Mendes, „Dao Private” Quinta de Silvares, Douro tinto 2015

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Dão-Privatissimum: Anselmo Mendes’ jüngstes Projekt – wie immer spekatakulär!

Mendes, „Dao Private” Quinta de Silvares, Douro tinto 2015
Der winemaker star (Hugh Johnson) aus Portugal, Anselmo „Mr. Alvarinho“ Mendes kann natürlich auch rot – das hat er mit seinem „Pardusco“ schon lange bewiesen. Und zwar ziemlich genial! In Hugh Johnsons „Pocket Wine Book 2021“ findet sich als letzter Satz des Eintrags zu Anselmo Mendes „Watch out for new BEI[ra] INT[erior], DÃO, DOU[ro] wines.“ – und das sei hiermit getan: Die neuen Weine aus der DOC Dão stammen von der Quinta de Silvares ganz in der Nähe des Städtchens Santa Comba Dão (etwa 270 Kilometer nordöstlich von Lissabon gelegen), wo Mendes einen etwas über 30 Jahre alten, mit den typischen Rebsorten der Gegend – Touriga Nacional, Tinta Roriz, Alfrocheiro und Jaen – bepflanzten Weinberg von gut sechs Hektar reaktiviert hat. Dieses Projekt entstand aus der leidenschaftlichen Verbundenheit Mendes’ mit der seit 1908 bestehenden Denominação de Origem Controlada Dão und seinem Bestreben, das „elegante und reine Profil“ der Weine wiederzubeleben, das sie in der Vergangenheit auszeichnete.

Der „Private“ ist die, wenn man so will, etwas anspruchsvollere Version des regulären Rotwein der Quinta de Silvares. Während letzterer aus einer Cuvée von Touriga Nacional, Alfrocheiro und Jaén sowie etwas Tinta Roriz entsteht (die Frucht liefert Touriga Nacional, für Leichtigkeit und Frische sorgen Alfrocheiro und Jaen), verwendet Anslemo Mendes für den „Private“ ausschließlich Touriga Nacional, die – wie das bei allen „Private“-Weinen des Winzers der Fall ist – in neuem Holz (in diesem Fall 12 Monate in Barriques aus französischer Eiche) ausgebaut wird, danach noch mindestens 18 Monate auf der Flasche reift. Mendes’ sortenreines Dão-Privatissimum rechtfertig (wenn’s nach uns geht) die Mehrausgabe im Vergleich zur Cuvée auf jeden Fall: Im Duft deutlich komplexer (etwas Zeit und ein größeres Glas lohnen durchaus!), sehr schlanke, dabei dunkel-kühle Beerenfrucht (Brombeere, Blaubeere, etwas Johannisbeere), dazu balsamisch-florale Noten (Zistrose, eine Spur Hibiskus), weißer Pfeffer und nasser, leicht kreidiger Stein. Am Gaumen anfangs fast straff strukturiert, ausgesprochen feinkörniges in Textur und Gerbstoffdichte an dunkle, quasi ungesüßte Schokolade der Antica Dolceria Bonajuto (Modica, Sizilien – unbedingt eine Reise wert!) erinnernde Tannine (inklusive eines Hauchs Vanille), alles sehr seidig, kühl und enorm elegant, was sich besonders im ungewöhnlich langen, extrem „wohltemperierten“ bemerkbar macht, den eine leicht vegetabile, fruchtig-schwebende Säure von Brombeeren und Blaubeeren geradezu energetisiert. Wie so oft bei Mendes ist das ein hinreißend schöner, weil so ganz anderer Weingenuss jenseits von Moden und Mainstream. Nachdrückliche Empfehlung: Gönnen Sie sich diese Neuentdeckung. Unser „Weinleben“ wäre ohne diesen „Private“ deutlich ärmer!

Ab sofort bis leicht 2025+
Land: Portugal
Region: Vinho Verde
Weingut: Anselmo Mendes
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten:
   
Verschluss: Korken (Press)
Bestell-Nr.: PDO060215
Alkohol: 13,0 % vol.
Restzucker: 1,5 (g/L)
Gesamtsäure: 5,3 (g/L)
   
schwefelige Säure: 44 (mg/L, frei)
schwefelige Säure: 110 (mg/L, gesamt)
Analysedatum: 27.07.17
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Anselmo Mendes
Zona Industrial de Pensp, Lote 2
4960-310 Melgaco
Portugal

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