Weingut Gernot Heinrich - Neusiedlersee

Der Zauber Pannoniens: Österreichische Weltklasse aus biodynamischem Anbau!

FALSTAFF: „Winzer des Jahres” und bereits mehrfach Sieger des Rotweinpreises.

FALSTAFF 2014/15: „Gernot und Heike Heinrich besitzen eines der sehenswertesten Weingüter Österreichs und erzeugen mit so wenigen Eingriffen in die Natur wie irgend möglich Weine, die unverwechselbar für ihre Herkunft sind!”

Weingut Heinrich
Heike und Gernot Heinrich mit den Kindern

Das Burgenland mit dem malerischen Neusiedlersee, der in heißen Sommern durch seine kühlen Brisen und dem Morgentau für belebende Frische sorgt, ist ganz zweifellos ein gesegnetes, ja magisches Weinland. Hier liegt Österreichs wärmstes Weinanbaugebiet und die weißen wie roten Trauben gedeihen prächtig in der Nähe des oft nur knapp zwei Meter tiefen, aber 30 Kilometer langen, romantisch in der Sonne glitzernden Gewässers inmitten der zauberhaften pannonischen Landschaft, die fast schon an das berühmte Médoc erinnert. Viele Kenner und Liebhaber exzellenter österreichischer Rotweingewächse betrachten Gernot Heinrich aus Gols, dem berühmtesten Weinort am Ostufer des malerischen Neusiedlersees, als Primus inter pares seiner Zunft, denn seine eleganten, finessenreichen, feinfruchtigen Gewächse sind meilenweit entfernt von den marmeladigen Monsterweinen, die mittlerweile in vielen Regionen der Welt produziert werden und die alkohollastig im Glase krachledern.

Diesem „Terror” der weltweit zunehmenden Gleichförmigkeit und Nivellierung stellt Heinrich genussvolle Trinkweine gegenüber, die bei aller Dichte und inneren Kraft von ihrem großartigen TERROIR geprägt sind, mit Eleganz, Finesse, Frische und Mineralität brillieren und die zuallererst das Resultat sind von harter handwerklicher Arbeit in seinen Spitzenlagen (‚Salzberg’ und ‚Gabarinza’) an den Südhängen der Parndorfer Platte und auch am Westufer des burgenländischen „Meeres” auf dem dortigen wohl besten Terroir: dem mittlerweilen weltberühmten Leithaberg.

Gernot Heinrich ist ein Charakterkopf! Er ist als Winzer nicht in eine Schublade zu stecken, denn sein vinologisches Wirken ist wesentlich facettenreicher als das seiner meisten Kollegen. Einerseits kann er im besten Sinne des Wortes als Traditionalist bezeichnet werden, der sich insbesondere dem Anbau der autochthonen Rebsorten seiner Heimat widmet. „Die Basis aller Qualität wird im Weinberg gelegt. Extreme Selektion der besten Trauben, niedrige Erträge und aufwändige Laubwerksarbeiten sind unumgängliche Voraussetzungen, große Weine zu schaffen,” erläutert Gernot Heinrich bei einer gemeinsamen Wanderung durch seine sanft geschwungenen Spitzenlagen in den sonnigen, südlich exponierten Hängen am Rande von Gols. „Der Heideboden hier am Ostufer des Neusiedlersees, eine variantenreiche Mischung unterschiedlichster Bodenformationen, bietet wegen seiner guten Durchlässigkeit und wegen des heißen, trockenen Klimas die denkbar besten Voraussetzungen zur Erzeugung großer Rotweine auf internationalem Top-Niveau, genau so wie am anderen Ufer im Leithaberg der fossileinreiche Kalk. Denn für mich ist das Entscheidende, dass die Qualitäten in der Flasche originär, unverwechselbar und kompromisslos im einzigartigen Terroir der Parndorfer Platte ihre Wurzeln finden. Dabei bilden die regionalen Rebsorten meiner Heimat das Fundament der Weine, bereichert und abgerundet wird die regionale Sortenpalette durch Merlot, Pinot Noir, Syrah und Cabernet Sauvignon, die aber, sensibel eingesetzt, mengenmäßig nur eine kleine Rolle in den Cuvées spielen.

Weingut Heinrich
Magischer Moment am Neusiedler See
© Konrad Wothe / LOOK-foto

So traditionell Heinrichs Schaffen sich bis hierher anhört, bei der Vinifizierung beginnt eine höchst kreative, innovative Vermählung aus Tradition und Moderne, die auf diesem Vorzeigegut zur Perfektion ausgereift ist. Wohlüberlegt und sehr professionell zeichnen sich die Konturen des neuen Weges, den Gernot Heinrich gegangen ist, in Weinberg und Keller. Nach einem Studium der Biotechnologie und nach ausgedehnten Weinreisen, seinen Lehr- und Wanderjahren durch die renommierten Weinbauregionen der Welt, auf denen der Winzersohn neue vinologische Verfahren kennen gelernt hatte, entschied er sich, Weine zu produzieren, deren Idealbilder zunächst in seinem Kopf gewachsen waren.
So verknüpft Gernot, dieser feinsinnige Künstler, die burgenländische Tradition mit seinem ureigenen innovativen Weinstil, kreiert edle Tropfen voller Schönheit und innerer Kraft, voll samtener Fülle und dichter Frucht, voll Harmonie, Eleganz und beispielhafter Frische und Struktur. Kopf und Herz gehen eine faszinierende Symbiose ein und zeigen uns einen eigenwilligen, jungen Winzer, der sich nicht in ein Klischee pressen lässt und so wohltuend frei jeglicher Dogmen ist. Seine eigenen Wege spiegeln sich schon rein äußerlich in einer sowohl geradlinigen als auch schöpferischen architektonischen Formensprache eindrucksvoll in seinem einzigartigen „Wohn-Arbeits-Lebens-Traumhaus” wieder, das inmitten der exzellenten Weingärten der Parndorfer Platte entstanden ist, beispielhaft den Charakter Pannoniens reflektierend und die Natur gleichsam ins Haus transportierend.

So ist die gesamte Architektur des rational bis ins kleinste Detail gestalteten hochmodernen, sich auf drei Ebenen befindlichen Kellers strikt den Gesetzen der Schwerkraft unterworfen, um die Verarbeitung der Trauben zu Wein so schonend wie nur irgend möglich und ohne jegliches mechanische Umpumpen zu gestalten, was nach Heinrichs Ansicht entscheidend ist, um eine grüne Tanninstruktur zu vermeiden und fern jeder Rustikalität die Eleganz und Finesse zu erzielen, für die seine Weine weltweit berühmt sind. Zu ebener Erde werden die Trauben eingebracht, noch einmal auf einem Sortierband strengstens selektiert, eine Etage darunter werden die Basisweine in Edelstahltanks, die gleich hoch wie breit sind, um eine große Kontaktfläche zwischen Saft und Tresterkuchen zu ermöglichen, sehr sensibel und relativ lange spontan vergoren, um möglichst alle Inhaltsstoffe zu extrahieren. Für die „großen Weine” gilt das gleiche, nur dass diese in großen, geschlossenen Holzbottichen vergärt werden. Im tiefsten Keller lagert und reift der Wein dann temperatur- und luftfeuchtigkeitskontrolliert in großen Holzfässern oder besten Barriques unterschiedlicher Provenienz seiner wahren Größe entgegen.

Weingut Heinrich
Gernot und Heike Heinrich, ein kongeniales Paar

Gernot Heinrich tritt stets sehr bescheiden und ruhig auf, ein bescheidener und höchst sympathischer Mensch, vermittelt jedoch im engagierten Gespräch eine profunde Kompetenz, ist ein höchst kreativer Perfektionist und das Burgenland hat ihm sehr viel zu verdanken: Er ist mit seinen herausragenden Rotweinen zu einer Lokomotive geworden für die ganze Region. Aber, nur von Gernot Heinrich zu sprechen, wäre sehr unfair. Denn zusammen mit seiner aus Bayern stammenden und ihn tatkräftig unterstützenden, attraktiven Frau Heike bildet er ein kongeniales, dynamisches Paar, das bewusst die Grenzen zwischen Privatem und Geschäftlichem im Fließen belässt, symbolhaft ausgedrückt in ihrem Arbeits- und Lebenshaus, von wo aus der Blick auf die Parzellen Salzberg und Gabarinza schweift, des wohl großartigsten Terroirs innerhalb der Parndorfer Platte, einer eiszeitlichen Ablagerung mit bis zu 10 Metern Mächtigkeit: Die moderne Technik in Haus und Keller, sie ist, sensibel und behutsam eingesetzt, nichts anderem als dem Hedonismus und dem unbedingten Genuss verpflichtet.

So stellen die Weine der sympathischen Heinrichs meines Erachtens nach die Referenz dar für die neue österreichische Rotweinelite, die rund um den Neusiedlersee spektakulär schöne Weine produziert und die den qualitativen Vergleich mit keiner anderen Anbauregion in der Welt zu scheuen braucht. Folgerichtig kürte das Weinmagazin FALSTAFF bereits vor Jahren Gernot Heinrich zum „Winzer des Jahres” und zum mehrfachen Sieger des Rotweinpreises.

VINARIA, „Die besten Weine” meint, „das Renommee der Heinrich’schen Rotweine zu preisen, hieße Wasser in den Neusiedlersee zu gießen. Eine fulminante Performance, eine bestechende Kontinuität der gesamten Palette in Verbindung mit den herausragenden Qualitäten des Topsegments”.

Und der GAULT MILLAU urteilt: „Das Weingut von Gernot und Heike Heinrich zählt zur absoluten Spitze unter den österreichischen Rotweinerzeugern: Perfekte Weine mit einer tollen Fruchtprägnanz, enormen Vielschichtigkeit und Komplexität bei gleichzeitiger Feinheit und Harmonie.”

PS: Ich bevorzuge, wann immer möglich, biologisch und/oder handwerklich im traditionellen Wortsinne produzierte Nahrungsmittel. Logischerweise auch beim Wein. Jedoch ohne Dogmatismus. Dogmen weitgehend abzulegen, hat mich über ein halbes Jahrhundert Arbeit an mir selbst gekostet. Gernot ist da in früheren Jahren schon früher wesentlich weiter. Zwar arbeitet er seit Jahren in Biodynamie, was seine Weine definitiv wesentlich mineralischer, eleganter und finessenreicher gemacht hat (ohne sie jedoch ein Jota an Kraft und Konzentration einbüßen zu lassen), doch auch in dieser Frage ist er so wohltuend sachlich: „Mein Weingut gehört zur ‚Respect’-Gruppe, die sich von den Lehren des Philosophen Rudolf Steiner inspirieren lässt. Wir sind dieser Herkunft philosophisch verpflichtet, sehen uns aber unabhängig und undogmatisch. Unsere gegenwärtige Praxis beruht im weitesten Sinne auf einer modernen Synthese der Ideen Steiners, der modernen Agrarökologie und der praktischen Erfahrungen im Bereich des Biologischen und Biodynamischen der letzten Jahrzehnte. Wir verzichten auf Reinzuchthefen und Bakterien, vertrauen den natürlichen Hefen, die mit den Trauben aus dem Weingarten kommen. Wir haben den Schwefeleinsatz reduziert und wollen so schonend wie möglich arbeiten. Alles zwei Zielen untergeordnet: Die Natur intakt zu erhalten und eine ständige Qualitätsverbesserung unserer Weine zu erreichen. Stilistisch geht der Trend auf unserem Weingut in Richtung noch mehr Feinheit, Frische und Eleganz statt wollüstiger, barocker Fülle. Weine aus großartigen Lagen mit einzigartigen Böden sollten nicht durch Technik nivelliert werden. Der Mensch entscheidet darüber, die Charakteristika herauszuarbeiten, daraus leiten sich Authentizität und Typizität der Weine und des Weingutes ab.”

Wohl bekomm’s!

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