Bouissière, Gigondas Font de Tonin, rouge 2017

94–97 Punkte: „Der ‚La Font de Tonin‘ dürfte zu den besten zwei, drei Weinen dieses Jahrgangs gehören.“ – Jeb Dunnuck
Gigondas Font de Tonin, rouge
29,00 €

Art.-Nr.: FRS150317 · Inhalt: Normalflasche 0,75 l · 38,67 Euro/l
inkl. 19% MwSt. · zzgl. Versandkosten

15,0 Vol.% / Allergene: Sulfite / ausverkauft

Gigondas Font de Tonin, rouge 2017

Gigondas Font de Tonin, rouge
Das Produkt befindet sich jetzt
in Ihrem Warenkorb.

Bouissière, Gigondas Font de Tonin, rouge 2017

15,0 Vol.% / Allergene: Sulfite / ausverkauft

29,00 €

Art.-Nr.: FRS150317 · Inhalt: Normalflasche 0,75 l · 38,67 Euro/l
inkl. 19% MwSt. · zzgl. Versandkosten

94–97 Punkte: „Der ‚La Font de Tonin‘ dürfte zu den besten zwei, drei Weinen dieses Jahrgangs gehören.“ – Jeb Dunnuck

La Font de Tonin ist ein kleiner Weinberg oberhalb von Gigondas. Er ist die ganze Zierde der Domaine, und man kann ihn sicher als den Primus inter Pares unter den besten Weinbergen des Ortes bezeichnen. Gerade jetzt, wo die Jahre im Mittel deutlich wärmer sind, liegt er auf einer Höhe von bis zu 500 Metern im Sonnenschatten der Dentelles de Montmirail, jenen Klippen, die die umliegenden Orte wie Gigondas, Vacqueyras oder Beaumes-de-Venise überragen. Die Landschaft ist karg, rau, steinig und nach Nordwesten ausgerichtet. Von Ende Dezember bis Ende Januar berühren die Sonnenstrahlen die felsigen Hänge am Weinberg nicht. Dort findet man auf viel Kalk und Lehm eine Gruppe von 67 Jahren alten Grenache- und Mourvèdre-Reben im Anteil von ca. 90 % zu 10 %. Der Weinberg wird von Gilles Faravel genauso ökologisch bewirtschaftet wie der Rest der neun Hektar der Domaine La Bouïssière. Auch wenn die Brüder diese Arbeit bisher nicht offiziell zertifizieren ließen, sieht man den Weinbergen an, dass hier Biodiversität herrscht und die Reben gesund sind. Die Trauben wurden am 1. Oktober als Letzte des Weinguts von Hand gelesen und einer kühlen Vorvergärung unterzogen. Thierry Faravel hat hier nur 15 % der Reben entrappt und leicht angequetscht. Der Rest wurde als Ganztrauben vergoren. In der Domaine vergären die Weine lange – in diesem Fall 33 Tage, bevor sie schonend und langsam abgepresst und per Schwerkraft in Tonneaux gefüllt wurden. Seit 2010 kaufen die Faravels jedes Jahr zwei neue Fässer in der Tonnellerie Rousseau im Burgund, und der „La Font de Tonin“ ist der einzige Wein des Weinguts, der neues Holz sieht. Zwei neue Fässer werden genutzt, dazu fünf Fässer in Drittbelegung, ein Fass in Fünftbelegung und zwei Fässer in Siebtbelegung. Der Wein verbleibt dort ein Jahr, bevor er ohne Schönung und Filtration und mit nur ganz geringen Mengen an Schwefel gefüllt wird.

Was dabei entstanden ist, ist nichts anderes als spektakulär. Es ist ein so leiser wie großer Wein, den man hier im Glas hat. Zunächst duftet es nach feinstem Eichen- und Zedernholz, ein wenig nach Latakia (also nach jenem dunkelwürzigen Tabak aus ehemals Syrien, heute Zypern), der sich hier zudem mit Stein und Erde, trockenem Laub, kühler Minze, etwas Vanille und schwarzen Kirschen mischt. Schon in der Nase also ist dieser Wein äußerst attraktiv und komplex. Am Gaumen aber wird die Begeisterung noch größer, wenn der „Gigondas“ seidig und kühl über den Gaumen gleitet und eine Spannung zwischen kühlen und warmen Aromen aufbaut. Auch hier ist es die Minze, die spürbar ist. Die Kirschen sind ungemein saftig, doch ebenfalls kühl in ihrer Anmutung. Der Wein wirkt ungemein mineralisch und lebendig mit einer klaren Säurestruktur. Es ist ein geradezu schwebender „Gigondas“, der gleichzeitig Druck am Gaumen aufbaut und die Zunge mit feinster Schokolade umhüllt. Der Wein wirkt sehr dunkel – viel dunkler als die gerade einmal 10 % Mourvèdre vermuten lassen. Doch so ist es, wenn die Grenache im Weinberg ein wenig höher und kühler steht als normal. Entsprechend gedämmt ist der Anteil von Süßholz, und die dunkelwürzigen und kräutrigen Aromen von Erde, Unterholz und Lorbeer werden viel präsenter. Man kann sich diesem extrem lange ausklingenden Wein, der von Josh Reynolds bei VINOUS 94 bis 95 Punkte erhalten hat und von Jeb Dunnuck 94 bis 97 Punkte, kaum entziehen. Doch wissen wir aus Erfahrung, dass dies ein Rhône-Cru ist, der noch einmal enorm von der Flaschenreife profitiert.

Zu genießen ist der Wein ab sofort. Idealerweise lässt man ihn aber noch zwei bis drei Jahre liegen. Den Höhepunkt erreicht er ca. 2025 bis mindestens 2032.

Kurz zusammengefasst:

Gigondas Font de Tonin, rouge

94–97 Punkte: „Der ‚La Font de Tonin‘ dürfte zu den besten zwei, drei Weinen dieses Jahrgangs gehören.“ – Jeb Dunnuck

Für Jeb Dunnuck ist die Spitzencuvée der Domaine la Bouïssière, der „Gigondas La Font de Tonin“, einer der besten drei „Gigondas“ des Jahrgangs 2018. Und in der Tat haben sich Gilles und Thierry Faravel hier selbst übertroffen. Die Cuvée aus Grenache und Mourvèdre vom höchsten Weinberg des Ortes ist eine Klasse für sich.

Rebsorten: Grenache, Mourvèdre

Anschrift des Winzers:
Bouissière
DOMAINE LA BOUISSIERE


Frankreich

Expertise DOWNLOAD Datenblatt
LandFrankreich
RegionSüdliche Rhône
WeingutBouissière
Inhalt Normalflasche 0,75 l
WeinartRotwein
RebsortenGrenache, Mourvèdre
VerschlussKorken (natur)
Bestell-Nr.FRS150317
Alkoholgehalt15,0 Vol.%
Restzucker1,3 g/l
Gesamtsäure4,8 g/l
Schwefelige Säurefrei: 19 mg/l
gesamt: 38 mg/l
Analysedatum
AllergeneSulfite


Anschrift des Winzers:
Bouissière
DOMAINE LA BOUISSIERE


Frankreich