Domaine Pierre Clavel - Coteaux du Languedoc

Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer des Midi, produziert in biologischem Anbau handwerkliche Unikate statt seelenloser Technoweine, und das zu unverschämt günstigen Preisen!

Legendär die FEINSCHMECKER-Degustation, die den Copa Santa auf eine Stufe stellt mit den weltberühmten, aber um ein Vielfaches teureren Spitzenweinen der Côte Rôtie von Guigal!

Clavel
Sie sind nicht nur unsere Winzer. Sie sind seit Jahren unsere Freunde: Estelle und Pierre Clavel.

Unser Freund Pierre Clavel ist nicht nur ein begnadeter Winzer, sein verschmitzt schelmisches Lächeln, seine permanent gute Laune und ansteckende Fröhlichkeit machen ihn darüber hinaus zu einem Sympathieträger par excellence – bei Winzerkollegen, Händlern und Weinliebhabern gleichermaßen. Seit Jahren sind seine herrlich authentischen Garrigueweine aus naturnahem Anbau ein absoluter Klassiker und Renner in unserem Programm: So gigantisch sind die Qualitäten, so unverschämt niedrig die verlangten Preise, eine phantastische Preis-Genuss-Relation, die sowohl Kritiker als auch Liebhaber stets aufs Neue ins Schwärmen geraten lassen. Ohne Zweifel, Pierre hat längst Kultstatus in seiner zahlreichen Fangemeinde erreicht!

Pierre Clavel
Abendstimmung auf der Domaine mit Blick auf den
mythischen Bergriesen des Pic St. Loup


Pierre Clavel
Abendessen mit Weinprobe auf der Terasse der Domaine

Warum werden eigentlich Pierres Weine zu so ungewöhnlich moderaten Preisen gehandelt, sind sie doch dermaßen gesucht, dass sie immer relativ schnell ausverkauft sind? Nun, Pierre, mittlerweile im 22ten Jahr mit großer Leidenschaft als Winzer tätig, diesem so sehr in sich ruhenden, so viel Zufriedenheit und Gelassenheit ausstrahlenden Familienmenschen, sind alle Eitelkeiten fremd und er betont immer wieder ernsthaft, seine Arbeit sei doch gar nichts Besonderes (welch Understatement) und es ist sein ausdrücklicher Wunsch, dass seine Weine preislich erschwinglich bleiben: „Ich bin ein Proletarier, ein Mann einfacher Herkunft, und ich möchte, dass sich jeder Weinliebhaber meinen Wein leisten kann, egal, wie viel er verdient”.

Weinliebhaber, die je das Glück hatten, Pierre näher kennen zu lernen, wissen um die Seriosität dieses großartigen Menschen. Seine zu später Nacht in geselliger Runde bisweilen vorgetragenen melancholischen südfranzösischen Weisen zeichnen zudem einen sensiblen Menschen, dem Ruhm sehr wenig bedeutet und der seine Weine für so kleines Geld verkauft, dass hier das Preis-Genussverhältnis erheblich gestört ist. Jedoch zu Gunsten des Konsumenten!

Pierres Winzerleben begann 1986, als er als Autodidakt anfing, Weinberge mit einem exzellenten Terroir zu erwerben: Seine beste Lage, „La Méjanelle”, ist in der Bodenzusammensetzung nahezu identisch (!) den besten Lagen von Châteauneuf-du-Pape, mit dem gleichen Steinmeer an faustgroßen roten Kieselsteinen, die hier, eine Laune der Natur und einzigartig im gesamten Languedoc, in grauer Vorzeit von einem Alpenfluss angeschwemmt worden sind. Es existieren aber größere Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht als an der Rhône und vom Meer wehen frische, Feuchtigkeit mit sich führende Brisen, was die Charakteristika von Pierres Top-Weinen prägt und ihnen eine unverwechselbare Stilistik verleiht: eine reife, fast süßliche, geradezu dekadent wirkende Frucht, eine immense Fülle, aber auch eine für den französischen Süden rare Kühle und belebende Frische. Pierre ersetzte unmittelbar nach der Übernahme der Weinberge die vernachlässigten Rebstöcke aus den heruntergekommenen Weinbergen mit Neuanpflanzungen, wobei die Syrahtraube dominierte, reduzierte strikt die Erträge, arbeitet von Beginn an handwerklich und im Einklang mit der Natur und erntet spät, um seinen Weinen ein Höchstmaß an Konzentration, Frucht, aber immer mehr auch an Finesse zu ermöglichen. Vor 4 Jahren erfüllte sich Pierre einen Herzenswunsch, bezog mit seiner Familie im menschenleeren Hinterland von Montpellier einen idyllisch gelegenen Hof, den er mit viel Liebe eigenhändig renovierte und seither besitzt er endlich auch eigene, großzügige, unterirdische Keltergebäude, in die er viel Zeit (Die großen Betoncuvées hat er selbst mit warmen, südlichen Farben bemalt: Aus allem, was Pierre anfasst, spricht seine Liebe zum Wein) und Geld investierte und die ihm wesentlich bessere Arbeitsbedingungen ermöglichen als vormals, was sich in einer kaum für möglich gehaltenen nochmaligen Qualitätssteigerung seiner Weine manifestiert.

Pierre Clavel

Was mir persönlich an Pierres aktuellen Jahrgängen so gefällt, ist, dass sie stets komplexer werden in ihrer Frucht und finessenreicher am Gaumen mit moderaten Alkoholgradationen und daher höchstes Trinkvergnügen bereiten – wenn man denn als Weinliebhaber Frische und Eleganz, Feinheit und Komplexität mehr schätzt als schiere Kraft, überbordende Muskeln oder eine marmeladige Konsistenz. Pierre Clavel hat jedenfalls durch eine noch ausgefeiltere Weinbergsarbeit als früher wie auch durch eine behutsame Umstellung des Vinifizierungsprozesses (niedrigere Temperaturen zu Beginn der Vergärung, die dadurch langsamer und schonender abläuft) diese Entwicklung hin zu mehr Komplexität, Frische und Finesse in trinkanimierenden Weinen in den letzten Jahren schmeckbar forciert. Bravo, Pierre: Du hast Dein Herz am rechten Fleck und ein sehr sensibles Gespür für die Wünsche und Sehnsüchte Deiner treuen Kunden.

Clavel
Santé!

Lieber Pierre: Du brillierst Jahrgang für Jahrgang mit einer traumwandlerischen Sicherheit mit höchsten Qualitäten: Urwüchsigen, fruchtbetonten Weinen aus handwerklicher Edelproduktion voller Schmelz, Cremigkeit und Frische sowie seidenen Tanninen, die sich stets bereits in ihrer Jugend mit großem Genuss trinken lassen und die dennoch ein großes Entwicklungspotential versprechen – in der zweiten Hälfte der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts, Traumjahrgängen des französischen Südens allesamt, mehr denn je zu zuvor. Meine ganz besondere Empfehlung! Oder um mit der Grande Dame der deutschen Sommelierszene zu sprechen: „Super Qualität zu besten Preisen aus dem Languedoc, ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis,” Paula Bosch (FOCUS 20/2011)

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