Saarwellingen, am 14. Mai 2019

Pinard de Picard - Newsletter

Domaine des Ardoisières

Unvergleichlich–Grandiose Weinunikate aus Savoyen!

Domaine des Ardoisieres

„Wenn es heute in dieser Region ein Weingut gibt, das es zuallererst zu entdeckten gilt, weil es sinnbildlich für die Qualitätserneuerung in Savoyen steht, dann ist es die Domaine des Ardoisières.
Das Ergebnis der Anstrengungen (im Weinberg) ist bewundernswert: Die Weine sind originär und fulminant, und dies wird mit zunehmender Alterung noch deutlicher! “
– Revue du Vin de France 2019

Liebe Freunde von Pinard de Picard,

wie eine Schutzheilige wacht die ‚Notre Dame des Neiges‘ in ihrer Kapelle auf der Spitze des Kalvarienhügels über die Reben, die sich auf den Hängen tief im Gestein festkrallen müssen, um nicht ins Tal zu stürzen. Verlässt man auf halbem Weg zwischen Albertville und Moutiers die Route Nationale und folgt der Abzweigung in Richtung Cevins, bietet sich ein spektakulärer Anblick. Steil erheben sich terrassierte Weinberge mit teilweise über zwei Meter hohen Trockenmauern und scheinen dem Himmel entgegenzustreben.

Hier wachsen auf Glimmerschiefer und Quarzitböden autochthone Rebsorten der Region wie Jacquère, Altesse, Mondeuse Noire und Blanche, Persan, aber auch Chardonnay , Roussanne und Gamay und ergeben absolut faszinierende und höchst eigenständige Weine. In mühevoller Handarbeit werden auf den steinigen Steilhängen (stellenweise bis zu 60% Hangneigung!) und Terrassen mit sehr hoher Pflanzdichte die Reben in Einzelstockerziehung nach biodynamischen Gesichtspunkten gepflegt, im Keller spontan vergoren und lange auf der Hefe gelassen.

Das Ergebnis dieser Anstrengungen: Weine, die einem Chamäleon gleich bei jedem Schluck eine neue Facette zum Vorschein bringen, extrem puristisch und klar wie Gletscherwasser mit einer tollen Frische und Trinkanimation, dabei gleichzeitig vollmundig mit zartem Schmelz und einer tiefen Komplexität ausgestattet, ein Wechselspiel gelber und grüner Fruchtaromen, wilder Kräutrigkeit und feinster Mineralität.

Ähnlich wie im Jura finden die begehrten Weine des Savoyen nur rar ihren Weg ins Ausland. Die Domaine des Ardoisières gilt in Frankreich als absoluter Kultbetrieb. Wir sind stolz, dass wir eine kleine Allokation des lediglich 7ha kleinen Betriebes erhalten haben, der mit aufwändig biodynamischer Bewirtschaftung die Grenzen der Weinwelt sprengt. Weine, die auf unverfälschte Weise ihr Terroir widerspiegeln!

Ein echter Geheimtipp aus einer fast gänzlich in Vergessenheit geratenen Region mit einer langen Weinbautradition, die bis zu den Römern zurückreicht. Leider nur in kleinen Mengen verfügbar, aber für Liebhaber eigenständiger Weine eine absolute Empfehlung!

Herzliche Grüße aus Saarwellingen

Ralf Zimmermann, Markus Budai
und das Team von Pinard de Picard

Ardoisieres, Quartz blanc 2017
Bioprodukt Veganes Produkt

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Quartz blanc
Ein großer Weißwein der Savoyen, der ganz leise, aber umso eindringlicher auftritt.

Die Altesse gehört zu den unbekanntesten Rebsorten Frankreichs. Gerade noch 357 Hektar sind mit ihr bestockt. Altesse bedeutet im alten Dialekt der Savoyer Hoheit und bezeugt die hohe Meinung, die man von dieser Sorte früher hatte. Im Bewusstsein der Weinenthusiasten von heute kommt dies allerdings erst nach und nach wieder zum Vorschein. Schließlich war der Weinbau in Savoyen kaum noch existent, als die zwölf Gründer der Domaine des Ardoisières im Jahr 1997 Altesse und andere uralte Rebsorten der Savoyen rundum die Ortschaft Cevins pflanzten. Sie rekultivierten alte Weinberge, reparierten alte Trockenmauern oder legten sie neu an und pflanzten die Reben so, wie man es schon immer getan hatte, mit hoher Stockdichte (8.000 Stöcke pro Hektar) und in Einzelpfahlerziehung. Die mit Chasselas verwandte Altesse, die wohl ursprünglich aus den Savoyen stammt, liefert gerade einmal 20 hl/ha. Sie steht in Weinbergen mit bis zu 60 % Hangneigung auf Böden aus Schiefer mit Quarzeinschlüssen, Glimmerschiefer und sandigem Löss. Nach einer kurzen, kühlen Vorvergärung werden die Trauben in einer Korbpresse langsam ins gebrauchte Barrique gepresst, spontan vergoren und über 18 Monate dort ausgebaut und unfitriert abgefüllt.

Was man aus einem vergleichsweise unbekannten Weinbaugebiet eigentlich nicht unbedingt erwartet, ist ein großer Wein; denn eigentlich müsste man in einem so traditionsreichen Weinland wie Frankreich doch längst alle Hotspots entdeckt haben. Wenn man allerdings den Quartz im Glas hat, merkt man, dass dem beileibe nicht so ist. Der Quartz zeigt eindrücklich, dass auch Wein, der in seinem Charakter einzigartig ist und der in überhaupt keine Schublade passt, so tief und in sich ruhend, so komplex und harmonisch, so stimmig und wiederum lebendig, so schwebend und gleichzeitig verwurzelt sein kann, dass man kurzfristig sprachlos bleibt. Er tut das mit einer Selbstverständlichkeit und Ruhe wie ein großer Schauspieler, dessen Bühnenpräsenz so stark ist, dass jegliche Störung sich von selbst verbietet. Wie schon der Schiste, so zeigt sich auch der Quartz changierend zwischen gelben und grünen Noten von Birnen und Reineclauden, Mirabellen, Limetten und Orangen. Was hier noch hinzukommt, ist eine leicht exotische Frucht, die an Ananas erinnert, die gerade an der Schwelle zur Reife angelangt ist. Im Hintergrund ist neben Gestein und getrockneten Kräutern auch ein wenig Holz spürbar, aber das hält sich deutlich in Grenzen. Am Gaumen fächert sich der Wein dann mehrdimensional auf. Zunächst überrascht die große Cremigkeit des Quartz. Der Wein zeigt Schmelz und Seide. Die Säure ist reif und dezent, bleibt aber immer präsent. Das Holz gibt dem Wein eine fast unmerkliche Struktur und Festigkeit, rahmt die auch hier zwischen Grün und Gelb changierende Frucht ein. Trotz der cremigen Säure ist der Wein im tiefsten Inneren vital und vibrierend frisch. Hier findet man Mineralität in beeindruckender Form. Fast so, wie es bei einem frisch aufgeladenen Akku der Fall ist, strömt sie mit Nachdruck in die letzten Verästelungen. Je länger sich der Wein im Mund bewegt, desto druckvoller wird er, desto klarer, desto salziger wird er. So schmeckt also Altesse auf höchstem Niveau. So präsentiert sich Wein aus dem Hochgebirge – energetisch wie ein Gebirgsbach, seidig wie die Purpurmäntel der Grafen von Savoyen, komplex, tief und lebendig, wie es Weine sind, die von Reben stammen, die über lange Zeit hinweg biodynamisch bewirtschaftet wurden.

Zu genießen ab sofort bis 2034

89,00 €

(entspricht 118,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FSA010217

Inhalt: 0,75 l

Ardoisieres, Argile rouge 2017
Bioprodukt Veganes Produkt

11,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Argile rouge
Rotwein, klar wie Gebirgswasser

Die Weine der Domaine des Ardoisières gehören zu den größten Entdeckungen, die man in Frankreich in den letzten Jahren machen konnte. Die Besonderheit der Weine, die im Angesicht des Mont Blanc entstehen, kann man schon im Argile Rouge erkennen, dem jugendlichsten und frischesten Rotwein des Weinguts. Der Wein ist eine Cuvée aus 65 % Gamay, 25 % Mondeuse noire und 10 % Persan. Gamay ist die bekannteste der drei Rebsorten. Man findet sie, angefangen im Beaujolais und Burgund, in ganz Frankreich. Mondeuse und Persan dagegen sind echte Raritäten, die nur in den Savoyen wachsen. Diese Sorten stehen in terrassierten Weinbergen in den Coteaux de Saint-Pierre-de-Soucy et Saint-Jean-de-la-Porte auf Böden, die sowohl Lehm und Kalk als auch schieferhaltigen Mergel aufweisen. Die Reben wurden dort 2008 und 2009 gepflanzt und von Beginn an ökologisch, mittlerweile auch biodynamisch bewirtschaftet. Der Winzer Brice Omont und sein kleines Team vergären die Trauben samt Rappen spontan über drei Wochen hinweg bei recht kühlen Temperaturen und bauen den Wein nach der malolaktischen Gärung über neun Monate im Holzfuder aus.

Was direkt auffällt, ist die Klarheit und Frische, die der Argile Rouge schon in der Nase suggeriert. Den Auftakt bilden Sauerkirschen, rote Johannisbeeren samt ihrer Stengel, dazu Granatapfel, Blutorange und Cranberrys. Mit etwas mehr Wärme im Glas wird dann ein leicht süßer Kern immer offensichtlicher. Zimt und Nelke findet man hier in wohldosierter Form, hinzu kommt eine leichte laktische Note. Man kann hier tatsächlich sehr gut auf Gamay tippen; denn der Wein erinnert an einen noch jungen Moulin-à-Vent aus dem Beaujolais. Gleichzeitig aber meint man auch die alpine Frische zu spüren, die dann am Gaumen immer offensichtlicher wird. Das ist ja das eigentliche Schöne und in dieser Konsequenz auch Singuläre am Gamay, dass er in wärmeren wie in kühleren Gebieten und mit vielen unterschiedlichen Bodentypen funktioniert, dazu immer immensen Trinkfluss bietet und trotzdem fast spielerisch Charakter und Tiefe zeigt. So ist es auch hier. Der Argile Rouge rinnt über die Zunge, liefert eine kühle Klarheit und Transparenz mit den schon genannten auf Säure ausgelegten Fruchtkomponenten. Gleichzeitig schafft er eine gewisse Komplexität, die aber immer auf der unkomplizierten Seite bleibt. Neben all der saftigen Frucht entwickelt die Cuvée herbe Komponenten, die an Orangenzesten und getrocknete Kräuter erinnern. Dann aber wird es mit etwas Wärme wieder etwas voller, dunkler und angenehm seidig. Diese Balance aus Genuss und Anspruch macht immens viel Freude!

Zu genießen ab sofort bis 2024

29,00 €

(entspricht 38,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FSA010317

Inhalt: 0,75 l

Ardoisieres, Amethyste rouge 2017
Bioprodukt Veganes Produkt

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Amethyste rouge
Ein großartiger, völlig eigenständiger Rotwein der Savoyen

Es war im Jahr 1997, als Denis Perroux, Bürgermeister im französischen Cevins, den Entschluss fasste, etwas gegen den sterbenden Weinbau in den Savoyen zu unternehmen. Immerhin hatte es in der ehemaligen Heimat der Allobroger schon zu römischen Zeiten exzellente Weine gegeben, die der berühmte Schriftsteller Columella genauso pries wie Plinius der Ältere. Noch vor 80 Jahren standen dort 20.000 Hektar unter Reben, im Jahr 1997 waren es allerdings nur noch 3.000 Hektar. Heute jedoch sind die seltenen Weine des Gebiets gefragt wie nie. Das liegt auch an der Weitsicht von Denis Perroux und elf Mitbewohnern der Ortschaft, die über fünf Jahre hinweg die historischen Rebsorten der Gegend neu anpflanzten, sie von Beginn an biodynamisch bewirtschafteten und schließlich 2003 den noch jungen, aber sehr begabten Winzer Brice Omont verpflichten konnten, um die ersten Weine zu vinifizieren. Es sollte bis 2010 dauern, um all der Widrigkeiten Herr zu werden, die einen im alpinen Weinbau erwarten. Seitdem aber hat sich die Domaine des Ardoisières einen hervorragenden Ruf erworben, weil sie Weine wie den Améthyste rouge erzeugt. Dieser Wein stammt von hoch gelegenen Weingärten in den Coteaux de Cevins, die von Schiefer, Glimmerschiefer und Löss geprägt sind. Die mittlerweile 20 Jahre alten Rebstöcke der autochthonen Sorten Mondeuse noir und Persan liefern dort gerade einmal 25 hl/ha. Die Trauben werden samt ihrer Stengel spontan, lange und recht kühl vergoren. Nach dem biologischen Säureabbau vergärt der Wein über 18 Monate im gebrauchten Barrique.

Das Ergebnis dieses Prozesses, bei dem am Anfang die seltenen Sorten in extremen Lagen stehen, ist ein Wein von großem Charakter, von Würze, Struktur und vor allem: von Schönheit! Frisch und klar öffnet er sich mit Noten von hellem und dunklem Tabak, feuchter und trockener Erde, dunklen Kirschen, Zwetschgen und einem Hauch von weißem Pfeffer. Diese Note ist typisch für Syrah, doch nur weniges könnte weiter entfernt sein vom Syrah als dieser so transparente Wein. Dass das Cool Climate ist, wo dieser Wein entsteht, zeigt sich auch am Gaumen, wo der Améthyste auf geradezu spielerische Weise eine markante, aber reife Säure mit würzigen Noten und dunkler Frucht verbindet. Was den Wein so besonders macht, ist, dass es hier einerseits einen markanten, packenden Gerbstoff gibt und gleichzeitig eine feine Textur. Der Wein schafft den Spagat zwischen Eleganz und Erdverbundenheit und strahlt dabei eine große Harmonie aus. Er ist ein seltenes Schmuckstück mit großem Potential. Der Name Améthyste stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet: dem Rausche entgegenwirkend. Man hat in Griechenland dem violett schimmernden Amethyst, dem Edelstein, eine entsprechende Wirkung zugeschrieben und ihn sich bei Bacchanalien umgehängt. Tatsächlich aber dürfte der Améthyste von Ardoisières eher den Rausch fördern, so viel Trinkfreude bietet er ....

Zu genießen ab sofort bis 2035

74,00 €

(entspricht 98,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FSA010417

Inhalt: 0,75 l

Hier präsentieren wir Ihnen, liebe Kunden, beliebte Bestseller unseres Programms – zu reduziertem Schäppchenpreis:

90 Punkte (WINE ENTHUSIAST)!

Blaufränkisch
Was ist das nur für ein Trinkfluß, was macht das Spaß, wie verleitet dieser Wein zum rücksichtslosen Bechern! Das ist Zechwein, allerbester, hochwertiger Zechwein, Wein für den täglichen Mittagstisch und für das Vergnügen zwischendurch. Zum Lamm, zum Rind, zur Pasta und zur Wurstplatte. Oder einfach ohne alles.
Art.-Nr.: OBL020315 · Inhalt: 0,75 l · 12,53 Euro/l · inkl. 19% MwSt. · zzgl. Versandkosten

à 9,40 € statt 11,50 €

Bockstein: Einfach bockstark!

Bockstein „Steinmetzrausch”, Riesling trocken
Der Ockfener Bockstein ist legendäres Terroir. Das ist ein echter Steinwein, ein Speisenbegleiter zur asiatischen Küche oder zum Saibling mit Pfirsichspalten und Fenchelsalat. Ein aromatisch komplexer, allerdings den Gaumen stets belebender Wein, wie man ihn nur hier an der Saar derartig geschliffen und vielschichtig erzielen kann.
Art.-Nr.: DMO041216 · Inhalt: 0,75 l · 34,53 Euro/l · inkl. 19% MwSt. · zzgl. Versandkosten

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