Spanien

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Land der Emotionen und Traditionen: Rotweinnation Spanien

Spanien zählt zu den drei größten Weinbaunationen. Obwohl die Kulturlandschaft enorm vielfältig ist, gilt vor allem einer Rebsorte größtes Augenmerk: Tempranillo. Besonders in der Rioja liefert jene Rebsorte Rotweine, deren Reifepotenzial Generationen überdauern kann. Das Crianza-System haben die Spanier hier perfektioniert. In den letzten Jahren gewinnen vor allem Regionen wie das ganz im Nordwesten gelegene Bierzo an Bedeutung. Die Rebsorte Menzía sorgt hier für kühle und geschliffene Weine erster Güte. Neben den traditionellen Bodegas definiert die aktuelle Generation Winzer die Weinbaukultur neu und orientiert sich vermehr am französischen Terroir-System, sodass Spanien ein echter Hotspot der Avantgarde-Weine geworden ist. In diesem Zug gewinnen auch Teneriffa und die atlantisch geprägten Gebiete mit autochthonen Rebsorten an Bedeutung. Nicht zu vergessen sind Regionen wie Ribeira del Duero und das Priorat. Während die Sherry-Produktion stetig sinkt, genießen Klassiker wie der spritzige Cava nach wie vor hohes Ansehen.

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Foto: Priorat

Priorat

Nur ganz wenige Anbauregionen der Welt können eine derart märchenhafte Erfolgsstory aufweisen wie die winzige, vor wenigen Jahren noch gänzlich unbekannte, in der unwegsamen Bergwelt gelegene katalanische Enklave. Unter Führung des Universitätsdozenten José Luis Pérez erkannte eine junge Generation von Weinmachern das einzigartige Potential dieser Region, insbesondere die phantastischen Qualitäten der sehr alten Garnacha und Carineña Rebstöcke.

Foto: Toro

Toro

Das Anbaugebietes Toro ist geprägt von extremem Klima mit Sommertemperaturen bis zu 40° C, betrachtet man die wasserdürstenden Reben auf kargem Boden und weiß, dass die Tinta de Toro eine enge Verwandte der großen Tempranillorebe ist, dann verwundert die Kraft, Dichte und Opulenz der hier entstehenden Weine nicht mehr.

Foto: Ribera del Duero

Ribera del Duero

Bis vor etwa 30 Jahren wurde die Region Ribera del Duero als Weinanbaugebiet kaum wahrgenommen, mit Ausnahme der Kultbodega Vega Sicilia. Dies änderte sich schlagartig zu Beginn der 80er Jahre, als der heute 67 jährige „Großmeister der Tempranillo-Traube“, wie Alejandro Fernández respektvoll tituliert wird, mit seinem „Pesquera“ die internationale Fachwelt und die Weinfreunde gleichernaßen in Erstaunen versetzte.

Foto: Rueda

Rueda

Foto: Rioja

Rioja

Foto: Navarra

Navarra

Lange Zeit wurde das Image des bis ins erste nachchristliche Jahrhundert zurückreichenden traditionsreichen Weinbaus des alten Königreichs Navarra, gelegen nördlich der berühmten Region Rioja und eingebettet zwischen Pyrenäen und Ebrotal, fatalerweise durch Unmassen von Rosada geprägt. Doch dies hat sich im letzten Jahrzehnt analog zu Entwicklungen in anderen Regionen Spaniens, nicht zuletzt infolge einer veränderten, sehr liberalen Appellationsgesetzgebung, fundamental verändert …

Foto: Levante

Levante

Foto: Valdeorras

Valdeorras

Foto: Alicante

Alicante

Foto: Bierzo

Bierzo

Foto: Madrid

Madrid

Foto: Almansa

Almansa

Foto: Extremadura

Extremadura

Foto: Ribeira Sacra

Ribeira Sacra

Foto: Teneriffa

Teneriffa

Foto: Salamanca

Salamanca

Foto: Rias Baixas

Rias Baixas

Foto: Galizien

Galizien

Foto: Castilla y Léon

Castilla y Léon


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