Viñedos del Jorco, „Las Cabañuelas” DOP Cebreros, tinto 2018

14,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

2 x 90+ Punkte - VIEW FROM THE CELLAR & VINOUS

Viñedos del Jorco, „Las Cabañuelas” DOP Cebreros, tinto 2018
Gredos, Granit und Garnacha.

„Las Cabañuelas“ („die Hüttchen“) ist der der Einstiegwein des Jorco-Porfolios – und schon dieses Entrée ist schon über die Maßen großartig! Er verkörpert in etwa eine „Gesamtschau“ der Sierra de Gredos, bildet alles ein wenig ab, ohne sich im Detail zu verlieren bzw. einen speziellen Aspekt dieser atemberaubend schönen, noch vollkommen unverbrauchten Landschaft herauszuarbeiten. Wir haben es hier mit einem reinsortigen Garnacha aus verschiedensten Parzellen, Höhenlagen und Böden (Granit, Sand, Schiefer ...), der spontan in Betonbehältnissen vegärt und dann sechs Monate lang in einem 10.000-Liter-Eichenbottich ausgebaut wird. Insgesamt wurden 13.000 Flaschen von diesem Wein im Mai 2019 abgefüllt.

Im Glas dann ein eben noch mittelrubinroter, tranparenter Wein mit leicht ins Zinnober gehenden Reflexen – was der schon erwähnten beschleunigten Reifephase zuzuschreiben ist, der Qualität des Weins aber so gar keinen Abbruch tut, ganz im Gegenteil! Sofort sind wir an den Ausspruch von Raúl Pérez erinnert: „Wenn etwas meine Weine charakterisiert, ist es der Weinberg, aus dem sie stammen, und ihre schlichte Komplexität.“ Nun, hier stammt der Wein aus vielen verschiedenen Weinbergen, was aber weiterhin Bestand hat ist die „schlichte Komplexität“. „Schlicht“, weil unendlich zugänglich, ohne Verrenkungen oder mühsame Exegese zu interpretieren. Vor allem allerdings, weil sich die „Komplexität“ als Eigenschaft und definierende Qualität sofort erschließt! „Komplex“ heißt hier vielschichtig, heißt das schichtweise zu erfahrende Spiel von würzigen Fruchtnoten, die sich nur zögerlich aus ihrem steinig-mineralischen Bett lösen: Johannisbeeren, Himbeeren, beides subtil, aber dann immer präsenter, bis sich ein steinerner Paravent davorzuschieben scheint; Pfeffer und Garrigue werden jetzt prominenter, ein Hauch von von Leder, dann wieder wunderbar klare, kühle Garnachafrucht (helle, leicht säuerliche Kirschen, etwas Blutorange) … und wieder Stein, diesmal wächst wilder Fenchel aus den Ritzen hervor. Dieses Changieren von Frucht und Stein weicht, je nach persönlicher Disposition, einer Gleichzeitigkeit dieser Eindrücke – und das ist im Glas und am Gaumen schon ziemlich göttlich! Und dann ist da dieses herrlich „granitgekörnte“ Tannin, eine herrlich vibrierende, im besten Sinne fast nervöse Säure, die die straffe Natur dieses Weins betont, der mit mehr Luftkontakt immer mehr Trinkfluss, den er ohnehin in hohem Maße besitzt, entwickelt. Ein trotz der 14% Alkohol, die man ihm in keinem Moment „abtrinkt“, faszinierend schlanker Wein, der in aller Bescheidenheit offenbart, warum der Garnacha-Gral in Gredos zu suchen ist. Coup de Coeur und dringende Empfehlung!

Ab sofort und bis sicherlich 2024+
Land: Spanien
Region: Cebreros
Weingut: Viñedos del Jorco - Cebreros
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Grenache
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: SCE020118
Alkohol: 14,0 % vol.
Restzucker: 1,4 (g/L)
Gesamtsäure: 5,4 (g/L)
   
schwefelige Säure: 13 (mg/L, frei)
schwefelige Säure: 26 (mg/L, gesamt)
Analysedatum: 18.12.18
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Viñedos del Jorco S.L.
Gurtubay n° 4
28001 Madrid
Spanien

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