Weingut Martin Nigl - Kremstal

Wir staunten nicht schlecht bei einer Verkostung anerkannter Rieslingexperten im Herbst des Jahres 2002, als die besten, in der internationalen Presse höchst bewerteten trockenen Rieslinge Deutschlands und Österreichs blind degustiert wurden und zu unserer aller Überraschung keiner der seit Jahren weltbekannten Winzer den Sieg davontrug, sondern wiederum (!) ein Weingut, das trotz großer Erfolge in seiner österreichischen Heimat in den letzten Jahren in Deutschland noch relativ unbekannt ist: das Weingut Nigl aus dem Kremstal, einer ungemein reizvollen, abwechslungsreichen Landschaft mit wunderschönen Hügeln und Hängen, die sich teilweise sanft geschwungen in die Landschaft schmiegen, aber sich auch steil und terrassiert präsentieren können.
 

 

Riede vom Weingut Nigl

 

 

 

Urgesteinsterrassen vom Weingut Nigl
Steile Urgesteinsterrassen vom Weingut Nigl im Herbst

 


Bei Krems, einer der ältesten Weinstädte Österreichs am östlichen Eingang zur Wachau, öffnet sich das enge Donautal zur sonnendurchfluteten Ebene, doch liegen die Spitzenlagen unseres Kleinods talaufwärts spektakulär schön auf steilen, terrassierten Hängen mit erstklassigen Urgesteinsböden inmitten des kleinen Tales (heiße Tage, kalte Nächte) hoch über dem idyllischen Flüsschen Krems. Die hier von Martin Nigl in naturnahem Anbau produzierten Weine sprechen sowohl die Eleganz- als auch die Körpertrinker an: Opulenz und Finesse, beides findet sich im Übermaß in diesen großartigen Gewächsen.
 

 

Alte Reben vom Weingut Nigl
Alte Reben vom Weingut Nigl

 


„Zu schön für unsere Ohren”, soll Joseph II. nach der Uraufführung der Oper „Die Entführung aus dem Serail” gesagt haben, „gewaltig viel Noten, lieber Mozart”. Dessen Antwort ist klassisch: „Gerade so viel, Eure Majestät, als nötig ist.” Diese Gedanken schießen mir immer wieder durch den Kopf, wenn ich mit Martin Nigl, einem eher leisen, zurückhaltenden, sympathischen Winzer in seinem Keller jeweils den neuen Jahrgang verkoste, denn seine famosen Rieslinge und Grünen Veltliner, alle mit feiner Hand lagenrein und terroirgeprägt ausgebaut, besitzen akkurat diese vielschichtigen, komplexen Aromen, welche die größten Weißweine der Welt auszeichnen:
Glockenklare Weine von höchster mineralischer Eleganz und Finesse und einer unübertrefflichen Extraktfülle, in der die filigranen Unterschiede seiner berühmten Lagen meisterlich herausgearbeitet sind. Martin Nigls Weinbergsarbeit ist vorbildlich, im Keller versucht er nur noch die Aromen seiner großen Lagen in die Flasche zu retten. Wie sehr ihm dies gelingt, zeigen die Elogen, die ihm völlig zu Recht, in der österreichischen und internationalen Presse zuteil werden und die Ihnen einen kleinen Eindruck vom Stellenwert Nigls in seiner Heimat verschaffen sollen:

Der GAULT MILLAU 2004 urteilt begeistert: „Auf der Suche nach den besten Grünen Veltlinern und Rieslingen Österreichs führt kein Weg an Senftenberg und dem Weinmacher Martin Nigl vorbei. Mit beeindruckender Konstanz erzeugt dieses Weingut Jahr für Jahr herausragende Qualitäten. Und die Wahl beim Weineinkauf fällt nicht leicht, denn den Lagenweinen mit der Zusatzbezeichnung „privat” stehen die „normalen” Lagenweine kaum nach, am liebsten möchte man alle Weine haben”.

VINARIA, Österreichs bekannte Weinfachzeitschrift, lobt in einem Test der besten 2001er Rieslinge des Landes, in der Ausgabe 1/2002: „Martin Nigl, seine Senftenberg Reserve ist eine nicht deklarierte trockene Auslese (Nigl benennt immer nur die Lagen, nie eine Qualitätsstufe) – und die war heuer unschlagbar”.

Das Weinmagazin FALSTAFF wählte Nigl zum Winzer des Jahres 1995, auf der Pro Wein 1999 wurde er Sieger der Rieslingverkostung, das New Yorker Magazin WINE & SPIRITS erkor das Weingut 1997 und 2000 zur „Winery of the Year”, der WINE Spectator, der Welt größte Weinzeitschrift, vergab Nigl den „Critics Choice Award” und bewertete seinen Riesling Privat 2000 als „den besten trockenen Weißwein Österreichs”; Sam Hofschuster, Autor des ersten Internetweinführers der deutschen Weine, veröffentlichte im Magazin von www.wein-plus.de eine Degustation der besten österreichischen und deutschen Rieslinge, die durchgeführt wurde, „um die in der einschlägigen Fachpresse höchstbewerteten 2001er Rieslinge beider Länder einer genauen Prüfung zu unterziehen”, mit dem Ergebnis: eindeutiger Sieger mit spektakulären 97 Punkten, der 2001er Senftenberger Piri Privat von Martin Nigl, „ein monumentales Meisterwerk”.
 

 

Martin Nigl
Martin Nigl

 


Neugierig geworden? Sie wissen, ich benutze selten Begriffe wie „der beste Winzer eines Landes” oder „der beste Wein einer Region”, aber es gibt wohl, von der lebenden Legende F.X. Pichler einmal abgesehen, wirklich keinen besseren Weinmacher in Österreich als Martin Nigl, höchstens eine Handvoll gleich gute und ich kann Ihnen Nigls große Rieslinge und Grüne Veltliner nur wärmstens anempfehlen: Sie sind eine große Bereicherung eines jeden ambitionierten Weinkellers!

Wir haben noch einige wenige Kisten der beiden Spitzenrieslinge Nigls aus seinem großen Jahrgang 2002 auf Lager. Sein zweitbester Wein, der Riesling Privat, wurde von zwei seriösen österreichischen Weinführern mit Elogen überhäuft. Im Weinmagazin „A la Carte”, Ausgabe 3/2003 vergibt Michael Pronay, einer der renommiertesten Fachjournalisten Österreichs, Nigls Riesling „Privat” 2002 mit 95 Punkten die zweithöchste Bewertung aller Rieslinge. Auch das Weinmagazin Vinaria hat diesen Wein in einer großen Verkostung der Rieslinge des Jahrgangs 2002 zum zweitbesten des Landes gewählt, mit 19,1/20 Punkten. Seine nur in homöopathischer Dosis ausgebaute Cuvée Reserve, die von Parker im 2000er Jahrgang mit 96 Punkten bewertet wurde (seither gab es keine weitere Verkostung mehr), präsentiert sich noch kompromissloser und schier unfassbar tiefgründig mineralisch, so dass ich sie nur echten Rieslingfreaks anempfehlen kann.
 

 

Weingut Nigl
Romantischer Innenhof des Weinguts Nigl

 


Gleich phänomenal sind Nigls Weine aus dem Jahrgang 2003: Die klimatischen Bedingungen waren im Kremstal, ähnlich wie in ganz Österreich, für trockene Weißweine optimaler als in Deutschland. Zwar gab es auch hier ein Hitzejahr, das zwischen Mai und August die heißesten 4 Monate aller Zeiten bescherte, doch kühlte es in den relativ hohen Terrassenlagen des Kremstals nachts erheblich ab. Zudem gab es wenigstens dann und wann etwas Regen und die Spitzenwinzer bewässerten im rechten Maße: „Martin Nigl hat den kniffligen Hitzejahrgang 2003 hervorragend gemeistert und damit seine Stellung als einer der besten Weißweinproduzenten Österreichs eindrucksvoll untermauert”, urteilt zu recht der VINARIA-Weinguide 2004/5.
Unfreiwillige Hilfestellung zu Martin Nigls sensationell gelungenen Weinen lieferte ein schwerer Hagelsturm, der bereits im Juni die Erträge so drastisch reduziert hatte, „dass nur noch geringe Erträge zu erzielen waren. Der geringe Traubenbehang führte jedoch dazu, dass die Reben weniger unter Trockenstress litten.
 

 

Vollreife Trauben in den Rieden von Nigl
Vollreife Trauben in den Rieden von Nigl

 


Zudem haben wir bewässert und die Böden nicht mit Gründüngung bepflanzt, so dass es keine Wasserkonkurrenz mit den Rebwurzeln gab. Die Ernte haben wir in der ersten Novemberwoche angeschlossen, damit die Reife nicht zu hoch wird. Dennoch hatten wir eine gleich lange Vegetationsperiode, die zur Aromenbildung enorm wichtig ist, da die Blüte drei Wochen früher war als gewöhnlich.”, erläutert Martin Nigl mit sichtlichem Stolz die Ursachen für eine phantastische Kollektion, die im Kremstal unerreicht ist, aber auch für ganz Österreich gesehen keine Konkurrenz zu fürchten hat.
Herzlichen Glückwunsch Martin Nigl für diese überragende Serie großartiger Weine im gesamten letzten Jahrzehnt!

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