BORDEAUX-SUBSKRIPTION 2008:

In der Spitze ein großer Jahrgang mit phantastischem Potential, authentischem Charakter und sensationellen Parkerbewertungen wie in 2005! – Dazu feiern wir bei drastisch gesenkten Preisen die kaum mehr für möglich gehaltene Rückkehr zur Vernunft!


Saarwellingen, 4. Mai 2008
Letzte Aktualisierung am: 20. August 2008


Das Urteil:

Werte Kunden und Liebhaber großer Bordelaiser Weine: Die Primeur-Verkostung 2008 ist geschlagen und nach unseren Verkostungseindrücken zeichnet sich folgendes Bild ab: Es gibt eine extreme Spreizung zwischen wirklich vielen durchschnittlichen, teilweise gar schwachen Weinen und herausragenden Pretiosen auf allen Qualitätsstufen, die in den Keller eines jeden ambitionierten Bordeauxliebhabers gehören und die gar die herausragende Güte des Fabeljahrgangs 2005 besitzen! Und das allerbeste: Bordeaux hat in seiner Preispolitik das Ruder herum gerissen – Herzlich willkommen zurück in der Realität! Daher gilt für alle Bordeaux-Fans: Bei diesen Preisen wie in den guten alten Zeiten sind die besten Weine des Jahrgangs in allen Kategorien eine lohnende Zukunftsinvestition!

bordeaux
© CIVB

Wie sehen die wichtigsten Fachjournalisten den Jahrgang?
Robert M. Parker himself ließ sich ob seiner Verkostungsergebnisse gar zu  einer neuen Begeisterung für Weine aus der weltberühmten Renommierregion hinreißen: „I was beginning to think I was too old to buy futures of  2008s, but at those prices – I am a player”! Und dann bringt er sein Urteil auf den Punkt: „To reiterate, the cool weather, low yields, and historic hang-time allowed most vineyards to harvest as late as they wanted. They were able to achieve incredibly sweet tannins as well as ripe fruit, with no danger of over-ripeness because there was no excessive heat. Moreover, the 2008s possess a purity and freshness that are admirable. Because the tannins are so sweet, and there is so much fruit in the wines, they should be approachable young, but the freshness and high level of extract and tannins will allow them to age for 20-30+ years. A vintage of excellent quality.” Parker geht gar soweit, die Jahrgangsspitzen mit den singulären Qualitäten des Jahrhundertjahrgangs 2005 zu vergleichen, meint, dass sie auf dem rechten Ufer in Einzelfällen gar noch besser als in 2005 ausgefallen seien und stuft die größten Weine vom linken Ufer höher ein als die grandiosen 1996er und 1986er – die großen Klassiker des Médoc!

Diese Einstufung Parkers teilen jedoch nicht alle Weinjournalisten. Die kritischen Reaktionen sind teilweise heftig ausgefallen, so dass Parker sich genötigt sah, auf seiner Homepage eine Rechtfertigung nachzuschieben: „Ich habe nicht den geringsten Zweifel an dem, was ich geschrieben habe. Ich riskiere doch nicht 30 Jahre Glaubwürdigkeit, wenn ich mir nicht todsicher darüber wäre, was ich tue”. Eine solche Verteidigungsrede in eigener Sache hat es zuvor noch nie gegeben, verdeutlicht einerseits Parkers Überzeugung von einem der größten Jahrgänge aller Zeiten und zeigt andererseits, dass er sich herausgefordert sieht, seine Sichtweise verteidigen zu müssen!

bordeaux
© CIVB

Begeistert von 2008 ist auch René Gabriel, renommierter Bordeauxexperte (Bestseller: „Bordeaux total”); er wittert gar das Wunder von Bordeaux und resümiert: „Kurz und bündig: Die Ernte war spät. Etwa so spät wie 1978 letztmals! Die Ernte ist klein. Etwa so klein wie letztmals beim Jahrgang 1992! Die besten Weine sind großartig - es gibt 118 Weine mit 18 und 19 Punkten! Die Preise werden bei den Luxus-Châteaux 40 bis 50 % sinken! Heuer scheint sich eine Situation abzuzeichnen, dass man die Filetstücke zum Bratwurstpreis bekommen kann”!
Ins gleiche Horn stoßen auch eine Reihe anderer renommierter Publikationen wie Jancis Robinson, die von einer großen positiven Überraschung spricht oder etwa die NZZ, die 2008 mit 2000 und 2005 als BESTEN JAHRGANG DES LETZTEN JAHRZEHNTS bezeichnet!

Wie urteilt nun Pinard de Picard? Liebe Bordeaux-Freunde, alle meine Verkostungen zeigen, dass es neben viel Licht enorm viel Schatten gibt! Jedenfalls habe ich selten zuvor einen derart heterogenen Jahrgang verkostet - heterogen, was die Rebsorten betrifft, die Appellationen, aber auch die beiden Ufer. Es gibt einige Gewächse auf Jahrhundertjahrgang-Niveau, aber auch viele dünne, ja wässrige Weinchen, bittere und überreife! Es werden daher neben absoluten Weltklassweinen höchst durchschnittliche, ja gar schwache Weine aus allen Appellationen auf den Markt kommen: Augen auf und strenge Selektion im schwer überschaubaren Dschungel des Jahrgangs lautet daher das Gebot der Stunde im Subskriptionskauf. Nur bei richtiger Auswahl kann der gut informierte Kunde wunderbar harmonische Weine mit einer betörenden Konzentration roter und schwarzer Früchte (eine Fruchtorgie ohne jegliche Anzeichen von Überreife!), mit großer Tiefe und enormer Kraft (aber niemals „fett”) erwerben. Dank einer wunderschönen, erfrischenden Säure und einem sattem Tannin aus dicken Traubenschalen werden die Spitzen des Jahrgangs eine immense Lagerfähigkeit aufweisen!

bordeaux
Impressionen aus dem Fronsac
© CIVB


Die Ursachen:

Die Ursachen für die enormen qualitativen Unterschiede quer durch alle Appellationen liegen natürlich zunächst einmal an den klimatischen Bedingungen, die stets wesentlich den Charakter eines Jahrgangs prägen: Regen und  Hagel während der Blüte, ein traumhafter Frühsommer, ein kühler und feuchter August und dann ein märchenhafter Spätsommer und Herbst. Doch dieser phantastische Altweibersommer (so wichtig er war) ist nur einer der beiden entscheidenden Faktoren für die traumhaften Spitzenweine in 2008, der andere war die Verrieselung der Blüten durch Regen und Hagel, die eine Ertragsbeschränkung um  40 % erzwang. Dies geschah schon lange vor der von den besten Winzern im August zusätzlich  durchgeführten grünen Lese, so dass in 2008 alle Kraft der Reben in diesen extrem geringen  Ertrag ging, der Mostkonzentratoren wie Chaptalisation überflüssig machte! Und so gibt es bei den extrem sorgfältig und aufwendig im Weinberg arbeitenden  Winzern mit exzellentem  Terroir einen denkwürdigen, großen Jahrgang eines gänzlich eigenständigen stilistischen Charakters!

Neben der Verrieselung war in 2008 der späte Lesezeitpunkt entscheidend – dies im übrigen genauso in Deutschland, was Klaus-Peter Keller und Tim Fröhlich, die ihre Ernte erst am 25. November beendeten,  mit sensationellen Kollektionen beispielhaft demonstrieren. Vollreife Trauben erhielt auch im Bordelais nur, wer nach einer beispiellos langen Wachstums- und Reifeperiode („Normalerweise rechnen wir von der Mitte der Blüte bis zur Vollreife zwischen 110 und 117 Tagen. Im Jahrgang 2008 waren es 130 bis 138 Tage,” so berichtet Stephan Graf von Neipperg) und in mehreren Erntedurchgängen erst in den schon oben angesprochenen traumhaften Herbsttagen, die geradezu eine Rückkehr des Sommers waren, bis Ende Oktober (in Einzelfällen wurde Merlot erst Anfang November gelesen!) immer nur die vollständig ausgereiften Trauben mit über viele Wochen eingelagerten komplexen Aromen erntete! Wer dagegen ängstlich zu früh las, bevor die Trauben genügend Sonne getankt und quasi unendlich langsam ausgereift waren, erhielt grüne Tannine und dünne Weine – Wiederum das genaue Spiegelbild zur Ernte 2008 in Deutschland! Und technogläubige Winzer, die meinten, den durch die Verrieselung durch die Natur bereits natürlich konzentrierten Jahrgang noch stark extrahieren zu müssen, vinifizierten für meinen persönlichen Geschmack untrinkbare Konzentrationsmonster! Dieses Urteil trifft für das linke wie rechte Ufer weitgehend gleichermaßen zu, die qualitativ dramatischen Unterschiede sind daher nicht eine Frage der Appellation, die Trennlinie verläuft zwischen vielmehr den guten und weniger ambitionierten Winzern und den großen und  weniger geeigneten Terroirs!

bordeaux
© CIVB


Das Fazit:

Der Jahrgang 2008 ist von extremen Qualitätsunterschieden geprägt. Auch innerhalb der einzelnen Appellationen – Himmel und Hölle gehen Hand in Hand! Dank der Verrieselung während der Blüte und der dadurch bedingten Lockerbeerigkeit der Trauben konnte eine kleine Elite von fleißigen, mutigen, lange mit der Ernte wartenden Spitzenwinzern, die keine Mühen in harter Weinbergsarbeit scheuten, auf großen Terroirs phantastische Weine erzeugen, die auf dem Niveau des Jahrhundertjahrgangs 2005 liegen. Sorgfältigste Weinbergsarbeit mit einer mehrfachen grünen Lese war definitiv der Schlüssel zum Erfolg, denn so erreichte man die höchste physiologische Reife der Trauben mit einer phantastischen Tanninstruktur. Das ist sehr zeit- und personalaufwendig und führt zudem zu einer sehr kleinen Erntemenge zu einem riskant späten Lesezeitpunkt. Dies wollten sich viele nicht antun, andere konnten es sich gar nicht leisten. Wer es tat, hat dann allerdings „kleine Wunder” (Mario Scheuermann) vollbracht. Diese Pretiosen des Jahrgangs können wir Ihnen mit heißem Herzen anempfehlen – und das zu derart günstigen Preisen, von denen wir schon nicht mehr zu träumen wagten!

bordeaux
© CIVB

Während der Subskriptions-Kampagne 2008 werden wir unsere Website laufend aktualisieren und damit Sie, liebe Kunden, immer auf dem aktuellsten Stand halten. Pinard de Picard hat den Markt streng selektiert und für Sie ausschließlich die Rosinen herausgepickt. Augen auf und strengste Selektion im schwer überschaubaren Dschungel des Jahrgangs lautet daher das Gebot der Stunde im Subskriptionskauf. Es macht keinen Sinn, Ihnen, werte Kunden, eine gewohnt umfangreiche Bordeaux-Offerte zu unterbreiten: Der Enttäuschungen, und das ist der GROSSE Unterschied zu 2005, der auch in der Breite ein genialer Jahrgang war, wären schlicht zu viele. Es tat uns zwar in der Seele weh, aber auch einige gerühmte Namen, deren Weine wir in der Vergangenheit stets mit großer Freude getrunken haben, blieben in 2008 wie in 2007 qualitativ zu weit von ihren eigenen Ansprüchen entfernt und die geforderten, wenn auch erheblich reduzierten Preise stehen hier in keiner Relation zur betrüblichen Wahrheit im Glas. Diese Weine haben wir in vielen Verkostungen rigoros aussortiert, denn Ihre Zufriedenheit ist eine wesentliche Maxime unseres Handelns! Es macht keinen Sinn für uns, Ihnen, unserer informierten Kundschaft, Durchschnittsweine zu offerieren, die wir aus anderen Regionen der Welt viel preiswerter anbieten können! Aber die wahren Werte des Bordelais finden Sie wie gewohnt bei uns und wir freuen uns sehr, Ihnen neben den absoluten Spitzenweinen eine feine Auswahl an Weinen von spektakulärer Qualität anbieten zu können, wahre Schnäppchen gar, mit sensationellem Preis-Genussverhältnis. Diese stammen von engagierten Winzerpersönlichkeiten im Bordelais, die handwerkliche Weine machen, die authentisch sind und so preiswert wie unsere Trouvaillen beispielsweise im Languedoc oder an der Rhône. Versprochen! 2008 demonstriert: Guter Bordeaux muss überhaupt nicht teuer sein! Wer bereit ist, sich beim Einkauf seines Bordeauxkellers auf die Filetstücke zu begrenzen, kauft zum günstigen Budget von früher absolut preiswerte Weine von heute, und das in traumhaften Qualitäten!

Und unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten ist unser Favorit des Jahrganges 2008 im Bordelais Valmy Dubourdieu Lange, DER fabelhafte Geheimtipp aus den Côtes de Castillon!

Château Chainchon
Château Chainchon mit uralten Merlotreben in Hanglage

Ausgeliefert werden alle Weine im Frühjahr 2011 nach einer Avisierung unsererseits: Pinard de Picard versendet keine Subskriptionsweine, ohne den Versand vorher mit Ihnen bestmöglich abgestimmt zu haben!
PS: Bitte beachten Sie, werte Kunden, dass sich die Nachfrage der bestens informierten Weinfreunde natürlich auf viele der Gewächse konzentrieren wird, die wird Ihnen heute und in den folgenden Tagen anbieten. Denn es sind schlicht „simply the best”. Daher werden viele Weine sehr rasch ausverkauft sein.

bordeaux
© CIVB


Unser Subskriptionsangebot (wird fortlaufend aktualisiert):


Bordeaux Supérieur


Haut-Médoc

  • Clos du Jaugueyron 10,90 Euro
    Sensationelles Preis-Genussverhältnis, sagenhafte Qualität für einen Wein der 10 Euro-Klasse!
    Bordeaux kann so preiswert sein!
    René Gabriel, WeinWisser: „17/20 Punkten!”
  • Château d’Agassac 12,90 Euro
    WeinGourmet: „Seit mehreren Jahren kommen von hier regelmäßig gute Weine. Sanft und charmant, mit guter Länge und ohne Rauheit.“
    René Gabriel, WeinWisser: „Eine Freude. 17/20 Punkten!”
  • Château Belle-Vue 11,50 Euro
    Einer der größten Wein-Werte in der Subskriptions-Kampagne 2008. Von Jancis Robinson und René Gabriel (WeinWisser) jeweils mit 17/20 Punkten bewertet, eine traumhafte Auszeichnung in dieser genussfreundlichen Preisklasse!
  • Château d’Aurilhac 9,80 Euro
    Geheimtipp aus dem Haut-Médoc!
    René Gabriel, WeinWisser: „Toll gelungen 17/20 Punkten!” Bordeaux kann bisweilen auch „spottbillig” sein!

St. Estèphe

  • Château Cos d’Estournel 87,00 Euro
    Im Urteil von Pinard de Picard ist dieser „brillante Wein” (Mario Scheuermann) einer der absoluten Stars des Jahrgangs und ganz nahe der Idealnote. Angesichts seiner exorbitanten Qualität ist er auf Augenhöhe (oder besser gar?) mit den Premier Crus - aber deutlich preis„werter”! Daher ist der Cos d’Estournel für uns der Wein des Jahrgangs 2008 im Bordelais!
    René Gabriel, WeinWisser: „In der Tat ist der Cos einer der besten des Bordelais! 19/20 Punkten!”

Saint Julien

  • Château Ducru-Beaucaillou 79,90 Euro
    René Gabriel, WeinWisser: „Vielleicht ist es ja gerade seine Finesse, die ihn so einzigartig macht.”
    Robert Parker: 96-98 Punke!

Margaux

  • Château des Eyrins 18,50 Euro
    Frankreichs renommierte Weinzeitschrift REVUE DU VIN DE FRANCE feiert unser Bordelaiser Kleinod als leuchtenden Fixstern seiner weltberühmten Region!

Graves / Pessac-Léognan


Saint Emilion

  • Château Brun 8,90 Euro
    Château Brun, Magnum (1,5 l) 19,30 Euro — leider bereits ausverkauft!
    Ein funkelnder Edelstein und absoluter Geheimtipp aus Saint Émilion mit phantastischem Preis-Genussverhältnis!
    VINUM schwärmt begeistert über unser Kleinod: „Sie werden immer seltener, die authentischen Weine dieses Stils”.

    Château Brun
    Historisches Château Brun


Pomerol

  • Château L’Evangile 77,90 Euro
    René Gabriel, WeinWisser: „Ein Pomerol mit Melodie! 18/20 Punkten”

Côtes de Castillon

  • Valmy Dubourdieu Lange (PdP: „best buy!”) 10,90 Euro
    Dieser fabelhafte Geheimtipp aus Côtes de Castillon - DIE privilegierte Appellation in 2008 im Bordelais - ist unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten unser Favorit des Jahrganges 2008!
    Vom WEINGOURMET in einer Reportage zu den „50 besten Bordeaux-Schnäppchen zu vergleichsweise kleinem Geld” (bis 34,90 Euro!) gezählt: „Es gibt sie noch – gute Bordeaux zum reellen Preis!”

    Weingut Keller
    Patrick Erésué und seine Ehefrau Michele
    vor ihrem Weinkeller




SUBSKRIPTIONSBEDINGUNGEN

Unsere Subskriptionsbedingungen finden Sie als Bestandteil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen