Pinot Noir Herrenstück

Herrenstück 2020: „das Beste, das wir bislang hatten.“ – Holger Koch
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16,00 €

Art.-Nr.: DBA011120 · Inhalt: Normalflasche 0,75 l · 21,33 Euro/l
inkl. 19% MwSt. · zzgl. Versandkosten

Pinot Noir Herrenstück 2020

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Pinot Noir Herrenstück 2020

13,0 Vol.% / Allergene: Sulfite / Lieferbar

16,00 €

Art.-Nr.: DBA011120 · Inhalt: Normalflasche 0,75 l · 21,33 Euro/l
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Herrenstück 2020: „das Beste, das wir bislang hatten.“ – Holger Koch

Mit seinen acht Hektar Rebfläche, die in Handlese und im überschaubaren aber bestens strukturiertem Gutsgebäude ausgebaut werden, hebt sich Holger Koch von seinen Bickensohler Genossenschaftskollegen ab. Wo Winzer andernorts in die Bequemlichkeit abdriften oder immer größere Rebflächen bewirtschaften, beschränkt sich Holger Koch auf das Wesentliche und stößt immer wieder ab, was ihn persönlich nicht mehr fordert und motiviert. Vor vielen Jahren pflanzte Holger bereits burgundische Pinot-Noir-Klone. Schlichtweg weil sie ihm besser schmeckten. Klein und lockerbeerig, hocharomatisch und niedrig im Ertrag, dazu schwierig zu bewirtschaften. Mit solchem Klonmaterial wollen die großen Betriebe nichts zu tun haben. Das ist eine Erklärung, warum sich Holgers Weine so sehr vom Kaiserstühler Typ unterscheiden. Man findet hier einen Typ Pinot Noir vor, wie er in der Region selten anzutreffen ist, ja eher in Frankreich verortet wird. Das hält auch der EICHELMANN Weinguide 2022 fest: „Wer den traditionellen Kaiserstühler Spätburgunder-Stil mit ganz auf Reife und Fülle setzenden Weinen liebt, wird mit den im Vergleich dazu schlank erscheinenden Koch’schen Weinen wenig anfangen können, wer sich im Geschmacksbild eher auf Burgund eingeschossen hat, dafür um so mehr.“

Im Herrenstück prägen aber anders als im Burgund Vulkanböden das Terroir. Die so wichtige Löss-Lehm-Auflage hält auch in trockenen Jahren das Wasser besonders gut, sodass die Dijon-Klone hier der heißen Sommer trotzen. Im offenen Holzbottich vergor Holger Koch sein 2020er Herrenstück. Nach mehr als zweiwöchiger Maischestandzeit und beginnender Spontangärung wanderte der Grundwein dann für fast zwölf Monate in 300- sowie 500-Liter-Fässer. Was wir im Dezember dann aus dem kleinen Stahltank probierten (dort homogenisiert Holger die verschiedenen Fässer wenige Wochen vor Abfüllung seine Weine und lässt den Wein nochmals zur Ruhe kommen, bevor sie meist unfiltriert auf die Flasche gezogen werden), ist das Ergebnis eines langjährigen Erkenntnissprozesses. Das Herrenstück ist kühl und würzig. Besonders die feine Würze zieht sich durch die diesjährige Kollektion. Sauerkirschen und Herzkirschen aber auch Veilchen und Rosen steigen aus dem feinduftigen Bouquet. Das wirkt kühl uns straff und doch ungewöhnlich präsent. Über das diesjährige Herrenstück sagt Holger: „Es ist das Beste, was wir bislang hatten. 2015 war schon stark, 2016 auch. Aber das hier ist die bisherige Krönung“. Wenn ein ansonsten solch kritischer und emotionsgezügelter Winzergeist wie Holger derartige Worte von sich gibt, kann man auf Großes gefasst sein. Uns gefällt die zarte Rauchigkeit, mit der hier der Pinot entgegenweht, die feine balsamische Ausprägung, die ihn von reiner Fruchtigkeit absetzt, ja diese regelrecht aufs Podest hebt. Am Gaumen zeigt sich das Herrenstück dicht und würzig, ja feinst strukturiert im Tannin. Weil die Frucht aber kühl daherkommt (Herzkirschen, Zwetschgensaft, auch Blutorangen), erscheint der Pinot Noir elegant und verspielt. Das ist leichtfüßiger Pinot Noir, der deutlich kühler schmeckt als das Jahr es vermuten lässt. Wein, der transparent erscheint, niemals sättigt, sondern den Appetit anregt, wie er mit seiner feinen Fruchtsäure über dem Gaumen fegt und vibrierend nachhallt.

Pinot Noir in Reinform, unmanipuliert und schonend auf die Flasche gezogen, dabei von der klaren Handschrift Holger Kochs geprägt, die weniger an kellertechnischen Kniffen erkennbar ist, sondern einer genauen Vorstellung eines zart tänzelnden und kühlfruchtigen Pinot Noir folgt. Und genau nach dieser Idee richtet er all seine Arbeitsschritte das ganze Jahr über im Weinberg aus, wählt den idealen Lesezeitpunkt und extrahiert nur ganz zart Farbe und Aromen aus der filigranen Rebsorte. Holger gelingt mit diesem grandiosen Wein scheinbar mühelos die Überwindung der Schwerkraft und verschiebt qualitative Maßstäbe, setzt sie in einer Preisklasse, in der die wenigsten Winzer „mittun“ könnten! Eine dringende, unbedingte Empfehlung für alle Liebhaber feiner, zarter, präziser und beglückender Pinots. Für die Freunde großer Weine. Für die Verehrer großartigen Winzerhandwerks. Und für alle anderen eigentlich auch. Kategorie „absoluter Lieblingswein“!

Zu genießen ist der Wein jetzt, Höhepunkt wohl ab 2023 bis 2029+.

Kurz zusammengefasst:

Pinot Noir Herrenstück

Herrenstück 2020: „das Beste, das wir bislang hatten.“ – Holger Koch

Unmanipuliert und schonend auf die Flasche gezogen, dabei von der klaren Handschrift Holger Kochs geprägt. So schmeckt das Herrenstück. Hier prägen Vulkanböden das Terroir. Die so wichtige Löss-Lehm-Auflage hält auch in trockenen Jahren das Wasser besonders gut, sodass die Dijon-Klone hier der heißen Sommer trotzen. Ausgebaut wurde der Wein für zwölf Monate in 300- sowie 500-Liter-Fässer.

Rebsorten: Pinot Noir

Anschrift des Winzers:
Holger Koch
Weingut Holger Koch
Mannwerk 3
79235 Vogtsburg-Bickensohl
Deutschland

Expertise DOWNLOAD Datenblatt
LandDeutschland
RegionBaden
WeingutHolger Koch
Inhalt Normalflasche 0,75 l
WeinartRotwein
RebsortenPinot Noir
VerschlussKorken (natur)
Bestell-Nr.DBA011120
Alkoholgehalt13,0 Vol.%
AllergeneSulfite


Anschrift des Winzers:
Holger Koch
Weingut Holger Koch
Mannwerk 3
79235 Vogtsburg-Bickensohl
Deutschland