Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar

„Der weiße Ritter von der Saar“, „Winzer des Jahres 2012“, „der Rebenflüsterer“... Roman Niewodniczanski und seinen Weinen von der Saar eilt ein mythischer Ruf voraus.

Van Volxem
Foto: © dieth + schröder

FALSTAFF: „Roman Niewodniczanski, der weiße Ritter von der Saar: Der WINZER DES JAHRES 2012!“

Günther Jauch: „Van Volxem – ein absoluter Spitzenbetrieb, für den es nur ein Gesetz gibt: Das Gesetz der bedingungslosen Qualität!“

STERN: „Der Rebenflüsterer – Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf.“

Stuart Pigott (FAZ): „Van Volxems geschmeidige, körperreiche Weine beweisen die Riesling-Renaissance der neuen Winzergeneration.“

Doppelsieg für Van Volxem in einer Verkostung von 116 deutschen Winzermarkenweinen bei best-of-wine.com!

Stephan Reinhardt im FEINSCHMECKER: „Van Volxem: Sehr komplexe Rieslinge mit Struktur, innerer Dichte und cremiger Textur; lecker für die einen, kulturphilosophische Traktate für die anderen. Jedenfalls Weine, auf welche die Welt in Zukunft nicht mehr wird verzichten wollen.“

Tino Seiwert: „Nach einer Verkostung von über 60 Partien im Fasskeller Van Volxems und einer späteren Nachverkostung bei Pinard mit Dominik Völk bleibt nur ein Urteil: Das ist zusammen mit 2015 der beste Jahrgang bisher, noch einen Wimpernschlag wohl vor dem traumhaften 2011er. Riesling von der Saar kann anders, aber nicht besser schmecken!“

Wir blicken knappe 20 Jahre zurück: Am Anfang stand Roman Niewodniczanskis Vision: Es müsste doch möglich sein, in den legendären Schiefer-Steillagen der Saar, in dieser so traditionsreichen deutschen Weinanbauregion, den Schiefer im Riesling wieder zum Klingen zu bringen und diesen authentischen Weinunikaten ihren angestammten Platz in der Weltspitze zurückzugeben. Denn bevor der Saarriesling, von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen, fast in der Bedeutungslosigkeit versank, reihte ihn Ende des 19. Jahrhunderts seine unvergleichliche Eleganz und Finesse sowie seine einzigartige Noblesse ein in die absolute Spitzenliga der begehrtesten und damit teuersten Weine der Welt, gegen die selbst die großen Namen des Bordelais ‚billig‘ gehandelt wurden. So kostete beispielsweise 1903 im berühmten Grand Hotel Steffens & Wolters in Königsberg der 1891er Cheval Blanc 5,50 Goldmark, der 1892er Chateau Yquem 7,- Goldmark und der 1893er Van Volxem Scharzhofberger 10,- Goldmark!

Dies klingt zunächst wie eine Mär aus grauer Vorzeit, die Realität sah bis vor einem guten Jahrzehnt ganz anders aus: Saarwein wurde zumeist billigst verramscht! Denn zum einen hatte die Saar wie alle anderen deutschen Anbaugebiete nach den Katastrophen der beiden Weltkriege viele traditionelle Absatzgebiete verloren und zum anderen waren Weinliebhaber in aller Welt entsetzt über die Verbrauchertäuschung Mitte des 20. Jahrhunderts, als durch die „Ausweitung“ der steilen Toplagen in die Ebene die Qualitäten drastisch verwässert wurden und zeigten dem ‚neuen‘ Stil die kalte Schulter. Die tragische Konsequenz: Ein Weingut nach dem anderen scheiterte an den enorm hohen Kosten und den harten körperlichen Arbeitsbedingungen des traditionellen, urhandwerklichen Steilhanganbaus; die meisten aus der jungen Generation waren nicht mehr bereit, den unprofitablen elterlichen Betrieb zu übernehmen, mit der Folge, dass die einst weltberühmten Steillagen aufgegeben wurden. Ein Stich ins Herz eines jeden Rieslingliebhabers!

Van Volxem
Foto: © dieth + schröder
Diese Ausgangssituation war es, die Roman Niewodniczanski, jüngster Spross einer der bekanntesten Bierbrauerdynastien Deutschlands und begeisterter Liebhaber großer Weine aus aller Welt, reizte. Aus dieser Leidenschaft genährt und der Liebe zu dem kleinen, aber spektakulär schönen Anbaugebiet der Steillagen der Saar, nahm seine Vision Gestalt an. Roman kauft im Jahr 2000 einen der traditionsreichsten, berühmtesten Betriebe, ein ehemaliges Klosterweingut im historischen Zentrum von Wiltingen, der bedeutendsten Weinbaugemeinde der Saar, der in Konkurs geraten war, der jedoch einst strahlenden Klang besaß: Van Volxem, mit Besitz in den legendären Kernparzellen der renommiertesten Lagen und einem besonderen Schatz: uralten, zum Teil wurzelechten Rebstöcken auf skelettreichen, aber äußerst unterschiedlichen Schieferböden – ein weltberühmtes Terroir, das bereits seit der preußischen Lagenklassifikation von 1865 zur Klasse höchster Bonität (sprich Grand Cru-Lagen) gehört! Um 1900 war Van Volxem folglich ein Top-Weingut mit Spitzenpreisen, wie sie damals nicht einmal für große Bordeaux und Champagner bezahlt wurden.

100 Jahre später beginnt Roman im Jahr 2000 mit einer sehr harten handwerklichen Arbeit in den Wingerten und einer denkmalgerechten Restaurierung der Gebäude. Das Traditionsgut wird renoviert, in den hoch und extrem steil über der Saar liegenden Weinbergen werden Böden aufgelockert und Unmengen von Humus eingebracht. Diese Maßnahme dient der Erhöhung der Wasserhaltekraft und der Vitalisierung der Böden: Die Mikroorganismen kehren infolge der biodynamischen Wirtschaftsweise zurück – im Gegensatz dazu ist mit chemischem Dünger und Pestiziden behandelter Weinbergsboden fast so tot wie Saharasand! Aufwändige Laubwerksarbeiten an den wertvollen Rebanlagen mit ihren tief ins Mineralreich wachsenden Reben werden zur Selbstverständlichkeit. Niedrigertragsreben aus genetisch wertvollstem Material werden hinzugepflanzt, die Pflanzdichte selbst drastisch erhöht. Eine massive Ausdünnung der Trauben führt dazu, dass die völlig unterschiedlichen Mineralien des je nach Parzelle differierenden Grau-, Blau- und Rotschieferanteils ebenso wie die der Feinerde- und Grauwackeanteile in jedem einzelnen Wein stilistisch deutlich schmeckbar und damit sinnlich erfahrbar werden.

Natürlich profitieren die Reben auch vom relativ kühlen Klima ihres nördlichen Anbaugebietes, das 50 bis 100m höher liegt als die Spitzenlagen der Mosel und zudem in unmittelbarer Nähe zu den Mittelgebirgen Hunsrück und Eifel. Denn bei den großen Rieslingen der Saar, die ihren Weltruf bei aller Komplexität und Kraft insbesondere ihrer unvergleichlichen Finesse, Eleganz und Filigranität verdanken, garantieren die großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sowie die lange Vegetationsperiode von bis zu 160 Tagen von der Blüte bis zur Vollreife der klein- und lockerbeerigen Trauben (optimales Verhältnis der die Inhaltsstoffe beherbergenden Haut zum Saft), dass sie ihre komplexen Aromen langsam ausreifen lassen können. Der Riesling, diese uralte Rebe, trotzt in dieser Zeit mit seiner schier unglaublichen Vitalität allen Wechselfällen des Wetters wie Kälte und Regen, Hitze und Trockenheit und transformiert mit seinen bis zu mehr als 10 m tief in die Felsböden reichenden Wurzeln den Eigengeschmack der unterschiedlichen Schieferarten in die vollreifen Trauben.

Unsere Kunden wissen längst, dass Roman seinen im biologischem Anbau gewachsenen Trauben stets viel Zeit lässt, ihre volle physiologische Reife zu erlangen. Sehr spät wird extrem selektiv in mehreren Durchgängen geerntet, die Spitzenlagen zumeist erst im November, und im Keller wird nochmals penibel auf einem Laufband penibel selktiert. Und was bot der ‚Goldene Herbst‘ 2016 mit einem September, der ein warmer Sommermonat war, für phantastische Bedingungen für einen großen Jahrgang an der Saar! Was waren das nur für sonnenreiche Tage und kühle Nächte im ‚indian summer‘. „Dies ermöglichte unseren ca. 50 bienenfleißigen Erntehelfern, sämtliche Trauben im Zustand der physiologischen Vollreife zu ernten. Dank der kühlen Nächte blieb auch die weitgehend aus hochwertiger Weinsäure bestehende Säurestruktur der Trauben erhalten, was für den späteren Trinkspaß der Weine von außerordentlich großer Bedeutung ist. Auch die für die Struktur und das Mundgefühl der späteren Weine elementaren Extraktwerte sind erfreulich hoch”, sprudelt es aus Roman, dem Rebenflüsterer, ein Mann der begeistert ist von seiner Arbeit und andere begeistern kann, nur so heraus.
Van Volxem
Foto: © dieth + schröder
Und so war es für mich auch keine Überraschung, was mich im zeitigen Frühjahr auf dem Traditionsgut erwartete. Es war mal wieder einer dieser Weinprobentage, die man nie wieder vergessen kann! Mehrere Stunden lang hatten Roman Niewodniczanskis genialer Kellermeister Dominik Völk und ich uns im zeitigen Frühling durch den Jahrgang 2016 probiert. Fass für Fass im kühlen Keller unter die Lupe genommen, um diesen Jahrgang in all seinen Facetten zu verstehen. Mehr als einmal verspürte ich dabei pure Gänsehautatmosphäre. Wein für Wein sind die Charakteristika des großen Jahrgangs 2016 zu schmecken: Eine reife, cremige Säure (nicht ganz so hoch wie in 2015), eine hohe Extraktdichte und eine verführerische reife Frucht. Und was für eine geniale Textur am Gaumen! So hart die handwerkliche Arbeit Jahr für Jahr in den gnadenlosen Steillagen der Saar auch sein mag, so sensibel stets der Ausbau im Keller. Dominiks immenser Aufwand in Weinberg und Keller, seine durchdachte Sorgfalt im Detail, seine Liebe bei der täglichen Arbeit kulminieren in einer sensationell schönen aktuellen Kollektion! Bei aller Klasse der Vorgängerjahre, die viele unserer Kunden und natürlich wir selbst in unseren Kellern reifen haben, muss doch gesagt werden: 2016 bringt eine der höchsten Qualitäten in der bisherigen Gutsgeschichte in die Flasche, die Weine haben infolge subtiler Veränderungen von Dominik im Keller eine neue Dimension der Leichtigkeit, der schwebenden Transparenz, der Filigranität und Finesse gewonnen! Herzlichen Glückwunsch dem Visionär Roman Niewodniczanski, herzlichen Glückwunsch dem Macher Dominik Völk! Ihr habt das Traditionsgut binnen eines Jahrzehnts gemeinsam in qualitativ neue Sphären geschossen!

Werte Kunden: Van Volxems Weißweine sind wahrlich die Koryphäen der Saar. Wir hätten uns die absolute Spitzenweine des Jahrgangs 2016 in Deutschland auch mit noch so viel Phantasie nicht perfekter wünschen können, als er sich nun bei Van Volxem präsentiert! Lassen Sie sich daher verführen von diesen betörenden großen Rieslingen, die ihre grandiosen Terroirs, aus denen sie stammen, so traumhaft in der Flasche widerspiegeln. Sie sind einzigartige Unikate einer weltberühmten, zwar kleinen, aber feinen Region.

Sie sind das pochende Herz der Saar, Heimatweine mit unverwechselbarer Seele, Weinoriginale ganz eigener Persönlichkeit. Sie sind wahrlich die Essenz ihrer legendären Lagen.

Roman und sein leidenschaftlicher Kellermeister Dominik Völk verstehen ihre Lagen immer besser („Winzer sein heißt lebenslanges Lernen im Weinberg und Keller“) und haben mehr denn je zuvor in ihren Weinen die Saar-typische Finesse, Filigranität und Feinheit herausgearbeitet, ohne dass jedoch die Cremigkeit ihrer rassigen Rieslinge, das fabelhaft schöne Mundgefühl, dass diese grandiosen Weine auszeichnet, verloren gegangen wäre. Diese genialen Gewächse sind zweifellos die ultimativen Referenzweine für eine ganze Region! Zweifellos:

„Der Winzer des Jahres 2012 Roman Niewodniczanski hat wie der Ritter auf weißem Ross das Weingut Van Volxem aus seinem langen Dornröschenschlaf wachgeküsst.“ (FALSTAFF)

PS: Die noch verfügbaren Mengen an Großen Gewächsen und Großen Lagen sind aufgrund hoher Vorreservierungen bereits relativ knapp. Bitte bei Interesse ganz schnell zugreifen!

PS2: Ich muss meiner Begeisterung für die grandiosen 2016er Qualitäten einfach nochmals freien Raum lassen: Romans 2016er Weine zählen zu den besten Kollektionen in ganz Deutschland; es sind begeisternde Rieslingunikate, stilbildende, authentische Klassiker der Weinwelt, gewachsen auf großen, steilen Lagen mit einzigartigem Terroir, nirgendwo auf der Welt kopierbar. Ein eindrucksvoller Spagat zwischen Tradition und Avantgarde. Sie besitzen neben ihrer komplexen Aromatik ein traumhaftes, cremiges, enorm dichtes Mundgefühl, sind kraftvoll und komplex, sagenhaft mineralisch und enorm extraktreich, dabei fein, elegant und höchst finessenreich wie nie zuvor, voll von subtilem Spiel und innerer Frische! Und das bei niedrigsten Alkoholwerten. Das soll ihm mal einer in der Welt nachmachen!
Van Volxem
Foto: © dieth + schröder
Wer Roman Niewodniczanski persönlich kennt, weiß um die charismatische Begeisterungsfähigkeit und die besondere Aura, die ihn umgibt. Dabei ist er alles andere als ein weltfremder Träumer oder Esoteriker. Er ist unübersehbar ein gestandenes Mannsbild, steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Aber, wenn ich mit ihm durch seine imposanten Weinberge kraxele, wenn er sich in jeder Lage buchstäblich in die Rebzeilen hinein kniet, mit leuchtenden Augen die duftende, ‚lebendige‘, feinkrümelige Erde durch die Finger rieseln lässt, die augenscheinlich die Grundlage seiner großen Rieslinge bildet, dann sehe ich, wie in der imposanten Gestalt eines Riesen (immerhin stolze 203 cm misst der Hüne) der kleine begeisterungsfähige Junge steckt, der, häufig genug tief verborgen, in jedem von uns weiterlebt und der dabei ist, seinen großen Traum zu verwirklichen. So lobt auch völlig zu Recht DER Rieslingexperte Stuart Pigott: Es ist „wahnsinnig, gigantisch, was dieser Kerl (Roman) geschaffen hat.“

Wahrlich: „Roman Niewodniczanski und Dominik Völk sind zwei Lichtgestalten des deutschen Weinbaus, für die es nur ein Gesetz gibt: Das Gesetz der bedingungslosen Qualität!“ (Günther Jauch)

 

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