Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau

Tim der Himmelsstürmer –
mit beiden Füßen auf dem Boden!
Die Großen Gewächse von Schäfer-Fröhlich haben brandaktuell wieder einen sensationellen Testerfolg errungen: Die WEINWIRTSCHAFT veröffentlicht in Ihrer Septemberausgabe 2011 das Ergebnis der Großen Gewächs Präsentation in Wiesbaden: „Im Vorjahr stuften wir fünf Weine als Weltklasse ein, in diesem Jahr sind es zehn Weine, also genau doppelt so viele... In der absoluten Spitze ist 2010 also brillanter als 2009, dafür an der Basis schwächer. Überflieger des Jahres ist Schäfer-Fröhlich, der mit drei seiner Weinen in den Top-Fünf landete (absolute Weltklasse!).
Rudi Knolls dezidiertes Urteil der Großen Gewächs-Probe des VDP in Wiesbaden: „Einer überstrahlt alle: Tim Fröhlich war mit seinen Gewächsen mit Abstand die Nummer Eins!”
Jens Priewe urteilt begeistert: „Tim Schäfer-Fröhlich - Von ihm kommen in 2010 mitreißende, hochmineralische Weine. An Spannung, Präzision und - im Falle des Felseneck - an unbändiger Kraft setzen sie dem Jahrgang an der Nahe die Krone auf.”
Robert M. Parker: „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich.”
Tim Fröhlich, ein Himmelsstürmer, ein Jahrhunderttalent aus Bockenau an der Nahe, wird als „Winzer des Jahres 2010” (Gault Millau) gefeiert!
Der FEINSCHMECKER wählt das Große Gewächs Felseneck (von PdP mit der Idealnote von 100 Punkten ausgezeichnet) im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands auf Platz eins!
Robert M. Parker: „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich.”
Das GG Felseneck 2008 erhält im ‚wine advocate’ die zweitbeste Bewertung, die jemals einem trockenen deutschen Riesling zuerkannt wurde! Und im Jahrgang 2009 wertet ihn Parker unter die besten Vier Deutschlands!
VINUM urteilt nach einer Verkostung von 500 deutschen Weinbautetrieben: „Tim Fröhlich: Deutscher Riesling-Meister und Gewinner des Riesling-Erzeugerpreises 2009”.
Ein „Dream-Team in Sachen Wein” (Gault Millau) vinifiziert feingliedrige, rassige Rieslinge mit glockenklaren Aromen voll vibrierender Spannung, feinster Frucht und Finesse sowie von kristalliner Frische und Klarheit – Beseelte Terroirweine mit laserstrahlartig gebündelter Energie und ungezügelter Wildheit auf absolutem Weltklasseniveau!
Eine extrem späte Lese bis zum 20. November erbringt in 2010 spektakulär schöne Rieslinge wie von einem anderen Stern: Mineralität, Wildheit und Kraft paaren sich mit einer beispiellosen ZARTHEIT – Kategorie persönliche Lieblingsweine!
Großen Weinen sich hingeben zu können, in sie einzutauchen, „sich verführen zu lassen wie in einem grandiosen Liebesakt, die Vielschichtigkeit, die Komplexität, die Tiefgründigkeit und vibrierende Mineralität großer Terroirweine in sich aufzusaugen und mit Körper und Geist zu erfassen, heißt auch, mit ihren unergründlichen Geheimnissen zu leben, die uns verzaubern, gefangen nehmen und nie mehr loslassen”, wie es Reinhard Löwenstein in seinem spannenden Buch über „Terroir” (einem vehementen Plädoyer für Wein als grandiosem Ausdruck seiner einzigartigen großen Lagen und wider alle önologische Gleichmacherei „industriell” produzierter Massenware) einfühlsam beschrieben hat. Und von diesem Abtauchen in geheimnisvolle und unbekannte Tiefen der Wahrnehmung bei grandiosen Rieslingen, die zu unübertrefflichen Sternstunden des Jahrgangs 2010 zu zählen sind, wollen wir Ihnen nun berichten.
Die Grundlagen höchst ekstatischen Riesling-Genusses finden sich in einem idyllischen Nahe-Örtchen mit gerade einmal 1.200 Einwohnern, im beschaulichen Bockenau: Hier erhebt sich mit dem majestätischen ‚Felseneck’ nicht nur eine der größten Weißweinlagen der Welt, hier lebt und arbeitet auch eine sympathische, bodenständige Familie, die von tiefem Ehrgeiz beseelt ist, große, eigenständige Terroir-Weine zu vinifizieren, wie sie besser nicht sein können! Tim Fröhlich heißt der energiegeladene, visionäre junge Aufsteiger, der mit seiner ebenso hübschen wie sympathischen Frau Nicole, „mit seinen Eltern und Schwester Meike ein echtes Dreamteam bildet” (wie Stuart Pigott in seinem Klassiker „Wein spricht deutsch” begeistert schwärmt), das gemeinsam in liebevoller handwerklicher Arbeit die „im wahrsten Sinne des Wortes ,wildesten’ Weine der Nahe keltert. Hinter allen Erfolgen steht ein schlüssiges Konzept. Ab Gutswein aufwärts wird hier ausschließlich mit Spontanvergärung oder selbst selektierten wilden Hefen gearbeitet – niemand an der Nahe beherrscht dies besser”, urteilt dezidiert der Gault Millau! „Gesundes Lesegut, absolute Sauberkeit im Keller und exaktes Arbeiten sind Pflicht, will man mit diesen wilden Hefen klare Aromen erhalten”, erläutert Tim. „Dem Perfektionisten aus Bockenau” (Gault Millau) gelingt dies im gesamten letzten Jahrzehnt auf traumhafte Weise – doch noch nie zuvor war er so gut wie in der Jahrgangstriologie 2008/9/10! Die „Weine werden einfach immer besser, haben nochmals an Präzision gewonnen. Sowohl mit den trockenen als auch mit den edelsüßen Rieslingen gehört Schäfer-Fröhlich zur Spitze in Deutschland”, urteilt folgerichtig Gerhard Eichelmann in seinem Guide „Deutschlands Weine”.
Warum eigentlich?

In der Schiefersteillage des Felsenecks jubilieren kerngesunde, lockerbeerige Träubchen im Spätherbst 2010
Große Lagen nur können Weltklasseweine gebären. Und gleich vier der allerbesten deutschen Weinbergslagen sind im Besitz der rührigen Familie. Und wenn auch ganz allgemein der deutsche Wein seit Mitte der 90er Jahre infolge der klimatischen Veränderungen dramatische qualitative Schübe erhielt und eine neue Winzerelite mit heißem Herzen, kühlem Sachverstand und einer fundierten, fachlichen Ausbildung, wie sie noch keine Generation vorher erleben durfte, endlich wieder an die lange unterbrochene Tradition und den Ruhm beseelter deutscher Rieslinge Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts anknüpfen kann, braucht es zu großen Weinen neben dem Genius des Winzers stets die besonderen Bedingungen des Jahrgangs. Tim, ein begnadeter Weinenthusiast, erklärt sie mir in seiner begeisternden, mitreißenden Art: „Infolge einer extrem sorgfältigen, naturnahen und aufwändigen Weinbergsarbeit (penible Selektion, optimale Laubarbeit, wir haben die Trauben so frei in die Sonne des Herbstes gestellt wie nie zuvor) hatten wir im Herbst 2010 wie im Vorgängerjahr nur sehr gesundes Lesegut am Stock hängen, ganz kleinbeerige Träubchen mit wenig Saft, die im Oktober und November mit der Sonne um die Wette strahlten (es gab keinen nennenswerten Regen während der Haupternte) und in den kühlen Nächten mit Temperaturen bis nahe an, bisweilen gar unter den Gefrierpunkt traumhaft komplexe Aromen einlagern konnten. Infolge des perfekten Gesundheitszustandes konnten wir wieder eine extrem späte Lese bis zum 20. November einfahren. (Ich bin mir sicher, werte Kunden, dass KEIN Winzer in ganz Deutschland später die Trauben für trockenen Riesling gelesen hat!)
Somit hatten wir, ähnlich wie in 07, 08 und 09, einen extrem langen Vegetationsverlauf, allerdings mit teilweise noch kühleren Nächten. Infolge der traumhaften Bedingungen des Spätherbstes konnten wir völlig relaxt in einem Zeitfenster von 4 Wochen ernten. Parzelle für Parzelle, exakt dann, wenn die Trauben auf den Punkt reif waren. Da wir wiederum die Ernte bewusst erst einige Tage nach dem Blattfall abschlossen, bekamen alle Weine nochmals einen zusätzlichen mineralischen Kick, da die Rebstöcke zu diesem Zeitpunkt alle Mineralien im Stamm und in den Träubchen einlagern. Das Ergebnis solch spezieller Erntebedingungen sind außergewöhnlich präzise, zutiefst mineralische Weine, welche die Herkunft ihrer großen Steillagen auf schönste Weise widerspiegeln. 2010 ist bei uns daher wiederum ein Wahnsinns-Weinjahr, in dem einfach alles möglich war! Die Weine präsentieren sich geschmacklich einerseits sehr feingliedrig, voller Finesse und kristallklar, aber auch mit einer enormen Dichte, Kraft und Tiefe und einer vibrierenden mineralischen Ader”. Und nach kurzem Zögern fügt er bei unserer Verkostung ganz leise hinzu, auch, zu meiner eigenen Überraschung, dass seine Worte nur ja nicht überheblich klingen könnten: „Ja, 2010 halte ich somit bei uns für zumindest gleich gut wie die grandiosen Vorgänger – vielleicht nochmals gar für einen Tick besser.”

Nach dem Fall der Blätter, Mitte November 2010, erntet Nicole Fröhlich
bei strahlendem Wetter die Trauben für ihre Weltklasserieslinge.
Eine fürwahr geradezu provokante These, denn 2010 war im deutschen Weinbau ein schwieriges Jahr, ja, vor dem Wetterumschwung im September wähnten sich viele Winzer in 2010 um den Lohn ihrer harten handwerklichen Arbeit gebracht. Selbst Klaus-Peter Kellers Vater sagte mir: „Tino, wir haben noch keinen Jahrgang erlebt, bei dem wir zwischenzeitlich qualitativ so nahe am Abgrund standen und der am Ende noch solch phantastische Qualitäten erbracht hat.” In der Tat: Ein langer kalter Winter, ein kühles Frühjahr, ein heißer Juni und Juli sowie ein feuchter August haben den Winzern alles abverlangt. Der Arbeitsaufwand in seinen Reben, schätzt Tim Fröhlich, „hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdreifacht. Aber nie mussten wir so penibel und aufwändig arbeiten wie in 2010.” Diese händische Weinbergspflege nahm Tim so wichtig, dass er vergangenes Jahr gar seine Hochzeitsreise drastisch verkürzte: „Meine Frau Nicole und ich können hoffentlich noch viele glückliche Jahre gemeinsam verbringen. Aber 2010 MUSSTE der Winzer im Weinberg sein. Bei seinen Reben. Immer! (Na, nicht ganz, denn 2011 steht Nachwuchs an im Hause Fröhlich!) Nur dann konnte man wirklich großen Wein machen.” Doch alle Arbeit wäre wohl nicht von diesem grandiosen Erfolg gekrönt gewesen, wenn nicht urplötzlich Mitte September ein Altweibersommer wie gemalt gekommen wäre. Welch heftiger Liebesbeweis der Natur! Warme, sonnendurchflutete Tage und kühle Nächte ließen die Zucker- und Extraktwerte ansteigen und in der Kühle der Nacht verfeinerten und intensivierten sich die Aromen in den Beeren. Die Säure wurde allerdings langsamer veratmet als in den Vorjahren, was zu traumhaft erfrischenden, trinkanimierenden Säurewerten im Most führte. Die Kombination mit den außergewöhnlich hohen Extraktwerten des Jahrgangs bildete eine ideale Voraussetzung für einen besonders langlebigen und lagerfähigen Jahrgang, bei dem sich die Säure in den nächsten Wochen und Monaten auf gefühlte Normalwerte einpendeln wird, denn, wie ein altes Winzersprichwort dezidiert sagt: „Extrakt frisst Säure”.
Doch Augen auf, werte Kunden, beim Kauf von 2010ern. Denn NUR diejenigen Winzer, die wie Tim im Sommer wie die Derwische durch ihre Weinberge flitzten (und sogar die frisch Angetraute vernachlässigten ;-)) ) und die infolge ihrer perfekt gereiften und in optimalem gesundheitlichen Zustand befindlichen Trauben ganz spät ernten konnten, profitierten von dem alles entscheidenden Altweibersommer. Mehr als 90% der Winzer hatten jedoch bereits ihre Trauben längst abgeerntet, als die Spitzenwinzer noch gar nicht damit angefangen hatten. Daher: 2010 wird es viele problematische Weine geben, NUR höchst engagierte Spitzenwinzer haben vergleichbar grandiose Qualitäten wie in 2009 einbringen können. Allein das Arbeitsethos des Winzers definiert die Qualität in 2010!

Tim Fröhlich
Wiederum bestätigt sich damit unsere These: Der Faktor Mensch, der Winzer also, ist mindestens genau so entscheidend für die Qualität der Weine wie die klimatischen Bedingungen eines Jahrgangs, wahrscheinlich sogar noch wichtiger. In einem nicht einfachen Jahrgang wie 2010 ist dieser Fakt offensichtlich. Penibelste Weinbergsarbeit über die gesamte Vegetationsperiode hinweg war unumgänglich, um großen Wein zu machen. Wer einfach hängen lässt, hat verloren. Und da fast überall in den 60er und 70er Jahren so uninspiriert gearbeitet wurde, gab es damals so viele schlechte Jahrgänge! Die Qualitäten schwank(t)en dementsprechend zwischen Himmel und Hölle. Wie in 2010. Früh ernten und dann auf Teufel komm raus entsäuern, macht keinen großen Wein. Noch nicht mal einen wirklich guten! Deshalb wird auch 2010, wie in allen Vorjahren, ausschließlich ein großer Jahrgang der großen Winzer. Verallgemeinernde Jahrgangstabellen haben, auch in potentiell großen Jahrgängen, längst ihren Sinn verloren. Schauen Sie nur mal, wie viele burgundische Winzer in 2009 Opulenzbestien ohne Säure vinifiziert haben. Der Genius des Winzers, sein Ethos, seine Visionen, grandiose Weine zu erzeugen, sein unbedingter Wille und seine gestalterische Kraft sind die alles entscheidenden Parameter! Große Winzer machen immer große Weine, natürlich stilistisch voneinander verschieden, wie die Natur es vorgibt und in schwierigen Jahren konsequenterweise infolge der Extremselektion nur in kleinen Mengen. Daher: Um die Zuteilung der besten Weine in 2010 wird man kämpfen müssen! Und das lohnt sich sehr! Denn auch in 2010 finden wir Weltklasse pur bei den besten trockenen deutschen Rieslingen, die den Extrakt und die Konzentration, die Dichte und unbändige Kraft der besten Exemplare aus 2002 oder 2005 mit der Mineralität, Eleganz und Finesse aus dem Fabeljahrgang 2004 vermählen, eingebunden in eine rassige Säurefrische und eine kristalline Struktur, was die großen deutschen Rieslinge zu weltweit einzigartigen Unikaten macht. Weißweine mit dem Potential zur Legende!

Und Tim Fröhlich, dieser qualitätsversessene, akribisch arbeitende, von großem Wein geradezu beseelte Charakterkopf, erntete erst spät im November seine Trauben, als sie geradezu eine Aromenexplosion erfahren hatten! Mit der Konsequenz: An geschmacklicher Komplexität, mineralischer Fokussierung und innerer Balanciertheit sind Tim Fröhlichs Weine jedenfalls von keinem anderen Winzer zu übertreffen! Weil er die Natur als Partner und nicht als Gegner versteht, im Weinberg wie im Keller. Seine packenden, visionären Rieslinge sind wie ein Sprung in eine Gletscherspalte und sprudeln wie ein kristallklarer Gebirgsbach, besitzen jedoch auch in 2010 eine geradezu schwebende Zartheit und Feinheit. Tim sucht in seinen abgrundtief mineralischen Rieslingen (Welch geniale rauchige Feuersteinaromatik durchzieht seine gesamte Kollektion!) sehr wohl eine grandiose Finesse und Präzision, weniger aber eine vordergründige, effekthaschende Frucht, setzt stattdessen auf eine kompromisslos rassige, laserstrahlartig gebündelte, vibrierende Riesling-Energie und eine wilde, ungebärdige Ursprünglichkeit! Seine Meisterwerke sind daher in ihrer Jugend stets ein den Rieslingnovizen fordernder und den Kenner verwöhnender intellektueller Genuss, die sich Jahr für Jahr grandios weiter entwickeln und mit der Zeit den Gipfelpunkt dessen erreichen, was ein Riesling, und damit großer Weißwein überhaupt, zu leisten vermag. Gänsehautatmosphäre!

Und lassen Sie es mich ganz deutlich sagen, diese Emotionen auslösenden phantastischen Rieslinge gehören zu meinen persönlichen Lieblingsweinen, die ich vorzugsweise nach längerer Luftzufuhr aus großen Gläsern genieße. Und da sie sich mit Luft so grandios entwickeln, öffne ich in ihrer Jugend bevorzugt einige Flaschen gleichzeitig, um sie über mehrere Abende hinweg degustieren und in ihrer schier unglaublichen Evolution wahrnehmen zu können, indem ich jeweils aus einer Flasche nur ein Gläschen entnehme! Facettenreich wie nur wenige andere große Weißweine auf der Welt, mit unergründlichen Dimensionen an Komplexität und Tiefe, reizen sie all meine olfaktorischen Sinne und entwickeln nach mehreren Jahren Flaschenreife eine einzigartige geschmackliche Ausprägung: „Born to be wild” – Hier rockt die Nahe, schoss es mir bei einer dramatisch schönen Jahrgangsvertikale durch den Kopf, die ich gemeinsam mit Tim genießen durfte und die eine Demonstration des grandiosen Entwicklungs- und Reifepotentials war, die den Riesling auf zumindest die gleiche Stufe hievt wie die prestigereichsten weißen Burgunder. Deutscher Riesling ist absolute Weltspitze, zu einem Bruchteil der Preise qualitativ gleichwertiger genialer Burgundergewächse. Großer Wein kann anders schmecken. Niemals besser!
Und Tim Fröhlich ist zweifellos einer der ehrgeizigsten, klügsten und mit am kompromisslosesten auf absolute Qualität setzenden Winzer, die ich in meinem Leben das Glück hatte kennenlernen zu dürfen. Zudem verfügt er über einen Schatz von legendär guten Nahe-Lagen, ohne die auch ein besessener Perfektionist keine wirklich großen Weine machen könnte. Am faszinierendsten ist daher bei all den spannenden Proben bei ihm stets der Vergleich der vier Großen Gewächse, die von höchst unterschiedlichen Lagen stammen und daher bei aller gemeinsamen Güte doch so unterschiedliche Geschmackvariationen aufweisen – Hier wird Terroir mustergültig schmeck- und sinnlich erlebbar! Vier große, sehr unterschiedliche Charaktere, sinnenbetörende Wesen, die mich in mehreren Proben zutiefst berührt und begeistert haben. Es gibt nur stilistisch andersartige Große Gewächse in Deutschland, bessere wohl kaum.
Werte Kunden: Sie sind mir in den letzten Jahren bei so vielen unserer Empfehlungen gefolgt (herzlichen Dank dafür) und konnten sich so rechtzeitig mit Weinen für ihren Keller eindecken, die dann später, nach den Veröffentlichungen von Fachjournalisten, im Handumdrehen ausverkauft waren. Ganz selten jedoch habe ich mit soviel Herzblut wie heute Ihnen eine Kollektion anempfehlen können, Rieslinge wie von einem anderen Stern. Derart große Weine sind wie geniale Musikkompositionen. Sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Manchmal kaufe ich Weine ein, die ich nur ungern weiter veräußere, da es mir schwer fällt, mich von ihnen zu trennen. So hoffe ich denn, dass die weltweit gesuchten Großen Gewächse von Tim Fröhlich in gute Hände gelangen mögen, nicht als Spekulationsobjekt missbraucht werden und stattdessen all diejenigen glücklich machen, die sie jemals genießen dürfen. Aber vergessen Sie, werte Kunden, keinesfalls die Einstiegsweine unseres Kleinods von der Nahe: Hier bekommen Sie fabelhafte Tropfen, welche die Qualitätshierarchien innerhalb der deutschen Winzerelite fröhlich durcheinander wirbeln – Spitzenweine zu unglaublich günstigen Preisen aus einem in der absoluten Spitze wiederum großartigen Jahrgang der deutschen Weinbaugeschichte!

PS: Ein kleiner Blick noch hinter die Kulissen. Wenn auch das Tandem Vater Hans, der nach wie vor engagiert zusammen mit seinem Sohn in der Weinbergsarbeit tätig ist und noch mehr Tim selbst, der darüber hinaus auch ein wahrer „Keller-Meister” ist, im Blickfeld der Öffentlichkeit steht, sind es auch drei starke Frauen in der Familie, deren besondere sensorische Fähigkeiten die Stilistik der Weine mitprägen. Tims Schwester Meike hat ihre außerordentlichen Weinwahrnehmungsfähigkeiten von Mutter Karin geerbt, die das ‚Schäfer’ in den Gutsnamen eingebracht hat und die Anfang der 80er Jahre als erste Frau überhaupt bei der Bundesweinprämierung verkosten durfte. Sie hat eine besonders sensible Zunge und Nase und degustiert die Weine zusammen mit Tim sehr oft in spannenden Blindproben. Dann gehört mittlerweile selbstverständlich Nicole dazu, die durch ihre unglaublich sennsible Art, ihre Ausstrahlung und ihr Können eine echte Bereicherung des Dream-Teams darstellt. Und Tim selbst wäre, wenn das Schicksal es nicht anders gemeint hätte, heute vielleicht Deutscher Meister in einer ganz anderen Disziplin. Als junger Bursche galt er als echtes Talent im Fußball und träumte von einer großen Profilaufbahn. Mit 18 Jahren erlitt er jedoch eine schwere Sportverletzung, die seine Karriere auf dem grünen Rasen abrupt beendete. Danach erst war klar, dass er in den elterlichen Betrieb einsteigen würde, erinnert er sich heute, mit ein bisschen Wehmut, aber ohne Bitterkeit. Denn wenn auch ein Jugendtraum unerfüllt blieb, so hat Tim heute doch den Sprung in die Champions League geschafft und spielt dort auf allerhöchstem Niveau auf: Er gehört bereits mit 36 Jahren zur kleinen Elite absoluter deutscher Weltklassewinzer, er ist schlicht „Deutscher Riesling-Meister” (VINUM 9/2009). Herzlichen Glückwunsch Tim und noch viele Volltreffer in den nächsten Jahrgängen. Wir freuen uns sehr, Dich auf Deinem spannenden Weg zu begleiten.
941110 Schäfer-Fröhlich, Nahe-Riesling trocken 2010 9,95 Euro

Tradition und Moderne - Hand in Hand
Der FEINSCHMECKER lobt nach einer großen Degustation der 09er Gutsrieslinge euphorisch: „Unser Testsieger ist der Nahe-Riesling von Schäfer-Fröhlich”. Und ganz brandaktuell im Augustheft 2011 wird auch der 2010er, dessen bestes Fass wie stets exklusiv für Pinard de Picard gefüllt worden ist, wiederum zu den drei besten Deutschlands gezählt! Was verführt hier eine Feinheit und Finesse, welch glockenklarer Stil! Einen besseren Gutsriesling findet man in ganz Deutschland nicht, nur stilistisch andersartige! Welch unvergleichliche Trilogie von Frucht, Feinheit und Finesse!
Was für ein fulminanter Einstieg in die mythische Welt der authentischen Terroir-Unikate unserer sympathisch-fröhlichen Familie, die bereits seit über 200 Jahren so erfolgreich im Weinbau tätig ist.
946310 Schäfer-Fröhlich, Pinot blanc de Noir, rosé trocken 2010 10,50 Euro
Welch unendlich frischer, mineralischer, feinfruchtiger, extrem zartfarbener Rosé der absoluten Luxusklasse!
Tino Seiwert: „Einer der zwei besten Rosé (der andere kommt von Caroline Diel) des Jahrgangs in ganz Deutschland!”

941910 Schäfer-Fröhlich, Weisser Burgunder trocken 2010 10,50 Euro
Welch eleganter, saftiger, herzhaft trockener, zart cremiger, und zutiefst mineralischer Weißburgunder – Ein Referenzwein in seiner sinnenfrohen Preisklasse, der sich betörend in Zunge und Nase verströmt und liebevoll Lust macht auf das nächste Glas. Fabelhafter Essensbegleiter, phantastisches Preis-Genuss-Verhältnis! Wegen der Verrieselung während der Blüte und der dadurch bedingten niedrigen Erträge von enormer Dichte und gleichzeitig wegen der wunderschönen kühlen Nächte während der Ernte von unübertrefflicher Finesse. 2010 ist zusammen mit 09 und 08 Tims bisher größter Jahrgang! Und Weißburgunder ist urplötzlich in Deutschland so gefragt wie schon seit Jahren nicht mehr. Aber es sind nicht einfach nur Rebsorten-Moden, die immer wiederkehren. Vielmehr spielt der Jahrgang den Burgundersorten in die Karten mit einer rassigen Säure wie wohl nie zuvor und seinen aromatisch komplexen Aromen: Welch herrliche Nase (Birnen, Minze, Haselnuss, Flieder), traumhaft würzig, „speckig”, frisch, fokussiert, schlank und rassig-mineralisch auf der Zunge, aber auch cremig weich im Mundgefühl. Des kundigen Weinliebhabers Herz: Was begehrst Du mehr?
Zu genießen ab sofort bis 2014.

Von Tims Spitzen-Weißburgunder können wir Ihnen heute zwei grandiose Jahrgänge anbieten: Den bei unseren Kunden ungemein beliebten, auf den Punkt gereiften 2009er, von dem wir noch eine letzte Charge eines von einem amerikanischen Importeurs nicht abgerufenen Kontingents ergattern konnten (vielen Dank für die Zuteilung!) und den stilistisch sehr unterschiedlichen 2010er, der mit seinen Anklängen an große Chablis so sehr begeistert:
940009 Schäfer-Fröhlich, Weisser Burgunder „S” trocken 2009 15,95 Euro
Dieser komplexe, tief mineralische Burgunder demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der sympathische Nahestar das exzellente Terroir seiner großen Lagen über die hochreifen Trauben der alten Reben in seine betörenden Weine transmittiert. Die optimalen klimatischen Bedingungen in den sonnigen Oktobertagen 2009 mit ihren kühlen, aromenbildenden Nächten sind verantwortlich für die enorme innere Konzentration, die Cremigkeit und die geradezu explosive Frucht dieses noblen Burgunders; die Rotschiefer- und Quarzitböden der erstklassigen Wingerte verleihen diesem dichten, cremigen, aristokratischen Tropfen eine unnachahmliche Feingliedrigkeit und Eleganz. In der Nase animierende Aromen von Mirabellen, Quitten, Honigmelonen, dazu zarte Anklänge von Haselnüssen, Vanille, geschäumter Butter, Flieder, Blüten einer blühenden Frühlingswiese, knackigem grünen Apfel und eleganten Abatebirnen, in einer begeisternden Kombination mit seiner einzigartigen Mineralität. Einfach traumhaft! Am Gaumen setzen sich die betörenden Fruchtaromen fort, umhüllen frisch, traumhaft cremig und dicht die Zunge, zart unterlegt von einer noblen Würze und einer wiederum ausgeprägt feinrassigen Mineralität im langen Nachhall. Welch phantastische Alternative zu wesentlich teureren Prestigeweinen aus Burgund. Unterhalb der Großen-Gewächs-Kategorie für meinen Geschmack einer der drei besten Weißburgunder aus 2009!
Zu genießen ab sofort bis 2016.
940010 Schäfer-Fröhlich, Weisser Burgunder „S” trocken 2010 15,95 Euro
Ungemein mineralisch (welche dramatische Salzigkeit auf der Zunge!), präzise und rassig (DAS ist 2010!), wie es viele wesentlich teurere Prestigegewächse aus Chablis in dieser Brillanz auch nicht annähernd ins Glas zu zaubern vermögen!

941210 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling „Novemberlese”, trocken 2010 13,90 Euro
Als Anfang November 2010 über 99% der deutschen Winzer ihre Ernte schon lange eingebracht hatten, hingen bei Tim Fröhlich noch alle Große-Gewächs-Parzellen am Stock. Unter optimalen Bedingungen. Und einige erstklassige Partien aus Bockenau, die nicht ins Große Gewächs Felseneck eingeflossen sind, wurden separat für Pinard de Picard abgefüllt. Und diese becircende Pretiose mit einer glockenklaren Mineralität und einer kristallinen Strahligkeit, die viele Grand Crus aus anderen Regionen mühelos an die Wand spielt, können wir Ihnen heute mit großer Freude anempfehlen. Eine traumhaft komplexe Nase (gelbfruchtige Reflexe und rosa Grapefruit) paaren sich mit betörenden Anklängen an Kräuter wie Zitronenmelisse, noble Gewürze und eine strahlende Mineralität. Auf der Zunge nochmals deutlich dichter und cremiger als der Liebling des FEINSCHMECKERs, der fulminante Nahe-Riesling, mit enormer, bestens balancierter Kraft, die eingebettet ist in eine berührende Feinheit und Präzision. Frisches Quellwasser aus kühlem Gebirgsgrund kann anmutiger den Durst der Seele nicht stillen.
Tino Seiwert: „Meine ganz persönliche Empfehlung”!
Zu genießen ab sofort bis 2015+.
Exklusivfüllung Pinard de Picard
941310 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling „Edition Pinard de Picard” trocken 2010 17,95 Euro
Nomen est Omen. Die felsigen, leicht erwärmbaren Schiefer- und Quarzit-Gesteinsböden dieser bis zu 65% steilen Südlage verleihen einem grandiosen Terroir seinen Namen und die besondere Mineralformation dem „primus inter pares” in Tims phantastischer Weißweinkollektion ihre lagentypische, unübertrefflich feine und ungemein vielschichtige Mineralität. „Felseneck” 2010, das ist DIE Inkarnation einer geradezu verruchten, rauchigen von Feuerstein dominierten Mineralität. Aber, was ist das auch – und schon wieder sind wir bei den vermeintlichen Paradoxien der genialen Rieslingunikate von Schäfer-Fröhlich – bei aller Kraft für ein leiser Wein, wenn man ihn denn in seiner Jugend unmittelbar nach dem Ausschenken verkostet. Nichts ist laut. Nichts ist aufdringlich. So piano sein Spiel. Aber dann schleicht sich das „Felseneck” ganz sachte, aber immer vehementer in alle Zellen des Körpers, man spürt intuitiv, da hat man ganz Großes im Glas und man erkennt: Wie hinter einer geheimnisvollen Tür verbirgt sich in diesem Druidentrunk Einmaliges und Unvergessliches! Mit Luftzufuhr schraubt er sich Schluck für Schluck, unaufhaltsam gleichsam, in fruchtige Höhen und in mineralische Tiefen. Und welch sensationelle Mundstruktur: cremig, seiden, geschliffen! Hier sind wir bereits ganz, ganz nahe an den Qualitäten seines Bruders, des Grand Crus, auf einem Qualitätsniveau, das sonst vielleicht in ganz Deutschland noch ein Dutzend anderer Großer Gewächse aufweisen kann. Daher finden Sie hier, werte Kunden, schlicht einen Weltklasse-Riesling zu einem wirklich völlig unmöglichen Preis: Zuschlagen, werte Kunden, kaufen, was Sie nur kriegen können!
Welch animierende Frische und Klarheit im Trunk, die aus einer Vermählung zwischen einer unbändigen, irren Mineralität und einer zarten Würze und anmutigen Frucht resultiert: Ich bin mir ganz sicher, dass dieser magische Riesling der Star von so manch vergleichender Degustation sein wird, wenn Sie ihn denn als Pirat in eine Blindprobe Großer Gewächse einschmuggeln wollen. Wir sind stolz und glücklich, dass wir Ihnen diesen phantastischen Genuss zu einem tollen Preis anbieten dürfen, der in der Tat eine unerhörte Provokation vieler Weißweine auf der ganzen Welt ist!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt wohl ab Frühjahr 2012 bis nach 2020.

Felsenberg - eine der großen mythischen Nahe-Lagen
940110 Schäfer-Fröhlich, Felsenberg, Riesling Großes Gewächs 2010 34,90 Euro
Was ist das nur für ein genialer geschmacklichen Kosmos, in dem sich die Großen Gewächse von Schäfer-Fröhlich bewegen. Und wie kracht hier in diesem „Berg”-Riesling der Fels ins Glas: Im mittleren Nahetal, unterhalb des berühmten Örtchens Schlossböckelheim (Helmut Dönnhoff und Tim Fröhlich haben über viele Jahrgänge hinweg dessen Ruhm hinaus in die weite Welt getragen!) gelegen, steigt nördlich der Nahe ein 40-60% steiler, felsiger Südhang zwischen 180 und 300 m auf: der legendäre Felsenberg. Dieser Felsgürtel im Hangrücken schützt die Reben vor kalten Fallwinden und dient gleichzeitig als optimaler Wärmespeicher. Der leicht erwärmbare Vulkangestein-Verwitterunsgboden, das Urgestein des Felsenbergs, bringt mit seinen alten Rebanlagen besonders feinnervige Rieslinge hervor, die bei aller Feinheit und Dichte eine Wahnsinns-Mineralität besitzen, welche, wie bei den größten Prestige-Burgundern, mit einer salzigen Komponente alle olfaktorischen Sinne betören. Werte Kunde, eine solche mineralische Brachialgewalt (aber bitte, wegen der fabelhaften Finesse und Eleganz ist dieses Weltklassegewächs dennoch von ungemein nobler und edler Stilistik!) habe ich in dieser die Zunge in seiner Jugend geradezu traktierenden Reibeisenform bisher selten erleben dürfen. Mineraliät ist eine der am schwierigsten zu erklärenden und für Weinnovizen zu verstehenden Weinkomponenten. Doch dieser mythische Riesling vermag jedermann Mineralität in Referenzqualität zu veranschaulichen! Im Jahrgang 2010 weist der Felsenberg eine Urkraft auf und eine dramatische Fülle, die wie in 09 ein wenig aus der gewohnten, ungemein präzisen Stilistik des Weinguts ausbrechen will. Doch nur fast. Denn bei aller inneren Dichte und Urgewalt halten eine gebirgsquellklare Frucht (zurzeit dominieren gelbe Steinfrüchte), die oben angesprochene würzig-salzige, absolut irre Mineralität und eine kristalline Frische diesen famosen Riesling in einem unsichtbaren Gravitationsfeld fest wie die Sonne ihre Planeten. Das ist urwüchsige Kraft ohne Schwere, laserstrahlartig gebündelte Energie! Aber auch eine lustvolle Opulenz, die zärtlich die Zunge ummantelt, eingebettet in eine cremige, saftige Textur. Und dann wieder diese Präzision. Einfach himmlisch. Und dann immer wieder, in Wellen, diese salzige Mineralität großer Burgunder! Nach längerer Öffnung im großen Glas – dieses traumhafte Große Gewächs braucht ganz viel Luft – entwickeln sich subtile Aromen von schwarzen, wild wachsenden Himbeeren, ergießen sich, bei aller Feinheit und Finesse, wollüstige, saftige Wogen von Cassis, grünem Tee, rauchigem Feuerstein und edler Würze über die Zunge, kleiden den Gaumen aus bis in den letzten Winkel, setzen sich fest, wollen nicht mehr loslassen – und welch ungemein langer, wiederum fabelhaft mineralischer (salzig!) Nachhall. Noblesse oblige! Bei aller Kraft! Ein geniales Großes Gewächs, rassig wie ein wildes arabisches Vollblutrennpferd, ein Weltklasse-Riesling, wie geschaffen, die Worte Felsenberg und Mineralität zukünftig als Synonyme nutzen zu wollen!
PS: Dieser Weltklasse-Riesling wird in seiner Jugend oftmals selbst von erfahrenen Testern maßlos unterschätzt! Auch ich muss gestehen: In 2008 war er schlicht mein größter Irrtum des Jahrgangs, denn ich habe ihn sehr wohl hoch geschätzt, doch seine absolute Weltklassequalität erst im Winter/Frühjahr danach bei mehreren mich begeisternden Nachverkostungen erkannt, als er die Sperrigkeit seiner frühen Babyphase verloren hatte und mich mit seiner grandiosen Aromenvielfalt hinter seiner singulären Mineralität schier sprachlos werden ließ. Mit zunehmender Reife wird deutlich: Es gibt stilistisch anders geartete Rieslinge als den Felsenberg, bessere wohl kaum!
Und was meint Parker zu Lage und Winzer? „Tribute to the amazing talents of the Felsenberg as well as those of its champion, Tim Frohlich.”
Zu genießen ab Freigabe im September (Dekantieren bitte, über mehrere Tage verkosten und intuitiv erfahren, wie große Rieslinge sich zu entwickeln vermögen), Höhepunkt jedoch erst ab 2014 bis nach 2025.
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2011!

Die Kupfergrube besitzen einen magischen Klang bei Weinliebhabern in aller Welt
940210 Schäfer-Fröhlich, Kupfergrube, Riesling Großes Gewächs 2010 34,90 Euro
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Felsenberg, gerade einmal 150 m entfernt liegend und dennoch Rieslinge von gänzlich anderem Charakter gebierend, wächst das Große Gewächs der Schlossböckelheimer Kupfergrube: Auf einer alten Kupferschürfung an einer Engstelle des Nahe-Tals entstand diese weltweit wohl einzigartige Weinbergslage, in der das Weingut Schäfer-Fröhlich ein „Filetstück” besitzt. Spektakulär am Fuße einer nackten vulkanischen Felswand gelegen, welche die Wärme in die sorgsam gepflegten Rebanlagen reflektiert, mit einem phantastischen Mikroklima gesegnet, das wegen der Enge des Tals und der dadurch bedingten leicht verminderten Sonnenscheineinstrahlungsstunden eine langsame, gleichmäßige, optimale Ausreifung der lockerbeerigen Träubchen garantiert, die wiederum für die fabelhaft kühle Stilistik dieses Rieslinggiganten verantwortlich zeichnet. Der äußerst mineralische vulkanische Verwitterungsboden (mit einem Hauch von Kalk im felsigen Untergrund) lässt in dieser unvergleichlichen Terroir-Enklave regelmäßig gelb- und rotfruchtige Rieslinge entstehen, die wegen ihrer minzigen, kräuter-würzigen Noten und wegen ihrer expressiven Aromen, die, einem ungebändigten Fohlen gleich, schier aus dem Glase zu springen scheinen, eine Sonderstellung an der Nahe einnehmen. Aber auch wegen seiner charakteristischen würzigen Tabakigkeit, die lüstern bereits die Nase kitzelt und am Gaumen vollends explodiert und verblüffenderweise mit Anklängen selbst an duftige Veilchen und, in bestimmten Phasen seiner Entwicklung, feinste Kirscharomen wie bei großen Pinot Noirs! Welch ungebärdige Kraft, welch immense Dichte, welch unergründliche Tiefe und welch dramatische, fast „brutale”, ungemein salzige Mineralität, die in ihren unendlichen Dimensionen ähnlich gewaltig erscheint wie im Felsenberg. Und wie unbezähmbar, wie urwüchsig wild, eine immense innere Freiheit ausstrahlend, steht dieses singuläre Riesling-Unikat im Glase. Das ist exakt der Gegenpol zu einem schnurrenden Pfälzer Schmusekätzchen, hier begeistert eine „nordische” Stilistik, das ist eine gewaltige Herausforderung aller weich gespülten Mainstreamweine der Welt.
Und was besitzt diese Eisenfaust im Samthandschuh, wie die Franzosen solch monumentale Weine gerne zu nennen pflegen, eine fabelhafte Balance infolge einer animierenden reifen Säure, einer kristallinklaren Struktur und einer intensiven, salzigen Würze im unendlich langen, tabakig-mineralischen Nachhall: Das ist vibrierende, kaum gebändigte Energie vom rockenden Vulkangestein – Welch steinige Macht eines singulären Bodens! In einem Jahrgang wie 2010, die bei Schäfer-Fröhlich in allen Rieslingen wiederum eine alle Weine der Domaine auszeichnende einzigartige Feinheit in der Stilistik erbracht hat, besitzt die Kupfergrube eine Ausstrahlung wie kaum jemals zuvor! Ein traumhafter Riesling, trotz aller Dichte und Extraktreichtums von grandioser stilistischer Kühle, eine Inkarnation flüssig gewordener Mineralien aus tiefen geologischen Schichten, eine Hommage an eines der ganz großen Weißwein-Terroirs der Welt! Dieser authentische, höchst individuelle Charakterdarsteller ist eine profunde Weinpersönlichkeit, braucht Zeit und Ruhe, Entspannung und Geduld, bis man erleben kann, wie seine komplexen Schichten sich langsam entblättern und entfalten. Wenn Sie ihn schon ab Freigabe im September genießen wollen, kein Problem. Aber bitte dekantieren Sie diesen Charakterkopf und probieren über mehrere Tage hinweg. Sie werden eine Zeitreise in die Zukunft dieses Weltklasserieslings unternehmen, der Potential besitzt bis 2025+.
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2011!
940910 Schäfer-Fröhlich, Halenberg Riesling Großes Gewächs 2010 34,90 Euro
Zeitenwende! F. Scott Fitzgerald gilt als einer der Hauptvertreter der amerikanischen Moderne. Seine Romane avancierten zu weltweiten Bestsellern und viele seiner Bücher zählen zu den Klassikern der angloamerikanischen Literatur. Fitzgeralds postulierte „Prüfung eines erstklassigen Geistes” besteht darin, „zwei widersprüchliche Ideen gleichzeitig hegen zu können”. Das ist die höchste Schule des Verstandes. Aber auch die eines absoluten Weltklasseweines. Einen wahrlich attraktiven, körperreichen, kräftigen, mächtigen Wein zu vinifizieren ODER einen aristokratisch filigran-finessenreichen, das können alle Spitzenwinzer der Welt, die ein großes Terroir besitzen. Magische Weine jedoch gehen darüber hinaus, sie können das vermeintlich Paradoxe. Sie vereinen majestätische Kraft mit ungeheurer Präzision und unvergleichlicher Eleganz. Und einen solch raren singulären Riesling haben wir hier im Glas. Elementare Urgewalt trifft auf aristokratische Finesse! Das kennen wir bereits vom fabelhaften 2008er Jahrgang. Doch in 2009 wie in 2010 (beide Jahrgänge sind sich so ungemein ähnlich in ihrer Stilistik, zumindest im Stadium meiner Verkostungen Ende Februar/Anfang März) gesellt sich eine Feinheit hinzu, die allen Tendenzen diametral entgegenläuft, die sich in allzu vielen Großen Gewächsen aus ganz Deutschland breit macht: Immer konzentriertere, fülligere, bisweilen auch zu alkoholische Rieslinge auf Kosten von Finesse, Feinheit und Eleganz. Im 2010er Halenberg finden wir jedenfalls diese drei Parameter in einer unübertrefflichen Brillanz, die vielleicht dem einen oder anderen Winzer die Rückbesinnung auf die Urtugenden deutscher Rieslinge aufzuzeigen vermag. Der Beginn einer Zeitenwende?

Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis legt für die unermessliche Komplexität, und, bei aller notwendigen Kraft und grandiosen Dichte, insbesondere die, je nach Sichtweise moselanische oder burgundische Finesse, filigrane Feinheit und tiefgründige Mineralität dieses berührenden, ungemein rassigen Rieslings, der von einer der besten und gerühmtesten Rieslinglagen der Welt stammt! Dieser noble Riesling brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit spektakulär schönen Cassis- und würzig-rauchigen, kräutig-tabakigen Aromen und noblen Anklängen von weißer Minze. Dieses rassige, brillante, edle Große Gewächs macht (fast) süchtig in der Intensität seiner Aromen, mit seiner ungemein verführerischen Mischung aus seidiger Mineralität und Komplexität, präzisem Mundgefühl und großer Finesse sowie seiner betörenden salzigen Mineralität (DAS Signum des Jahrgangs in allen Rieslingdiamanten von Schäfer-Fröhlich) auf der Zunge, den unverwechselbaren Charakteristika seines legendären Terroirs. Ein Extremist der Feinheit, wie ich ihn in meiner langen, leidenschaftlichen Beziehung zu den großen Rieslingen der Welt nicht eine Handvoll mal erleben durfte. Dieser Solitär ist definitiv nichts für Rieslingliebhaber, die Opulenz und Cremigkeit als ihre entscheidenden Qualitätsparameter schätzen. In ihrem Interesse: Finger weg! Aristokratisch, an den ersten beiden Tagen der Flaschenöffnung in seinem jetzigen Babystadium ungemein zurückhaltend im Glas, leise, zärtlich, piano, nobles britisches Understatement so unaufgeregt wie souverän demonstrierend. Dieser Fabel-Halenberg umgarnt zunächst vornehm distinguiert seine möglichen Liebhaber, dann, wenn er Luft bekommt, scheint er förmlich zu explodieren: Dann erobert er eine neue Dimension, dann steigen aus den unergründlichen mineralischen Tiefen seiner Seele zuvor verborgene Schichten auf und er gewinnt eine geradezu lasziv-erotische Verruchtheit und mutiert zur becircenden Sirene, die nicht nur Odysseus auf der sittlichen Ebenen in seelische Konflikte zu stürzen vermochte. Welche Menge prallen Lebens! Und dann zeichnet sich am Gaumen nochmals ein grandioser innerer Spannungsbogen ab, baut sich muskulöse Kraft auf, eingebettet in eine reife, rassige Säure und ein betörendes, mächtiges, aber gleichzeitig seidenes (Dichotomien prägen diesen fesselnden Rieslingsolitär!) mineralisches Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus schiefrigen Tiefen erzählt. Welch irrsinnige Länge, in Wellen schleicht er sich auf die Zunge zurück, wenn er längst ausgetrunken ist, welch nobles Extrakt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den ganz großen Rieslingen Deutschlands zu eigen sind. Schauer laufen über den Rücken, bei jedem Schluck dieses beseelten Weines.
Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein emotional berührender Wein und, ebenso wie Werner Schönlebers stilistisch anders geartete legendäre Halenberg-Interpretation, die Inkarnation seines mythischen Terroirs (wahrlich die Essenz der Schiefermineralität), die den wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Ein atmosphärischer Riesling, ganz und gar ursprünglich und authentisch, der alle Sinne streichelt und beispielhaft steht für eine neue Generation trockener deutscher Rieslinge. Hedonistischer Genuss in Vollendung. Ein Rieslingsolitär, ein Weltklassewein, ganz nahe dem Ideal, einer der größten trockenen deutschen Rieslinge aller Zeiten! Ein Gänsehautwein mit Potential für Jahrzehnte!
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2011!
940610 Schäfer-Fröhlich, Felseneck Riesling Großes Gewächs 2010 38,50 Euro
Der FEINSCHMECKER wählt das Große Gewächs Felseneck (von PdP mit der Idealnote von 100 Punkten ausgezeichnet ) im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins!

Das GG Felseneck 2008 erhält im wine advocate die zweitbeste Bewertung, die jemals einem trockenen deutschen Riesling zuerkannt wurde! Und im Jahrgang 2009 wertet ihn Parker unter die besten Vier Deutschlands!
Tim Fröhlichs betörende Rieslinge aus dem „Felseneck” sind seit mehreren Jahren geradezu die Inkarnation der großen, weltweit gefeierten Nahe-Lagen, kristallklare, gemeißelte Skulpturen, transzendentale Gewächse, die zum andächtigen Genuss verleiten und eine Liebkosung der bacchantischen Seele. Und was haben wir hier in 2010 wieder für ein Rieslingbaby mit allen Anlagen für einen Nobelpreis! Und heute so schwer noch zu erfassen in all seinen geschmacklich unendlich komplexen Dimensionen, in all seinen schier unergründlichen Facetten. Dieser Solitär verändert alles, was rund um einen geschieht: Die Zeit steht still, unverwechselbare Gerüche und Erinnerungen der Jugend kehren wieder. Die Zunge jubiliert ob der Feinheit und Transparenz der Frucht, die sie zärtlich liebkost und der erfrischenden Säurestruktur, des edlen Extrakts und der unendlichen Mineralität, die geradezu zum fröhlichen Gelage animiert: Auch absolute Weltklasseweine müssen nicht ehrfurchtsvoll angestarrt werden, nein, sie wollen mit Lust getrunken werden und wohlige Emotionen auslösen!
Aber, und hier möchte ich nochmals auf Reinhard Löwenstein rekurrieren: Sich großem Wein hingeben zu können, sich verführen zu lassen wie in einem grandiosen Liebesakt, die Vielschichtigkeit, die Komplexität, die Tiefgründigkeit und vibrierende Mineralität eines großen Terroirweins in sich aufzusaugen und mit Körper und Geist ihn erfassen, heißt auch, mit seinen unergründlichen Geheimnissen zu leben, wie bei einer klugen, interessanten Frau, die vielleicht nie alles von sich preiszugeben bereit ist! (Natürlich werden weibliche Leser meiner Zeilen mehrheitlich sich einen dementsprechenden Mann vorzustellen vermögen) Aber sind es nicht gerade die Mysterien Frauen und Wein, die uns verzaubern, gefangen nehmen und nie mehr loslassen. Zum Eintauchen verführen, zum ekstatischen Genuss. So schön und interessant wohlfeile Erklärungen und exakte Beschreibungen auch immer sein mögen, sie können immer nur einige Phänomene der Oberfläche abbilden. Wie viel spannender und genussvoller ist das Surfen zwischen den Welten, zwischen oberflächlicher Struktur und innerem Verborgenen, wie viel genussvoller ist das Abtauchen in geheimnisvolle und unbekannte Tiefen der Wahrnehmung – bei den größten Weinen der Welt wie bei faszinierenden menschlichen Wesen!
Liebe Kunden: Ich könnte Ihnen noch stundenlang erzählen von diesem deliziösen Wein, versuchen, seine Vielschichtigkeit der Aromen in Worte zu fassen, seine innere Balance zu beschreiben, den Spagat zwischen unbändiger Kraft, sagenhafter Finesse und fabelhafter Präzision, seine Filigranität auf des Messers Schneide und die Abgründe seiner salzigen Mineralität. Ich könnte berichten von meinen Erfahrungen mit gereiften Jahrgängen dieses Rieslingmonuments, den (r)evolutionären Entwicklungsschritten, die er stets vollzieht, den „Born to be wild”-Phasen, die er trotzig einzulegen pflegt und seiner Hinentwicklung zu einem Grandseigneur klassischer deutscher Rieslingkultur. Aber, werte Kunden, all diese Worte klängen banal, würden niemals der Ausnahmequalität dieses Jahrhundertweins nur ansatzweise Rechnung tragen können. Daher mein Urteil kurz und bündig: Dieser atmosphärische Riesling, der zwischen Himmel und Erde zu tanzen scheint, ist ein transzendentaler, ein beseelter Wein, Maßstäbe setzend, mit Kultwein-Charakter, ein göttlicher Tropfen mit unendlicher Länge, die Inkarnation seines unvergleichlichen Terroirs, dessen Ausstrahlung, dessen vibrierender Energie sich niemand wird entziehen können! Bockenauer Felseneck Großes Gewächs 2010: Hier sublimieren die Reben den steinigen Boden ins Glas und lassen Schiefer und Quarzit geschmacklich lebendig werden. Dies ist ein Fabel-Riesling wie aus einer anderen Welt.

Felseneck: Ein der steilsten Lagen der Nahe,
was auf diesem Foto nur ansatzweise zu erahnen ist.
Daher bewerte ich ihn wie seine beiden Vorgänger (zweithöchste Bewertung ever für einen trockenen deutschen Riesling bei Parker, der FEINSCHMECKER wählt dieses mythische Große Gewächs im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins!) wiederum mit 100 Punkten, der Idealnote, die ich bis dato gerade einmal ein knappes Dutzend mal in meinem Weingenießerleben einem Weißwein zuerkennen mochte. Danke Tim Fröhlich für einen Traum-Riesling „hors catégorie”! Er scheint einem Medium gleich, das die Seele streichelnd liebkost und die Gefühle des seligen Genießers in einen berauschenden Fluss zu wandeln vermag.
Werte Kunden: Nobles Lesegut wird mit der Kunst eines visionären Winzermagiers in raffiniert feinen Wein verwandelt, so unaufgeregt wie unspektakulär, so leise wie überzeugend. Dieser große Wein hat alles. Was er noch braucht, ist Zeit und, wann immer man ihn genießen will, viel Luft, sich zu entfalten. Daher empfehle ich ihn zu dekantieren und aus großen Gläsern zu probieren. Antrinken würde ich ihn erstmals im September 2011 nach seiner Freigabe, Höhepunkt wohl 2014 bis nach 2030. Man kann es gar nicht oft genug sagen: Deutschlands Große Gewächse sind zweifellos weltweit betrachtet die größten Schnäppchen der Neuzeit mit dem besten Preis-Genuss-Verhältnis aller Weltklasseweine – Tims Meisterwerke legen beredtes Zeugnis ab!
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2011!
9406110 Schäfer-Fröhlich, Felseneck Riesling Großes Gewächs, Magnum 2010 1,5 l 85,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2011!
9406210 Schäfer-Fröhlich, Felseneck Riesling Großes Gewächs, Doppelmagnum 2010 3 l 169,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2011!

Herbststimmung im mythischen Terroir des Felseneck
ÜBRIGENS: Wenn Sie Schäfer-Fröhlichs traumhafte 2008er Große Gewächse in Ihrem Keller eingelagert haben, dann habe ich nochmals frohe Kunde für Sie. Diese Meisterwerke präsentieren sich zurzeit, wie so viele große Rieslinge im ersten und zweiten Frühjahr nach der Füllung, in phantastischer Verfassung. Obwohl sie noch ein gigantisches Entwicklungs- und Lagerpotential besitzen, bieten Sie schon jetzt einen traumhaften Genuss. Mein Tipp: Öffnen Sie mehrere Flaschen gleichzeitig und probieren Sie über mehrere Tage: Jeden Abend wird der Wein besser, da komplexer. Und nehmen Sie bitte große Gläser. Die Weine werden es Ihnen danken.
Liebe Kunden, gleich für welche dieser in ihrer jeweiligen Stilistik einzigartigen Weltklasserieslinge von Schäfer-Fröhlich Sie sich auch entscheiden mögen, Sie werden singuläre Weißweinmonumente erwerben, die Ihnen über zwei bis drei Jahrzehnte hinweg das großartige Potential einiger der berühmtesten Weinbergslagen der Welt widerspiegeln. Diese beseelten Weine erzählen von ihrem Land: Von tiefen Schichten aus Schiefer, Vulkangestein und hartem Fels, in die sich die Wurzeln alter Rieslingreben hineingewunden, vom glockenklaren Klang der Mineralien, die sie dabei aufgenommen haben, von Regenphasen und Trockenheit, von kühlen Nächten und der Wärme des Sommers, von all jenen Faktoren, denen die Trauben während ihrer langen Vegetationsperiode Jahrgang für Jahrgang in unterschiedlicher Weise ausgesetzt sind, vor allem aber von der Hände Arbeit und den Visionen des „Dream-Team in Sachen Wein”, das sie meisterhaft geschaffen hat. Viel Spaß mit diesen Riesling-Pretiosen wie aus einer anderen Welt. Gänsehautatmosphäre!

Die Lagen Felseneck besitzen einen magischen Klang bei Weinliebhabern in aller Welt
