Schönleber, Monzinger Halenberg Riesling Spätlese 2017

8,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

„Eine elektrisierende Spätlese, die neu definiert, was mittelsüß bedeuten kann! Eine buchstäblich atemberaubende mineralische Frische, die von der Zungenspitze bis zum Ende des umwerfend langen Finishs betört.“

Schönleber, Monzinger Halenberg Riesling Spätlese 2017
So lautete Stuart Pigotts Lobgesang auf die höchst bewertete Spätlese des vergangenen Jahres. Mit 98 Punkten kratze sie an der Perfektion! Umso neugieriger waren wir natürlich, was Frank Schönleber, der bei seinem Vater Werner auf die jahrzehntelange Erfahrung eines von Deutschlands besten Süßweinwinzer und Stilikone der 90er Jahre, zugreifen kann, aus dem Jahrgang 2017 gezaubert hat.

Eine besonders saftige Spätlese, die mit feinen Kräuternoten und dem Duft reifen Birnennektars lockt, dann ihre Frucht ablegt und den Schiefer sprechen lässt. Was sich hier an Aromenvielfalt offenbart, ist schlichtweg sensationell. Der Jahrgang 2017 ist von wunderbar exotischen Fruchtaromen geprägt, verliert sich darin aber nicht. Diese Spätlese wirkt eher zart als süß. Denn die Mineralität der Lage Halenberg schlägt voll durch und es ist bei beiden Spätlesen des Jahrgangs erstaunlich, wie deutlich sich ihre Herkunft jeweils ausprägt. Da wäre die verspielte und strahlende Spätlese aus dem Frühlingsplätzchen und dann die etwas kraftvollere, aber nobel distinguierte aus dem Halenberg. Sie wirkt erdiger und dichter, fast schon erhaben seriös.

Und alles mit einer ungeheuren Frische und Präzision. Der Wein ist griffig, da ist richtig Haftung auf der Zunge, als würde man ein feines Tuch darüber ziehen. An den Zungenrändern animierende Zitrusfrucht, eine Säureader, die vibriert, ein Mundgefühl, das Jubelschreie auslöst. Der Tropfen tanzt im Mund, wirkt frech und unbekümmert und dennoch seriös und nobel und überzieht alles mit dieser feinen Kräuternote (typisch Halenberg), die einen Hauch von frischem Eukalyptus in sich trägt. Dieser Wein ist einfach groß, schmeckt umwerfend gut und fühlt sich ebenso großartig an am Gaumen. Rasant ist wohl das richtige Wort für diesen Überflieger von der Nahe, weil er temporeich sich seinen Weg ans Ziel sucht. Man füllt den Mund und merkt, mit wie viel Vortrieb und Dynamik diese Spätlese unterwegs ist.

Wir trauen es uns kaum zu sagen, aber, liebe Kunden, trinken Sie diese Spätlese bereits jetzt, jung, ungestüm, aber vital bis in die letzte Pore, das macht so unglaublich viel Spaß, selbst in dieser noch unfertigen und erst am Beginn ihrer Entwicklung stehenden (Un-)Reife. Und wer sich beherrschen kann, wird auch noch in den nächsten 25 Jahren sich an einer herausragenden Spätlese laben können. Aber dieser Riesling verdient unser höchstes Prädikat: Trink-Spätlese!
Land: Deutschland
Region: Nahe
Weingut: Weingut Emrich-Schönleber - Kultweingut aus Monzingen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DNA040317
Alkohol: 8,5 % vol.
Restzucker: 73,0 (g/L)
Gesamtsäure: 8,5 (g/L)
   
schwefelige Säure: 0 (mg/L, frei)
schwefelige Säure: 8 (mg/L, gesamt)
Analysedatum: 01.04.18
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Emrich-Schönleber
Soonwaldstraße 10
55569 Monzingen
Deutschland

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