Saarwellingen, am 13. August 2018

Pinard de Picard - Newsletter

RAINER SCHNAITMANN
„Bärenstarke Kollektion!“ Eichelmann 2018

Von einem der auszog, ...
„Wie eine Rakete in den Württemberger Weinhimmel!“
VINUM 2018

Schnaitmann

Liebe Freunde von Pinard de Picard,

mit Rainer Schnaitmanns Weingut in Fellbach direkt vor den Toren Stuttgarts verbindet sich eine der spannendsten und dynamischsten Entwicklungen der jüngeren deutschen Weinbaugeschichte.

„Wahrscheinlich hat noch nie zuvor in der Geschichte Württembergs ein Winzer das Anbaugebiet in so kurzer Zeit, quasi von null auf hundert, so nachhaltig mitgeprägt wie der ehrgeizige Fellbacher,“ steht in VINUMS Weinguide Deutschland 2018 geschrieben. Und der Gault Millau konstatiert in seiner aktuellen Ausgabe: „Rainer Schnaitmann ist der Beweis dafür, dass es nicht unbedingt eine altehrwürdige Historie braucht, um als Winzer zu den ganz Großen zu gehören.“

Was uns an den Weinen des sympathischen Quereinsteigers, der bereits mit seinem ersten Jahrgang vor nunmehr 20 Jahren sofort für mächtig Furore sorgte, gefällt, ist deren gelassene Natürlichkeit. Wie kaum ein zweiter hat Rainer in den letzten Jahren ruhelos daran getüftelt, dass seine Weine einen unnachahmlichen Charakter entwickeln können. Mittlerweile sind alle Weinberge auf biologischen Anbau umgestellt, alle Weine vergären spontan, das Ergebnis sind ungemein spannende, individuelle und begeisternde Tropfen auf absolutem Spitzenniveau.

Bester Rotwein Württembergs, bester Sauvignon blanc Deutschlands, Sieger des deutschen Rotweinpreises, beste Jahrgangskollektion etc. etc. lauten folgerichtig die Schlagzeilen der vergangenen Jahre.

„Jahr für Jahr haben uns seine Kollektionen besser gefallen. Dies gilt gleichermaßen für Weiß- wie Rotweine.“ Dieses Fazit zieht Gerhard Eichelmann in seinem 2018er Weinführer Deutschland, es könnte aber auch eins zu eins aus unserer Feder stammen. Genauso wie sein aktuelles Urteil: „Bärenstarke Kollektion!“

Viele Spaß wünschen wir Ihnen mit Rainer Schaitmanns Weinunikaten aus Württemberg

Ralf Zimmermann, Markus Budai
und das Team von Pinard de Picard

Schnaitmann, „Evoé!” Rosé trocken 2017

11,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
„Evoé!” Rosé trocken
Vibrierend lebendig mit feiner Textur – Schnaitmanns Rosé zeigt echte Klasse.

Wer unkomplizierten Trinkgenuss und zugleich Winzerklasse sucht, der ist bei Rainer Schnaitmanns Evoé genau richtig. Die satt lachsfarbene Rosé-Cuvée aus Spätburgunder, Schwarzriesling (Pinot Meunier) und Cabernet ist meilenweit entfernt von den kaltvergorenen Bonbon-Rosés, die in den letzten Jahren den Markt überschwemmt haben. Nein, im Gegensatz dazu liefert der Württemberger Ausnahmewinzer einen seriösen, trockenen und gleichzeitig erfrischend saftigen Wein. Der stammt wie alle seine Weine von Trauben aus biologisch-organischer Erzeugung rund um Fellbach und wurde im Weingut spontanvergoren. Der Rosé, der benannt ist nach einem typischen Ausruf der Mänaden, einer weiblichen sauf- und rauflustigen Truppe, die einst im Dienste des Weingottes Dionysos stand, öffnet sich mit einer feinen Frucht von roten Johannisbeeren, Rhabarber, Berberitzen und Zitrusfrüchten. Diese Frucht wird balanciert durch Noten von reifen Himbeeren und Kräutern wie Minze und Verbene. Markant ist diese erfrischende und pikante Frucht auch am Gaumen, wo sie auf einen leichten Gerbstoff trifft, der dem Rosé eine wunderbare Textur verleiht. Neben der leichten Zitrusnote führt eine feine Salzigkeit zu geradezu unerhörtem Trinkfluss. Der Sommer ist da, jetzt fehlt nur noch ein Glas Evoé.

Zu genießen ab sofort bis 2020.

8,00 €

(entspricht 10,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DWU010517

Inhalt: 0,75 l

Schnaitmann, Steinwiege Grauburgunder trocken 2017

11,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Steinwiege Grauburgunder trocken
Ein vielschichtiger und knalltrockener Grauburgunder mit großem Trinkfluss.

In der Menge der vielen guten Grauburgunder, die mittlerweile in Deutschland gefüllt werden, weil die Rebsorte absolut en vogue ist, wirkt der Steinwiege Grauburgunder fast wie ein Solitär. Woran liegt es? Er ist das Ergebnis der Konsequenz, mit der Rainer vorgeht. Dieser biologisch-organisch erzeugte Grauburgunder wird strikt ertragsbegrenzt, um kerngesundes, intensiv schmeckendes Rebmaterial zu erhalten. Nach der spontanen Vergärung wird der Wein im gebrauchten hölzernen Stückfass wie auch im Edelstahl ausgebaut. Während es bei einem Grauburgunder Gutswein durchaus üblich ist, an der oberen Grenze von trocken bei rund 6 Gramm Restsüße zu arbeiten, kommt dieser Wein auf gerade einmal 1,5 Gramm!! Das ist geschmacklich sehr trocken, passt aber hervorragend zur Reife der Trauben. Dass der Grauburgunder bei 11,5 % Alkohol reif geworden ist, muss man der intensiven Weinbergsarbeit zuschreiben, die Rainer Schnaitmann betreibt. So entsteht ein fast goldgelber Grauburgunder, der eine leicht exotische Ananasnote mit viel Kräuterduft und Stein verbindet. Der Steinwiege Grauburgunder erinnert an Heublumen, Fenchelgrün und Anis, aber auch an Mandeln, Nüsse und eine leicht errötete Grapefruit. Das ist wunderbar pikant sowie einladend und verführt zum ersten Schluck. Was der Duft schon hat erwarten lassen, wird am Gaumen erfüllt. Der trocken mineralische Grauburgunder zischt nur so über die Zunge, ist extrem trinkfreudig und doch beeindruckend vielschichtig. Neben der feinen Ananas und der Steinobstfrucht sind es rauchige und steinige Anklänge, Kräuter und herbe Noten wie Grapefruit und Apfelschalen, die sich in das Gesamtgefüge einbinden. Der feine Schmelz, hervorgerufen durch den teilweisen Ausbau im Fuder, fördert die Eleganz des Grauburgunders, die saftige Säure sorgt dafür, dass die Flasche ganz schön schnell geleert ist. So soll es sein.

Trinkreif ab sofort bis ca. 2021

9,50 €

(entspricht 12,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DWU013817

Inhalt: 0,75 l

Schnaitmann, Steinwiege Sauvignon Blanc 2017

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Steinwiege Sauvignon Blanc
Was für ein eigenständiger württembergischer Sauvignon-Blanc-Stil!

So ist es mit Sorten, die hierzulande nicht von Grund auf heimisch sind. Sie brauchen ihre Zeit, sie müssen erst verstanden werden im Wechselspiel von Rebsorte, Boden und Klima. Und so geht es auch dem Sauvignon Blanc, der in Deutschland häufig nach Neuseeland schmeckt, manchmal nach Steiermark, auch nach Loire und Pouilly-Fumé und nur selten nach sich selbst. Doch bei Rainer Schnaitmann ist das anders. Er gehörte zu den ganz frühen Liebhabern dieser Sorte und hat sie entsprechend in seinen Weinbergen kultiviert. Er pflegt den Umgang mit dem Sauvignon Blanc nun seit rund 20 Jahren, und das schmeckt man in diesem überaus entspannten und eigenständigen Wein, dessen biologisch erzeugte Trauben auf buntem Kalkmergel gewachsen sind. Was Sie beim Steinwiege Sauvignon Blanc vorfinden, ist einerseits eine für die Sorte typische grüne Expressivitiät, andererseits eine gelbfruchtige Saftigkeit, wie man sie nur selten in dieser Schönheit findet. Der weißgoldene Sauvignon Blanc zeigt sich im Glas mit einigen grünen Reflexen und öffnet sich mit feinen Noten von Melisse und Brennnessel, die am Rande einer Blumenwiese stehen. Was dann jedoch schnell folgt, ist eine saftige gelbe Frucht von Birnen, Äpfeln und gelben Stachelbeeren, die sich wunderbar mit den Kräutern und Blüten verbindet und abgerundet wird durch einen rauchigen Ton sowie durch eine Nuance von einem frisch aufgeschnittenen Hefezopf. Klingt das nicht nach einem Wein, den man unbedingt probieren möchte? So ist es, die Nase macht Lust auf den ersten Schluck. Und dieser ist so wunderbar saftig und fein, wie es der Duft angedeutet hat. Schnaitmann hat dem Sauvignon Blanc neben dem Edelstahlausbau auch eine Zeit in gebrauchten Halbstückfässern gegönnt, sodass der spontanvergorene Wein eine leichte Cremigkeit, ja eine seidige Textur erhalten hat. Und so schmiegt sich dieser Wein, dessen gelbe Frucht so ungemein elegant wirkt, an den Gaumen, während die grünen Nuancen, die leichte Kräuterwürze, zitrische Noten sowie die reife Säure für eine pikante Frische sorgen. Man hat hier nicht nur einen eigenständigen Sauvignon Blanc im Glas, sondern für dieses Basis-Niveau auch enorm viel Charakterwein, der zudem einen ausgesprochen hohen Trinkfluss bietet. Wir sind immer wieder begeistert vom Steinwiege Sauvignon Blanc.

Trinkreif ab sofort bis 2020

11,90 €

(entspricht 15,87 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DWU013917

Inhalt: 0,75 l

Schnaitmann, Grau.Weiß trocken 2016

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Grau.Weiß trocken
Grau.Weiss, das ist württembergischer Weißwein-Kult.

Diese schlicht mit „Grau.Weiss“ betitelte Cuvée ist einer jener Weine, mit denen Rainer Schnaitmann berühmt geworden ist. Es war ursprünglich so etwas wie ein Arbeitstitel für eine Melange aus Grauburgunder, Weißburgunder und Chardonnay, die bei der ersten Abfüllung gerade einmal ein Barrique ergeben hat. Und diese Cuvée ist von Anfang an auf dermaßen große Begeisterung bei den Kunden gestoßen, dass Rainer den Grau.Weiss bis heute auf seiner Weinkarte hat. Mittlerweile ist der Wein aber feiner und subtiler geworden und wird nicht mehr im Barrique, sondern im 600-Liter-Halbstück ausgebaut und natürlich vorher spontanvergoren. Einiges hat sich verändert, seitdem Schnaitmann 1997 begonnen hat. Vor allem sind die Rebstöcke älter geworden, und er pflegt sie mit großem Aufwand biologisch. So bringt er bei der Lese Trauben ins Fellbacher Weingut, die physiologisch recht früh reif werden, dementsprechend früh geerntet werden können und trotzdem, oder gerade deswegen, überaus saftig und klar in der Aromatik sind. Mit längeren Standzeiten, bei denen beim Weißwein die Maische beim zu vergärenden Saft bleibt, extrahiert Schnaitmann einen leichten Extrakt und eine Phenolik, die dem Grau.Weiss zusammen mit dem Holz der Halbstückfässer eine markante Textur verleiht.

Im Glas öffnet sich der Wein mit feinen Noten von Ananas, Zitrusfrüchten, Steinobst und einem Hauch Banane, in die sich pikante Aromen von Orangenschalen, Ingwer und Grapefruit mischen, während man als Kopfnote einen Hauch von Orangen- und Holunderblüten sowie ein wenig Butterkaramell wahrnimmt. Der Grau.Weiss breitet sich dicht und saftig am Gaumen aus und bringt eine fantastische und stimmige Säurestruktur mit. Sie durchdringt die Burgunder-Cuvée durch und durch, verbindet sich mit der leichten Krokantaromatik des Holzes und durchzieht die cremige Textur ebenso wie den Extrakt, der sich am Gaumen bildet. Dabei bleibt der Wein in sich stimmig, balanciert und in hohem Maße eigenständig. So war es von Anfang an, und so ist es heute. Es ist ein hundertprozentiger Schnaitmann: präzise, klar, in sich ruhend und in hohem Maße elegant. Ein richtig anspruchsvoller Weißwein. Klasse.

Trinkreif ab sofort bis 2026

16,00 €

(entspricht 21,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DWU011816

Inhalt: 0,75 l

Schnaitmann, Sauvignon blanc Reserve 2015

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Sauvignon blanc Reserve
Rainer Schnaitmanns Sauvignon-Blanc-Meisterwerk!

In der 08/2018 Ausgabe des Falstaff gehört Rainer Schnaitmanns Sauvignon Blanc Reserve zu den TOP 5 Weinen der Sauvignon Blanc Trophy.

Man kann Rainer durchaus zu den Altmeistern des deutschen Sauvignon Blancs zählen. Diese Reborte, die verantwortlich ist für einige der großen Weine der Loire, die teilhat an weißen Grand Crus des Bordeaux und mit dem neuseeländischen Marlborough-Stil weltweit viel Aufsehen erregt hat, ist noch ein recht junger Gast in den deutschen Weinbergen. Wenn man so will, dann ist Rainer Schnaitmanns Weingut mit dem Gründungsjahr 1997 ebenfalls noch jung. Doch der Mann hat in dieser Zeit viele Erfahrungen gesammelt und sich zu einem der führenden deutschen Winzer entwickelt. Immer mit dabei war der Sauvignon Blanc, eine frühe Liebe des Fellbacher Winzers. Schnaitmann pflegt in seinen Weinen einen unaufgeregten, fast scheuen Stil, der aber umso nachhaltiger wirkt, wenn man sich auf ihn einlässt. Das wird gerade beim Sauvignon Blanc offensichtlich, der ja sehr grell, laut, fast marktschreierisch sein kann. Bei Schnaitmann ist das Gegenteil der Fall – schon beim Gutswein, dem Steinwiege Sauvignon Blanc, findet sich ein eigenständiger Charakter, der mit dieser Reserve auf die Spitze geführt wird. Wir halten diesen Wein für ein feines, tiefgründiges, völlig unaufgeregtes Meisterwerk, das sich seiner Stärken jedoch absolut bewusst ist. Wenn man ihn einer Stilrichtung zuordnen wollte, dann wäre es die eines oftmals ebenso vornehmen Sancerre-Cru, dem man wie dieser Reserve eine gewisse Zeit im Holz gegeben hat. Mit Holz ändert sich ein Sauvignon Blanc in beeindruckender Art und Weise. Das Holz nimmt dem Wein den Pop und gibt ihm die Klassik. In diesem Fall heißt das, dass sich die Reserve mit Noten von einer gerade reif werdenden Ananas, einer jungen Netzmelone, Grapefruit und gelben Stachelbeeren öffnet, wobei sich die sonst oft so prägende grüne Aromatik des Sauvignon lediglich in Nuancen von Salbei, Minze und Cassisblättern widerspiegelt. Was den Wein leicht geheimnisvoll macht, sind die Noten von Rauch und Gesteinsmehl, die einerseits den Holzeinsatz erkennen lassen, andererseits eine Ahnung davon erzeugen, wie mineralisch dieser Wein sein wird. Diese mineralische Lebendigkeit und Frische wird dann auch am Gaumen schnell offensichtlich, denn sie durchdringt die saftig gelbe, auch hier leicht exotische, sich nie aufdrängende, sondern immer nuanciert bleibende Frucht. Die Mineralik geht einher mit einer pikanten, stimmigen und reifen Säure sowie einem leichten Extrakt, der für Spannung am Gaumen sorgt. Was uns bei dieser Reserve zusätzlich in ihren Bann zieht, ist die trockene Straffheit des Weines und die gleichzeitige Geschmeidigkeit. Sauvignon Blanc verfügt hierzulande gerne über eine gewisse Restsüße, die bei diesem Wein allerdings völlig fehl am Platz wäre. Stattdessen baut der Sauvignon über Tage – wenn man ihn denn über Tage hinweg probieren mag – Druck auf und wird immer präziser und komplexer. Man sollte diesem Wein große Burgunder-Gläser gönnen, denn er spielt genau in dieser Liga. Wie jedes Jahr einer unserer absoluten Lieblings-Sauvignons.

Trinkreif ab sofort bis 2026

22,50 €

(entspricht 30,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DWU014015

Inhalt: 0,75 l

Schnaitmann, Evoé! ROT trocken 2016

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Evoé! ROT trocken
Evoé ist die Kunst, unkomplizierten Trinkgenuss und Klasse miteinander zu verbinden.

Das Leben ist direkt viel angenehmer mit einem solchen Wein, den Rainer Schnaitmann als seinen ‚Alltagswein’ bezeichnet. Der Evoé tut genau das, was er auf dem Etikett schon andeutet: Er tänzelt beschwingt auf der Zunge, und er verbindet die durch und durch seriöse Art des Weinmachens mit einer wunderbaren Entspanntheit und ganz viel Trinkvergnügen. Die Cuvée aus Dornfelder, Cabernet, Lemberger und Regent zeigt sich in einem dunklen Violett, fast wie der frisch gepresste Brombeersaft, nach dem der Wein auch duftet. Doch es sind nicht nur Brombeeren, sondern mit zunehmender Luftzufuhr auch Pflaumen, Kirschen und vor allem Gewürze wie Zimt und Nelken, die den Wein so attraktiv machen. Da könnte man jetzt meinen, der Evoé sei nur was für den Winter, aber weit gefehlt. Die Kirschen erinnern eher an Sauer- denn an Süßkirschen und bringen eine angenehme Frische in den Evoé – im Duft wie auch am Gaumen. Der Wein ist angenehm seidig und am Gaumen auch würzig und saftig. Rainer Schnaitmann schafft mit diesem Wein einen so angenehmen wie unkomplizierten Rotwein, der weit mehr ist als ein einfacher Zechwein – jene Art, für die Württemberg früher eher bekannt war. Die Frucht ist dunkel und reif, der Gerbstoff samtig, doch sowohl der Ausbau in gebrauchtem Holz als auch der Einsatz von Cabernet und Lemberger bringen etwas Griffiges wie auch Elegantes in den Wein, mit dem man sich schnell anfreunden kann. Ein wunderbarer Trinkspaß!

Trinkreif ab sofort bis 2021

8,50 €

(entspricht 11,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DWU010116

Inhalt: 0,75 l

Schnaitmann, Simonroth Cuvée D, rot trocken 2016

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Simonroth Cuvée D, rot trocken
Bordeaux-Cuvée auf Fellbacher Art

In Fellbach fühlen sich nicht nur die typischen Rebsorten Württembergs und des Burgund wohl, sondern ebenso Bordelaiser Gewächse wie Merlot und Cabernet Sauvignon. Das beste Beispiel dafür ist die Simonroth Cuvée D, in der beide Rebsorten enthalten sind. Rainer Schnaitmann aber hat es nicht etwa dabei belassen, Bordeaux nach Stuttgart zu verpflanzen, er hat den 60 % Merlot und 10 % Cabernet Sauvignon noch eine gehörige Portion Lemberger mit auf den Weg gegeben. Und so wird aus dieser Cuvée eine gelungene und extrem spannende Liaison, denn der Lemberger fügt sich hervorragend in das Duo ein: Lemberger oder auch Blaufränkisch, wie man die Sorte in Österreich ja nennt, ist eben eine sehr charakterstarke wie wandlungsfähige Sorte. Sie kann betont burgundisch ausgebaut werden, aber ebenso nach Bordelaiser Art. Bei Schnaitmann stehen die Reben auf dem typischen Gipskeuper und bunten Mergel, den es in Fellbach gibt. Die biologisch bewirtschafteten Weinberge wurden zum perfekten Zeitpunkt gelesen, sodass der Wein Kraft und Druck hat, aber ebenso Frische und einen überaus seidigen Gerbstoff. Die Cuvée wurde zu 50 % in neuen und zu 50 % in gebrauchten Barriques ausgebaut. Das Holz sorgte für eine gelungene Struktur und einen feinen Vanilleton, der sich wunderbar in die üppige Nase aus Frucht und Gewürzen integriert. Schattenmorellen und Pflaumen bilden hier den Auftakt zu einem sinnlichen Kammerkonzert. Weichselkirschen setzen ein, dann Töne von Nelken und Veilchen, schließlich reife Himbeeren. Das ist schon im Duft, dem Merlot sei Dank, ein überaus charmanter Wein. Am Gaumen aber wird er geradezu sinnlich, denn das Tannin hüllt den Gaumen in Samt und Seide, die Vanille sorgt für feine Kopfnoten, während der Körper aus reifer, saftiger Kirschfrucht besteht – ergänzt um ein leichtes Pfefferl, etwas Holzwürze und eine präzise Säure. Was für ein harmonischer Wein! Würde man einen solchen Wein als Cru Bourgeois für diesen Preis in Bordeaux erwerben können, würde man sich überschlagen mit positiven Bewertungen. Bei Rainer Schnaitmann ist es glücklicherweise ganz normal, so viel Wein in dieser Preisklasse zu bekommen. Unbedingt probierenswert.

Trinkreif ab sofort bis 2024

14,00 €

(entspricht 18,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DWU011316

Inhalt: 0,75 l

Schnaitmann, Steinwiege Lemberger 2016

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Steinwiege Lemberger
Ein Wunder an Filigranität

Parker: „Der beste Steinwiege Lemberger bisher. Sehr empfehlenswert!”

Der typische Württemberger Lemberger ist meist ein recht würziger und kerniger Typ. Bei Rainer Schnaitmann ist das völlig anders. Er sieht diese württembergische Leitrebsorte viel feiner, viel feinsaftiger und – wenn man so will – viel femininer. Der 2016er Steinwiege Lemberger, dem Stephan Reinhardt in Parkers Wine Advocate 90 Punkte verleiht und auf ganzer Linie empfiehlt, ist der schönste Ausdruck dieses burgundischen Stils. Schon die leicht transparente Farbe deutet dies an und bestätigt sich im Duft: denn auch die Nase ist wunderbar transparent, und es duftet fein und klar nach Sauerkirschen, Backpflaumen, Veilchen und Granatapfelkernen sowie ein wenig nach Teer (wie bei einem jungen Syrah), nach Wacholder und ein wenig Ras el Hanout. Man fühlt sich bei diesem Duft fast an die Rhône versetzt. Am Gaumen verbinden sich die dunkle und reife Frucht und die orientalische Würze mit präziser Säure und einem filigranen Tannin zu einem wunderbaren Spannungsbogen. Schnaitmann hat die Maischegärung mit 80 % ganzen, unentrappten Trauben durchgeführt und den Lemberger dann in alten Holzfässern ausgebaut. Gerade der Einfluss der Rappen sorgt bei diesem reifen Wein für die notwendige Kühle und Klarheit und führt zu einer äußerst eigenständigen und vor allem charmanten Version eines Lembergers. Châpeau, Rainer Schnaitmann!

Trinkreif ab sofort bis 2021.

11,90 €

(entspricht 15,87 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DWU013616

Inhalt: 0,75 l

Schnaitmann, Simonroth Lemberger 2016

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Simonroth Lemberger
Burgenland? Nein, Fellbach!

Tief, komplex und überaus elegant präsentiert sich der Simonroth Lemberger.

Mit dem Simonroth Lemberger setzt Rainer Schnaitmann den Blinker und fährt heraus aus dem Windschatten der Burgenländer Blaufränkisch; denn es waren diese Weine, die in den letzten Jahren international für Furore gesorgt haben, denken Sie nur an die genialen Weine Uwe Schiefer, Moric oder Gernot Heinrich. Mit seinem Lemberger aber zeigt Schnaitmann, dass man mit biologischer und aufwendiger Weinbergsarbeit, einer klaren Idee im Kopf und präziser Arbeit im Keller auch in Fellbach in dieser Liga spielt. Hier ist ein wunderbarer Lemberger entstanden, der feingliedrig ist, der Raffinement und Präzision mit Dichte und Tiefe zusammenbringt und nicht durch Zufall in Burgunderflaschen abgefüllt wurde. Es ist die burgundisch anmutende Eleganz und Transparenz und die mineralisch wirkende Lebendigkeit, die diesem Wein seine wahre Größe verleiht. Im Glas leuchtet der Simonroth transparent rubinrot und öffnet sich fast zart und schüchtern mit Noten von Walderdbeeren und Veilchen, Wacholder, Thymian und zermahlenem Stein, bevor die ersten Zwetschgen, ein wenig Holunder und Schlehe hervorlugen. All das braucht ein wenig Zeit, um sich zu zeigen, oder auch eine Karaffe, wenn es etwas schneller gehen soll. Der Simonroth ist noch jung und ganz sicher für eine längere Reifezeit angelegt, auch wenn er jetzt schon großen Spaß macht – im Duft sowieso, wo zu all den fruchtigen und an Waldbeeren erinnernden Aromen auch ein paar orientalische Noten hinzukommen. Vom Holz – oftmals ein Kennzeichen württembergischer Lemberger – findet man übrigens hier kaum eine Spur. Schnaitmann zieht es vor, den Wein in gebrauchten Barriques und Tonneaux auszubauen. Dafür aber vergärt er den Wein mit ganzen Trauben und liest sie zu einem so perfekten Zeitpunkt, dass die Säure reif und präsent ist. Der Wein besitzt eine wunderbare Struktur, viel Kraft und ein feines, elegantes Tannin, das den Lemberger in ein langes, von lebendiger Mineralität geprägtes Finale trägt. Welch grandioser Lemberger ist Rainer hier gelungen, bereits jetzt und auch in einigen Jahren, wenn der Simonroth sein ganzes Potential ausschöpfen wird.

Trinkreif jetzt aus der Karaffe, bis 2028

20,50 €

(entspricht 27,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DWU012616

Inhalt: 0,75 l

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