Saarwellingen, im März 2007

Wein - Highlight


Château Beaucastel - Châteauneuf-du-Pape

Authentische Weltklasseweine der südlichen Rhône aus biodynamischem Anbau mit moderatem Alkoholgehalt und traumhafter Finesse

Beaucastel: Ein Name, eine Legende. Uralter Rhôneadel! Wer einmal den großen Rhône-Klassiker „Hommage à Jacques Perrin” getrunken hat, den lässt ein Beaucastel sein ganzes Leben lang nicht mehr los. „Es ist unbestreitbar, dass Beaucastel nicht nur die langlebigsten Rot- und Weißweine der südlichen Rhône hervorbringt, sondern mit die größten und charaktervollsten Gewächse des gesamten Rhônetals: Es sind die weißen und roten Referenzweine!” urteilt Parker voller Enthusiasmus. Und die „Bibel’ der französischen Weinkritik, das ‚Classement 2007’ der REVUE DU VIN DE FRANCE, stuft dieses Weltkassegut als einziges der südlichen Rhône ein in die winzig kleine, elitäre Spitzenklasse der besten Domainen aus ganz Frankreichs.


Château Beaucastel
Hinter uralten Reben verbirgt sich das weltberühmte Château Beaucastel


Worin liegen seit Jahrzehnten die großartigen Qualitäten dieses traditionsreichen Familiengutes (heute wird es von der 6. Generation geführt) begründet? Hier sind mehrere Faktoren gleichberechtigt zu nennen: Zum einen erfolgt die Bewirtschaftung der extrem steinigen Weinberge ausschließlich nach biodynamischen Grundsätzen. Auf der im äußersten Norden von Châteauneuf-du-Pape in der Nähe von Courthézon gelegenen Domaine werden bereits seit 1964 (!) keine Düngemittel, Pestizide oder Insektenvernichtungsmittel mehr benutzt, stattdessen wird mit einer Tonne Kompost (Schafsmist und Traubentrester) pro Hektar jährlich gedüngt. „Wenn Unkrautvernichtungsmittel gespritzt werden, wurzeln die Reben nicht tief genug. Daher bekämpfen wir Krankheiten ausschließlich mit biologischen Mitteln, lockern den Boden auf und schneiden die oberflächlichen Wurzeln weg. Damit versetzen wir unsere Reben – deren Neubestockung nach einem detailliert geplanten Rotationsprinzip erfolgt, so dass die Weinstöcke im Schnitt stets 50 Jahre alt sind – in die Lage, auch in den heißen Sommermonaten genügend Wasser zur Vermeidung von Trockenstress zu finden und genügend Nährstoffe und Mineralien aus den unterschiedlichen Schichten in der Tiefe der Erde in die Rebe zu transportieren”, erläutert engagiert wie stets Jean-Pierre Perrin, einer der beiden heute die Domaine mit großer Weitsicht leitenden Brüder (dazu übernimmt sein Sohn Pierre immer mehr Verantwortung) und ergänzt: „Im Laufe der Jahre haben die Reben so ihre eigene Abwehrkraft gegen Aggressionen entwickelt und Bienen, Marienkäfer und Regenwürmer bevölkern wieder unsere Weinberge. Das natürliche Gleichgewicht führt zwangsläufig zu limitierten Erträgen und gibt somit die Quintessenz des Charakters dieses einzigartigen Terroirs wieder.”


Château Beaucastel
Die „Perrin-Familie” beim Abschmecken der Weine um herauszufinden,
welche Fässer die besten Tropfen enthalten, um die optimale Komposition einer Cuvée zu erhalten.


Ein weiterer entscheidender Faktor der unverwechselbaren Qualitäten der großen Châteauneufweine von Beaucastel liegt in ihrer besonderen Rebsortenzusammensetzung. Beim roten Châteauneuf fließen wie bei Clos des Papes alle 13 Rebsorten der Appellation in die Cuvées ein, was zur großen Harmonie, zur Ausgewogenheit, zur Finesse und dem moderaten Alkoholgehalt der Weine beiträgt. So ist die Counoise-Rebe beispielsweise sehr wichtig für die Finesse im Wein und die früh reifende Cinsault-Traube mit ihrer reichlichen Frucht bildet ein notwendiges Gegengewicht zum Alkoholgrad der Grenache und den Tanninen von Syrah und Mourvèdre. Und letztere Rebe trägt durch ihren für die Appellation ungewöhnlich hohen Anteil zum höchst eigenständigen, unverwechselbaren Beaucastel-Stil in seiner ganzen Ursprünglichkeit bei: Bio-Weine der absoluten Weltspitze! Diese singulären Weinmonumente mögen Genießern von Neue-Welt-Einheitsweinen, die insbesondere Wert auf vordergründige Frucht und neue Eiche legen, nicht gefallen. Für wahre Kenner und Liebhaber sind es mit die originellsten und charaktervollsten Rotweine der Welt und sie gehören seit über 20 Jahren zu meinen persönlichen Favoriten!

Neben den fabelhaften Châteauneufweinen sind es die ebenso leckeren wie ungemein preiswerten, höchst authentischen Alltagsweine von der südlichen Rhône, die den legendären Mythos der Perrin-Weine in der ganzen Welt begründet haben. Gerade in einem Jahrhundertjahrgang wie 2005 besitzen diese wunderbaren Tropfen, die alle nach den gleichen Grundsätzen des biodynamischen Anbaus hergestellt werden, ein weltweit unschlagbares Preis-Genussverhältnis!


Château Beaucastel


Übrigens: Der Jahrgang 2005 scheint mir, wie mancher andere große Jahrgang zuvor (die klimatischen Veränderungen haben an der Rhône schlichtweg zu einer sensationellen, vorher nie gekannten Abfolge fabelhafter Qualitäten geführt wie in 95, 98, 99, 2000/1/3/4/5), keineswegs so einheitlich grandiose Qualitäten erbracht zu habe, wie man es vielleicht aufgrund der traumhaften klimatischen Bedingungen erwarten konnte. Stattdessen gibt es wie insbesondere im Hitzejahrgang 2003, aber auch in 1995 und 2001, die in der Stilistik dem 05er ähnlich sind, insbesondere was ihre traumhafte Aromenkomplexität, ihre sensationelle innere Dichte, Konzentration und Struktur sowie ihre erfrischende Säure betrifft, beträchtliche Qualitätsschwankungen: Zum einen scheinen, wie Parker wohl zu Recht vermutet, einige Winzer schlicht zu früh geerntet zu haben, so dass die Trauben noch nicht die höchste physiologische Reife erreicht hatten, was sich bei diesen Weinen in einer nicht optimalen Tanninstruktur niederschlägt. Mir dünkt aber auch, dass so mancher Winzer zuviel des Guten wollte und im Bestreben, den ultimativen Wein seines Lebens zu vinifizieren, eine zu lange Maischestandzeit wählte und deshalb zu viele Tannine extrahierte, ein Problem, von dem so mancher Winzer hinter vorgehaltener Hand mit mir gesprochen hat. „Nichtsdestotrotz gibt es in 2005 einen Ozean phantastischer Weine” (Parker), aus dem wir Ihnen, werte Kunden, das Beste vom Besten herausgefischt haben. Lassen Sie sich diese fabelhaften Wein-Werte auf keinen Fall entgehen und bestücken Sie Ihre Keller für viele Jahre: Das Reifepotential des 2005er Jahrgangs ist nicht zuletzt wegen der großartigen Säurestruktur, denen die wirklich guten Weine ihre fabelhafte Frische und Trinkanimation verdanken, legendär!


175106 Perrin, Côtes du Lubéron, blanc 2006 5,60 Euro
Nicht nur bei den Rotweinen sind die Perrins absolute Spitze, auch ihre Weißweine bereiten Trinkvergnügen pur, wie ihr mit 96 Punkten von Parker geadelter Roussanne Vieilles Vignes eindrucksvoll beweist. Auch diese herrlich leckere Alltagscuvée (Grenache Blanc, Bourboulenc, Ugny Blanc, Roussanne) aus den autochthonen Rebsorten der Region weiß zu gefallen! Dieser authentische Weißwein vom Fuße des malerischen Mont Ventoux begeistert mit den traumhaften Aromen seiner zauberhaften Landschaft, mit Noten von weißen Blüten und den Früchten seiner Region, mit Anklängen an frisch gemahlenes Heu und nussigen Aromen sowie einer herrlich frischen, rassigen Note, die stets Lust macht auf das nächste Glas. Fabelhafter Apéritif- und Terrassenwein aus biologischem Anbau, schmeckt aber auch vorzüglich zu Salaten, Fisch und hellem Geflügel.



Château Beaucastel


174106 Perrin, Côtes du Ventoux Rosé 2006 5,60 Euro
Aus den klassischen Reben Cinsault und Grenache besteht dieser würzig-blumige Rosé, dessen animierender, intensiver Duft mit seinem Hauch von Anis Erinnerungen an die traumhafte Landschaft der blühenden Provence hervorruft. Am Gaumen eine belebende, frische, ganz feine Säure, eine subtile Fülle und eine kühle Textur, Anklänge an Himbeeren, Erdbeeren und duftende Wiesenkräuter. Dieser herrlich leckere, knackig-würzige Rosé erweckt Assoziationen an Sommergerüche schönster Art. Mit diesem zarten Wein im Glas, solo genossen oder als erstklassiger Essensbegleiter, wird jeder laue Sommerabend zu einem sinnlichen Genuss. Wirklich gute Rosés sind extrem rar, doch hier finden Sie einen richtig seriösen! Ein Bio-Wein mit viel Geschmack, Ausdruck und Tiefe – ein Meisterwerk von erstklassigen Reben vom Fuße des bezaubernden Mont Ventoux!


174205 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2005 5,60 Euro
Was für ein herrlicher Alltagswein des Jahrhundertjahrgangs 2005 an der südlichen Rhône vom Fuße des mythischen Bergriesen des Mont Ventoux! Bereits die ausgezeichneten Jahrgangsvorgänger erfreuten sich bei Ihnen, unserer werten Kundschaft, großer Beliebtheit. Doch diese faszinierend harmonische, elegante, sensationell frische und ungemein trinkfreudige Cuvée aus Grenache, Syrah, Mourvèdre (!) und Cinsault legt qualitativ noch eine Schippe drauf. Versprochen!

Dieser leckere Wein bietet eine tiefrubinrote Farbe und verführerische Düfte nach schwarzen Kirschen, reifen Waldbeeren, weißem Pfeffer und den unvergleichlich aromatischen Gewürzen der Provence. Seine zarte Transparenz und Komplexität in Duft und Geschmack von edlen, reifen Grenachetrauben, die diesen phänomenalen Jahrgang prägen wie nie zuvor, seine beeindruckende Dichte (völlig ungewöhnlich in dieser so konsumfreundlichen Preisklasse, ein Geschenk des fabelhaften Syrahanteils in der Cuvée), sein verführerischer Schmelz und die butterweichen, cremigen Tannine machen ihn im positivsten Sinne zu „everybodys darling”: Welch ungemein schmeichlerischer, köstlicher Wein aus biodynamischem Anbau mit moderatem Alkoholgehalt zu unschlagbar günstigem Preis. „Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Qualitätsniveau zu diesem sympathischen Preis produziert werden kann”, urteilte Parker begeistert über einen (fast) gleich guten Jahrgangsvorgänger!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2009.


175005 Perrin, „Peyre Blanche” Cairanne Village rouge 2005 9,90 Euro
Natürlich handelt es sich bei den legendären Châteauneufs von Beaucastel um die Flaggschiffe der Familie Perrin, daneben erzeugt man aber auch in ebenfalls biodynamisch bewirtschafteten erstklassigen Lagen um Châteauneuf-du-Pape herum, die das gleiche vorzügliche Terroir aufwiesen, köstliche Rotweine im charakteristischen Stil der südlichen Rhône. Und einer dieser fabelhaften Rotweine von traumhaften Satellitenlagen um das Epizentrum kommt von malerischen, extrem steinigen Weinbergen aus Cairanne, einem traumhaften Örtchen „mit einem beeindruckenden Potential” (Parker). Die betörende, ungemein schmeichlerische, Grenache-dominierte Cuvée ‚Peyre Blanche’, ein qualitativ herausragender und gleichzeitig einer der preis,wertesten’ Weine der Rhône, wird extrem schonend und ohne jegliche kellertechnische Eingriffe aus kleinbeerigen Trauben uralter Reben vinifiziert, die einen zutiefst dunkelroten, fast schwarzen, höchst authentischen Wein voll sinnlicher süßlicher Frucht und einem Touch ungebändigter Wildheit ergeben. In der Nase faszinierende Anklänge an Schwarz- und Blaubeeren, aromatische Kräuter der Provence, Süßkirschen und Karamell. Am Gaumen von einer betörenden, ganz seltenen Weichheit und Cremigkeit bestimmt, komplex, von exzellenter Struktur, dicht und dennoch elegant und geschliffen. Dieser phantastische Wein aus einem Super-Rhônejahr ist nach meinem Geschmack wegen seiner feinst balancierten Stilistik, der Vermählung einer großartigen inneren Dichte, seidenen traumhaft weichen Tanninen und seiner herausragenden Frische ein Referenzwein der Region. Es gibt nicht viele Châteauneufweine, von den teuren Prestigegewächsen der absoluten Spitzendomainen abgesehen, die dieser Preissensation das Wasser reichen können! Herzlichen Glückwunsch Pierre Perrin zu dieser phantastischen Leistung!
Zu genießen wegen seiner cremigen Tannine ab sofort, Höhepunkt Herbst 2007 bis 2012.


174305 Perrin „Les Cornuds”, Vinsobres Village 2005 11,50 Euro
Die exzellenten Lagen rund um das wunderschöne Dorf Vinsobres gehören zu den best gehüteten Geheimtipps an der südlichen Rhône und sind daher in Deutschland noch wenig bekannt. Doch dies wird sich sehr bald ändern, bietet doch diese Region aufgrund ihrer Exposition am nördlichsten Rande der südlichen Rhône und ihrer Höhenlage, die auch im Sommer relativ kühle Nächte mit sich bringt (ideal geeignet zur Herausbildung komplexer Aromen!), optimale Bedingungen. Insbesondere die Syrahrebe fühlt sich hier, ähnlich den Gegebenheiten an der nördlichen Rhône, pudelwohl. Zusammen mit erstklassigen Grenachetrauben ergibt dies einen zugleich kräftigen, dichten als auch eleganten, samtweichen Wein mit kühler Stilistik: welch Triumph eines großen Terroirs!

Dem Glase entströmen köstliche Aromen von ungemein leckeren roten Früchten, Lakritze, Pfeffer, Oliventapenade und schwarzen Kirschen, fein mineralisch unterlegt und mit einer phänomenalen syrahgeprägten Frische. Im Mund wirkt der tiefdunkle, würzige Wein extrem balanciert, sehr ausgewogen, lang und komplex, und, was am wichtigsten ist, seine feine Säure löst das Gefühl von angenehmer Leichtigkeit auf der Zunge aus, so dass diese animierende Cuvée trotz ihres Extrakts, ihrer Tiefe und ihrer noch präsenten Tanninstruktur nicht schwer, sondern duftig, frisch und transparent erscheint. Welch herrliche Vermählung von provençalischen Aromen, erdigen Noten und einer an große Weine der nördlichen Rhône erinnernden Finesse. „Exciting”, jubelt Jancis Robinson über diesen sensationell preis„werten” Wein und vergibt 16,5/20 Punkten, „a very fine wine, excellent, possible outstanding”, lobt Parker.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt jedoch erst ab 2009 bis nach 2015.



Château Beaucastel
Hart ist die Weinbergsarbeit auf dem steinigen Terroir von Vinsobres


174405 Perrin, „Les Hauts de Julien” Vinsobres Village rouge 2005 34,00 Euro
Fabelhafte Spitzencuvée aus den ältesten Reben von Vinsobres auf dem qualitativen Niveau hervorragender Châteauneuf-du-Pape-Weine mit einem Potential von 20 Jahren, 91-93 Parkerpunkte!


174905 Perrin, „Les Christins” Vacqueyras rouge 2005 16,90 Euro
Einer der Lieblingsweine von Christina Hilker, „Deutschlands Sommelier des Jahres 2005. Sie notiert begeistert: „Ich habe selten einen Vacqueras mit solch einer Tiefe verkostet. Toffeearomen, dunkler Nougat und frisch gerösteter Kaffee vermischen sich mit den süßlichen Noten von hochreifen Schwarzkirschen, eingelegten Zwetschgen und Cassislikör. Bei dieser Aromenfülle könnte man auf der Zunge ein Konzentrationsmonster erwarten, aber weit gefehlt, der Gaumen glänzt mit einer pointierten Säure- und Tanninstruktur und einem ausgeprägt erdigen Nachhall, der das Terroir der südlichen Rhône vortrefflich widerspiegelt”. Auch Parker ist begeistert und urteilt zu Recht, dass Vacqueras mit seinen großartigen Terroirs Weine produziert, die in Stilistik und Qualität nahe an Châteauneuf-du-Pape heranreichen, aber preislich immer noch weit unterbewertet sind! Dieser fabelhafte Wein von sehr alten Reben ist für diese These der überzeugendste Beleg. Unbedingt probieren, meine ganz besondere Empfehlung.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis 2018.


174805 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape „Roussanne vieilles vignes”, blanc 2005 89,00 Euro
Die Gebrüder Perrin gehen stets ihre eigenen Wege. So lehnen sie auch den in der Region vorherrschenden Verschnitt in der Weißweinbereitung ab und favorisieren die launische, kapriziöse Roussanne-Traube (in dieser Spitzencuvée ein 100% Anteil) gegenüber den überall sonst beliebteren Sorten Grenache blanc, Clairette und Bourboulenc. So ist dieser feinste weiße Châteauneuf (im Übrigen zusammen mit dem Hermitage von Chave mein weißer Lieblingswein der gesamten Rhône) im Vergleich zum (zumeist langweiligen) Standard der Appellation sehr langlebig sowie überaus reichhaltig und komplex. Die früh morgens in der Kühle der Nacht geernteten Trauben für diesen „spektakulären Wein” (Parker, 96 Punkte) stammen aus streng limitierten Erträgen von einer vier Hektar großen Parzelle mit knapp 70 Jahre alten Weinstöcken. Der monumentale Wein wird sowohl in teilweise neuen Holzfässern als auch in Edelstahl vergoren, durchläuft die volle malolaktische Gärung und erzielt ähnliche Preise wie ein weißer Grand Cru aus Burgund. Er ist die vielleicht großartigste Ausdrucksform der Roussanne-Rebe weltweit, ein außergewöhnlich gehaltvoller Wein, mit einem tiefgründigen Bukett und überreichlichen, komplexen Aromen von Rosenblättern, Akazienblüten, Orangenschalen, tropischen Früchten, Gewürzen, Mineralien und Rauch, einer öligen Textur und einer fabelhaften Balance. Ungemein extraktreich, aber auch fein und geschliffen, geradezu zärtlich gleitet der Wein über die Zunge, füllt mit seiner Dichte und seiner würzigen Säure den Gaumen vollständig aus, bleibt haften, verzaubert, die Zartheit des Holztones verbindet sich mit der Komplexität der Aromen zu einer beeindruckenden Geschmackssinfonie. Diese seit 1986 hergestellte großartige Cuvée präsentiert sich Jahr für Jahr als unwiderstehlicher Tropfen mit einem Reifepotential von mindestens zehn bis zwanzig Jahren. Doch sollte man diesen „charaktervollen Erfolgstropfen” (Jancis Robinson) am besten in seiner traumhaften Fruchtphase trinken, d.h. in den ersten drei Jahren nach der Abfüllung, und dann erst wieder nach seinem 10 Geburtstag, wenn sich eine fabelhafte Mineralität Bahn bricht. In der Zwischenzeit? Einfach schlafen lassen!



Sie, werte Kunden, wissen: Der fein balancierte Jahrgang 2004 war auf Beaucastel auf exakt identischem Niveau wie 2005. Zwei großartige Gewächse können wir Ihnen heute anbieten:

174504 Beaucastel, Coudoulet de Beaucastel, rouge 2004 16,95 Euro
90 - 93 PP
Nur die „Autoroute du soleil” trennt das exzellente Terroir des ‘Coudoulet’ von dem des legendären ‘Chateauneuf’ von Beaucastel! Für mich wird dieser weltberühmte „Zweitwein” von Beaucastel von Robert Parker, der 90-93 Punkte gegeben hat („one of the best vintages ever”), eher unterbewertet. Einfach ein traumhafter Côtes-du-Rhône, der das Wort „steinreich” neu definiert. Schmeckt wie ein klassischer Châteauneuf von Beaucastel aus den späten 80er, frühen 90er Jahren – vornehm, nobel, aristokratisch. Rhôneadel von traumhafter Finesse und (fast?) nie erlebter spielerischer Eleganz! Und mit moderaten 13,5% Alkohol endlich wieder ein Rhônetropfen, den man mit herrlichem Trinkvergnügen ‘weg-zichen’ kann, so, wie es früher einmal war. Mein Wort drauf! Das ist definitiv die Qualität großer Châteauneuf-Weine zu einem absoluten Schnäppchenpreis! Dieser aristokratische Tropfen klopft leise, aber unüberhörbar, an die Pforte der Weltklassegewächse.
Zu genießen mit größtem Vergnügen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis wenigstens 2012. Ein Rhônefestival, ein erotisches Feuerwerk der Sinne!


174704 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape „Hommages à Jacques Perrin”, rouge 2004 225,00 Euro
96 - 100 PP
Einer der legendärsten und rarsten Rotweine Frankreichs mit einem Potential von 50 Jahren! Ein monumentales Meisterwerk in perfekter Harmonie, 96-100 Parkerpunkte.