Saarwellingen, am 9. Januar 2019

Pinard de Picard - Newsletter

MORIC: HIDDEN TREASURES



Moric

Werte Kunden, Roland Velich, für viele so etwas wie der spirituelle Vater des Burgenlands, in jedem Fall ein Feingeist, wie man ihn selten sieht, hat in seiner doch im Kontext zu Generationsbetrieben kurzen Weingutshistorie bereits Geschichte geschrieben. Er hat das Burgenland mit seiner Vision neu interpretiert und damit mit Wegbereitern wie Hannes Schuster und Uwe Schiefer auf ein nie zuvor gesehenes Niveau katapultiert. Eigentlich Grund genug, sich auf diesen wohlverdienten Lorbeeren auszuruhen und vom Geschehenen zu profitieren. Doch Roland Velich ist ein Getriebener, ein Mann voller Visionen, dessen Ambitionen weit über das Kulturprodukt Wein hinausgehen. Mit seinen „Hidden Treasures“ lancierte er ein im Weinbau einzigartiges Projekt, welches von nun an fortgeschrieben wird und zum Spannendsten zählt, was wir in den letzten Jahren im Weinbau verfolgen konnten. Gezielt stellt Roland Spitzenbetriebe heute fast vergessener Regionen vor, echte verborgene Schätze. Sein Augenmerk gilt dabei dem zum Burgenland grenznahen Nachbarn Ungarn, mit seiner einzigartigen Weinvielfalt. In einem ganz persönlichen Brief an Sie, werte Kunden, berichtet er von seinem neuen Projekt, welches wir Ihnen voller Stolz präsentieren:

„Zuerst war es vor allem die Faszination zum Land in dem ich geboren und aufgewachsen bin. Allerdings war es eine Begeisterung auf Raten; eine Begeisterung der es sich anzunähern galt; eine Begeisterung die auf dem Trotz und der Rebellion eines adoleszent Verwirrten heranwuchs. Eine Begeisterung, die sehr langsam aus dem Begreifen dessen was Schönheit sein kann keimte.

Es waren die Stille, die Weite und das Flirren des Seewinkels, die Perspektive über den See, die verschlungenen Hügeln des Nordburgenlandes, der Schattenwurf letzter Gipfel der Ostalpen im Gegenlicht. Es war eine Begeisterung für den Ort und den Raum zwischen den Welten. Den Stacheldraht und die Wachtürme des Ostens buchstäblich im Rücken spürend, den Blick in die Zukunft Richtung Westen gerichtet. Später war die Idee nicht nur im, sondern vielleicht auch aus dem Land heraus leben zu können. Das Medium sollte Wein sein und dies stellte den Beginn einer „Begehung“ dar. Vom Osten des Sees über das Westufer, die Hügeln von Ödenburg bis zu den Ausläufern des Günser Gebirges, voll mit neuen Ideen, dem kategorischen Ansatz Schönheit zu finden und getragen vom Imperativ verstehen zu wollen, bin ich bis heute am gehen, suchen, gewillt zu verstehen und zu lernen, Perspektiven und Paradigmen zu verwerfen und neue zu finden. Was ich gefunden habe ist eine grandiose Kulturgeschichte des Weinbaus. Uraltes Kulturland das sich in den letzten hundert Jahren verloren hat. Weinschätze die zu den wertvollsten und meist gesuchten der Welt zählten, heute verstaubt und überlagert, versunken. Diese verborgenen Schätze heben zu dürfen, diese Schönheiten wieder darstellen zu können ist Teil der Faszination die mich von Anfang an trieb ohne damals auch nur den Funken einer Ahnung zu haben was auf mich warten wird; es war nur ein Gefühl und die Begeisterung eines Heranwachsenden.

Hidden Treasure ist die Weiterführung des Gedankens der mich zur Entwicklung von Moric führte. Der Versuch eine Region zu fassen. Mit Mitteln zu fassen sie so pur und direkt sind wie möglich. Alte, traditionelle Methoden und volles Vertrauen auf die gegebene Substanz – eine uralte, über Jahrhunderte erfolgreiche und weltweit führende Weinkultur, die Böden und das Klima der pannonischen Ebene, eine Tiefebene die sich von den letzten Hügeln der Ostalpen entlang des Karpathenbogens erstreckt, die Rebsorten die sich über lange Zeiträume als geeignet und wertvoll gezeigt haben und natürlich die Menschen, ein Mix aus Slawen, Deutschen und Ungarn, orthodox, katholisch, protestantisch, jüdisch und vermutlich noch einiges mehr........... Ich habe mich entschlossen diesen Weg gemeinsam mit jungen innovativen Winzern zu gehen. Winzer die bereit sind, sich in ähnlicher Art und Weise auf diese Reise einzulassen. Diese Reise jetzt zu starten ist wichtig – es ist Zeit diese großartige Weinkultur in originärer und authentischer Form dem geneigten Publikum wieder zugänglich zu machen.“

Roland Velich

Moric, Hidden Treasures, Nr. 2 Somlo, Ungarn, weiß, trocken 2017

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Hidden Treasures, Nr. 2 Somlo, Ungarn, weiß, trocken
Furmint, Harslevelü und Welschriesling.

Roland Velich ist eigentlich Pionier im Burgenland. Doch mit seinen „Hidden Treasures“ lanciert der Quergeist und Visionär des Blaufränkisch ein Projekt von selten gesehener Brillanz. Aufbruch zu neuen Ufern! Als er die Schätze der grenznahen Weinbaunation Ungarn kennenlernte, ging ihm ein Licht auf. Diese verloren gegangenen, in unserer schnelllebigen Zeit scheinbar ob der Komplexität übersehenen Rebsorten und vielfältigen Regionen wollte er wiederbeleben, ihnen die nötige Aufmerksamkeit schenken. Und so setzt Roland sich für ambitionierte Winzer ein, startete ein fortlaufendes Projekt, eine Vorstellung in mehreren Etappen mit offenem Ausgang. Mit seiner Nr.2 präsentiert er eine Cuvée aus Harslevelü und Furmint, die mit einem Schuss Welschriesling (Olaszrzing) abgerundet wird. Diese kleine Projekt von 4,100 Flaschen vinifiziert Tamas Kis vom Somloier Vandor Cellar. Somoloi ist eine ungarische Weinbauregion von lediglich 832 Hektar Umfang, im Nord-Westen des Landes. Basalt, sandige Böden und Lehm und Kalk dominieren das Bild. Tamas Kis baut seine Cuvée in ungarischem Holz und Stahltank aus, zuvor vergärt er den Wein komplett spontan.

In Deutschland und Österreich spricht man kaum darüber. Doch in Ungarn hat sich mit dem Furmint seit einigen Jahren eine kleine Revolution angebahnt, die einzigartig ist. Im Dornröschenschlaf der edelsüßen Tokajer wagten sich einige ambitionierte Winzer an den trockenen Ausbau des Furmint. Diese Rebsorte ist allenfalls mit dem Chenin Blanc vergleichbar. Es ist eine Rebsorte, die trocken ausgebaut, ein echter Träger des Terroirs ist. Exzessiv fruchtige Noten sind ihr fern, es handelt sich vielmehr um eine Rebsorte die von ihrer Struktur lebt. Apflige Noten, Quitte, Lindenblüten sind hier typisch, doch in erster Linie geraten die weine würzig und mineralisch. Dieser Wein duftet zart nach Holzfass, dann Quitten und Boskoop-Apfel, auch eine gewisse rauchige Komponente kann man ihm nicht absprechen. Vor allem ist es ein wunderschöner Weißwein, der einen zarten mineralischen Kern hat, feinste Gerbstoffe, die ihm seine Struktur geben, ein echter Steinwein statt spritzigem Frühlingsstrauß. Es lohnt, sich mit Roland Velichs visionären Füllungen auseinanderzusetzen, sie erweitern den Horizont und unsere Wahrnehmung von der Weinlandkarte, auf der es noch so viele unbekannte Flecken zu entdecken gibt und kommen einer geschmacklichen Offenbarung gleich. Ein phantastisches Weinvergnügen!

Zu genießen sofort, aus bauchigen Gläsern und bei 12-14 Grad Celsius.

19,80 €

(entspricht 26,40 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL060217

Inhalt: 0,75 l

Moric, Hidden Treasures, Nr. 3 Balaton, Ungarn, weiß, trocken 2017

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Hidden Treasures, Nr. 3 Balaton, Ungarn, weiß, trocken
Riesling meets Furmint

Mit seinen „Hidden Treasures“ lanciert Roland Velich ein Projekt von selten gesehener Brillanz. Als er die Schätze der direkten Nachbars-Weinbaunation Ungarn kennenlernte, ging ihm ein Licht auf. Diese verloren gegangenen, in unserer schnelllebigen Zeit scheinbar ob der Komplexität übersehenen Rebsorten und vielfältigen Regionen wollte er wiederbeleben, ihnen die nötige Aufmerksamkeit schenken. Und so setzte Roland Velich sich für ambitionierte Winzer ein, startet ein fortlaufendes Projekt, eine Vorstellung in mehreren Etappen mit offenem Ausgang.

Mit seiner Nr.3 präsentiert er eine Cuvée aus Riesling und Furmint, vinifiziert von der Villa Tolnay, einem Weingut am Nordufer des Plattensees, am Fusse des Csobanc Berges. Der Schweizer Philipp Oser gründete es 2004. Der große Schatz sind die Böden vulkanischen Ursprungs. Ein Wein entstanden in reiner Handarbeit, von der Arbeit im Weinberg bis in den Keller. Ein Charakterwein, der hervorragend altern kann. „Es gibt eine lange und meines Erachtens auch sehr interessant Rieslingtradition am Balaton“, erklärt Roland. „Vor allem am Nordwestufer des Sees in der landschaftlich großartigen Vulkanlandschaft wachsen auf Basalt und Sedimenten des pannonischen Meeres sehr ausdrucksstarke und von einem besonderen Herkunftstypus geprägte Rieslinge. Furmint könnte so etwas wie das pannonische Pendant zu Riesling sein - großartige Säure, feine helle Blüten und Fruchtaromen, großes Alterungspotential ...Daher macht es für uns sowohl aromatisch als auch vom kulturellen Hintergrund betrachtet sehr viel Sinn, aus diesen beiden Sorten einen Wein zu gestalten. Einen Wein, der einerseits hochinteressante, sehr feine Aromen hervorbringt und andererseits eine völlig eigenständige Charakteristik entwickelt.“

Hier duftet es gleichzeitig blumig wie mineralisch. Weiße Blüten, gebirgsbachklares Bouquet, Gletschereis und Meersalz. Ein Wein, der ungemein zart daherkommt, neugierig macht auf das, was einen am Gaumen erwartet. Und dann setzt die Aromatik des Rieslings ein, gibt Frische, leitet den Furmint, der hier nur ganz zart seine an reife Äpfel erinnernden und mürben Aromen zeigt. Das ist ein Wein von schlanker Struktur, minimalistisch, saftig und bestens balanciert. Vibrierend, erfrischend, leitend. Ein Wein für Liebhaber von zarten Weinen, wie Chablis, mineralischem Alvarinho oder Muscadet von der Loire. Wir können uns daher als Speisenbegleitung grandiose Symbiosen vorstellen mit kurzgebratenen Jakobsmuscheln zu Lauch oder Miesmuscheln im Weißweinsud. Ein Wein, der zarte Krustentier- und Muschelgerichte regelrecht wachküsst und ihnen eine feine Würze verleiht.

Zu genießen sofort und gerne auch mit etwas Belüftung, der Wein profitiert zunehmend vom Luftkontakt und Temperaturen zwischen 10-14 Grad Celsius.

14,80 €

(entspricht 19,73 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL060317

Inhalt: 0,75 l

Moric, Hausmarke rot trocken 2017

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite | Ankunftsofferte!
Hausmarke rot trocken
‚Hausmarke’ und Visitenkarte. Der Antimacho unter den Rotweinen.

Mit attraktiver Ankunftsofferte!!

Die Hausmarke von Moric ist unser persönlicher Antimacho eines Rotweins. Diese Cuvée aus Zweigelt, Blaufränkisch und Pinot Noir hat eine enorme Leichtigkeit, weil Roland Velich die kerngesunden Trauben nur ganz zart extrahiert. Er möchte keine massiven Tannine in diesem Wein und so lebt dieser 12,5% Vol. leichte Rotwein von seiner Frische und animierenden Trinkfreude, die völlig auf Süße und Kraft verzichtet. Das duftet herrlich nach Hagebutte, Johannisbeeren, etwas Cassis und saftigen Sauerkirschen. Schon allein das Bouquet ist derartig animierend, dass man sofort zum Glas greifen will, um sich einen ordentlichen Schluck zu gönnen. Und genau dieser Trinkfluss findet sich dann auch am Gaumen. Die Tannine sind seidig weich und halten sich eher im Hintergrund. Davor tänzeln dunkle Beeren und etwas Nelke umher. Und alles wirkt so fein und frisch. Das ist das Ergebnis bewusst früh gelesener Trauben, die noch eine feine Knackigkeit besitzen. Und er vereint dann alle Stärken der jeweiligen Rebsorten im Glas: Die unbeschwerte Frucht eines Zweigelts, die kühle Art eines Blaufränkisch mit dem Aroma von Waldbeeren und die Eleganz eines Pinot Noir. Eben eine echte Hausmarke, die Roland Velich aus voller Überzeugung servieren kann!

Sie haben noch nie einen Moric-Wein probiert? Das lässt sich ändern: Profitieren Sie jetzt von unserer preislich attraktiven Ankunftsofferte des frischen Jahrgangs 2017! Statt 14,50 Euro nur 12,50 Euro. Der Versuch ist es wert, wir sind uns sicher!!

Zu genießen sofort bis ca. 2026.

Statt 14,50 €
nur 12,50 €

(entspricht 16,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL030817

Inhalt: 0,75 l

Moric, Blaufränkisch Burgenland 2017

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Blaufränkisch Burgenland
Ein Original des Burgenlands. Der perfekte Einstieg in die Faszination Blaufränkisch!

Roland Velichs Blaufränkisch ist ein echtes Original. Er zählt zu den Pionieren des Burgenlands, die zeitig auf die stille Kraft dieser Rebsorte setzten und deren großes Potenzial, um neben den besten Weinen dieser Welt aus dem Burgund, dem Piemont und der Rhône bestehen zu können, früh erkannten. Weil Roland mit großem Mut gegen den damals von Holz, Extraktion und Fruchtsüße geprägten Rotweinstil ankämpfte und dieser Art von Wein die kalte Schulter zeigte, zählt er heute zu den großen Winzern Österreichs und hat für seinen eigenständigen Weg viele begeisterte Anhänger gefunden.

Sein Burgenland Blaufränkisch ist für uns der perfekte Einstieg in die Faszination dieser Rebsorte. Da wäre etwa der kühle, würzige Duft im Bouquet. Das delikate Aroma von Waldbeeren, besonders Blaubeeren und Wacholder, die leicht würzigen Noten, fast schon balsamisch anmutend, ein Hauch Graphit und Liebstöckel. Am Gaumen will ein Moric-Blaufränkisch keine Muskeln zeigen. Es ist die österreichische, selbstbewusste und auch leicht schroffe Art, mit der dieser Wein zu punkten weiß. Ein Unikat mit größtem Wiedererkennungswert. Und der Wein beweist große Klasse. Kein Wunder, denn die Trauben stammen von bis zu 50-jährigen Reben aus besten Lagen in Neckenmarkt, Lutzmannsburg und Zagersdorf. Die Tannine sind so seidig fein und strukturieren dennoch dabei elegant diesen feingeistigen Blaufränkisch. Wie an einer Schnur gezogen wirkt dieser Wein, voller Frische und Eleganz, um dann mit einer leicht herben Note am Gaumen auszuklingen. Wenn so oft von Cool-Climate-Weinen gesprochen wird, so wäre dieser Blaufränkisch das perfekte Exempel eines solchen Weins. Er ist aber noch viel mehr, er trägt nämlich die typische Handschrift Roland Velichs. Ein echter Moric eben. Der 2017er Blaufränkisch ist einer der schönsten burgenländischen Weine der letzten Jahre in dieser Preisklasse und hat uns bei unserer ersten Verkostung schier vom Hocker gehauen. Absolute Kaufempfehlung!

Zu genießen ab sofort, dann aber bitte unbedingt großzügig belüften, gerne aber auch noch ein Jahr warten, bis ca. 2025

16,00 €

(entspricht 21,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL030417

Inhalt: 0,75 l

Moric, „Moric Reserve” Blaufränkisch 2015

14,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
„Moric Reserve” Blaufränkisch
Kult und Zeuge seiner Zeit.

Die Moric Reserve verhalf Roland Velich zum internationalen Durchbruch!

Die Reserve stammt von steilen Schiefer- und Kalklagen Neckenmarkts sowie den sandigen und tonigen Böden von dem Hochplateau Lutzmannsburgs. Es ist der Wein, mit dem Roland Velich seine international größte Aufmerksamkeit erhielt und dies bereits wenige Jahr nach seinem Debüt im Jahrgang 2001. Kein Wunder, denn dieser Blaufränkisch vereint alle Attribute, die einen großen Wein ausmachen. Eleganz, Raffinesse, Präzision, das Potenzial für viele Jahre der Reife und am wichtigsten, eine klare und wiedererkennbare Herkunft. Denn Blaufränkisch und Burgenland sind die perfekte Vermählung, so wie Pinot Noir im Burgund und Syrah an der nördlichen Rhône. Die Blaufränkischtraube liebt die langen kühlen Nächte. 2015 war ein kraftvoller Jahrgang. Und so fällt die Reserve in 2015 besonders intensiv aus. Roland Velich selbst sieht den 15er als ganz großen Jahrgang. Man muss sich an diesen Wein erst herantasten. Wir wissen nicht, wie Velich es geschafft hat, einen derartig vielschichtigen und gleichsam frischen Blaufränkisch zu keltern. Da wäre das intensiv würzige Bouquet mit dem Duft von Wacholderbeeren, Graphit, einem Hauch Schlehe und Blaubeeren und einer delikaten Würzigkeit in Form von Nelke und auch einer Spur Zimt. Das ist ein ungemein dichter Wein, der ganz auf Holzeinflüsse verzichtet. Er bezieht die Kraft seiner Konzentration nur aus den Reben. Ausgebaut wurde er im eher neutralen Holz von 500 und 100 Litern Volumen. Das Ergebnis ist ein phänomenaler Wein. Und so ist es kein Wunder, dass die Blaufränkisch aus dem Hause Moric in Skandinavien und auch in den angesagtesten Weinbars der USA seit einiger Zeit die Karten zieren. Sie vereinen eine ungemeine Frische und Tiefe, die jedes Extraktionsrotweinmonster einfach nur plump dastehen lässt. David gegen Goliath. Wir wissen, wie die Geschichte ausging.

Zu genießen sofort und gerne auch mit etwas Belüftung in den ersten beiden Jahren, bis 2028+

29,50 €

(entspricht 39,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL030515

Inhalt: 0,75 l

Moric, „Lutzmannsburg Alte Reben” Blaufränkisch 2015

14,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
„Lutzmannsburg Alte Reben” Blaufränkisch
Der ungeschliffene Rohdiamant von den sandigen, tonhaltigen Böden Lutzmannsburgs.

Beim Lutzmannsburg Alte Reben handelt es sich um eine Selektion der ältesten Reben und besten Lagen aus Lutzmannsburg. Weil das Hochplateau auf einem urzeitlichen Vulkan steht, stehen die Reben hier auf sandigen Ton- und Lehmböden, die tiefwurzelnd auch auf Kalkuntergrund stoßen. Das Alte-Reben-Duo Lutzmannsburg und Neckenmarkt bilden die qualitative Spitze im Sortiment Roland Velichs. Kunden fragen uns stets, welchen der beiden Spitzenweine wir denn bevorzugen. Doch es fällt uns schwer einen Favoriten zu finden, so wie man die eigenen Kinder unmöglich bewerten könnte. Viel mehr lieben wir die Vielfalt und Identifizierbarkeit dieser beiden Spitzenteroirs. So fällt dieser Blaufränkisch im Verhältnis zu den Kalk- und Schieferböden aus Neckenmarkt immer etwas kräftiger aus (das natürlich aber bitte im Kontext des Weinguts verstehen!). Denn es ist immer oberstes Ziel im Hause Moric, trinkanimierende und kühle Weine zu erzeugen. Beim Lutzmannsburger Blaufränkisch wirkt die Frucht stets ein wenig erdig und füllig. Das Bouquet duftet nach dunklen Waldbeeren und Wacholder, etwas frischen Rosen, Graphit und feinstem Balsamico. Am Gaumen gleitet dieser dichte Wein dann, wirkt wie aus einem Guss und fächert sich im Abgang breit auf. Dann erst vermag man die Vielfalt der Aromen zu entschlüsseln. Ein phänomenales Genusserlebnis und ganz großes Weinkino!

Liebe Kunden, der ‚Lutzmannsburg’ ist einer der ganz großen Rotweine Österreichs und das absolute Bekenntnis zu seiner Herkunft. Solch delikaten Blaufränkisch gibt es zurzeit nur aus dem Burgenland. Das Burgenland zählt seit einigen Jahren glasklar zu unseren absoluten Lieblingsrotweinregionen für elegante und finessenreiche Weine mit klarer Handschrift. Und Roland Velich stellt die Krönung dar, einst als Rebell angefangen, dann als Pionier aufgestiegen und binnen eines Jahrzehnts in die Ehrenhalle der besten Rotweinerzeuger des Burgenlands aufgestiegen. Denn Velich ist ein leidenschaftlicher Visionär, der die Weitsicht besaß, all das Potenzial dieser Rebsorte zu erkennen. Sein größtes Verdienst ist es, dass er diese Visionen umzusetzen wusste. Wie ein Phoenix aus der Asche. Danke!

Zu genießen ab Frühjahr 2019 bis weit nach 2040.

72,50 €

(entspricht 96,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL030615

Inhalt: 0,75 l

Aktuelle Veranstaltungen
jeden Donnerstag, Freitag und Samstag: Offene Verkostung - Sie sind herzlich eingeladen uns in Saarwellingen zu besuchen!
Luxus Grillkurs & Gourmet-Menü
inkl. Weinreise von Pinard de Picard
„Weinabende”
Es erwarten Sie erlesene Weine
präsentiert von „Pinard de Picard“.
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