Saarwellingen, am 21. Januar 2019

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DOMAINE DE TRÉVALLON - Provence

Trévallon
Am Fuße des weltberühmten mittelalterlichen Dorfes Les Baux de Provence liegen die steindurchfluteten Parzellen der Domaine de Trévallon

Mythische Weine aus dem Herzen der Provence

Seit Jahren ein Weltklassewein, der schon 100-Punkte-Weine an die Wand gespielt hat!

Robert Parker: „Die schönste Entdeckung meines Lebens.“

Die nördlichen Alpilles sind eines der schönsten Fleckchen Erde in Frankreichs Süden. Unweit des malerischen mittelalterlichen Dörfchens ‚Les Baux de Provence’ kommt von inselartig in die wilde Naturlandschaft eingebetteten Parzellen, die von einem wahren Steinmeer überflutet sind, einer der eigenständigsten und charaktervollsten Rotweine der Welt, der mit keinem anderen Wein verglichen werden kann. Die speziellen mikroklimatischen Bedingungen, denen die Rebstöcke ausgesetzt sind, insbesondere der Einfall kalter Winde aus dem Norden und das Abblocken der warmen Luftströme aus der Camargue durch die gezackten Gipfel des Kalksteinmassivs der wilden Alpilles-Bergkette, die daraus resultierende verlängerte Vegetationsperiode und die späte Lese zusammen mit der Mengenbegrenzung bei der Ernte ergeben einen der eigenwilligsten Weine der Welt, den vor Jahren schon Parker als eine der schönsten Entdeckungen seines Lebens bezeichnete.

Wir lieben diese magischen Weine, seit wir sie vor ca. 25 Jahren zum ersten Mal verkosten durften. Infolge der klimatischen Veränderungen in Europa scheint es im Nachhinein eine geradezu seherische Entscheidung von Eloi Dürrbach gewesen zu sein, bereits vor mehr als 30 Jahren seine Weinberge im Norden (!) der Alpilles anzupflanzen (und damit den kühlen Mistralwinden ausgesetzt), um die Hitze des Südens zu mildern. Bestockt sind sie etwa hälftig mit Cabernet Sauvignon und Syrah, was auch die Ursache für die ursprüngliche Einstufung des Trévallon als „vin de pays“ war. Diese „unübliche und untypische“ Rebsortenzusammensetzung führte zur „Degradierung“ von der ach so bekannten Appellation Côteaux d’Aix (Verzeihen Sie bitte unsere leise Ironie, werte Kunden) zu dem wohl besten VdP Frankreichs. Diese Spitzfindigkeit fiel den Bürokraten der INAO allerdings erst ein, nachdem sich die Spitzengewächse des Bordelais, selbst die 100 Parker-Punkte-Weine Margaux und Montrose, bei einer Probe der großen Weine des 90er Jahrgangs, veranstaltet von der belgischen Sommelierunion, dem Trévallon als souveränem Sieger geschlagen geben mussten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt und dahinter Einflussnahmen gekränkter Bordelaiser Château-Besitzer vermutet ;-)

Eloi Dürrbachs „Trévallon“ jedenfalls wird seither von allen Weinkritikern und Liebhabern gleichermaßen enthusiastisch gefeiert und zu den besten Weinen der Welt gezählt. Er ist in Frankreich und den USA längst zum Kultwein avanciert und wird dort inzwischen zu exorbitanten Preisen gehandelt. Zudem wird dieser so urtümliche, ungemein frische, fabelhaft finessenreiche Wein, der streng limitiert zugeteilt wird, rein ökologisch angebaut und nach etwa zwei Jahren im Holzfass (eine kleine Partie, ca. 10 Prozent, in neuen Barriques, das meiste jedoch in großen alten Fudern) unbehandelt und unfiltriert auf Flaschen abgezogen. Diese großartigen Weine von Trévallon besitzen, so zugänglich und lustvoll sie in ihrer Jugend bereits schmecken, ein immenses Reifepotential von 25 Jahren und mehr! In diesem großen mythischen Gewächs dominieren stets eine fabelhafte Mineralität und ungemein komplexe Frucht das Holz – und nicht umgekehrt, wie dies bei so vielen international „gemachten“ Weinen der Fall ist, die bar jeder Originalität eine austauschbare Stilistik aufweisen.

Werte Kunden: Trévallon, das ist singulärer Stoff der absoluten Weltspitze mit dem Geschmack und der Aromatik des französischen Südens, gepaart mit einer grandiosen Dichte und Konzentration. In vielen Blindproben haben wir immer wieder erlebt, wie Liebhaber und Winzer gleichermaßen einen gereiften Trévallon als vermeintlichen großen Hermitage identifizierten bzw. in den letzten Jahrgängen mit den mittlerweile wesentlich älteren Reben als einen Spitzenwein aus dem Bordelais!

Trévallon, Domaine de Trévallon, rouge 2017

Allergene: Sulfite | In Subskription. Auslieferung voraussichtlich Frühjahr 2020.
Domaine de Trévallon, rouge
Pinard de Picard - Lieblingswein


Es gibt Winzerbesuche, bei denen ist man gespannt, was der Jahrgang einbrachte und es gibt solche Besuche, bei denen wir uns schon Wochen vor dem Termin über schöne Stunden freuen, wissend, das uns wieder große Weine erwarten. Ein Besuch bei Eloi Dürrbach und seiner Tochter Ostiane ist ein solches Ereignis, ja es ist mehr eine Ehre als qualitative Bestandsaufnahme. Ein Höhepunkt in unserem Jahreskalender! Noch nicht ein einziges Mal wurden wir enttäuscht, und in jedem Jahr überkommt uns eine schon fast kindliche freudige Erregung, wenn wir über die pittoreske Straße am malerischen Dörfchen Baux-de-Provence vorbei ins Tal zur Domaine fahren, etwas abseits gelegen und immer ein Ort voller Ruhe und Stille.

Um es direkt vorwegzunehmen, mit dem Jahrgang 2017 gibt es schon wieder eine kleine Ernte im Keller. Wie Sie sich vielleicht erinnern können, gab es bereits letztes Jahr deutliche Mengeneinbußen. Nicht etwa wegen Wetterkapriolen, sondern kleinen regionalen Feinschmeckern, die sich vor allem an den Syrah-Trauben zu Schaffen gemacht haben. Es gab rund 30% Verlust durch Wildfrass! Anschließend wurden 4 km Zaun um die Weinberge der Domaine gezogen. „La guerre est declaré!“ Eloi Dürrbach und seine Tochter Ostiane haben sich ihre Hoheit über die an den Reben hängenden Delikatessen wieder zurückerobert. Das Revoluzzer-Gen steckt offenbar in der Familie! Kaum sind die Wildschweine gebändigt steht uns nun aber jahrgangsbedingt (wie im gesamten südlichen Rhônetal) wiederum viel zu wenig Wein zur Verfügung, um alle Kundenwünsche erfüllen zu können. Was für ein Drama. Wir verzichten daher auf das Angebot von Großflaschen, um möglichst vielen Kunden die Möglichkeit zu geben, sich einige Flaschen des qualitativ herausragenden 2017ers sichern zu können!

Während 2016 ein seriöser, dicht gepackter und geradliniger Trévallon war, so erfreut uns am 2017er dessen hedonistischer Charme, den der Wein versprüht. Die Syrah liefert eine pikante, sehr pure Nase mit reifer, feiner und würziger Frucht, wohingegen der Cabernet Sauvignon eine markante Struktur in den Wein einbringt und für eine atemberaumbende Aromenintensität sorgt. Hagebutte, schwarze Beeren, Teer und Kräuter der Provence tummeln sich hier. Die typische Kräuterwürze bildet im Bouquet eine unverkennbare DNA der Provence ab. Cassis, Sauerkirschen und Zedernholz tauchen auf, werden abgewechselt von Hibiskusblütentee und kräftigen Garriquenoten. Beeindruckend ist für uns, wie sowohl in warmen als auch kühlen Jahren stets die Eleganz neben kräftiger Struktur stehen kann. Ein Trévallon ist neben seinem immensen Lagerpotenzial immer auch ein Wein, der auf Finesse aufbaut, durch seine leisen Töne jeden Verkoster in den Bann zieht. Das ist schlicht und ergreifend großartiger Stoff, Herzblutwein.

Auch 2017 wird bekanntlich seine Zeit auf der Flasche benötigen, bis sich Struktur und Frucht aneinander gewöhnt haben, ein eingespieltes Duo bilden. Der Trévallon gehört zu den Legenden des französischen Südens, besitzt Kultweinstatus und sorgt für Gänsehautatmosphäre! Es ist einer der großen Klassiker, der sowohl die Region als auch die Wahrnehmung Frankreichs geprägt hat wie kaum ein anderer Wein. Uns fällt in dieser Kategorie nur noch die Domaine de la Grange des Pères von Laurent Vaillé ein. Beide Betriebe verbindet eine bemerkenswerte Reduktion auf das Wesentliche. Im Fokus stehen zwei Weine, ein Rot- und ein Weißwein und eine lange Historie exzellenter Weine, die irritierenderweise die Spitze der Region für sich zu behaupten wissen und von starren Regularien als einfache „Landweine“ abgestuft wurden. Man musste schon Mut besitzen, um in jungen Jahren mit derartiger Überzeugung weiterzumachen. Doch um aus einer solchen Konstellation auch noch als strahlender ‚Sieger‘ hervorzugehen, dafür bedarf es weit mehr als nur Mut.

PS: Wie sehr diese Singularität unserer Ikone der Provence geschätzt wird, zeigen jüngste Ereignisse. Zu Beginn des Jahres erzielte eine Magnumflasche Trévallon des Jahrgangs 1982 auf einer Versteigerung in Cannes eine Rekordsumme von 1.000€. Parker selbst nannte diesen Jahrgang von Dürrbach die schönste Entdeckung seines Lebens. Welch außerordentliche Referenz für die unangefochtene Stellung der Domaine!

52,00 €

(entspricht 69,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FPR010117

Inhalt: 0,75 l

Trévallon, Domaine de Trévallon, blanc 2018

Allergene: Sulfite | In Subskription. Auslieferung voraussichtlich Frühjahr 2020.
Domaine de Trévallon, BLANC


Dürrbach’s Weißwein ist – ähnlich wie der weiße Grange des Pères – eine absolute Legende. Neben dem phantastischen Rotwein von Trévallon sorgt der weiße Trévallon immer wieder für Furore, gilt er doch zu Recht als einer der größten „Weißwein”-Schätze des französischen Südens. Kein Wunder, nur rund 2 Hektar der Rebfläche sind hier bestockt mit Chardonnay, Marsanne bildet den Großteil der Cuvée, Roussanne und Grenache Blanc runden sie ab. Wir erhalten alljährlich trotz jahrelanger Kontakte nur eine winzige Allokation dieser begehrten Spezialität. Wer ihn mal verkosten konnte, wird ihn nicht mehr vergessen: Ihn verbindet eine kräftige Struktur mit ausgeprägter Mineralität und dezenter Frucht (Pfirsich und Mirabelle), die meisterlich durch feinen Holzeinsatz ( in der Regel 12 Monate im Barrique) regelrecht aufblüht. Mehr Worte wollen wir an dieser Stelle nicht verlieren, da dieser Wein ihrer nicht bedarf.

59,95 €

(entspricht 79,93 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FPR010218

Inhalt: 0,75 l

Leider bereits ausverkauft!

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