Wein - Highlight
FRANKREICH
Domaine Saint Antonin - Faugères
Frédéric Albaret produziert authentische, individuelle Weinunikate voller Frische, Finesse und Mineralität auf den berühmten schwarzen Schieferböden des Languedoc!
„Les Magnoux” – Ein Weltklassewein des französischen Südens zu einem völlig unmöglichen Preis!

© age fotostock / LOOK-foto
Faugères ist ein wildromantisches, waldreiches Gebiet nördlich von Béziers, das als einzige AOC des Languedoc flächendeckend über homogene karge Böden aus schwarzem Schiefer verfügt, der ansonsten im Midi nur sehr selten anzutreffen ist. Die Weinberge erstrecken sich über wellige Hügel mit steilen Hängen und sind somit hervorragend geeignet zur Erzeugung großer Rotweine, die von Liebhabern wegen ihres unverwechselbaren Charakters, ihrer für den französischen Süden singulären Eleganz und großartigen Finesse, noblen Weinen aus Burgund durchaus ebenbürtig, hoch gerühmt werden. Das die Stilistik prägende Schiefergestein sorgt in den Spitzenweinen für eine ureigene und unverwechselbare Identität: Tiefgründige Mineralität trifft feinste Finesse! Bei den besten Winzern der Region sind diese hochkomplexen Weine terroirgeprägte Unikate auf höchstem Qualitätsniveau, die sich wohltuend aus dem Einheitsbrei vieler industriell „gemachter” oder uniformer, ermüdender Garrigueweine hervorheben und zu den unbestrittenen Referenzweinen des Languedoc gezählt werden.

Ein begnadeter Winzer: Frédéric Albaret
Und es ist immer wieder ein Name, der respektvoll genannt wird, wenn französische Winzerikonen sich hinter vorgehaltener Hand über die besten Weine des Faugères austauschen: Frédéric Albaret, ebenso qualitätsversessen wie sympathisch, produziert magische Gewächse voller Eleganz, die nicht marktschreierisch mit neuem Holz und modisch marmeladiger Neuer-Welt-Monotonie langweilen, sondern ganz im Gegenteil mit einer rassig-eleganten Textur, mit seidigen Tanninen und einer noblen, „kühlen” Mineralität die Zunge liebkosen. Dieses wunderschöne delikate Spiel am Gaumen und die fabelhafte Finesse zeichnen verantwortlich für die betörende Stilistik dieser singulären Gewächse! Und der Ursprung dieser phantastischen Qualitäten, die trotz Parkers Elogen noch immer zu den provokant günstigen Preisen zu erwerben sind, die das Languedoc weltberühmt gemacht haben, liegt natürlich primär im oben angesprochenen genialen Terroir der exzellenten Weinberge: Karge, schwarze Schieferböden, in harter handwerklicher Arbeit aufgelockert, ein weitestgehend naturnaher Anbau und extrem tief wurzelnde Reben, die sich ihren Weg durch den Schiefer hart erkämpfen müssen, um (in heißen, trockenen Sommern) tief in der Erde – weitab von feuchten Winden des Meeres – genügend Wasser zur Ernährung der Pflanzen zu finden. Und somit werden natürlich die Mineralien aus den Tiefen der Erde in die Trauben und später in den Wein transmittiert! Infolge einer wohl überlegten Exposition der Parzellen, die aus Schutz vor zu viel Sonne nicht nach Süden ausgerichtet sind, kann Frédéric in langsam reifenden Jahrgängen wie 2009 für südfranzösische Verhältnisse außergewöhnlich spät (Ende September, Anfang Oktober) ernten, und zwar genau dann, wenn die Trauben ihre höchste physiologische Reife erreicht haben, ohne aber zu hohe potentielle Alkoholwerte aufzuweisen. So sorgt neben den Schieferböden diese ungewöhnlich lange Vegetationsperiode für ein deutliches Mehr an Finesse und Eleganz in den fertigen Weinen (so wie wir es auch von den großen deutschen Rieslingen kennen) und eben eine perfekte Reife, die aber, Frédérics zentrales Anliegen, niemals (!) in Überreife umschlagen darf. Marmelade mag Frédéric höchstens auf dem Baguette, aber keinesfalls im Wein!

Frankreichs dramatisch schöner Süden:
Von strahlendem Sonnenlicht durchflutete „wilde” Hügellandschaften
Das Resultat dieser beispielgebenden handwerklichen Arbeit und des Genius eines sensiblen Weinmachers: Ultrafeine, finessenreiche Gewächse, wie sie erst von einer ganz, ganz kleinen Avantgarde qualitätsbesessener junger Winzer im Languedoc vinifiziert werden! In Frankreich unter Insidern bereits seit mehreren Jahren zu den großen Stars des Midi gezählt, in Deutschland bis zu Parkers Traumbewertungen noch eher ein Pinard-de-Picard-Geheimtipp, muss Frédéric seine Ernte den Interessenten aus aller Welt mittlerweile strikt zuteilen. Es sind zutiefst mineralische Bilderbuchweine des französischen Südens, Terroir pur, das eindeutig den Rebsortencharakter dominiert, sehr rar und von phantastischer Qualität: Berührende Unikate, Referenzweine des Languedoc!
Kein Wunder, dass Parker verblüfft anmerkt, dass er überhaupt nicht verstehen könne, wie so dramatisch gute Weine, die zu den phantastischsten, ja unglaublichsten Weinwerten der Welt zählten, zu einem solch günstigen Preis zu haben seien! Und noch hat er ja den Jahrgang 2009, ja, genau den mit den singulär schönen Ergebnissen in so vielen klassischen europäischen Anbaugebieten gar nicht probiert, die Frédéric wie auch Pinard de Picard für die Steigerung all dessen halten, was auf Saint Antonin bisher produziert wurde. Warum ist dem so? Nun, zum einen hat Frédéric einen neuen klimatisierten Keller bauen können (da reift der Wein einfach noch schonender vor sich hin) und bekommt jetzt noch bessere Barriques und größere Fuder (von Frankreichs berühmtesten Tonneliers, auch hier muss man sich Zuteilungen besten Holzes zunächst durch ein Weingutsimage hart erarbeiten) als in der Vergangenheit, was den Ausbau der Weine nochmals optimieren hilf und den Holzeinfluss zurück drängt. Aber noch entscheidender ist der Jahrgangsverlauf sowohl in 2008 (Regen im Frühjahr 08, der die Wasserspeicher im Boden so füllte, dass sowohl 08 wie auch 09 davon profitieren konnten) und ein Traumsommer in Sommer und Herbst 2009. Nichts als Sonnenschein! Erst Ende September wurden bei kühlen Nachttemperaturen von weniger als 10° C kerngesunde Träubchen in den Keller eingebracht, die infolge der extrem langsamen Ausreifung eine Aromenkomplexität besaßen, wie nie zuvor und die jedem Weinkenner ein glückliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermögen. Frédéric: „Es war schier unfassbar, wir brauchten quasi keine Selektion vorzunehmen. Das habe ich als Winzer noch nie erlebt! Es war die entspannteste Ernte meines Lebens”, lächelt der sympathische Winterstar vergnügt vor sich hin!

Berührende Stimmungen zaubert das warme Herbstlicht auf die Weinberge
Definitiv: Im Faugères, das zeigen alle meine bisherigen Verkostungen, liegen die Qualitäten in 09 bei den Spitzenwinzern gar noch über denjenigen aus dem zu Recht als Traumjahrgang gefeierten 2007er. Es ist der bisher beste Jahrgang der Appellation. Und auch Frédéric, dieser so zurückhaltende, sympathische Winzer, strahlt daher übers ganze Gesicht: „Ja, ich bin überzeugt, 2009 ist definitiv mein bisher bester Jahrgang. Stilistisch ist er wegen der Kühle der Frucht und ihrer inneren Balanciertheit viel näher bei 2004 (das ist genau der Jahrgang, den Parker bisher am höchsten bewertete) als bei 07, infolge meiner älter gewordenen Rebstöcke, meinen so deutlich verbesserten Bedingungen im Keller, die ich mir immer so sehr gewünscht habe, einer nochmalig sensibleren Extraktion und zweier bilderbuchhafter Vegetationsperioden auf einem Qualitätsniveau, von dem ich bisher nur zu träumen gewagt habe.” Werte Kunden: 94 Parkerpunkte (in 2004) für einen französischen Wein, der weniger als 15 Euro kostet – das gab es unseres Wissens nach noch nie! Und ich geben Ihnen mein Wort: Frédéric hat in 2009 DIE Weine seiner bisherigen Winzerkarriere vinifiziert, Glücksfälle, nein, Sternstunden im Leben eines jeden Weinliebhabers. Weinwerte, die Preisgefüge auf den Kopf stellen und in Blindproben vinologische Weltbilder zum Einsturz bringen werden. Diese betörenden Pretiosen wandern kistenweise auch in meinen privaten Keller. Unbedingt probieren!

302309 Saint Antonin, Les Jardins de Saint Antonin, rouge 2009 6,50 Euro
Jaaa! Das ist genau wieder einer dieser so ungemein preis„werten” und schmackhaften Alltagsweine aus dem französischen Süden, der das Languedoc vor mehr als einem Jahrzehnt als Quelle herausragender Trinkweine über Nacht weltberühmt machte und der das großartige vinologische Können von Frédéric Albaret eindrucksvoll belegt. Herrlich leuchtendes, dunkles Purpurrot in der Farbe, in der Nase eine betörende Fruchtorgie, Sauerkirschen, rot- und dunkelbeerige (Cassis, Blau- und Himbeeren!) sowie würzig-samtene Aromen (Nelken!), dabei von sehr elegantem Stil, überhaupt nichts Marmeladiges in sich tragend. Am Gaumen ungemein schmeichlerisch, elegant und saftig, geprägt von einer animierenden Trinkfrische, erstaunlich dicht, mit einer verblüffend cremig-seidenen Tanninstruktur. Welch herrlicher Alltagswein, eine ehrliche, fröhliche Haut: herzhaft lecker, mineralisch (welche Rarität in seiner sinnenfreudigen Preisklasse!) und trinkanimierend frisch. Schon dieser schier unglaubliche attraktive Einstiegswein ist eine Demonstration dessen, dass im grandiosen Languedoc-Jahrgang 2009 Albaret wohl die dramatischsten Rotweine seiner glanzvollen Karriere zu unverschämt günstigem Preis vinifiziert hat!
Zu genießen ab sofort bis 2012+.
302010 Saint Antonin, „Les Jardins”, rosé 2010 6,50 Euro
Exklusiv bei Pinard de Picard: Ein Fabel-Rosé OHNE Appellation-Zulassung, da mit 11,5% Vol. zu WENIG Alkohol für die „hohe Behördlichkeit”!
Anfang Februar hatte uns Frédéric während eines Besuchs bei uns in Saarwellingen einen Rosé (seinen ersten übrigens!) ins Glas gegossen, und wir waren wie vom Donner gerührt: Neben der aromatischen Fülle strahlte der Wein eine unglaubliche Frische und Leichtigkeit aus - kein Wunder, bei gerade einmal sagenhaften 11,5% Vol. Alkohol. Wir waren begeistert, so stellen wir uns die Zukunft südfranzösischer Rosés vor, und spontan haben wir die gesamte Menge dieses genialen Fabel-Rosés für unsere Kunden eingekauft. Seitdem fragten wir wöchentlich nach, wann denn der Wein fertig ausgestattet sei, damit wir ihn unseren Kunden präsentieren können. Endlich gab Fédéric grünes Licht, die Etiketten waren eingetroffen und alle Flaschen wurden gelabelt. Nur noch schnell die Spedition schicken und schon konnte der Spaß beginnen.
STOP!!!! „Was soll das denn sein? Ein Wein aus Faugères, mit geschützter Herkunftsangabe, den strengen Qualitäsvorgaben entsprechend, und NUR 11,5% Alkohol? Non, niemals, jamais. Nicht mit uns. Das kann nur ein Vin de Pays sein”. So sprach die zuständige „Behörde” INAO und wir mussten unseren Kühltransporter wieder zurückpfeifen. Wein verboten! Wir versicherten Frédéric, dass dies nun wirklich kein Problem ist, denn wir lieben diesen Rosé ja insbesondere auch wegen seines so niedrigen Alkoholgehalts. Und dann ist der Wein eben „nur” ein Vin de Pays, was niemanden unserer Kunden stören wird, denn, um in leicht abgewandelter Form mit Dortmunds Fußballegende Adi Preißler zu sprechen: „Grau ist alle Theorie - denn entscheidend is im Glas”. Aber schon tat sich das nächste Problem auf: Alle Flaschen waren bereits gelabelt, ein AOC Faugères auf der Vorderseite und 11,5% Alc auf der Rückseite. Und das ist nun mal VERBOTEN. Was tun?
Die Flaschen zerschlagen, den Wein ins Mittelmeer kippen oder alle Flaschen einfach selbst trinken. Dann wären wir bei Pinard trotz des Niedrig-Alkohols den ganzen Sommer über besoffen! Oder, so Tino in seinen bisweilen „bösen” Gedanken, die Funktionäre darin ertränken? Aber nein, für solche Probleme gibt es ja zum Glück die elegante „französische” Lösung und dafür lieben wir sie so, unsere netten Nachbarn: Et alors, wenn der Wein nur 11,5% Alkohol hat und ein waschechter Faugères ist, was aber offiziell nicht möglich ist, da ein waschechter Faugères ja auf jeden Fall 12 Volumenprozent Alkohol braucht, nun, hm, was könnte man da nur machen? Et voilá, die Idee schlechthin: Lasst uns das Rückenetikett einfach überkleben und nach einer geschätzten neuen „Messung” 12% Alkohol draufschreiben! Na also, geht doch. Wir bedanken uns bei der Kreativität der behördlichen französischen Gralshüter, wünschen Ihnen, werte Kunden, viel Spaß mit diesem herrlichen Wein, der fast nicht sein durfte, was er ist, und geben Ihnen einen letzten Tip: Heben Sie sich eine leer getrunkenen Flasche auf, denn wer weiß, was dieser Fehldruck in ferner Zukunft vielleicht einmal wert sein wird. Die blaue Mauritius aus Faugères? Vive la France. Santé!
302109 Saint Antonin, Faugères, rouge 2009 8,95 Euro
Eine intensive, dichte Fruchtwürze und edle Beerenaromen zeichnen den fabelhaften Faugères-Jahrgang 2009 aus, der seinen frischen, kühl-noblen Charakter, weitab von modischen marmeladigen Exzessen, den mineralischen schwarzen Schieferböden verdankt. Schon die Nase scheint mit der Zunge zu schnalzen: Rote und blaue Früchte, vanillige Kirschnoten, Cassis- und Cappuccinoanklänge ergeben einen seidigen Touch. Und welch hedonistischer Genuss am Gaumen: Blaubeeren, Schwarzkirschen, edle Bitterschokolade und eine wiederum vom Schiefer stammende feinste Mineralität, die wie bei großen traditionellen Bordeauxweinen an Bleistift erinnert, eine in dieser Preisklasse ganz und gar ungewöhnliche Eleganz, Finesse und Feingliedrigkeit, bestens integrierte, frische, seidige, cremige Tannine und ein schöner, schmeichlerischer, ungemein feiner, rauchig-mineralischer, zart tabakiger Nachhall begründen ein sensationelles Preis-Genussverhältnis, das selbst für den französischen Süden extrem selten ist.

Faugères: Landschaft von intensiver Schönheit
und mit singulären Schieferböden
Nach längerer Luftzufuhr wird die Zunge zärtlich gestreichelt von einer ungemein seidenen, kühlen Textur, die nichts anderes ist als der schmeckbare Ausdruck des schwarzen Schieferbodens, der den großen Terroirweinen des Faugères einen authentischen Charakter verleiht. Diese kühle Mineralität und die duftige Würze im geschmeidig dichten Mundgefühl vereinen den Charme, das Licht und die Wärme des Südens mit der Singularität des schiefrigen Terroirs. Kein modischer Neuholzton, keine Rustikalität, keine Marmelade! Stattdessen ein großartiger, mineralischer Terroirwein de luxe der leisen Töne, der mit viel Komplexität und Charakter, Ausstrahlung und Geschmack, mit Würze, phantastischer Frische und mineralischer Tiefe in seiner sympathischen Preisklasse die Qualitätsmaßstäbe des Languedoc definiert!
Frédéric Albaret hat sich souverän seinen Platz in der ganz kleinen Elite der Spitzenwinzer des Languedoc erobert mit Referenzqualitäten der neuen Generation: Finesse und Eleganz, Rasse und Frische statt marmeladiger Langeweile. Daher lege ich Ihnen seit vielen Jahren diese so traumhaft preiswerten, ungemein finessenreichen Rotweine aus dem Faugères als meine Lieblingsweine ganz besonders ans Herz. Aber auch Parker hat unsere Domaine Saint Antonin entdeckt und mit Elogen überhäuft. Er schreibt wörtlich, dass er überhaupt nicht verstehen könne, wie so gute Weine, die zu den phantastischsten, ja unglaublichsten Weinwerten der Welt zu zählen seien, zu einem solch günstigen Preis zu haben sind! So erhielt dieser sensationell preiswerte Faugères bereits zweimal 91Punkte! Und 2009 ist nochmals deutlich, aber wirklich deutlich, besser! Fréderic erklärt: „Meine schönsten Weine bisher, in einer Balance und Harmonie wie nie zuvor”.
Zu trinken nach unserem Geschmack ab sofort (die cremig-seidenen, kühlen Tannine erlauben nämlich bereits hohes Trinkvergnügen, aber Frédéric sieht den Genuss ab Herbst 2011 nochmals deutlich höher), Höhepunkt Ende 2011 bis 2018+.
302209 Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge 2009 14,95 Euro
Seine Qualität: Singulär in seiner Preisklasse. Schlicht die Referenz!
Seine Bewertungen bei Fachjournalisten: Einzigartig in seiner Preisliga! 94 Parkerpunkte für einen französischen Wein, der weniger als 15 Euro kostet – das gab es unseres Wissens nach noch nie!

Frédéric Albarets Spitzencuvée „Les Magnoux” lässt auf unkopierbare Weise die abgrundtiefe und zugleich seidene Mineralität und den unverfälschten Terroircharakter des schwarzen Schiefers sinnlich erfahrbar werden! Wegen seiner erotisierenden Duftkomplexität und burgundischen Eleganz DAS Aushängeschild der neuen authentischen Spitzenweine aus dem Languedoc, zwar enorm dicht und mit einer grandiosen Tiefe versehen, aber überhaupt kein Extraktionsmonster mit Muskeln und überbordendem Eichenholz, stattdessen mit einer vor kurzem im französischen Süden noch nicht vorstellbaren Finesse gesegnet, an der sich die anderen großen Weine des Languedoc messen lassen müssen! Tief dunkelrot steht dieser noble Weinriese im Glas, in der Nase ungemein komplexe, verführerische schwarze Beeren und reife Früchte (Kirschen!), dazu Lakritz, Johannisbeerblätter sowie feine, würzige Anklänge und Noten von schwarzen Oliven, Eukalyptus und Zigarrenkiste. Die expressive Frucht und eine traumhaft cremige Textur betören schmeichlerisch den Gaumen, hüllen ihn ein in ein samtenes Tuch, verweilen, wollen überhaupt nicht mehr loslassen. Faszination pur! Dieser großartige Wein löst mit seiner seidigen Fülle wohlige Schauer aus, ein herrlich runder, harmonischer, delikater, verführerisch weicher Wein; der noble Kern seiner intensiven Mineralität umspielt dabei fordernd die Zunge. Danach öffnet sich die dichte, kühle Gerbstofftextur im Mund, um die Sinne mit mächtiger Kraft (aber ohne ermüdende Schwere, dieser Aristokrat der Sinne scheint zärtlich über die Zunge zu schweben), aber auch mit zartem Schmelz, Geschliffenheit und wiederum subtiler Schiefer-Mineralität zu verwöhnen. Und welch dramatische Länge! Nach 24-stündiger Öffnung breitet sich vor dem staunenden Betrachter eine expressive, kühle Minzfrische aus wie bei einem großen Mouton-Rothschild!
Ein wahrer Geniestreich von Frédéric, Terroir und Individualität pur und von extremer Qualität: Wein-GENUSS in Vollendung! Es fällt schwer, stilistische Vergleiche zu finden für diesen Gänsehautwein, er vereint in sich die edle Kühle eines großen Syrah der nördlichen Rhône mit der Eleganz und Finesse eines aristokratischen Gewächses aus dem Burgund.

Sommelier Sebastian Georgi urteilt: Das ist DER Gegenentwurf zu allen marmeladigen Syrahs aus der Neuen Welt!” Welch betörende Qualität aus dem vielleicht bisher größten Jahrgang im Faugères – und hier wiederum die absolute Spitze verkörpernd. Bravissimo! Frische, Frucht und Finesse treffen feinste Mineralität: „Schade, dass man Wein nicht streicheln kann” (Kurt Tucholsky)!
PS: Nachdem dieser Spitzenwein von Parker im grandiosen 2004er Jahrgang mit für seine Preisklasse unglaublichen 94 Punkten geadelt wurde, erzählte mir Fréderic, dass ihm jedermann „geraten hat, jetzt müsse ich doch endlich die Preise erhöhen. Doch warum sollte ich dies tun? Damit sich dann nur noch die Reichen der Welt meine Gewächse leisten können? Niemals! Ich mache Weine für Liebhaber, aber nicht für Etikettentrinker.” Welch noble altruistische Einstellung!
Zu genießen ab Frühjahr 2011 (nach ca. 15 Minuten Öffnung scheinen die Aromen förmlich zu explodieren), Höhepunkt 2013 bis etwa 2025.
PS: Stuart Pigott lobt brandaktuell in der FAZ vom 20. März 2011 euphorisch: „Überzeugend, kraftvoll, geschmeidig. Eine wunderbare mineralische Frische fegt durch den Wein wie eine Meeresbrise durch einen heißen Nachmittag!”
Für die Liebhaber von Großflaschen haben wir noch ein besonderes Schmankerl: Frédéric wird Ende März eine Sonderfüllung des Magnoux 2009 vornehmen, sichern Sie sich bereits jetzt per Reservierung Ihr Kontingent an Magnum- oder Doppelmagnumflaschen, die Lieferung wird Ende März erfolgen.
3022109 Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge, Magnum 2009 1,5 l 32,00 Euro
Reservierbar, die Lieferung wird Ende März 2011 erfolgen.
3022209 Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge, Doppelmagnum 2009 3 l 69,00 Euro
Reservierbar, die Lieferung wird Ende März 2011 erfolgen.
