ausverkauft!
| Region: | Mosel-Saar-Ruwer |
|---|---|
| Weingut: | Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar |
| Inhalt: | Normalflasche 0,75 l |
| Weinart: | Weisswein |
| Rebsorten: | Riesling |
| Verschluss: | Naturkork |
| Bio: | ja |
| Alkohol: | 12,0 % vol. |
Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4” 2009
(Bestell-Nr.: 907209)
Weltweit exklusiv bei Pinard de Picard!
Dieser edle Riesling-Solitär hat mittlerweile eine ureigene Pinard-de-Picard-Tradition: Roman hat uns wie stets auch in Deutschlands Überflieger-Jahrgang 2009 sein bestes Fass der ältesten Reben aus seinen Saar-Steillagen separat abgefüllt und damit einen Wein geschaffen, der Liebhaber großer deutscher Rieslinge wegen seiner traumhaften Mineralität, seiner geschmeidigen, cremigen Textur und seiner faszinierenden Frucht schlicht in Entzücken versetzt – und dies zu einem Preis, der im internationalen Kontext gesehen geradezu als unverschämt niedrig zu bezeichnen ist!
Worin liegt nun aber die Ursache für die singuläre Qualität dieses Fuders Nr. 4? Nun, es ist die Zugabe zweier erst Mitte November (!) geernteter phantastischer Traubenpartien aus erlesenen Parzellen in unsere Exklusivabfüllung: Zum einen stammen diese hocharomatischen Beerchen, wie im letzten Jahr, von einer großartigen Steillage aus dem legendären Gottesfuß! 50 bis 120 Jahre alte Reben sind verantwortlich für den Stoff, aus dem die Träume geboren werden! Zum anderen kommen die Träubchen aus der Steillage des Klosterbergs, einem Seitental neben dem Gottesfuß mit erstklassigem grauen Schiefer, auf dem die (nach dem Gottesfuß) zweitältesten Reben des Gutes wachsen! Da Roman zudem in den letzten Jahren seinen individuellen Stil konsequent weiterentwickelt hat und in seinen großen Rieslingen präziser denn je zuvor die Finesse und Eleganz seiner fabelhaften Lagen mit Weltruf herausarbeitet, präsentiert er uns und Ihnen mit diesem extrem frischen und tief mineralischen 2009er einen herrlich trockenen, vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den steilen Schieferlagen der Saar, in Referenzqualität widerspiegelt. Welch geniale Vermählung der Dichte und Konzentration aus 2007 mit der einzigartigen Frische, Säurestruktur und Mineralität aus 2004! Roman urteilt begeistert: „2009 ist mein Traumjahrgang bisher, der mich so beglückt, dass ich den Jahrgang nur mit Ehrfurcht betrachten kann. Welche Schönheit der Träubchen im letzten Herbst, goldgelb, wie gemalt. So etwas bekommt man nur ein- bis zweimal im Leben geschenkt. Und mein ‚Saarriesling Alte Reben Fuder 4’ hat dieses Jahr die Qualität fast meiner geliebten Grand Crus. Vor allem mag ich seine Leichtigkeit (Werte Kunden: 12% Alkohol nur bei dieser inneren Dichte und Konzentration!) und Trinkfreude, bei einer vollreifen, verführerischen Frucht. Das verdanken wir neben den herrlichen Sonnentagen des Oktobers den sehr kühlen (bis Minus 6°C wurden gemessen) Nächten, einer Traumkombination für den Winzer, die überhaupt erst diese brillante Frucht ermöglichte”.

© Van Volxem
Und der goldene Oktober 2009 ist auch verantwortlich für die balsamische Konsistenz des Saftes dieser perfekt gereiften kleinen Beeren von bis zu 120 Jahre alten Reben aus allersteilsten Schieferschluchten, so dass sich dieser große trockene Riesling nochmals deutlich dichter und komplexer zeigt in der traumhaft vielschichtigen, ungemein mineralisch-brillanten Aromatik als sein schon geniales Pendant, der von Kritikern und Liebhabern gleichermaßen gefeierte Saar-Riesling. Nase und Gaumen werden verzückt von einer vibrierenden Mineralität, einer animierenden Frische und einem komplexen Aromenbündel voll betörender Frucht, insbesondere süßer Pfirsich, Orangenzesten, Maracuja. Litschi, Muskatblüte (DAS Signum perfekter Reife in absoluten Ausnahmejahrgängen!), rosa Grapefruit, reife Zitrusfrüchte, Ananas und Mandarinen; dazu brillieren eine ungemeine feine Würze (mit Nuancierungen, die an noble orientalische Gewürze denken lassen!) sowie eine intensive florale Duftigkeit, die an Flieder, Holunderblüten, Akazienhonig und nach längerer Öffnung an eine leckere, selbst gemachte Fruchtcreme aus exotischen Früchten erinnert.
Obwohl die Zunge von einer seidigen Textur wohlig umhüllt wird (Jens Priewe: „Dieser cremige und würzige Wein streichelt den Gaumen, statt ihn mit der Säurepeitsche zu traktieren.”), fasziniert dieser harmonisch trockene, ungemein tiefe und dichte Wein infolge seiner reifen, rassigen Säure und seiner kristallinen, salzig anmutenden Mineralität (intensiver denn je zuvor!), aber auch durch seine Transparenz, sein Spiel, seine vibrierende Rasse und seine noble Finesse, die Leichtigkeit des Seins an magischen Abenden traumhaft widerspiegelnd. Phantastische Präzision, in seiner Stilistik filigraner, trinkfreudiger noch als selbst in seinen grandiosen Vorgängern 07 und 08! Viel Schmelz im ungemein langen, mineralischen Abgang (Salz und Jod, großen Prestigegewächsen des Burgunds gleich!), ein wunderschöner Riesling von den Steillagen der Saar aus traumhaft alten Reben, ein phantastischer Essensbegleiter, der den Maßstab setzt in seiner Preisklasse. Wahnsinnsstoff für’s Geld – zweifellos einer der größten Wein-Werte Deutschlands! Bravo, Roman.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte und nicht zu kalt servieren – 11 bis 12° C sind optimal, ebenso der Gebrauch großer Burgunderkelche!), Höhepunkt Herbst 2011 bis nach 2016.
