Saarwellingen, am 9. Dezember 2018

Pinard de Picard - Newsletter

Château Le Puy
Die flüssige Definition von Tradition!
„Der zur Zeit wohl heißeste Bordeaux-Tipp!”
Sommelier-Magazin


Thienpont – Clos Fontaine
Nicht sagenhaft teuer, sondern sagenhaft gut!

Bordeaux-Weine

Liebe Freunde von Pinard de Picard,

„ ‚Der weiße Druide von Saint-Cibard’ verhöhnt mit seinen Weinen die Premier Crus Classés!”, so schreibt die REVUE DU VIN DE FRANCE in einem euphorischen Artikel über eine grandiose Jahrgangsvertikale der Weine von Château Le Puy, 37 Jahrgänge aus dem vergangenen Jahrhundert wurden verkostet, von 2017 zurück bis 1917! Und weiter: „Schmeckt wie Bordeaux aus längst vergangener Zeit“.

Was macht die Weine von Château Le Puy so besonders?

Sicher ist eines: die Familie Amoreau, die seit 1610!! an der Francs Côtes de Bordeaux Wein anbaut, ist nie den Ideen und önologischen Praktiken der modernen Bordeaux-Schule gefolgt. Jean-Pierre, der alte Patron, bringt es in einem Satz auf den Punkt „Wir machen nur das, was unsere Väter und Vorväter schon gemacht haben.“ Das heißt, weniger ist mehr.

Das Ergebnis sind Weine mit einer großen Frische, die durch den biodynamischen Anbau den extrem kalkhaltigen Bodencharakter perfekt zum Ausdruck bringen, voller Feinheit und Grazilität, die ungemein elegante Fruchtigkeit der Weine rührt aus der Ursprünglichkeit der Verfahren bei der Vinifikation und dem gänzlichen Verzicht auf mechanische Extraktion (nur der Tresterhut wird untergetaucht)! Die legendäre Jahrgangsvertikale beweist, dass es keinerlei mit Kraft extrahierter Tannine bedarf, damit Weine voller Harmonie lange altern können. Die REVUE DU VIN DE FRANCE konstatiert: „Schmecken die Weine von Le Puy nicht einfach genauso so, wie Bordeaux früher geschmeckt hat?“ Ein größeres Kompliment kann es kaum geben!

Einen anderen, nicht weniger spannenden, Weg schlagen die Brüder Jan und Florian Thienpont ein. Ihr Ziel: Bordeaux befreien von dem verstaubten Image hochpreisiger und exklusiver Prestige-Gewächse, „back to the roots”, wie die beiden Thienponts es formulieren, will heißen: wunderschöne Bordeaux-Weine für jedermann und jede Frau, als trinkfreudige Gewächse aus dieser berühmten und klassischen Region, für jeden Tag, zu realistischen und extrem kundenfreundlichen Tarifen!

Ja, Bordeaux geht auch anders. Und spielt sich genauso in die Herzen aller Weinliebhaber. Mit unverwechselbarer, individueller Stilistik oder mit einem unschlagbar guten Preis-Genussverhältnis!

Wir wünschen Ihnen einen schönen zweiten Advent mit diesen herrlichen Pretiosen

Übrigens nehmen alle Bestellungen selbstverständlich an unserer großen Weihnachtsdankeschön-Aktion sowie der Verlosung einer Keller-Kiste teil!

Ralf Zimmermann, Markus Budai
und das Team von Pinard de Picard

P.S.: Im Dezember haben wir an allen Samstagen unser Ladengeschäft von 10.00 - 16.00 Uhr für Sie geöffnet.

Dankeschön-Aktion
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le Puy, „Émilien”, rouge 2016
Bioprodukt

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
„Émilien”, rouge
„Château Le Puy, der provokante Gegenentwurf zum internationalen Parker-Wein, ist in der Sommelier- Szene derzeit der wohl heißeste Bordeaux-Tipp.“ – Sascha Speicher, ‚Meiningers Sommelier’-Magazin.

Château Le Puy ist Bordeaux, wie er einst schmeckte, lange vor einer Zeit, in der Star-Oenologen und Berater die Châteaux dominierten, jedem Weingut einen Stempel aufdrückten, der für Erfolg sorgen sollte, wenn alljährlich in Scharen tausende Sommeliers, Verkoster und Händler ins Bordelais tingelten, um dort in einer schier ungreifbaren Menge hunderte von Fassmustern innerhalb von Sekunden zu bewerten. „Das ist ein Wein, der mit einem spricht, ein komplexer Wein, mit dem man sich beschäftigen muss.“ so beschrieb Peter Frühsammer (seit über 30 Jahren Gastgeber und Koch) den Wein. Und er tat dies bei einer großangelegten Bordeaux-Verkostung, in der Berliner Kultstätte, der Cordobar. Hier versammelten sich 2017 Sommeliers und Gastronomen, unter dem Motto „Hidden Treasures und Coups de Coeurs“. Jeder brachte einen geheimen Favoriten in die Blindprobe. Und welches Weingut war doppelt vertreten? Natürlich die Kult-Familien-Domaine Le Puy! „Château Le Puy, der provokante Gegenentwurf zum internationalen Parker-Wein, ist in der Sommelier-Szene derzeit der wohl heißeste Bordeaux-Tipp.“ so schrieb Sascha Speicher in ‚Meiningers Sommelier’ über den Wein. Kein Wunder, denn wir kennen im heutigen Bordelais kaum ein anderes Weingut, welches derartig konsequent gegen den Einheitsgeschmack der Region rebelliert und dies seit Generationen!

Die singuläre Qualität des „Emilien“ von Le Puy findet ihren Ursprung auf herausragendem Terroir. Auf demselben Felsplateau, auf dem sich auch die prestigeträchtigen Güter von Saint-Emilion und Pomerol befinden, liegen die sorgsam gepflegten, biodynamisch bewirtschafteten (und auch zertifizierten, was gar nicht so selbstverständlich ist bei unseren französischen Freunden), kalk- und lehmhaltigen Weinberge unseres Château Le Puy, welches die zweithöchst gelegenen Weinberge der Gironde sind. Von diesem Hügel aus, der seit jeher aufgrund der exzellenten Weine „Hügel im Wunderland“ genannt wird, hat man einen wunderschönen Blick über das Tal der Dordogne. Der „neu“ gebaute Teil des Château Le Puy wurde im Jahr 1832 vom Großvater des heutigen Patrons, Bartholomäus Amoreau, errichtet. Der ursprüngliche Teil stammt allerdings bereits aus dem frühen siebzehnten Jahrhundert. Umgeben ist das Château von einem gallischen Festungsgraben. Die Ureinwohner haben auf diesem Gebiet ihre Werkzeuge aus Feuerstein gefertigt und nicht selten findet man heute noch Überreste von gespitztem Feuerstein in den Weinbergen, die von den vergangenen Schlachten zeugen.

Werte Kunden: Viele von Ihnen haben Bordeaux in den letzten Jahren den Rücken gekehrt. Sei es wegen der Alkoholexzesse (teilweise über 15%), sei es der Preise wegen. Doch Sie können zurückkehren! Denn es gibt sie wirklich noch, die absoluten Spitzenweine des Bordelais zu attraktivstem Preis. Finesse, Eleganz, Frische, Balance und ein harmonisches Gleichgewicht aller Komponenten auf der jubilierenden Zunge verwöhnen unsere Sinne. Und das bei vergleichsweise geringem Alkohol. „Man darf nicht vergessen, was Bordeaux-Weine früher in der Regel an Alkohol hatten und wie viel sie heute haben.“ so Johannes Schellhorn, Wirt und Sommelier aus Berlins aktueller Spitzen-Szene- Kneipe, dem ‚Freundschaft‘. Und genau hier wirken die Weine Le Puys wie ein Antidot. Welch aristokratischer Wein, dem alles Überkonzentrierte, Marmeladige oder Pflaumige, das sich mittlerweile als ermüdender Modetrend in so vielen austauschbaren Bordelaiser Önologenweinen findet, völlig fremd ist. Stattdessen authentischer Ausdruck seines grandiosen, kalkhaltigen Terroirs. Aus den ca. 50 Jahre alten klassischen Edelreben Cabernet Sauvignon und Merlot, aus vorbildlich gepflegten Weinbergen, vinifiziert Jean-Pierre Amoreau einen sehr feinen, intensiv aromatischen Wein mit ausgeprägter Frucht und harmonischer Balance, der heute jungen und motivierten Sommeliers wieder Lust auf Bordeaux macht, wie die Verkostung in der Cordobar eindeutig zeigte.

Allein im Bouquet deutet sich die Frische und Finesse des Weins an. Da duften reife Brombeeren, Cassis und rote Johannisbeeren aus dem Glas. Umrandet von Eukalyptus und einem Hauch Schiesspulver, hebt sich der Wein von konventionellem Bordeaux ab. Diese ungemein feine, elegante, tiefgründige Cuvée verwöhnt danach die Zunge mit dezenten, cremigen, reifen Gerbstoffen sowie deutlichen Anklängen an betörende Schwarzkirschen, Cassis, Brombeeren, asiatische Gewürze und eine packende Mineralität vom Kalkstein. All diese zauberhaften Ingredienzien sind traumhaft verpackt in eine seidene Textur. Nichts Sprödes, nichts Abweisendes hat der 2016er Wein selbst in der Jugend vorzuzeigen. Ein ungemein feiner Wein voller Rasse und Eleganz und mit einem mineralischen, präzisen Kern auf der Zungenmitte und saftig-kirschigem Ausklang. Stellen Sie diesen „Grand Vin“ in eine Blindprobe mit wesentlich teureren Prestige-Gewächsen aus 2016. Er könnte vinologische Weltbilder verändern!

Zu genießen mit mehrstündiger Belüftung. Höhepunkt ab sofort bis nach 2032.

32,90 €

(entspricht 43,87 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FBO420216

Inhalt: 0,75 l

le Puy, „Barthelémy”, rouge 2016

14,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
„Barthelémy”, rouge
Revolution im Bordelais!

In 15. Generation betreiben nun Jean-Pierre, Françoise und Pascal das Familienweingut der Amoreau-Familie. Seit 1610 wird hier Weinbau betrieben. Und wie ein Fremdkörper scheint das Weingut im Meer der punktegetriebenen Edel-Châteaux, die mit viel Prestige und dem Gefühl von Luxus im Primeurgeschäft ihre Weine ikonisieren. Auf Château Le Puy wird alles anders gemacht, der Geist ist im Kern revolutionär, eigentlich kennt man diesen im konventionellen Bordelais kaum, verkaufen sich die Weine doch auch so gut. Bereits 1921 entrappte Jean Moreau seine Trauben, um ihnen mehr Eleganz zu verleihen, 1990 entdeckte die Familie, dass sie während der Vinifikation bei gutem Traubenmaterial auch auf die Schwefelung weitgehend verzichten kann und mittlerweile sehen die Trauben hier weder Reinzuchthefen, noch Schwefel und von Additiven und Verfahren wie der Anreicherung möchte man hier nichts wissen. Ungeschönt und unfiltriert landet in der Flasche, was ursprünglich aus den Weinbergen geholt wurde und dies in voller Konsequenz seit 1998. Denn Château le Puy setzt bewusst auf den biodynamischen Ansatz, lässt die Weine von Demeter zertifizieren. Das ist für uns wahres großes Bordeaux-Kino. Aber kein Blockbuster, sondern Arthouse-Kino. Nichts für die Masse und ohne die gängigen Bordeaux-Klischees zu bedienen. Ein Fanal gegen die Uniformität des Geschmacks im Bordelais.

Überwiegend Merlot- sowie Cabernet-Sauvignon-Rebstöcke von der Parzelle „Les Rocs“ werden in sorgsamster manueller, streng selektiver Lese geerntet, nur gesunde, nicht gequetschte Trauben werden für diese Top-Cuvée ausgewählt und unter größter Sorgfalt in den Keller eingebracht. Eine feinfühlige, behutsame und lange Weinbereitung in 228-Liter-Eichenfässern ohne Zusatz von Schwefel und Filtration bis zur Flaschenfüllung nach 24 Monaten führt im Ergebnis zu diesem einerseits feinen, fast sensibel anmutenden Wein, der dichter und konzentrierter als der ‚Emilien’ ist, aber gleichzeitig noch eleganter wirkt. Uns gefällt, wie gut das kompromisslose Konzept des Hauses zum Jahrgang 2016 passt. Dieser ist deutlich frischer als 2015, erinnert dabei an das legendäre Paar 2009/2010. Dunkle Früchte, aber auch eine knackige Herzkirsche, Minze und rote Beeren duften neben einer ordentlichen Portion Schießpulver aus dem Glas. Das alles mit einem glasklaren, sehr ätherischen Bouquet, so wie wir es von non-interventionistischen Weinen kennen. Ein Bordeaux, der Frische und Kühle ausstrahlt, ja gar etwas divenhaftes, und zwar in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes, ohne Hochmut, ohne Allüren, ausstrahlt. Am Gaumen betört die Vielschichtigkeit, die Tiefe des Weins, die weder vom Alkohol noch vom neuen Holz stammen. Die Reinheit der Frucht steht im Vordergrund, ja sogar der Trinkfluss, das Animierende. Man schmeckt förmlich die Liebe und Aufmerksamkeit, die diesem grandiosen Gewächs in seiner Entstehung zu teil geworden ist. Kraftvoll und dennoch subtil, mit einem wunderbar saftigen, feinen Finale. Wahrlich ein ganz besonderer Wein, der in seiner ganzen Art der Naturweinbewegung zugeschrieben werden kann und das im prüden Bordeaux! „Expression Originale du Bordeaux“ ziert die Etiketten des Château. Treffender kann man die Philosophie des Hauses nicht beschreiben.

Zu genießen ab 2021, aktuell gerne einige Stunden karaffiert, Höhepunkt bis nach 2035.

124,90 €

(entspricht 166,53 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FBO420316

Inhalt: 0,75 l

Thienpont, La Marotte „Cuvée de Manu”, rouge 2015
Bioprodukt

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
La Marotte „Cuvée de Manu”, rouge
‚Cuvée de Manu’ aus dem Traumjahrgang 2015

Welch charmanter, schon heute ungemein zugänglicher roter Bordeaux von der berühmten Familie Thienpont, die so legendäre Güter wie Le Pin und Vieux Château Certan bewirtschaftet. Die ‚Cuvée de Manu’ von den Côtes de Bordeaux wird aus alten Merlot- und Cabernet-Rebstöcken gewonnen und auch hier werden sowohl im Weinberg als auch im Keller alle Arbeitsschritte nach biologischen Richtlinien durchgeführt. Dieser Wein, aus dem sensationellen Jahrgang 2015, besticht durch dichte Farbe und ein intensives Bouquet nach Brombeeren, Cassis, schwarzem Trüffel und einer Betonung auf Cabernet-Franc, der mit delikaten Kräuter- und Gewürznoten dem Bordeaux Charakter verleiht. Das ist ein wunderbar klassischer Bordeaux, mit griffigem Körper, geschmeidigen Tanninen und langem, angenehm frischen Ausklang. Schlichtweg ein grandioser Alltagswein, dessen vollbusige Magd auf dem Etikett des 2015er Jahrgangs wohl auf französisch-unterschwellige Art vom üppigen und hedonistischen Jahrgang berichtet…

Zu genießen ab sofort, bis 2025.

8,90 €

(entspricht 11,87 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FBO440115

Inhalt: 0,75 l

Thienpont, Château Clos Fontaine, Côtes de Francs, rouge 2016

14,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Château Clos Fontaine, Côtes de Francs, rouge
Château Clos Fontaine, Côtes de Francs, rouge  (6 Flaschen)
Liebe Kunden, wenn Sie unser Sortiment kennen, so wissen Sie, dass wir nur eine handvoll ausgewählter Bordelaiser Weine führen. Dem Primeur-Geschäft sind wir über die Jahre tatsächlich überdrüssig geworden, zu sehr schweben viele Weine in einem eigens kreierten Kosmos und rare Lieblingsweine werden wie börsenähnliche Waren gehandelt. Mit all diesen Auswüchsen hat ‚Clos Fontaine’ nichts zu tun. Und dabei entspringt er der Famillie Thienpont, einer der berühmtesten Weinfamilien des Bordelais, die in allen berühmten Fleckchen des Anbaugebiets Besitztümer haben. Doch die Thienponts haben ein Händchen für exzellente kleine Châteaux wie auch absolute Spitzenadressen (z.B. Vieux Château Certan) und haben sich als höchst ehrliche Kaufleute und gleichermaßen passionsgetriebene Enthusiasten etabliert.

Der ungemein delikate und elegante Tropfen unseres ‚Clos Fontaine’ erzählt die Geschichte seines großen Terroirs und erinnert an vergangene Zeiten, als die großen Weine des Bordelais noch keine Alkoholbomben waren, sondern der Inbegriff von Finesse! Und daher bieten wir Ihnen mit Stolz eine der im wahrsten Wortsinne preiswerten Perlen der Region an. Die Trauben werden hier selbstredend von Hand gelesen, im Edelstahl vergoren und anschließend reift der Wein dann 18 Monate im nur dezent schmeckbaren Eichenfass.

Den Thienponts geht es bei diesem wunderbaren Tropfen um einen ehrlichen, trinkfreudigen, gleichwohl anspruchsvollen Bordeaux, der für jedermann bezahlbar ist und den man gerne solo genießt, der aber auch ein Festmahl kongenial begleitet, weil er einfach so unglaublich bodenständig und gut schmeckt. Früher stand Bordeaux genau für diesen eleganten, frischen Stil mit Feinheit und Schliff, heute steht es zu oft für dick mit Gerbstoffen beladene, opulente Weine, die teuer und in ihrer Jugend kaum freiwillig zu trinken sind. Dagegen ist unser Kleinod ein leckerer, klassisch-traditioneller Bordeaux mit Anspruch und individuellem Charakter. Die Trauben stammen vom Plateau der Côtes de Francs, wenige Kilometer östlich von Saint-Emilion. Dieser reinsortige Merlot von alten Reben duftet fein nach Brombeere, Cassis und reifen Schwarzkirschen. Mit der Luft erweitert sich das Bouquet um Kaffee und einen Hauch Lakritze. Das hat Finesse anstatt erzwungener Konzentration und eine natürliche Tiefe. Am Gaumen sind die Tannine fleischig aber gleichermaßen weich und fein, strukturieren den gut balancierten Bordeaux. Auch hier keinerlei süß-einkonzentrierte Frucht, sondern Finesse und Frische. Ein wunderbarer Vertreter des frischen und gleichermaßen konzentrierten 2016er Jahrgangs, der in seiner Größe und Struktur uns am ehesten an 2010 erinnert. Alexandre Thienpont merkt hierzu an: „2016 ist erstaunlich gut. Was die Qualität anbelangt, so befinden sich die besten Weine auf Augenhöhe mit 2015, sind vielleicht sogar besser.“

genießen ab sofort bis etwa 2024+

10,90 €

(entspricht 14,53 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FBO441016

Inhalt: 0,75 l

6 Flaschen in der OHK!
65,00 €

(entspricht 14,44 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FBO441016P

Inhalt: 4,5 l

Thienpont, Château Domaine de L’Alliance „Cuvée des Frères Thienpont”, Sauternes 2016
Bioprodukt

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Château Domaine de L’Alliance „Cuvée des Frères Thienpont”, Sauternes
Bilderbuchhafter Sauternes zum Wohlfühlpreis.

Ein Glas guten Sauternes gehört nicht nur in Frankreich zur Weihnachtszeit auf jede reichhaltig gedeckte Tafel. Der klassische Begleiter zur Gänseleber, Blauschimmelkäse oder einem süßen Dessert, ideal zu einer lauwarmen Apfeltarte oder Crème brûlée, veredelt mit höchstem Genuss ein Menü. Außerdem setzt ein feiner Sauternes da an, wo unsere geliebten fruchtsüßen Riesling-Auslesen in all ihrer Zartheit nicht mehr anknüpfen können. Dieser Sauternes, von Thienponts Domaine de l’Alliance, besitzt eine wunderbare Balance. Dahinter stecken Valerie und Daniel Alibrand. Die beiden passen so gar nicht in die heutige Welt des Bordelais. Kein pompöses Château mit großer Gutshistorie, Daniel war zuvor Fischer und Valerie bot sich Mitte der 2000er Jahre die Möglichkeit, dank einiger Reben aus dem Besitz ihrer Eltern, ihre eigene Domaine zu gründen. Und trotzdem oder gerade deshalb finden sich ihre Weine auch auf den Weinkarten der schönsten Adressen Frankreichs, selbst in Paris bei Alain Ducasse. Ein kleiner, persönlich geführter Betrieb, bei Farguès, mit nur 8 Hektar Rebfläche. Ein Projekt in menschlichen Dimensionen, mit dem wir sofort liebäugelten und da die beiden nun auch für unsere Brüder Thienpont eine eigene Cuvée (lediglich 2.000 Flaschen!) abfüllten, die obendrein seit 2010 bio-zertifiziert ist, mussten wir zuschlagen.

Dieser 2016er Sauternes (80% Semillon, 17% Sauvignon Blanc, 3% Muscadelle) duftet intensiv nach Quittenbrot, rotem Apfel, Williams-Birne und frischer Ananas. Darüber liegt ein Hauch Dörrobst, speziell getrocknete Aprikosen. All dies wird in der Jugend von Holunderblüten umrahmt und einem dezenten Hauch Vanille, der von den 20% neuen Holzfässern (350l) herrührt. Am Gaumen dann eine kraftvolle Aromatik. Akazienhonig, saftige Pampelmuse, auch Marillenkonfitüre und frische Zitrusfrucht. Typisch für einen Sauternes hat dieser Süßwein einen druckvollen Charakter. Das ist Sauternes mit echtem Tiefgang, deren im Schnitt 50jährigen Reben lediglich winzige Erträge von 6 hl/ha!! im Jahrgang 2016 bescherten. Dieser Wein besitzt Kraft, aber anders als viele Süßweine keine erschlagende Fruchtsüße. Hier herrscht eine tolle Balance, die diesen traumhaften Sauternes bereits jetzt zum wunderbaren Ausklang eines großen Menüs prädestiniert, oder aber als Dessertersatz noch am Kamin den Abend sinnlich verlängert. Das ist schlichtweg ein grandioser Sauternes, der dank der kleinen Strukturen auf dem Weingut und weil man nicht im großen Bordeaux-Zirkus mitspielen will, noch zu einem wirklich fairen Preis zu haben ist.

Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2022 bis 2035.

16,95 €

(entspricht 22,60 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FBO480116

Inhalt: 0,75 l

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