Wein - Highlight
Domaine Gauby - Roussillon
„Eine Revolution im Roussillon” jubelt Vinum: Die Renaissance von Finesse, Frische, Eleganz und Mineralität!
Gérard Gauby
Die beiden wichtigsten internationalen Weinführer für diese Region, die Revue du vin de France sowie Robert M. Parker, haben die aktuellen Jahrgänge verkostet. Das Ergebnis: Die Spitzenweine, die Pinard de Picard im Angebot führt, dominieren die Ranglisten.
Die Revue du vin de France feiert in ihrer Juli/Augustausgabe 2011 die Domaine Gauby vor Spaniens Legende Alvaro Palacios und Italiens Stolz Tenuta San Guido (Sassicaia) in einem eigens erstellten Klassement als die Nr. 1 des gesamten Mittelmeerraumes. „Muntada: 20/20 Punkten”.
Gaubys „Muntada” belegt bei Parker in der großen, gerade veröffentlichten Jahrgangsdegustation 2008/9 die Plätze 1 und 2! Und damit nicht genug: Der Vieilles Vignes erreicht die dritthöchste Punktzahl. Welch Triumph des Winzergenius Gérard Gauby. „Einer der größten und besten Weinwerte der Welt”, Parker.
Wir selbst werten den heute in Subskription angebotenen Muntada 2010, aus dem besten Jahrgang des Roussillon bisher, mit 100 Punkten (Auch Parker schreibt wörtlich: „2010, an outstanding vintage” ist nochmals „eine Klasse besser” als die grandiosen Vorgänger. Wir sind sehr gespannt auf seine Bewertungen, die im nächsten Jahr erscheinen.) und vergeben damit zum zweiten Mal in unserer Geschichte einem Wein aus dem Roussillon die Idealnote. Herzlichen Glückwunsch unserer Ikone des französischen Weinanbaus!
„Lange stand das Roussillon im Schatten des benachbarten Languedoc. Plötzlich hat jedoch in seinem Norden, dem historischen Gebiet des Fenouillèdes, eine verblüffende Dynamik eingesetzt. Denn in den Hügeln des oberen Aglytals verfügen die Winzer über hervorragende Terroirs mit Kalk-, Schiefer- oder Granitböden und über einen bedeutenden Bestand an alten Reben; ideale Voraussetzungen, um große Weine von herausragender Qualität zu erzeugen”, so das euphorische Urteil von André Dominé, einem der versiertesten Weinkenner der Welt. Und Sie, liebe Leser, wissen es aus vielen unserer Pinwände schon lange: Seit Jahren zählt Gérard Gauby, eine charismatische Persönlichkeit, zu den besten Winzern Frankreichs. So vergleicht Parker im wine advocate den legendären „Muntada”, den wir Ihnen seit Jahren als qualitativ gleichwertige Alternative zu den teuersten Prestigeweinen der Welt anempfehlen, gar mit einer der berühmtesten französischen Weinmythen: „Dieses Meisterwerk erinnert mich mit seiner rätselhaften, wilden Schönheit und seiner Strahlkraft an Romanée-Contis La Tâche” (der im Übrigen mehr als das Zwanzigfache kostet!) und vergibt den großartigen 2007/8ern (und ich gebe Ihnen mein Wort, werte Kunden, in 2010 ist die Qualität nochmals in der Tat „eine Klasse besser”) spektakuläre 97-98 Punkte! Kein anderer wirklicher französischer Weltklasserotwein ist heutzutage auch nur annähernd zu einem derartig sympathischen Preis zu erhalten.

Tino Seiwert: „Normalerweise, werte Kunden, spucke ich bei all meinen Fassproben bei allen Winzern der Welt konsequent aus. Dies fordern die Vernunft und meine Leber. Zudem sollte mein Verstand nicht vernebelt sein. Bei Gauby 2010 war alles anders :-). So gerieten selbst meine Fotoaufnahmen von Gérard Gauby und Ralf Zimmermann ein wenig verwackelt. Daher bleibt nur dieses einzige halbwegs vorzeigbare Dokument von einer spektakulären Verkostung der besten Weine, die ich je im wilden französischen Süden getrunken habe. A votre santé!”
Bevor Gauby auf diesem Gipfel des vinologischen Olymps angekommen war, hat er in den bewegten Jahren seiner Winzertätigkeit einen enormen Lernprozess durchschritten: Bis zum Jahrgang 1998 waren seine Weine zwar ungeheuer konzentriert, dicht, ja gewaltig, es fehlte ihnen aber für meinen Geschmack etwas an Finesse und Eleganz. Doch mit Gaubys großartigen Jahrgängen 99/2000 setzte ein Stilwandel und damit verbunden ein qualitativer Sprung ein, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er heute auf Finesse, Eleganz, ultrafeine, geschliffene Tannine und einen niedrigen Alkoholgehalt (zwischen 12,5% und 13,5%, in Ausnahmefällen auch mal knappe 14%) setzt in bester Bordelaiser Tradition (die dort jedoch, vor allem am rechten Ufer, zu meinem Bedauern immer mehr aufgegeben wird): Hedonistische Trinkweine ersetzen Monsterweine für Journalistendegustationen!

Die traumhaft schöne Landschaft des Roussillon liegt zu Füßen der majestätischen Pyrenäen...
© Werner Richner
Wie kam diese Entwicklung, gegen den Zeitgeist quasi, zustande?
Nun, nach der Hinwendung zum biologischen Anbau folgte in letzter Konsequenz der Beginn der biodynamischen Bewirtschaftung der Weinberge, zu deren bedeutendsten Verfechtern weltweit Gérard mittlerweile zählt und die ganz entscheidend zum dramatischen Qualitätssprung der Weine beigetragen hat. Immer stärker konzentriert Gauby seither seine Anstrengungen auf die Bearbeitung der Böden seiner exzellenten Parzellen. „Die Dinge geschehen nicht von einem auf den anderen Tag”, erläutert Gauby. „Es braucht ein Jahrzehnt, bis man die natürlichen Abwehrkräfte der Reben wieder belebt hat, die wir jetzt in unseren Weinbergen haben. Bei den Weinen arbeite ich nur noch mit extrem wenig Schwefel, sie erreichen eine fast schon nördliche Geradlinigkeit, aber mit einem enorm hohen Anteil an Extrakt und Konzentration, vor allem aber an Tiefe. Wir werden auch immer präziser, was den Augenblick des Pflückens angeht, den wir in unserer Hochebene um Calce (ein traumhaft schönes Tal bewirtschaften die sympathischen Gaubys hier, sehr geschützt liegen die Weinberge auf ihren sehr unterschiedlichen Bodenformationen, es gibt keine Monokultur, so wird die Widerstandskraft der Pflanzen gegen Krankheiten erhöht, Tiere werden gehalten, Natur pur, eines der letzten Paradiese Frankreichs) soweit wie möglich hinaus zu ziehen versuchen, um eine langsame Ausreifung unserer Trauben zu erhalten. Zudem gelingt es uns, die phenolische Reife der Trauben vor der alkoholischen zu erreichen. Und das ist bislang nur sehr wenigen Leuten in Europa oder in der Welt gelungen. Wir machen jetzt Weine mit deutlich niedrigeren Alkoholwerten, die zu den lebendigsten und frischesten Frankreichs zählen.”
In gleicher Weise bedeutsam für den qualitativen Quantensprung war die Umstellung in der Kellerarbeit, denn Gauby reduzierte, in Absprache mit seinem Sohn Lionel, der peu à peu in die Mitverantwortung in der Weinbereitung hineinwächst, als einer der ersten Winzer, damals ebenfalls völlig gegen modische Torheiten, die Extraktion, um keine Konzentrationsmonster mehr zu erzeugen, sondern – bei aller Dichte und Tiefe – großartige TRINKWEINE, die Lust machen, mehr als nur zwei oder drei Gläser zu genießen. Eine visionäre Entscheidung, denn Gaubys Kellertätigkeit ist heute gekennzeichnet durch einen wesentlich sensibleren Ausbaustil als in der Vergangenheit (deutlich reduziertes Untertauchen der Maische oder Umpumpen des Mostes), was zu wesentlich geschliffeneren, feineren, frischen und seidigen Tanninen führt. Zudem vergärt er mittlerweile in großen hölzernen Gärbottichen und Betontanks (je nach Zustand der Trauben entscheidet Gérard intuitiv, ob die Behälter dabei offen oder geschlossen sind), in denen durch die ausschließliche Verwendung weineigener Hefen die Gärung viel langsamer als früher verläuft und so eine Extraktion der feinsten Inhaltsstoffe der Trauben ermöglicht wird. Zudem hat sich Gauby für einen langen Hefekontakt und eine starke Zurücknahme des Holzes entschieden (Umstellung des Ausbaus der Weine vom Barrique auf größere Eichenholzfuder, zunehmend auch der Einsatz gebrauchter Barriques statt neuer: „Die Mischung muss optimal sein.”), was den Weinen nochmals mehr Finesse, Eleganz und Geschliffenheit vermittelt und zu der im Weinberg angelegten Dominanz des Terroirs über den Rebsortencharakter beiträgt.
... und grenzt an die blauen Gestaden des Mittelmeers
© Werner Richner
„Ich will eigentlich nichts anderes als das, was ich im Weinberg angelegt habe, im Keller bewahren”, so die Maxime von Gérard Gauby, die in den wunderschönen Weinen des traumhaften Jahrgangs 2010, die wir Ihnen heute in Subskription anbieten, einen vorläufigen Höhepunkt, aber sicherlich noch keinen Abschluss findet: Sagenhafte Weine mit Referenzcharakter für den gesamten französischen Süden! Werte Kunden: 2010 scheint im französischen Süden alle seine Vorgänger der Neuzeit zu übertreffen. Warum? Es gab im späten Winter und im Frühling so viel Regen wie schon seit Jahren nicht mehr, so dass endlich wieder die Wasserspeicher gefüllt wurden. Ein Segen im traumhaft schönen Sommer und Herbst 2010, der hochreife Trauben in den Keller brachte, die aber darüber hinaus eine lebendige Säure und Frische in die Weine transmittierten wie schon seit langem nicht mehr. Welche Harmonie und Balance zwischen einer betörenden Frucht, grandioser Mineralität, so vielleicht noch nie erlebter Frische und Finesse und seidenen Tanninen. Unser Fazit: 2010 hat in der Tat ein gigantisches Potential. Die besten Winzer haben die besten Weine ihres Lebens gemacht! Und Gauby macht Weine wie von einem anderen Stern. Versprochen!
Oder um es mit André Dominés Worten zu sagen, einer der kenntnisreichsten Weinautoren der Welt: „Gaubys Weine verblüffen mit ihrer spektakulären Frische, Finesse und Mineralität. Sie erfinden den Süden neu, verbinden dessen Frucht und Rundheit mit einer Eleganz, die an große Bourgognes denken lässt, und wie diese brauchen sie viel Zeit (oder Luft), um sich zu offenbaren!” Wahrlich: Es sind singuläre Weinunikate voller Charakter und Authentizität mit einem legendären Reife- und Entwicklungspotential, die, kämen sie denn aus den bekannten Renommierregionen der Welt, ein kleines Vermögen kosten würden!

354610 Gauby, Les Calcinaires, V.d.P. des Côtes Catalanes, blanc 2010 13,90 Euro
Die weißen Rebsorten Gaubys aus jüngeren Rebstöcken werden seit dem Jahrgang 2003 nicht mehr getrennt ausgebaut, sondern als höchst animierende, mineralische Cuvée aus Muscat sec, Grenache Gris, Vermentino, Chardonnay, und Macabeu vinifiziert, deren Hauptmerkmal neben der aromatischen Komplexität – wie bei allen Weinen des Winzergenies aus Calce – ihre unnachahmliche Finesse darstellt. Der weiße Les Calcinaires betört zunächst durch den typischen Duft des Muskatellers nach Rosen und exotischen Früchten. Zudem verzaubern betörende Anklänge an Blüten und weiße Blumen, Minze und Melone. Sein subtiler, unaufdringlicher Duft ist fein verwoben, frisch und klar, dabei sehr komplex. Die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische, der tiefgründige Wein präsentiert sich vielschichtig, voller Schliff und kristalliner Mineralität, cremig und wiederum von traumhafter Eleganz. Natürlich ist diese südländische Cuvée ein unverwechselbares Kind ihrer Heimat. Auf der anderen Seite brilliert sie mit ihrer singulären Finesse und Frische, die diesen Wein so wohltuend „anders” macht, ihn so fundamental aus der Masse der zumeist belanglosen und langweiligen Weißweine des französischen Südens heraushebt, wie kaum einen anderen. Hier ist sie wieder zu spüren, die geniale Handschrift des Meisters, die den Einstieg in die faszinierende Welt der sensationell großen Rot- wie Weißweine dieses Winzergenius leicht macht. Ein herrlicher, höchst individueller Wein mit einem lang anhaltenden, frischen, mineralischen Nachhall, solo genossen Trinkfreude pur, ein Traum zudem zu Fisch, Geflügel, Salaten und asiatischer Küche, schlicht ein phantastischer Wein, bei dem ich auch einen Abend lang guten Gewissens meine Liebe zu großen Rieslingen deutschsprachiger Herkunft vergessen kann.
Übrigens: Parker ist ebenfalls begeistert und vergibt 91-92 Punkte: Phänomenales Preis-Genuss-Verhältnis! 2010 ist definitiv im Roussillon – ein Quäntchen vor 2008/9 – der beste Jahrgang aller Zeiten!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens Ende 2014.

354110 Gauby, Les Calcinaires, Côtes du Roussillon Villages rouge 2010 13,95 Euro
Ein in seiner Preisklasse unvergleichlicher Traum von Wein, ein fein balancierter, harmonischer Côtes du Roussillon, der geprägt ist von seiner für den französischen Süden extrem raren, seidigen und unvergleichlich kühlen Finesse. Die expressive Mineralität (in dieser Preisklasse habe ich wohl noch keinen zweiten Wein getrunken mit dieser mineralischen Expression, die von jüngeren Reben aus Gaubys Paradeterroirs stammt) in der Nase umhüllt noch zur Gänze die komplexe Frucht (wilde Brombeeren vermählen sich mit roten Beeren, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und einer subtilen Röstfleischaromatik) und betört, verbunden mit burgundischer Noblesse, gleichermaßen einschmeichelnd den Gaumen, hüllt ihn ein mit ihrem samtenen Tuch, verweilt, will nicht mehr loslassen. Ein traumhaft authentisches Urgestein mit einer faszinierenden Frische und Kühle in den cremigen Gerbstoffen, ein Zungengefühl von zartem Schmelz und wiederum fabelhafter Mineralität: ein kleiner Geniestreich von Gérard Gauby, Terroir pur, WeinGENUSS in Vollendung! Gérards Meisterwerk aus biodynamischem Anbau ist in seiner Preisklasse selbst im Süden Frankreichs fast ohne Konkurrenz und bietet ungewöhnlich viel Gegenwert fürs Geld! Selbst Gaubys Einstiegsroter braucht Entwicklungszeit auf der Flasche! Deshalb erst im kommenden Frühjahr ankosten, Höhepunkt 2014 bis nach 2020.
PS: Dagmar Ehrlich, renommierte Önologin aus Hamburg, testete in einer Blindverkostung Bio-Rotweine gegen Produkte aus konventionellem Anbau. Ihr Urteil: „Die Bio-Weine schmecken nicht nur leckerer, sondern sind auch gesünder: Sie enthalten bis zu 25% mehr Resveratrol, jenen antioxidativ wirkenden Pflanzenstoff, der die Blutgefäße vor Verkalkung schützt – und keine Spuren von beim konventionellen Anbau meistens verwendeten Pestiziden”. Und der klare Sieger dieser Degustation: Gaubys roter Calcinaires: „Wunderbar harmonisch und ausdrucksstark”!
354410 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2010 23,50 Euro
Sinnliche Finesse trifft feinste Mineralität!
Uralte Grenache- und Carignanreben aus dem Ende des 19ten Jahrhunderts, dazu Mourvèdre (mit über 50 Jahren ebenfalls im besten Alter) und eventuell etwas Syrah (hier ist die endgültige Assemblageentscheidung noch nicht getroffen!) ergeben einen der spektakulärsten, finessenreichsten und trinkanimierendsten Rotweine des gesamten französischen Südens, der neben seiner faszinierenden Frische und beispielhaften Mineralität ungemein dicht und gehaltvoll daherkommt – und dennoch von noblem aristokratischen Charakter geprägt ist. Die komplexe, fast explosive Aromatik dieses Weines verwöhnt, auf den Punkt gereift, ungemein subtil die Zunge: Keine Spur von marmeladiger Überreife, von Rumtopfnoten oder einer Alkoholdominanz, für wahre Kenner allesamt unerwünschte Parameter, die Gaumen und Nase unschön attackieren. Stattdessen brilliert dieser autochthone, tiefdunkle Botschafter des wilden französischen Südens mit einer sagenhaften Pinot Noir-artigen Präzision, Frische und Fruchttiefe: Edle, kühle, hochkomplexe, feinwürzige Beeren- und Kirschanklänge, feinst unterlegt von Bitterschokolade- und Tabaknoten in Nase und Gaumen sowie zarten „wilden” Aromen von dem sensationell schönen Carignan-Anteil (nie zuvor habe ich ähnlich guten Carignan vom Fass probiert), dazu betört ein kohärenter innerer Spannungsbogen von der Zungenspitze bis in den phantastisch langen Nachhall mit seinen seidenen Tanninen. Welch phänomenal großer Spitzenwein von einer unglaublichen, bis dato im Midi unerreichten burgundischen Finesse und einer nie zuvor gesehenen inneren Balance, der nicht nur im Roussillon, sondern selbst im internationalen Maßstab keinen (Preis-) Vergleich zu scheuen braucht!
Wiederum meine persönliche Empfehlung des Jahres aus dem traumhaft schönen Roussillon! Solch einen grandiosen Stoff finden Sie weltweit in dieser Preisklasse wohl kaum ein zweites Mal. Faszination und Versuchung pur! Ein Referenzwein für DEN neuen Stil des französischen Südens! Seit 2005 immer zwischen 92 und 95 Parkerpunkten und 2009 ist mein persönlicher Favorit (und wohl auch der Parkers) mit 96-97 Punkten!
In 2010 hat einfach alles gestimmt! Es war so feucht im Frühjahr und traumhaft schön im Sommer und Herbst. Nachdem die Reben (hier gibt es unvorstellbar gute Selektionen mit traumhaftem genetischen Material von vor 1870) die Umstellung auf den biodynamischen Anbau komplett bewältigt haben, haben sie ihre Wurzeln bis teilweise mehr als 50 Meter (!) in den felsigen Untergrund getrieben, der im Übrigen von einer ganz geringen Bodenoberfläche bedeckt wird, deren Dicke zwischen 10 und 80 cm schwankt. Und was für ein „Leben” wimmelt nur so in dieser liebevoll gepflegten Erde! Nachhaltiges Wirtschaften ist für Gauby keine leere Worthülse, sondern alltäglich gelebte Realität. Seine Weine, seine Kunden, die diese wertvollen Bioprodukte genießen dürfen, und seine Kinder und Kindeskinder werden es ihm danken.
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2012!
3544110 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge, Magnum 2010 1,5 l 54,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2012!
354510 Gauby, „La Muntada”, C.d.Roussillon Village, rouge 2010 59,90 Euro
Der 2010er Überflieger erhält in der Revue du vin de France die Idealbewertung „réussites exceptionnelles”!
Gaubys Muntada 2010 wird, eine Nasenspitze vor seinen fabelhaften Vorgängern aus 2007/8/9 DIE Legende des Jahrgangs im französischen Süden werden! Für meinen persönlichen Geschmack der zweite Wein des Roussillon, der nichts anderes als die Idealnote von 100 Punkten verdient hat. Was für eine ungeheure Provokation qualitativer und preislicher Art für das Bordelais!
Muntada 2010: Das ist das pochende Herz eines großen Terroirs, die wieder gefundene Kraft eines lebenden Bodens in biodynamischer Bearbeitung. Natur pur! Ein edler Wein mit Seele, Authentizität und Charakter. Noble Syrahtrauben von einer traumhaften, nach Nordwesten ausgerichteten, großartigen Einzellage und uralte Grenache- und Carignanreben (hier sei noch einmal betont: Carignan in einer derart spektakulären Qualität wie in 2010 bei Gauby habe ich nie zuvor vom Fass probiert!) in den hoch gelegenen Terroirs von Calce mit den kühlen Nächten liefern aus bio-dynamischem Anbau den Stoff, aus dem die Träume der Weinliebhaber bestehen. Eine fabelhafte Konzentration, Dichte, Tiefe und Extrakt (aber beileibe kein Konzentrationsmonster), gepaart mit einer einzigartigen Finesse, Frische und Mineralität (Graphit-Noten wie bei einem großen „old-fashioned Médoc”, Parker) formen einen sagenhaften Wein der absoluten Weltspitze mit dem Potential für eine Legende, der mediterrane Reife und phantastische Aromenvielfalt mit feinster burgundischer Eleganz und einzigartiger Bordelaiser Dichte und Konzentration vereint.
Dieser subtile, hochkomplexe, beerenwürzige Wein setzt neue Maßstäbe, betört, fasziniert, fordert die Sinne – er macht sprachlos gar. Seine noble Frucht (mit wilden, lasziv-erotischen Einschüben in Folge der phantastischen Carignanreben), seine exorbitante Fruchtsüße, seine seidige Gerbstoffqualität, die von größten burgundischen Gewächsen nicht übertroffen werden kann, seine subtile, sich am Gaumen langsam aufbauende Aromenintensität, seine innere Balance, all dies macht dieses einzigartige Gewächs zum bisher unerreichten Vorbild aller Weine des gesamten französischen Südens! Trinken Sie dieses geniale Weinmonument in einer Blindprobe mit Ihren Freunden gegen die superteuren Luxuscuvées aus Italien wie den Sassicaia und Ornellaia oder gegen die renommiertesten Bordelaiser Gewächse. Das Ergebnis dieser Probe könnte vinologische Weltbilder einreißen. Riesiges Potential!
Muntada 2010: Es ist schier unfassbar! Minutenlang verbleibt der Nachhall am Gaumen. Irre! Und welch erquickende Frische! Die Grenachepartien mit ihrer verführerischen Fruchtsüße und superseidenen Tanninen stammen von fünf verschiedenen Terroirs, werden aber in 2010 im Unterschied zu 2009 zusammen ausgebaut: Welch innere, geradezu universelle Harmonie, das Terroir dominiert die Rebsorte! Und alle Partien aus allen Fässern scheinen wie die größten Pinot Noirs des Burgunds auf der Zunge zu tanzen. Welche Finesse!
Dieses Weinmonument ist der Inbegriff von Komplexität und Mineralität. Der französische Süden schlägt ein neues Kapitel seiner Geschichte auf. Und Sie, werte Kunden, sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Die Verkostung der einzelnen Fässer des Muntada 2010 war ein Höhepunkt in meinem ganzen bisherigen Weinhändlerdasein. Gänsehaut pur!
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2012!
3545110 Gauby, „La Muntada”, C.d.Roussillon Village, rouge, Magnum 2010 1,5 l 129,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2012!

© Werner Richner
354307 Gauby, „Coume Gineste”, V.d.P. Côtes Catalanes, blanc 2007 69,00 Euro
„Fabelhafter Wein, Niveau eines Grand Cru im Burgund, 19/20 Punkten”, so urteilt das Classement 2010, und dies zu einem Bruchteil der Preise des Burgunds!
354308 Gauby, „Coume Gineste”, V.d.P. Côtes Catalanes, blanc 2008 69,00 Euro
„Fabelhafter Wein, Niveau eines Grand Cru im Burgund, 19,5/20 Punkten”, Classement 2011.
Legendäres Weißweinunikat in homöopathischer Dosis aus zwei Fabeljahrgängen: Uralte Grenache Blanc, Grenache Gris und Viognier aus winzigen Erträgen und extrem intensiver Weinbergsarbeit ergeben einen hochkomplexen Weißwein mit einer phantastischen, salzigen Mineralität (in Referenzqualität!), einer fabelhaften Konzentration, einer superben Frische (welch geniale Säurestruktur!) und einer vibrierenden Rasse, der die Träume fortgeschrittener Kenner und Genießer wahr werden lässt und der in seiner einzigartigen Eleganz nur noch in hochwertigen Burgundern (Niveau Bâtard-Montrachet oder Corton-Charlemagne, nur noch höher bewertet in der Bibel der französischen Weinkritik als viele Pendants aus dem Burgund) eine adäquate Konkurrenz findet.
Reservierbar, wieder lieferbar ab Mitte August 2011!
