Aus der Region Madiran:
Domaine Berthoumieu - Madiran
Der weltweit höchstes Ansehen genießende Weinguide DECANTER feiert unseren Madiran-Wein Charles de Batz als besten französischen Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend”
Seit Jahren ist er ein Klassiker in unserem Programm – einer der eigenständigsten, charaktervollsten und nach Ansicht der „Deutschen Ärztezeitung” auch der gesündeste Rotwein der Welt: der Charles de Batz der Domaine Berthoumieu aus dem Madiran, einer Appellation, die unter Kennern als eine der spannendsten Weinanbauregionen Frankreichs gilt.

Didier Barré beim Verkosten
© jb lafitte
Didier Barré, Winzergenius und Gascogner wie aus dem Bilderbuch, gilt als „Primus inter pares” innerhalb der jungen Winzergeneration im Madiran. Denn Didier, dem jungen, ambitionierten Eigentümer der 24 ha großen Domaine Berthoumieu, deren bis zu über 100 Jahre alte Rebstöcke überwiegend im Westen des kleinen Ortes auf privilegierten, südlich ausgerichteten Hanglagen gepflanzt sind, ist es auf vorbildliche Art gelungen, die aus der kleinbeerigen Tannattraube gewonnenen „Tanninmonster” zu zähmen. Dies erreicht er durch aufwendige Laubwerksarbeit, eine extrem späte Lese streng selektionierten, auf den Punkt gereiften Lesegutes, die Assemblage mit der Edelrebe Cabernet Sauvignon, den feinfühligen Ausbau in neuen Barriques und den überaus gekonnten Einsatz der Mikrooxidation, was bedeutet, dass den Weinen beim Ausbau in geringer Dosierung Sauerstoff zugeführt wird, um sie geschmeidiger, weicher und saftiger werden zu lassen, ohne dass sie ihre ureigene Identität verlieren. So produziert Didier Barré individuelle Gewächse voller Charakter und Authentizität, mit einem superben Preis-Genuss-Verhältnis, das nicht zu überbieten ist. Deshalb war es für uns keine Überraschung, dass der Decanter Ende 2006 die Spitzencuvée „Charles de Batz 2003” als besten französischen Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend” feiert. Und Sie, werte Kunden, wissen längst, dass der Jahrgang 2004 vielfach besser ausgefallen ist als 2003, da finessenreicher, komplexer und weniger alkohollastig. Unsere Verkaufszahlen demonstrieren Ihre Kennerschaft ausdrücklich!

Kleinbeerige, dickschalige Tannat-Reben
strotzen vor gesunden Inhaltsstoffen, die das Herz schützen.
© jb lafitte
Auch die übrige Fachpresse ist voll des Lobes über unser Kleinod: Der „Weingourmet” konstatiert unter der treffenden Schlagzeile „Stilwandel: Aus dem derben Roten wurde ein eleganter Prestigewein”, dass die Spitzenprodukte aus dem Madiran zur harten Konkurrenz Bordelaiser Gewächse heranreifen und der „hervorragend gelungene Charles de Batz als der beste rote Madiran gilt”. Die in Frankreich angesehenste Weinfachzeitschrift, die „Revue du vin de France”, beschäftigt sich ebenfalls mit den großartigen Qualitäten der neuen Jahrgänge im Madiran und resümiert unter der Schlagzeile „Montus nicht mehr allein an der Spitze”, dass der wesentlich preisgünstigere „Charles de Batz” jetzt gleichrangig mit diesem Pionier der qualitativen Weinbereitung im Madiran die Appellation anführe und zeichnet daher Berthoumieu als eine von 11 Domainen aus ganz Frankreich mit dem begehrten „coup de coeur” aus, eine Art Liebesbezeugung für die besten Weine mit exzellentem Gegenwert für ihr Geld. Und auch das ist bemerkenswert: Trotz der Elogen, die den Weinen von Didier Barré, dem kreativen Kopf und genialen Schöpfer dieser tollen Weine, mittlerweile gesungen werden, beweist dieser begnadete Winzer eine Preisdisziplin, die fast ohne Beispiel ist und mich sehr an die so sympathische Philosophie Pierre Clavels, Guido Jansegers oder Sébastien Vincentis denken lässt. Didier Barré, eines der größten Winzertalente des Südwestens, produziert große Gewächse voller Charakter, Authentizität und Individualität mit einem Preis-Genuss-Verhältnis, das nicht zu überbieten ist.

Viele Stammkunden wissen aber auch, dass Didiers Spitzencuvée „Charles de Batz” laut „Deutscher Ärztezeitung” noch eine weitere ganz besondere Ehre zuteil wurde: „Der gesündeste Wein der Welt”, sei er, meint Dr. Roger Corder vom Londoner William Harvey-Institut für Kreislaufforschung. Corder hatte das so genannte French Paradox genauer untersucht, das besagt, dass Menschen in Süd- und Südwestfrankreich seltener Herzinfarkte erleiden als Menschen in anderen Industrienationen, obwohl sie sich fettreicher und üppiger ernähren. Und Corders Experiment (Lesen Sie bei Interesse bitte meinen ausführlichen Bericht in unserer Einführung zum wilden französischen Südwesten) hatte einen eindeutigen Sieger: unseren tiefdunklen, fast pechschwarzen, sehr polyphenolhaltigen Madiran „Cuvée Charles de Batz”, hergestellt aus der autochthonen Tannat-Rebe. Wohl bekomm’s!
