Saarwellingen, am 20. August 2018

Pinard de Picard - Newsletter

HEINZ VELICH - Burgenland
NEU in unserem Portfolio: Heinz Velich, die Weißweinikone Österreichs

Weingut Velich

„Im Weingut Velich werden jährlich zwischen 60.000 und 80.000 Flaschen Wein produziert.
Das ist wenig für österreichische Verhältnisse, aber gut für hohe Qualität.“

Werte Kunden, dieses Zitat von Heinz Velich aus Apetlon steht sinnbildlich für das neue Weinverständnis Österreichs. Übers Jahr kosten wir uns wohl durch so einige hunderte neue Weine. Auffällig dabei: was in den letzten 20 Jahren in Österreich qualitativ passiert ist, ist schon fast einmalig. Für uns gibt es momentan vielleicht keine andere Weinbaunation, wo die Winzer derartig bewusst und stark auf Qualität gesetzt haben und dieses Qualitätsstreben immer mit den traditionellen Wurzeln der jeweiligen Weinbauregion zu verankern wussten. Einer der absoluten Spitzenbetriebe, oder besser gesagt: Spitzenweinbaufamilien, sind die Velich-Brüder. Da wäre Roland Velich, der zur absoluten Spitze der burgenländischen Blaufränkischproduzenten zählt und Weine aus dieser Rebsorte zu internationalem Weltruhm geführt hat (einige seiner Weine finden Sie im Anschluss), und sein Bruder Heinz, dessen Passion der Anbau großartiger Weißweine ist.

Das Weingut Velich ist seit Anbeginn ein Familienbetrieb mit Sitz in Apetlon, die Weinberge liegen zu 90% im Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel. 1933 gegründet, wurde der Betrieb zu Beginn der 90er Jahre professionalisiert, handelte es sich doch zuvor um einen Nebenerwerb.

Heinz Velich produziert ausschließlich Weißweine, die in dieser Region eine lange Tradition besitzen, und gilt heute in Österreich als eine lebende Ikone.

Die außergewöhnliche Qualität seiner Weine verdankt er dem einzigartigen Mikroklima im burgenländischen Seewinkel und der dortigen Bodenstruktur. An der Ostseite des Neusiedler Sees finden sich eine Vielzahl kleinerer Seen, die sogenannten „Lacken”, die in dieser Form im europäischen Binnenland fast nur hier und in Zentralungarn vorkommen. Anhand der schwankenden Wasserstände des Sees, im Frühjahr hoch, im Sommer dagegen trocknen vereinzelt einige Lacke sogar fast aus, kann man das extreme Kleinklima gut erkennen. Der See ist aber auch Ursache für ein ausgeglichenes Tagesklima, hält die Temperaturen über den Tag und sorgt für kühle Nächte, die so wichtig für die ideale Traubenreife sind. Außerdem ist es den feucht-nebligen Bedingungen zu verdanken, dass dort mit großer Regelmäßigkeit ganz exzellente edelsüße Weine produziert werden können. Der Edelpilz Botrytis cincerea bildet sich auf den reifen Trauben bei warmem Herbstwetter aus und veredelt durch das Rosinieren deren Most. Während dieser Periode müssen die Tage noch warm sein, damit die Beeren gut trocknen. Nur ganz wenige Weinregionen bieten diese idealen Voraussetzungen mit einer solchen Zuverlässigkeit wie der Neusiedlersee-Seewinkel.

Weingut Velich

Tiglat: In den 1990er Jahren DIE Weißweinlegende Österreichs.

Mit dem Tiglat hat die „Edelweinmanufaktur“ (Falstaff) Velich eine österreichische Weinikone geschaffen. Anfang der 90er Jahr hatten Vater Helmut, Heinz Velich und der damals noch im Familienweingut mitarbeitende Roland die Vision, einen Weißwein zu erzeugen, der einen ähnlichen Weltruf wie die großen Burgunder Frankreichs erlangen könnte. Also kauften sie 1990 erstmals Barriques und vergoren ihren ersten Chardonnay im Holz. Dieser stammt von Österreichs tiefstgelegenem Punkt, nur 114 Meter über Seehöhe. Die Besonderheit: Es handelte sich um alte Reben, die bereits in den 60ern gepflanzt wurden, in den 90er Jahren besaß sonst noch niemand in Österreich alte Chardonnayreben.

Der nur in kleinen Mengen verfügbare Wein, da zunächst nur als Experiment gedacht, erreichte schnell Kultstatus. Sommeliers der besten Adressen wollten diesen Wein auf der Karte haben, er wurde wie ein Grand Cru Montrachet behandelt, nur gab es von diesem Edelstoff noch weniger Wein als aus dem Montrachet, Burgunds renommiertester Grand-Cru-Lage für Chardonnay, wo es auch mehrere Erzeuger gibt, doch Tiglat ist ein Unikat aus einem Betrieb! Damit war einer der großen Weißweine Österreichs, nach französischem Vorbild, geboren.

Als der Wein derartig einschlug, wurde den Velichs bewusst, welches Potenzial im burgenländischen Chardonnay steckt. Also konzentrierten sie sich fortan auf trockene Weißweine. Das Erfolgsgeheimnis ist auch heute nach wie vor relativ simpel: Alte Reben aus besten Lagen, gewachsen unter perfekten klimatischen Bedingungen, schonend und langsam im Holz ausgebaut. So belässt Heinz Velich seine Chardonnays lange auf der Hefe, was ihnen Präzision und Tiefe gibt. Die Weißweine erscheinen stets zwei Jahrgänge nach der Ernte. Der Schlüssel zum Erfolg großer Weine, dies weiß man vor allem auch in La Rioja mit den vielen Reservas, aber eben auch hier im Seewinkel, lautet Geduld.

Was uns an Velichs Weinen so begeistert ist tatsächlich deren burgundische Anmutung. Heinz Velich schafft es bei seinen beiden Chardonnays Tiglat und dessen ‚kleinem’ Bruder, dem Darscho, eine Mineralität ins Glas zu zaubern, die einen ergreift und berührt. Die Weine duften nach frisch geriebenen Feuersteinen, schmecken salzig und haben durch und durch feine Noten durch den langen Hefekontakt. Man lässt sie im Mund kreisen und will sie kaum schlucken, weil sie den Gaumen so erfrischen und eine derartige Tiefe und in sich ruhende Kraft verströmen. Und wer einmal Velichs Welschriesling probiert hat, möchte ihn auf keiner sommerlichen Terrasse mehr vermissen.

Liebe Kunden, das Weingut Velich, mit seinen lediglich 10 Hektar Rebfläche, ist heute eine österreichische Edelmanufaktur für trockene und süße Weine. Doch das im Naturschutzgebiet Neusiedlersee-Seewinkel liegende Weingut ist mehr als das. Es überzeugt mit seinem Gesamtkonzept der Nachhaltigkeit und einer kompromisslosen Orientierung an der Natur und der Kultur im Seewinkel, und dies nicht nur im Weinbau. Vater Helmut begann vor einiger Zeit mit der Schweinezucht einer seltenen kroatischen Rasse und erwarb ein ehemaliges Zollhaus nahe des Weinguts. Dies wurde aufwändig und zeitgemäß renoviert und dient heute Weingutsgästen und Urlaubern als stilvolles Domizil. Fahren Sie doch mal vorbei, es lohnt sich hier einige Tage zum Abschalten, Wandern oder Erkundschaften der Region zu nutzen. Natürlich mit einem Glas Velich-Wein!

Velich, Welschriesling weiß 2017

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Welschriesling weiß
Tief verwurzelt in der Region

Ein perfekter Speisenbegleiter und Muntermacher.

Heinz Velichs Welschriesling zählt zu unseren absoluten Weißweinfavoriten. ‚Welschriesling’ werden sich manche jetzt vielleicht fragen? Das ist doch eigentlich nur ein waschechter Zechwein. Wenn aber jemand wie Heinz Velich, der die Weißweingeschichte Österreichs mit seinem Tiglat neu geschrieben hat, eine solche Rebsorte anfasst, kommt ein echtes avantgardistisches Unikat dabei heraus. Zudem handelt es sich bei Velichs Weinbergen nicht um minderwertige Standorte, wie dies leider viel zu oft der Fall ist bei dieser mit am weitest verbreiteten Rebsorte Österreichs, sondern um exzellente Lagen nahe Ungarn. Die Reben stehen auf den tief sandigen und dank der Lacken des Seewinkels salzigen Böden. Und irgendwie scheint sich dies auch im Glas widerzuspiegeln: Im Bouquet strahlt eine reife Birne, etwas grüner Apfel nebst weißen Blüten und einer Prise Salz. Alles ist hier sehr luftig und auf eine helle Frucht ausgelegt, sehr erfrischend. Womit ist der Wein vergleichbar? Vielleicht am ehesten mit einer Mischung aus Grünem Veltliner und Riesling. Er ist etwas säureärmer als ein knackiger Riesling, hat aber dessen Aromenpalette sowie die Würzigkeit eines Grünen Veltliners. Vor allem aber ist der Wein salzig, erfrischend und animiert zum nächsten Schluck. Ein wunderschönes Unikat!

Zu genießen ab sofort bis ca. 2023. Bei aller Trinkfreude in der Jugend kann dieser Wein durchaus von einigen Jahren Flaschenreife profitieren.

8,90 €

(entspricht 11,87 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL050117

Inhalt: 0,75 l

Velich, TO weiß 2015

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
TO weiß
TO = See.

Der TO vereint alle Attribute, die wir an Velichs Weinen lieben!

TO ist keine Abkürzung, sondern das ungarische Wort für See. Heinz Velich ist Grenzgänger und Grenzwinzer aus Apetlon im Neusiedlersee-Seewinkel-Gebiet, direkt an der ungarischen Grenze. Er benannte dieses Gewächs nach dem für die Wein so prägenden See mit seinen Lacken. Dieses spezielle Kleinklima und die sandig-salzigen Böden sind nämlich das prägende Stilmittel seiner Weine. Und diese Cuvée aus Chardonnay, Sauvignon und Welschriesling verinnerlicht alle Attribute, die seinen Weinen eigen sind. Eine enorme Salzigkeit, die gleichsam den Neusiedler See im Glase aufleben lässt, eine zarte, feine Struktur, die alle seine Weißweine dem geduldsamen Ausbau auf der Hefe verdanken und eine tolle Würzigkeit anstelle banaler reifer Fruchtaromen. Er duftet im Glas wie ein Spaziergang entlang eines Sees bei kühlem, windigem Wetter, wenn die Stege feucht sind und zart duften. Etwas Quitte und Boskoop-Apfel und am Gaumen dann pure salzige Mineralität. Der Wein glänzt durch seine Ausgewogenheit und weiche Säurestruktur, zeigt Brillanz und Charakter. Der TO ist ein fantastischer Wein, in seiner Preisklasse von selten gesehener Individualität und ein Unikat, welches man andernorts so nicht ins Glas bekommt.

Zu genießen sofort bis 2025+

13,90 €

(entspricht 18,53 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL050215

Inhalt: 0,75 l

Velich, Darscho Chardonnay, weiß 2015

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Darscho Chardonnay, weiß
Pinard de Picard - Lieblingswein
Vom Zauber der Mikrooxidation.

Markus Budais geheime Liebe aus dem Hause Velich.

„Ich erinnere mich noch genau, wie begeistert ich war, als ich vor Jahren Heinz Velichs Chardonnay Darscho erstmalig im Glas hatte. Diese Feinheit, dieses angenehm erfrischende, wie eine Meeresbriese und in der Tat salzige Aromen, eine wahnsinns kernige Struktur für einen Chardonnay. Wie machen die das?!? So etwas hatte ich noch nie zuvor aus Österreich im Glas gehabt. Ich war begeistert. Das kam einem kräftigen Meursault nahe, aber eben doch ganz klar nicht aus Frankreich stammend. Der Wein hatte einen eigenständigen Charakter! Und so entdeckte ich die Weine von Velich für mich, schloss sie direkt in mein Herz. Das Geheimnis dieses Weins ist eine Mischung aus drei Parametern. Zum einen sind es die sandigen und salzigen Böden. Dann ist da der bewusste Holzeinsatz, den Heinz Velich derartig perfektioniert hat, dass er zeitlos wirkt, sich keinen Moden unterwirft, sondern wie auf den Wein und dessen Struktur massgeschneidert ist. Und dann wäre das bezaubernde und prägende Stilmittel der Mikrooxidation, die dem Wein seine so feinwürzige, ja komplexe Note gibt. Hinzu kommen natürlich weitere Parameter, wie der zweijährige Ausbau auf der Hefe, die alten Reben und eine langjährige Erfahrung, die den Wein immer filigraner und feinschichtiger geraten ließ. Heute zählt der Darscho zu den ganz großen Weinen Österreichs, mit seiner würzigen und zugleich fruchtig-intensiven Art, dem nicht enden wollenden Nachhall. Und es ist einer meiner ganz persönlichen Lieblingsweine Österreichs und auch im Sortiment bei Heinz Velich.“ - Markus Budai

Zu genießen ab sofort und stets mit etwas Belüftung, bis weit nach 2030.

28,50 €

(entspricht 38,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL050315

Inhalt: 0,75 l

Velich, Tiglat Chardonnay, weiß 2015

14,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Tiglat Chardonnay, weiß
Ein Chardonnay, der Geschichte schrieb.

„Trotz Barriquevinifikation ist dem Tiglat sein urburgenländischer Charakterzug nie abhanden gekommen.“ – Peter Moser, Falstaff

„Dieser Wein hat uns international bekannt gemacht. Die Einzellage wurde bereits im Jahr 1959 gepflanzt. Die Rebstöcke haben viel erlebt und aufgenommen, was sie nun weitergeben können. „Tiglat“ ist ein alter Mundart-Ausdruck für einen kleinen Teil der Riede. Genauso eng mit der Region verbunden ist sein unvergleichlicher Geschmack.“ – Heinz Velich

Tiglat ist die Weißweinlegende Österreichs. Der Ursprung wurde 1990 gelegt, im Prinzip aber bereits 1959 als die ersten Reben gepflanzt wurden. Doch damals waren sich die Velichs ihres geheimen Schatzes noch gar nicht bewusst. Als Vater Helmut damals die Reben setzte, dachte er, es würde sich um Weißburgunder-Klone handeln. Mit diesem Kenntnisstand verrichteten die Reben ihren Dienst, reiften heran zu alten Reben und lieferten erstklassiges Traubenmaterial. Bis die Velichs herausfanden, dass es sich gar nicht um Weißburgunder, sondern um Morillon, eine genetischen Variation des Chardonnays, handelt, und dies zu einem Zeitpunkt, als in Österreich auch vermehrt internationale Rebsorten Einzug fanden. Doch Chardonnay von alten Reben besaß dort noch niemand. Und niemand baute ihn nach burgundischem Vorbild derartig konsequent aus. Das war die Stärke des Betriebs und so war dieser kleine Montrachet, von dem damals versuchsweise lediglich zwei Barriques vinifiziert wurden, eine heißbegehrte Rarität unter den führenden Sommeliers der 1990er Jahre. Tiglat begründete den heutigen Ruf des Weinguts und zeigte zudem, dass in Österreich ein Weißwein internationalen Formats möglich war, der es mit den besten Weißweinen der Welt aufnehmen konnte. Heute ist er einer der großen Klassiker Österreichs. Dabei hat Heinz über die Jahre den Stil immer mehr verfeinert. Waren die frühen 90er Füllungen kräftig-intensive Weine, so handelt es sich heute um einen Chardonnay, der ob seiner Zartheit und Eleganz begeistert. Er zählt zu den verführerischsten Chardonnays, die wir kennen und zieht seine aromatische Tiefe und Komplexität aus dem zweijährigen Ausbau auf der Hefe.

Der 2015er Jahrgang steht dem Tiglat enorm gut. Es ist ein wärmerer, kräftigerer Jahrgang. Er duftet etwas nach Aprikosen und Honig, aber auch Ananas und hefigen Noten. Am Gaumen schiebt er sich in monumentaler Art über die Zunge, spielt mit den Muskeln, ist cremig und dicht. Doch da ist diese feine reife Säure, die ihn wieder einfängt, ihm das Gleichgewicht gibt und der mineralische Unterton, der ihm seine DNA verleiht und ein Hauch Sesam. Ein grenzgenialer Chardonnay, einer der schönsten Weißweine Österreichs und eine absolute Legende!

Zu genießen ab sofort bis ca. 2025

49,00 €

(entspricht 65,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL050415

Inhalt: 0,75 l

Velich, SW Beerenauslese, weiß 2013

15,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
SW Beerenauslese, weiß
Ein traumhaftes Unikat des Seewinkels.

Ein Süßweinelixier zum Kennenlernpreis!

Die Seewinkel Beerenauslese zählt zu jenen dramatisch unterbepreisten Süßweinen, die den Liebhabern dieser Spielart das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Die klimatische Besonderheit der Natur eröffnet die Möglichkeit, einen edelsüßen Spitzenwein zu fairen Kurs probieren zu können. Dank des speziellen feucht-nebligen Klimas um das Gebiet Neusiedlersee-Seewinkel können hier regelmäßig vom Edelpilz Botrytis cienerea befallene Trauben gelesen werden. Das, im Gegensatz beispielsweise zur Mosel, geringe Risiko eines Ernteausfalls und die vergleichsweise deutlich flacheren Lagen schlagen sich natürlich auch im attraktiven Preis nieder.

Heinz Velich baut diese Beerenauslese bewusst lange im Holzfass aus, es ist also vom Typ her eine Art Sauternes, ein kräftiger und intensiver Süßwein. Daher handelt es sich bei dieser 2013er Beerenauslese auch um den aktuellen Jahrgang!

Dieses Meisterwerk strahlt orange mit kupfernen Reflexen im Glas, hat bereits eine dezent ölige Konsistenz, die andeutet, welch edelsüßer Götternektar uns erwartet. Und dann bleibt man einfach minutenlang am Glas hängen und riecht, ohne auch nur einen einzigen Schluck zu trinken. Diesen Reichtum an Düften aller Art, diese unfassbare Komplexität besitzen nur edelsüße Weine.

Die Beerenauslese duftet nach eingelegten Orangenschalen, Zitronat, schwarzer Brotkruste, Ingwer und englischer Zitronenkonfitüre. Am Gaumen offenbart sich dann die nächste Geschmacksexplosion. Saftige Blutorange, Pampelmuse und wieder englische Zitruskonfitüre in Waldhonig getaucht! Das ist ein Elixier, kaum in Worte zu fassen, ein Aromenbündel aus kandierten und frischen Zitrusfrüchten mit einer angenehmen Ingwerschärfe. Liebe Kunden, einen derartigen komplexen und tiefgründigen Süßwein bekommen Sie im Sauternes erst zu weitaus höheren Preisen und auch an der Mosel läßt sich solch ein Nektar durch die Knochenarbeit im Steilhang nur zu deutlich höheren Preisen anbieten. Heinz Velichs Beerenauslese vom Seewinkel ist eine echte Bank und der ideale Einstieg in die Faszination Süßwein.

Zu genießen sofort bis ca. 2025. Hierbei sei gesagt, dass sich die angebrochene Flasche noch einige Wochen im Kühlschrank hält und man so täglich einen Schluck nippen kann.

16,50 €

(entspricht 44,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL050513H

Inhalt: 0,375 l

Roland Velich hat sich ganz und gar dem Blaufränkisch verschrieben. Steht sein Bruder Heinz für Weißweine der Extraklasse, so hat Roland mit seinen Weinen dieser Rebsorte zum internationalen Durchbruch verholfen, Weine voller Delikatesse, Terroirausdruck, Feinheit und Trinkfreude. Sie gehören für uns neben Uwe Schiefers Gewächsen zum allerbesten, was zur Zeit aus dem Burgendland zu haben ist.

Moric, Hausmarke rot trocken 2016

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Hausmarke rot trocken
‚Hausmarke’ und Visitenkarte. Der Antimacho unter den Rotweinen.

Die Hausmarke von Moric ist unser persönlicher Antimacho eines Rotweins. Diese Cuvée aus Zweigelt, Blaufränkisch und Pinot Noir hat eine enorme Leichtigkeit, weil Roland Velich die kerngesunden Trauben nur ganz zart extrahiert. Er möchte keine massiven Tannine in diesem Wein und so lebt dieser 12,5% Vol. leichte Rotwein von seiner Frische und animierenden Trinkfreude, die völlig auf Süße und Kraft verzichtet. Das duftet herrlich nach Hagebutte, Johannisbeeren, etwas Cassis und saftigen Sauerkirschen. Schon allein das Bouquet ist derartig animierend, dass man sofort zum Glas greifen will, um sich einen ordentlichen Schluck zu gönnen. Und genau dieser Trinkfluss findet sich dann auch am Gaumen. Die Tannine sind seidig weich und halten sich eher im Hintergrund. Davor tänzeln dunkle Beeren und etwas Nelke umher. Und alles wirkt so fein und frisch. Das ist das Ergebnis bewusst früh gelesener Trauben, die noch eine feine Knackigkeit besitzen. Und er vereint dann alle Stärken der jeweiligen Rebsorten im Glas: Die unbeschwerte Frucht eines Zweigelts, die kühle Art eines Blaufränkisch mit dem Aroma von Waldbeeren und die Eleganz eines Pinot Noir. Eben eine echte Hausmarke, die Roland Velich aus voller Überzeugung servieren kann!

Zu genießen sofort bis ca. 2025.

14,50 €

(entspricht 19,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL030816

Inhalt: 0,75 l

Moric, Blaufränkisch Burgenland 2016

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Blaufränkisch Burgenland
Ein Original des Burgenlands.

Der perfekte Einstieg in die Faszination Blaufränkisch!

Roland Velichs Blaufränkisch ist ein echtes Original. Er zählt zu den Pionieren des Burgenlands, die zeitig auf die stille Kraft der Rebsorte setzten und deren großes Potenzial, um neben den größten Weinen dieser Welt aus dem Burgund, dem Piemont und der Rhône stehen zu können, früh erkannten. Weil er mit großem Mut gegen den damals von Holz, Extraktion und Fruchtsüße geprägten Rotweinstil ankämpfte und ihm die kalte Schulter zeigte, zählt er heute zu den großen Winzern Österreichs und hat für seinen Weg viele Anhänger gefunden. Sein Burgenland Blaufränkisch ist für uns der perfekte Einstieg in die Faszination dieser Rebsorte. Da wäre etwa der kühle, würzige Duft im Bouquet. Das delikate Aroma von Waldbeeren, besonders Blaubeeren und Wacholder, die leicht würzigen Noten, fast schon balsamisch anmutend, ein Hauch Graphit und Liebstöckel. Am Gaumen will ein Moric-Blaufränkisch keine Muskeln zeigen. Es ist die österreichische, selbstbewusste und auch leicht schroffe Art, mit der dieser Wein zu punkten weiß. Ein Unikat, von größtem Wiedererkennungswert. Und er beweist große Klasse. Kein Wunder, denn die Reben stammen von bis zu 50-jährigen Reben aus den besten Herkünften Neckenmarkt, Lutzmannsburg und Zagersdorf. Die Tannine sind so seidig fein und strukturieren dennoch dabei doch den Wein. Wie an einer Schnur gezogen wirkt dieser Wein, voller Frische und Eleganz, um dann mit einer leicht herben Note am Gaumen auszuklingen. Wenn so oft von Cool-Climate-Weinen gesprochen wird, so wäre dieser Blaufränkisch das perfekte Exempel eines solchen Weins. Er ist aber noch viel mehr, er trägt nämlich die pure Handschrift Roland Velichs. Ein echter Moric eben.

Zu genießen sofort bis ca. 2024

15,90 €

(entspricht 21,20 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL030416

Inhalt: 0,75 l

Moric, „Lutzmannsburg Alte Reben” Blaufränkisch 2015

14,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
„Lutzmannsburg Alte Reben” Blaufränkisch
Der ungeschliffene Rohdiamant von den sandigen, tonhaltigen Böden Lutzmannsburgs.

Beim Lutzmannsburg Alte Reben handelt es sich um eine Selektion der ältesten Reben und besten Lagen aus Lutzmannsburg. Weil das Hochplateau auf einem urzeitlichen Vulkan steht, stehen die Reben hier auf sandigen Ton- und Lehmböden, die tiefwurzelnd auch auf Kalkuntergrund stoßen. Das Alte-Reben-Duo Lutzmannsburg und Neckenmarkt bilden die qualitative Spitze im Sortiment Roland Velichs. Kunden fragen uns stets, welchen der beiden Spitzenweine wir denn bevorzugen. Doch es fällt uns schwer einen Favoriten zu finden, so wie man die eigenen Kinder unmöglich bewerten könnte. Viel mehr lieben wir die Vielfalt und Identifizierbarkeit dieser beiden Spitzenteroirs. So fällt dieser Blaufränkisch im Verhältnis zu den Kalk- und Schieferböden aus Neckenmarkt immer etwas kräftiger aus (das natürlich aber bitte im Kontext des Weinguts verstehen!). Denn es ist immer oberstes Ziel im Hause Moric, trinkanimierende und kühle Weine zu erzeugen. Beim Lutzmannsburger Blaufränkisch wirkt die Frucht stets ein wenig erdig und füllig. Das Bouquet duftet nach dunklen Waldbeeren und Wacholder, etwas frischen Rosen, Graphit und feinstem Balsamico. Am Gaumen gleitet dieser dichte Wein dann, wirkt wie aus einem Guss und fächert sich im Abgang breit auf. Dann erst vermag man die Vielfalt der Aromen zu entschlüsseln. Ein phänomenales Genusserlebnis und ganz großes Weinkino!

Liebe Kunden, der ‚Lutzmannsburg’ ist einer der ganz großen Rotweine Österreichs und das absolute Bekenntnis zu seiner Herkunft. Solch delikaten Blaufränkisch gibt es zurzeit nur aus dem Burgenland. Das Burgenland zählt seit einigen Jahren glasklar zu unseren absoluten Lieblingsrotweinregionen für elegante und finessenreiche Weine mit klarer Handschrift. Und Roland Velich stellt die Krönung dar, einst als Rebell angefangen, dann als Pionier aufgestiegen und binnen eines Jahrzehnts in die Ehrenhalle der besten Rotweinerzeuger des Burgenlands aufgestiegen. Denn Velich ist ein leidenschaftlicher Visionär, der die Weitsicht besaß, all das Potenzial dieser Rebsorte zu erkennen. Sein größtes Verdienst ist es, dass er diese Visionen umzusetzen wusste. Wie ein Phoenix aus der Asche. Danke!

Zu genießen ab Frühjahr 2019 bis weit nach 2040.

Magnum
150,00 €

(entspricht 100,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL030615M

Inhalt: 1,5 l

72,50 €

(entspricht 96,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: OBL030615

Inhalt: 0,75 l

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jeden Donnerstag, Freitag und Samstag: Offene Verkostung - Sie sind herzlich eingeladen uns in Saarwellingen zu besuchen!
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Erfahren Sie mehr über Ihre Lieblingsweine, Anbaugebiete und Winzer! Unser Sommelier Andreas Braun und das Team von eventart freuen sich auf Ihren Besuch!
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