Saarwellingen, im Frühjahr 2010
Subskription / Sondermailing
Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,
die Nachfrage nach den Großen Gewächsen aus dem 2009er Jahrgang in Deutschland ist so groß, wie noch nie zuvor in unserer Geschichte. Wir werden von Reservierungswünschen geradezu überrollt. Kein Wunder, werden doch dem Jahrgang 2009 in weiten Teilen Europas seit der Ernte von Fachjournalisten geradezu hymnische Elogen geflochten. Sowohl Bordeaux, das Burgund, die Rhône und die deutschen Weinanbaugebiete sollen DEN oder zumindest einen der größten Jahrgänge aller Zeiten eingefahren haben. Wir sind gerade dabei, auf ausgedehnten Verkostungsreisen Wahrheit und Dichtung zu überprüfen. Unser erstes Fazit: 2009 hat in der Tat ein gigantisches Potential!
Zweifellos setzen die 2009er Rieslinge in der absoluten Spitze der deutschen Winzerelite eine dramatische Duftmarke und scheinen sich zum größten Jahrgang für trockenen Riesling bisher überhaupt zu entwickeln! Daher werden wir Sie heute und in den kommenden Wochen mit Sondermailings zu den deutschen Weltklasserieslingen und -winzern ausführlich über einen Jahrgang informieren, der sich in der absoluten Spitze (aber nur hier, detaillierte Informationen erhalten Sie weiter unten) „völlig losgelöst” von bisher bekannter Qualität präsentiert. Sie erhalten daher die Gelegenheit, sich heute und in den kommenden Wochen in Subskription Ihre Kontingente an diesen absoluten Weltklassegewächsen deutscher Provinienz zu sichern: Singuläre Weißweinmonumente, die Ihnen über zwei bis drei Jahrzehnte hinweg höchsten Trinkgenuss bereiten werden.
Wer von Ihnen, werte Kunden, keine Zeit oder Lust hat, sich im nachfolgenden Text ausführlich mit dem Weingut Schäfer-Fröhlich zu befassen, für den sind im folgenden die wesentlichen Aspekte knapp zusammengefasst: Sie wissen sicherlich, dass unser „Dream-Team in Sachen Wein” (Gault Millau) seit mehreren Jahren zur „absoluten Spitze” gezählt wird, wie VINUM zurecht urteilt und konsequent wertet: „Tim Fröhlich: Deutscher Riesling-Meister und Gewinner des Riesling-Erzeugerpreises 2009”. Und Robert M. Parker jubelt gar: „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich”. Nur logisch, dass das Große Gewächs Felseneck 2008 brandaktuell im ‚wine advocate’ die zweitbeste Bewertung erhält, die jemals einem trockenen deutschen Riesling zuerkannt wurde! Der FEINSCHMECKER wählt das GG Felseneck im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins!
Und im Jahrhundertjahrgang 2009 scheinen die berührenden Pretiosen von Schäfer-Fröhlich gar nochmals einen Tick besser ausgefallen denn je zuvor! Das Weingut Schäfer-Fröhlich vinifiziert an der Nahe feingliedrige, rassige Rieslinge mit glockenklaren Aromen voll vibrierender Spannung, feinster Frucht und Finesse sowie von kristalliner Frische und Klarheit - Beseelte Terroirweine mit laserstrahlartig gebündelter Energie und ungezügelter Wildheit auf absolutem Weltklasseniveau! Eine extrem späte Lese bis Mitte November erbringt in 2009 spektakulär schöne Rieslinge wie von einem anderen Stern, qualitativ in himmlische Sphären entrückt, so dass wir jedem Weinliebhaber diese traumhaften Qualitäten nur wärmstens anempfehlen können.

Werte Kunden, lassen Sie sich diese individuellen Weißweinsolitäre auf keinen Fall entgehen: Es sind phantastische Qualitäten (einen Riesling habe ich gar mit 100 Punkten beurteilt, eine Bewertung, die ich keine zehn Mal in meinem Weingenießerleben überhaupt einem Weißwein vergeben konnte), die im internationalen Kontext betrachtet zu schier unfassbar günstigen Preisen zu erwerben sind! Im Jahrgang 2009 hat Tim Fröhlich wahrlich die besten Weißweine in seiner glanzvollen Winzerlaufbahn vinifiziert. Kategorie persönliche Lieblingsweine!
Der Versand der Großen Gewächse 2009 erfolgt nach ihrer Freigabe im Herbst diesen Jahres. Die Ihnen heute ebenfalls angebotenen trockenen Rieslinge aus 2008 unterhalb der Großen-Gewächs-Ebene und die mit Traumbewertungen versehenen fruchtsüßen Kabinette und Spätlesen liefern wir natürlich sofort aus.
Viel Spaß mit einigen der größten Wein-Werte der Welt!
Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau
Tim Fröhlich, ein Himmelsstürmer, ein Jahrhunderttalent aus Bockenau an der Nahe, wird als „Winzer des Jahres 2010” (Gault Millau) gefeiert!
Der FEINSCHMECKER wählt das Große Gewächs Felseneck (von PdP mit der Idealnote von 100 Punkten ausgezeichnet ) im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins!
Robert M. Parker: „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich”.
Das GG Felseneck 2008 erhält brandaktuell im ‚wine advocate’ die zweitbeste Bewertung, die jemals einem trockenen deutschen Riesling zuerkannt wurde!
VINUM urteilt nach einer Verkostung von 500 deutschen Weinbautetrieben:
„Tim Fröhlich: Deutscher Riesling-Meister und Gewinner des Riesling-Erzeugerpreises 2009”.
Ein „Dream-Team in Sachen Wein” (Gault Millau) vinifiziert feingliedrige, rassige Rieslinge mit glockenklaren Aromen voll vibrierender Spannung, feinster Frucht und Finesse sowie von kristalliner Frische und Klarheit – Beseelte Terroirweine mit laserstrahlartig gebündelter Energie und ungezügelter Wildheit auf absolutem Weltklasseniveau!
Eine extrem späte Lese bis in den November erbringt in 2009, einem Jahrgang, der in den renommiertesten Anbauregionen Frankreichs und Deutschlands von Journalisten aus aller Welt als der größte bisher überhaupt bejubelt wird, spektakulär schöne Rieslinge wie von einem anderen Stern: Mineralität, Wildheit und Kraft paaren sich mit einer beispiellosen ZARTHEIT – Kategorie persönliche Lieblingsweine!

Großen Weinen sich hingeben zu können, in sie einzutauchen, „sich verführen zu lassen wie in einem grandiosen Liebesakt, die Vielschichtigkeit, die Komplexität, die Tiefgründigkeit und vibrierende Mineralität großer Terroirweine in sich aufzusaugen und mit Körper und Geist zu erfassen, heißt auch, mit ihren unergründlichen Geheimnissen zu leben, die uns verzaubern, gefangen nehmen und nie mehr loslassen”, wie es Reinhard Löwenstein in seinem spannenden Buch über „Terroir” (einem vehementen Plädoyer für Wein als grandiosem Ausdruck seiner einzigartigen großen Lagen und wider alle önologische Gleichmacherei „industriell” produzierter Massenware) einfühlsam beschrieben hat. Und von diesem Abtauchen in geheimnisvolle und unbekannte Tiefen der Wahrnehmung bei grandiosen Rieslingen, die zu unübertrefflichen Sternstunden des Jahrgangs 2009 zu zählen sind, dem im Burgund wie in Bordeaux, an der Rhône wie in Deutschland bereits seit Herbst letzten Jahres, als die Trauben teilweise noch am Stock hingen, von Journalisten in aller Welt Elogen geflochten werden, wollen wir Ihnen nun berichten.
Die Grundlagen höchst ekstatischen Riesling-Genusses finden sich in einem idyllischen Nahe-Örtchen mit gerade einmal 1.200 Einwohnern, im beschaulichen Bockenau: Hier erhebt sich mit dem majestätischen ‚Felseneck’ nicht nur eine der größten Weißweinlagen der Welt, hier lebt und arbeitet auch eine sympathische, bodenständige Familie, die von tiefem Ehrgeiz beseelt ist, große, eigenständige Terroir-Weine zu vinifizieren, wie sie besser nicht sein können! Tim Fröhlich heißt der energiegeladene, visionäre junge Aufsteiger, der „mit seinen Eltern und Schwester Meike ein echtes Dreamteam bildet” (wie Stuart Pigott in seinem Klassiker „Wein spricht deutsch” begeistert schwärmt), das gemeinsam in liebevoller handwerklicher Arbeit die „im wahrsten Sinne des Wortes ,wildesten’ Weine der Nahe keltert. Hinter allen Erfolgen steht ein schlüssiges Konzept. Ab Gutswein aufwärts wird hier ausschließlich mit Spontanvergärung oder selbst selektierten wilden Hefen gearbeitet – niemand an der Nahe beherrscht dies besser”, urteilt dezidiert der Gault Millau! „Gesundes Lesegut, absolute Sauberkeit im Keller und exaktes Arbeiten sind Pflicht, will man mit diesen wilden Hefen klare Aromen erhalten”, erläutert Tim. „Dem Perfektionisten aus Bockenau” (Gault Millau) gelingt dies im gesamten letzten Jahrzehnt auf traumhafte Weise – doch noch nie zuvor war er so gut wie in 2009! Die „Weine werden einfach immer besser, haben nochmals an Präzision gewonnen. Sowohl mit den trockenen als auch mit den edelsüßen Rieslingen gehört Schäfer-Fröhlich zur Spitze in Deutschland”, urteilt folgerichtig Gerhard Eichelmann in seinem Guide „Deutschlands Weine”.
Warum?
Große Lagen nur können Weltklasseweine gebären. Und gleich vier der allerbesten deutschen Weinbergslagen sind im Besitz der rührigen Familie. Und wenn auch ganz allgemein der deutsche Wein seit Mitte der 90er Jahre infolge der klimatischen Veränderungen dramatische qualitative Schübe erhielt und eine neue Winzerelite mit heißem Herzen, kühlem Sachverstand und einer fundierten, fachlichen Ausbildung, wie sie noch keine Generation vorher erleben durfte, endlich wieder an die lange unterbrochene Tradition und den Ruhm beseelter deutscher Rieslinge Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts anknüpfen kann, braucht es zu großen Weinen doch stets die ganz besonderen Bedingungen in einem singulären Jahrgang. Tim, ein begnadeter Weinenthusiast, erklärt es selbst in seiner begeisternden, mitreißenden Art: „Infolge einer extrem sorgfältigen, naturnahen und aufwändigen Weinbergsarbeit (penible Selektion, optimale Laubarbeit) hatten wir im Herbst 2009 wie im Vorgängerjahr nur sehr gesundes Lesegut am Stock hängen, ganz kleinbeerige Träubchen mit wenig Saft, die im Oktober und November mit der Sonne um die Wette strahlten (es gab überhaupt keinen Regen während der Ernte) und in den kühlen Nächten mit Temperaturen bis nahe an, bisweilen gar über den Gefrierpunkt traumhaft komplexe Aromen einlagern konnten. Infolge des perfekten Gesundheitszustandes – wir hatten überhaupt keinen Botrytisdruck – konnten wir wieder eine extrem späte Lese bis Mitte November einfahren. Somit hatten wir, ähnlich wie in 07 und 08, einen extrem langen Vegetationsverlauf, allerdings mit noch kühleren Nächten. Infolge der traumhaften Bedingungen konnten wir völlig relaxt in einem Zeitfenster von 4 Wochen ernten. Parzelle für Parzelle, exakt dann, wenn die Trauben auf den Punkt reif waren. Wir warteten morgens bis etwa 10 Uhr, ehe wir anfingen, damit der Nebel völlig abgetaut war und die kerngesunden Träubchen knackig trocken am Stock hingen und ernteten höchst selektiv in diesen vier Wochen jeden Abend bis in die Dunkelheit hinein. Da wir wiederum die Ernte bewusst erst einige Tage nach dem Blattfall abschlossen, bekamen alle Weine nochmals einen zusätzlichen mineralischen Kick, da die Rebstöcke zu diesem Zeitpunkt alle Mineralien im Stamm und in den Träubchen einlagern. Das Ergebnis solch spezieller Erntebedingungen sind außergewöhnlich präzise, zutiefst mineralische Weine, welche die Herkunft ihrer großen Steillagen auf schönste Weise widerspiegeln. 2009 ist bei uns daher wiederum ein Wahnsinns-Weinjahr, in dem einfach alles möglich war! Die Weine präsentieren sich geschmacklich einerseits sehr feingliedrig, voller Finesse und kristallklar, aber auch mit einer enormen Dichte, Kraft und Tiefe und einer mineralischen Ader wie wohl noch nie zuvor”. Und nach kurzem Zögern fügt er ganz leise hinzu, so, als ob er gar ein wenig Angst davor hätte, dass seine Worte nur ja nicht überheblich klingen könnten: „Ja, 2009 halte ich somit bei uns – selbst gegenüber 2007 und 2008 – für den nochmals einen Tick besseren Jahrgang.”

Werte Kunden, gestatten Sie mir an dieser Stelle bitte einige grundsätzliche Anmerkungen: In den klassischen europäischen Weinanbaugebieten gibt es seit einer Dekade eine Abfolge großer Jahrgänge wie nie zuvor. Fanden sich in den 60er und 70er Jahren vielleicht zwei große Jahrgänge in einem Jahrzehnt (bei gleichzeitig zwei bis drei grottenschlechten), waren es in den 80er und 90er Jahren bereits deren vier bis fünf und im neuen Jahrtausend gibt es eine fast ununterbrochene Abfolge POTENTIELL großer Jahrgänge, die früher, vor den Zeiten der klimatischen Veränderungen und der gestalterischen Kraft visionärer, bestens ausgebildeter, ehrgeiziger Winzer, die zudem eine extrem sorgfältige, kosten- wie arbeitsintensive, aber ungemein qualitätssteigernde Traubenselektion durchführen, undenkbar gewesen wäre. Doch warum nur potentiell große Jahre?
Weil der Faktor Mensch, der Winzer also, mindestens genau so entscheidend ist für die Qualität der Weine wie die klimatischen Bedingungen eines Jahrgangs, wahrscheinlich sogar noch wichtiger. In einem nicht einfachen Jahrgang, wie 2006 beispielsweise, ist dieser Fakt offensichtlich. Extremste Auslese im Weinberg – und damit dramatische Mengeneinbußen – sind hier unumgänglich, um großen Wein zu machen. Wer einfach hängen lässt, hat verloren. Und da fast überall in den 60er und 70er Jahren fast ausschließlich so gearbeitet wurde, gab es damals so viele schlechte Jahrgänge! Die Qualitäten schwank(t)en dementsprechend zwischen Himmel und Hölle. Doch die These vom prägenden Einfluss des Winzers lässt sich ebenso anhand des aktuell anstehenden, so genannten „Traum”-Jahrgangs 2009 nachweisen, dem in weiten Teilen Europas seit der Ernte von Fachjournalisten hymnische Elogen geflochten werden. Bordeaux, Burgund, die Rhône und die deutschen Weinanbaugebiete sollen DEN oder zumindest einen der größten Jahrgänge aller Zeiten eingefahren haben. Wir sind gerade dabei, auf ausgedehnten Verkostungsreisen Wahrheit und Dichtung zu überprüfen. Unser erstes Fazit: 2009 hat in der Tat ein gigantisches Potential. Es ist kaum möglich, unter solch optimalen klimatischen Gegebenheiten wie in der Vegetationsperiode 09 (Verrieslung und damit Ertragsreduzierung während der Blüte, wechselhafte Witterungsverhältnisse im Sommer, in dem sich nicht zu heiße Sonnentage – Riesling liebt die Hitze nicht – und den Wasserspeicher füllende Regentage abwechselten) wirklich schlechte Weine zu machen, wie sie in schwierigen Jahrgängen häufig zu finden sind. Aber das heißt noch lange nicht, dass die meisten Weine in 09 gut oder gar groß sind, nein, zumeist sind sie „nur” von ordentlicher Qualität: Denn, um es nochmals zu betonen, NICHT das Potenzial des Jahrgangs ist letztendlich entscheidend, sondern allein die Arbeit des Winzers in Wingert und Keller. In Deutschland beispielsweise war der Schlüssel zum Erfolg, infolge einer unumgänglichen peniblen Weinbergsarbeit während der wechselhaften Sommermonate erst ganz extrem spät im Herbst kerngesunde, optimal gereifte Träubchen ernten zu können, da erst in diesem Bilderbuch-Spätherbst – ein Geschenk des Himmels – strahlend schöne Sonnentage und tiefe Nachttemperaturen (in Kellers legendärem ‚Morstein’ wurden beispielsweise bei der Ernte Minus 4 Grad gemessen!) die komplexen Aromen und die irre tiefen Mineralstoffe in die Traubenhaut einlagerten, die die besten Weine des Jahrgangs zur Legende werden lassen. Doch zu diesem Zeitpunkt hatten die meisten „normalen” Winzer, nach meinem Kenntnisstand über 90 Prozent (!), ihre Trauben infolge eines immer noch weit verbreiteten Sicherheitsdenkens und einer eben nicht optimalen handwerklich orientierten Weinbergsarbeit (Ein großer Winzer verbringt seine meiste Zeit im Weinberg, hegt und pflegt seine Träubchen und selektiert extrem aus, doch ein solches Arbeitsethos besitzen leider die allerwenigsten!), die kerngesunde Beeren auch mögliche Regenschauer, ja, gar -tage problemlos überstehen lässt, längst eingebracht. Das heißt, als die Trauben einen Reife- und Aromenzustand hätten erreichen können, um große Weine zu gebären, waren sie bei der weitaus größten Zahl der Winzer längst abgeerntet, ohne dass sie die komplexen Aromen- und Mineralstoffe der kühlen Spätherbsttage hätten einlagern können.

Deshalb wird auch 2009, wie in allen Vorjahren, ausschließlich ein großer Jahrgang der großen Winzer. Verallgemeinernde Jahrgangstabellen haben längst ihren Sinn verloren. Der Winzer, sein Ethos, seine Visionen, grandiose Weine zu erzeugen, sein unbedingter Wille und seine gestalterische Kraft sind die alles entscheidenden Parameter! Große Winzer machen, außer in „Katastrophenjahren”, immer große Weine, natürlich stilistisch voneinander verschieden, wie die Natur es vorgibt und in schwierigen Jahren konsequenterweise infolge der Extremselektion nur in sehr kleinen Mengen. Mittelmäßige und schlechte Winzer machen stets schlechte Weine in problematischen Jahrgängen, passable bis bestenfalls gute in grandiosen Jahren. Daher hat nur Deutschlands Winzerelite in ihren Fässern Stöffchen aus 2009 reifen, die selbst ihre fabelhaften Jahrgangsvorgänger nochmals übertreffen dürften, da sie den Extrakt und die Konzentration, die Dichte und unbändige Kraft aus 2007 mit der Mineralität, Eleganz und Finesse aus dem Fabeljahrgang 2004 vermählen, eingebunden in eine einzigartige Säurefrische, was die großen deutschen Rieslinge zu weltweit einzigartigen Unikaten macht. Weißweine mit dem Potential zur Legende wie beispielsweise 1959!
Und jetzt kommen wir zurück zu Tim Fröhlich, diesem qualitätsversessenen, akribisch arbeitenden, von großem Wein geradezu beseelten Charakterkopf, der spät im November erst seine Trauben erntete, als sie geradezu eine Aromenexplosion erfahren hatten! Mit der Konsequenz: An geschmacklicher Komplexität, mineralischer Fokussierung und innerer Balanciertheit sind seine Weine von keinem anderen Winzer zu übertreffen! Weil er die Natur als Partner und nicht als Gegner versteht, im Weinberg wie im Keller. Seine packenden, visionären Rieslinge sind wie ein Sprung in eine Gletscherspalte und sprudeln wie ein kristallklarer Gebirgsbach, besitzen in 2009 jedoch auch eine geradezu schwebende Zartheit und Feinheit. Tim sucht in seinen abgrundtief mineralischen Rieslingen sehr wohl eine grandiose Finesse und Präzision, weniger aber eine vordergründige, effekthaschende Frucht, setzt stattdessen auf eine kompromisslos rassige, laserstrahlartig gebündelte, vibrierende Riesling-Energie und eine wilde, ungebärdige Ursprünglichkeit! Seine Meisterwerke sind daher in ihrer Jugend stets eine den Rieslingnovizen fordernde und den Kenner verwöhnende intellektuelle Herausforderung, die sich Jahr für Jahr grandios weiter entwickeln und mit der Zeit den Gipfelpunkt dessen erreichen, was ein Riesling, und damit großer Weißwein überhaupt, zu leisten vermag. Gänsehautatmosphäre!
Und lassen Sie es mich ganz deutlich sagen, diese Emotionen auslösenden phantastischen Rieslinge gehören zu meinen persönlichen Lieblingsweinen, die ich vorzugsweise nach längerer Luftzufuhr aus großen Gläsern genieße. Und da sie sich mit Luft so grandios entwickeln, öffne ich in ihrer Jugend bevorzugt einige Flaschen gleichzeitig, um sie über mehrere Abende hinweg degustieren und in ihrer schier unglaublichen Evolution wahrnehmen zu können, indem ich jeweils aus einer Flasche nur ein Gläschen entnehme! Facettenreich wie nur wenige andere große Weißweine auf der Welt, mit unergründlichen Dimensionen an Komplexität und Tiefe, reizen sie all meine olfaktorischen Sinne und entwickeln nach mehreren Jahren Flaschenreife eine einzigartige geschmackliche Ausprägung: „Born to be wild” – Hier rockt die Nahe, schoss es mir bei einer dramatisch schönen Jahrgangsvertikale durch den Kopf, die ich im letzten Frühjahr gemeinsam mit Tim genießen durfte und die eine Demonstration des grandiosen Entwicklungs- und Reifepotentials war, die den Riesling auf zumindest die gleiche Stufe hievt wie die prestigereichsten weißen Burgunder. Deutscher Riesling ist absolute Weltspitze, zu einem Bruchteil der Preise qualitativ gleichwertiger genialer Burgundergewächse. Großer Wein kann anders schmecken. Niemals besser!
Und Tim Fröhlich ist zweifellos einer der ehrgeizigsten, klügsten und mit am kompromisslosesten auf absolute Qualität setzenden Winzer, die ich in meinem Leben das Glück hatte kennenlernen zu dürfen. Zudem verfügt er über einen Schatz von legendär guten Nahe-Lagen, ohne die auch ein besessener Perfektionist keine wirklich großen Weine machen könnte. Am faszinierendsten ist daher bei all den spannenden Proben bei ihm stets der Vergleich der vier Großen Gewächse, die von höchst unterschiedlichen Lagen stammen und daher bei aller gemeinsamen Güte doch so unterschiedliche Geschmackvariationen aufweisen – Hier wird Terroir mustergültig schmeck- und sinnlich erlebbar! Vier große, sehr unterschiedliche Charaktere, sinnenbetörende Wesen, die mich in mehreren Proben zutiefst berührt und begeistert haben. Es gibt nur stilistisch andersartige Große Gewächse in Deutschland, bessere wohl kaum. Denn „Tim Fröhlich spielt inzwischen in der deutschen Winzerliga im (absoluten) Spitzenfeld”, VINUM. Und das auf derart hohem Niveau, dass er nach dem zweiten Platz in 2005 in VINUM (Ausgabe September 2009) mit dem begehrten Riesling-Erzeugerpreis geadelt wird: „Tim Fröhlich-Deutscher Riesling-Meister”, wie Rudolf Knoll, VINUMs ebenso legendäres wie sympathisches journalistisches Urgestein, begeistert urteilt!
Werte Kunden: Sie sind mir in den letzten Jahren bei so vielen unserer Empfehlungen gefolgt (herzlichen Dank dafür) und konnten sich so rechtzeitig mit Weinen für ihren Keller eindecken, die dann später, nach den Veröffentlichungen von Fachjournalisten, im Handumdrehen ausverkauft waren. Ganz selten jedoch habe ich mit soviel Herzblut wie heute Ihnen eine Kollektion anempfehlen können, Rieslinge wie von einem anderen Stern. Derart große Weine sind wie geniale Musikkompositionen. Sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Manchmal kaufe ich Weine ein, die ich nur ungern weiter veräußere, da es mir schwer fällt, mich von ihnen zu trennen. So hoffe ich denn, dass die weltweit gesuchten Großen Gewächse von Tim Fröhlich in gute Hände gelangen mögen, nicht als Spekulationsobjekt missbraucht werden und stattdessen all diejenigen glücklich machen, die sie jemals genießen dürfen. Aber vergessen Sie, werte Kunden, keinesfalls die Einstiegsweine unseres Kleinods von der Nahe: Hier bekommen Sie fabelhafte Tropfen, welche die Qualitätshierarchien innerhalb der deutschen Winzerelite fröhlich durcheinander wirbeln – Spitzenweine zu unglaublich günstigen Preisen aus einem in der absoluten Spitze einzigartig guten Jahrgang in der deutschen Weinbaugeschichte!
PS: Ein kleiner Blick noch hinter die Kulissen. Wenn auch das Tandem Vater Hans, der nach wie vor engagiert zusammen mit seinem Sohn in der Weinbergsarbeit tätig ist und noch mehr Tim selbst, der darüber hinaus auch ein wahrer „Keller-Meister” ist, im Blickfeld der Öffentlichkeit steht, sind es auch zwei starke Frauen in der Familie, deren besondere sensorische Fähigkeiten die Stilistik der Weine mitprägen. Tims Schwester Meike hat ihre außerordentlichen Weinwahrnehmungsfähigkeiten von Mutter Karin geerbt, die das ‚Schäfer’ in den Gutsnamen eingebracht hat und die Anfang der 80er Jahre als erste Frau überhaupt bei der Bundesweinprämierung verkosten durfte. Sie hat eine besonders sensible Zunge und Nase und degustiert die Weine zusammen mit Tim sehr oft in spannenden Blindproben. Und Tim selbst wäre, wenn das Schicksal es nicht anders gemeint hätte, heute vielleicht Deutscher Meister in einer ganz anderen Disziplin. Als junger Bursche galt er als echtes Talent im Fußball und träumte von einer großen Profilaufbahn. Mit 18 Jahren erlitt er jedoch eine schwere Sportverletzung, die seine Karriere auf dem grünen Rasen abrupt beendete. Danach erst war klar, dass er in den elterlichen Betrieb einsteigen würde, erinnert er sich heute, mit ein bisschen Wehmut, aber ohne Bitterkeit. Denn wenn auch ein Jugendtraum unerfüllt blieb, so hat Tim heute doch den Sprung in die Champions League geschafft und spielt dort auf allerhöchstem Niveau auf: Er gehört bereits mit 36 Jahren zur kleinen Elite absoluter deutscher Weltklassewinzer, er ist schlicht „Deutscher Riesling-Meister” (VINUM 9/2009). Herzlichen Glückwunsch Tim und noch viele Volltreffer in den nächsten Jahrgängen. Wir freuen uns sehr, Dich auf Deinem spannenden Weg zu begleiten.

940109 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling Großes Gewächs 2009 32,90 Euro
Was ist das nur für ein genialer geschmacklichen Kosmos, in dem sich die Großen Gewächse von Schäfer-Fröhlich bewegen. Und wie kracht hier in diesem „Berg”-Riesling der Fels ins Glas: Im mittleren Nahetal, unterhalb des berühmten Örtchens Schlossböckelheim (Helmut Dönnhoff und Tim Fröhlich haben über viele Jahrgänge hinweg dessen Ruhm hinaus in die weite Welt getragen!) gelegen, steigt nördlich der Nahe ein 40-60% steiler, felsiger Südhang zwischen 180 und 300 m auf: der legendäre Felsenberg. Dieser Felsgürtel im Hangrücken schützt die Reben vor kalten Fallwinden und dient gleichzeitig als optimaler Wärmespeicher. Der leicht erwärmbare Vulkangestein-Verwitterunsgboden, das Urgestein des Felsenbergs, bringt mit seinen extrem alten Rebanlagen besonders feinnervige Rieslinge hervor, die bei aller Feinheit und Dichte eine Wahnsinns-Mineralität besitzen, welche, wie bei den größten Prestige-Burgundern, mit einer salzigen Komponente alle olfaktorischen Sinne betören. Werte Kunde, eine solche mineralische Brachialgewalt (aber bitte, wegen der fabelhaften Finesse und Eleganz ist dieses Weltklassegewächs dennoch von ungemein nobler und edler Stilistik!) habe ich in dieser die Zunge in seiner Jugend geradezu traktierenden Reibeisenform bisher selten erleben dürfen. Mineraliät ist eine der am schwierigsten zu erklärenden und für Weinnovizen zu verstehenden Weinkomponenten. Doch dieser mythische Riesling vermag jedermann Mineralität in Referenzqualität zu veranschaulichen! Im Jahrgang 2009, dem schlichtweg besten in der bisherigen Weinbergsgeschichte, weist der Felsenberg eine Urkraft auf und eine dramatische Fülle, die fast ein wenig aus der gewohnten, ungemein präzisen Stilistik des Weinguts ausbrechen will. Doch nur fast. Denn bei aller inneren Dichte und Urgewalt halten eine gebirgsquellklare Frucht (zurzeit dominieren gelbe Steinfrüchte), die oben angesprochene würzig-salzige, absolut irre Mineralität und eine kristalline Frische diesen famosen Riesling in einem unsichtbaren Gravitationsfeld fest wie die Sonne ihre Planeten. Das ist urwüchsige Kraft ohne Schwere, laserstrahlartig gebündelte Energie! Aber auch eine lustvolle Opulenz, die zärtlich die Zunge ummantelt, eingebettet in eine cremige, saftige Textur. Und immer wieder, in Wellen, diese salzige Mineralität großer Burgunder! Nach längerer Öffnung im großen Glas – dieses traumhafte Große Gewächs braucht ganz viel Luft – entwickeln sich subtile Aromen von schwarzen, wild wachsenden Himbeeren, ergießen sich, bei aller Feinheit und Finesse, wollüstige, saftige Wogen von Cassis, grünem Tee, Feuerstein und edler Würze über die Zunge, kleiden den Gaumen aus bis in den letzten Winkel, setzen sich fest, wollen nicht mehr loslassen – und welch ungemein langer, wiederum fabelhaft mineralischer (salzig!) Nachhall. Noblesse oblige! Bei aller Kraft! Ein geniales Großes Gewächs, rassig wie ein wildes arabisches Vollblutrennpferd, ein Weltklasse-Riesling, wie geschaffen, die Worte Felsenberg und Mineralität zukünftig als Synonyme nutzen zu wollen!
PS: Dieser Weltklasse-Riesling wird in seiner Jugend oftmals selbst von erfahrenen Testern maßlos unterschätzt! Auch ich muss gestehen: In 2008 war er schlicht mein größter Irrtum des Jahrgangs, denn ich habe ihn sehr wohl hoch geschätzt, doch seine absolute Weltklassequalität erst in diesem Winter/Frühjahr bei mehreren mich begeisternden Nachverkostungen erkannt, als er die Sperrigkeit seiner frühen Babyphase verloren hatte und mich mit seiner grandiosen Aromenvielfalt hinter seiner singulären Mineralität schier sprachlos werden ließ. Mit zunehmender Reife wird deutlich: Es gibt stilistisch anders geartete Rieslinge als den Felsenberg, bessere wohl kaum!
Zu genießen ab Freigabe im September (Dekantieren bitte, über mehrere Tage verkosten und intuitiv erfahren, wie große Rieslinge sich zu entwickeln vermögen), Höhepunkt jedoch erst ab 2012/14 bis nach 2025.
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9401109 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 79,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
940209 Schloßböckelheimer Kupfergrube Riesling Großes Gewächs 2009 32,90 Euro
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Felsenberg, gerade einmal 150 m entfernt liegend und dennoch Rieslinge von gänzlich anderem Charakter gebierend, wächst das Große Gewächs des Schlossböckelheimer Kupferbergs: Auf einer alten Kupferschürfung an einer Engstelle des Nahe-Tals entstand diese weltweit wohl einzigartige Weinbergslage, in der das Weingut Schäfer-Fröhlich ein „Filetstück” besitzt. Spektakulär am Fuße einer nackten vulkanischen Felswand gelegen, welche die Wärme in die sorgsam gepflegten Rebanlagen reflektiert, mit einem phantastischen Mikroklima gesegnet, das wegen der Enge des Tals und der dadurch bedingten leicht verminderten Sonnenscheineinstrahlungsstunden eine langsame, gleichmäßige, optimale Ausreifung der lockerbeerigen Träubchen garantiert, die wiederum für die fabelhaft kühle Stilistik dieses Rieslinggiganten verantwortlich zeichnet. Der äußerst mineralische vulkanische Verwitterungsboden (mit einem Hauch von Kalk im felsigen Untergrund) lässt in dieser unvergleichlichen Terroir-Enklave regelmäßig gelb- und rotfruchtige Rieslinge entstehen, die wegen ihrer minzigen, kräuter-würzigen Noten und wegen ihrer expressiven Aromen, die, einem ungebändigten Fohlen gleich, schier aus dem Glase zu springen scheinen, eine Sonderstellung an der Nahe einnehmen. Aber auch wegen seiner charakteristischen würzigen Tabakigkeit, die lüstern bereits die Nase kitzelt und am Gaumen vollends explodiert und verblüffenderweise mit Anklängen selbst an duftige Veilchen und, in bestimmten Phasen seiner Entwicklung, feinste Kirscharomen wie bei großen Pinot Noirs! Welch ungebärdige Kraft, welch immense Dichte, welch unergründliche Tiefe und welch dramatische, fast „brutale”, ungemein salzige Mineralität, die in ihren unendlichen Dimensionen ähnlich gewaltig erscheint wie im Felsenberg. Und wie unbezähmbar, wie urwüchsig wild, eine immense innere Freiheit ausstrahlend, steht dieses singuläre Riesling-Unikat im Glase. Das ist exakt der Gegenpol zu einem schnurrenden Pfälzer Schmusekätzchen, hier begeistert eine „nordische” Stilistik, das ist eine gewaltige Herausforderung aller weich gespülten Mainstreamweine der Welt.
Und was besitzt diese Eisenfaust im Samthandschuh, wie die Franzosen solch monumentale Weine gerne zu nennen pflegen, eine fabelhafte Balance infolge einer animierenden reifen Säure und einer intensiven, salzigen Würze im unendlich langen, tabakig-mineralischen Nachhall: Das ist vibrierende, kaum gebändigte Energie vom rockenden Vulkangestein – Welch steinige Macht eines singulären Bodens! In einem Jahrgang wie 2009, die bei Schäfer-Fröhlich in allen Rieslingen eine singuläre Feinheit in der Stilistik erbracht hat, besitzt die Kupfergrube eine Ausstrahlung wie niemals zuvor! Ein traumhafter Riesling, trotz aller Dichte und Extraktreichtums von grandioser stilistischer Kühle, eine Inkarnation flüssig gewordener Mineralien aus tiefen geologischen Schichten, eine Hommage an eines der ganz großen Weißwein-Terroirs der Welt!
Dieser authentische, höchst individuelle Charakterdarsteller ist eine profunde Weinpersönlichkeit, braucht Zeit und Ruhe, Entspannung und Geduld, bis man erleben kann, wie seine komplexen Schichten sich langsam entblättern und entfalten. Wenn Sie ihn schon ab Freigabe im September genießen wollen, kein Problem. Aber bitte dekantieren Sie diesen Charakterkopf und probieren über mehrere Tage hinweg. Sie werden eine Zeitreise in die Zukunft dieses Weltklasserieslings unternehmen, der Potential besitzt bis 2025+.
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9402109 Schloßböckelheimer Kupfergrube Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 79,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!

940909 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs 2009 32,90 Euro
Zeitenwende!
F. Scott Fitzgerald gilt als einer der Hauptvertreter der amerikanischen Moderne. Seine Romane avancierten zu weltweiten Bestsellern und viele seiner Bücher zählen zu den Klassikern der angloamerikanischen Literatur. Fitzgeralds postulierte „Prüfung eines erstklassigen Geistes” besteht darin, „zwei widersprüchliche Ideen gleichzeitig hegen zu können”. Das ist die höchste Schule des Verstandes. Aber auch die eines absoluten Weltklasseweines. Einen wahrlich attraktiven, körperreichen, kräftigen, mächtigen Wein zu vinifizieren ODER einen aristokratisch filigran-finessenreichen, das können alle Spitzenwinzer der Welt, die ein großes Terroir besitzen. Magische Weine jedoch gehen darüber hinaus, sie können das vermeintlich Paradoxe. Sie vereinen majestätische Kraft mit ungeheurer Präzision und unvergleichlicher Eleganz. Und einen solch raren singulären Riesling haben wir hier im Glas. Elementare Urgewalt trifft auf aristokratische Finesse! Das kennen wir bereits vom fabelhaften 2008er Jahrgang. Doch in 2009 gesellt sich eine Feinheit hinzu, die allen Tendenzen diametral entgegenläuft, die in allzu vielen Großen Gewächsen aus ganz Deutschland sich breit macht: Immer konzentriertere, fülligere, bisweilen auch zu alkoholische Rieslinge auf Kosten von Finesse, Feinheit und Eleganz. Im 2009er Halenberg finden wir jedenfalls diese drei Parameter in einer unübertrefflichen Brillanz, die vielleicht dem einen oder anderen Winzer die Rückbesinnung auf die Urtugenden deutscher Rieslinge aufzuzeigen vermag. Der Beginn einer Zeitenwende?
Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis legt für die unermessliche Komplexität, und, bei aller notwendigen Kraft und grandiosen Dichte, insbesondere die, je nach Sichtweise moselanische oder burgundische Finesse, filigrane Feinheit und tiefgründige Mineralität dieses berührenden, ungemein rassigen Rieslings, der von einer der besten und gerühmtesten Rieslinglagen der Welt stammt! Dieser noble Riesling brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit spektakulär schönen Cassis- und würzig-rauchigen, kräutig-tabakigen Aromen und noblen Anklängen von weißer Minze. Dieses rassige, brillante, edle Große Gewächs macht (fast) süchtig in der Intensität seiner Aromen, mit seiner ungemein verführerischen Mischung aus seidiger Mineralität und Komplexität, präzisem Mundgefühl und großer Finesse sowie seiner betörenden salzigen Mineralität (DAS Signum des Jahrgangs in allen Rieslingdiamanten von Schäfer-Fröhlich) auf der Zunge, den unverwechselbaren Charakteristika seines legendären Terroirs. Ein Extremist der Feinheit, wie ich sie in meiner langen, leidenschaftlichen Beziehung zu den großen Rieslingen der Welt nicht eine Handvoll mal erleben durfte. Dieser Solitär ist definitiv nichts für Rieslingliebhaber, die Opulenz und Cremigkeit als ihre entscheidenden Qualitätsparameter schätzen. In ihrem Interesse: Finger weg! Aristokratisch, an den ersten beiden Tagen der Flaschenöffnung in seinem jetzigen Babystadium ungemein zurückhaltend im Glas, leise, zärtlich, piano, nobles britisches Understatement so unaufgeregt wie souverän demonstrierend. Dieser Fabel-Halenberg umgarnt zunächst vornehm distinguiert seine möglichen Liebhaber, dann, wenn er Luft bekommt, scheint er förmlich zu explodieren: Dann erobert er eine neue Dimension, dann steigen aus den unergründlichen mineralischen Tiefen seiner Seele zuvor verborgene Schichten auf und er gewinnt eine geradezu lasziv-erotische Verruchtheit und mutiert zur becircenden Sirene, die nicht nur Odysseus auf der sittlichen Ebenen in seelische Konflikte zu stürzen vermochte. Welche Menge prallen Lebens! Und dann zeichnet sich am Gaumen nochmals ein grandioser innerer Spannungsbogen ab, baut sich muskulöse Kraft auf, eingebettet in eine reife, rassige Säure und ein betörendes, mächtiges, aber gleichzeitig seidenes (Dichotomien prägen diesen fesselnden Rieslingsolitär!) mineralisches Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus schiefrigen Tiefen erzählt. Welch irrsinnige Länge, in Wellen schleicht er sich auf die Zunge zurück, wenn er längst ausgetrunken ist, welch nobles Extrakt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den ganz großen Rieslingen Deutschlands zu eigen sind. Schauer laufen über den Rücken, bei jedem Schluck dieses beseelten Weines.
Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein emotional berührender Wein und, ebenso wie Werner Schönlebers stilistisch anders geartete legendäre Halenberg-Interpretation, die Inkarnation seines mythischen Terroirs (wahrlich die Essenz der Schiefermineralität), die den wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Ein atmosphärischer Riesling, ganz und gar ursprünglich und authentisch, der alle Sinne streichelt und beispielhaft steht für eine neue Generation trockener deutscher Rieslinge. Hedonistischer Genuss in Vollendung. Ein Rieslingsolitär, ein Weltklassewein, ganz nahe dem Ideal, einer der größten trockenen deutschen Rieslinge aller Zeiten! Weniger im Stil „Riesling aufs Äußerste verdichtet”, wie der Gault Millau Halenberg-Urgesteine wie seinen Jahrgangsvorgänger treffend bezeichnet, stattdessen ein Unikat singulärer Feinheit und Zartheit, das sich auf eine bisher nicht dagewesenen Art und Weise mit tiefgründigster Mineralität paart – Welch Gänsehautwein! Potential für Jahrzehnte!
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9409109 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 79,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9409209 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs, Doppelmagnum 2009 3 l 155,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!

940609 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs 2009 35,90 Euro
Der FEINSCHMECKER wählt das Große Gewächs Felseneck (von PdP mit der Idealnote von 100 Punkten ausgezeichnet ) im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins!
Robert M. Parker: „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich”. Das GG Felseneck 2008 erhält brandaktuell im wine advocate die zweitbeste Bewertung, die jemals einem trockenen deutschen Riesling zuerkannt wurde!
Nomen est Omen. Die felsigen, leicht erwärmbaren Schiefer- und Quarzit-Gesteinsböden dieses bis zu 70% steilen Hochplateaus verleihen einer grandiosen Lage ihren Namen und die besondere Mineralformation dem „primus inter pares” in Tims phantastischer Weißweinkollektion ihre lagentypische, unübertrefflich feine und ungemein vielschichtige Mineralität, die ich in dieser extrem feinen Form in 2009 nur in einem der legendärsten deutschen Rieslinge, in Kellers Morstein nämlich, wahrgenommen habe. „Felseneck” 2009, das ist wie im gleich phantastischen Vorgängerjahr eine Ode an, nein, das ist DIE Inkarnation von Mineralität. Aber, was ist das auch – und schon wieder sind wie bei den vermeintlichen Paradoxien der genialen Rieslingunikate von Schäfer-Fröhlich – bei aller Kraft für ein leiser Wein, wenn man ihn denn in seiner Jugend unmittelbar nach dem Ausschenken verkostet. Nichts ist laut. Nichts ist aufdringlich. So piano sein Spiel. Aber dann schleicht sich das „Felseneck” ganz sachte, aber immer vehementer in alle Zellen des Körpers, man spürt intuitiv, da hat man ganz Großes im Glas und man erkennt: Wie hinter einer geheimnisvollen Tür verbirgt sich in diesem Druidentrunk Einmaliges und Unvergessliches! Ein Rieslingbaby mit allen Anlagen für einen Nobelpreis! Und heute so schwer noch zu erfassen in all seinen geschmacklich unendlich komplexen Dimensionen, in all seinen schier unergründlichen Facetten. Denn er fängt im Glas so harmlos an und schraubt sich erst mit viel Luftzufuhr Schluck für Schluck, unaufhaltsam gleichsam, in fruchtige Höhen und in mineralische Tiefen. Und welch sensationelle Mundstruktur: cremig, seiden, geschliffen! Ein Weltklasse-Riesling zu einem wirklich völlig unmöglichen Preis: Zuschlagen, werte Kunden, kaufen, was Sie nur kriegen können! Denn dieser Solitär verändert alles, was rund um einen geschieht: Die Zeit steht still, unverwechselbare Gerüche und Erinnerungen der Jugend kehren wieder. Die Zunge jubiliert ob der Feinheit und Transparenz der Frucht, die sie zärtlich liebkost und der erfrischenden Säurestruktur, des edlen Extrakts und der unendlichen Mineralität, die geradezu zum fröhlichen Gelage animiert: Auch absolute Weltklasseweine müssen nicht ehrfurchtsvoll angestarrt werden, nein, sie wollen mit Lust getrunken werden und wohlige Emotionen auslösen!
Aber, und hier möchte ich nochmals auf Reinhard Löwenstein rekurrieren: Sich großem Wein hingeben zu können, sich verführen zu lassen wie in einem grandiosen Liebesakt, die Vielschichtigkeit, die Komplexität, die Tiefgründigkeit und vibrierende Mineralität eines großen Terroirweins in sich aufzusaugen und mit Körper und Geist ihn erfassen, heißt auch, mit seinen unergründlichen Geheimnissen zu leben, wie bei einer klugen, interessanten Frau, die vielleicht nie alles von sich preiszugeben bereit ist! (Natürlich werden weibliche Leser meiner Zeilen mehrheitlich sich einen dementsprechenden Mann vorzustellen vermögen) Aber sind es nicht gerade die Mysterien Frauen und Wein, die uns verzaubern, gefangen nehmen und nie mehr loslassen. Zum Eintauchen verführen, zum extatischen Genuss. So schön und interessant wohlfeile Erklärungen und exakte Beschreibungen auch immer sein mögen, sie können immer nur einige Phänomene der Oberfläche abbilden. Wie viel spannender und genussvoller ist das Surfen zwischen den Welten, zwischen oberflächlicher Struktur und innerem Verborgenen, wie viel genussvoller ist das Abtauchen in geheimnisvolle und unbekannte Tiefen der Wahrnehmung – bei den größten Weinen der Welt wie bei faszinierenden menschlichen Wesen!
Liebe Kunden: Ich könnte Ihnen noch stundenlang erzählen von diesem deliziösen Wein, versuchen, seine Vielschichtigkeit der Aromen in Worte zu fassen, seine innere Balance zu beschreiben, den Spagat zwischen unbändiger Kraft, sagenhafter Finesse und fabelhafter Präzision, seine Filigranität auf des Messers Schneide und die Abgründe seiner salzigen Mineralität. Ich könnte berichten von meinen Erfahrungen mit gereiften Jahrgängen dieses Rieslingmonuments, den (r)evolutionären Entwicklungsschritten, die er stets vollzieht, den „Born to be wild”-Phasen, die er trotzig einzulegen pflegt und seiner Hinentwicklung zu einem Grandseigneur klassischer deutscher Rieslingkultur. Aber, werte Kunden, all diese Worte klängen banal, würden niemals der Ausnahmequalität dieses Jahrhundertweins nur ansatzweise Rechnung tragen können.
Daher mein Urteil kurz und bündig: Dieser atmosphärische Riesling, der zwischen Himmel und Erde zu tanzen scheint, ist ein transzendentaler, ein beseelter Wein, Maßstäbe setzend, mit Kultwein-Charakter, ein göttlicher Tropfen mit unendlicher Länge, die Inkarnation seines unvergleichlichen Terroirs, dessen Ausstrahlung, dessen vibrierender Energie sich niemand wird entziehen können!
Bockenauer Felseneck Großes Gewächs 2009: Hier sublimieren die Reben den steinigen Boden ins Glas und lassen Schiefer und Quarzit geschmacklich lebendig werden. Dies ist ein Fabel-Riesling wie aus einer anderen Welt. Daher bewerte ich ihn wie seinen Vorgänger (zweithöchste Bewertung ever für einen trockenen deutschen Riesling bei Parker, der FEINSCHMECKER wählt dieses mythische Große Gewächs im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins!) wiederum mit 100 Punkten, der Idealnote, die ich bis dato keine 10 mal in meinem Weingenießerleben einem Weißwein zuerkennen mochte.
Danke Tim Fröhlich für einen Traum-Riesling „hors catégorie”!
Werte Kunden: Nobles Lesegut wird mit der Kunst eines visionären Winzermagiers in raffiniert feinen Wein verwandelt, so unaufgeregt wie unspektakulär, so leise wie überzeugend. Dieser große Wein hat alles. Was er noch braucht, ist Zeit und, wann immer man ihn genießen will, viel Luft, sich zu entfalten. Daher empfehle ich ihn zu dekantieren und aus großen Gläsern zu probieren. Antrinken würde ich ihn erstmals im September 2010 nach seiner Freigabe, Höhepunkt wohl 2014 bis nach 2030.
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9406109 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 85,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9406209 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs, Doppelmagnum 2009 3 l 165,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
Man kann es gar nicht oft genug sagen: Deutschlands Große Gewächse sind zweifellos weltweit betrachtet die größten Schnäppchen der Neuzeit mit dem besten Preis-Genuss-Verhältnis aller Weltklasseweine – Tims Meisterwerke legen beredtes Zeugnis ab!
Werte Kunden: Wenn Sie Schäfer-Fröhlichs traumhafte 2008er Große Gewächse in Ihrem Keller eingelagert haben, dann habe ich nochmals frohe Kunde für Sie. Diese Meisterwerke präsentieren sich zurzeit, wie so viele große Rieslinge im ersten Frühjahr nach der Füllung, in phantastischer Verfassung. Obwohl sie noch ein gigantisches Entwicklungs- und Lagerpotential besitzen, bieten Sie schon jetzt einen traumhaften Genuss. Mein Tipp: Öffnen Sie mehrere Flaschen gleichzeitig und probieren Sie über mehrere Tage: Jeden Abend wird der Wein besser, da komplexer. Und nehmen Sie bitte große Gläser. Die Weine werden es Ihnen danken. In absoluter Top-Verfassung präsentieren sich auch zwei traumhaft schöne Exklusivfüllungen von Pinard de Picard aus 2008, die mit das beste sind, was man in Deutschland unterhalb der Kategorie der Großen Gewächse erstehen kann und die ein weltweit nicht zu überbietendes Preis-Genuss-Verhältnis besitzen. Bei Interesse bitte schnell zugreifen, unsere einstmals großen Bestände gehen schnell zur Neige. Wohl bekomm’s!

941208 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling trocken „Edition Pinard de Picard” 2008 9,95 Euro
Liebe Kunden: Es sind nicht immer die teuren Luxusgewächse der Welt, die den wahren Weinliebhaber emotional berühren. Bisweilen verzaubern gerade Weine wegen eines singulären Zusammentreffens zwischen ihrer brillanten Qualität und einem provokant günstigen Preis die Herzen auch des kundigsten Kenners. Und was strahlt dieser phantastische Bockenauer Riesling, dessen bestes Fass Tim Fröhlich exklusiv für Pinard de Picard abgefüllt hat, nur für eine Magie aus! Die Trauben für diesen packenden Riesling stammen allesamt aus dem Herzstück des Weingutes der Großen-Gewächs-Lage Bockenauer Felseneck und wären früher, vor der Reformierung der offiziellen Qualitätshierarchien an der Nahe, unter dieser Lagenbezeichnung als Kabinett trocken verkauft worden!
Was für ein fulminanter Einstieg in die mythische Welt der authentischen Terroir-Unikate unserer sympathisch-fröhlichen Familie, die bereits seit über 200 Jahren im Weinbau tätig ist. Aber erst Vater Hans und Sohn Tim haben den Betrieb in die Liga der weltbesten Weingüter katapultiert, haben ihre Weinbergs- und Kellerarbeit in den letzten Jahren behutsam und konsequent weiterentwickelt
und so präsentieren sie mit diesem traumhaft frischen und zutiefst mineralisch-kräuterwürzigen 2008er einen vibrierend rassigen Riesling, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt in Referenzqualität widerspiegelt.
Welch animierende Frische und Klarheit im Trunk, die aus einer Vermählung zwischen einer unbändigen, irren Mineralität und einer zarten Würze resultiert: Reintönig, klar wie ein sprudelnder Bergquellbach und von bestechender, strahlender Frische. Präzise im Herkunftscharakter, ein Heimatwein aus dem Felseneck mit Herz und Seele, in seiner grandiosen Stilistik gestützt von lebhaft nerviger Säure, die geschmeidig und bekömmlich integriert ist und einem vibrierend rassigen Mundgefühl, das gebündelte Energie und eine noble, dezente, animierende Frucht (Grapefruit, Steinfrucht und Cassis!) transportiert. Dichte Würze entfaltet sich am Gaumen in präziser, salziger Mineralität und kristalliner Struktur! Für meinen persönlichen Geschmack in seiner attraktiven Preisklasse einer der drei schönsten Rieslinge des Jahrgangs in Deutschland! Das ist kein vordergründig gefälliges Weinchen, kein schnurrendes Schmusekätzchen, vielmehr ein geschmeidiger Panther mit Krallen, die sich jetzt im zweiten Frühling nach der Füllung langsam beginnen abzuschleifen. Deshalb empfehle ich auch, diese Referenz für ungeschminkte Mineralität zu dekantieren oder ihn über mehrere Abende aus der geöffneten Flache zu probieren, um seine grandiose Entwicklung verfolgen zu können. Sie werden sehen: Der Panther wird erwachsen werden, ohne seine unbezähmbare Natur zu verlieren!
941308 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling „Edition Pinard de Picard” trocken 2008 16,50 Euro
Wildheit paart sich mit Finesse, ein genialer Riesling voller unbändiger Ursprünglichkeit, der Genießerherzen öffnet und emotional berührt!
Welch traumhaft mineralische Nase, ein tanzendes Pfauenrad von weißen Blüten und schiefrigen Noten aus dem den Untergrund des Felsenecks bildenden blauen Devonschiefer (der sich, welch Laune der Natur, mit einem kleinen Anteil von rotem Wüstensand und heimischen Quarziten mischt) mit einem noch gänzlich unentwickelten, aber ungemein komplexen und subtil-filigranen Aromenspiel. Alle Ingredienzien deuten auf einen köstlichen Finessenwein hin, wenn sich dieser Rieslinggigant mit ein paar Monaten der Flaschenreifung harmonisiert haben wird. Diese fabelhafte Qualität (dagegen haben viele wesentlich teurere Große Gewächse nicht den Hauch einer Chance!) aus einer der größten Weißweinlagen der Welt – mit ihrer Steilheit von bis zu 60% – wirkt edler und nobler als sein „kleiner” Bruder auf Kabinettsniveau, ohne jedoch dessen wilde Ungezügeltheit eingebüßt zu haben. „Born to be wild” – Hier rockt wahrhaftig die Nahe! Dieser fabelhafte Riesling ist eine phänomenale Köstlichkeit, schlank, packend, hochelegant, vibrierend, enorm rassig, von beeindruckender Raffinesse. Und ein sensationell schöner, irre mineralischer Nachhall aus herrlicher Zitrusfrucht und traumhaften Noten von rosa Grapefruit, Feuerstein und Cassis macht ihn wunderbar schlank und zieht das Aromenspiel ungemein in die Länge.
Ich bin mir ganz sicher, dass dieser magische Riesling der Star von so manch vergleichender Degustation in diesem potentiellen Fabeljahrgang sein wird, wenn Sie ihn denn als Pirat in eine Blindprobe Großer Gewächse einschmuggeln wollen. Wir sind stolz und glücklich, dass wir Ihnen diesen phantastischen Genuss zu einem tollen Preis anbieten dürfen, der in der Tat eine unerhörte Provokation vieler Weißweine auf der ganzen Welt ist! Wahrlich: Ein verzaubernder Riesling zu einem unmöglichen Preis!
Zu genießen ab sofort, nach 24-stündiger Flaschenöffnung, ansonsten unbedingt karaffieren, Höhepunkt 2012 bis nach 2020.
Und nun öffnen wir noch die Pforte zum Paradies für alle Liebhaber großer frucht- und edelsüßer Weine. Denn „Tim Fröhlich versteht sich auf die ganze Klaviatur vom trockenen, mineralisch geprägten Riesling über die fruchtig-saftigen Versionen bis hin zu edelsüßen Spitzen” (VINUM), die in 2008 im Gault Millau enthusiastisch gefeiert und von Gerhard Eichelmann als „Spitze” bewertet werden:
941408 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling Kabinett 2008 11,90 Euro
Gault Millau 2010: Platz 2 in Deutschland in der Kategorie Riesling Kabinett
Welch feinst mineralischer, verspielter (ja, das kann er auch, der Tim), zart gewobener, delikater, klassischer Kabinett – ein Riesling zum Niederknien schön. Schon in der Nase faszinieren eine sagenhafte Mineralität vom blauen Schiefer und eine ungemein komplexe, kristallklare Frucht, insbesondere Weinbergspfirsich, Cassis, Aprikosen und Mandarinen. Am Gaumen ungemein viel Spiel, Finesse, Rasse und wiederum eine vibrierende Mineralität, dazu eine enorme Dichte: Welch unnachahmliche Brillanz auf der Zunge, welche Leichtigkeit des Seins, welch betörende Klarheit und Strahlkraft! Kühle Mineralität trifft reife Säure. Und welch endloser Nachhall mit rassiger Säure! Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert auf einmalige Art und Weise, warum ein filigraner, tänzelnder, fruchtsüßer Kabinett unter vielen Liebhabern deutscher Weine so begehrt ist, nicht zuletzt auch wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol, der ihn zu einem wunderbaren Zech-, Aperitif- und Terrassenwein werden lässt, aber gereift auch zum idealen Begleiter für leichte, feine Speisen.
Ein elfenhaft schwebender, glockenklarer, tänzerisch verspielter Kabinett, der zu den schönsten gehört, die im ganzen letzten Jahrzehnt in Deutschland gewachsen sind, unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten unschlagbar in der ganzen Welt!
941808 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg, Riesling Spätlese 2008 16,50 Euro
Dritthöchste Bewertung im Gault Millau 2010 in der Kategorie Spätlese – Weltklasse-Riesling aus Monzingen!
2008 ist ein gigantisches Spätlesejahr an der Nahe mit monumentalen, phantastischen Spätlesen, die durch eine konzentrierte, klare, strahlende Frucht und ein geradezu explosives Süße-Säure-Spiel brillieren. Und das hier ist Riesling pur! Ein Gipfelpunkt! Die tiefgründige Mineralität strahlt schon aus dem Glase und mit etwas Sauerstoffkontakt treten feingliedrige fruchtige Aromen von weißem Pfirsich, betörenden Quitten, reifer Birne und rosa Grapefruit hinzu. Da tanzen ausgeprägte Aromen von noblen Weinbergspfirsichen und Ananas im Glase, da zieht sich der Wein präzise von vorne bis hinten am Gaumen durch: welch vollblütige Halenberg-Grazie! Da ist eine enorme „weinige”, cremige Substanz auf der Zunge; dennoch brilliert eine phantastische Verspieltheit und die kühle Mineralität des Halenbergs paart sich grandios mit Aromen von weißen Blüten sowie Akazienhonig und einer feingliedrigen, anregenden Säure. Mit seiner tänzerischen Eleganz und eleganten Duftigkeit könnte dies durchaus auch ein ganz großer Moselwein sein! Nobles Lesegut wird mit der Kunst eines visionären Winzermagiers in raffiniert feinen Wein verwandelt, so unaufgeregt wie unspektakulär, so leise wie überzeugend – Solch dramatisch schöne Spätlesen haben vor über einem Jahrhundert Deutschlands Rieslingen zu weltweit höchster Reputation verholfen!
940509 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling Spätlese 2009 24,90 Euro
Gault Millau 2010: Beste Spätlese Deutschlands in 2008 - Wir präsentieren den kongenialen Nachfolger aus 2009!
Eine Weltklasse-Spätlese mit einem fabelhaften inneren Spannungsbogen zwischen abgrundtiefer Mineralität (ein Mineral-Exzess gar, geologische Schichten aus großer Tiefe entblättern sich Nuance um Nuance), unvergleichlicher Eleganz und Finesse und grandioser innerer Kraft! Zu genießen wie alle großen Spätlesen ab Freigabe im Juni, Entwicklungspotential über Jahrzehnte! Nirgendwo auf der gesamten Welt gibt es noch einmal solche Parameter in einem großen Wein wie in solch phantastischen, aristokratischen Rieslingdiamanten! Potential für Jahrzehnte!
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9407307 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling Auslese Goldkapsel (Versteigerungswein) 2007 0,375 l 129,00 Euro
Homöopathisch die Menge, grandios die Qualität. Ein Weinmonument für die Ewigkeit aus einer der großen Riesling-Traumlagen der Welt, das Sie, werte Kunden noch mit ihren Enkeln genießen können!
Liebe Kunden, gleich für welche dieser in ihrer jeweiligen Stilistik einzigartigen Weltklasserieslinge von Schäfer-Fröhlich Sie sich auch entscheiden mögen, Sie werden singuläre Weißweinmonumente erwerben, die Ihnen über zwei bis drei Jahrzehnte hinweg das großartige Potential einiger der berühmtesten Weinbergslagen der Welt widerspiegeln. Diese beseelten Weine erzählen von ihrem Land:
Von tiefen Schichten aus Schiefer, Vulkangestein und hartem Fels, in die sich die Wurzeln alter Rieslingreben hineingewunden, vom glockenklaren Klang der Mineralien, die sie dabei aufgenommen haben, von Regenphasen und Trockenheit, von kühlen Nächten und der Wärme des Sommers, von all jenen Faktoren, denen die Trauben während ihrer langen Vegetationsperiode Jahrgang für Jahrgang in unterschiedlicher Weise ausgesetzt sind, vor allem aber von der Hände Arbeit und den Visionen des „Dream-Team in Sachen Wein”, das sie meisterhaft geschaffen hat. Viel Spaß mit diesen Riesling-Pretiosen wie aus einer anderen Welt. Gänsehautatmosphäre!
Herzliche Grüße aus Saarwellingen,
Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann
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