Saarwellingen, am 20. Juni 2018

Pinard de Picard - Newsletter

WEINGUT FRIEDRICH BECKER – Schweigen, Pfalz

Friedrich Becker 2014:
Tänzelnd feine Burgunder mit der gewohnten Substanz.
Ein Traumjahrgang!

Friedrich Becker

Gault Millau: „Kaum jemand sonst kann eine so lückenlose Reihe großer Spätburgunder aufstellen,
die längst schon seinen exzellenten Vorbildern aus der Bourgogne Paroli bieten können“
.

Der „alte Fritz“, und sein kongenialer Sohn, der „junge Fritz“, die seit Jahren gemeinsam verantwortlich zeichnen für die sensationellen Qualitäten aus dem beschaulichen Ort Schweigen in der Pfalz, sind deutsche Weinikonen! Kürzlich besuchten wir das Weingut, um den aktuellen Jahrgang, bei den Rotweinen reden wir hierbei über 2014 (!), zu verkosten. Fritz Junior hat im Jahrgang 2014 wunderbar präzise und erfrischende Burgunder auf die Flasche gezogen. Mehrmals haben wir uns nun durch das eindrucksvolle Sortiment probiert, und, da die Weine so viel Spaß machten, auch getrunken und dazu die Weinberge begutachtet. Nicht nur die Blüte ist dieses Jahr besonders früh und sprießt, auch die Böden zeigen sich wunderbar vital. Eine wunderschöne Interpretation des Grauburgunders ist Fritz Becker mit dem ‚Kalkmergel 2017’ gelungen. Ein stoffiger und anspruchsvoller Grauburgunder, mit Kupferreflexen in der Farbe. Unser Grauburgunder des Jahres! Deutsche Spitze sind auch die Großen Gewächse St. Paul und Kammerberg, die sehr würzig und fein ausfallen. Ganz oben steht der Heydenreich aus einer nur 0,8ha kleinen Parzelle. Und außerdem konnten wir ein wenig Zukunftsmusik lauschen. So hat Fritz Junior vor einiger Zeit begonnen, in einer fantastischen Lage, die auf einem Kalksteinsockel thront, alte Gewürztraminerreben umzuveredeln. Auf 0,8ha stehen hier jetzt Pinot Noir, die er mittels der auch im Burgund üblichen, Selection Massale’ aus eigenen Weinbergen gedeihen ließ. Der Wein wird unter der Bezeichnung „La Belle Vue“ gefüllt werden und feiert mit dem Jahrgang 2014 sein Debüt. Auch wenn noch nicht klar ist, wann der Wein erscheinen wird, so haben wir hier einen von rotkirschiger Frucht und Feinheit geprägten Burgunder verkosten dürfen, der für uns in Deutschland zukünftig neben Kellers Morstein-Spätburgunder eine neue Benchmark setzen könnte. Pinot Noir zum Verlieben! Und die ersten Top-Chardonnay-Anlagen im Großen Gewächs St. Paul sind schon gepflanzt. Es bleibt also spannend im Hause Friedrich Becker. Die Zukunft sieht hier rosig aus und wir freuen uns, Ihnen diese beiden neuen Weine in der Zukunft anzubieten. Das Weingut Friedrich Becker zählt zur absoluten Spitze deutscher Burgunderkunst!

Friedrich Becker
Kein Wunder: Ein großartiges Terroir, steile Hanglagen und sanfte Hügel, traumhafte Reben aus bestem, teilweise uraltem genetischen Material und eine vorbildliche Weinbergsarbeit tatkräftiger Menschen gehen bei unserem Kleinod aus der Südpfalz eine unübertreffliche Synthese ein! „Unseren größten Reichtum behandeln wir nicht selten wie Dreck. Das Erd-Reich“. Friedrich Becker nimmt kein Blatt vor den Mund. Unangepasst ist er. Ein engagierter Charakterkopf. „Der herbe Duft des Bodens zwischen Tau und Tag, beim ersten Gang durch den Weinberg, sagt der Nase des Winzers alles über den Zustand seines Weinbergs.“ Und damit über seinen wertvollsten Besitz. Dieses ihm anvertraute Erd-Reich in seinem natürlichen Gleichgewicht lebendig und vital zu erhalten, gebietet der Respekt vor der Natur. Aber auch das ureigenste Interesse. Denn nur auf dieser Grundlage wächst Qualität. Hier im Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, sind die Böden mit besonderem geologischem Reichtum gesegnet. Neben Buntsandstein besitzt die Region jene Melange aus Kalk, Mergel und Ton, wie sie auch das Burgund auszeichnet. Nicht zufällig also hat Vater Becker hier vor über 40 Jahren Pinot Noir gepflanzt. Und mittlerweile ist aus einer vagen Hoffnung und einer großen Vision süße Realität geworden: Friedrich Becker ist, Schritt für Schritt, zu einem der besten Spätburgunderwinzer Deutschlands avanciert. Die tatkräftigen Beckers sind sich einig: „Der beste Dünger eines Weinbergs sind die täglichen Fußstapfen seines Winzers. Im Keller dürfen wir nur mehr keine handwerklichen Fehler machen, arbeiten nur mit Schwerkraft, ohne Pumpen, und so schonend wie irgend möglich, um nur die feinsten Tannine aus der Traubenhaut zu extrahieren. Doch unsere mineralischen Weine werden nie besser sein als das Lesegut, das zum Hoftor hereinkommt“, lautet das einhellige Urteil von Vater und Sohn! Und in solch vorbildhafter inneren Einstellung liegt die Dominanz dieser genialen Rotweinwinzer.

Der Schweigener Betrieb verfügt über geniale Terroirs. Mit den Großen Gewächsen aus den drei Lagen Kammerberg, St. Paul und Heydenreich, die im Grenzgebiet Pfalz/Elsass überwiegend auf französischer Seite liegen, gelingt ihnen ein Trio exzellenter Pinot Noirs. Der Kammerberg, mit ältesten Reben gepflanzt im Jahrgang 1967, ist dabei immer der maskulinere, in der Jugend kräftigere Pinot Noir, wohingegen die Lage St. Paul durch ein charmantes Bouquet und viel Feinheit im jugendlichen Stadium geprägt ist. Die direkt darüber liegende Lage, welche wie ein Hochplateau über dem steilen St. Paul thront, stellt die bisherige Krönung der Pinot Noirs dar. Die Reben müssen sich hier regelrecht durch den harten Kalk bohren, der schon nach wenigen Zentimetern auftritt. Das stresst die Pinot-Noir-Rebe, wozu sie sich zu Höchstleistungen anstrengen muss, um an Wasser und Nährstoffe zu kommen.

Seitdem Friedrich Becker Junior den Großteil der Vinifikation übernommen hat, wirken die Weine auf uns nochmals, als seien sie dem französischen Vorbild, Burgund, etwas näher gerückt. Dabei zeichnet die Rotweine des Hauses eine für Deutschland ungewöhnliche Struktur aus. Die Pinot Noirs haben hier, ähnlich wie im Burgund Weine der Appellationen Gevrey-Chambertin und Vosne-Romanée, eine markante Gerbstoffstruktur, die als Reifungsgerüst dient. Auch die Frucht fällt im Hause Becker stets etwas dunkler aus, ohne dabei Aromen aus dem Holz zu ziehen. Fritz Becker hat sich über die Jahre viele Techniken angeeignet, um Pinot Noir nach seinen Idealvorstellungen zu vinifizieren. Er setzt auf eine frühe Entblätterung der Trauben, sodass die jungen Beeren mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr eine dicke Haut bekommen. „Wie Menschen, die im Frühsommer erst mal eine gewisse Grundbräune bekommen müssen, um dann für die folgenden Hitzeperioden geschützt zu sein, muss auch die Traube möglichst früh dickschalig werden, um dann eben keine hitzigen Noten durch zu starke Sonneneinstrahlung zu entwickeln.“ Die Weinberge sind bestens gepflegt. Das bedeutet mitnichten, dass hier akkurat geschnittene Hecken und kunstrasenartige Böden vorliegen. Nein, wer einmal durch den Kammberberg oder St. Paul gelaufen ist, muss sich regelrecht durchschlagen und läuft durch begrünte Böden, voll Wildsaaten und kann sich an der Biodiversität der Weinberge erfreuen.

Becker, Grauer Burgunder trocken 2017

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Becker, Grauer Burgunder trocken
Grauer Burgunder mit Charakter.

Dieser Gutswein stammt von Kalk- und Sandsteinböden. Fritz Beckers Grauburgunder-Reben stehen sowohl auf der südpfälzischen als auch bereits auf der elsässischen Seite. Dieser fein mineralische Grauburgunder ist ein echter Charakterkopf. Das fängt bereits damit an, dass die vollreifen Trauben nur von Hand gelesen werden und dann besonders langsam im Keller auf der Feinhefe belassen werden. Und auch im Glas ist dieser Wein anders als alles, was man in dieser Preisklasse ansonsten oft an banalem Pinot-Grigio-ähnlichem Getränk bekommt. In zwiebelschalenfarbenem Gewand wandert dieser Wein ins Glas. Ja, dieser Grauburgunder hat tatsächlich einen Schuss rötliche Reflexe im Glas. Kein Wunder, denn die Beeren dieser Rebsorte sind tatsächlich eher rötlichgrau als weiß gefärbt.

Es duftet dann überraschend blumig und klar. Ein Hauch frische Rosen, etwas Honigmelone, Kräuter und auch eine gewisse Rauchigkeit versammeln sich hier. Am Gaumen glänzt der Wein mit seiner dezenten Cremigkeit. Es ist ein weicherer, ja schmeichelnd frischer Grauburgunder mit Aromen von Pfirsich und Pampelmusen und einem Hauch Johannisbeeren, nur ohne die adstringierende Säure. Ein aromatisch glasklarer Weißwein, mit einem Hauch Zitrone im Ausklang. Er tänzelt geradezu am Gaumen, erfrischt diesen und hebt dann im Ausklang wieder ab und es bleibt die Impression einer frischen Sommerbrise am Gaumen. Für einen Pfälzer Grauburgunder schier unglaublich mineralisch, frisch und hochelegant. Ein leckerer, begeisternder Grauburgunder von edler Stilistik und nur 12,5% Vol. Alkohol, eine Demonstration des kerngesunden, optimal gereiften Lesegutes und eine gewaltige Provokation für so viele überteuerte seelenlose Pinot Grigios, deren einziger Vorteil ihr so viel schöner klingender italienischer Sortenname ist!

9,90 €

(entspricht 13,20 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DPF011117

Inhalt: 0,75 l

Friedrich Becker
Becker, Grauer Burgunder „Kalkmergel” QbA trocken 2017

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Grauer Burgunder „Kalkmergel” QbA trocken
Ein Unikat! Unser Grauburgunder des Jahres!

Der Grauburgunder, jenseits der Grenze auch Pinot Gris genannt, ist eine Mutation des Pinot Noirs aus der Familie der französischen Burgunderreben. Die Beeren der Traube sind rötlich-grau gefärbt. Genau diese Farbe extrahiert Fritz Becker bei diesem Grauburgunder von Kalkmergelböden durch eine sechstägige Mazeration der Trauben, bevor er sie presst. Durch die mehrtägige Standzeit werden, wie bei einem Tee, die Farbstoffe aus den Traubenschalen gezogen. Und herauskommt dieser zart grapefruitrosafarbene Grauburgunder.

Für uns zählt der ‚Kalkmergel Grauburgunder’ aus dem Hause Friedrich Becker zu den schönsten Weinen, die aus dieser Rebsorte vinifiziert werden. Und im Jahrgang 2017 waren wir bei unserer Verkostung im Weingut derartig begeistert, dass dies für uns schlichtweg der Grauburgunder des Jahres ist! Die alten über 50jährigen Reben, welche natürlich niedrige Erträge liefern, ein hocharomatisches Lesegut, das mehrmonatige Hefelager, welches für eine angenehme Cremigkeit sorgt und die vollreifen Trauben des 2017er Jahrgangs ergeben ein absolutes Unikat. Der Grauburgunder duftet wie ein Chardonnay aus Burgund. Rauchige Anklänge an Stelle floraler Noten. Und dann dieses sensationelle Aufspiel am Gaumen. Eine Saftigkeit, wie man sie von dieser Rebsorte kaum kennt, eine zitronige Frische am Gaumen wie frischer Limettensaft und dann die fein cremigen Hefenoten. All dies zusammen verschmolzen, ergibt einen fordernden, stoffigen Weißwein, der uns ins seiner visuellen wie sensorischen Einzigartigkeit verblüfft. Welch knackig-trockener, rassig-kühler und tief mineralischer Grauburgunder auf absolutem Top-Niveau mit faszinierendem Charakter! Dieser ungemein pikante, mit seinem feinen Säurespiel herrlich frische Weißwein fasziniert auf der Zunge da er bei aller typisch pfälzischen Extraktdichte und feinstem Schmelz unglaublich verspielt, beschwingt und animierend rassig-frisch mit einem langen mineralischen Nachhall daherkommt. Jeder Schluck kitzelt den Gaumen und macht Lust auf das nächste Glas! Und nebenbei erzählt er durch seine Farbe auch noch etwas über die Genetik der Rebsorte. Unser Grauburgunder des Jahres! Absolute Kaufempfehlung. Weißweinliebhaber sollten diese Spielart eines Grauburgunders zumindest einmal probiert haben! Phantastisch!

18,50 €

(entspricht 24,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DPF012217

Inhalt: 0,75 l

Becker, Weißer Burgunder „Kalkgestein” trocken 2017

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Grauer Burgunder „Kalkmergel” QbA trocken
Kalkige Würzigkeit trifft auf helle Frucht.

Dieser Weißburgunder von kalksteinhaltigen Weinbergen dies- und jenseits der pfälzisch-elsässischen Grenze ist ein sehr ernstzunehmender Burgunderkandidat. Der Ausbau auf der Feinhefe im großen Eichenholzfass gibt ihm Struktur und Kraft. Ein weißduftiger, tatsächlich kalkig riechender Weißburgunder (Extraklasse), der elegnat und druckvoll zugleich am Gaumen kreist. Das duftet subtil nach weißer Birne und Pfirsich und einem Hauch Sanddorn. Was uns an Fritz Beckers Interpretation dieser Rebsorte so gefällt ist, wie er es stets schafft, die Frische zu erhalten. Obwohl im Holz ausgebaut, tänzelt der Weißburgunder, hallt zitronig aus und macht so stets Lust auf das nächste Glas. Das ist Weißburgunder in allerbester Form. Stoffig, floral und erfrischend zugleich ohne aber die Mineralität zu vernachlässigen. Ungeschönter und unfiltrierter Weißweingenuss von über 25jährigen Reben!

17,50 €

(entspricht 23,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DPF012017

Inhalt: 0,75 l

Becker, Chardonnay „Schweigen” QbA trocken 2017

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Grauer Burgunder „Kalkmergel” QbA trocken
Purer Trinkfluss, Chardonnay in Wölkchen gebettet.

Beim Chardonnay Ortswein aus Schweigen achtet Fritz Becker stets auf Trinkfluss. Das ist ein Bilderbuch-Chardonnay, gewachsen auf Kalksteinböden, vergoren und ausgebaut in kleinen Eichenfässern. Wir schätzen diesen Wein, weil er kein Angeber-Typ ist, oder wie es neudeutsch so schön heißt, kein Poser. Das heißt, er will nicht beeindrucken, sondern getrunken werden. Gerade im Jahrgang 2017 zeigt er sich von einer verführerisch schmeichelnden Seite, ist wie auf Wölkchen gebettet. Das zarte Bouquet duftet nach Zitronen, weißen Blüten und heller Birne. Am Gaumen kreist der Chardonnay mit weicher Säure, wirkt zart cremig und ausgewogen fruchtig. Wieder Zitronen, etwas Apfel, Mirabellen und ein Schuss Sanddorn, der Frische gibt. Der Ausbau im Holz hat ihm Charakter gegeben, dämmt die Frucht gekonnt ein und trotzdem nimmt man das Eichenfass kaum wahr. Nur vom Holz geküsst wurden die reifen Träubchen! Ein wunderbarer Chardonnay, genialer Essensbegleiter vielseitiger Speisen und ein Ortswein, der bereits jetzt Wahnsinnsfreude bereitet, mühelos jedoch über 5 Jahre getrunken werden kann.

Ein toller, universeller Essensbegleiter.

22,50 €

(entspricht 30,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DPF012817

Inhalt: 0,75 l

Becker, Spätburgunder QbA trocken 2014

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Spätburgunder QbA trocken
Spätburgunder-Einstieg hors classe!

Fritz Beckers Basis-Spätburgunder ist eine Klasse für sich. Man würde nicht ahnen, welch Qualität hier bereits für 12,00 € im Glas steckt und welcher Aufwand bei der Produktion dieses kleinen Geniestreichs betrieben wurde. Liebe Kunden, wir werden nicht, beim Thema Burgunder immer wieder hervorzuheben, welch wichtige Rolle doch die Arbeit des Winzers spielt. Große Lagen und ihr Potenzial können nur aufblühen, wenn sie durch aufmerksame Winzershand geleitet werden. Und Fritz Becker hat große Ansprüche! Bei diesem Wein landen z.B. auch die kerngesunden Spätburgunderträubchen, die es nicht in die Große Gewächs schaffen und bei der Vorlese ausgesucht werden, im Fass. 100% Handlese! Und weil die Qualität des Traubenmaterials bereits derartig hoch ist, sieht selbst der Basisspätburgunder schon einen geringen Barriqueanteil. Kein Stahl, sondern eine Mischung aus großem und kleinen Holz. 17 Monate verbringt der Wein dann währende Ausbau darin.

Und im Finesse-Jahrgang 2014, für uns ein perfektes Jahr für die Pinot-Noir-Traube, da Eleganz und Frische fördernd, duftet der Gutswein nach frisch angequetschten roten Früchten. Kann man knackige, saftige Früchte riechen? Wir meinen schon! Neben Herzkirsche und Schlehe tummeln sich hier auch reife Nektarinen und ein Hauch weißer Pfeffer. Welch träumerisches Pinot-Bouquet. Am Gaumen dann gleitet der Wein weich und zart umher. Aromen von Erdbeeren und viel Himbeere kommen auf, unterlegt von einer angenehmen Aromatik in Richtung Hibiskusblütentee. Das ist tänzelnd zarter Spätburgunder wie wir ihn lieben. Finesse und Leichtigkeit prägen diesen Wein. In dieser Klasse besitzt Beckers Spätburgunder eine Tiefe und Anspruch, wie wir diese nur selten finden. Bei aller Eleganz ist Beckers Weine aber stets ein besondere ‚Herzhaftigkeit’ eigen, die gleich zum nächsten Schluck animiert. Für uns mit den Weinen von Johannes Jülg absolut führend in der gesamten Pfalz. Eine Referenz im Einstiegsbereich. Spätburgunder für 12 € geht nicht besser.

12,00 €

(entspricht 16,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DPF011714

Inhalt: 0,75 l

Becker, Pinot Noir „B“ 2014

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Pinot Noir „B“
„B“ wie Becker, Besser, Barrique!

Der Pinot Noir „B“ ist die logische Konsequenz oder Weiteremtwicklung des einfachen Spätburgunders. Die Reben sind hier generell älter, der Ausbau fand komplett in Barriques statt, davon ein geringer Teil von 10% in neuem Holz. Für uns ist das einer der schönsten Pinot Noir aus der Pfalz. Die überwiegend kalkhaltigen Lagen und der 18monatige Ausbau im Barrique (Pfälzer Eiche!) ergeben eine Komplexität und Vielschichtigkeit, die man in dieser Preisklasse ansonsten nicht erwartet. Und im wunderschön eleganten Jahrgang 2014 kommt die ganze Finesse dieser Cuvée bestens zur Geltung.

Der Wein duftet zunächst nach feinen Walderdbeeren und etwas Johannisbeere. Dann, mit zunehmender Belüftung, verdunkelt sich die Frucht zu einer Hand voll Brombeeren, etwas Kirschfrucht und Eukalyptus. Am Gaumen ist das Holz wunderbar subtil dosiert, die Tannine sind zart und seidig. Der Mund wird ausgekleidet von roten Früchten und einem Hach Pampelmuse und Minze. Im Nachhall kommen dann auch Veilchen zur Geltung, sogar etwas Tomatengrün, was eine, unserer Meinung bei Friedrich Becker so typische, herzhafte Aromatik begünstigt. Das ist fein und trotzdem kraftvoll, ein exzellenter Wein!

Diese fabelhafte Hommage an eine der großen Rebpersönlichkeiten der Welt kann man ab sofort genießen (schmeckt am besten am zweiten Tag aus der geöffneten Flasche), Höhepunkt 2019 bis nach 2025.

16,90 €

(entspricht 22,53 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DPF012514

Inhalt: 0,75 l

Becker, Pinot Noir „Rechtenbach” 2014

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Pinot Noir „Rechtenbach”
Was für eine geniale Nase!

Aus der Gemarkung Rechtenbach, von kalkfelsigem Untergrund, stammt dieser Pinot Noir. Fritz Becker hat diesem kräftigen und doch feinen Pinot Noir ein verzauberndes Bouquet abgerungen. Das tänzelt, das streichelt die Seele mit seiner feinduftigen Nase. Herzkirsche und Erdbeere schweben als Kopfnote umher. Die Herznote sind aber dunkle Beeren, dann Sauerkirschen und sogar Nektarinen. Und dahinter bleibt ein Unterton von schwarzem Pfeffer und sogar ein Hauch Haselnuss. Ausgebaut in kleinen Fässchen aus zumeist Pfälzer Eiche über einen Zeitraum von 18 Monaten, hat der Pinot Noir regelrecht an Struktur und Tiefe gewonnen. Am Gaumen sind die Tannine samtig und fein, schlängeln sich an einer ausgeprägten Herzkirschnote vorbei, nebst salzigen Akzenten, einem Hauch Bittermandel und einer feinen, reifen Säure. So viel Finesse wie im kühlen Jahrgang 2014 hatte der Rechtenbacher Pinot Noir noch nie! Gegenüber 2013 hat dieser Wein in der Jugend noch mehr Charme, während der 2013er Jahrgang ein Langstreckenläufer ist, der Geduld benötigt. Der Kontrast 2013 zu 2014 ist hier wirklich wie im Burgund. Das ist würzig und fruchtig zugleich und vor allem für Friedrich Becker äußerst feminin. Und dies, obwohl die Weine stets immer ‚Pälzer Buben’ sind, also manchmal auch in der Jugend burschikoser ausfallen können. Ein grandioser Pinot der Extraklasse, nicht zuletzt auch aus dem Grund, weil hier der Großteil aus der 1er Cru Lage Herrenwingert einfließt. Ein ganz hervorragender Pinot Noir, großes Burgunder-Kino!

21,00 €

(entspricht 28,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DPF010114

Inhalt: 0,75 l

Becker, Pinot Noir „Schweigen“ 2014

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Pinot Noir „Schweigen“
Tänzelnder Pinot Noir.

Der aus feinsten Schweigener Lagen stammende Pinot Noir verbrachte 17 Monate in Eichenholzfässern aus deutscher und französischer Eiche. Er ist nochmals eine Spur eleganter und rotfruchtiger als sein Ortskollege aus Rechtenbach, der im Jahrgang 2014 trotz seiner typischen Kraft ebenfalls bemerkenswert elegant ausgefallen ist. 2014 ist einfach ein Jahrgang, in dem die Pinot-Noir-Traube nur so strahlt. Lauschen Sie einmal dem Bouquet, denn es hat so viel zu erzählen, wenn man den Wein einfach einige Minuten im offenen Glas beobachtet. Da wären diese feinen Noten von eingelegten roten Früchten, fast schon ätherisch duftend. Herzkirschen, rote Beeren, auch ein Hauch Pastillen und Minze. Am Gaumen ist dieser Pinot Noir eine deutliche Nuance hellfruchtiger als der Rechtenbacher Ortswein. Das Thema ist hier die Eleganz! Er tänzelt geradezu auf der Zunge, wirkt unbeschwert und leichtfüßig. Doch da ist auch ganz schön Substanz da. Ein wunderbarer Ortswein von Fritz Becker, der problemlos das Zeug haben dürfte, weit über ein Jahrzehnt zu reifen. Hier etabliert sich gerade eine neue Klasse unterhalb der Großen Gewächse, die immer mehr an Qualität und Substanz gewinnt. 1er Cru-Niveau! Ein Pinot Noir zum Träumen schön.

21,00 €

(entspricht 28,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DPF012614

Inhalt: 0,75 l

Becker, Herrenwingert Pinot Noir 2014

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite | In Subskription. Lieferung voraussichtlich September 2018.
Herrenwingert Pinot Noir
Alte Reben auf altem Kalk.

Fritz Beckers Pinot Noir vom Herrenwingert stammt aus Rechtenbach, direkt an der französischen Grenze. Dieser auf Kalkstein mit lehmig-toniger Auflage gewachsene Pinot Noir von alten Reben besitzt alle Attribute eines feinen Burgunders. 2014 ist einfach ein Traumjahrgang für eleganten Pinot Noir. Der Herrenwingert lädt zum Träumen ein mit seinem herrlich zartduftenden Parfüm von dunklen Waldbeeren, Lavendelpastillen und schwarzem Pfeffer. Am Gaumen zeigt er sich dann stoffig, von einem feinen, aber kompakten Tanningerügst begleitet, übrigens eines der Markenzeichen bei den Spätburgundern aus dem Hause Friedrich Becker. Sie sind stets wie ihre Kollegen aus dem Burgund auf Entwicklungspotenzial ausgebaut und haben daher eine für deutsche Spätburgunder oft unüblich zupackende Struktur.

Und dann ist da diese für 2014 typische Frische der Frucht. Dunkle Waldbeeren, auch etwas Himbeere und Sauerkirschen. Das ist ein würzig-erdiger Pinot Noir mit eleganter Frucht, der sich bereits jetzt nach Freigabe ungemein gut trinkt, sicher aber ein Potenzial von mindestens 10 bis 15 Jahren hat. Ein sexy Pinot! Wie Fritz Becker nochmals am Weingutsstil geschliffen hat ist beachtlich. Höchster Qualitätsanspruch vom Basis- bis zum Spitzenwein. Wir haben uns kürzlich wieder die kerngesunden Weinberge in Schweigen angeschaut und waren verblüfft, wies sich die Philosophie von Fritz weiterentwickelt hat. Und wir haben das Gefühl, auch wenn die Weine jetzt schon zur absoluten Spitze der 5 besten Pinoterzeuger Deutschlands zählen, dass uns der 38jährige Fritz nochmals in den kommenden Jahrzehnten extrem überraschen wird.

39,00 €

(entspricht 52,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DPF012714

Inhalt: 0,75 l

Becker, Steinwingert Pinot Noir 2014

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite | In Subskription. Lieferung voraussichtlich September 2018.
Ein Purist von Kalkböden!

Fritz Beckers Pinot Noir aus dem ‚Steinwingert’ stammt von Kalksteinfelsen mit nur sehr geringer lehmig-toniger Auflage. Dadurch ist er gegenüber seinem Sparringspartner, dem ‚Herrenwingert’, stets eine Spur tänzelnder und filigraner. Der Herrenwingert hat eine feste und kompakte Art, Steinwingert definiert sich mehr über die Feinheit und Eleganz. Dieser Pinot Noir duftet zart nach Himbeere, Sauerkirschen und etwas Zwetschge mit Bittermandel. Am Gaumen ist das Tannin dann enorm fein, typisch für die Weine aus dem Hause Friedrich Becker, aber stets griffig und auf langes Lagerpotenzial ausgelegt. Und dann ist da diese verführerisch hedonistische 2014er-Eleganz, die dem Pinot Noir wirklich wie auf den Leib geschneidert ist. Die zarte Säure gibt dem Wein Frische und Trinkfluss in der Jugend. Das tänzelt am Gaumen, mit Aromen von Schwarztee, Sauerkirsche und etwas Waldboden wirkt er erhaben und filigran. Wir haben diesen Wein über zwei Tage verkostet und mussten feststellen, dass ihm aktuell etwas Luft besonders zuträglich ist, zeigt er sich doch direkt nach dem Öffnen erst straff und schüchtern, blüht dann aber total auf und wirkt regelrecht feminin. Ein wunderbarer Steinwingert, ein Spitzen-Pinot-Noir, der direkt in der Nähe des elsässischen Weißenburg angesiedelt ist.

39,00 €

(entspricht 52,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DPF011614

Inhalt: 0,75 l

Becker, Pinot Noir „Sankt Paul” Großes Gewächs 2014

Allergene: Sulfite | In Subskription. Lieferung voraussichtlich September 2018!
Pinot Noir „Sankt Paul” Großes Gewächs
Pinard de Picard - Lieblingswein
Ein Wein, der berührt und die über Jahre hinweg nicht vergessen werden wird!

Sankt Paul ist eine ganz besondere Lage, benannt nach dem in der Nähe liegenden Schloss und bereits auf der französischen Seite der Weinberge. Sie liegt direkt unterhalb des legendären Heydenreichs. Dieser steile Südhang auf Kalkgestein ist besonders gut durch Winde vom direkt darüber liegenden Wald geschützt, der gleichzeitig für kühle und ausgewogene Nächte sorgt. Die Reben müssen sich hier regelrecht durch den harten Kalk bohren, der schon nach wenigen Zentimetern Auflage auftritt. Das fordert die Pinot-Noir-Rebe und spornt sie zu Höchstleistungen an, um an Wasser und Nährstoffe zu kommen.

Ein ganz großer Pinot Noir, der seine Pendants in den berühmtesten Lagen des Burgunds findet. Dieser Spätburgunder wird auch Bordeaux-Fans höchsten Genuss bereiten. Noble Eleganz paart sich mit süchtig-machendem Sex-Appeal und geschliffenen Tanninen. Ein singuläres Meisterwerk, in dem sich ein großes Terroir versinnbildlicht und sein magisches Antlitz enthüllt. „Friedrich Becker gehört seit seinem legendären 1989er zu den bedeutenden Rotweinmachern Deutschlands und kaum jemand sonst kann seitdem eine so lückenlose Reihe großer Spätburgunder aufstellen. Der Sankt Paul gehört zu den besten Rotweinen Deutschlands!“ urteilt etwa der Gault Millau.

In einem Traumjahr wie 2014 hat Fritz Becker die Essenz der Pinot-Noir-Traube aus dem Sankt Paul eingefangen. Dieser magische Wein duftet zart nach Erdbeeren, Sauerkirschen und Feuerstein. Allein das Bouquet zieht uns bereits in seinen Bann mit dieser ungemein verführerisch ätherischen Komponente und dem Duft von Kräutern. Der zarte Einsatz von Rappen (dieser gehört auch zur Philosophie der beiden Kultdomainen Burgunds, Dujac und Domaine de la Romanée-Conti) bringt Frische und Struktur in diesen feinen Wein. Zunächst schlagen Sauerkirsche und etwas Hagebutte durch, im Ausklang kommen dann erdig-würzige Noten hinzu, verschmelzen zu einem grandiosen Gesamkunstwerk. Hier zeigt sich Fritz unglaublicher Anspruch an sich selbst, den bestmöglichen Pinot Noir zu erzeugen. Der Sankt Paul erscheint, wie zukünftig alle Großen Gewächse, erst vier Jahre nach der Ernte! Ein Meisterwerk von außerordentlicher Güte, Kategorie Lieblingswein.

59,00 €

(entspricht 78,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DPF010414

Inhalt: 0,75 l

Becker, Pinot Noir „KB“ Kammerberg Großes Gewächs 2014

Allergene: Sulfite | In Subskription. Lieferung voraussichtlich September 2018!
Pinot Noir „KB“ Kammerberg Großes Gewächs
Tiefgründige Mineralik trifft feinste Frucht und eine traumhaft präzise Struktur!

Der Kammerberg befindet sich bereits auf der französischen Seite und fällt mit einer Neigung nach Süden ab, direkt auf das idyllische Wissembourg zeigend. Die ältesten Reben wurden hier 1967 gepflanzt und stehen auf Kalksteinverwitterungsböden mit Lehm und Ton auf einer Kalksteinunterlage. Er ist nach der Begebenheit benannt, dass sich bereits die Mönche des Benediktinerklosters in Wissembourg an den Weinen aus diesem Weinberg erfreuten und diesen in ihren Klosterkammern einlagerten. Friedrich Becker sen. erkannte das Potenzial dieser Lage 1965 und erwarb das Stück in einer Zeit, als hier kaum ein Winzer Wein pflanzen wollte. Zu verlockend waren damals die mit Maschinen bewirtschaftbaren Flachlagen unweit dieses magischen Terroirs. Heute jedoch zählen die Weine aus dem Kammerberg nicht nur zur deutschen Spitze, sondern können sich mühelos mit den feinsten Burgundern aus Frankreich messen.

Und der 2014er Jahrgang ist so etwas wie die Qunitessenz der Lage, mit all ihrer Feinheit und großem Potenzial. Dieser feinduftige Pinot Noir besticht durch würzige Noten, viel Sauerkirsche, etwas Sesam und Feuerstein, aber auch Hagebutte und dem Duft nach Waldbeeren. Am Gaumen ist der Kammerberg sehr stoffig, von ungemeiner Dichte. Pinot Noir mit Potenzial, aber eben auch einem hedonistischem Einschlag bereits jetzt in der Jugend. Sohn Fritz Becker, der mittlerweile die Geschicke des Weinguts leitet und den Rotweinen in den vergangenen Jahren nochmals eine konsequente Weiterentwicklung Richtung mehr Finesse und Eleganz gegeben hat, gibt dieses Große Gewächse wie zukünftig alle aus dem Hause Becker erst vier Jahr nach dem Jahrgang frei. So befinden sich diese reifungsbedürftigen Weine bereits nach Freigabe in der ersten Genussphase. Potenzial besitzt dieser Wein aber bis weit nach 2030.

Ganz großes emotionales Kino. Schlicht ein Weltklassewein! In Blindproben wird dieser grandiose Rotwein stets als glänzender Vertreter eines elegant-kraftvollen, klassischen Burgunders erachtet. Ein solch harmonischer, perfekt ausbalancierter Pinot Noir kann niemals billig sein, doch im internationalen Vergleich gesehen ist sein Preis geradezu ein Schnäppchen und auch im Kontext zu anderen deutschen Spätburgundern ist das hier die Königsklasse!

66,00 €

(entspricht 88,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DPF010314

Inhalt: 0,75 l

Becker, Pinot Noir „Heydenreich” 2014

Allergene: Sulfite | In Subskription. Lieferung voraussichtlich September 2018!
Pinot Noir „Heydenreich”
Ein Elixier aus der Pinot-Noir-Traube

Der Pinot Noir aus dem Heydenreich ist ein Mythos. Wer einmal das Glück hatte, diesen magischen Pinot von Friedrich Becker im Glas zu haben, ist daraufhin für die Zukunft ‚verdorben’. Denn alle anderen Erlebnisse mit Weinen aus dieser Traube werden sich an dieser Begegnung messen lassen müssen.

Der Heydenreich liegt direkt oberhalb des St. Pauls. Wer mit Fritz dort einmal durch die Rebzeilen kraxelt, muss erstmal die ordentliche Steigung des St. Pauls erklimmen bis er sich dann auf dem Hochplateau, das der Heydenreich darstellt, erholen darf. Auf dieser nur 0,8 Hektar winzigen Parzelle stehen die Reben praktisch auf purem Kalkstein. Die Luft aus dem angrenzenden Waldstück sorgt für gute Frische und Belüftung der Trauben, ist aber gleichzeitig ein Paradies für Wildschweine und Rehe, die hier an den Trauben naschen oder den Boden aufwühlen. Die Erträge sind unglaublich gering, die Reben müssen sich regelrecht tief in den Kalk bohren, um an Nährstoffe und Wasser zu kommen.

Diese auf französischer Seite liegende Lage ergibt mit Klaus Peter Kellers Morstein wohl aktuell den besten Pinot Noir Deutschlands. Weine, die sich mittlerweile mühelos mit Grand Crus aus Burgund messen können und, auch wenn sie die preisliche Spitze Deutschlands darstellen, im Kontext immer noch enorm preiswert sind.

Der Pinot Noir Heydenreich 2014 ist dazu „verurteilt“, den wenigen Weinliebhabern in aller Welt, die jemals eine Flasche dieser Inkarnation des deutschen Rotweinwunders genießen dürfen, nichts Anderes als hedonistische Freude zu bereiten! Dieser unglaublich komplexe, sinnlich betörende Wein riecht so ungemein vibrierend nach Herzkirsche, hat eine Kopfnote von Kirschpastillen und eine fein ätherische Note. Und er schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es in den ‚lebenden’ Weinbergen der rührigen Beckers an der deutsch-französischen Grenze lebendig vielfältig duftet. Er ist dicht und straff, aber eben nicht erschlagend. Diese Energie und Spannung ist nur allerbesten Pinots eigen, und der Heydenreich besitzt sie.

Probieren Sie, werte Kunden, wenigstens eine Flasche dieses feinfruchtigen, mineralischen, extraktreichen Burgunders, der darüber hinaus eine geniale Frische in sich trägt und eine traumhafte Finesse, der nach Herkunft schmeckt, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist. Power without weight – so wie Klaus Peter Kellers legendärer Riesling G-Max, aber nur aus Pinot Noir und in Rot! Ein Weltklassegewächs!

125,00 €

(entspricht 166,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DPF010614

Inhalt: 0,75 l

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