St. Theodoric, „La Guigasse” Châteauneuf-de-Pape, rouge 2019

Der beste „La Guigasse“ aller Zeiten? So what! Wir haben ihn ohnehin von Anfang an ins Herz geschlossen!
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„La Guigasse” Châteauneuf-de-Pape, rouge
69,00 €

Art.-Nr.: FRS240119 · Inhalt: Normalflasche 0,75 l · 92,00 Euro/l
inkl. 19% MwSt. · zzgl. Versandkosten

15,5 Vol.% / Allergene: Sulfite / Lieferbar

„La Guigasse” Châteauneuf-de-Pape, rouge 2019

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St. Theodoric, „La Guigasse” Châteauneuf-de-Pape, rouge 2019

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Der beste „La Guigasse“ aller Zeiten? So what! Wir haben ihn ohnehin von Anfang an ins Herz geschlossen!

95–97 Punkte – JEB DUNNUCK

Chapelle St. Theodorics Châteauneuf-du-Pape „La Guigasse“ stammt von einer der am höchstgelegenen Parzellen der Appellation an der südlichen Rhône. Der Boden ist hier von regelrecht goldgelbem Sand geprägt, in dem bis zu 100 Jahren alte Grenache-Reben wurzeln. Das noch recht junge, erst 2009 gegründete Weingut, ist ein Joint-Venture zweier „alter Hasen“ der Weinwelt. Der Ideengeber ist Peter Weygandt, US-Importeur hochklassiger französischer Weine, der den Winzer und engen Freund Baptiste Grangeon, Chef der Domaine de Cristia, überreden konnte, ein Projekt auf die Beine zu stellen, das sich ganz der Erzeugung eines zeitlos-klassischen Châteauneuf-du-Pape verpflichten sollte.

Und so ist hier geschehen: Der bio-zertifizierten, biodynamisch bewirtschafteten lieux-dit „La Guigasse“ mit seinen mit 20 Hektoliter pro Hektar für die Appellation sehr niedrigen Erträgen bringt hier einen Stoff hervor, aus dem die (Wein-)Träume sind. Die Trauben (sämtliche Weine von Chapelle St. Theodoric sind sortenrein Grenache Noir) von im Schnitt annähernd 80-jährigen Reben werden mit den Rappen spontanvergoren und zwei Jahre lang in gebrauchten demi-muids, größeren neutralen Holzfässern, ausgebaut, der Wein dann nur minimal geschwefelt.

Jeb Dunnucks Favorit des Theodoric-Trios von 2019 („La Guigasse“ bewertet er mit sagenhaften 95–97 Punkten), duftet anfangs vor allem nach Sauerkirschen und Himbeeren, mit etwas mehr Luft dann floraler, wobei diese Blütennoten (Veilchen, ein Hauch Lavendel und Rosen) schon zu Beginn wie ein unsichtbarer Schleier über der Frucht gelegen haben, dann auch Himbeeren, Walderdbeeren und, immer „dunkler“ werdend, eingelegte Kirschen (nebst süß-säuerlichem Saft), Zwetschgen (die trotz Gewürzkomponente – hier: ein wenig Zimt, Nelke und Muskat – weit entfernt von jeglicher Aachener-Pfümli-Seligkeit sind) und Garrigue in all ihrer Vielschichtigkeit. All das wirkt so luftig-transparent wie präzise, hat eine enorm ätherische Qualität, die sich durch eine geradezu leuchtende, niemals aufdringliche Reife und eine Eleganz auszeichnet, an der man sich berauschen kann und möchte! Am Gaumen nimmt die Würzigkeit zu, ohne das allerdings die Frucht verblasste, weißer Pfeffer, ein Hauch Criollo-Schokolade, salzig-süßes Lakritz mit Umami-Komponente, dann wieder „heller“, dank Grenache-typischer Blutorange „griffiger“. Diese „perfekt ausbalancierte Schönheit“ (JEB DUNNUCK) wird von Moment zu Moment, Minute zu Minute im Glas noch schöner, noch berückender, noch tiefgründiger – ein Musterbeispiel an Eleganz, Finesse, durchaus mediterraner Kraft und Komplexität (die Kombination von griffigen Tanninen und Mineralität, die Textur des Weins ist schlicht umwerfend), das vermutlich nicht nur unserer Wunsch- und Idealvorstellung eines (zugegeben seltenen, weil reinsortigen) Châteaufneuf-du-Papes entspricht – Ebenmaß, das unendlich spannend wirkt: zum Niederknien!

Natürlich schon jetzt eine Wonne, aber wer diesen Wein in seiner ganzen Schönheit erleben möchte, sollte ihn für 8–10 Jahre weglegen (eine schwierige Übung)! Ansonsten dringend karaffieren. Bis 2035 und darüber hinaus.

Kurz zusammengefasst:

„La Guigasse” Châteauneuf-de-Pape, rouge

Der beste „La Guigasse“ aller Zeiten? So what! Wir haben ihn ohnehin von Anfang an ins Herz geschlossen!

„La Guigasse“: ein Traumstoff, irgendwo zwischen klassischem Châteauneuf-du-Pape und Gevrey-Chambertin. Grenache Noir pur, eine uralte Parzelle, biologisch-dynamischer Weinbau und so gut wie keine Intervention im Keller, der Wein so präzise, so transparent und floral, zugleich berückend komplex und über die Maßen elegant: eine absolute Seltenheit, die sich auch in der „Kleinstauflage“ von nur wenigen hundert Flaschen widerspiegelt.

Rebsorten: Grenache

Anschrift des Winzers:
St. Theodoric
Chapelle St. Theodoric (c/o Domaine de Cristia)
48 Faubourg Saint-Georges
84350 Courthezon
Frankreich

Expertise DOWNLOAD Datenblatt
LandFrankreich
RegionSüdliche Rhône
WeingutSt. Theodoric
Inhalt Normalflasche 0,75 l
WeinartRotwein
RebsortenGrenache
VerschlussKorken (natur)
Bestell-Nr.FRS240119
Bio-KontrollstelleFR-BIO-01
Alkoholgehalt15,5 Vol.%
Restzucker1,8 g/l
Gesamtsäure4,2 g/l
Schwefelige Säurefrei: 17 mg/l
gesamt: 68 mg/l
Analysedatum
AllergeneSulfite


Anschrift des Winzers:
St. Theodoric
Chapelle St. Theodoric (c/o Domaine de Cristia)
48 Faubourg Saint-Georges
84350 Courthezon
Frankreich