Pinot Noir „Heydenreich” (Magnum)

97 Punkte (James Suckling)
Pinot Noir „Heydenreich” (Magnum)
260,00 €

Art.-Nr.: DPF010616M · Inhalt: Magnum 1,5 l · 173,33 Euro/l
inkl. 19% MwSt. · zzgl. Versandkosten

Pinot Noir „Heydenreich” (Magnum) 2016

Pinot Noir „Heydenreich” (Magnum)
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Pinot Noir „Heydenreich” (Magnum) 2016

13,5 Vol.% / Allergene: Sulfite / ausverkauft

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260,00 €

Art.-Nr.: DPF010616M · Inhalt: Magnum 1,5 l · 173,33 Euro/l
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97 Punkte (James Suckling)

96 Punkte: „Ein Wunder, wie solche Verdichtung mit dem Eindruck solcher Eleganz und nachgerade von Schwerelosigkeit einhergehen kann.“ – Falstaff

2016: „Der Heydenreich bleibt weiterhin einer der besten Rotweine Deutschlands.“ – Stephan Reinhardt (Parker)

Der Pinot Noir aus dem Heydenreich ist ein Mythos. Wer einmal das Glück hatte, diesen magischen Pinot von Friedrich Becker im Glas zu haben, ist daraufhin für die Zukunft regelrecht „verdorben“. Denn alle anderen Erlebnisse mit Weinen aus dieser Traube werden sich an dieser Begegnung messen lassen müssen. Der Heydenreich liegt direkt oberhalb des Sankt Pauls. Wer mit Fritz dort einmal durch die Rebzeilen kraxelt, muss erstmal die ordentliche Steigung des Sankt Pauls erklimmen, bis er sich dann auf dem Hochplateau, das der Heydenreich darstellt, erholen darf. Auf dieser nur 0,8 Hektar winzigen Parzelle stehen die Reben praktisch auf purem Kalkstein. Die Luft aus dem angrenzenden Waldstück sorgt für gute Frische und Belüftung der Trauben, ist aber gleichzeitig ein Paradies für Wildschweine und Rehe, die hier an den Trauben naschen oder den Boden aufwühlen. Die Erträge sind unglaublich gering, die Reben müssen sich tief in den Kalk bohren, um an Nährstoffe und Wasser zu kommen.

Diese auf französischer Seite situierte Lage ergibt mit dem Trio aus Klaus Peter Kellers Morstein, Hubers rarem Wildenstein und Fürsts Hunsrück den wohl aktuell besten Pinot Noir Deutschlands. Weine einer Liga, die sich mittlerweile mühelos mit Grand Crus aus Burgund messen können und, auch wenn sie die preisliche Spitze Deutschlands darstellen, im Kontext immer noch enorm preiswert sind.

Doch wie schmeckt er denn nun?
Wir schreiben das Jahr 2016. Für uns in Deutschland und Burgund – nach einem kraftvollen Potenzial-Jahrgang – der Inbegriff von Finesse. Fritz Becker hat sich was die Stilistik des Weinguts angeht enorm eingebracht, die letzten Jahre intensiv an seiner Vision großer Weine gefeilt. Wichtiges Anliegen ist ihm dabei das Potenzial des Spätburgunders in puncto Reife auf das französische Niveau zu heben. Es ist ihm gelinde gesagt gleichgültig, ob ein Wein viele Jahre der Reife benötigt. Wenn es die Materie erfordert, wird er den Wein konsequent bei seiner Findung begleiten. Das macht die Größe seiner Weine aus. Und dennoch ist der Heydenreich kein Kraftprotz, sondern einfach die noch feinere Version der beiden Großen Gewächse, ja man kann mit dem Spitzenwein sogar etwas früher Freude haben, denn er zeigt schon jetzt seine Überlegenheit im Sinne einer steten Verfeinerung der Tanninqualität, Ziselierung der Frucht und des Mundgefühls. Kräuter tauchen zuerst auf, dann eine feine Herzkirsche, auch etwas Tabak. Rote Beeren begleiten das feine Bouquet. Das ist enorm facettenreich und ebenso vom Kalk geprägt, denn der schwingt hier mit als ob Kreidestaub im Glas läge. Am Gaumen erwartet einen dann ein seidiger Pinot Noir. Die Tannine sind unglaublich geschliffen, die Beerenfrucht samt Sauerkirschen und Kakao intensiv, aber schwebend. Und obwohl der Heydenreich deutlich mehr als 50 Prozent neues Holz abbekommen hat, spürt man es hier nicht. Das zeigt die Größe des Weins, den Bedarf solch substanzieller Weine und erklärt etwa, warum Betriebe wie Fürst ihre Großen Gewächse komplett in neuen Fässern ausbauen. Sie vertragen es einfach, stecken es ein! Der Heydenreich ist schlichtweg erhaben. Er ist dazu „verurteilt“, den wenigen Weinliebhabern in aller Welt, die jemals eine Flasche dieser Inkarnation deutschen Rotweinwunders genießen dürfen, nicht weniger als pure hedonistische Freude zu bereiten! Dabei sind seine Struktur und das feine Tannin besonders hervorzuheben. Es wirkt fast schon plüschig, und trotzdem spürt man die dichte Frucht, den feinen Extrakt und das immense Potenzial dieses Weins.

Ja, er schwebt in seiner Preiskategorie mittlerweile in andere Sphären, doch werte Kunden, probieren Sie wenigstens eine Flasche dieses feinfruchtigen, mineralischen und erhabenen Burgunders, der eine enorme Frische und traumhafte Finesse in sich trägt, der nach Herkunft schmeckt, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist. In Sachen Feinheit und Mundgefühl überragt er für uns eindeutig den etwas kernigeren aber verschlosseneren 2015er.

Kurz zusammengefasst:

Pinot Noir „Heydenreich” (Magnum)

97 Punkte (James Suckling)

Der Heydenreich ist schlichtweg erhaben. Er ist dazu „verurteilt“, den wenigen Weinliebhabern in aller Welt, die jemals eine Flasche dieser Inkarnation deutschen Rotweinwunders genießen dürfen, nicht weniger als pure hedonistische Freude zu bereiten! Oberhalb der GG-Lage Sankt Paul gelegen, besticht dieses 0,8 Hektar umfassende Plateau durch enorme Kalkausprägung, die diese einzigartige Feinheit ermöglicht.

Rebsorten: Pinot Noir

Anschrift des Winzers:
Friedrich Becker
Weingut Friedrich Becker
Hauptstraße 29
76889 Schweigen
Deutschland

Expertise DOWNLOAD Datenblatt
LandDeutschland
RegionPfalz
WeingutFriedrich Becker
Inhalt Magnum 1,5 l
WeinartRotwein
RebsortenPinot Noir
Verschlussnicht spezifiziert
Bestell-Nr.DPF010616M
Alkoholgehalt13,5 Vol.%
AllergeneSulfite


Anschrift des Winzers:
Friedrich Becker
Weingut Friedrich Becker
Hauptstraße 29
76889 Schweigen
Deutschland