Aus der Region Languedoc:
Wegen der Inkarnation von Mineralität und burgundischer Eleganz zählt unser Kleinod vom Fuße des mythischen Bergrückens Pic Saint Loup mit seinen spektakulär seidenen Rotweinen unter Kennern zu den Top-3 des Languedoc!
Michel Bettane, die Legende des französischen Weinjournalismus, urteilt: „Das Ideal des Languedoc!”

Unsere Kunden wissen: Das Languedoc-Roussillon ist eine Wiege des Weingeschäfts Pinard de Picard. Viele Kenner der Szene sagen uns eine der besten Selektionen Europas nach, regelmäßig werden unsere Spitzengewächse in der Fachpresse mit den höchsten Bewertungen bedacht und räumen Testsiege ab. Und unsere leckeren, traumhaft preis„werten” Alltagsweine demonstrieren überzeugend die These, dass das Preis-Genuss-Verhältnis der Rotweine des französischen Südens weltweit unschlagbar ist. Eigentlich bestand also kein Handlungsbedarf für uns im Midi. Wenn da nicht doch ein Stachel gelöckt hätte!
Denn regelmäßig, Jahrgang für Jahrgang, überprüfen wir bei uns im Hause die von uns repräsentierten Güter und ihre Weine mit den am höchsten von Fachpresse und Kennern gelobten Produkten, die wir nicht im Angebot führen. Wir wollen schließlich nicht betriebsblind werden und stets nur das Beste für Sie zur Auswahl haben. Und so begann mit dem Jahrgang 2004 ein Weingut vom Fuße des mythischen Bergriesen des Pic Saint Loup, an dem wir uns infolge unserer freundschaftlichen Beziehungen zu Pierre Clavel fast wie zu Hause fühlen, immer mehr unser Interesse auf sich zu ziehen. Es war uns nicht unbekannt. Im Gegenteil: Seit Jahren hatten wir die sympathischen Eigner und ihre Weine schon im Blick, uns immer wieder auf Verkostungen, speziell auf der Fachmesse vini sud in Montpellier, getroffen, degustiert und gefachsimpelt. Stets waren wir sehr angetan, fanden die Weine ausgezeichnet, aber nicht dezidiert besser als diejenigen, die wir aus dieser wildromantischen Region im Programm hatten.
Doch dann kam der schon oben angesprochenen Jahrgang 2004. Clos Maries Weine ließen aufhorchen, waren soviel „schlanker”, mineralischer, kühler in ihrer Stilistik geworden. Aber auch intellektuell sehr anspruchsvoll und fordernd. Schwierig zu verstehen in ihrer Jugend. Was war auf dem Gut passiert?
Nun, Christophe Peyrus, ein „Besessener” der Weinbergsarbeit und der kluge Kopf hinter diesen „neuen” Weinen des Pic Saint Loup, war zwar wie so viele ambitionierte Winzer bereits 1992, zur Zeit der großen Aufbruchstimmung – der Revolution der Qualitäten im Languedoc –, aus der örtlichen Genossenschaft ausgezogen, um seine eigene kleine Domaine „Clos Marie” zu gründen, doch erst die Umstellung zunächst auf biologischen und dann, inspiriert durch viele Diskussionen mit seinem Freund Gérard Gauby, auf biodynamischen Anbau, ergab seit Mitte des letzten Jahrzehnts eine dramatische Qualitätssteigerung. Und das in einer für das Languedoc extrem raren, ungewöhnlichen Stilistik: Finesse, Eleganz und eine nördlich inspirierte Kühle in der Frucht wie am Gaumen, dazu ultrafeine, geschliffene Tannine und einen für den französischen Süden sehr moderaten Alkoholgehalt (zwischen 13 und 14%): Betörend schöne Trinkweine mit seidener Textur und schwebender Finesse statt barocker Opulenz und marmeladiger Überreife!

Eine Meisterin - François Julien, klug und sensibel
Und danach wurde Jahrgang für Jahrgang nochmals besser, die Reben wurzelten infolge des biodynamischen Anbaus immer tiefer und ergaben dadurch immer mineralischere, feinere Weine. Zusammen mit seiner Frau Françoise Julien führte Christoph binnen weniger Jahre sein Weingut an die Spitze des Languedoc. Unter die Top 3, wie die meisten Kenner der Szene dezidiert urteilen. Sein kleines Gut genießt mittlerweile legendären Ruf unter Winzerkollegen und Weinhändlern, seine Weine zieren die Karten der besten Restaurants. Und ein weltweiter Run auf seine Weine setzte ein, erst Recht, nachdem Parker, bzw. sein für das Languedoc zuständiger Autor David Schildknecht, Sie wissen schon, der, mit den sehr vorsichtigen Punktevergaben, Clos Marie in 2007 mit 97 Punkten bedachte, der höchsten Bewertung, die er je einem Wein des Languedoc zuerkannt hat!
Zurecht! Denn die Weine von Clos Marie sind anders als all die anderen des Languedoc. Eine ganz eigene Ausstrahlung und Charisma prägen sie. Sie bezaubern durch eine schwebende Finesse, die Komplexität mit außergewöhnlicher Frische verbindet: Sie wirken leise in der Jugend, durchaus ungemein vielschichtig und komplex, aber nicht laut und mächtig. So wie ihre sympathischen Erschaffer, Françoise und Christophe. Im Stadium der Reife brillieren sie mit ihrer Noblesse und ihrer seidigen Länge und sie verblüffen mit ihrer spektakulären Finesse und Mineralität. Sie erfinden das Languedoc neu, so wie Gauby das Roussillon, verbinden ihre betörende Frucht mit einer Eleganz, die an große Burgunder denken lässt. Wahrlich: Es sind singuläre Weinunikate voller Charakter und Authentizität mit einem legendären Reife- und Entwicklungspotential, die, kämen sie denn aus den bekannten Renommierregionen der Welt, ein kleines Vermögen kosten würden!
Ach ja, fast hätten wir es vergessen: Françoise Julien und Christophe Peyrus haben sich für Pinard de Picard als ihren einzigen deutschen Importeur entschieden. Herzlichen Dank! Wir freuen uns sehr auf eine spannende Zusammenarbeit in den nächsten Jahren!

