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Frankreich

Frankreich

Für viele gilt Frankreich nach wie vor als der Nabel der Weinwelt. Kein Wunder, greift die Grande Nation auf eine Weinbaukultur zurück, die ähnlich vielfältig ist, wie die französische Landschaft. Keine andere Nation hat derartig viele streng geschützte Appellationen wie Frankreich. Allein die berühmte Klassifikation des Bordelais von 1855 könnte Bücher füllen. Champagne, Rhône, Bordeaux und Burgund lassen Liebhaberherzen höher schlagen. Bemerkenswert: Oft reichen sich in den Regionen Tradition und Moderne die Hand.

Deutschland

Deutschland

Eine neue Generation mit bester Ausbildung und Auslandspraktika prägt das aktuelle Bild mehr denn je zuvor, auch wenn der Weinbau bereits mit den Römern seinen Anfang nahm.

Als eine der nördlichsten Anbauzonen, genießen die Weine höchstes internationales Ansehen für feine trockene wie fruchtsüße Rieslinge, vor allem von Mosel, Rhein und Pfalz. Längst orientieren sich Winzer aus Elsaß und Wachau am Vorbild der Großen Gewächse. Abseits des Rieslings prägen vor allem in Baden die Burgundersorten das Landschaftsbild.

Österreich

Österreich

Im Land der Sacher-Torte definiert die Weinkultur eine neue Sachlichkeit. Österreich verdankt seine Leitfunktion vor allem der Tatsache, dass seit den späten 1980er Jahren viele Winzer am Qualitäts-Strang ziehen. Egal ob im Burgenland, wo der Blaufränkisch Rotweine erster Güte hervorbringt, am Neusiedlersee, wo das Klima den Ausbau von Süßwein begünstigt oder in der Süd-Steiermark, wo der Sauvignon Blanc Weißweine von Weltklasse ermöglicht; überall existiert eine Vielzahl von Winzern mit starkem Herkunftsgedanken.

Italien

Italien

Neben Frankreich bietet wohl Italien die größte Weinvielfalt. Im Norden genießt die Toskana einen Ruf für Rotweine der Superlative und bietet mit dem Chianti und einem Teller Pasta ein einzigartiges Lebensgefühl. Im kühl-nebligen Piemont regieren Barolo und Barbaresco nicht nur zur Trüffelsaison. Südtirol, Venetien und Sizilien sorgen für einen unvergesslichen Rebschatz autochthoner Rebsorten, wobei vor allem Sizilien mit äußerst preiswerten Weinen nicht nur entlang des Etna-Vulkans verblüfft.

Spanien

Spanien

Spanien zählt zu den drei größten Weinbaunationen. Besonderes Augenmerkt gilt vor allem einer Rebsorte: Tempranillo. Besonders in der Rioja liefert sie Rotweine, deren Reifepotenzial Generationen überdauert. In den letzten Jahren gewinnen vor allem Regionen wie das ganz im Nordwesten gelegene Bierzo an Bedeutung. Neben den traditionellen Bodegas definiert die aktuelle Generation Winzer die Weinbaukultur neu und orientiert sich vermehr am französischen Terroir-System, sodass Spanien ein echter Avantgarde-Hotspot geworden ist.

Portugal

Portugal

Wer an Portugal als Weinbaunation denkt, landet meist im pittoresken Douro. Die große Errungenschaft der Portugiesen besteht darin, ihr Kulturgut, den Wein, exportfähig zu machen. Mit dem Aufspriten des Rotweins begann die Nation ihren Siegeszug des Portweins. Heute gilt das Douro-Tal als Weltkulturerbe. Hier vinifiziert zudem eine neue Generation Rotweine von internationalem Format. An Rias Baixas angrenzend, dominiert die Rebsorte Alvarinho die Weinbaukultur. Die grasige Landschaft spendet dem Vinho Verde seinen Namen.

Schweiz

Schweiz

Mit ihren starken Wechselkursen und dem allgemein hohen Qualitätsstandard spielt die Schweiz auf internationaler Ebene kaum eine Rolle. Doch lohnt sich der Blick für Weinliebhaber mehr denn je. Speziell der Kanton Graubünden gilt als Burgunder-Mekka. Das Tessin glänzt mit raren aber sehr hochpreisigen Spitzenmerlots, wohingegen im Wallis autochthone Rebsorten wie Petite Arvine echte Unikate von alpin geprägtem Klima hervorbringen. Von den rund 15.000 ha Rebflächen der Schweiz gelangen nur die wenigsten Weine in den Export.

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