Domaine Gauby - Roussillon

„Wir wollen eigentlich nichts anderes als das, was wir im Weinberg angelegt haben, im Keller bewahren“,
so die Maxime der beiden Gaubys.

Domaine Gauby
Foto: © Marc Ginot

Ralf Zimmermann: Die ultimative qualitative Spitze des Roussillon, aus einem biodynamisch bewirtschafteten Naturparadies am Fuße der Pyrenäen!

Der Jahrgang 2016 im Roussillon präsentiert sich stilistisch in der Spitzengruppe der besten Weine mit enormer Konzentration und einer phantastischen Frische!

Markus Budai: Lionel Gauby erfindet sich neu und wird Jahr für Jahr kompromissloser und konsequenter und das Duo 2016 und 2017 stellt dies eindrucksvoll zur Schau!

„Eine Revolution im Roussillon“ jubelt VINUM: Die Renaissance von Finesse, Frische, Eleganz und Mineralität!

Parker schwärmt: „Einer der größten und besten Weinwerte der Welt. Das Meisterwerk Muntada erinnert mich mit seiner rätselhaften, wilden Schönheit und seiner Strahlkraft an Romanée-Contis La Tâche.“ (Der im Übrigen mehr als das Zwanzigfache kostet!)

In Calce, in der Region Roussillon schon nahe der spanischen Grenze gelegen, befindet sich einer der (welt) besten Betriebe Frankreichs. Die Spitzenweine Gaubys dominieren seit Jahren die Ranglisten. Sie sind die Stars des Languedoc-Roussillon! Wir haben es in den vergangenen Jahren bereits oft geschrieben: Viele vergleichende Verkostungen der Spitzenweine von Gauby mit den Prestigegewächsen des Bordelais demonstrieren (vor allem, wenn blind probiert wird und die Beeinflussung durch die Etiketten keine Rolle spielt) die absolute qualitative Gleichwertigkeit, in den aktuellen Jahrgängen gar die Überlegenheit von Gaubys grandiosen Solitären gegenüber denen vom Ufer der Gironde. Gérard Gauby und sein Sohn Lionel eilen scheinbar mühelos von Erfolg zu Erfolg, von Höhepunkt zu Höhepunkt. Der „Muntada“ belegte bei Parkers großer Jahrgangsdegustation des Roussillon 2008/9 die Plätze 1 und 2! Mit den Jahrgängen 2012/13 rauschte geradezu ein Wirbelsturm durch den Blätterwald der internationalen Weinkritik. Und trotzdem war Sohn Lionel nicht ganz zufrieden!

Es ist stets das Streben nach Perfektion, was die allerbesten Winzer antreibt. Und wenn international alle Kritikerstimmen in höchsten Tönen von den Weinen aus Calce schwärmen, arbeitet im Stillen die nächste Generation am Weinstil weiter, ja erfindet sich sogar neu. Und wir müssen ehrfürchtig zugeben, dass Sohn Lionel die Domaine Gauby nochmals in neue, ja zuvor nicht denkbare Sphären hob. Lionels Erbe sind Schieferlagen, die kalkigen Lehmböden, mit bis zu 125jährigen Reben, sowie ein Renommee als Spitzenerzeuger des Roussillons, welches sein Vater Gérard mühevoll erarbeitete. Bereits Gérard erkannte, dass um Calce herum nicht nur perfekte Bedingungen für biodynamischen Weinbau herrschten, die den Verzicht auf Additive erlaubten, sondern dieser Schritt eine Notwendigkeit zur Erlangung neuer Qualitäten war. Zur Jahrtausendwende stellte er den Betrieb auf naturnahe Bewirtschaftung um und setzte damit den Grundpfeiler für den heutigen makellosen Ruf, inspirierte damit eine neue Generation an Winzern zum Umdenken. Eine logische Konsequenz war für ihn neben niedrigen Erträgen und manueller Lese auch, dass im Keller der Grundwein sprechen müsste. Er fuhr den Einsatz von neuem Holz zurück, ja experimentierte sogar mit Beton, alles nur, um das letzte Prozent aus dem grandiosen Terroir herauszukitzeln. Sein Sohn Lionel trieb es auf die Spitze, erkannte, dass der Schlüssel zur Qualität einzig und allein die exzellenten Lagen des Betriebs sind. Um Calce herum ist es trocken und warm. Doch die Lagen befinden sich auf Höhen zwischen 450m bis 550m über dem Meeresspiegel, sind von frischen Winden durchlüftet und profitieren von ausgewogenen Warm-Kalt-Unterschieden im Tagesverlauf. Diese günstigen natürlichen Gegebenheiten will er zu 100% nutzen und in die Flasche füllen. Also optimierte er alle Faktoren. Heute pflügen Pferde die Lagen, eigene Nutztiere werden gehalten und bewegen sich frei umher, die Jagd auf Wildtiere ist strikt verboten; Jahr für Jahr werden 400 bis 500 Bäume gepflanzt, über 4000 bisher insgesamt; zwischen den Steinmauern der Parzellen wächst wilder Fenchel, Rosmarin und Thymian. Getreide und Olivenbäume erhalten die Biodiversität und die buschartige Erziehungsform schützt dank guter Durchlüftung die Reben vor Pilzkrankheiten. Lionel nutzt biodynamische Präparate wie Brennessel-Tee, um den Kupfereinsatz zu minimieren. Er verabschiedete sich auch von Rebsorten wie Cabernet Sauvignon und etablierte neue Cuvées. Um diese Konsequenz im Weinberg auf die Kellerarbeit umzusetzen, schwefelt er die Weine so gering wie nötig und hat klare Vorstellungen von der Vinifikation. Weder werden die Weine chaptalisiert (das Hinzufügen von Zucker), noch wird Säure zugesetzt. Stattdessen liest er früher im Weinberg, um die natürliche Säure der Trauben zu erhalten und perfektioniert das Laub-Management. Alle Weine vergären spontan mit den eigenen Hefen und werden unfiltriert auf die Flasche gebracht. Das erschließt neue Aromenwelten. Das Ergebnis sind Rot- und Weißweine, welche auf einzigartige Weise die Essenz der Region verkörpern. Sie sind untypisch niedrig im Alkohol, elegant und frisch und besitzen legendäres Reifepotenzial. André Dominé erkannte diese Entwicklung und äußerte sich bereits vor einiger Zeit über die Entwicklung: „In den ersten Jahren ihrer Kreation unter die zehn besten Syrah-Weine der Welt gerechnet, spiegelt die Cuvée Muntada auf einmalige Weise die Entwicklung der Domaine Gauby im Roussillon wider. Doch nicht nur das. Sie kann als stellvertretend gelten für die allgemeine Evolution unter den Spitzenwinzern der Welt. So suchte Gérard Gauby in den ersten Jahren hohe Konzentration, um sich dann immer stärker auf Frische und Mineralität auszurichten. Nicht zuletzt seit der Übernahme der Verantwortung im Keller durch Lionel Gauby 2008 spüren Vater und Sohn Eleganz und Finesse, aber auch Energie und Lebendigkeit nach. Seit 1995 ist die Muntada auf der Höhe ihrer Zeit gewesen und oft dieser ein gutes Stück voraus.“

„Die Dinge geschehen nicht von einem auf den anderen Tag“, erläutert uns Gauby. „Es braucht ein Jahrzehnt, bis man die natürlichen Abwehrkräfte der Reben wiederbelebt hat, die wir jetzt in unseren Weinbergen haben. Bei den Weinen arbeite ich nur noch mit extrem wenig Schwefel, sie erreichen eine fast schon nördliche Geradlinigkeit, aber mit einem enorm hohen Anteil an Extrakt und Konzentration, vor allem aber an Tiefe.“ Die Gaubys greifen heute auf Methoden zurück, die über 18 Jahre erprobt und perfektioniert wurden. Und das schmeckt man in den aktuellsten Werken besser denn je zuvor.

Und nun: viel Genuss Spitzenweinen von Gauby!!

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