst etwas später violett. Wir erkennen Parallelen zum Jahrgang 2011, also eine kraftvolle gelbe Frucht und wunderbare Zugänglichkeit in der Jugend, nur bevorzugen wir die Frische der 2017er, die wie eine Weiterentwicklung des Jahrgangs 2011 wirken. Bewusst hat Dominik in diesem Jahrgang etwas früher gelesen, sobald er die physiologische Reife des Jahrgangs erkannte und so eine gute Frische in den Weinen erhalten. Nur wer einen derartig guten Lesetrupp wie Dominik Völk hatte, konnte wie hier bei Van Volxem auf exzellente Weine hoffen, denn in 2017 musste man schon schnell sein. Mengentechnisch können wir ein wenig aufatmen, die Spätfröste Ende April, die in ganz Deutschland Auswirkungen zeigten, haben Van Volxems Lagen zwar wie überall ebenfalls sehr beeinflusst, doch wir konnten uns zumindest gute Mengen sichern. Und so war es für uns auch keine Überraschung, was uns bei Van Volxem mit der 2017er-Kollektion erwartete: Fantastische Weine!

So hart die handwerkliche Arbeit Jahr für Jahr in den gnadenlosen Steillagen der Saar auch sein mag, so sensibel stets der Ausbau im Keller. Dominiks immenser Aufwand in Weinberg und Keller, seine durchdachte Sorgfalt im Detail, seine Liebe bei der täglichen Arbeit kulminieren in einer sensationell schönen aktuellen Kollektion! Herzlichen Glückwunsch dem Visionär Roman Niewodniczanski, herzlichen Glückwunsch dem Macher Dominik Völk! Ihr habt das Traditionsgut binnen eines Jahrzehnts gemeinsam in qualitativ neue Sphären geschossen!

Lassen Sie sich daher verführen von diesen betörenden großen Rieslingen, die ihre grandiosen Terroirs, aus denen sie stammen, so traumhaft in der Flasche widerspiegeln. Sie sind einzigartige Unikate einer weltberühmten, zwar kleinen, aber feinen Region. Sie sind das pochende Herz der Saar, Heimatweine mit unverwechselbarer Seele, Weinoriginale ganz eigener Persönlichkeit. Sie sind wahrlich die Essenz ihrer legendären Lagen.

Roman und sein leidenschaftlicher Kellermeister Dominik Völk verstehen ihre Lagen immer besser („Winzer sein heißt lebenslanges Lernen im Weinberg und Keller“) und haben mehr denn je zuvor in ihren Weinen die Saar-typische Finesse, Filigranität und Feinheit herausgearbeitet, ohne dass jedoch die typische Cremigkeit ihrer rassigen Rieslinge, das fabelhaft schöne Mundgefühl, dass diese grandiosen Weine auszeichnet, verloren gegangen wäre. Diese genialen Gewächse sind zweifellos die ultimativen Referenzweine für eine ganze Region!

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Pinard de Picard GmbH & Co. KG
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