Saarwellingen, am 23. Januar 2019

Pinard de Picard - Newsletter

MARKUS MOLITOR - Mosel

„Die Leistung von Markus Molitor ist besonders bemerkenswert!” Mosel Fine Wines

„Markus Molitor stellt den trockenen Wein des Jahrgangs!” Mosel Fine Wines

Molitor

Liebe Freunde von Pinard de Picard

endlich können wir Ihnen den neuen Jahrgang von Molitors traumhafter Kollektion 2017 vorstellen. Um es vorwegzunehmen: wieder einmal ist Markus Molitor Großartiges gelungen.

David Rayer und Jean Fisch, Herausgeber des lesenswerten Magazins „Mosel Fine Wines”, welches sich fast ausschließlich mit den herausragenden Pretiosen dieser Region beschäftigt, fällen ein klares Urteil: „Man muss die Tatsache hervorheben, dass 2017 einige hervorragende Weine mit großer Rasse und Finesse hervorbrachte. Markus Molitors Leistung ist besonders bemerkenswert. Das Weingut vermied es, in die Falle zu tappen, übermäßig kraftvolle Weine zu vinifizieren und landete mit nicht weniger als sechs (!) Weinen in der Liste der Highlights des Jahrgangs (in der Kategorie trocken) ...und stellt den Wein des Jahrgangs (Zeltinger Sonnenuhr Auslese*** weiße Kapsel ).“

Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Besonders verblüfft sind wir ob der Homogenität und der Qualitätsdichte, vom Basiswein bis hin zu den raren Spezialitäten begeistern die Weine Molitors mit ihrer Reintönigkeit und Intensität, insbesondere die trockenen (weiße Kapseln) und feinfruchtigen (grüne Kapseln) Rieslinge sind in diesem Jahr phänomenal, wobei der Jahrgang 2017 auch besonders viele ausgezeichnete edelsüße Weine (goldene Kapseln) bescherte und es uns so bei all der vorzüglichen Vielfalt kaum gelang, auf einen Wein verzichten zu können. Mit insgesamt 15!! Weinen konnte sich Markus Molitor in der Liste der Jahrgangshighlights bei Mosel Fine Wines platzieren. Das ist überragend.

Wir starten heute mit der ausführlichen Vorstellung der Basisweine des neuen Jahrgangs, listen Ihnen aber auch bereits die besten Pretiosen aus Molitors Kollektion mit auf, die wir in den nächsten Wochen ausführlich präsentieren werden.
Auch dieses Jahr raten wir wieder, sich vor Erscheinen der wohl hohen Parker-Bewertungen einzudecken, denn danach sind die feinsten Weine oft über Nacht ausverkauft. Und: 2017 erbrachte phantastische Weine, aber die Mengen sind sehr klein, oder, um mit ‚Mosel Fine Wines‘ zu sprechen: „Small but beautiful!”

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Molitors Weinen

Ralf Zimmermann, Markus Budai
und das Team von Pinard de Picard

Molitor, Zeltinger Sonnenuhr, Riesling Auslese*** (trocken, weiße Kapsel) 2017
Veganes Produkt

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Zeltinger Sonnenuhr, Riesling Auslese*** (trocken, weiße Kapsel)
„Der beste trockene Wein des Jahrgangs!” (Mosel Fine Wines)

Bei Markus Molitors trockener Zeltinger Sonnenuhr Auslese *** kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dabei könnte man es eigentlich wissen, dass es sich um einen großen Wein handeln muss, hat Stephan Reinhardt die Auslese doch im letzten Jahr für Robert Parker schon sehr hoch bewertet. Und Tatsache ist, dass in diesen Wein nur das Beste vom Besten kommt. Bei Molitor sind das vollreife Riesling-Trauben von einer nicht einmal einen Hektar großen Parzelle im Bereich Schießwingert, die bestockt ist mit über 100 Jahre alten wurzelechten Reben. Sie können sich vorstellen, dass die Erträge extrem niedrig sind und zudem die Beeren gerade einmal Erbsengröße aufweisen. Doch was für ein konzentriertes Aroma geben diese Perlen ab! Markus Molitor formt diesen Wein, indem er die Beeren ganz langsam und schonend in der Korbpresse verarbeitet, um den Saft dann spontan zu vergären und ihn im großen Fuder, aber auch in Fässern aus dem burgundischen Mercurey, auszubauen. Dadurch bekommt die Auslese einen feinen Gerbstoff, der vielleicht noch dadurch unterstützt wird, dass der Wein eine leichte Standzeit erhält, bevor gepresst wird.

Das Ergebnis ist schlichtweg spektakulär. Die Auslese duftet opulent nach dunklem feuchten Stein, nach Ananas und einem ganzen Korb voller Zitrusfrüchte. Cedratzitronen findet man da ebenso wie Limetten, Grapefruits und Orangen – dabei zeigt sich sowohl die Saftigkeit als auch die frische Bitterkeit der Schalen. Doch je länger man die Komplexität des Duftes zu ergründen versucht, desto stärker mischt sich der blaue Devon-Schiefer wieder ins Geschehen, wirkt rauchig, kühl und würzig. Am Gaumen überrascht der Riesling durch seine unbändige Kraft. Der Wein hat sehr viel Druck, dazu Phenole und Gerbstoffe, die dieses kraftvolle Mundgefühl mit einer markanten Textur unterstützen. Hinzu kommt eine wundervolle Saftigkeit, bei der die in der Nase so dominanten zitrischen Noten von gelbfruchtig reifem Stein- und Kernobst begleitet werden. Und gleichzeitig und trotz aller Fülle und Kraft bleibt dieser Wein immer ein Moselwein. Das heißt, dass er es schafft, all diese Tiefe und Komplexität in etwas Schwebendes, in etwas Tänzelndes zu verpacken und somit diesem Terroirwein eine weitere Dimension zu verleihen. Das ist schlichtweg wunderbar!

Ab sofort zu genießen bis 2035

78,00 €

(entspricht 104,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO064217

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Haus Klosterberg, Pinot Noir 2016
Veganes Produkt

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Haus Klosterberg, Pinot Noir
Was für eine hervorragende Einstiegs-Qualität in Molitors Pinot-Noir-Welt

Mit diesem Haus Klosterberg Pinot Noir zeigt Markus Molitor einmal mehr, auf welch hohem Niveau sich bereits seine Einstiegsqualitäten befinden. Sie haben Klasse und Finesse, bewahren sich jedoch gleichzeitig die süffige Trinkfreude, die ein Gutswein einfach haben sollte. Für viele ist das die Quadratur des Kreises, doch Molitor macht es einfach. Und heraus kommt ein Spätburgunder von verschiedensten Schieferlagen der Mosel, meist aus jüngeren Rebanlagen und aus zugepachteten Flächen, jedoch immer aus Weinbergen, über die er die volle Kontrolle hat. Diese Kontrolle prägt seine Arbeit und hat ihn dorthin gebracht, wo er jetzt steht: an Deutschlands Spitzenposition. Wer Molitors Wirken verfolgt hat, konnte feststellen, dass er zunächst fast im Alleingang den Spätburgunder der Mosel wieder salonfähig gemacht hat. Die Sorte hat eigentlich eine große Tradition am Fluss. Das geriet aber irgendwann fast gänzlich in Vergessenheit. Molitor hat dies nicht nur geändert, man kann auch sagen, dass seine Pinots heute zu den spannendsten Deutschlands zählen, und das nicht nur in der Spitze. Für den Preis des Haus Klosterberg Pinot Noir muss man auch heute lange nach einer adäquaten Qualität suchen – vor allem dann, wenn man nach einem so transparenten Typ sucht, wie ihn Molitor bietet.

Der Pinot öffnet sich mit feiner Kräuterwürze und sous bois, gepaart mit einer Note, die an eine Reduktion von reifen Tomaten und roter Paprika erinnert. Dazu gesellen sich rauchige Schiefertöne sowie ein süßer Fruchtkern, der an Walderdbeeren und Himbeeren erinnert. Am Gaumen ist der Burgunder absolut transparent und fast kristallin mit viel Zug und Frische. Das Tannin des Weines ist fein und seidig – Molitor baut den Wein über 20 Monate in gebrauchten Barriques aus, und auch das zeigt, wie viel Sorgfalt er schon bei seinen Einstiegsqualitäten walten lässt. So finessenreich der Haus Klosterberg auch ist, so viel Trinkfluss hat er. Denn hier bestechen nicht nur Eleganz und Frische, sondern auch die Reife der Frucht, die dem Wein einen süßen Kern beschert, um den alles andere seine Kreise zieht. Das ist wirklich ein exzellentes Niveau!

Trinkreif ab sofort bis 2024

14,80 €

(entspricht 19,73 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO068816

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Haus Klosterberg, Riesling (trocken, weiße Kapsel) 2017
Veganes Produkt

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Haus Klosterberg, Riesling (trocken, weiße Kapsel)
Molitors Basis-Riesling - Trinkvergnügen inklusive

Markus Molitors Riesling Haus Klosterberg ist ein Wein, der die Kehle hinunterrinnt wie nichts. Dies ist ein Gutswein, ein Zechwein, ein Alltagswein par excellence. Der trockene Riesling ist durch und durch moselanisch, dabei aber so cremig und so balanciert in der Säure, dass auch jene ihn mögen dürften, die schon einmal Vorbehalte gegenüber rassiger Mosel-Säure haben. Deshalb fällt dann auch gerne mal die Wahl auf diesen Wein, wenn es darum geht, Freunde zu bewirten, die einen guten Wein schätzen, der aber gleichzeitig unkompliziert und trinkfreudig sein soll.

Der Haus Klosterberg mit der weißen Kapsel – die bei Molitor immer für die trockenen Weine steht – stammt zu 80 % aus Lagen am Serriger Vogelsang und Heiligenborn, die der Ausnahmewinzer erst kürzlich von der früheren Staatsdömane Serrig erworben hat. Unermüdlich erweitert Markus Molitor sein Lagenportfolio, um auch bei Weinen wie diesem alles in der eigenen Hand zu haben und nicht auf Zukauf von Trauben angewiesen zu sein. Der Mann ist eben ein Qualitätsfanatiker, der nichts dem Zufall überlassen und auch seinen Einstiegsweinen die bestmögliche Qualität mit auf den Weg geben möchte.

Genau dadurch zeichnet sich dieser Riesling aus, der exakt die Balance findet aus Molitors Anspruch, Terroirweine zu erzeugen, und dem, was ein Gutsriesling von der Mosel leisten soll: charmant zu sein, seidig am Gaumen, dabei frisch und pikant, unkompliziert und doch mit Anspruch. So präsentiert sich der Wein in hellem Zitronengelb mit einem Duft von reifer Mirabellenfrucht und gelbem Apfel, ein wenig Lanolin und einer feinen Schieferwürze. Am Gaumen wird die Herkunft von der Saar offensichtlich; denn in die elegante und saftige Frucht mischt sich eine Note von Salzzitronen, die sehr typisch ist für Rieslinge dieser Provenienz. Dieser Riesling ist noch jung und überaus lebendig, dürfte aber durchaus von einer Reifung auf der Flasche profitieren. Das ist ein Leckerschmecker für jetzt und für die nächsten Jahre.

Ab sofort zu genießen bis 2021

9,90 €

(entspricht 13,20 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO060517

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Schiefersteil Riesling (trocken, weiße Kapsel) 2017
Veganes Produkt

11,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Schiefersteil Riesling (trocken, weiße Kapsel)
Steil gehen mit Markus Molitor.

Während es sich bei Markus Molitors Guts-Riesling Haus Klosterberg um den unkomplizierten und mundwässernden Zech-Wein handelt, zeigt der Schiefersteil von Markus alle Anlagen seiner großen trockenen Mosel-Weine. Das beginnt schon bei der leicht petrolig und flintig wirkenden Spontanvergärungs-Note, das geht weiter bei der präzisen, fast kühl und definitiv knackig wirkenden Zitrusfrucht, die sich von der Gelbfruchtigkeit des Basis-Rieslings abhebt. Es geht dann weiter mit einer wieder an Flint und Kalk erinnernden Mineralität, die dieser Wein besitzt. Das ist sehr viel Wein, den Molitor hier als Einstiegsqualität von der Mittelmosel bietet – denn die gesamte Lese stammt aus diesem Teil des Flusstals. Man kann nur begeistert sein von diesem aromatisch dichten Wein, der am Gaumen an Mirabellen und Reineclauden erinnert, an ein wenig gelben Apfel, an Kurkuma, Orangenzesten und Salzzitrone – immer unterlegt von einer markant würzigen Schiefer- und Kräuternote.

Wäre dieser Wein nicht von Molitor, dann würde man ihn sicher zumindest als Ortswein einstufen, wenn nicht sogar als Lagenwein. Doch Molitor, der ein so unerschöpfliches Portfolio bester Lagen der Mosel besitzt, geizt nicht mit Qualität. Er bietet im Gegenteil auch für den Einstiegspreis einen saftigen, präzisen, pikanten, klaren trockenen Riesling, dessen Ausbau im Fuder ihm eine zusätzliche Dimension an Cremigkeit und Eleganz verliehen hat. Das, liebe Kunden, ist der wahre Einstieg in die Genusswelt des Markus Molitor

Zu genießen ab sofort bis 2024

12,80 €

(entspricht 17,07 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO065117

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Pinot Blanc „Haus Klosterberg” trocken 2017
Veganes Produkt

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Pinot Blanc „Haus Klosterberg” trocken
Ein grandioser Einstiegs-Weißburgunder von Molitor

Wenn man Markus Molitors großes Gespür für Burgundersorten zusammenbringt mit dem Anspruch, einen hervorragenden Gutswein ins Glas zu bringen, der vor Trinkfreude nur so strotzt, dann ist man bei seinem Pinot blanc Haus Klosterberg genau richtig. Selten war ein Weißburgunder dieser Preisklasse so klar und präzise, so sinnlich und duftig, so seidig und saftig wie dieser. Da spielt natürlich das Jahr 2017 mit hinein, das an der Saar zu solch aromatischen Burgundern geführt hat. Molitors Weißburgunder-Lagen sind Saarlagen, die zu rund 80 % aus eigenen Weinbergen stammen und zu 20 % Lagen, die er 2017 und 2018 pachten bzw. erwerben konnte und die ebenfalls unter seiner Regie bewirtschaftet werden. Molitor ist kein Freund davon, auf die Arbeit anderer angewiesen zu sein. Er vertraut lieber auf das Können und die Präzision seiner eigenen erfahrenen Mannschaft, und das auch bei der Einstiegsqualität. Das ehrt diesen Mann, der den Ruf des Mosel-Burgunders fast im Alleingang wieder aufpoliert hat.

Der Pinot blanc Haus Klosterberg ist ein wunderbar charmanter Wein, der davon profitiert, dass rund 20 % im Holz ausgebaut wurden, was ihm einen feinen, cremigen Charakter verleiht. Im Duft erinnert er an weiches, cremiges Lemon Curd, an reife gelbe Birnen, an Weinbergspfirsiche sowie Mirabellen und ebenso an hintergründige Noten von Stein und Gartenkräutern. All das wirkt schwebend, leicht und duftig. Ja, man findet die Saar-DNA, die man sonst fast nur von den dortigen Rieslingen kennt, auch im diesem Weißburgunder wieder. Der 2017er Jahrgang hat für eine besondere aromatische Dichte gesorgt, die sich in Form von Birnenkompott und Aprikosen am Gaumen widerspiegelt, aber auch an etwas Milchcreme und Schieferwürze erinnert. Der Pinot blanc Haus Klosternberg ist dabei sehr süffig, seidig und so lecker, dass man ihn trotz seines Anspruchs ohne Weiteres als Zechwein bezeichnen kann. Wir glauben nicht, dass Markus Molitor dem widersprechen würde …

Trinkreif ab sofort bis 2022

9,90 €

(entspricht 13,20 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO067917

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Pinot Blanc Einstern* trocken 2017
Veganes Produkt

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Pinot Blanc Einstern* trocken
Frucht, Dichte und Spannung – toller Weißburgunder vom Riesling-Magier

Bei der Breite an Rieslingen, die Markus Molitor im Angebot hat, wird er natürlich auch hauptsächlich mit dieser Rebsorte in Verbindung gebracht. Immerhin sind 94 % seiner Lagen mit Riesling bestockt. Dass er zudem ein unglaubliches Gespür für Burgunder-Sorten hat, dürfte sich jedoch ebenfalls längst herumgesprochen haben. Der 2017er Einstern Pinot blanc ist das beste Beispiel für diesen Hang zu Klarheit und Puristik, der sich neben den Rieslingen auch in seinen Burgundern widerspiegelt. Der Einstern Pinot blanc wird zu 100 % im Holz ausgebaut, wobei Molitor sowohl das große Fuder als auch in geringem Maße das Barrique einsetzt, aber immer gerade so, dass das Holz zwar zu spüren ist, wenn man genau darauf achtet, allerdings auf die feine, nie plakative Art.

So ergibt sich ein Wein von charmanter, cremiger Art, der aber ganz vom Jahrgang geprägt ist und somit von einer wunderbar aromatischen Frucht, die an Weinbergspfirsich und Reineclauden denken lässt, an reife Ananas, Jasmin und ein Baiser mit Zitronencreme. Am Gaumen wird ein wenig Phenolik und Gerbstoff spürbar, aber auch dies nur ganz fein abgestimmt wie ein Hauch, wie ein Blütenblatt, das die Gesamtkomposition eines Blumenarrangements vollendet. Auch am Gaumen lebt der Weißburgunder in hohem Maße von der saftig cremigen Aromatik, die sich hier ein Stelldichein gibt mit einer pikanten Säure und salziger Mineralität. Das ist ein wunderbarer Weißburgunder, der einen ganz eigenen Mosel- und Molitor-Charakter aufweist und in seiner Eleganz und Klarheit die richtige Alternative für Burgunder-Trinker ist.

Zu genießen ab sofort bis 2026

14,80 €

(entspricht 19,73 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO067017

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Alte Reben Saar, Riesling trocken (trocken, weiße Kapsel) 2017
Veganes Produkt

11,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Alte Reben Saar, Riesling trocken (trocken, weiße Kapsel)
Kräuterduftig, salzig und floral – ein Saar-Riesling durch und durch

In seinem ständigen Bestreben, sein Lagerportfolio um Cru-Lagen zu erweitern, konnte Markus Molitor vor einigen Jahren auch Anteile am Saarburger Rausch erwerben. Dieser Kegelberg ist zum Teil vulkanischen Ursprungs. Das zeigt sich auch darin, dass der tiefblaue Devonschiefer sich mit Diabas vermischt, einem vulkanischen Eruptionsgestein, welches auch Grünstein genannt wird und eine eigene Charakteristik in die Weine bringt. Der Riesling Alte Reben Saar ist das Ergebnis einer geringen Ernte, die dazu geführt hat, dass der Wein nicht als Lage angeboten wird, sondern in eine Cuvée mit kleinen Anteilen weiterer Saarlagen aufgegangen ist. Was für den Winzer eine Herabstufung bedeutet, ist für uns Weinliebhaber rundum positiv, denn wir bekommen einen exzellenten Wein für wenig Geld ins Glas, der so typisch nach Saar schmeckt, wie es nur sein kann.

Der Riesling Alte Reben Saar öffnet sich wunderbar pur und gradlinig mit dem Duft von weißen Blüten, Salzzitronen, grünen Ananas, Kräutern und rauchigen Gesteinsnoten. Obwohl der Wein in der Frucht hell wirkt, erzählt die rauchige und steinige Komponente des Weins das genaue Gegenteil. Da wirkt der Wein eher dunkel, ja fast mysteriös. Das ergibt ein interessantes Wechselspiel zwischen Erdverbundenheit und spielerischer Leichtigkeit, das sich am Gaumen noch verstärkt; denn dort wird auch die pikante Säure bemerkbar, ebenso der salzig zitrische Druck am Gaumen und die elektrisierende Mineralität. Gleichzeitig findet sich in diesem Wein die feine Cremigkeit, welche die Weine Molitors auf ganzer Linie auszeichnet. Da gibt es immer ein genügend langes Lager auf der Feinhefe im großen Fuder, das dem Riesling neben Stein und Säure immer auch eine elegante seidige und sinnliche Komponente verleiht.

Trinkreif ab sofort bis 2028

17,80 €

(entspricht 23,73 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO067117

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Ürziger Würzgarten, Riesling Kabinett (trocken, weiße Kapsel) 2017
Veganes Produkt

10,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Ürziger Würzgarten, Riesling Kabinett (trocken, weiße Kapsel)
Coup de Coeur
Vielleicht der kompromissloseste unter den Molitor-Kabinetten – aufgeladen mit Frucht und Schiefer

Manchmal passen die Lagennamen ja wie die Faust aufs Auge. Beim Ürziger Würzgarten ist dies der Fall, denn nur wenige Weinberge an der Mittelmosel bringen mehr Schieferwürze in den Riesling als diese Top-Lage in Ürzig. Dabei stammt der Name von einem angrenzenden Gewürzgarten, der sich im Mittelalter im unteren moselnahen flacheren Bereich befunden haben dürfte. Dort wurden Gewürze angebaut, um die Weine zu würzen – wie es seit der Römerzeit und wahrscheinlich schon davor üblich war. Heute steht in Molitors Parzellen uralter, oft wurzelechter Riesling in Einzelstock-Erziehung. Es sind erfahrene Rebstöcke, die teils in fast reinem steilen Schieferverwitterungsboden stehen und höchst aromatische kleine Beeren hervorbringen. Dass aus aufwendigster Handarbeit immer noch solch bezahlbare Weine entstehen, denen zudem noch eine solche Schönheit innewohnt, sollte man sich immer mal wieder vor Augen führen.

Was einen bei diesem trockenen Kabinett in der Nase erwartet, überrascht. Der Duft ist so finessenreich wie intensiv. Es beginnt mit zitrischen und leicht schieferrauchigen Noten, die recht schnell begleitet werden von ein wenig Basilikum und grasgrünem Olivenöl sowie Gartenkräutern, die auf nassem Stein zerrieben wurden. Dann wird es plötzlich ein wenig rotbeerig, danach gelbfruchtig mit einer Idee von Mirabellen und gelben Birnen. Ja, das ist ein sehr komplexes Wechselspiel, dem beizuwohnen großen Spaß bereitet. Und man kann sich, ehrlich gesagt, kaum zügeln, den ersten Schluck zu probieren. Wenn man den Riesling dann auf der Zunge hat, zeigt sich auch hier die Schiefer-Intensität mit rauchigen und steinigen, kräutrigen und zitrischen Aspekten. Die Säure ist famos und bestens eingebunden. Es mag genau an dieser sehr präsenten Säure und der Schiefer-Intensität liegen, dass der Würzgarten am Gaumen noch trockener erscheint als die anderen Kabinette mit den weißen Kapseln. Und genau das steht diesem Wein sehr gut. Dabei wirkt der Kabinett fast so, als gäbe es einen leichten Gerbstoff am Gaumen, gleichzeitig aber auch eine cremige Textur vom längeren Ausbau auf der Feinhefe. Gerade die verleiht dem Wein eine wunderbare Harmonie und Eleganz. Wenn man all das zusammennimmt, dann hat man hier einen zutiefst beeindruckenden Wein mit gerade einmal 10,5 % Alkohol im Glas, der so viel Trinklust bereitet, dass er für uns eindeutig ein Coup de Cœur ist.

Trinkreif ab sofort bis 2028.

15,80 €

(entspricht 21,07 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO066317

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Zeltinger Sonnenuhr „Fuder 6”, Riesling Kabinett (trocken, weiße Kapsel) 2017
Veganes Produkt

10,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Zeltinger Sonnenuhr „Fuder 6”, Riesling Kabinett (trocken, weiße Kapsel)
Absolut klassischer Kabinett aus Molitors Lieblings-Lage

Dieser Kabinett gehört zu den ganz besonderen Erlebnissen, die man mit Mosel-Rieslingen haben kann. Die Trauben stammen von über 80 Jahre alten wurzelechten Rebstöcken aus einem Gewann namens Scheeren, das den oberen Teil des Schießwingerts bildet, also jenem Teil in der Zeltinger Sonnenuhr, der zwischen Sonnenuhr und Schlossruine liegt. Dort erreicht der Riesling keine so hohen Mostgewichte, und es ist der ideale Standort für schiefergeprägte zitrische, präzise und glasklare Weine. Bei Molitor wird dieser Riesling langsam in einer alten Korbpresse abgepresst, spontan vergoren und im Fass ausgebaut – eben in jenem Fuder 6, das dem Kabinett seinen Namen gibt.

Das Ergebnis ist ein faszinierender Wein, der trotz seiner 2017er Fruchtfülle schwebend leicht über die Zunge gleitet. Im Glas ganz hell und transparent, steigt ein leichtes Petrol von der Spontanvergärung aus dem Glas. Dann werden es immer mehr exotische Noten von Salzzitronen, Grapefruit und Limetten, die Schieferwürze ist präsent, aber ausnehmend fein. Dazu gibt es einen Hauch von Lanolin und ein wenig grünen und gelben Apfel. Das alles wirkt ungemein frisch und leicht, gleichzeitig aber auch steinig und geerdet, und man kann es kaum erwarten, den ersten Schluck im Mund zu haben. Bei so viel Zitrusaromatik wundern wir uns dann auch nicht, wie viel Druck der Kabinett am Gaumen aufbaut. Der Wein ist sehr stringent und klar, mit viel Zug am Gaumen. Hier hat man das Gefühl, dass neben dem Saft reifer Zitronen auch die Zesten Verwendung finden. Dabei bleibt Fuder 6 immer auf der saftigen Seite, ist feinwürzig, immer terroirgeprägt und zieht den Spannungsbogen vom ersten Schluck bis ins lange Finale. Kurz gesagt: dieser Wein ist ein echtes Erlebnis.

Trinkreif ab jetzt bis 2035

24,00 €

(entspricht 32,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO068017

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Zeltinger Sonnenuhr Riesling Spätlese (trocken, weiße Kapsel) 2017
Veganes Produkt

11,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Zeltinger Sonnenuhr Riesling Spätlese (trocken, weiße Kapsel)
Es ist „die“ klassische, trockene Mosel-Spätlese

Diese trockene Spätlese ist ein grandioses Erlebnis, und sie ist sicher einer der herausragenden Weine aus der beeindruckend vielschichtigen und großartigen Kollektion der 2017er Rieslinge von Markus Molitor. Hier aber hat Molitor es in besonderer Weise geschafft, die reife und saftig gelbe Frucht, welche die 2017er auszeichnet, mit einer tiefen Mineralität und Schieferwürze zu verbinden, die am Gaumen sogar noch präsenter ist als die Frucht.

Der hellgelbe, transparente Wein öffnet sich zunächst mit Noten von Zitrusfrüchten und gelbem Apfel, bevor das Gestein mit Wucht und mit immensem Druck durchschlägt und die Frucht zur Seite drängt. Plötzlich wird klar, über welche Kraft dieser Wein von meist über 80-jährigen wurzelechten Rebstöcken verfügt, die auf blauem Devonschiefer in den besten Parzellen dieser mittelmoselanischen Paradelage stehen. Was für ein Ausbund an vibrierender Mineralität, druckvoller Säure und steiniger Würze dies ist, zeigt sich dann aber erst am Gaumen. Da verbindet sich das Gestein mit mürbem Kernobst, Steinobst und Orangen, vielen Kräutern und etwas Curry, Orange, Ingwer und Salz, dehnt sich aus, wird immer präsenter und kleidet fordernd die Mundhöhle aus. Das Fantastische ist, dass der Riesling dabei immer schwebend leicht bleibt – er hat nicht mehr als 11 % Alkohol – und in hohem Maße elegant. Wenn all das in Balance gebracht wird – und das schafft Markus Molitor ganz ausgezeichnet –, dann kann man gar nicht anders, als einen solchen Wein als groß zu bezeichnen. Was für ein grandioser Trinkspaß, schon jetzt und sicher noch mehr in zehn oder zwanzig Jahren, vorausgesetzt, man schafft es tatsächlich, einen solchen Wein so lange im Keller zu vergessen.

Ab sofort zu genießen bis 2035.

22,00 €

(entspricht 29,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO060717

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Zeltinger Himmelreich, Riesling Kabinett (feinherb, grüne Kapsel) 2017
Veganes Produkt

9,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Zeltinger Himmelreich, Riesling Kabinett (feinherb, grüne Kapsel)
Ein Kabinett von großer Klarheit und Finesse

Das Himmelreich ist mit 92 Hektar die größte der Zeltinger Lagen und verfügt über sehr unterschiedliche Stücke, die aber zu 95 % im steilen und sehr steilen Bereich anzusiedeln sind. Bis zu 70 % Hangneigung hat man dort auf fein verwittertem Devon-Schiefer. Man muss es kaum betonen, dass Markus Molitor nur aus den Filet-Stücken der Lage Rieslinge wie diesen feinherben Kabinett vinifiziert. Das wird außerdem schnell offensichtlich, denn aus weniger prädestinierten Parzellen lässt sich ein solcher Traumstoff kaum vinifizieren. Der Kabinett öffnet sich mit einer an Petrol und Schießpulver erinnernden Sponti-Nase – so würde zumindest Markus Molitor diesen Geruch von Spontanvergärungsaromatik wohl beschreiben. Diese Sponti-Nase gehört bei vielen Mosel-Rieslingen einfach dazu, sie verfliegt auch schnell und bereitet die Bühne vor für feinste Blütendüfte, frische Äpfel und vor allem Birnen, einige zitrische Noten und jene Rauchigkeit, die vom Schieferboden herrührt. Schon in der Nase kann man eine leichte Salzigkeit erahnen, die dann am Gaumen offensichtlich wird. Salz und Säure markieren einen sehr pikanten Riesling, dessen Süße darin kaum auffällt. Das muss sie auch nicht, denn das hehre Ziel eines gelungenen feinherben Wein ist es ja gerade, Süße und Säure in Einklang zu bringen. Und genau das ist hier geschehen. Dieses harmonische Wechselspiel ist geradezu betörend, zumal es so leicht und beschwingt wirkt, so finessenreich und gleichzeitig durchdrungen von tiefer Schiefer-Mineralik und der damit verbundenen Spannung. Was, liebe Kunden, braucht man mehr für einen gelungenen und entspannten Sonntagnachmittag?

Trinkreif ab sofort bis 2032

14,80 €

(entspricht 19,73 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO064317

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Wehlener Sonnenuhr, Kabinett (fruchtsüß, goldene Kapsel) 2017

7,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Wehlener Sonnenuhr, Kabinett (fruchtsüß, goldene Kapsel)
Saftiges Kabinettstück aus der Sonnenuhr

Die Wehlener Sonnenuhr befindet sich direkt neben der Zeltinger Sonnenuhr, ist aber mit 50 zu 20 Hektar die weitaus größere Lage. Der etwas tiefgründigere Boden sorgt im Allgemeinen für die etwas saftigeren und pikanteren Weine im Vergleich zu den feinen und filigranen Zeltingern. Das kann man durchaus auch im 2017er Jahrgang erkennen, wo der Kabinett aus der Wehlener Sonnenuhr mit einer fast exotischen Saftigkeit begeistert, die zunächst allerdings eingeleitet wird von einer Sponti-Nase mit Noten von Petrol und Feuerstein. Dann aber übernehmen Saftorangen, Mangos und Karambole die Initiative und werden begleitet von einer klaren aber überaus feinen Schieferaromatik.

Am Gaumen wird der Kabinett mit der goldenen Kapsel noch gelbfruchtiger. Da kommen neben der Exotik zusätzlich Steinfrüchte ins Spiel, aber auch Curry, ein Hauch Melone und Birne. Die volle Frucht wird durch eine Säure ummantelt, die so reif ist, dass sie die Frucht wie ein schwereloses Tuch aus feinster Seide umhüllt und ins lange Finale begleitet, wo der Kabinett pur, mineralisch frisch und leicht salzig endet. Das ist so charmant, dass man es kaum bei einem Glas belassen kann. Und warum sollte man auch?

Zu genießen ab sofort bis 2034

14,80 €

(entspricht 19,73 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO065917

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Zeltinger Sonnenuhr, Riesling Kabinett (fruchtsüß, goldene Kapsel) 2017
Veganes Produkt

7,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Zeltinger Sonnenuhr, Riesling Kabinett (fruchtsüß, goldene Kapsel)
Riesling Kabinett mit viel Sonne und viel Schiefer

Von allen Disziplinen, die es im internationalen Weinbau heute gibt, ist zumindest eine unverwechselbar. Es ist die des fruchtsüßen Rieslings Kabinett von der Mittelmosel. Kein anderer Wein weltweit schafft es, so viel Komplexität, Würze, Saftigkeit und Tiefe mit solch einer schwebenden Leichtigkeit und einem Alkoholgehalt von gerade einmal 7,5 % zu verbinden. Wenn dieser Kabinett dann noch von teils über 80 Jahre alte, wurzelechten Rebstöcken vom blauen Devonschiefer stammt, dann hat man mit ziemlicher Sicherheit einen Wein von Markus Molitor im Glas.

Der 2017er Jahrgang ist hell, fast weißgolden, und öffnet sich zunächst mit einer leichten Note von Spontanvergärung, die an Petrol und an Knallplättchen erinnert, jedoch schnell verfliegt und den Weg frei macht für einen Korb an reifen, orangefarbenen Zitrusfrüchten, Stein- und Kernobst. Obwohl der Wein ja fruchtsüß ist – die goldfarbene Kapsel macht es am Flaschenhals deutlich –, ist der Restzucker wunderbar balanciert und fällt bei der frischen, druckvollen Säure kaum ins Gewicht. Viel offensichtlicher ist im Moment die pikante Schieferwürzigkeit, die fast salzig schmeckt und neben den steinigen Noten auch einen Hauch von Curry und Ingwer in sich birgt. Die Fruchtsüße gibt dem Kabinett eine hedonistische Note, eine Fülle, der man sich nicht entziehen kann und will und die zusammen mit der pikanten und der zitrischen Bitterkeit für viel Trinkfluss und noch mehr Vergnügen sorgt. Das ist einfach herrlich!

Ab sofort zu genießen bis 2040

17,00 €

(entspricht 22,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO063417

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Wehlener Sonnenuhr, Riesling Auslese*** (edelsüß, goldene Kapsel) 2017
Veganes Produkt

7,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Wehlener Sonnenuhr, Riesling Auslese*** (edelsüß, goldene Kapsel)
95 Punkte bei Mosel Fine Wines und in der Bestenliste!

Dicht verwoben und extrem entspannt - Molitors Drei-Sterne-Auslese aus Wehlen

Als die Kurfürsten im 18. Jahrhundert das Steuerwesen ihrer Weinbaugemeinden in fünf Klassen einteilten, fiel ausschließlich Wehlen in die oberste Kategorie. Dort musste also mehr gezahlt werden, aber die Winzer erzielten auch deutlich höhere Erlöse für ihre Weine – vor allem für die aus der berühmten Wehlener Sonnenuhr. Die Rieslinge dieser Lage gehörten damals mit zu den teuersten Weinen weltweit. Davon ist man heute zwar entfernt, da an der Mosel viel weniger spekuliert wird als anderswo, doch das Renommee ist weiterhin genauso hoch, ja es steigt; denn heute gibt es wieder eine Phalanx von Winzern wie Markus Molitor, die keine Mühen scheuen, um in dieser Lage große Weine entstehen zu lassen.

Einer davon ist die Wehlener Sonnenuhr Riesling Auslese *** mit der goldenen Kapsel, welche auf den edelsüßen Inhalt verweist. Was sich hier im Glas zeigt, ist so fruchtbetont wie elegant, so saftig wie mineralisch frisch. Die Auslese öffnet sich mit einem intensiven Duft reifer Saftorangen, kandierter Orangenschalen, Ananas und Grapefruit. Die Nase strahlt saftig und absolut klar. Je mehr Luft der Wein bekommt, desto stärker werden die Noten von Ingwer, Cedrat-Zitronen, Orangenbiscuit und bitterer Orangenmarmelade, begleitet von kühlem, zerstoßenem Stein und leichter Salzigkeit. Am Gaumen bietet die Auslese viel Eleganz, wirkt absolut in sich ruhend in ihrer mundfüllenden Saftigkeit, die gepaart ist mit einer pikanten Säure und Würze. All das ist dicht verwoben und voller zitrischer und tropischer Fruchtfülle. Und trotzdem tanzt die Auslese ganz entspannt mit 7 % Alk. und voller Vitalität auf der Zunge. Diese Lebendigkeit dürfte ihr für weitere Jahrzehnte treu bleiben. Eine wunderschöne Auslese, Spaß pur!

Zu genießen ab sofort bis 2045

78,00 €

(entspricht 104,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO064817

Inhalt: 0,75 l

Molitor, Zeltinger Sonnenuhr, Riesling BA* 2017
Veganes Produkt

6,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Zeltinger Sonnenuhr, Riesling BA*
Ein edelsüßes Monument von Molitors Paradelage!

98 Punkte bei Mosel Fine Wines

Die Zeltinger Sonnenuhr ist Markus Molitors Paradelage. 2017 hat er ihr eine feine Beerenauslese abgerungen, die nochmals die Auslesen an Komplexität und Tiefe überstrahlt. Ein edelsüßes Monument, getragen von Eleganz und der feinen Schieferaromatik der verwitterten Lage. Wir wagen die selbstbewusste Prognose, dass dieser Wein alle Wertungen sprengen wird, sobald Stephan Reinhardt seine Parker-Punkte endlich preisgibt!

77,00 €

(entspricht 205,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DMO068417H

Inhalt: 0,375 l

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