Aus der Region Südliche Rhône:
Parker urteilt euphorisch: „Fondreche is the reference point for what can be done in the Cotes du Ventoux. This is a source of sensational wines that still sell for incredibly fair prices, and virtually every one of these selections proves that you don’t have to drink luxury-priced Bordeaux, Burgundy, or Napa Cabernets to experience the multiple joys of wine.”

© Werner Richner
Die Domaine de Fondrèche ist seit Jahren ein wahres Kleinod aus dem schier unerschöpflichen Reservoir des französischen Südens, von dessen sensationellen Qualitäten selbst die Winzer im benachbarten Châteauneuf-du-Pape unter vorgehaltener Hand begeistert schwärmen. Gelegen in einer traumhaft schönen Landschaft am Fuße des malerischen Mont Ventoux, des heiligen Berges der Provenzalen, sorgt sie seit Mitte der 90er Jahre unter der engagierten Leitung des jungen, begnadeten Winzers Sébastien Vincenti für erhebliches Aufsehen mit phantastischen Weinen aus biologischem Anbau, die in kürzester Zeit in der internationalen Weinszene für Furore sorgten. Sébastiens Ziel sind fein balancierte, terroirgeprägte Weine mit moderaten Alkoholgradationen, welche die unverfälschte Seele ihrer provençalischen Heimat widerspiegeln. Sie erfreuen sich wegen ihrer komplexen, hedonistischen, betörenden Frucht bei unseren Kunden seit Jahren derart großer Beliebtheit, dass sie zu den am stärksten nachgefragten Weinen der gesamten Rhône gehören.

Sébastien bei der Verprobung des neunen Jahrgangs
Mittlerweile suchen gar die Winzerikonen des wilden französischen Südens unseren Freund Sébastien auf, um mit ihm über seine Weinbergsarbeit zu reden – und, um von ihm zu lernen! Denn Sébastien, dieser so kluge, aber immer bescheiden und bodenständig gebliebene junge Mann, vinifiziert aus perfekt gereiften Tauben von bis zu 90 Jahre alten, sehr tief wurzelnden Rebstöcken zweifellos DIE Referenzweine seiner aufstrebenden Appellation. Sie verströmen im Glase einen faszinierenden Duft, der von ihrer traumhaft schönen Landschaft mit ihrem faszinierenden provençalischen Licht erzählt und sie werden trotz Parkers Elogen noch immer zu derart extrem fairen Preisen verkauft, dass sie angesichts ihrer großartigen Qualitäten geradezu als Schnäppchen gelten müssen und immer viel zu schnell ausverkauft sind. Sébastien Vincenti hat die Region des wildromantischen Mont Ventoux aus ihrem lange anhaltenden Dornröschenschlaf wach geküsst und ist unbestritten – trotz seiner Jugend – das Idol und Vorbild einer zahlenmäßig noch kleinen Winzerelite, die sich anschickt, Châteauneuf-du-Pape das Fürchten zu lehren!
Dabei stellt sich dem aufmerksamen Beobachter natürlich die Frage, wie in dieser bis vor einem Jahrzehnt trotz ihres phantastischen Terroirs und ihrer überwältigend schönen Landschaft fast vergessenen Appellation solch traumhafte Qualitäten entstehen können?

Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche
Den qualitativen Wendepunkt im Weinanbau in dieser wildromantischen Region markiert das Jahr 1990. Damals übernahm die Familie Barthélemy-Vincenti die alteingesessene Domaine de Fondrèche, die über fabelhafte Böden verfügt und die bereits damals mit bis zu 75 Jahre alten, sehr tief wurzelnden Rebstöcken bestückt war. Mit diesen exzellenten natürlichen Voraussetzungen in die Lage versetzt, erstklassige Qualitäten zu erzeugen, baute man hochmoderne, optimal gekühlte Kelleranlagen (selbst im heißesten Sommer verbleiben die Temperaturen bei maximal 14° C) und so konnte Sébastien, der kluge, innovative Kopf der Familie, beginnen, Weine zu kreieren, die in kürzester Zeit in der internationalen Weinszene für Furore sorgten. Zunächst verbesserte Sébastien die Bedingungen im Weinberg dramatisch. Er stellte auf biologischen Anbau um, schnitt die seitlichen Wurzeln der Rebstöcke weg, um die Hauptwurzel tiefer in die Erde zu zwingen, forcierte die Blattwerksarbeit (je nach Jahrgangsbedingungen sorgt er für mehr Beschattung oder bessere Durchlässigkeit des Sonnenlichts und vermeidet durch die Lockerbeerigkeit der Trauben jegliche Fäulnisprobleme) und führte eine strikte Ertragsbegrenzung ein. Hinzu kamen kleine, aber geniale Verbesserungen in der Kellertechnik, erfolgreiche Experimente mit der Mikrooxidation und eine äußerst schonende Vinifizierung in Stahl- und Betoncuves sowie ein wohldosierter, kaum vernehmlicher Holzeinsatz. So vinifiziert Sébastien seine terroirgeprägten Gewächse zwar in einem moderat modernen Stil, hat ihnen aber ihre Authentizität und ihre provençalische Seele bewahrt, so dass diese Pretiosen vom Fuße des mythischen Mont Ventoux unter Kennern und Liebhabern südfranzösischer Weine längst Kultstatus erreicht haben. Sébastiens Spitzencuvées ‚Nadal’ und ‚Persia’ besitzen gar die Top-Qualität von Prestige-Cuvées aus Châteauneuf-du-Pape, befinden sich aber preislich auf dem Niveau guter Côtes-du-Rhône. Die Domaine de Fondrèche bietet daher phantastische Weine in einer Schnäppchenqualität, wie man sie ganz selten in der gesamten Weinwelt finden kann.

Oder um mit Parker zu sprechen: „Ein überwältigender Erfolg, diese Weine gehören in jeden Keller der Welt!”
