Wein - Highlight
DEUTSCHLAND
Weingut Rainer Schnaitmann - Württemberg
„Rainer Schnaitmann schoss mit seinem erst 1997 gegründeten Weingut wie eine Concorde in den Württemberger Weinhimmel – und der Steigflug hat immer noch kein Ende. Schon zum vierten Mal in Folge hat uns der ehrgeizige Fellbacher die mit Abstand feinsten roten Burgunder Württembergs vorgestellt. So küren wir Rainer Schnaitmann nicht nur zum Kronprinzen der Württemberger Weinszene, sondern auch zu unserem Aufsteiger des Jahres 2007”, so das dezidierte Lob des Gault Millau.

„Der Star unter Württembergs Jungwinzern” (so Bernd Kreis in seinem unbedingt lesenswerten Bildband „Weinmacher in Württemberg”), Rainer Schnaitmann, gehört zur neuen Generation deutscher Weinmacher und spricht erfrischend offen und unangepasst über seine persönlichen Vorstellungen als Winzer: „Weingärtner zu werden – das konnten sich mein Bruder und ich früher überhaupt nicht vorstellen. Ich wollte immer Architektur studieren, denn das Gestalterische und seine Wirkung haben mich einfach begeistert. Ich bin mit dem Fahrrad durch halb Europa gefahren und habe mich eigentlich nur für Bauwerke interessiert. Nach dem Abitur wollte ich mich dann um ein Praktikum als Zimmermann bewerben, doch da kam mir die Bundeswehr dazwischen. Ich war damals begeisterter Radfahrer, oft in den Bergen und wollte daher am liebsten zu den Gebirgsjägern gehen. Ich bin dann per Zufall im Offizierscasino in Ingolstadt gelandet, wo auch Restaurantfachleute waren, die im weltbekannten Feinschmeckerrestaurant Traube-Tonbach gelernt hatten. Zusammen haben wir einen Service, eine Küche aufgezogen – nur vom Feinsten! Wir haben eine Woche Schicht gearbeitet, täglich bis nachts um zwölf und hatten dann jeweils eine Woche frei. Und in diesen Freischichten habe ich damals regelmäßig draußen im Weinberg gearbeitet und so ein ganzes Jahr im Weinbau erlebt. Da hat es bei mir angefangen zu zünden.

© Hendrik Holler / LOOK-foto
Unser Familienbetrieb stand zudem ganz gut da; wir haben seit über 500 Jahren Weinbau in der Familie und ich konnte mir nun vorstellen, diese Tradition doch fortzuführen. Daher habe ich 1989 eine Weinbaulehre begonnen und anschließend in Geisenheim studiert. Danach bin ich noch ins Ausland und habe in Neuseeland und anschließend in Südtirol gearbeitet. Von Anfang an war mir klar, dass ich, anders als mein Vater, nicht in der Genossenschaft bleiben wollte. Sie war damals für mich indiskutabel, weil ihre Auffassung von Wein, ihre Einschätzung der eigenen Leistung und ihre Weinqualität überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprachen. In Österreich kam der immense Qualitätsschub erst nach dem großen Weinskandal, aber ich denke, dass wir Württemberger eine in dieser Hinsicht unblutige Revolution zuwege bringen, eine sanfte Revolution. Ein großer Vorteil für mich war natürlich auch, dass mein Vater mich nie zu etwas gezwungen hat und mir völlig freie Hand ließ, er war ja so glücklich, dass ich überhaupt das Weingut fortführen wollte. Das Wichtigste für mich in meiner Weinbergsarbeit ist, der Natur (und damit den spezifischen Jahrgangsbedingungen) freien Lauf zu lassen. Wein soll leben, soll ein Naturprodukt bleiben. Und solange ich mit einem nicht konzentrierten und „ungedopten Wein” treue Kunden finde, bin ich sehr zufrieden”.
Neugierig geworden, werte Kunden? Neugierig auf die ungemein spannenden Weine dieses musisch wie künstlerisch interessierten, freisinnigen und -denkenden Fellbacher Winzers, der zu seinen Leidenschaften das Gleitschirmfliegen ebenso zählt wie das Erklimmen der Alpenpässe mit dem Fahrrad. Rainer Schnaitmann ist begeistert und kann begeistern – mit seinen mitreißenden Worten, aber insbesondere mit seinen höchst authentischen Natur-Weinen! Das Fellbacher Wein-Märchen dieses Sympathieträgers deutscher Winzerkultur hat gerade erst begonnen! Mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen überhäuft, werden Rainers Weine mittlerweile weithin unbestritten als die feinsten Vertreter ihrer Art in Württemberg angesehen. Die aus jeder einzelnen Lage geborene jeweils einzigartige Charakteristik unterscheidet diese großen Naturweine mit ihrer unverwechselbaren Seele von technisch gemachten Industrieweinen und gibt ihnen eine ganz andere Wertigkeit, ähnlich einem großen Gemälde oder einem genialen Musikstück. Rainer Schnaitmann gehört zu den Juwelen unseres Programms!
981309 Schnaitmann, Riesling Gutswein trocken 2009 9,95 Euro
Ein Einstiegswein ist stets die Visitenkarte eines Weinguts. Und Rainers Basis-Riesling ist schlichtweg eine geniale Einstiegs-Droge. Wozu natürlich auch der große Jahrgang 2009 beigetragen hat!

983109 Schnaitmann, Schnait Riesling** trocken 2009 12,95 Euro
Schnaitmann gab, wohl bedacht, seinen klangvollen Namen für die Benennung dieses grandiosen, zutiefst mineralischen Rieslings, um die fabelhafte Qualität in Bezug zu seinem provokant günstigen Preis zu dokumentieren. Dieses konzentriert-kraftvolle, durch seine rassig-knackige, pikante Note fesselnde Urgestein, das Herz und Sinne berührt und betört, stammt von exzellenten Mergel- und Sandsteinverwitterungsböden aus einem Seitental des Remstals mit einem kühlen Klima, wo die Trauben eine extrem langsame Reifung erfahren und so die komplexesten Aromen einlagern können. Erst sehr spät gelesen, haben wir hier einen spektakulär mineralischen, ungemein präzisen und fokussierten Riesling im Glase mit gerade einmal 12,5 Volumenprozent Alkohol. Physiologische Reife und komplexe Aromen, das sind die entscheidenden Parameter für großen Wein, aber keine Alkoholorgie! Viele Große Gewächse werden durch diese geniale Qualität beschämt. Ein kleiner Wermutstropfen: Wir dürfen diesen mineralischen Riesling einfach gar nicht so bewerben, wie er es verdient. Die Mengen sind zu gering, die Käufer stehen Schlange. Daher ganz leise: Kaufen, liebe Kunden, kaufen ... .
Zu genießen ab sofort bis nach 2014.

Blick auf den Fellbacher Lämmler
981609 Schnaitmann, Fellbacher Lämmler Riesling Großes Gewächs 2009 27,00 Euro
Welch kraftvoller und tiefgründiger Riesling der absoluten deutschen Spitzenklasse, vom FALSTAFF im Ranking der Großen Gewächse Deutschlands im Überfliegerjahrgang 2009 als höchst bewerteter Riesling Württembergs geadelt. „Auf Mergel und Schilfsandstein gewachsen, bringen die Trauben die Art von Kraft und Aromen mit, die man als typisch für den wieder gefundenen württembergischen Rieslingstil bezeichnen kann. Er begeistert mit einer enorm mineralischen Art und einer tiefgründige Stilistik, ist von einer subtilen Frucht geprägt und auf eine lange Lebensdauer angelegt”, beschreibt Rainer Schnaitmann selbst diesen großen Wein. Die Nase wird betört von der saftigen, fleischigen Aromatik vollreifer Pfirsiche, mit Anklängen von reifer Ananas und Orangenzeste sowie einer feinherben, zart hefigen Note, eingebettet in eine traumhafte Mineralität. Am Gaumen präsentiert er sich herrlich saftig, ungemein dicht, cremig, wollüstig fast, mit einer wunderschön integrierten Säure und einem wiederum ungemein animierenden, leicht herben, tief mineralischen Nachhall. Dieser grandiose Riesling passt hervorragend zu leicht exotischen Gerichten wie Rotbarbe mit Orangenmarinade auf Vanille-Kartoffelschaum oder einem Rinderfilet mit cremiger Blauschimmelsoße und glacierten Pfirsichspalten, er eignet sich aber selbstverständlich auch zu Klassikern wie Currygeschnetzeltem oder Seezunge „Müllerin”.
Zu genießen ab sofort bis 2020+.

981109 Schnaitmann, Evoé! rot trocken 2009 9,50 Euro
Der griechischen Mythologie nach unternahm der Gott des Weines, Dionysos, einen Feldzug nach Indien. Da er aber nun einmal kein Kriegsgott war, ließ er seine berüchtigten Mänaden, sauf- und rauflustige Frauen, voraus ziehen, um die Städte moralisch so zu „unterwandern”, dass die spätere Einnahme nicht mehr besonders schwer fiel. Der Schlachtruf dieser „Kriegerinnen” war angeblich „Evoé!”, was jedoch nicht nur eine Kampfansage war, sondern auch „Jubeln, Frohlocken”, bedeutet, ein hintersinniger Name also für diesen betörenden, ungemein verführerischen Lecker-Schemcker – Auf nach Indien!
Rainer Schnaitmann selbst tituliert dieses leckere, violettrote Stöffchen aus einem Jahrhundertjahrgang für deutschen Rotwein gerne als seinen Pizza- und Pastawein. Ach, wenn es doch nur möglich wäre, bei einem ‚Italiener’ einen solchen Wein im Offenausschank zu bekommen! Welch toller Rotwein für alle Tage – aber keinesfalls alltäglich. Er duftet animierend nach Brombeeren, Cassis, Kirschen und Schokolade, aber auch animierend zart nach Lakritze, Kräutern und frisch gemahlenem weißen Pfeffer. Am Gaumen präsentiert er sich traumhaft cremig und füllig, sehr, sehr süffig, dazu zart mineralisch, mit anregender Säure- und erfrischender Tanninstruktur. Obwohl man bei der intensiven Farbe und dem durchaus kraftvollen Gaumen relativ viel Alkohol vermuten könnte, beschränkt sich dieser auf Trinklust fördernde 13 Volumenprozent! Aufgrund seiner erfrischenden Lebendigkeit ist dieser leckere Rotspon selbst zu Fischgerichten, wie Saltimbocca vom Seeteufel mit Rotwein-Buttersoße oder gegrillte Rascasse mit Oliven und Wildreis-Risotto, ein perfekter Begleiter, aber auch zur asiatischen Küche. Auf sympathischem Preisniveau eine großartige Demonstration von Herkunft und Ursprung. Wahrlich: Das deutsche Rotweinmärchen geht weiter – Authentischer Genuss zu provokant günstigem Preis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2011 bis 2014+.

983509 Schnaitmann, Lemberger*** trocken 2009 19,90 Euro
Die drei Sterne stehen innerhalb der Schnaitmannschen betriebseigenen Klassifikation für höchstes Qualitätsniveau. Schon im Weinberg hat das Streben nach ausgereizter Qualität absoluten Vorrang. Der Ertrag wird strikt reguliert, auch durch das Teilen der einzelnen Trauben. Sie werden abgebeert, nicht gequetscht, um eine besonders attraktive Fruchtaromatik zu erzielen. Das Hinzufügen einer Traubenpartie mit Stilen ist ein interessantes Instrument zur Gestaltung von Gerbstoffstruktur und Frische. Nach einer dreiwöchigen Maischegärung und dem Abpressen folgt eine achtmonatige Lagerung im neuen, kaum schmeckbaren, ausschließlich Struktur gebenden Barrique. Und diese ausgefeilte Winzerkunst, sehr sensibel und mit großer Könnerschaft angewandt, sieht man diesem großartigen Elixier bereits an: Der Blick ins Glas zeigt ein sehr tiefes Kirschrot mit schwarz-violetten Reflexen. Verführerisch betören reife, saftige, schwarze Kirschen, Cassis und frische Zwetschgen die verzückte Nase, aber auch feine Tabaknoten und Anklänge von Bitterschokolade, Zimt, Lorbeer, Leder, Kaminrauch und kräutrig-mineralische Aromen, die an Rosmarin, Veilchen und Salbei erinnern. All diese Komponenten vereinigen sich zu einem höchst attraktiven Bukett und die Aromen tanzen Samba: Was für ein Lecker-Schmecker! Auf der Zunge betören grandiose süße Fruchtaromen, gepaart mit animierender junger Herbe, einer phantastischen, rauchig-tabakigen Mineralität und einem reifen, cremigen Tannin. Welch grandiose Tiefe und Komplexität. Welch fabelhafte Balance und innere Harmonie. Und welch präzise Kühle! Dieser großartige Wein-Wert ist das Ergebnis visionären handwerklichen Könnens. Mit dieser avantgardistischen Prägung ist Rainer Schnaitmann ein großer Wurf gelungen: Wieder einer dieser fabelhaften Weine, natürlich ungefiltert, die eindrücklich die Zeichen der neuen Zeit beschwören: Deutschlands Rotwein gehört die Zukunft!
Stilistisch durchaus vergleichbare Bordelaiser kosten bei solch fabelhaften Qualitäten locker das Doppelte bis Dreifache!
Zu genießen ab sofort wegen seiner samtenen, cremig-weichen Tannine, Höhepunkt 2013 bis 2020+.

982009 Schnaitmann, Lemberger** trocken 2009 12,95 Euro
Spielerischer, subtiler als der große Bruder, stilistisch viel eher an Pinot Noir erinnernd. Eine Fabel-Qualität! Und ein Preis-Qualitäts-Hammer, der in seiner sympathischen Preisklasse in ganz Deutschland nicht zu toppen ist! Wahrlich: „Rainer Schnaitmann gehört zu den besten Rotweinerzeugern Deutschlands,” Gault Millau!
Für mich DIE Sensation in Rainers genialem 2009er Portfolio. Dieser Wein gehört in jeden Keller!
9820109 Schnaitmann, Lemberger** trocken, Magnum 2009 1,5 l 27,90 Euro

982808 Schnaitmann, Simonroth „MC” Merlot/Cabernet trocken 2008 32,90 Euro
„Simonroth nenne ich meine besten Rotweine, die mindestens 12 Monate im neuen Holz verbringen. Der Name stammt von einem kleinen Weiler namens Immenrod, der vor etwa 1000 Jahren gerodet wurde. Heute liegen dort am Fuß des Kappelbergs Gärtnereien, wo wir auch ein großes Stück Weinberg besitzen. Immer, wenn wir dort schon als Kinder raus gegangen sind, hieß es: Wir gehen in den Semmerrod. Und das Semmerrod habe ich abgewandelt zu Simonroth. Es ist also ein Phantasiebegriff – angelehnt an die alte Lage – aber keine Lagenbezeichnung”, erklärt mir Rainer beim Verkosten den ungewöhnlichen Namen, den seine Spitzencuvées tragen: Deutsche Rotweine auf absolutem Weltklasseniveau!
Und was hat dieser begnadete Winzer hier für einen traumhaften Wein auf die Flasche gezaubert: Eine grandiose Rotweincuvée aus den internationalen Edelreben Merlot und Cabernet Franc, die aber, kaum zu glauben, nicht aus Bordeaux kommt, sondern aus Deutschland, aus dem Herzen Württembergs! Herrlich markante Aromen versprüht dieser Wein, der violettrot, fast schwarz ins Glas läuft. Er duftet nach Cassis, Salbeiblättern, grünem Paprika, Räucherspeck, Holzrauch, Teer, Kaffee und Lakritz. Mit längerer Öffnung gesellen sich Anklänge an Brombeeren, eingelegte Feigen und feinherbe Noten von Schlehe, Holunder und Vogelbeeren hinzu. Am Gaumen traumhaft saftig und weich mit süßer, die Zunge liebkosender Frucht und feinkörnigen Tanninen sowie einer distinguierten Säure. Der großartige Jahrgang 2009 kommt diesem fabelhaften Herz-Stoff natürlich ungemein entgegen: Jeder Schluck ein Treffer! Ist das Zeug gut! Von allem so viel, aber nichts im Übermaß! Reife, konzentrierte Frucht, rare Würzsubstanz und packende Mineralität. Dieser Wein setzt sich beim ersten Hineinschnuppern in den Papillen fest. Ein weicher Wein zwar, aber kein Softie oder flatterhafter Charmeur. Diese Cuvée hat Charakter, sie gibt sich zwar durchaus schmeichlerisch, aber besitzt eine Spur Wildheit und Rasse wie ein arabisches Vollblut und ruft daher einen kräftigen Gegenspieler in Form eines erlesenen Mahls auf den Plan: Gerichte wie Hasenpfeffer mit Wintergemüsen, Hirschrücken unter der Nusskruste mit Rouanaiser-Pfeffersoße, Taube im Speckmantel geräuchert mit Kaffeesoße und Kartoffelkrapfen oder geschmorter Ochsenschwanz mit Trüffelrisotto ergänzen diesen grandiosen Wein perfekt.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2013 bis 2020, mindestens.

982209 Schnaitmann, Spätburgunder*** „Junge Reben” trocken 2009 19,90 Euro
Rainer Schnaitmann liebt den Pinot Noir. Unüberschmeckbar! Wie das duftet! Verführerisch strömen betörende Aromen aus dem Glase: Pralle reife Kirschen, Waldhimbeeren, Brombeeren, mediterrane Kräuter, feine Zimt- und Zedernholznoten kitzeln die Nase und wecken das Verlangen, Schluck um Schluck dieses köstlichen Weines zu kosten. Am Gaumen zart und weich mit tänzelnder Säure, so zeigt sich bei diesem wunderschönen Pinot einmal mehr die Kompromisslosigkeit von Rainer Schnaitmann: Selbst bei seinem „kleinen Spätburgunder” lässt er den Verkoster teilhaben an der großen burgundischen Finesse, mit der andernorts nur Prestigecuvées gekeltert werden. Ein feiner Wein, der Trinkvergnügen pur bereitet und hervorragend zu Gerichten wie Wildterrine mit Beerenfrüchtegelee, Entenbrust kross gebraten mit Sauerkirschsauce oder Seeteufel mit Pilzkruste auf Linsengemüse harmoniert. Rainer Schnaitmann ist einfach erfrischend anders. Er passt in kein Klischee. Und steckt voller neuer Ideen. Während des Gangs durch seine neu erbaute Kellerei halten die Besucher beim Betreten der Empore im Holzfasskeller erstaunt und überrascht inne. Die Kulisse der Barriques fasziniert – und dazu ertönen leise klassische oder moderne Klänge, die den Wein bei der Reife begleiten. Verblüfft und inspiriert, eingefangen von einer geheimnisvollen Aura, werden die Gäste in diese Weinwelt entführt. Rainer liebt diese anregende und stimmungsvolle Atmosphäre auch während seiner Arbeit im Holzfasskeller. Und seine Weine anscheinend auch! Denn bereits sein Spätburgunder von jungen Reben hat eine Qualität, die in anderen renommierten Betrieben Reserve-Qualitäten gut zu Gesicht stünde!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2017, mindestens.

982709 Schnaitmann, Simonroth Spätburgunder trocken 2009 32,90 Euro
Württembergs begnadeter „Kronprinz” (Gault Millau) begnadete Winzer hat sich mit diesem Meisterwerk selbst übertroffen: Dieser geniale Wein explodiert förmlich in der Nase mit seiner fesselnden Mineralität, seiner noblen Würze und seinen ungemein betörenden Aromen eines komplexen, kirschigen und rot- wie schwarzbeerigen Spektrums von kaleidoskopartiger Komplexität und verbleibt dennoch auf der feinsinnig-eleganten, transparenten, mineralisch-kühlen Seite. Der dichte Körper ist samtig und gleichzeitig laserstrahlartig fokussiert sowie unerhört reich in seiner erotischen Aromatik. Eine sinnliche Opulenz und eine kühle, seidene Tanninstruktur ergeben eine famose Spannung zwischen Wärme und Kühle, zwischen Mineralität und Frucht, die am Gaumen spielt, die grandioses Trinkvergnügen beschert, die Emotionen weckt nach diesem tollen Parfum, den feinen Gewürzen und den saftigen Beerenaromen. Die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen, saftigen Frische und der seidenen, samtigen Tannine. Und welch Wahnsinnslänge! Geniale Genuss-Qualität zum Zurücklehnen, Träumen und Entspannen! Eine Hommage an die Sinnlichkeit, Eleganz und Mineralität eines beseelten Spätburgunders, der wie keine andere Rotweinrebe als die Inkarnation von Eleganz und Finesse zu gelten hat und die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen ins Glas zaubert. Kaum zu glauben, dass diese geniale Pretiose nicht aus Burgund kommt, sondern aus Deutschland, aus Württemberg!
2009 ist in Württemberg unter den Händen eines begnadeten Weinmagiers einfach ein geniales Rotweinjahr!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2013 bis 2018+.
