Dieser inspirierende, kompromisslos trockene (was für ein Unterschied zu den belanglosen Modeweinen mit Restsüße!) und animierend frische Weißburgunder aus dem Sonnenschein fasziniert in der Nase durch sein faszinierendes Aromenspiel (Aprikose, Buttercreme, Haselnüsse und eine wunderbare Raucharomatik, die sich aus dem traumhaften Zusammenspiel von Rebe und dem Muschelkalkböden ergibt, denn der Wein hat kein Holz gesehen!) und seine terroirgeprägte Individualität; am Gaumen dicht, konzentriert, kräftig, dabei jedoch auch von verspielter, eleganter Stilistik, angenehm frisch, extraktreich, mineralisch, lang anhaltend.
Ein traumhaft leckerer Terrassenwein, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden widerspiegelt und immer wieder Lust macht auf das nächste Glas, aber auch ein fabelhafter Essensbegleiter, der eindrucksvoll belegt, dass gerade die Burgundersorten eine der großen Stärken der Südpfalz sind.
Die Rebsorte Weißburgunder schwingt sich unter den Händen des begnadeten Magiers Rebholz zu ungeahnten Höhenflügen empor und wird damit zu einer echten Alternative auch für Rieslingfreaks wie mich. Bereits dieser herrliche Kabinett demonstriert ausdrücklich, dass im Bereich der Weißburgunder niemand in Deutschland bessere Weine machen kann als Hansjörg Rebholz. Bravo!
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Zu genießen ab sofort bis 2008. |