Fürst, Astheimer Chardonnay 2018

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Fränkischer Chardonnay mit burgundischer Anmutung.

Fürst, Astheimer Chardonnay 2018
Das Weingut Rudolf Fürst hat sich zu einem Meister aller Klassen entwickelt, wenn es um herausragende Burgunderweine geht. Das gilt für Früh- und Spätburgunder, aber genauso für Weißburgunder und vor allem auch für Chardonnay! Diese neue Klasse ist mit Sebastian Fürst eingezogen, der mit Sebastian Schür einen Außenbetriebsleiter an seiner Seite hat, der – selbst Schaumweinproduzent – genau weiß, wie die Weinberge aussehen müssen, um präzise Chardonnays & Co. zu erzeugen. Mit dem Traubenmaterial geht Sebastian Fürst in den Keller und kreiert solch feine Weine wie den 2018er „Astheimer Chardonnay“. Der Chardonnay stammt – im Gegensatz zum Buntsandstein-Chardonnay „Bürgstadter Berg“ – vom Muschelkalk. Für 2018 war es entscheidend, die Laubwände so dicht zu halten, dass die Trauben nicht zu viel Sonne abbekamen, gleichzeitig aber so zu arbeiten, dass die physische Reife recht früh erreicht wurde und entsprechend früher als üblich gelesen werden konnte. Genau das hat das Fürst-Team gut hinbekommen und Trauben in den Keller gebracht, die zu lediglich 12,5 % Alkohol geführt haben – ideal für Chardonnay. Im Keller wurde der Chardonnay leicht gequetscht, Sebastian vergärte die Trauben im Holzfass und baute sie im burgundischen Pièce auf der Hefe aus. Man schmeckt den Neuholzanteil von rund 20 %. Das Holz nimmt also durchaus geschmacklich Einfluss, und auf welche Weise! Beim vorletzten Besuch gaben wir uns mit dem burgundischen Tonnelier die Klinke in die Hand, der extra nach Franken angereist war, um Sebastians Weine zu verkosten und die richtigen Fässer zu wählen. Und das schmeckt man; denn hier wird auf sehr hohem Niveau an jeder Stellschraube gedreht und nachjustiert.

Im Duft erwartet uns also, da wir schon beim Thema sind, ein feines, zurückhaltend duftiges Holz, das jedoch überlagert wird von einer noch reduktiven Flintnote, die hier zwar den Ton angibt, aber nicht etwa als Solist, sondern als Teil einer Kammerorchesters. Reduktion ist Thema, wird aber nicht weiter ausgebreitet, sondern fügt sich nahtlos ein in die Noten aus Zitronen- und Mandarinenschale, Saftorange, kandiertem Ingwer, Bleistift, Lemon-Curd und besten, leicht angerösteten Piemont-Haselnüssen. Das macht schon sehr viel Lust auf den ersten Schluck. Und nach dem ersten Schluck kommt der zweite; denn dieser Chardonnay ist so was von saftig, frisch und tatsächlich – ohne den Begriff zu sehr strapazieren zu wollen – burgundisch elegant, dass man nur begeistert sein kann. Zumindest geht es uns so. Die Frucht ist gelbsowie weißfleischig und durchsetzt mit zitrischer Frische. Das Holz ist geradezu perfekt eingebunden, gibt Struktur und eine Feinheit, bei der direkt klar wird, dass hier jemand exzellent mit dem Holz umgehen konnte und auch keine Kosten scheute, genau das passende Holz auszuwählen. Aus dem langen Hefelager ergab sich eine seidige Textur und eine wunderbare Tiefe. Die Säure schließlich ist reif und lebendig, der Wein leicht salzig und pikant. Er ist vorzüglich gelungen!

Dieser Wein bietet ab sofort pure Trinkfreude und hat Potential bis 2027 und länger.
Land: Deutschland
Region: Franken
Weingut: Weingut Rudolf Fürst
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Chardonnay
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: DFR011318
Alkohol: 12,5 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Rudolf Fürst
Hohenlindenweg 46
63927 Bürgstadt am Main
Deutschland

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