Saarwellingen, am 10. April 2019

Pinard de Picard - Newsletter

DOMAINE JAQUES-FRÉDÉRIC MUGNIER

Clos de la Maréchale 2016 – Eine Lehrstunde des Burgunds!

Winzermagier Mugnier

Liebe Freunde von Pinard de Picard,

dieser Newsletter widmet sich heute den Weinen einer lebenden Legende. Die Rede ist von niemand geringerem als Frédéric Mugnier, einem bescheidenen und stillen, aber auch sehr feinsinnigen und eindrücklichen Menschen, dem in der Weinszene fast schon mit Ehrfurcht begegnet wird.

Seine Weine zu genießen bedeutet für uns stets: Geigen spielen auf und verführerisch filigran brillieren seine unvergleichlichen Pinot-Noir-Weine im Glas! In ihrer Jugend muss man ihnen aufmerksam zuhören. Doch mit ein wenig Reife auf der Flasche enthüllen sie ihre wahre Pracht und werden zu seidigen, schwebend-transparenten Wesen, die jeden bezaubern in ihrer majestätischen Schönheit, ihrer eleganten Tiefgründigkeit und funkelnden Komplexität. Kategorie persönliche Lieblingsweine!

Im Mittelpunkt steht dabei der geschichtsträchtige Weinberg „Clos de la Maréchale”, komplett von einer Mauer umgeben, ein Premier Cru aus Nuits-Saint-Georges, der sich im alleinigen Besitz der Domaine Mugnier befindet und um den sich soviele Erzählungen ranken.

Von dort kommt einer der großen Weine Burgunds, gehören doch die Gewächse, die unter den Händen des Magiers Mugnier vinifiziert werden, zu den zartesten, femininsten und elegantesten Gewächsen dieser weltberühmten Appellation, ob ihrer faszinierenden Feinheit allerorten gerühmt und weltweit für Furore sorgend.

Der aktuelle Jahrgang 2016 ist gleich aus zweierlei Hinsicht außergewöhnlich: er wird als qualitativ ausgezeichneter Jahrgang, aber auch als Jahrgang mit kleinster Erntemenge in die Geschichtsbücher eingehen. Nur die Hälfte der normalen Ernte konnte Frédéric Mugnier wegen der verheerenden Spätfröste im Frühjahr 2016 einfahren. Für alle Liebhaber großartiger Pinot Noir gilt daher: sichern Sie sich eine der wenigen Flaschen des unserer Meinung nach feinsten Nuits-Saint-Georges!

Lassen Sie uns nochmals kurz auf den Menschen Frédéric Mugnier zurückkommen. Besuche auf seinem Weingut sind stets viel mehr als das Verkosten des neuen Jahrgangs: während unserer letzten Reise stellte er uns ein faszinierendes musikalisches Projekt vor, welches viel über seine Weltsicht und sein Verständnis über seine Arbeit als Winzer zum Ausdruck bringt.

Gemeinsam mit dem Violinisten David Grimal hat Mugnier ein 2er CD + Blueray-Set produziert, welches die sinfonischen Werke ‚Ravel – Daphnis et Cloé Suite N° 2‘, ‚Lalo – Symphonie espagnole‘ sowie ‚Stravinsky – Le Sacre du Printemps‘ beinhaltet. Das Besondere daran: das Ensemble „Les Dissonances” spielt ohne Dirigenten, was den Musikern große Interpretationsfreiräume verschafft.
Diese Aufnahmen, zusammengefasst in einer schönen Box mit lesenswerten Betrachtungen u.a. von Frédéric Mugnier und David Grimal, hat Frédéric exclusiv für Freunde und Liebhaber seiner Weine herstellen lassen. Wir möchten Ihnen diesen musikalischen Schatz nicht vorenthalten und haben in limitierter Auflage folgendes Paket für Sie geschnürt:
Zu einer Jahrgangsvertikale der letzten drei noch verfügbaren Jahrgänge 1er Cru ‚Clos de la Maréchale‘ 2014, 2015 sowie 2016 (je 1 Flasche) erhalten Sie gratis eine Box mit 2 CDs sowie einer Blu-ray Disc dieses faszinierenden musikalischen Projekts dazu. (Nur solange Vorrat reicht!)

Wir wünschen Ihnen viel Spaß damit!

Ralf Zimmermann, Markus Budai
und das Team von Pinard de Picard

Mugnier, Nuits St. Georges 1er Cru „Clos de la Maréchale”, rouge 2016

14,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Nuits St. Georges 1er Cru „Clos de la Maréchale”, rouge
Einer der großen Weine Burgunds aus Monopollage

Frédéric Mugniers ‚Clos de la Maréchale’, ein komplett von einer Mauer umgebener Weinberg, ist an der äußersten, nach Beaune ausgerichteten Seite von Nuits-St.-Georges gelegen. Die dort unter den Händen des Magiers Mugnier vinifizierten Weine gehören zu den zartesten, femininsten und elegantesten Gewächsen dieser weltberühmten Appellation, ob ihrer faszinierenden Feinheit allerorten gerühmt und weltweit für Furore sorgend.

Denn tendenziell zeigen sich die Weine aus Nuits-St-Georges im Vergleich zu ihren Geschwistern aus Chambolle-Musigny stets eher etwas kräftiger, dunkler und auch ein wenig kerniger. Es sind Weine, die aromatisch dem würzigen und erdigen Vosne-Romanée näherliegen. Doch Frédéric Mugnier erkannte die Einzigartigkeit dieses außergewöhnlichen Weinbergs, der sich über 50 Jahre in Pacht der Domaine Faiveley befand. 2004 lief dieser Vertrag aus und Mugnier ergriff die einmalige Gelegenheit beim Schopfe: über Nacht vergrößerte sich der 4ha winzige Betrieb zum heutigen 14ha-Weingut. Und Mugnier investierte, baute einen neuen Keller unter dem Château und engagierte ambitionierte Angestellte. Mit diesem genialen strategischen Schritt eröffnete sich ihm zudem die Möglichkeit, sich voll und ganz auf das Weingut konzentrieren zu können. Denn bis zu Beginn der 2000er Jahre war ‚Frédy’ als Pilot unterwegs, flog in einer Fokker dreimal wöchentlich für eine französische Fluggesellschaft durch die Weltgeschichte. Nur den Rest der Woche kümmerte er sich um seine wahre Leidenschaft, den Wein. Seitdem haben sich die schon zuvor weltberühmten, aber leider nur in kleinsten Mengen verfügbaren Weine qualitativ nochmals in eine ganz eigene Liga entwickelt, die unvergleichlich scheint. Kein Wunder, denn, so schätzt Frédéric, es ist der Arbeitsaufwand, der in die intensive Weinbergsarbeit gesteckt wird, seit jenem Schritt um 300% gestiegen. Und dies hat sich ausgezahlt. Denn es gibt heute wohl keinen Nuits-St.-Georges mit mehr Finesse, vibrierender Energie und spielerischer Eleganz!

2016 wird ewig als Jahrgang mit homöopathischen Mengen eingehen. Spätfröste Ende April dezimierten vielerorts die Ernte, sodass die ohnehin in Kleinstparzellen verfügbaren Weine teilweise gar nicht gefüllt wurden oder enorme Mengeneinbußen hatten. Jacques Frédéric Mugnier hat nur eine halbe Ernte eingefahren und seit langem in Chambolle-Musigny gar nicht alle Weine einzeln gefüllt. Auch beim Clos de la Maréchale gibt es Mengeneinbußen. 2015 galt allgemein als außergewöhnlicher Jahrgang. Aubert de Villaine von der weltberühmten Domaine de la Romanée-Conti, der wahrlich ein Mann bedachter Worte ist, hat gar keinen solch einzigartigen Jahrgang wie 2015 in seiner Gutshistorie erlebt und bezeichnet ihn als Highlight seiner Karriere! Uns persönlich erinnern viele der 2015er Pinot Noirs an die großen Weine aus 2005, die sich erst heute allmählich öffnen und wo selbst zahlreiche Village-Weine nach über 10 Jahren der Flaschenreife noch jugendlich und voller Kraft wirken. Für unseren eigenen Geschmack bei Burgundern, denn wir suchen hier vor allem die Frische, Präzision und Eleganz, scheint 2016 nach unseren Weingutsbesuchen der klassischere Jahrgang zu sein. So etwas wie 2015 hat man noch nicht wirklich gesehen. Die 2015er Rotweine sind fleischig, kraftvoll und gut strukturiert und gleichzeitig enorm hedonistisch, besonders im Einstiegsbereich, wodurch sie sich von den in der Jugend abweisenden 2005ern massiv unterscheiden. Nur bei Frédéric Mugnier funktionierte die für uns durchs Verkosten erstellte Formel, dass 2016 mehr Eleganz und Frische bei kühler Frucht ausstrahlt und 2015 kernige, saftig-reife Pinots ergibt, nicht. Es war fast wie umgekehrt! Und Frédéric Mugnier beschreibt tatsächlich 2015 ebenfalls als zwar kräftigeren Jahrgang, sieht aber seine 2016er mehr von Charme, Rundheit und süßlich-reifer Frucht geprägt. Und so lieferte Frédéric Mugnier uns eine Lehrstunde Burgunds. Wir haben uns um so mehr gefreut, dass Parkers Burgundverkoster William Kelley dies ebenfalls in seinem Bericht erwähnte und über Mugniers 2016er schreibt: „Dieser Jahrgang ist atypisch reichhaltig und konzentriert.” Doch Frédéric erläuterte uns, dass dies für ihn tatsächlich den wahren Charakter des Jahrgangs darstellt. Wer seine Philosophie kennt weiß, dass er es vorzieht Weine zu produzieren, die möglichst keinen Fußabdruck der Arbeit des Winzers im Keller hinterlassen. So werden alle Weine gleich vinifiziert, denn nur so könne man Lagenunterschiede tatsächlich herausarbeiten. Und in der Tat erklären die außergewöhnlich niedrigen Erträge durch die Spätfröste auch die Dichte und Tiefe im Wein. Das Bouquet verweilt dunkel und würzig, Cassis, Blutorangen, süßliche Morellen und sogar ein Hauch Milchchokolade verführen in diesem ätherisch duftenden Burgunder. Das Holz bleibt, wie bei allen Weinen der Domaine, völlig im Hintergrund. Bei Mugnier dreht sich immer alles um die maximale Feinheit, wobei der Wein für einen kühlen Jahrgang wie erwähnt enorm breitschultrig und komplex daherkommt. Kaum ein anderer Winzer beherrscht es derartig gut, seinen Pinots eine fast schon mythisch wirkende Aura zu verleihen, deren zutiefst berührende Ausstrahlung sich kaum in Worte fassen lässt, sich aber jedem Weinliebhaber beim Genuss der Weine sofort erschließt. „Ich mag es, wenn im Wein immer etwas versteckt ist,“ merkt er bei unserer Fassprobe an.

Am Gaumen ist der 2016er wohl einer der spannungsvollsten Maréchales der letzten Jahre. Die Tannine sind präsent, allerdings sehr, sehr fein, fast poliert. Aromen von frischen Zwetschgen, orientalischen Gewürzen und Blutorangensaft schwirren umher. Für Frédéric ist 2016 ein hedonistischer Jahrgang, der bereits viel Charme in der Jugend mitbringt.

Bei allem Entwicklungspotenzial aber bereiten Mugniers Weine zu fast jedem Zeitpunkt enorme Trinkfreude. Wenn Sie einmal erfahren wollen, wie ein Musterbeispiel eines großen, eleganten Burgunders aussieht, dann probieren Sie einen der Weine von Mugnier. Der ‚Clos de la Maréchale’ ist ein perfekter Nuits-St.-Georges, mit diesem Wein lässt sich so leicht die Begeisterung für die Faszination Pinot Noir aus dem Burgund entfachen. Denn dieser Wein erzählt vom großartigen und vielgerühmten Terroir Burgunds, welches aber immer nur dann strahlt, wenn es von großen Meistern perfekt und mit großem Aufwand herausgearbeitet wurde. So wie es hier auf magische Weise der Fall ist.

Zu genießen ab 2021, Höhepunkt 2026 bis weit nach 2040.

105,00 €

(entspricht 140,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FBU050116

Inhalt: 0,75 l

Mugnier, „Clos de la Maréchale”-Vertikale 2014/2015/2016 + „Les Dissonances” CD/BlueRay-Set

Allergene: Sulfite | Nur solange Vorrat reicht!
„Clos de la Maréchale”-Vertikale 2014/2015/2016 + „Les Dissonances” CD/BlueRay-Set
Während unserer letzten Reise stellte uns Winzermagier Mugnier ein faszinierendes musikalisches Projekt vor, welches viel über seine Weltsicht und sein Verständnis über seine Arbeit als Winzer zum Ausdruck bringt. Gemeinsam mit dem Violinisten David Grimal hat Mugnier ein 2er CD + Blueray-Set produziert, welches die sinfonischen Werke ‚Ravel – Daphnis et Cloé Suite N° 2‘, ;Lalo – Symphonie espagnole‘ sowie ‚Stravinsky – Le Sacre du Printemps‘ beinhaltet. Das Besondere daran: das Ensemble „Les Dissonances” spielt ohne Dirigenten, was den Musikern große Interpretationsfreiräume verschafft. Diese Aufnahmen, zusammengefasst in einer schönen Box mit lesenswerten Betrachtungen u.a. von Frédéric Mugnier und David Grimal, hat Frédéric exclusiv für Freunde und Liebhaber seiner Weine herstellen lassen. Wir möchten Ihnen diesen musikalischen Schatz nicht vorenthalten und haben in limitierter Auflage folgendes Paket für Sie geschnürt:

Zu einer Jahrgangsvertikale der letzten drei noch verfügbaren Jahrgänge 1er Cru ‚Clos de la Maréchale‘ 2014, 2015 sowie 2016 (je 1 Flasche) erhalten Sie gratis eine Box mit 2 CD’s sowie einer Blu-ray Disc dieses faszinierenden musikalischen Projekts dazu. (Nur solange Vorrat reicht!)

293,00 €

(entspricht 130,22 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FBU050100P

Inhalt: 2,250 l

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